Drei Hausbewohner wurden bei einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Großostheimer Odertalstraße verletzt. Im Erdgeschoss des zweigeschossigen Gebäudes war ein Feuer ausgebrochen.

Die Alarmmeldung „Zimmerbrand“ ging am Dienstagnachmittag (25.04.2017) um 16.51 Uhr bei der Feuerwehr ein. Nach dem Eintreffen des Löschzugs ließ Einsatzleiter Stefan Ullrich (Kommandant der Feuerwehr Großostheim) sofort einen Atemschutztrupps ausrüsten und mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vorgehen. Ein weiterer Trupp stand vor dem Wohnanwesen in Bereitschaft. Diese Maßnahme brachte schon nach kurzer Zeit den gewünschten Löscherfolg, sodass „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden konnte. Parallel zu diesen Maßnahmen versorgten bis zur Ankunft des Rettungsdienstes Feuerwehrsanitäter die drei verletzten Hausbewohner. Nach der Übergabe der Verletzten an den Rettungsdienst / Notarzt musste eine 78-jährige Seniorin zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Nach den Rettungs- und Löscharbeiten wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle auf Glutnester überprüft und anschließend an einen Verantwortlichen übergeben.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf fünf Einsatzfahrzeuge und rund 30 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war mit Kreisbrandmeister Udo Schäffer vertreten. Von rettungsdienstlicher Seite waren zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Der Feuerwehreinsatz war gegen 18:15 Uhr beendet. 

Über die Schwere der Verletzungen, die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Aus lizenzrechtlichen Gründen müssen wir den Zugang zum MP-Feuer Server neu regeln. Wir bitten deshalb alle MP-Feuer Nutzer bis zum 28.04.2017, 23:00 Uhr alle eventuell auf dem Desktop angelegten Ordner und/oder Dateien zu sichern. Danach werden alle Profile (und damit auch alle Dateien) unwiederbringlich gelöscht. Am 29. und 30.04. ist kein Zugriff auf den MP-Feuer Server möglich! Ab dem 01.05.2017 gibt es für die Feuerwehren des Landkreises nur noch 15 gleichzeitige Zugriffe auf den MP-Feuer Server. Hierfür stehen dann auch nur noch 15 Serverzugänge zur Verfügung. Die Zugänge zum Programm MP-Feuer sind hiervon nicht betroffen und bleiben wie bisher.

Die neuen Zugangsdaten und eine Erklärung des neuen Zugriffs erhalten die Kommandanten am 30.04.2017 per E-Mail.

Bei Fragen zum neuen Zugriffsverfahren steht Joachim Weber unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Das Seminar "Grundlagen der Brandschutzerziehung" ist ausgebucht - bitte aber weitere mögliche Teilnehmer für dieses Seminar an Frank Wissel melden - evtl. bieten wir hier ein zweites Seminar bzw. einen zweiten Termin an (wenn entsprechender Bedarf vorhanden ist).

