Die FF Steinbach trauert um ihren ehemaligen stellvertretenden Kommandanten Werner Maidhof, der am Donnerstag verstorben ist.

Das Requiem ist am Donnerstag, 22. Februar 2018 um 14.30 Uhr in Steinbach, danach Urnenbeisetzung.

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden von Werner Maidhof.

Am Freitag, 16.02.2018 fand im Sport- und Kulturpark in Hösbach der jährliche Ehrenabend für verdiente Feuerwehrleute des Landkreises Aschaffenburg statt. Insgesamt 71 Feuerwehrmänner und -frauen erhielten von Landrat Dr. Ulrich Reuter das staatliche Ehrenzeichen für 25- oder 40-jährige aktive Dienstzeit. 13 Feuerwehrleute wurden von Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer mit einer Verbandsehrung ausgezeichnet. Außerdem überreichte Landrat Dr. Ulrich Reuter an 22 Feuerwehrleute, die bereits über 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geleistet haben, die Bayerische goldene Ehrenamtskarte.

Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer konnte neben den zu Ehrenden als Ehrengäste die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz sowie die Landtagsabgeordnete Martina Fehlner begrüßen.

Landrat Dr. Ulrich Reuter gab in seiner Ansprache einen kurzen Abriss über die Geschehnisse des vergangenen Jahres. So ging er auch noch mal auf das Unwetter im Mai vergangenen Jahres im Kahlgrund ein, als rund 600 Feuerwehrleute im Einsatz waren. „Die Feuerwehren sind die wichtigste Organisation im zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz in Deutschland. Lediglich 3 Prozent der Feuerwehrmänner und –frauen üben das hauptberuflich bei Berufsfeuerwehren aus, der Rest ist ehrenamtlich tätig“, so Reuter. Dies sei nicht hoch genug zu schätzen so der Landrat. Dr. Reuter bedankte sich bei allen zu Ehrenden ganz herzlich für ihr langjähriges Engagement in der Feuerwehr.

Danach ehrte er 41 Feuerwehrleute für 25-jährige und 30 Feuerwehrleute für 40-jährige aktive Dienstzeit mit dem staatlichen Feuerwehrehrenzeichen in Silber bzw. Gold.

Gemeinsam mit Frau Sabine Kunkel von der Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement im Landratsamt Aschaffenburg überreichte er im Anschluss die Urkunden und die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold an langjährige Feuerwehrleute, die diese bislang noch nicht erhalten hatten.

Kreisbrandrat Ostheimer übernahm danach die Verbandsehrungen für außerordentliche Verdienste im Feuerwehrwesen und hervorragende Leistungen im Einsatz.

Toni Eichhorn von der FF Stockstadt und Martin Schmitt von der FF Dammbach zeichnete er mit dem Bayerischen Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Landesfeuerwehrverbandes Bayern aus.

Toni Eichhorn trat 1972 mit 16 Jahren in die Feuerwehr Stockstadt am Main ein. Bis heute ist er in Stockstadt als Hauptlöschmeister in der Feuerwehrführung aktiv und ist als aktiver Atemschutzgeräteträger als Ausbilder im holzbefeuerten Brandübungscontainer tätig. Von 1982 bis 2000 war Toni Eichhorn Kreisbrandmeister im Landkreis Aschaffenburg. Einige Jahre war er dabei auch als Kreisjugendfeuerwehrwart für die Nachwuchsarbeit im Landkreis verantwortlich. Seit 1982 ist er als Schiedsrichter für Leistungsprüfungen im Landkreis unterwegs. Neben seinen vielen Aufgaben in der aktiven Feuerwehr ist ihm das Vereinsleben in der Freiwilligen Feuerwehr besonders wichtig. Von 1976 bis 1995 war er der Kassier des Stockstädter Feuerwehrvereins und übernahm danach bis heute den Vereinsvorsitz. Er leitet somit seit nunmehr 23 Jahren sehr erfolgreich die Geschicke des Feuerwehrvereins.

