Am Freitag, den 20.10.2017 wurde die Feuerwehr Großostheim um 22:24 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Kreisstraße AB 8 zwischen B 26 und dem Verkehrslandeplatz alarmiert. Ein mit einer Person besetzter PKW war mit einem entgegenkommenden LKW zusammengestoßen und wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Durch die Feuerwehr wurde die Erstversorgung des Verletzten übernommen und die Person mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Einsatzstelle, für die Unfallaufnahme durch einen Sachverständigen und die Polizei, ausgeleuchtet und die Straße gereinigt.

Die Feuerwehr Großostheim war mit acht Fahrzeugen und 39 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Großostheim wurde von Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und Kreisbrandinspektor Otto Hoffmann unterstützt. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Notarzt an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 2:30 Uhr beendet.

Zum Unfallhergang und zur Schwere der Verletzungen können wir keine Angaben machen.

Text: Thomas Domanig, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Großostheim

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Aufbaulehrgang Führungskräfte – Einsatzleitung vom 20.11. – 22.11.2017 an der SFS Würzburg 2 Plätze (Fortbildung für Gruppenführer, Kdt. und Stv. Kdt.)

Fachwissen Digitalfunk vom 20.11. – 22.11.2017 an der SFS Würzburg  2 Plätze  (Fortbildung für Gruppenführer, Kdt. und Stv. Kdt.)

Ausbilder in der Feuerwehr vom 13.11. – 17.11.17 an der SFS Geretsried 8 Plätze  (für alle Gruppenführer die Ausbilder in der Feuerwehr werden wollen)

Führer im ABC-Einsatz - Teil 1 vom 06.11. – 10.11.17 an der SFS Regensburg  9 Plätze  (Fortbildung für Gruppenführer und Zugführer für einen Gefahrguteinsatz)

Führer im ABC-Einsatz - Teil 2 vom 13.11. – 17.11.17 an der SFS Regensburg  8 Plätze  (Fortbildung für Gruppenführer und Zugführer für einen Gefahrguteinsatz)

Interessierte melden sich bitte umgehend bei mir Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0171/5100248, gerne auch über SMS oder Whatsapp

Kreisbrandinspektor Frank Wissel hat heute Vormittag von Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer das Steckkreuz für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen verliehen bekommen. KBI Frank Wissel ist seit dem 01.05.1998 Mitglied der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg. Zunächst war er viele Jahre als Gebietskreisbrandmeister für einen Bezirk des Landkreises Aschaffenburg tätig, bevor er zum 01.05.2010 zum Kreisbrandinspektor für den Bezirk des Altlandkreises Alzenau und zum vorbenannten Örtlichen Einsatzleiter ernannt wurde. Zu seinem Inspektionsbezirk zählen 14 selbstständige Gemeinden mit 38 Freiwilligen Feuerwehren. In diesen 7 Jahren hat sich Wissel herausragende Verdienste um das Feuerwehrwesen des Landkreises Aschaffenburg und besondere Verdienste bei der Bekämpfung von Bränden und sonstigen Notständen erworben. Unter seiner Federführung nahmen sowohl die Ausrüstung und Ausstattung der besagten Feuerwehren als auch die Ausbildung der Feuerwehrdienstleistenden enorm zu. Neben unzähligen Brand- und Hilfeleistungseinsätzen, bei denen der 49-jährige als Einsatzleiter und teilweise als Örtlicher Einsatzleiter tätig war, darf ich einige Einsätze besonders erwähnen: Im Jahr 2002 war er als Abschnittsführer bei der Hochwasserkatastrophe im Osten Deutschlands eingesetzt, als ein Einsatzverband aus Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg im Ort Raguhn in Sachsen-Anhalt über Tage das dortige Hochwasser bekämpfte. Im Jahr 2008 war er ebenfalls als Abschnittsleiter bei einem Großbrand in der Fa. BMZ in Karlstein beteiligt, an dem 400 Einsatzkräfte über 3 Tage gegen die Flammen ankämpften. Während der Hochwasserkatastrophe 2013 in Bayern war KBI Wissel als Führer unseres Hilfeleistungskontingentes vor Ort und leitete die Beseitigung der Hochwasserschäden in der Altstadt von Passau. Bei einem Sägewerkbrand in Kleinkahl im September leitete er einen 2 Tage andauernden Feuerwehreinsatz, der besonders aus einem langwierigen Atemschutzeinsatz mit ca. 150 Einsatzkräften bestand.