Heute Vormittag hat sich auf der Bundesautobahn A3 zwischen der Anschlussstelle Stockstadt und dem Seligenstädter Dreieck in Fahrtrichtung Frankfurt ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Der 49 Jahre alte Fahrer eines beteiligten Fahrzeuges wurde dabei schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Frankfurter Klinik geflogen werden. Ein ausländischer VW-Transporter mit leerem Pkw-Anhänger war aus bislang ungeklärter Ursache auf einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw aufgefahren. Im weiteren Verlauf fuhr dann schließlich noch ein Abschleppwagen in den Pkw-Anhänger und schob diesen unter den VW-Transporter. Beim Aufprall wurde der Fahrer des VW so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden musste. Seine beiden Mitfahrer erlitten ebenfalls Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Gegen 08.48 Uhr wurden die Feuerwehren Stockstadt und Großostheim zu dem Verkehrsunfall alarmiert. Neben der Absicherung der Unfallstelle kümmerten sich die Einsatzkräfte um die Rettung des Schwerverletzen aus seinem Fahrzeug und die Erstversorgung seiner Mitfahrer. Sowohl der Lkw-Fahrer als auch der Fahrer des Abschleppwagens blieben unverletzt. Anschließend halfen sie bei der Beseitigung der Fahrzeugtrümmer, die über die gesamte Fahrbahn ausgebreitet hatten und unterstützten die Abschleppdienste bei der Bergung der Fahrzeuge. Beim Anfahren an die Einsatzstelle touchierte ein Rettungswagen den Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Großostheim. Sowohl der Rettungswagen als auch der Verkehrssicherungsanhänger wurden dabei beschädigt. Der Rettungsdienst war mit 2 Notärzten, einem Rettungshubschrauber, 4 Rettungswägen und einem Einsatzleiter vor Ort. Die Feuerwehren waren mit 7 Fahrzeugen und 30 Kräften unter der Leitung des Stockstädter Kommandanten Frank Bott im Einsatz. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion an der Einsatzstelle. Die Autobahn war ca. eine Stunde lang in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt. Danach konnte der linke Fahrstreifen für den Verkehr wieder frei gegeben werden. Der Verkehr staute sich bis zur Anschlussstelle Goldbach zurück. Der Einsatz war gegen 11.00 Uhr beendet.

Das Landratsamt hat nach dem Bayerischen Katastrophenschutzgesetz als Katastrophenschutzbehörde die Aufgabe, Katastrophen abzuwehren und die dafür notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen.

Im Falle einer Katastrophe übernimmt die Katastrophenschutzbehörde die Einsatzleitung und stellt sicher, dass alle Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind. Sie ist weisungsbefugt gegenüber allen eingesetzten Behörden, Dienststellen und eingesetzten Kräften.

Beim Eintritt einer Katastrophe übernimmt die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) die Aufgaben des Landratsamtes. So werden innerhalb der FüGK u.a. folgende Aufgaben wahrgenommen:

  • Warnung und Information der Bevölkerung
  • Feststellung des Katastrophenfalles
  • Bestellung eines Örtlichen Einsatzleiters
  • Abstimmung der Einsatzmaßnahmen mit dem Örtlichen Einsatzleiter
  • Entscheidung über zu treffende Einsatzmaßnahmen
  • Treffen von Maßnahmen, die über die Zuständigkeit des ÖEL hinausgehen, bzw. die zweckmäßigerweise von der FüGK zu treffen sind (z.B. Festlegung von Aufnahmegebieten bei Evakuierungen)
  • Sicherstellung, dass alle Maßnahmen der beteiligten Behörden, Dienststellen und Organisationen und aufeinander abgestimmt und koordiniert sind
  • Anforderung überörtlicher Ressourcen

Zur Bewältigung dieser Aufgaben wird die FüGK von der Kommunikationsgruppe der Führungsgruppe Katastrophenschutz (KomFü) unterstützt.

Die KomFü stellt die Erreichbarkeit der FüGK als zentrale Ansprechstelle (Meldekopf) zur Örtlichen Einsatzleitung sowie den benachbarten und übergeordneten Katastrophenschutzbehörden und anderen Dienststellen sicher. Die Katastrophenschutzräume im Landratsamt wurden zu diesem Zweck mit modernster Kommunikations- und IT-Technik ausgestattet.

Die Mitglieder der KomFü sind für die Abwicklung des Sprechfunkverkehrs und die Nachrichtenübermittlung per Telefax, Telefon und IT-Technik zuständig.

Mit dem bayernweiten Dokumentationsprogramm EPS-Web erfolgt die Dokumentation des Einsatzes. Es werden außerdem weitere spezielle Software-Programme verwendet. Beispielsweise das bayernweite Katastrophenschutz-Informationssystem GeoKAT das Feuerwehr-Wetterinformationssystem (FeWIS) , oder das landkreiseigene Programm „Webmodul Flächenlage“ zur Erfassung und Dokumentation von Einsätzen und Einsatzkräfteübersichten bei großflächigen Schadensereignissen im Landkreis Aschaffenburg.

