© Klaus Rosenberger, Lawinenkommission Mittenwald 112 Newsletter

112 Newsletter - Ausgabe vom 19. Februar 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

unser großes Verkehrssicherheits-Gewinnspiel ist wieder gestartet. Diesmal geht es um das Thema Sicherheit beim Motorradfahren.

In unserem Gewinnspiel-Flyer möchten wir Ihnen Tipps geben, wie Sie selbst Ihre Sicherheit entscheidend erhöhen können. Jetzt mitmachen und gewinnen!

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Herrmann stellt Gewinnspiel zur Verkehrssicherheit beim Motorradfahren vor

Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat das neue Verkehrssicherheits-Gewinnspiel vorgestellt. Im Gewinnspiel-Flyer und auf www.sichermobil.bayern.de gibt das Verkehrsministerium wichtige Tipps, wie man als Motorradfahrer Unfälle vermeiden kann. Zu gewinnen gibt es unter anderem ein MINI Cooper Cabrio, gestiftet von der BMW Group.

» Jetzt mitmachen und gewinnen!

Verkehrsunfallstatistik 2017

Weniger Verkehrstote und Verletzte auf Bayerns Straßen – das ist die positive Botschaft der Verkehrsunfallstatistik 2017, die Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann heute in München vorgestellt hat. 608 Menschen verloren nach Herrmanns Angaben bei Verkehrsunfällen ihr Leben, acht Verkehrstote weniger als 2016 (616). Das ist die niedrigste Zahl der Verkehrstoten in Bayern seit Beginn der Unfallaufzeichnungen vor mehr als 60 Jahren.

» mehr

Herrmann verleiht Ehrenzeichen für Verdienste um das BRK

Innenminister Joachim Herrmann hat beim BRK Kreisverband Erlangen-Höchstadt das staatliche Ehrenzeichen am Bande für eine 25-jährige beziehungsweise 40-jährige Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) an neun langjährige Mitglieder verliehen. Zwei weitere Mitglieder hat Herrmann für 50 Jahre Dienst mit der DRK-Ehrennadel geehrt und einen weiteren Rotkreuzler mit der BRK-Ehrennadel für außergewöhnliche Verdienste um das BRK ausgezeichnet.

» mehr

"Großes Ehrenzeichen" im Landtag

Der Bayerische Landtag hat in erster Lesung den Gesetzentwurf der Staatsregierung für ein neues "Großes Ehrenzeichen" behandelt. Innenminister Joachim Herrmann geht es darum, ein 50-jähriges ehrenamtliches Engagement im aktiven Dienst bei Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz in Bayern künftig besonders zu würdigen. "Wer sich so ausdauernd über Jahre und Jahrzehnte hinweg, ehrenamtlich für seine Mitmenschen einsetzt, verdient unsere allerhöchste Anerkennung. Das neue 'Große Ehrenzeichen' steht genau dafür: Für unseren aufrichtigen Dank und für unseren Respekt vor einer unglaublichen Lebensleistung", betonte Herrmann.

» mehr

Doppelt engagiert? Doppelter Gewinn!

Wer sich neben seinen Aufgaben in Beruf, Studium oder Familie ehrenamtlich bei den Feuerwehren, Hilfsorganisationen oder beim THW einsetzt, zeigt, dass er verlässlich ist, professionell und zielorientiert – und damit ein Gewinn für jeden Betrieb. Schicken Sie uns ein Foto von sich und Ihrer Arbeitgeberin/Ihrem Arbeitgeber und schreiben Sie uns, warum Sie ein doppeltes Engagement in Beruf und Ehrenamt unterstützen. Unter allen Einsendern verlosen wir zwei Übernachtungen für zwei Personen im Ringhotel Alpenhof in Augsburg. Doppelt engagiert heißt doppelt wertvoll – für unsere Betriebe und für die Menschen in unserem Land!