Martin Schmitt wurde aufgrund seiner guten Sachkenntnis und seiner kameradschaftlichen Art in einer schwierigen Zeit in der Wintersbacher Feuerwehr zum Kommandanten gewählt. Unter seiner Führung verbesserten sich der Ausbildungsstand der Feuerwehr und die Motivation der Aktiven ganz wesentlich. Martin Schmitt hat dann zusammen mit dem ehemaligen Kommandanten der Feuerwehr Krausenbach Walter Seus-Krott maßgeblich die Fusion beider Ortsteilfeuerwehren vorangetrieben und schließlich auch vollendet. Dieses wahrlich schwierige Unterfangen erforderte überaus viel Fingerspitzengefühl aber auch Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen. Martin Schmitt hat die Frauen und Männer der beiden Feuerwehren zu einem schlagkräftigen Team zusammengeschweißt und die neue Freiwillige Feuerwehr Dammbach mit 48 Aktiven zu hohem Ansehen geführt. In seine Amtszeit fielen der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses zwischen den beiden Ortsteilen und die Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges TLF 2000. Er hat maßgeblich und nachhaltig das Feuerwehrwesen in Dammbach geprägt und für die Zukunft gesichert.

Für hervorragende Leistungen und mutiges Verhalten im Einsatz ehrte Ostheimer danach die beiden Bessenbacher Feuerwehrmänner Maximilian Christ und Martin Straub mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes. Beide retteten in der Nacht vom 20.04.17 auf 21.04.17 einer 84-jährigen Dame gemeinsam mit Nachbarn das Leben, als sie die Frau über Leitern aus ihrem brennenden Haus holten. Sie waren zu dem Wohnhausbrand alarmiert und hielten auf dem Weg zum Feuerwehrgerätehaus an, um den beiden Männern bei der Rettung zu helfen. Ohne das unverzüglich, beherzte Eingreifen der beiden Feuerwehrleute wäre die Rettung der Seniorin wohl nicht mehr geglückt, da das Haus bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits lichterloh in Flammen stand.

Ebenso vorbildlich reagierte am frühen Morgen des 18. Dezember 2017 der Sailaufer Feuerwehrmann Bernd Mattausch. Bei einem Wohnhausbrand in seiner Nachbarschaft vermutete er noch Personen im Wohnhaus. Er brach mit Hilfe eines weiteren Nachbarn die Eingangstür auf, suchte soweit er das noch ohne Atemschutz konnte, das Gebäude ab, fand einen Bewohner schlafend in einem bereits verrauchten Bereich vor und rettete ihn ins Freie. Mit einer Rauchgasvergiftung musste der Bewohner vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Auch hier wäre wenige Zeit später die Rettung wegen der fortschreitenden Verrauchung des Gebäudes nicht mehr so schnell möglich gewesen. Die Tat von Bernd Mattausch hat den Bewohner vor einer tödlichen Rauchvergiftung bewahrt. Bernd Mattausch wurde dafür von Ostheimer ebenfalls mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

Weiter verlieh Ostheimer das Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes für langjährige außerordentliche Verdienste um das Feuerwehrwesen an Dirk Herzog, Michael Hildebrand (beide FF Hörstein), Florian Ritter (FF Kahl/Main) und Heinz Walter (FF Karlstein).

Im Auftrag der Jugendfeuerwehr Bayern ehrte er gemeinsam mit Kreisjugendwart Georg Thoma den langjährigen Jugendwart der FF Kälberau Björn Sticksel mit der Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Bayern für langjährige sehr erfolgreiche Jugendarbeit.

Björn Sticksel war von 2001 bis 2017 Jugendwart der Feuerwehr Kälberau. Für sein großes Engagement in der Jugendarbeit, besonders beim Thema Ausbildung wurde er in seiner eigenen Feuerwehr, aber auch in den anderen Feuerwehren der Stadt Alzenau, sehr geschätzt. Beim jährlichen Ausbildungszeltlager der Alzenauer Jugendfeuerwehren wirkte Björn jahrelang tatkräftig an vorderster Stelle mit. 2003 rief Björn die eigene Grundausbildung in der Stadt Alzenau ins Leben, welche alle zwei Jahre stattfindet und die er auch jetzt noch leitet. Zudem war er jahrelang federführend für alle Alzenauer Jugendwarte tätig. Hier hat er mehrfach Zeltlager, Abnahmen zu Jugendflammen und Jugendleistungsprüfungen organisiert.