Des Weiteren organisiert Frank Wissel seit Jahren federführend spezielle Ausbildungen der Feuerwehren auf Kreisebene, wie THL-Fortbildungen oder Ausbildungen auf einem Übungsschiff und steht allen Feuerwehren als Ansprechpartner zur Verfügung.

Wir danken unserem Kreisbrandinspektor Frank Wissel für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen im Landkreis Aschaffenburg und gratulieren ihm ganz herzlich zu dieser hohen Auszeichnung

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Zu den Gratulanten gehörten auch KBR Karl-Heinz Ostheimer und SBR Karl-Georg Kolb als Vertreter des Bezirksfeuerwehrverbandes

In den frühen Morgenstunden des 20. Oktober kam es in Haibach zu einem Wohnungsbrand in der Buchenstraße. Die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach wurde um 06:08 Uhr alarmiert und war nach acht Minuten mit einem vollständigen Löschzug an der Einsatzstelle. Einsatzleiter Ingo Roth konnte zusammen mit Kreisbrandinspektor Otto Hoffmann auf insgesamt 30 Kameradinnen und Kameraden zurückgreifen. Insgesamt wurden drei Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Zwei von der Feuerwehr gerettete Personen wurden an den Rettungsdienst und zwei ebenfalls gerettete Kaninchen an die Polizei übergeben. Nach rund zehn Minuten konnte die erfolgreiche Brandbekämpfung in dem stark verrauchten Haus gemeldet werden. Insgesamt waren die Kräfte knapp zweieinhalb Stunden im Einsatz. Zudem wurden zwei Rettungswagen und ein Notarzt vom Rettungsdienst an die Einsatzstelle alarmiert.
Stefan Xhonneux, FF Haibach

Am Mittwoch, 18.10.2017, wurde um 15:14 Uhr die Feuerwehr Stockstadt zu einem vermuteten Gebäudebrand in die Würzburger Straße alarmiert. Über dem Dach des Reihenhauses war eine aufsteigende Rauchsäule weithin erkennbar.
Die Erkundung der ersten Einsatzkräfte ergab, dass es sich um einen Garagenbrand handelt. Der intensive Brandrauch zog durch eine rückwärtige Türe über die Dächer ab. Mit zwei C-Rohren wurde umgehend die Brandbekämpfung eingeleitet, die sehr schnell Erfolg zeigte. Im weiteren Verlauf wurde die Garage ausgeräumt und das Gebäude belüftet. Drei Trupps kamen unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Der Hausbesitzer zog sich bei eigenen Löschversuchen eine leichte Verletzung zu und wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt.
Im Einsatz war die Feuerwehr Stockstadt mit 5 Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften. Weiterhin waren ein Vertreter der Kreisbrandinspektion, ein Rettungswagen und die Polizei vor Ort.

Armin Lerch
Pressesprecher FF Stockstadt

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Newsletter LFV Bayern e.V.

Ausgabe 09-2017

Feuerwehr ist nur für Feuerlöscher?

Der Nachwuchs unserer Feuerwehren ist unsere Zukunft. Deshalb setzt diese Kampagne, die wir zur Gewinnung neuer Mitglieder in den Jugendfeuerwehren entwickelt haben, auf einen neuen und zeitgemäßen Ansatz. Die Kampagne #FINDEDEINFEUER ist vor allem digital angelegt und erreicht die 12 bis 17-jährigen direkt über die sozialen Netzwerke, in denen sie sich täglich bewegen.

Was wollen wir mit dieser Kampagne erreichen?

