Wir haben aktuell folgende Kontinentplätze, die frei verfügbar sind:

Tagesseminar THL Block 1 - Grundlagen am 17.05.2018 in Geretsried - 6 Plätze
(Anreise am Vortag Übernachtung übernimmt der KFV AB)

Tagesseminar THL Block 4 - Lkw und Busunfälle am 28.05.18 in Würzburg - 1 Platz

Wer Interesse daran hat, meldet sich bitte bei KBM Rollmann

Für das Seminar Maschinenunfälle werden noch folgende Gerätschaften "gesucht"......:

Mehrere Fahrräder und Gartengeräte (Rasenmäher, Häcksler usw.)

Wenn jemand so etwas "entsorgen" möchte, dann bitte kurze Kontaktaufnahme mit KBI Frank Wissel.

Die Gerätschaften müssten am Samstag (21.04.2018) um 9.00 Uhr in Kleinostheim am Gerätehaus sein - können aber selbstverständlich auch schon heute angeliefert werden.

Vielen Dank im voraus.

Beim Seminar "Maschinenunfälle" am Samstag, 21.04.2018 um 9.00 Uhr in Kleinostheim sind kurzfristig 2 Plätze frei geworden - Interessenten melden sich bitte bei KBI Frank Wissel per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0160 8341877

Am Donnerstagnachmittag (19.04.2018) um 14.30 Uhr wurden die Feuerwehren von Niedersteinbach und Mömbris zu einem Pkw-Brand nach Niedersteinbach in den Tannenberg gerufen. Schon auf der Anfahrt der Feuerwehrkräfte war eine starke Rauchentwicklung zu sehen.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte ein VW Caravelle in voller Ausdehnung und das Feuer griff auch bereits auf die Fassade und Fenster des Hauses über. Zwei Fenster platzten von der Hitze des Feuers und der Brand breitete sich in eine Wohnung aus. Die Feuerwehr traf sehr schnell nach der Alarmierung ein und löschte die Hausfassade und den brennenden Pkw. Während der Löschmaßnahmen setzte sich auf einmal der Pkw fahrerlos in Bewegung und rollte aus dem Hof über die Straße in den Gartenzaun eines Nachbarn.

Den Pkw löschte ein Trupp unter Atemschutz - die Wohnung im Haus wurde von zwei Trupps unter Atemschutz gelöscht und belüftet. Hierbei wurden zwei Hochleistungslüfter und zwei Wärmebildkameras eingesetzt.

Ein Bewohner des Hauses, der selbsttätig Löschversuche am Pkw vornahm, wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht (Rauchvergiftung). 

Die Feuerwehren Niedersteinbach und Mömbris waren mit 3 Fahrzeugen und 17 Personen an der Einsatzstelle. Kreisbrandinspektor Frank Wissel war ebenfalls vor Ort.

Nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Der Einsatz war gegen 16:30 Uhr beendet.

Über die Höhe des Sachschadens sowie die Brandursache können wir keine Angaben machen. 

Eine Gruppenstunde der besonderen Art hatte die Kinderfeuerwehr des Marktes Großostheim am Samstag, den 14. April 2018. Auf dem Plan stand der Besuch von Senioren im Altersheim St. Franziskus in der Schaafheimer Strasse. Wie üblich trafen wir uns um 14:30 Uhr an der Feuerwache um anschließend gemeinsam zum Seniorenheim zu laufen. Dort angekommen ging es in den Speisesaal, der kurzerhand in ein großes Spielzimmer umfunktioniert wurde. Nach und nach fanden sich insgesamt neun Seniorinnen und Senioren ein. Die Kinder teilten sich auf und so konnten mehrere Spielgruppen gebildet werden. Eine Vielzahl unterschiedlichster Spiele wurde aufgebaut. So reichte das Spektrum von „Mensch ärgere dich nicht“ über Memory und Dame bis hin zu verschiedenen Kartenspielen. Den Kindern und den Heimbewohnern machte es sichtlich Spaß und die Zeit verging wie im Flug. Trotz des großen Altersunterschiedes verstand man sich prächtig und es wurde das eine ums andere Mal gelacht. Zum Abschluss erhielt jedes Kind als kleines „Dankeschön“ ein Eis von Frau Arnold von der Heimleitung. Wir hoffen, dass wir den Heimbewohnern etwas Abwechslung bieten konnten. Uns hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns jetzt schon auf eine Wiederholung.
Volker Hock, Leiter Kinderfeuerwehr