Die KomFü kommt insbesondere bei folgenden Schadensereignissen im Landratsamt zusammen:

  • bei Flächenlagen (z.B. Unwetter, Stürme) zur Unterstützung der Kreisbrandinspektion und der Abschnittsführungsstellen
  • bei großen punktuellen Einsatzlagen (z.B. Großbrand, Chemieunfall) zur Unterstützung der Örtlichen Einsatzleitung bzw. der Kreisbrandinspektion
  • im Katastrophenfall zur Unterstützung der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK)
  • bei der Planung von überörtlichen Kontingenteinsätzen und Großübungen (z.B. Kontingentverlegung) zur Unterstützung der Einsatz- bzw. Übungsleitung

Die KomFü übernimmt dabei den Hintergrunddienst im Einsatz und bei größeren Übungen, so beispielsweise:

  • Unterstützung der Stabs-Funktionen der Kreisbrandinspektion und der FüGK
  • Internet-Recherche (z.B. beim Deutschen Wetterdienst, mit MP-Feuer oder GeoKAT, usw.)
  • Einsatzprotokollierung in EPSweb
  • Verteilung und Weiterleitung von Einsätzen mit dem Webmodul Flächenlage an die Abschnittsführungsstellen

Die Mitglieder der KomFü verfügen über eine fundierte Ausbildung in den Bereichen

  • Digital- und Analogfunk
  • Umgang mit dem PC
  • Internetrecherche
  • EDV-Programmbedienung
  • Führungsabläufe in einer Einsatzleitung
  • Führungsunterstützung der Einsatzleitung

Die KomFü Aschaffenburg-Land besteht derzeit aus 14 aktiven und passiven Mitgliedern aus verschiedenen Feuerwehren des Landkreises. Sie treffen sich einmal im Monat zu einem Schulungs- und Übungsabend im Landratsamt.

Auch die Geselligkeit und Kameradschaftspflege kommt dabei nicht zu kurz.

Die KomFü Aschaffenburg-Land braucht dringend Verstärkung und sucht daher

 Frauen und Männer

  • gerne mit Führungserfahrung
  • nach oben ohne Altersbeschränkung
  • mit Lust am Umgang mit moderner Technik
  • eventuell nicht mehr im aktiven Einsatzdienst
  • mit Lernbereitschaft und Neugierde
  • Weiterbildungen an den staatl. Feuerwehrschulen sowie an der Akademie für
    Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) sind jederzeit möglich

Weitere Infos findet man unter der Internetseite www.ab112.de.

Was ist eine Katastrophe?
Eine Katastrophe ist ein Geschehen, bei dem Leben oder Gesundheit einer Vielzahl von Menschen oder die natürlichen Lebensgrundlagen oder bedeutende Sachwerte in ungewöhnlichem Ausmaß gefährdet oder geschädigt werden und die Gefahr nur abgewehrt oder die Störung nur unterbunden und beseitigt werden kann, wenn unter Leitung der Katastrophenschutzbehörde die im Katastrophenschutz mitwirkenden Behörden, Dienststellen, Organisationen und die eingesetzten Kräfte zusammenwirken.

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Am gestrigen Samstagvormittag, kurz vor 11 Uhr kam es zu einem Brand einer Zugmaschine auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg, ca. 200 Meter vor der Einhausung Goldbach/Hösbach. Der Fahrer, der einen technischen Defekt im Motorraum vermutet, konnte sein Fahrzeug noch auf den Standstreifen lenken und sich unverletzt in Sicherheit bringen.

Die Feuerwehr Goldbach, die trotz einer schlecht gebildeten Rettungsgasse, wenige Minuten später mit zwei Löschfahrzeugen eintraf, fand den LKW im Vollbrand vor. Sofort wurde mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz der Schaumlöschangriff gestartet. Die Flammen waren binnen 10 Minuten gelöscht. Während der Nachlöscharbeiten wurde ein zweiter Atemschutztrupp eingesetzt, das Führerhaus teilweise ausgeräumt und mit der Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern gesucht.

Während der Löscharbeiten war die A3 in Fahrtrichtung Würzburg über eine halbe Stunde gesperrt, es bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern Länge.