- Aufbau einer großen, weitreichenden Community in den sozialen Netzwerken - Motivierung der Jugendlichen, Aufruf zum Mitmachen - Attraktivität der Feuerwehr bei Jugendlichen erhöhen - Aufmerksamkeit auf die wichtige Arbeit der Feuerwehr richten

Wie erreichen wir das?

Wir haben gemeinsam mit der Agentur Kochan & Partner und der Designschule München eine aktivierende und Spaß machende Kampagne entworfen. Wir motivieren die jungen Leute mit unterschiedlichen Kampagnen-Ansätzen in einer jugendkompatiblen Sprache. So kann jeder sein eigenes Feuer finden.

Poster und Postkarten mit frechen Sprüchen

Ein Lückentext regt zum Mitdenken an. Der Spruch startet immer mit "Alle stehen auf´m Schlauch" und wird dann mit unterschiedlichen Reimmöglichkeiten fortgeführt. Z.B. "außer Matze, der ....rettet die.... Katze". Der Aufruf "Was machst du?" und der direkte Verweis zur Jugendfeuerwehr laden zum Besuchen der Website ein.

Point of View

Videos aus der Sicht des Protagonisten zeigen die unterschiedlichsten Tätigkeits- und Aktionsfelder der Feuerwehr. Geschnitten wie ein Musik-Video-Clip spricht der Film die Zielgruppe direkt an. Ganz subjektiv, mitten aus dem Leben.

Heruntergeladen werden kann der Clip hier.

Mach´s Feuerwehrstyle

Den ganz normalen Alltag spannender, witziger und besser gestalten - im Feuerwehrstyle. Ein MEGA MASTERMIND sein, ein BEST TEAMBUDDY oder eine CHILLIGVORANKOMMERIN. Im Feuerwehrstyle macht der Alltag Spaß! Die einzelnen Folgen könne gerne heruntergeladen werden und auf euren Plattformenen verteilt werden:

Folge 1 - Bobbycar racing: https://mediathek.lfv-bayern.de/storage/download/1211/Folge1_Bobbycar.mp4
Folge 2 - Kerzen ausmachen: https://mediathek.lfv-bayern.de/storage/download/1209/Folge2_Kerzen.mp4
Folge 3 - Oberstes Regal: https://mediathek.lfv-bayern.de/storage/download/1213/Folge3_Luftkissen.mp4
Folge 4- Figet Spinner: https://mediathek.lfv-bayern.de/storage/download/1230/Folge4_Figet-Spinner.mp4
Folge 5 - Hairstyling: https://mediathek.lfv-bayern.de/storage/download/1236/Folge5_Hairstyling.mp4
Folge 6 - Skaten: https://mediathek.lfv-bayern.de/storage/download/1234/Folge6_Skaten.mp4

Habt ihr auch den Feuerwehrstyle? Dann macht mit und schickt uns eure Videos an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Aber denkt immer dran, schön auf Euch aufpassen!

#nichsomeins

In kleinen Interviews erzählen Jugendliche, warum sie bei der Feuerwehr sind, was ihre Motivation oder ihr besonderer Moment war. Zu finden sind diese Videos auf der Microsite unter www.ich-will-zur-jugendfeuerwehr.de und können direkt von dort auf Facebook geteilt werden.

Macht mit, damit wir auch online unsere starke Gemeinschaft zeigen können!

- Wir freuen uns auf eure Links und Posts auf Facebook und YouTube
- Ladet auch ihr eure Kontakte ein, unsere Kampagne auf Facebook und YouTube zu liken, zu teilen und aktiv zu posten
- Motiviert "eure" Jugendlichen dazu mitzumachen
- Zudem kann die Kampagne beispielsweise an Schulen, Vereinen etc. vorgestellt werden.

Gemeinsam werden wir sichtbarer! Wir erhalten mit dieser Kampagne eine erhöhte Aufmerksamkeit und motivieren den Nachwuchs. So werden wir eine stetig wachsende, starke Community. Anregungen für Social Media-Posts, Hashtags etc. findet ihr hier.

Wer weitere Ideen oder eigene Filme hat, wendet sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Kampagne ist auf zwei Jahre angelegt, was uns die Möglichkeit gibt Aktionen direkt vor Ort durch zu führen. Es bleibt also spannend!