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Bekleidung

Die Bekleidung besteht aus:     

  • Feuerwehrschutzanzug (gültige EN-Zulassung)
  • Feuerwehrhelm mit Nackenschutz (gültige EN-Zulassung)
  • Feuerwehrstiefel (gültige EN-Zulassung)
  • Feuerwehrschutzhandschuhe (für den Brandschutz, gültige EN-Zulassung)
  • THL-Schutzhandschuhe sind nicht zugelassen
Bei dem Feuerwehrschutzanzug und den Feuerwehrhelmen mit Nackenschutz ist auf eine möglichst einheitliche Ausführung innerhalb der Wettbewerbsgruppe zu achten. Grundlage für die Persönliche Schutzausrüstung ist die UVV -Feuerwehren
(GUV-V C53, § 12 Abs. 1 Nr. 1 bis 4)

Wettbewerbsstrecke

Die Wettbewerbsstrecke mit ca. 5,0 km Länge und 12 Übungsstationen wird vom Ausrichter hergerichtet.

Folgende Übungen werden durchgeführt: (Die Reihenfolge der Übungen wird noch festgelegt)

1    Startkontrolle

2    Testfragen aus dem Feuerwehrbereich

3    Verkehrsabsicherung

4    Saugleitung kuppeln

5    Brustbund mit Sicherung Spierenstich

6    Gefährliche Stoffe und Güter

7    Zielwurf mit der Feuerwehrleine

8    Feuerwehrknoten

9    B-Schlauch ausrollen

10  Vorbereiten eines B-Rohres

11  Kartenkunde

12  Zielkontrolle

Die Zeit aus den Übungen 4, 8 und 11 werden zusammen gerechnet und bei Punktgleichheit von Wettbewerbsgruppen zur Ermittlung der Platzierung herangezogen.

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Hier geht es zu allen Unterlagen

www.kfv-ab.de/index.php/feuerwehr/ausbildung/leistungspruefungen 

Ich würde mich freuen, Euch am 26.05.2018 in Hammelburg zu treffen.

Petra Schulte

Am Dienstag, 17.04.2018 wurde um kurz vor 17 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Markt Mömbris zu einem umgestürzten Baum auf die Staatsstraße 2305 auf Höhe des Feuerwehrhauses alarmiert. Der Baum war auf einen Pkw gefallen und hatte diesen unter sich begraben. Die Fahrerin des Pkw wurde von Ersthelfern aus ihrem Fahrzeug, "zum Glück fast unversehrt", gerettet.

Für die Feuerwehr galt es in erster Linie die Staatsstraße voll zu sperren und den Verkehr umzuleiten. Durch ein ortsansässiges Bauunternehmen wurde sofort ein Containerfahrzeug und ein Radbagger an die Einsatzstelle beordert um den Baum ( 90 cm Durchmesser) zu beseitigen. Sie wurde bei den Arbeiten durch Mitarbeiter eines forst- und landwirtschaftlichen Betriebes mit Motorsägen unterstützt. Auch der gemeindliche Bauhof war mit einem Traktor mit Seilwinde vor Ort. Die Feuerwehr Mömbris reinigte im Anschluss in Zusammenarbeit mit dem Straßenbaulastträger und dessen Kehrmaschine die Einsatzstelle. Die Mömbriser Feuerwehr war mit 3 Fahrzeugen und 20 Mann ausgerückt. Auch der 1. Bürgermeister Felix Wissel machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Einsatzende war gegen 19:45 Uhr.
Felix Geis
Pressesprecher FF Mömbris

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Beim Tagesseminar Großtierrettung am 09. Juni 2018 in Michelbach sind noch einige Plätze frei. Anmeldungen bitte über die Homepage des KFV.