» weitere Infos auf www.doppelt-engagiert.de

www.brandwacht.bayern.de im neuen Design

Innenminister Joachim Herrmann hat den neuen Internetauftritt der brandwacht freigeschaltet. "Nicht nur unsere rund 320.000 Feuerwehrfrauen und -männer sind herzlich eingeladen, auf unseren Seiten zu stöbern und sich über unseren hervorragend aufgestellten Brand- und Katastrophenschutz zu informieren", warb Herrmann. "Vielleicht ist auch der eine oder andere dabei, der sich begeistern lässt und sich künftig tatkräftig für das Gemeinwohl engagieren möchte."

» www.brandwacht.bayern.de

Nachwuchsgewinnung: Tolle Imagekampagne der Freiwilligen Feuerwehr Stockstadt

Im Frühjahr 2016 führte die Freiwillige Feuerwehr Stockstadt eine medienübergreifende Werbe- und Imagekampagne zur Gewinnung von Frauen als neue aktive Mitglieder durch. Dieser Schritt an die Öffentlichkeit hat überregional einige Aufmerksamkeit erregt. Die Kampagne wurde unter dem Dach der landesweiten Aktion "Frauen zur Feuerwehr" des Landesfeuerwehrverbands Bayern durchgeführt und mit einem regionalen Bezug zum Markt Stockstadt am Main umgesetzt. Ziel war, bei den Frauen im Ort Interesse für das Thema Feuerwehr zu wecken und an einem Aktionstag interessierte Mädchen und Frauen in das Feuerwehrgerätehaus einzuladen.

» weitere Informationen

Im holzbefeuerten Brandübungscontainer des Kreisfeuerwehrverbandes in Stockstadt sind für den Ausbildungstag am Montag, 23. Juli 2018 um 18.30 Uhr noch 10 Plätze frei.

Anmeldungen bitte über die Homepage des KFV oder der FF Stockstadt

Für das Seminar "Grundlagen der Brandschutzerziehung in Kindergärten und Grundschulen" (Beginn am 02. März 2018 um 19.30 Uhr im Gerätehaus der Feuerwehr Rothengrund) sind noch einige Plätze frei.

Weitere Infos und Anmeldungen bitte übr die Lehrgangsverwaltung auf unserer Homepage.

Die FF Steinbach trauert um ihren ehemaligen stellvertretenden Kommandanten Werner Maidhof, der am Donnerstag verstorben ist.

Das Requiem ist am Donnerstag, 22. Februar 2018 um 14.30 Uhr in Steinbach, danach Urnenbeisetzung.

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden von Werner Maidhof.

Am 18. Mai 2017 ist unser Feuerwehrkamerad Günther Kowalski von der Bessenbacher Feuerwehr bei einem Feuerwehreinsatz schwer verunglückt. Er hat sich bei dem Unfall schwerste Schädel- und Hirnverletzungen zugezogen. Er liegt nach monatelangen Krankenhausaufenthalten nun seit einigen Wochen in einem immer noch komatösen Zustand in einer Aschaffenburger Pflegeeinrichtung.

Der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg möchte sich bei allen Spender für die großartige Unterstützung bedanken. Danke für jede Spende, die auf unser Spendenkonto "Hilfe für Günther Kowalski" eingezahlt wurde.

Auch Günther´s Frau Bettina Kowalski mit Familie dankt allen Feuerwehren für die große Unterstützung.

Danke Günther

  

Das Sachgebiet „Schulen“ des Fachbereichs „Bildungseinrichtungen“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV e.V.)  hat die DGUV Information 202-051 „Feueralarm in der Schule - Hinweise für Alarmpläne, den Feueralarm und die Unterweisung der Schülerinnen und Schüler“ veröffentlicht.

Diese DGUV Information richtet sich an Schulen und gibt Lehrkräften, die mit ihren Schülern über richtiges Verhalten im Alarmfall sprechen, Hinweise und Ratschläge. Daneben gibt sie Schulleitern, Vertretern des Schulträgers, Sicherheitsbeauftragten und Feuerwehrangehörigen Unterstützung bei der Erstellung eines Alarmplans. Neben der Erstellung eines Alarmplans und der regelmäßigen Durchführung von Alarmübungen gehört auch die Brandschutzerziehung der Kinder zur Vorbeugung in Sachen „Feuer“.