112 Newsletter - Ausgabe vom 17. Oktober 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

wer sich ehrenamtlich bei den Feuerwehren, Hilfsorganisationen oder beim THW einsetzt, zeigt, dass er verlässlich ist, professionell und zielorientiert – und damit ein Gewinn für jeden Betrieb. Mit unserer großen Plakataktion "Doppelt engagiert" möchten wir ab Ende Oktober in ganz Bayern auf die Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt hinweisen.

Schon heute können Sie die Plakate unserer Kampagne kostenlos bestellen. Machen Sie mit! Denn doppelt enga­giert heißt gleichzeitig auch doppelt wertvoll – für unsere Betriebe und die Menschen in unserem Land!

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Startschuss für "Doppelt engagiert"

Gemeinsam mit Vertretern der Feuerwehren und Hilfsorganisationen hat Innenminister Joachim Herrmann am 11. Oktober 2017 den Startschuss für die Kampagne „Doppelt Engagiert“ gegeben, die bayernweit für die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf wirbt. Zum Auftakt der Kampagne stellte Herrmann zwölf großflächige Plakate vor, die ab Ende Oktober an mehr als 600 Standorten in Bayern verstärkt bewusst machen sollen, dass sich ehrenamtliches Engagement neben dem Beruf für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen lohnt.

» www.doppelt-engagiert.de

Herrmann zeichnet verdiente Bergretter aus

„Die rund 3.200 aktiven Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern leisten jährlich mehr als 12.000 Einsätze und Hilfeleistungen in den bayerischen Alpen und Mittelgebirgen. Dieser wertvolle Einsatz für die Sicherheit in unserem Land verdient unsere größte Anerkennung.“ Mit diesen Worten drückte Innenminister Joachim Herrmann, der die Leistungsauszeichnung heuer in Vertretung des Bayerischen Ministerpräsidenten vornahm, seinen Respekt und Dank für die herausragenden Leistungen der Bergwacht aus.

» mehr

Probealarm in weiten Teilen Bayerns

Am Mittwoch, den 18. Oktober 2017, ab 11.00 Uhr wird die Warnung der Bevölkerung geprobt. In weiten Teilen Bayerns wird das Sirenenwarnsystem getestet und ein Heulton von einer Minute Dauer ausgelöst. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Neben dem Sirenensignal werden – soweit vorhanden – auch andere Warnmittel, wie zum Beispiel Warn-Apps auf dem Smartphone, getestet.

» weitere Informationen

Jetzt mitmachen: Großes Gewinnspiel zur Verkehrssicherheit

Bis 31. Oktober 2017 können Sie noch bei unserem großen Verkehrssicherheits-Gewinnspiel mitmachen. Zu gewinnen gibt es wertvolle Preise wie einen MINI Cooper, Sparkassenbücher und einen Kurzurlaub. In unserem Gewinnspiel-Flyer zeigen wir Ihnen, wie Sie trotz vieler Ablenkungsquellen im Alltag sicher ans Ziel kommen. Machen Sie mit!

» zum Gewinnspiel

Informationskampagne des LFV für Menschen mit Migrationshintergrund

Der Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. hat eine Informationskampagne für Menschen mit Migrationshintergrund gestartet, um Menschen mit anderen Nationalitäten gezielt auf die Feuerwehr aufmerksam zu machen und ihnen mögliche Ängste zu nehmen. Ein Infoheft sowie ein Flyer in Deutsch und Englisch stehen kostenlos zur Verfügung.

» weitere Informationen

Ideen zur Nachwuchsgewinnung? Mitmachen und gewinnen!

Wie können neue Mitglieder für Feuerwehren, freiwillige Hilfsorganisationen und THW gewonnen werden? Wie werden Kinder und Jugendliche, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund motiviert, sich ehrenamtlich zu engagieren? Auf der Internetseite www.nachwuchs112.bayern.de präsentiert das Innenministerium zahlreiche gelungene Beispiele zur Nachwuchsgewinnung. Wir möchten den Ideenpool mit Ihrer Hilfe gerne weiter ausbauen: Jeder kann seine Vorschläge einbringen. 500 Euro gibt es beim Ideenwettbewerb für das sicherheitsrelevante Ehrenamt zu gewinnen.