Aufgrund der ersten Meldung, dass der Brand in der Einhausung wäre, wurden die Feuerwehren des Marktes Hösbach, Unterafferbach, Waldaschaff, Aschaffenburg und Großostheim mit alarmiert, mussten jedoch nicht eingreifen.

Lediglich die Feuerwehr Großostheim, die die Verkehrsabsicherung übernahm, unterstützte die Goldbacher Wehrleute, die mit zwei Löschfahrzeugen und 13 Aktiven vor Ort waren. Von der Kreisbrandinspektion waren die Kreisbrandmeister Udo Schäffer und Markus Rohmann im Einsatz. Der Rettungsdienst war zur Absicherung der Feuerwehrkräfte mit einem Rettungswagen angerückt.

Martin Scheiner, Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

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Das FR Brandschutzaufklärung/Brandschutzerziehung unter der Leitung von Ursula Hain (FF Rothengrund) bietet folgendes Seminar an:

Thema: Grundausbildung für die Brandschutzerziehung

Ziel: Die Teilnehmer sollen befähigt werden, Brandschutzerziehung in Zusammenarbeit mit den Grundschulen und Kindergärten durchzuführen

Folgende Inhalte werden besprochen:

- Rechtsgrundlagen (z. B. Fahrt Kinder im Fw-Fahrzeug, Aufsichtspflicht der Eltern)
- Lehrplan der Schulen
- Kindergartengesetz
- Umgang mit Kindern (Verhalten, Sprache)
- Nutzfeuer/Schadensfeuer
- Streichholz richtig anzünden
- Versuche (was brennt, was brennt nicht?)
- Notruf
- Verhalten im Brandfall
- Räumungsübung
- Besuch des Kiga/Schule bei der Feuerwehr
- Aufbau einer Stunde im Kiga/Schule
- Praxisausbildung im Kiga/Schule
- Brandschutzkoffer

Termin:     
Freitag, 07. Juli 2017 von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr und Samstag, 08. Juli 2017 von 9.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr
Der Lehrgang ist ein Freitag abend und ein Samstag

Ort: Gerätehaus der FF Rotengrund

Referentin: Ursula Hain und weitere Mitglieder des FR Brandschutzerziehung

Kosten: 35,-- € je Teilnehmer (mit Verpflegung Getränke, Kaffee, belegte Brötchen, Kuchen und ein Mittagessen am Samstag)

Überweisung der Teilnahmegebühr auf folgendes Konto des Kreisfeuerwehrverbandes: IBAN: DE52 7955 0000 0000 2858 09

Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen

Bitte meldet die Teilnehmer per Email an KBI Frank Wissel (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Auf der Dienstversammlung der FF Steinbach wurde die bisherige Kommandanten-Stellvertreterin Sabine Israel für weitere 6 Jahre in ihrem Amt bestätigt.

Bei den Neuwahlen des Feuerwehrvereins Steinbach wurde Marco Finkernagel in seinem Amt als 1. Vorsitzender bestätigt. Zur neuen 2. Vorsitzenden wurde Jenny Scherzinger gewählt.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewählten und viel Erfolg bei ihren Aufgaben.

Am frühen  Donnerstagmorgen (20.04.2017) wurden um 02:29 Uhr die Feuerwehren Bessenbach und Haibach sowie der örtlich zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann mit dem Alarmstichwort „Brand Wohnhaus – Person in Gefahr“ in die Dorfstraße nach Strassbessenbach gerufen.