Der Kreisausschuss des Landkreises hat am 05.02.2018 jetzt beschlossen, dass die Nutzung der Atemschutzübungsanlage für die ausgebildeten Atemschutzgeräteträger aus dem Landkreis Aschaffenburg insbesondere für die notwendigen Belastungsübungen und für zusätzliche Fortbildungsveranstaltungen, wie z.B. für Übungen im Übungshof mit Nutzung der Übungseinrichtungen des Atemschutzzentrums, zukünftig kostenlos ist.

Die zusätzlichen Fortbildungsveranstaltungen werden in der Lehrgangsverwaltung und über die Gebiets-KBMs den Feuerwehren nach den personellen Möglichkeiten des Atemschutzzentrums angeboten bzw. zugeteilt.

Einzig der grundsätzlich notwendige Lehrgang für Atemschutzgeräteträger und die Werkstattleistungen werden wie bisher durch den Landkreis abgerechnet.

Der hauptamtliche Personalanteil im Atemschutzzentrum wurde aufgestockt. Der Landkreis finanziert jetzt zwei volle hauptamtliche Stellen für das Atemschutzzentrum.

Landesleitungsbewerb im CTIF

Vom 01.06.-02.06.2018 findet in Röthenbach a.d. Pegnitz (Nürnberger Land) der 5. Landesleistungsbewerb im Jugendwettbewerb des CTIF statt.

Dort bietet sich die Gelegenheit an einem spannenden Bewerb teilzunehmen, tolle Abzeichen zu bekommen und das vielseitige Rahmenprogramm zu nutzen. Es wird unter anderem eine Mitmachmeile, einen Discoabend und ein Feuerwerk geben.

Am Leistungsbewerb mit dem Bewerbsabzeichen Silber und Gold können alle Jugendfeuerwehr teilnehmen, auch Jugendfeuerwehren mit Feuerwehranwärtern aus verschiedenen Feuerwehren.

Anmeldeschluss ist der 31.03.2018.

Wenn eine Jugendgruppeaus dem Landkreis teilnehmen möchte bitte auch eine kurze Info an mich.

Weitere Informationen zum Bewerb, zum Rahmenprogramm und der Anmeldung gibt es hier:

http://jf-bayern.de/cms/index.php/veranstaltungen/veranstaltungen-landes-leistungsbewerbe/509-roethenbach-2018

Training „Gegenargumente? Souverän im Umgang mit Stammtischparolen und Populismus“

Die Jugendfeuerwehr Bayern bietet in Kooperation mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw e. V.) ein Training zu „Gegenargumente? Souverän im Umgang mit Stammtischparolen und Populismus“ an.

Populismus und sogenannte „Stammtischparolen“ sind Teil unseres Alltags geworden. Die Folgen für unser Miteinander können verheerend sein. Auf der Suche nach angemessenen Reaktionen auf „Stammtischparolen“ fühlen wir uns häufig sprach- und hilflos. Drastische Äußerungen bleiben unwidersprochen – nicht etwa, weil wir inhaltlich zustimmen, sondern weil wir auf die Schnelle keine passende Erwiderung parat haben.

Die TeilnehmerInnen lernen und üben, sich klar zu positionieren und dennoch zielführend zu diskutieren.

Inhalte:

* Orientierung: Was sind Stammtischparolen? In welchem Umfeld gedeihen sie?

* Über Dilemmata und Wechselwirkungen in der Politik.

* Was hinter Stammtischparolen steckt und wie wir diese Erkenntnisse nutzen können.

* Hilfreiche Instrumente: Formulierungen und Gesprächstechniken für Distanzierung, Dialog und Argumentation.

* Die persönlichen Kompetenzen und den Mut zur Positionierung stärken.

* Ausführliche praktische Übungen zu allen Inhalten.