» www.nachwuchs112.bayern.de

Heute Vormittag wurden um 9:27 Uhr die Feuerwehren aus Heigenbrücken, Neuhütten und Heinrichsthal sowie der Abrollbehälter Sonderlöschmittel aus Großostheim und KBM Markus Rohmann als Vetreter der Kreisbrandinspektion zum einem Brand eines Trafohauses am Baßberg nach Heigenbrücken alarmiert. Außerdem waren ein Rettungswagen zur Absicherung der Feuerwehrkräfte, eine Streife der Polizei und das Bayernwerk als Betreiber der Anlage vor Ort. Auch der Heigenbrückener Bürgermeister Werner Englert machte sich ein Bild von der Einsatzstelle.
Auf der Anfahrt konnte noch eine deutliche Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Diese hatte sich jedoch bei Eintreffen des ersten Fahrzeugs aus Heigenbrücken bereits wieder verflüchtigt. Lediglich Brandgeruch war weiterhin wahrnehmbar. Daraufhin wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und ein C-Rohr in Bereitschaft genommen. Außerdem wurden weiterhin CO2-Feuerlöscher an die Einsatzstelle gebracht. Bis zur Ankunft des Energieversorgers beschränkten sich die Aufgaben der Feuerwehr auf die laufende Kontrolle des Trafohauses mit der Wärmebildkamera sowie die Sperrung der anliegende Straße.
Zusammen mit dem Energieversorger wurde anschließend das Gebäude geöffnet, einer der beiden bereitstehenden Atemschutztrupps sicherte diese Maßnahme ab. Im Inneren des Trafohauses konnte dann ein Brand im Niederspannungsbereich der Anlage festgestellt werden, der bereits von selbst erloschen war. Die Feuerwehr musste hier nicht mehr tätig werden.
Der eigentliche Trafo sowie der Hochspannungsteil waren nicht betroffen.
Einige der angrenzenden Gebäude waren für die Dauer des Einsatzes und in Folge ohne Strom. Der Energieversorger zeigte sich zuversichtlich, die Versorgung dieser Gebäude kurzfristig wieder herstellen zu können.
Einsatzende war gegen 10:45 Uhr. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Heigenbrücken konnte auf insgesamt 22 Feuerwehrangehörige und 4 Feuerwehrfahrzeuge der o.g. Wehren zurückgreifen, der Abrollbehälter Sonderlöschmittel konnte die Alarmfahrt bereits nach der ersten Erkundung abbrechen.

Markus Rohmann, KBM

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Ein interessanter Einsatz spielte sich am Montagmorgen in der Gemeinde Karlstein ab. Ein Jogger entdeckte im Gemeindewald, auf Höhe des „Plattenberg“ ein Feuer an der dortigen Schutzhütte. Die Hütte wurde Anfang der 70er Jahre von der Feuerwehr Dettingen, zusammen mit dem Wanderverein Dettingen erbaut und war jahrzehntelang ein beliebtes Objekt verschiedenster Feste und Veranstaltungen. Selbst das Kreisjugendzeltlager der Feuerwehren fand dort, an und in dieser Hütte, schon statt. Nun ist ein Großteil der Hütte einem Feuer zum Opfer gefallen, bzw. wurde hierbei stark beschädigt.