Nahezu zeitgleich gab es heute Abend 2 Einsätze auf der Bundesautobahn 45 zwischen den Anschlussstellen Alzenau-Mitte und Karlstein in Fahrtrichtung Frankfurt. Zunächst wurden die Feuerwehren Kleinostheim, Karlstein, das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Alzenau und Kreisbrandinspektor Frank Wissel um 21.40 Uhr zu einem Lkw-Brand zwischen den Anschlussstellen Kleinostheim und Mainhausen alarmiert. Zwischen der Anschlussstelle Alzenau-Mitte und Alzenau-Süd bemerkte die Besatzung des Alzenauer Löschfahrzeuges einen österreichischen Lkw-Sattelzug, der aus bislang unbekannter Ursache in die rechte Leitplanke gefahren war und diese auf einer Länge von rund 200 Meter beschädigt hatte. Die Feuerwehrleute stoppten die Einsatzfahrt zum Lkw-Brand und hielten an der Unfallstelle an. Nach kurzer Erkundung stellten sie fest, dass der Lkw-Fahrer offensichtlich einen Herzstillstand erlitten hatte. Gemeinsam mit weiteren Ersthelfern wurde der 59-jährige von den Feuerwehrleuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes über einen längeren Zeitraum reanimiert. Parallel dazu wurden weitere Feuerwehrkräfte zu dieser Unfallstelle nachgefordert. An der Unfallstelle wurde der Brandschutz sichergestellt und der rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt. Außerdem wurde eine Sichtschutzwand an der Unfallstelle aufgebaut. Trotz intensiver ärztlicher Bemühungen verstarb der Lkw-Fahrer noch an der Unfallstelle. An dieser Einsatzstelle sind derzeit noch 40 Feuerwehrkräfte mit 8 Fahrzeugen unter der Leitung des Alzenauer Kommandanten Frank Ritter tätig. Der Einsatz wird (Stand 23.30 Uhr) noch mindestens 2 Stunden andauern. Der Lkw-Brand stellte sich glücklicherweise als technischer Defekt am Lkw mit Funkenflug heraus. Der Lkw, der Schweine geladen hatte, konnte unter Feuerwehrbegleitung ins Industriegebiet Alzenau-Süd fahren, wo sich eine Fachfirma um den Defekt kümmerte.

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Am Samstag, 14.04.2018 fand in der Festhalle in Kahl am Main die jährliche Fortbildungsveranstaltung für die Feuerwehrführungskräfte des Landkreises Aschaffenburg statt. Rund 130 Führungskräfte aus dem Landkreis und der Stadt Aschaffenburg nahmen das Angebot des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg an, sich in Fragen des Brand- und Katastrophenschutzes fortzubilden.

Der für die Aus- und Fortbildung zuständige Kreisbrandmeister Thilo Happ hatte wieder eine Reihe interessanter Fachvorträge für die Teilnehmer ausgesucht. Nach der Begrüßung durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann, sprach zunächst Kahls 1. Bürgermeister Jürgen Seitz ein Grußwort. Er ging dabei auf die aktuellen Stromausfälle anlässlich des Großbrandes in Stockstadt und die „Leuchtturmfunktion“ der Feuerwehren bei einem länger andauernden Stromausfall ein.

Stadtbrandinspektor Dieter Göpfert von der Feuerwehr Aschaffenburg stellte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Aschaffenburg und dessen Aufgaben vor. In seinem Vortrag ging er auf die Gefahren beim Befahren von Wehranlagen mit Feuerwehrbooten ein und gab Informationen zum Schiffsverkehr und der Verkehrsbelastung auf dem Main. So befuhren laut Göpfert im vergangenen Jahr rund 16.000 Frachtschiffe die Bundeswasserstraße. Hinzu kamen noch 1.225 Fahrgastschiffe mit ca. 190.000 Passagieren.