Zusammen mit Georg Thoma ehrte Ostheimer schließlich noch Melanie Lippert, (FF Glattbach), Christian Stenger (FF Feldkahl-Rottenberg) und Benjamin Weidinger (FF Schimborn) für ihr langjähriges Engagement in der Jugendarbeit mit der silbernen Ehrennadel für Jugendarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes.

In Ihren Grußworten dankten die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz und die Landtagsabgeordnete Martina Fehlner den Geehrten für ihren langjährigen Einsatz und ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement zum Wohl der Gesellschaft.

Mit einem Dank an den Musikverein Keilberg e.V., die den Ehrenabend musikalisch umrahmt hatten und an die Feuerwehr Glattbach, die sich um die Bewirtung der Gäste kümmerte, beendete KBR Ostheimer den offiziellen Teil und lud alle Gäste zu einem anschließenden Umtrunk und Imbiss ein.

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Ehrenabend 010 01KBR Ostheimer mit Toni Eichorn

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KBR Ostheimer mit Martin Schmitt

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KBR Ostheimer und v.l. Maximilian Christ, Martin Straub, Bernd Mattausch

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KBR Ostheimer mit Kdt. Florian Ritter

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KBR Ostheimer mit Michael Hildebrand und Dirk Herzog

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KBR Ostheimer mit Heinz Walter

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KBR Ostheimer, Björn Sticksel, Georg Thoma

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KBR Ostheimer, Christian Stenger, Melanie Lippert, Benjamin Weidinger

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Zwei freie Plätze für den Lehrgang „ Ausbilder in der Feuerwehr 04 C73 002 „ vom 12.03. – 16.03.2018

Ein freie Platz für den Lehrgang „Gruppenführer 04 C01 006" vom 12.03. - 16.03.2018

Zwei freie Plätze für den Lehrgang „Technische Hilfeleistung Block 4   04 D52 001 „ vom 13.03. – 13.03. 2018

Vier freie Plätze für den Lehrgang "Verantwortung von Feuerwehr-Führungskräften (insbesondere Kdt. und Stv. Kdt.) im Arbeitsschutz (UVV)"  vom 07.03 - 09.03.2018 an der SFS Geretsried 

Acht freie Plätze für den Lehrgang: "Ausbilder in der Feuerwehr" vom 12.03. - 16.03.2018 an der SFS Geretried


Bei Interesse schnellsten eine Rückmeldung an mich 0171/5100248

Heute Nachmittag hat ein Verkehrsunfall mit 3 beteiligten Lkw und einem Pkw in der Einhausung der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg-Ost und Goldbach-West zu einem kilometerlangen Stau bis zum Seligenstädter Dreieck im Feierabendverkehr geführt. Gegen 16.50 Uhr fuhr ein in Fahrtrichtung Würzburg fahrender Sattelzug in der Einhausung der A3 auf einen anderen Sattelzug auf. Er schob diesen dann auf einen dem Lkw vorausfahrenden Pkw und diesen schließlich noch auf einen weiteren Sattelzug auf. Bei dem Unfall wurde glücklicherweise keiner der Unfallbeteiligten verletzt. Aus den Unfallfahrzeugen liefen jedoch große Mengen Kraftstoff und andere Betriebsstoffe aus. Die Feuerwehren Goldbach, Hösbach, der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Aschaffenburg und Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 16.52 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Obwohl die Autobahn in diesem Bereich 3-spurig ausgebaut ist, gab es für die Feuerwehrfahrzeuge zunächst kein Durchkommen. Die Besatzung des ersteintreffenden Fahrzeuges musste aussteigen und die Verkehrsteilnehmer auf die Seite lotsen, damit das Fahrzeug bis zur Unfallstelle durchfahren konnte. Neben der Verkehrsabsicherung kümmerten sich die Einsatzkräfte zunächst um das Auffangen der Betriebsstoffe. Aufgrund der großen Mengen wurde von der Autobahnmeisterei ein Spezialunternehmen zum Aufnehmen des Diesel-Ölgemisches und der Reinigung der Fahrbahn angefordert. Die beteiligten Fahrzeuge mussten von Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Der mittlere und rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Würzburg waren rund eine Stunde gesperrt. Der Verkehr konnte nur einspurig über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeifließen. Bis auf den Verkehrssicherungsanhänger, der die Unfallstelle absichert, bis auch das letzte Fahrzeug abgeschleppt wurde, haben zwischenzeitlich alle Fahrzeuge de Einsatzstelle verlassen. Die Feuerwehren waren mit 25 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen vor Ort.