Termin: 24.03.2018

Ort: Staatliche Feuerwehrschule Regensburg

Anmeldeschluss: 10.03.2018

Weitere Informationen und die Anmeldeunterlagen hier

http://jf-bayern.de/cms/index.php/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltung/546

Am Freitagabend (09.02.2018) wurden gegen 17:31 Uhr die Feuerwehren aus Alzenau und Wasserlos sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu einem Brand in die Alzenauer Prischoßstraße gerufen.

Überhitztes Essen hat sich auf einem Elektroherd in einem Nebengebäude eines Mehrfamilienhauses entzündet. Die Flammen griffen beim Eintreffen der Feuerwehr bereits auf die Dunstabzugshaube über. Mit einem C-Rohr, welches von einem Trupp unter Atemschutz geführt wurde, konnte das Feuer nach kurzer Zeit abgelöscht werden. Anschließend verbrachten die Einsatzkräfte die verbrannten Speisereste ins Freie. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Nebengebäude unter Zuhilfenahme eines Hochdrucklüfters vom giftigen Brandrauch befreit. Parallel zu diesen Maßnahmen wurde das Haus stromlos geschaltet. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Brandstelle auf Glutnester überprüft und anschließend den Bewohnern übergeben.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf fünf  Einsatzfahrzeuge und rund 25 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Von rettungsdienstlicher Seite wurde ein Rettungswagen der BRK Rettungswache Alzenau zur Absicherung der Einsatzkräfte ​entsandt. Der Rettungsdienst musste jedoch nicht tätig werden. Der Einsatz war gegen 18:30 Uhr beendet.

Vom 19. bis 23.03.2018 ist ein Lehrgangsplatz Schiedsrichter frei.

Interessenten melden sich bitte umgehend bei mir 0171/5100248.

www.brandwacht.bayern.de im neuen Design - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schaltet neuen Internetauftritt für den Brand- und Katastrophenschutz in Bayern frei: Moderner, komfortabler und informativer - Alle Artikel der Printausgabe abrufbar

+++ Moderner, komfortabler und informativer ist der neue Internetauftritt für den Brand- und Katastrophenschutz in Bayern, den Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute freigeschaltet hat. "Unter www.brandwacht.bayern.de können Sie eine Vielzahl hochinteressanter Informationen abrufen, beispielsweise aktuelle Einsatzberichte oder eine Artikelreihe über Frauen bei der Feuerwehr", erklärte der Minister. "Alle Artikel der 'brandwacht', unserer Zeitschrift für den Brand- und Katastrophenschutz in Bayern, lassen sich ab jetzt komplett herunterladen." Außerdem kann die neue Homepage laut Herrmann nun auch von allen mobilen Geräten aus ohne Einschränkungen genutzt werden. "Nicht nur unsere rund 320.000 Feuerwehrfrauen und -männer sind herzlich eingeladen, auf unseren Seiten zu stöbern und sich über unseren hervorragend aufgestellten Brand- und Katastrophenschutz zu informieren", warb Herrmann. "Vielleicht ist auch der eine oder andere dabei, der sich begeistern lässt und sich künftig tatkräftig für das Gemeinwohl engagieren möchte." +++

Die aktuelle Ausgabe der 'brandwacht' ist heute erschienen. Neben Einsatzberichten über den Brand auf Schloss Waal und einen folgenschweren Auffahrunfall im Baustellenbereich der A3 bei Rohrbrunn enthält das neue Heft einen Artikel über Gewaltprävention und Eigensicherung für Rettungskräfte. Dazu kommt unter anderem ein Bericht über eine Katastrophenschutzübung auf der Talbrücke über den Froschgrundsee, ein Teilstück der ICE-Neubaustrecke Erfurt-Ebensfeld.