Herr Ande von der Feuerwehr Erlangen berichtete im Anschluss über einen Unfall auf dem Rhein-Main-Donau-Kanal eines mit 180 fremdsprachigen Passagieren besetzten Fahrgastschiffes und 2 Toten, die im Führerstand eingeklemmt waren.

Armin Lerch, Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt referierte eindrucksvoll über den Großbrand bei der Fa. Sand am Ostersonntag. Er zeigte detailliert das Einsatzgeschehen und den Brandverlauf auf, bei dem rund 650 Einsatzkräfte aus nahezu dem gesamten Landkreis Aschaffenburg und den umliegenden Gebietskörperschaften zum Einsatz kamen.

Dr. rer. nat. Dieter Mahsberg vom Biozentrum der Universität Würzburg hielt einen interessanten Vortrag über Reptilien und andere exotische Tierarten. Immer wieder werden die Feuerwehren zu Einsätzen mit derartigen Tieren gerufen. Er gab Tipps für die Feuerwehrleute wie man verschiedene Tierarten identifizieren kann.

Nach der Mittagspause berichtete der ehemalige Kreisbrandrat des Landkreises Aichach-Friedberg, Herr Ben Bockemühl über einen Tornado der Stufe 6, der am 13.05.2015 über den dortigen Landkreis hinweggezogen ist. Durch den Tornado wurden rund 280 Gebäude beschädigt und 11 Personen verletzt. Während des 6-tägigen Einsatzes, bei dem u.a. rund 4.500 Spontanhelfer und 350 Firmen eingesetzt wurden, gab es weitere 17 Verletzte. Herr Bockemühl gab zahlreiche Infos zur Organisation einer Einsatzleitung bei Großschadenslagen.

Danach referierte der Leiter der Feuerwehr Bad Mergentheim, Herr Andreas Geyer über die Vorgehensweise Silobrände und deren Gefahren. Er bestätigte nochmals, dass ein Silobrand am effektivsten unter Einsatz von Inertgas, ggf. in Verbindung mit Mittelschaum bekämpft werden kann und warnte vor überhastetem unüberlegten Vorgehen. Ggf. könnten auch Spezialisten der Fa. DMT hinzugezogen werden.

Zu guter Letzt stellte Polizeihauptkommissar André Karsten vom Polizeipräsidium Frankfurt die Arbeitsweise der Polizei Frankfurt und die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Frankfurt im Social-Media-Bereich vor. Er erklärte den interessierten Zuhörern eindrucksvoll, was man im Social-Media machen kann, und was man tunlichst lassen sollte.

Zum Abschluss dankte KBM Thilo Happ den Teilnehmern für ihr Kommen, der Feuerwehr Kahl für die hervorragende Bewirtung und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

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WALDASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG UND HESSEN. Am Samstagabend sind Unbekannte in ein Feuerwehrhaus eingebrochen, um Werkzeug zu erbeuten. Nach der Entdeckung durch Zeugen flüchteten die Männer mit einem BMW. Im Rahmen einer Großfahndung, in die auch die hessische Polizei eingebunden war, nahm die Aschaffenburger Polizei einen der drei flüchtenden Tatverdächtigen in Hessen fest. Der 32-Jährige Slowene sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Gegen 22.50 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken über Notruf die Mitteilung eingegangen, dass soeben mehrere Personen in das Feuerwehrhaus in Waldaschaff eingebrochen wären. Durch die aufmerksamen Zeugen wurde zudem ein vom Tatort flüchtender BMW X1 mit ausländischem Kennzeichen mitgeteilt. Die Täter hatten dem aktuellen Ermittlungsstand nach ein Fenster aufgebrochen und aus dem Feuerwehrhaus Spezialwerkzeug im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Vieles spricht derzeit dafür, dass dies für den Einsatz bei weiteren Straftaten genutzt werden sollte.