Ein erheblicher Sachschaden entstand heute Abend bei einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus im Laufacher Wolfszaunweg. Um kurz vor 20.00 Uhr bemerkten der 82-jährige Hausbewohner und seine anwesende Enkelin Brandgeruch und Rauch aus dem Keller aufsteigen. Daraufhin verständigten sie die Feuerwehr und verließen unversehrt das Haus. Die Feuerwehr Laufach, die Drehleiter aus Hösbach und der zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 19.58 Uhr zu dem Kellerbrand alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter, schwarzer Rauch aus den Kellerfenstern des Gebäudes. Laufachs Kommandant Hans-Peter Völker schickte einen Atemschutztrupp mit 1 C-Rohr über den innenliegenden Treppenabgang und einen weiteren Atemschutztrupp mit einem zweiten C-Rohr über den nach außen führenden Hintereingang in den völlig verrauchten Keller. Nach einiger Suche konnten die Atemschutztrupps den eigentlichen Brandherd im Heizungsraum des Kellers lokalisieren. Sie brachten den Brand dann recht zügig unter Kontrolle. Wie der Brand entstehen konnte, ist bislang nicht geklärt. Der Sachschaden wird sich wohl im mittleren 5-stelligen Bereich bewegen. Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurde um 20.23 Uhr die Feuerwehr Sailauf nachalarmiert. Gegen 20.45 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Heizungsanlage und die sich im Heizungsraum befindlichen Hausinstallationen wurden durch den Brand vollständig zerstört. Das Haus ist daher bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 11 Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswagen und einem Einsatzleiter zugegen. Nach Abschluss der Lösch- und Aufräumungsarbeiten war der Einsatz gegen 22.30 Uhr beendet.

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Am 18. Mai 2017 ist unser Feuerwehrkamerad Günther Kowalski von der Bessenbacher Feuerwehr bei einem Feuerwehreinsatz schwer verunglückt. Er hat sich bei dem Unfall schwerste Schädel- und Hirnverletzungen zugezogen. Er liegt nach monatelangen Krankenhausaufenthalten nun seit einigen Wochen in einem immer noch komatösen Zustand in einer Aschaffenburger Pflegeeinrichtung.

Der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg möchte sich bei allen Spender für die großartige Unterstützung bedanken. Danke für jede Spende, die auf unser Spendenkonto "Hilfe für Günther Kowalski" eingezahlt wurde.

Auch Günther´s Frau Bettina Kowalski mit Familie dankt allen Feuerwehren für die große Unterstützung.

Danke Günther

  

Das Sachgebiet „Schulen“ des Fachbereichs „Bildungseinrichtungen“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV e.V.)  hat die DGUV Information 202-051 „Feueralarm in der Schule - Hinweise für Alarmpläne, den Feueralarm und die Unterweisung der Schülerinnen und Schüler“ veröffentlicht.

Diese DGUV Information richtet sich an Schulen und gibt Lehrkräften, die mit ihren Schülern über richtiges Verhalten im Alarmfall sprechen, Hinweise und Ratschläge. Daneben gibt sie Schulleitern, Vertretern des Schulträgers, Sicherheitsbeauftragten und Feuerwehrangehörigen Unterstützung bei der Erstellung eines Alarmplans. Neben der Erstellung eines Alarmplans und der regelmäßigen Durchführung von Alarmübungen gehört auch die Brandschutzerziehung der Kinder zur Vorbeugung in Sachen „Feuer“.

Der Kreisausschuss des Landkreises hat am 05.02.2018 jetzt beschlossen, dass die Nutzung der Atemschutzübungsanlage für die ausgebildeten Atemschutzgeräteträger aus dem Landkreis Aschaffenburg insbesondere für die notwendigen Belastungsübungen und für zusätzliche Fortbildungsveranstaltungen, wie z.B. für Übungen im Übungshof mit Nutzung der Übungseinrichtungen des Atemschutzzentrums, zukünftig kostenlos ist.

Die zusätzlichen Fortbildungsveranstaltungen werden in der Lehrgangsverwaltung und über die Gebiets-KBMs den Feuerwehren nach den personellen Möglichkeiten des Atemschutzzentrums angeboten bzw. zugeteilt.