Der Meldeweg bis zum eintreffen des ersten Feuerwehrfahrzeuges, gestaltete sich bei diesem Einsatz, etwas schwierig, warum? Der Jogger welcher das Feuer entdeckte, führte kein Mobiltelefon mit sich, so rannte er wieder bergab, bis er einen Pilzsammler traf, dieser (der frühere zweite Kommandant der Feuerwehr Dettingen), setzte einen qualifizierten Notruf ab und veranlasste somit die Alarmierung der Feuerwehr. Diese wurde auch alarmiert, jedoch die Feuerwehr Hörstein, zusammen mit der Feuerwehr Alzenau. Als Einsatzadresse wurde ihnen der Waldhof in Hörstein genannt, dort fuhren sie auch hin. Dort angekommen stellte man fest, dass dort kein Brand war, sondern einfach nur eine thermisch bedingte Wasserdampfwolke beim Reinigen einer Maschine entstanden war. Daraufhin wurde der Einsatz abgebrochen. Der meldende im Wald hörte das verstummen der Martinshörner und wunderte sich nur, das nach mehreren Minuten noch immer keine Feuerwehr vor Ort zu sehen war. Daraufhin wählte er erneut den Notruf und fragte nach. Ihm wurde gesagt, dass es sich um einen Fehlalarm handele, dies verneinte er und sagte, ein Großteil der Schutzhütte stünde bereits in Vollbrand! Daraufhin wurden weitere Kräfte aus Alzenau und Wasserlos, sowie die bereits ausgerückten Kräfte aus Hörstein und Alzenau, erneut in Marsch gesetzt. Endlich vor Ort angekommen, wurden sofort mehrere Strahlrohre unter schwerem Atemschutz zum Einsatz gebracht, sowie die eigentlich zuständige Feuerwehr Gemeinde Karlstein, um 09:43 Uhr nachalarmiert.

Letztendlich war dann nur noch alles Routine. Das Feuer wurde abgelöscht, die Wasserversorgung über wasserführende Fahrzeuge sichergestellt. Vor Ort waren, den oben beschriebenen Umständen verschuldet, die Wehr aus Hörstein mit HLF, TLF, MZF, die Wehr aus Wasserlos mit LF, die Wehr aus Alzenau mit HLF, TLF und ELW sowie die Wehr aus Karlstein mit HLF, LF, TLF und KdoW. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandinspektor Frank Wissel vor Ort, der Rettungsdienst war mit einem RTW vertreten.

Zur Brandursache und Schadenshöhe, können wir keinerlei Angaben machen. 

Quelle aller drei Bilder: Homepage Main-Echo

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Das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg hat am Samstag, 14.10.2017 zu einer ganztägigen Fortbildung mit dem Thema: „praktische Brandschutzerziehung in der Kinderfeuerwehr“ ins Feuerwehrgerätehaus Mainaschaff eingeladen. Insgesamt 20 Betreuerinnen und Betreuer aus zwölf Feuerwehren aus den Landkreisen Aschaffenburg und dem Nachbarlandkreis Miltenberg folgten der Einladung. Gedacht war diese Fortbildung für Betreuer, die keine Erfahrung und keine Ausbildung im Bereich Brandschutzerziehung haben.

Um 08:00 Uhr eröffnete Fachreferatsleiter Volker Hock die Veranstaltung. Nach einigen organisatorischen Dingen über nahm Tanja Knoth die erste Ausbildungseinheit. Sie erläuterte die Grundlagen und die vielfältigen Möglichkeiten der Brandschutzerziehung.

Danach wurden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt. In einer Rotation durchliefen die einzelnen Gruppen nun drei Stationen. Station eins übernahm Volker Hock. Zu Beginn des schrieben die Teilnehmer ihre Ideen und Vorstellungen zum Thema „Richtiges Verhalten im Brandfall“ auf ein Plakat. Danach wurden die einzelnen Punkte gemeinsam besprochen und erläutert, wie man dies in der Praxis in den Kinderfeuerwehren umsetzen kann. Schritt für Schritt wurden einzelne Szenarien erklärt, die bei einem Schadensfeuer auftreten können und wie Kinder aber auch Erwachsene richtig darauf reagieren sollen. Natürlich ging Volker auch auf wichtige Hilfsmittel, wie ein Rauchhaus oder eine Fluchthaube ein, welche praxisnah gezeigt und erklärt wurden.