Die vom bayerischen Innenministerium herausgegebene 'brandwacht' erscheint alle zwei Monate und wird kostenlos an alle Kommandanten und Führungskräfte der bayerischen Feuerwehren ausgegeben. Sie informiert mit Fachbeiträgen über aktuelle Themen des Brand- und Katastrophenschutzes. Berichte über feuerwehrspezifische Veranstaltungen, Feuerwehr- und Katastropheneinsätze, Ausbildung sowie Feuerwehrgerätehäuser und Portraits Freiwilliger Feuerwehren und Berufs- und Werkfeuerwehren sind ebenso enthalten, wie aktuelle Veranstaltungshinweise und Termine. Darüber hinaus werden die Leser über aktuelle Technikentwicklungen wie Geräteneuheiten und DIN-Normen, Personalien sowie Versicherungs- und Rechtsfragen auf dem Laufenden gehalten. Die Druckauflage beträgt 18.500 Stück.

Deutscher Feuerwehrverband rät zur Umsicht in der närrischen Saison

Deutschlands Jecken starten durch: Vor allem im Rheinland, aber auch in anderen Regionen reiht sich bald Sitzung an Sitzung; den Höhepunkt findet die närrische Saison dann mit den großen Umzügen an den „tollen Tagen“. Damit die pure Lebensfreude nicht durch Unfälle und Brände getrübt wird, gibt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), sieben Sicherheitstipps für Fastnachtssitzung und Karnevalsumzug:

  • Informieren Sie sich im Vorfeld und auch während der Veranstaltung über die Wetterlage. Smartphone-Apps wie NINA oder KatWarn sind hierbei hilfreiche Mittel.
  • Tragen Sie keine Masken oder Kostüme aus leicht brennbarem Material.
  • Auch wenn es bei der Jagd nach „Kamelle“ und anderem Wurfmaterial heiß hergeht – halten Sie bei Umzügen ausreichenden Abstand zu den Festwagen.
  • Genießen Sie Alkohol in Maßen. Unfälle und Erkrankungen durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze des Rettungsdienstes im Umfeld von Festveranstaltungen – etwa nach dem Sturz in Glasscherben.
  • Parken Sie verantwortungsbewusst, halten Sie die Rettungswege frei!
  • Viele Feuerwehren helfen ehrenamtlich beim Ablauf und der Absicherung von Karnevalsumzügen mit. Bitte unterstützen Sie diese Einsatzkräfte, indem Sie sie nicht bei ihrer Arbeit behindern.
  • Ob Feuer, Verkehrsunfall oder rettungsdienstlicher Notfall: Alarmieren Sie die Feuerwehr über den kostenfreien Notruf 112. Soziale Medien oder E-Mail sind kein Weg zur schnellen Hilfe!

Es ist ein Kontingentplatz für den Lehrgang "Ausbilder in der Feuerwehr" vom 12.03.18 bis 16.03.18 an der Feuerwehrschule Würzburg frei geworden. Wer Interesse an dem Lehrgang hat, meldet sich bitte umgehend bei KBR Ostheimer oder KBM Rollmann.

Die ILS Untermain kann auf Wusch den Text aus dem Alarmfax zusätzlich als sog. Alarm-SDS auch auf das Display eines Feuerwehrhaus-Funkgerätes senden. Diese Alarm-SDS kann mit einer entsprechenden feuerwehreigenen Software auf einem Computer inkl. den Geo-Daten (Koordinaten der Einsatzstelle) aus dem Digitalfunkgerät ausgelesen und weiter verarbeitet werden. Diese Informationen können dann z. B. auf einem Bildschirm im Feuerwehrhaus angezeigt werden.

Damit die Feuerwehrhaus-Geräte im Landkreis einheitlich sind, werden in den nächsten Tagen alle Digitalfunkgeräte, welche als Feuerwehrhaus-Gerät geführt werden, upgedatet, egal ob der Empfang der Alarm-SDS jetzt gewünscht ist oder nicht.

Diese Umstellung hat nichts mit dem derzeit in der Klärung befindlichen Empfang von Status-SDS zu tun!

Nach erfolgter Umstellung kann über die TTB-KVB die Sendung von Alarm-SDS auf ein Digitalfunkgerät im Feuerwehrhaus pro Feuerwehr beantragt werden. Die genaue Vorgehensweise wird Joachim Weber von der TTB-KVB bei der Umstellung der Feuerwehrhausfunkgeräte jeweils bekannt geben.