Einzig der grundsätzlich notwendige Lehrgang für Atemschutzgeräteträger und die Werkstattleistungen werden wie bisher durch den Landkreis abgerechnet.

Der hauptamtliche Personalanteil im Atemschutzzentrum wurde aufgestockt. Der Landkreis finanziert jetzt zwei volle hauptamtliche Stellen für das Atemschutzzentrum.

Landesleitungsbewerb im CTIF

Vom 01.06.-02.06.2018 findet in Röthenbach a.d. Pegnitz (Nürnberger Land) der 5. Landesleistungsbewerb im Jugendwettbewerb des CTIF statt.

Dort bietet sich die Gelegenheit an einem spannenden Bewerb teilzunehmen, tolle Abzeichen zu bekommen und das vielseitige Rahmenprogramm zu nutzen. Es wird unter anderem eine Mitmachmeile, einen Discoabend und ein Feuerwerk geben.

Am Leistungsbewerb mit dem Bewerbsabzeichen Silber und Gold können alle Jugendfeuerwehr teilnehmen, auch Jugendfeuerwehren mit Feuerwehranwärtern aus verschiedenen Feuerwehren.

Anmeldeschluss ist der 31.03.2018.

Wenn eine Jugendgruppeaus dem Landkreis teilnehmen möchte bitte auch eine kurze Info an mich.

Weitere Informationen zum Bewerb, zum Rahmenprogramm und der Anmeldung gibt es hier:

http://jf-bayern.de/cms/index.php/veranstaltungen/veranstaltungen-landes-leistungsbewerbe/509-roethenbach-2018

Training „Gegenargumente? Souverän im Umgang mit Stammtischparolen und Populismus“

Die Jugendfeuerwehr Bayern bietet in Kooperation mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw e. V.) ein Training zu „Gegenargumente? Souverän im Umgang mit Stammtischparolen und Populismus“ an.

Populismus und sogenannte „Stammtischparolen“ sind Teil unseres Alltags geworden. Die Folgen für unser Miteinander können verheerend sein. Auf der Suche nach angemessenen Reaktionen auf „Stammtischparolen“ fühlen wir uns häufig sprach- und hilflos. Drastische Äußerungen bleiben unwidersprochen – nicht etwa, weil wir inhaltlich zustimmen, sondern weil wir auf die Schnelle keine passende Erwiderung parat haben.

Die TeilnehmerInnen lernen und üben, sich klar zu positionieren und dennoch zielführend zu diskutieren.

Inhalte:

* Orientierung: Was sind Stammtischparolen? In welchem Umfeld gedeihen sie?

* Über Dilemmata und Wechselwirkungen in der Politik.

* Was hinter Stammtischparolen steckt und wie wir diese Erkenntnisse nutzen können.

* Hilfreiche Instrumente: Formulierungen und Gesprächstechniken für Distanzierung, Dialog und Argumentation.

* Die persönlichen Kompetenzen und den Mut zur Positionierung stärken.

* Ausführliche praktische Übungen zu allen Inhalten.

Termin: 24.03.2018

Ort: Staatliche Feuerwehrschule Regensburg

Anmeldeschluss: 10.03.2018

Weitere Informationen und die Anmeldeunterlagen hier

http://jf-bayern.de/cms/index.php/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltung/546

Am Freitagabend (09.02.2018) wurden gegen 17:31 Uhr die Feuerwehren aus Alzenau und Wasserlos sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu einem Brand in die Alzenauer Prischoßstraße gerufen.

Überhitztes Essen hat sich auf einem Elektroherd in einem Nebengebäude eines Mehrfamilienhauses entzündet. Die Flammen griffen beim Eintreffen der Feuerwehr bereits auf die Dunstabzugshaube über. Mit einem C-Rohr, welches von einem Trupp unter Atemschutz geführt wurde, konnte das Feuer nach kurzer Zeit abgelöscht werden. Anschließend verbrachten die Einsatzkräfte die verbrannten Speisereste ins Freie. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Nebengebäude unter Zuhilfenahme eines Hochdrucklüfters vom giftigen Brandrauch befreit. Parallel zu diesen Maßnahmen wurde das Haus stromlos geschaltet. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Brandstelle auf Glutnester überprüft und anschließend den Bewohnern übergeben.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf fünf  Einsatzfahrzeuge und rund 25 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Von rettungsdienstlicher Seite wurde ein Rettungswagen der BRK Rettungswache Alzenau zur Absicherung der Einsatzkräfte ​entsandt. Der Rettungsdienst musste jedoch nicht tätig werden. Der Einsatz war gegen 18:30 Uhr beendet.