Sofort im Anschluss an die Mitteilung wurde eine Großfahndung eingeleitet, in die neben der Aschaffenburger Polizei auch Streifen der Operativen Ergänzungsdienste Aschaffenburg, der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach, der Alzenauer Polizei sowie der Kripo Aschaffenburg eingebunden waren. Der BMW flüchtete zunächst mit hoher Geschwindigkeit, teilweise weit über 200 km/h, über die BAB 3 in Richtung Frankfurt am Main und verließ die Autobahn schließlich Richtung Seligenstadt in Hessen. Der Fahrer führte seine halsbrecherische Fahrt ohne Licht und auch innerorts mit Spitzengeschwindigkeiten von über 100 km/h fort. Während der Flucht warfen die Insassen immer wieder Gegenstände aus dem Fahrzeug, denen die nachfolgende Streife teilweise ausweichen musste.

Im hessischen Seligenstadt fuhr der Pkw schließlich in eine Sackgasse und alle drei Insassen verließen fluchtartig das Fahrzeug. Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach nahm einen der Männer nach kurzer Verfolgung zu Fuß noch vor Ort vorläufig fest. Der 32-Jährige aus Slowenien, der zuvor den Wagen gefahren hatte, musste die Beamten zur Dienststelle begleiten.

Der Einsatzleiter erhielt unterdessen auch von der hessischen Polizei tatkräftige Unterstützung. Mit mehreren Streifen, einem Hundeführer und einem Polizeihubschrauber beteiligten sich die hessischen Kräfte an der Fahndung nach den flüchtigen zwei Tätern. Dennoch verlief die Suche nach den beiden Männern bislang ohne Ergebnis. Der BMW und auch Teile des gestohlenen Werkzeugs dagegen konnte von Beamten sichergestellt werden.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde der 32 Jahre alte Beschuldigte am Sonntagvormittag dann dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ Haftbefehl wegen besonders schweren Falls des Einbruchsdiebstahls. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Fahndung nach den beiden flüchtigen Mittätern und die Ermittlungen führt unterdessen die Aschaffenburger Polizei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg.

Bei den riskanten Fahrmanövern des Beschuldigten, der auf der Autobahn Fahrzeuge rechts überholt hatte und auch in Kreuzungen trotz Rotlicht der Lichtzeichenanlagen eingefahren war, könnten Verkehrsteilnehmer behindert und gefährdet worden sein. Zeugen, die gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-2230 mit der Aschaffenburger Polizei zu melden.

 

Kathrin Thamm                                                                 Axel Weihprecht

Polizeioberkommissarin                                                        Leitender Oberstaatsanwalt

Aktuell ist die Anzeige der Alarmliste nicht möglich und wurde abgeschaltet

Am Sonntag morgen um 4.00 Uhr wurden die Feuerwehren von Bessenbach und Haibach zu einem Dachstuhlbrand nach Bessenbach in das Neubaugebiet Steigfeld alarmiert. Bereits beim Ausrücken der Einsatzkräfte war starker Feuerschein zu sehen, so dass sich die Einsatzmeldung der ILS Bayerischer Untermain auch so bestätigte.
 
Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr Bessenbach brannte der Dachstuhl eines Neubaus bzw. Rohbaus in voller Ausdehnung und es drohte ein Übergreifen des Feuers auf den Neubau der Garage und weitere Häuser in der unmittelbaren Umgebung.
 
Sofort wurden 4 C-Rohre im Aussenangriff und weitere 2 C-Rohre im Innenangriff unter Atemschutz vorgenommen. Weiterhin kam die Drehleiter der Feuerwehr Haibach zum Einsatz.
 
Die Brandstelle wurde mit mehreren Strahlern und Lichtmasten umfassend ausgeleuchtet.
 
Der über der Baustelle stehende Kran wurde von einem Feuerwehrmann zur Seite geschwenkt, so dass an diesem Kran kein Schaden entstand.
 