In den nächsten Tagen werden von Joachim Weber die Kommandanten telefonisch kontaktieren und einen Termin für die Umstellung der Gerätehausgeräte vereinbart, so dass bis Anfang März die Aktion abgeschlossen sein sollte.

Im Fahrzeugbestand der Freiwilligen Feuerwehr Krombach wurde ein Wechsel vollzogen. Das vorhandene Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 von Ziegler mit Baujahr 1988 wurde durch ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 ersetzt.

Der von Lentner in Hohenlinden bei München errichtete Kofferaufbau wurde auf einem MAN-Fahrgestell TGM 15.290 4 x 4 BB mit automatisiertem Schaltgetriebe montiert.

Das Fahrzeug besitzt einen Löschwasservorrat von 2000 Liter einen eingebauten 120 Liter Schaummitteltank. Neben der Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000 ist eine Schaumzumischanlage von Lentner Typ ArchimeDOS verbaut.

Für eine ausreichende Beleuchtung wurde ein pneumatischer Lichtmast mit acht LED-Scheinwerfer, zwei LED-Arbeitsscheinwerfer auf dem Fahrerhaus sowie eine umlaufende LED -Umfeldbeleuchtung installiert. Über der Heckklappe mit integriertem Rollladen ist eine Heckwarneinrichtung mit fünf orangenen Blitzleuchten verbaut.

Neben der Rettungsplattform und einer Schnellangriffseinrichtung mit 50 m Schlauch gehört ein Sprungpolster SP 16, ein Überdrucklüfter, eine Tauchpumpe Nautilus, eine Schmutzwasserpumpe Mast TP 15, ein tragbarer Monitor mit Hohlstrahldüse mit ein Literleistung bis 1900 l/min, ein Wassersauger, ein Stromerzeuger, ein Hydraulischer Rettungssatz, ein Abstützsystem StabFast, ein Bezinabsauggerät, ein Satz pneumatische Hebekissen, eine Sichtschutzwand, eine Beleuchtungseinheit mit Stativ, ein LED-Akkuscheinwerfer, ein Hygieneboard, div. Unterbaumaterial, Handwerkzeug, Werkzeug für Notfalltüröffnungen, div. Elektrowerkzeug, zwei Löschrucksäcke, ein Rettungsbrett, eine Schleifkorbtrage  mit Hängegeschirr, eine 4-teilige Steckleiter, eine 3-teilige Schiebleiter und eine Klappleiter zur Beladung.

Im Mannschaftsraum sind zwei Atemschutzgeräte, ein Notfallrucksack mit AED, eine Inspektions-kamera, ein Akku-Schrauber, ein Mehrgasmessgerät, eine Wärmebildkamera, div. Funkgeräte und Handlampen untergebracht. Am Heck des Fahrzeuges befinden eine Abschleppstange für Lkw sowie zwei Ein-Mann-Personen-Haspeln für Schlauch und Verkehr.

HLF Krombach vorne

HLF Krombach re offen

HLF Krombach li offen

HLF Krombach hinten

Auf der Jahreshauptversammlung am 04.02.18 wurde Cornelia Weidinger erneut zur ersten Vorsitzenden des Vereins gewählt. Jochen Spatz wurde zum zweiten Vorsitzenden, Rebecca Gries erneut zur Kassiererin und Maximilian Stockfisch zum Schriftführer gewählt.

Die neue Vorstandschaft.

Vorstandschaft Schimborn

Bild: (v. hinten) Maximilian Stockfisch, Rebecca Gries (v. vorne links) Jochen Spatz, Cornelia Weidinger

Ronald Herleth wurde, wegen seiner langjährigen Tätigkeit im Vorstand und seiner vielen Bemühnungen um den Verein, zum Ehrenvorsitzenden des Feuerwehrvereins ernannt.

Ehrenvorsitzender Schimborn

Bild von li. Kdt. Benjamin Weidinger, Ehrenvositzender Roland Herleth und 1. Vors. Cornelia Weidinger
 

Auf der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schimborn wurde Benjamin Weidinger zum neuen 1. Kommandanten gewählt. Zum neuen Kommandanten-Stellvertreter wurde Lukas Mücke gewählt.