Schwere Verletzungen erlitt heute Vormittag bei Baumfällarbeiten im Alzenauer Forst bei Albstadt ein Mitarbeiter des Forstamtes Alzenau. Bei Fällarbeiten war ein Baum in Schieflage geraten und im unteren Bereich abgebrochen. Der Baum schnallte in der Folge hoch und traf dabei den 25-jährigen Waldmitarbeiter des Forstamtes Alzenau, der sich hierbei schwere Verletzungen zuzog und von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Um 11.57 Uhr wurden die Feuerwehren Albstadt und Michelbach sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu dem Unfall alarmiert. Bis zum Eintreffen der Feuerwehren, des Notarztes und des Rettungswagens wurde der Patienten von einem weiteren Mitarbeiter des Forstamtes betreut. Die Einsatzkräfte wurden vorbildlich von einem Fahrzeug des Forstamtes an die Einsatzstelle gelotst. Der Patient wurde nach der Erstversorgung vor Ort von den Kräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehr mit einer Trage zum Rettungswagen und dann zum Rettungshubschrauber gebracht. Die Feuerwehren waren mit 3 Fahrzeugen 16 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz war nach gut einer Stunde beendet.

Vom 19. bis 23.03.2018 ist ein Lehrgangsplatz Schiedsrichter frei.

Interessenten melden sich bitte umgehend bei mir 0171/5100248.

www.brandwacht.bayern.de im neuen Design - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schaltet neuen Internetauftritt für den Brand- und Katastrophenschutz in Bayern frei: Moderner, komfortabler und informativer - Alle Artikel der Printausgabe abrufbar

+++ Moderner, komfortabler und informativer ist der neue Internetauftritt für den Brand- und Katastrophenschutz in Bayern, den Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute freigeschaltet hat. "Unter www.brandwacht.bayern.de können Sie eine Vielzahl hochinteressanter Informationen abrufen, beispielsweise aktuelle Einsatzberichte oder eine Artikelreihe über Frauen bei der Feuerwehr", erklärte der Minister. "Alle Artikel der 'brandwacht', unserer Zeitschrift für den Brand- und Katastrophenschutz in Bayern, lassen sich ab jetzt komplett herunterladen." Außerdem kann die neue Homepage laut Herrmann nun auch von allen mobilen Geräten aus ohne Einschränkungen genutzt werden. "Nicht nur unsere rund 320.000 Feuerwehrfrauen und -männer sind herzlich eingeladen, auf unseren Seiten zu stöbern und sich über unseren hervorragend aufgestellten Brand- und Katastrophenschutz zu informieren", warb Herrmann. "Vielleicht ist auch der eine oder andere dabei, der sich begeistern lässt und sich künftig tatkräftig für das Gemeinwohl engagieren möchte." +++

Die aktuelle Ausgabe der 'brandwacht' ist heute erschienen. Neben Einsatzberichten über den Brand auf Schloss Waal und einen folgenschweren Auffahrunfall im Baustellenbereich der A3 bei Rohrbrunn enthält das neue Heft einen Artikel über Gewaltprävention und Eigensicherung für Rettungskräfte. Dazu kommt unter anderem ein Bericht über eine Katastrophenschutzübung auf der Talbrücke über den Froschgrundsee, ein Teilstück der ICE-Neubaustrecke Erfurt-Ebensfeld.