Nach ca. 30 Minuten war das Feuer in Gewalt und es konnten die umfangreichen Nachlöscharbeiten beginnen. Hierzu wurde noch die FF Waldaschaff mit weiteren Atemschutzgeräteträgern alarmiert.
 
Die Dachhaut des neues Daches wurde mit Motorsägen von Trupps unter Atemschutz bzw. Filtern weiter geöffnet, um an die Brandnester zu kommen. Diese Arbeiten sind sehr umfangreich und dauern zur Stunde (Sonntag, 7.00 Uhr noch an) und werden sicherlich noch längere Zeit andauern.
 
Es kamen 64 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bessenbach, Haibach und Waldaschaff mit 11 Fahrzeugen zum Einsatz. Der Einsatzleiter Martin Gadau (1. Kommandant der FF Bessenbach) wurde von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann unterstützt.
 
Da eine große Anzahl von Atemschutzgeräten benötigt werden, wurde auch das Atemschutzzentrum des Landkreises in Goldbach alarmiert, um die Atemschutzgeräte wieder einsatzbereit zu machen.
 
Über die Ursache des Brandes und den entstandenen Schaden kann die Feuerwehr keine Aussage treffen. Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand
verletzt.

Aufgrund der starken Regenfälle am gestrigen Freitag brach heute Mittag in der Haibacher Straße im Hösbacher Ortsteil Winzenhohl ein völlig durchnässter Erdhang ab und drohte auf ein Wohnhaus zu rutschen. Die Feuerwehren Winzenhohl, Hösbach-Bahnhof und Hösbach wurden um 13.36 Uhr zu dem Erdrutsch alarmiert. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die Eigentümer bereits erste Sicherungsmaßnahmen getroffen, die jedoch leider nicht den gewünschten Erfolg hatten. Zur Sicherung des Wohnhauses wurde eine Holzverschalung am Haus angebracht. Dazu wurde noch die Feuerwehr Laufach alarmiert, die mit entsprechendem Rüstmaterial ausrückte. Weiter wurde sowohl mit einem Radlader des Eigentümers als auch mit einem Bagger und dem Lkw des gemeindlichen Bauhofes des Marktes Hösbach die Erdmassen abgetragen und abtransportiert. Nach ersten Einschätzungen sind rund 200 Kubikmeter Erdreich abgerutscht. Außer den Sicherungsmaßnahmen am Wohnhaus waren die Feuerwehrleute damit beschäftigt, den auf die Straße laufenden Schlamm und das Schlammwasser zu beseitigen und den Kanal in der Haibacher Straße zu spülen, um eine Verstopfung zu verhindern. Dazu wurde die Haibacher Straße halbseitig gesperrt und der Verkehr wechselseitig an der Einsatzstelle vorbei geleitet. Da ständig weiter Wasser aus der Abbruchkante des Hanges abfliest, wurde mit Schmutzwasserpumpen das Wasser auf eine angrenzende Wiese gepumpt. Damit soll ein Abrutschen weiterer Erdmassen verhindert werden. Die Pumpen werden wohl noch die nächsten Tage in Betrieb bleiben. Neben den 45 mit 8 Fahrzeugen ausgerückten Feuerwehrleuten, waren die Kreisbrandmeister Marco Eich und Peter Schmitt vor Ort. Außerdem war auch Hösbachs 1. Bürgermeister Michael Baumann an der Einsatzstelle um sich einen Überblick über die getroffenen Maßnahmen zu verschaffen. Der gemeindliche Bauhof war mit 5 Mitarbeitern tätig. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird der Einsatz noch bis mindestens 19.00 Uhr andauern.

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Morgen findet die Winterschulung in der Festhalle in Kahl, von 08:30 bis 17:00Uhr, statt.

Wie soeben bekannt wurde, wurde beim Zimmerbrand in Stockstadt ein 24-jähriger Bewohner verletzt. Der Mann wurde mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Von heute Mittag (13.04.2018) an zog ein Regenband über den Landkreis Aschaffenburg. Aufgrund des starken Regens wurden in Folge zahlreiche Straßen und Keller überflutet.