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr retteten eine 41-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 35 und 39 Jahren eine 84-jährige Seniorin, die bereits Brandverletzungen erlitten hatte, mit einer Leiter aus dem Dachgeschoss des in Vollbrand stehenden Gebäudes. Der im Anbau wohnende 54-jährige Sohn konnte unverletzt das Objekt verlassen.  Die drei Ersthelfer zogen sich bei der Rettung der Frau leichte bis mittelschwere Verletzungen zu.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr ließ Einsatzleiter Martin Gadau (Kommandant der Feuerwehr Bessenbach) sofort einen Löschangriff vortragen. Zur Brandbekämpfung wurden zwei C-Rohre im Innenangriff eingesetzt. Zeitgleich wurde ein weiteres C-Rohr von außen über die Drehleiter vorgenommen. Um an den brennenden Dachstuhl zu gelangen, mussten  zum Teil Dachziegel, Verkleidung und Dämmung entfernt werden. Erstmalig wurde hier die neue Drehleiter mit Knickgelenk der Feuerwehr Haibach zum Einsatz gebracht.  So war es auch möglich, über den Dachfirst hinweg auf die Dachrückseite zu gelangen. Parallel zu diesen Maßnahmen unterstützten Feuerwehrsanitäter den Rettungsdienst bei der Versorgung der Patienten. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Gebäude mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und mit einem Hochleistungslüfter belüftet und entraucht. Zur Sicherung des  Gebäudes wurde zum Einsatzende hin ein Notdach angebracht.

Für die durch den Brand schwerverletzte Bewohnerin wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Hierzu war es nötig, einen Landeplatz auszuleuchten und den Hubschrauber einzuweisen. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt/Rettungsdienst wurde die Seniorin in ein Zentrum für Brandverletzungen geflogen. Ebenso wurden nach der Sichtung und Behandlung zwei der drei Ersthelfer in Krankenhäuser eingeliefert.

Während der Lösch- und Rettungsarbeiten wurde in Abstimmung mit der Polizei durch die Feuerwehr die Durchgangsstraße voll gesperrt.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf zehn Einsatzfahrzeuge und rund 60 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war mit Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und einem Pressesprecher vertreten. Von rettungsdienstlicher Seite waren drei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, ein Rettungshubschrauber und ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Der Feuerwehreinsatz war gegen 06:00 Uhr beendet. 

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Probealarm – Sirenenwarnung am 19. April 2017

Zur Prüfung der Funktionsfähigkeit und zur Information der Bevölkerung wird am Mittwoch, 19. April 2017 um 11:00 Uhr, eine Probealarmierung durchgeführt.

Hierfür werden die Sirenen mit dem Sirenensignal "Warnung der Bevölkerung", einen einminütigen Heulton, ausgelöst. Zusätzlich wird über das Bevölkerungswarn- und Informationssystem "KATWARN" eine Probewarnung per App/SMS versandt.

Regierung von Unterfranken bewilligt dem Markt Stockstadt a. Main 31.500 Euro für die Beschaffung eines Einsatzleitwagens ELW 1 für die Freiwillige Feuerwehr Stockstadt a. Main

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Stockstadt a. Main (Landkreis Aschaffenburg) 31.500 Euro für den Kauf eines Einsatzleitwagens ELW 1  für die Freiwillige Feuerwehr Stockstadt a. Main bewilligt. Durch diese Beschaffungsmaßnahme wird ein als Einsatzleitwagen ELW 1 umgebautes Mehrzweckfahrzeug MZF, Baujahr 1999, ersetzt.

Bei dem Einsatzleitwagen ELW 1 handelt es sich um ein Fahrzeug der sogenannten „Sprinter-Klasse“ mit maximal 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht und drei Personen Besatzung. Ausgestattet ist es mit 2 Sitzbänken und einem Tisch und verfügt über verschiedene Funk- und sonstige Kommunikationsmittel. Es dient sowohl der überörtlichen Feuerwehr-Einsatzleitung als auch der 2. Örtlichen Einsatzleitung bei Großschadensereignissen und Katastrophen für eine gemeinsame Einsatzleitung. Zudem wird es für die Führung von Feuerwehr-Hilfeleistungskontingenten der überörtlichen Katastrophenhilfe in Bayern und der länderübergreifenden Katastrophenhilfe im Bundesgebiet eingesetzt.

Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr.

Auch über die Osterfeiertage waren die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg für die Bevölkerung im Einsatz.

Insgesamt wurden von den Kräften der Feuerwehr von Karfreitag bis Ostermontag (Stand 20:00 Uhr) 3 Brandeinsätze, 19 Technische Hilfeleistungen und 2 First Responder Einsätze absolviert.