Die vom bayerischen Innenministerium herausgegebene 'brandwacht' erscheint alle zwei Monate und wird kostenlos an alle Kommandanten und Führungskräfte der bayerischen Feuerwehren ausgegeben. Sie informiert mit Fachbeiträgen über aktuelle Themen des Brand- und Katastrophenschutzes. Berichte über feuerwehrspezifische Veranstaltungen, Feuerwehr- und Katastropheneinsätze, Ausbildung sowie Feuerwehrgerätehäuser und Portraits Freiwilliger Feuerwehren und Berufs- und Werkfeuerwehren sind ebenso enthalten, wie aktuelle Veranstaltungshinweise und Termine. Darüber hinaus werden die Leser über aktuelle Technikentwicklungen wie Geräteneuheiten und DIN-Normen, Personalien sowie Versicherungs- und Rechtsfragen auf dem Laufenden gehalten. Die Druckauflage beträgt 18.500 Stück.

Insgesamt 4 Verletzte forderte ein Verkehrsunfall heute Vormittag gegen 10.00 Uhr zwischen 2 Pkw auf der Bundesautobahn A3 im Baustellenbereich zwischen der Anschlussstelle Stockstadt am Main und dem Seligenstädter Dreieck. Ein BMW war auf der linken einspurigen Baustellenspur in Fahrtrichtung Frankfurt auf einen VW aufgefahren. Sowohl die beiden Insassen des BMW als auch die beiden Insassen des VW wurden durch den Aufprall verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehren Stockstadt am Main und Großostheim sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 10.07 Uhr zu dem Verkehrsunfall alarmiert. Bereits die Anfahrt zur Unfallstelle gestaltete sich aufgrund der Baustelle schwierig. Die Einsatzkräfte mussten über eine Behelfszufahrt in Fahrtrichtung Würzburg auffahren. An der Unfallstelle wurde der linke Fahrstreifen in Fahrtrichtung Würzburg gesperrt und die Rettungs- und Bergearbeiten von der Gegenfahrbahn aus über die Leitplanke vorgenommen. Nach der Erstversorgung und dem Abtransport der Unfallbeteiligten wurde ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen und die Fahrbahn gereinigt. Zum Abtransport der beiden Pkw mussten Teile der Leitplanke entfernt werden. Die Feuerwehren waren unter der Leitung des Stockstädter Kommandanten Frank Bott mit 5 Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Der Einsatz war gegen 11.15 Uhr beendet.

Deutscher Feuerwehrverband rät zur Umsicht in der närrischen Saison

Deutschlands Jecken starten durch: Vor allem im Rheinland, aber auch in anderen Regionen reiht sich bald Sitzung an Sitzung; den Höhepunkt findet die närrische Saison dann mit den großen Umzügen an den „tollen Tagen“. Damit die pure Lebensfreude nicht durch Unfälle und Brände getrübt wird, gibt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), sieben Sicherheitstipps für Fastnachtssitzung und Karnevalsumzug:

  • Informieren Sie sich im Vorfeld und auch während der Veranstaltung über die Wetterlage. Smartphone-Apps wie NINA oder KatWarn sind hierbei hilfreiche Mittel.
  • Tragen Sie keine Masken oder Kostüme aus leicht brennbarem Material.
  • Auch wenn es bei der Jagd nach „Kamelle“ und anderem Wurfmaterial heiß hergeht – halten Sie bei Umzügen ausreichenden Abstand zu den Festwagen.
  • Genießen Sie Alkohol in Maßen. Unfälle und Erkrankungen durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze des Rettungsdienstes im Umfeld von Festveranstaltungen – etwa nach dem Sturz in Glasscherben.
  • Parken Sie verantwortungsbewusst, halten Sie die Rettungswege frei!
  • Viele Feuerwehren helfen ehrenamtlich beim Ablauf und der Absicherung von Karnevalsumzügen mit. Bitte unterstützen Sie diese Einsatzkräfte, indem Sie sie nicht bei ihrer Arbeit behindern.
  • Ob Feuer, Verkehrsunfall oder rettungsdienstlicher Notfall: Alarmieren Sie die Feuerwehr über den kostenfreien Notruf 112. Soziale Medien oder E-Mail sind kein Weg zur schnellen Hilfe!

Es ist ein Kontingentplatz für den Lehrgang "Ausbilder in der Feuerwehr" vom 12.03.18 bis 16.03.18 an der Feuerwehrschule Würzburg frei geworden. Wer Interesse an dem Lehrgang hat, meldet sich bitte umgehend bei KBR Ostheimer oder KBM Rollmann.