Hauptsächlich betroffen waren die Orte Schöllkrippen, Kleinkahl, Blankenbach, Heinrichsthal, Sailauf, Kleinostheim, Laufach, Hösbach, Bessenbach, Alzenau mit Ortsteilen, Mömbris mit Ortsteilen und Krombach. Die ersten Feuerwehren wurden gegen 13.00 Uhr zu vollgelaufenen Kellern und überfluteten Straßen alarmiert. Weiterhin wurden Gebäude mit Sandsäcken gegen weitere Überflutungen geschützt sowie Keller und Gebäude mit Pumpen, Tauchpumpen und Wassersaugern von den Wassermassen befreit.

Rund 150 Einsatzkräfte waren bzw. sind in den betroffenen Ortschaften im Einsatz. Es wurden bereits über 60 Einsatzstellen abgearbeitet. Auch die Abschnittsführungsstellen in Mömbris und Schöllkrippen waren in Betrieb. Die Gesamteinsatzleitung oblag der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg. Landrat Dr. Ulrich Reuter verschaffte sich einen Überblick in der Kreiseinsatzzentrale.

Die Bevölkerung wurde über das Warnsystem "Katwarn" informiert.

Weiterhin wurde die Feuerweht Stockstadt sowie der zuständige Kreisbrandmeister Udo Schäffer gegen 18:40 Uhr zu einem Zimmerbrand in die Jahnstraße nach Stockstadt alarmiert. Das Feuer welches im ersten Stock im Schlafzimmer ausgebrochen war konnte sehr schnell von zwei Trupps unter Pressluftatmern mit je einem C-Rohr gelöscht werden. Nach umfangreichen Lüftungsmaßnahmen und abschließender Kontrolle mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle den Eigentümern übergeben. 

Einsatzleiter stellvertretender Kommandant Dirk Ohler konnte auf 25 Einsatzkräfte und fünf Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Von Seiten des Rettungsdienstes war ein Rettungswagen zur Absicherung der Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort. Der Rettungsdienst musste aber nicht eingesetzt werden.

Über die Brandursache sowie den entstandenen Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Aktuell arbeiten die Feuerwehren im oberen und mittleren Kahlgrund sowie in Alzenau, Hösbach und Laufach mehrere Unwettereinsätze ab. Weiterhin ist die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg besetzt. Dort werden die Feuerwehreinsätze koordiniert und die Pegelstände überwacht. Auch über das Warnsystem “KATWARN“ wird aktuell über das Unwettergeschehen informiert.

Am Mittwochnachmittag (11.04.2018) gegen 15:10 Uhr wurde die Feuerwehr Großostheim zu einem Verkehrsunfall auf die Aschaffenburger Straße alarmiert. Drei PKW´s waren aus bislang ungeklärter Ursache zusammengestoßen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Nach der Erstversorgung durch die Rettungsdienstkräfte wurde ein Verunfallter mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Für einen 83-jährigen Fahrer kam leider jede Hilfe zu spät. Ein weiterer unfallbeteiligter Fahrer wurde durch die Feuerwehrkräfte betreut. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Großostheim stellten den Brandschutz sicher, schalteten die am Unfall beteiligten Fahrzeuge stromlos und unterstützten die Polizei bei der Verkehrsregelung.

Die Feuerwehr war unter der Leitung des stellvertretenden Großostheimer Kommandanten Thomas Domanig mit 16 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen an der Einsatzstelle tätig. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Krankenwagen sowie einem Notarzt vor Ort. Ebenso kam ein Staatsanwalt an die Einsatzstelle.

Während der gesamten Rettungs- und Aufräumarbeiten blieb die Aschaffenburger Straße zwischen der B469 und der Umgehungsstraße komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr umgeleitet. Der Einsatz war gegen 17:40 Uhr beendet.

Über die Schwere der Verletzungen, die Unfallursache sowie den entstandenen Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.