„Notruf richtig absetzen“ war Thema der zweiten Station. Als Referentin fungierte Tanja Knoth. Zu Beginn stand wieder die Gruppenarbeit. Alle konnten wiederum ihre Ideen zum Thema aufschreiben, welche im Anschluss besprochen wurden. Im Anschluss folgten verschiedene Notrufsituationen, bei denen auch auf Besonderheiten eingegangen wurde. Auch verschiedene Notrufmöglichkeiten wie z. B. Notrufsäulen und Handfeuermelder wurden angesprochen. Ein wichtiger Punkt bei den Ausführungen waren die „5 W-Fragen“ und welche Wichtigkeit die einzelnen „W`s“ haben. Zum Abschluss gab Tanja wichtige Tipps um den Kindern das Absetzen des Notrufes zu erleichtern.

Die dritte Station befasste sich mit „Versuche in der Brandschutzerziehung“. Horst Knoth hatte ein kleines Experimentallabor in der Waschhalle des Mainaschaffer Gerätehauses aufgebaut. Aber vor der Praxis stand wiederum die Theorie. Wie bei den anderen Stationen mussten die Teilnehmer zunächst ihre Ideen zu Papier bringen. Horst erklärte was man mit den Kindern vor den Versuchen zuerst besprechen sollte. Unter anderem „was ist ein „gutes Feuer/schlechtes Feuer“, was versteht man unter einem „Verbrennungsdreieck“ oder welche Stoffe sind brennbar und welche nicht. Dann ging es in die Praxis. Bei verschiedenen Versuchen, die die Teilnehmer in ihrer Kinderfeuerwehr nachmachen können, wurden gezeigt wie man mit einfachen Mitteln gute Effekte erzielt. Z.B. Benzindämpfe die sich entzünden, Metallbrände durch Feuer oder eine 9 Volt Batterie, Mehlexplosionen und anderes mehr. Natürlich konnten die Teilnehmer die Versuche auch selbst ausprobieren.

Als letzte und vierte Schulungseinheit musste jede Gruppe selbstständig eine kindgerechte Schulung zum Thema Schutzkleidung in der Feuerwehr ausarbeiten und im Anschluss den anderen Teilnehmern vortragen, die dabei als Kindergruppe fungierten.

Zum Abschluss erhielten alle eine Teilnahmebestätigung. Volker Hock dankte allen für die Teilnahme und der Feuerwehr Mainaschaff für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die gute Verpflegung.

Volker Hock
Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

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Seit diesem Jahr sind vier neue Tunnels der Deutschen Bahn auf der Strecke Frankfurt - Würzburg zwischen den Gemeinden Laufach und Heigenbrücken in Betrieb. Im Rahmen dieses Neubaus wurde die Alarmierungsplanung der Bahnstrecke überarbeitet und ein neues Sicherheitskonzept erstellt. Ein wichtiger Teil dieses Sicherheitskonzeptes ist für die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg die Ausbildung von „Multiplikatoren“ in der Bekämpfung von Bränden und der Rettung von Menschen aus unterirdischen Verkehrsanlagen, um eine dauerhafte Aus- und Fortbildung der Freiwilligen Feuerwehren im Umfeld dieser Tunnels zu gewährleisten.


Die Ausbildung dieser Multiolikatoren fand nun vom 25.09. bis 29.09.2017 bei der „International Fire Academy“ in Balsthal (Schweiz) statt.

Angeregt durch unsere Erkundigungen bei den oberfränkischen Nachbarn aus Coburg hatte die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg neben einigen Besichtigungen diverser Tunnel und intensiven Diskussionen über das dortige Sicherheitskonzept auch von diesen Aus- und Fortbildungen in Balsthal erfahren. Da es zur Zeit in Bayern kein einheitliches Konzept für die Einsatzplanung und keine Ausbildungsmöglichkeiten der Wehrleute für unterirdische Verkehrsanlagen gibt, lehnten wir uns an die Vorgaben für die neue ICE Strecke Nürnberg - Erfurt, die durch den Coburger Landkreis nach Thüringen führt, an. Die Regierung von Unterfranken finanzierte uns einmalig aus staatlichen Mitteln die Ausbildung von zehn Multiplikatoren.