Bei den Brandeinsätzen handelte es sich um 1 brennendes Gebüsch in Karlstein, in Michelbach musste 1 Lagerfeuer auf einem Weinberg abgelöscht werden und in Bessenbach musste 1 Einsatzstelle auf ein mögliches Brandgeschehen kontrolliert werden. Die Technischen Hilfeleistungen waren unter anderem Einsätze bei  4 Verkehrsunfällen, wie z. B. die Aufnahme von ausgelaufenen Betriebsstoffen sowie die Absicherung der Unfallstelle (Wiesen, Großostheim, Weibersbrunn, Schöllkrippen) und 1 Verkehrssicherungsmaßnahme (Kleinostheim). Zudem rückten die Feuerwehren (Niedersteinbach, Dörnsteinbach, Geiselbach, Omersbach, Karlstein, Hösbach-Bahnhof, Winzenhohl) zu 7 Ölspuren aus, um diese in Zusammenarbeit mit dem Straßenbaulastträger zu beseitigen. 1 Insektenberatung musste von den Einsatzkräften in Karlstein abgearbeitet werden. Außerdem wurden 4 Einsätze zur Unterstützung des Rettungsdienstes bzw. der Polizei (Heimbuchental, Haibach, Michelbach, Stockstadt) z. B. mit Türöffnungen und Durchführen von Tragehilfen erledigt. Bei 2 Wasserschäden (Schimborn, Hösbach-Bahnhof, Winzenhohl) mussten die Feuerwehren mit Tauchpumpen und Wassersaugern tätig werden. Die First Responder Gruppen der Feuerwehren Heigenbrücken und Großostheim rückten zu je 1 medizinischen Notfall aus und verkürzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die therapiefreie Zeit. 

Stiftung „Hilfe für Helfer“ bietet kostenfreie Fortbildung / 11. Mai 2017 in Fulda

Berlin/Fulda – Welchen Herausforderungen muss sich die Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte bei Anschlagsereignissen stellen? Auch mit diesem Thema befasst sich das 4. Symposium „Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren“ der Stiftung „Hilfe für Helfer“ des Deutschen Feuerwehrverbandes am Donnerstag, 11. Mai 2017, in Fulda. Die Teilnahme ist kostenlos; es sind noch Anmeldungen möglich. Veranstaltet wird die erfolgreiche Fortbildungsreihe durch die DFV-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Parallel findet in Fulda auch die „RETTmobil“ statt (www.rettmobil.org).
Von 10.30 bis 16.30 Uhr geben unterschiedliche Referate Einblicke in die verschiedenen Aspekte der Themen. Das Programm in Auszügen:

  • Fachliche Einführung in das Symposium und Moderation (Dr. Jutta Helmerichs,BBK, Erneli Martens, DFV-Fachberaterin, Volker Harks, BBK)
  • Amoklauf München – Neue Erkenntnisse für die Einsatznachsorge (Hermann Josef Kraus, Berufsfeuerwehr München)
  • Anschlag am Breitscheidplatz – Erfahrungen der PSNV-E (Manuel Mahnke, Berliner Feuerwehr, Gerald Manthei, Berliner Feuerwehr)
  • Umgang mit Risiken und Gefährdung – Erfahrungen der Bergwacht (Roland Ampenberger, Bergwacht Bayern)
  • Verstorben im Einsatz – ein Erfahrungsbericht (Mark Overhagen, BBK)
  • Wenn die Worte fehlen… (Erneli Martens, DFV-Fachberaterin)

Die Anmeldung zur Veranstaltung in Fulda erfolgt online über die Internetseite https://www.eventmanager-online.com/de/event/4-symposium-hilfe-fuer-helferinnen-und-helfer-in-den-feuerwehren (Link auf externe Seite). Die Teilnahme ist kostenlos; Tagungs- und Verpflegungskosten übernimmt die Stiftung. Unter www.hilfefuerhelfer.de gibt es weitere Informationen zur Stiftung. Bei Rückfragen steht DFV-Referentin Lilian Harms unter zur Verfügung.