Die ILS Untermain kann auf Wusch den Text aus dem Alarmfax zusätzlich als sog. Alarm-SDS auch auf das Display eines Feuerwehrhaus-Funkgerätes senden. Diese Alarm-SDS kann mit einer entsprechenden feuerwehreigenen Software auf einem Computer inkl. den Geo-Daten (Koordinaten der Einsatzstelle) aus dem Digitalfunkgerät ausgelesen und weiter verarbeitet werden. Diese Informationen können dann z. B. auf einem Bildschirm im Feuerwehrhaus angezeigt werden.

Damit die Feuerwehrhaus-Geräte im Landkreis einheitlich sind, werden in den nächsten Tagen alle Digitalfunkgeräte, welche als Feuerwehrhaus-Gerät geführt werden, upgedatet, egal ob der Empfang der Alarm-SDS jetzt gewünscht ist oder nicht.

Diese Umstellung hat nichts mit dem derzeit in der Klärung befindlichen Empfang von Status-SDS zu tun!

Nach erfolgter Umstellung kann über die TTB-KVB die Sendung von Alarm-SDS auf ein Digitalfunkgerät im Feuerwehrhaus pro Feuerwehr beantragt werden. Die genaue Vorgehensweise wird Joachim Weber von der TTB-KVB bei der Umstellung der Feuerwehrhausfunkgeräte jeweils bekannt geben.

In den nächsten Tagen werden von Joachim Weber die Kommandanten telefonisch kontaktieren und einen Termin für die Umstellung der Gerätehausgeräte vereinbart, so dass bis Anfang März die Aktion abgeschlossen sein sollte.

Im Fahrzeugbestand der Freiwilligen Feuerwehr Krombach wurde ein Wechsel vollzogen. Das vorhandene Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 von Ziegler mit Baujahr 1988 wurde durch ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 ersetzt.

Der von Lentner in Hohenlinden bei München errichtete Kofferaufbau wurde auf einem MAN-Fahrgestell TGM 15.290 4 x 4 BB mit automatisiertem Schaltgetriebe montiert.

Das Fahrzeug besitzt einen Löschwasservorrat von 2000 Liter einen eingebauten 120 Liter Schaummitteltank. Neben der Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000 ist eine Schaumzumischanlage von Lentner Typ ArchimeDOS verbaut.

Für eine ausreichende Beleuchtung wurde ein pneumatischer Lichtmast mit acht LED-Scheinwerfer, zwei LED-Arbeitsscheinwerfer auf dem Fahrerhaus sowie eine umlaufende LED -Umfeldbeleuchtung installiert. Über der Heckklappe mit integriertem Rollladen ist eine Heckwarneinrichtung mit fünf orangenen Blitzleuchten verbaut.

Neben der Rettungsplattform und einer Schnellangriffseinrichtung mit 50 m Schlauch gehört ein Sprungpolster SP 16, ein Überdrucklüfter, eine Tauchpumpe Nautilus, eine Schmutzwasserpumpe Mast TP 15, ein tragbarer Monitor mit Hohlstrahldüse mit ein Literleistung bis 1900 l/min, ein Wassersauger, ein Stromerzeuger, ein Hydraulischer Rettungssatz, ein Abstützsystem StabFast, ein Bezinabsauggerät, ein Satz pneumatische Hebekissen, eine Sichtschutzwand, eine Beleuchtungseinheit mit Stativ, ein LED-Akkuscheinwerfer, ein Hygieneboard, div. Unterbaumaterial, Handwerkzeug, Werkzeug für Notfalltüröffnungen, div. Elektrowerkzeug, zwei Löschrucksäcke, ein Rettungsbrett, eine Schleifkorbtrage  mit Hängegeschirr, eine 4-teilige Steckleiter, eine 3-teilige Schiebleiter und eine Klappleiter zur Beladung.

Im Mannschaftsraum sind zwei Atemschutzgeräte, ein Notfallrucksack mit AED, eine Inspektions-kamera, ein Akku-Schrauber, ein Mehrgasmessgerät, eine Wärmebildkamera, div. Funkgeräte und Handlampen untergebracht. Am Heck des Fahrzeuges befinden eine Abschleppstange für Lkw sowie zwei Ein-Mann-Personen-Haspeln für Schlauch und Verkehr.

HLF Krombach vorne

HLF Krombach re offen

HLF Krombach li offen

HLF Krombach hinten