In Balsthal erwartete uns ein straffes Programm! Schon am Montag, direkt nach unserer Anreise wurde uns in einem Planspiel sehr plastisch die Aufgabenverteilung der Atemschutzgeräteträger und der Führung, sowie die technischen Probleme erläutert, die uns in unseren vier aufeinander folgenden und bis zu 2600 m langen Tunnels erwarten können.

Die Akademie setze dabei die vorab zugesandten Informationen über unsere Tunnels ein. Wir übten also sehr praxisbezogen an unserem heimischen Tunnel.

Die nächsten Tage standen ganz im Zeichen einer praktischen Ausbildung der Atemschützer, die später in Ihren Wehren die Aufgabe haben, die weiteren Feuerwehrmänner und Frauen ihrer Feuerwehr für Tunneleinsätze aus- und fortzubilden.


In den Übungsanlagen der IFA wurde an einem kompletten Übungszug, der in verschiedenen Wagons zum Teil auch brannte, das Bekämpfen der Brände und das Retten von Personen ausgiebig in vielen verschiedenen Szenarien geübt.

Sehr praxisnah wurden die Atemschutzgeräteträger zum Teil bei „Null Sicht“ und großer Hitze durch das Lehrpersonal von verschiedenen Schweizer Berufs- und Bahnfeuerwehren mit den taktischen Vorgaben vertraut gemacht, die unsere Schweizer Nachbarn für ihre vielen Tunnel entwickelt haben.

Wir staunten nicht schlecht, als in einem Zug im Tunnel auch ein gekippter Wagon durchsucht werden mußte!

Den vorgehenden Trupps wurden dabei von den Ausbildern viele Tricks und Kniffe gelernt, aber auch die persönlichen Belastungsgrenzen wurden aufgezeigt. Mehr als einmal kamen die Trupps vollständig nass geschwitzt und voll ausgepowert am Sammelpunkt außerhalb des Übungstunnels an!

Einhelliger Tenor der Beteiligten war: „Jetzt, nach dieser einwöchigen Ausbildung können wir es erahnen was ein Tunneleinsatz bedeutet und trauen es uns zu den Menschen im Tunnel auch unter schwierigen Bedingungen zu helfen“.


Ein weiteres Fazit der Truppe war: Die praktischen Erfahrungen sind zuhause schwer zu vermitteln und es müssten mehr Lehrgänge an solchen Einrichtungen für unsere Atemschutzgeräteträger stattfinden!

Auf der Thüringer Seite der Bahnstrecke Nürnberg - Erfurt werden die Wehrleute von Feuerwehren um die Thüringer Tunnels seit 3-4 Jahren auf Kosten des Landes aus- und fortgebildet, warum dies in Bayern nicht ähnlich durchgeführt wird, war die Frage der Kommandanten und Bürgermeister unserer Tunnelfeuerwehren.

Die Kosten für die Ausbildung von 10 Freiwilligen Feuerwehrmännern in den Übungsanlgen in Balsthal wurde einmalig aus staatlichen Mitteln durch die Regierung von Unterfranken getragen. Fahrtkosten und die fortgewährte Leistungen für Löhne und Gehälter der Teilnehmer wurden von den Kommunen gezahlt.


Der Wunsch aller eingeplanten Tunnelwehren nach einer kontinuierlichen Fortbildungsreihe für Tunneleinsätze durch den Staat ist nachzuvollziehen.


Es werden mehrere hundert Millionen Euro ausgegeben, um diese Tunnels zu bauen, die Freiwilligen Feuerwehren in Bayern mit Ihren Kommunen entlang der Tunnels müssen im Regelfall die Kosten der Aus- und Fortbildung zur Zeit selbst zahlen, ein Umstand der Fragen aufwirft….

Otto Hofmann, KBI Landkreis Aschaffenburg

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Freier Lehrgangsplatz "Vorbeugender Brandschutz - Fachwissen" vom 23.11.2017 bis 24.11.2017 an der SFS Würzburg

Interessierte melden sich bitte umgehend bei mir (0171/5100248).