Herzlichen Glückwunsch an die neue Führung der FF Schimborn und vielen Dank auch dem bisherigen Kommandanten Kurt Rosenberger und seinem Stellvertreter Manfred Rosenberger.

Kommandanten Schimborn

 li. stv. Kdt. Lukas Mücke und re. Kdt. Benjamin Weidinger

EU-Mitgliedstaaten müssen für Vorsorgemaßnahmen im Katastrophenschutz selbst verantwortlich bleiben

Hier die Rede des Bayer. Innenminister am 02.02.2018 im deutschen Bundesrat

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute im Bundesrat dafür plädiert, dass die EU-Mitgliedstaaten im Katastrophenschutz für Vorsorgemaßnahmen in vollem Umfang selbst verantwortlich bleiben:

„Wir sind strikt gegen eigene Katastrophenschutzeinheiten der EU. Bayern fordert deshalb ein deutliches Stopp-Signal in Richtung Brüssel.“

Die Staatsregierung hatte deshalb gemeinsam mit Hessen und Sachsen eine sog. Subsidiaritätsrüge gegen den Vorschlag der EU-Kommission eingereicht. Diese will das EU-Katastrophenschutzverfahren ändern und EU-eigene Kapazitäten aufbauen, die aus EU-Mitteln finanziert und dann nach Hilfeleistungsersuchen betroffener Staaten unter operativer Führung der Kommission ergänzend zu nationalen Kräften sowie Kräften aus anderen EU-Staaten eingesetzt werden sollen.

„Das birgt die große Gefahr, dass Mitgliedstaaten, die schon bisher zu wenig tun, notwendige Anstrengungen unterlassen oder ihr Engagement sogar reduzieren und dann im Ernstfall auf Brüssel zeigen und mangelnde Solidarität beklagen“, so Herrmann.

Die Gefahrenabwehr müsse schnell und effektiv erfolgen – „und das geht am besten vor Ort. Im Notfall brauchen wir klare und kurze Wege.“

Es sei immer gemeinsame Haltung der Länder gewesen, dass die Verantwortung für Katastrophenvorsorge in den EU-Staaten, oder – wie in Deutschland – bei den Ländern und Kommunen liegen muss. Herrmann kritisiert den Vorschlag der Kommission auch deshalb, weil er über die EU-Kompetenzen im Bereich des Katastrophenschutzes hinausgeht und gegen das sog. Subsidiaritätsprinzip verstößt. Die EU habe sich im Bereich des Katastrophenschutzes auf Maßnahmen zur Unterstützung, Koordinierung oder Ergänzung zu beschränken. Jegliche Harmonisierung von Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten auf diesem Gebiet sei ausgeschlossen.

Herrmann: „Es ist deshalb bedauerlich, wenn sich Rot-Grün im Bundesrat der Subsidiaritätsrüge verweigert.“

In Bayern leisteten 470.000 hauptsächlich ehrenamtliche Einsatzkräfte hervorragende Arbeit. Dabei müsse es bleiben.

„Natürlich helfen wir uns bei Bedarf gegenseitig – und das seit Jahren. Feuerwehr, THW und Sanitäter sind in Europa und weltweit im Einsatz. Eigene EU-Truppen brauchen wir dazu nicht.“

Der Bayerische Innenminister sagte, er verschließe sich nicht von vornherein Überlegungen, die Katastrophenschutzmechanismen weiter zu verbessern und sich darüber Gedanken zu machen, wie man in Not befindlichen Mitgliedstaaten der EU noch besser helfen kann. Der Aufbau EU-eigener Kapazitäten gehe aber eindeutig zu weit. Auch der EU-Vorschlag, die bestehenden Notfallkapazitäten auszubauen und künftig als Europäischen Katastrophenschutzpool zu bezeichnen, sei nicht im Sinne der Eigenverantwortlichkeit der Mitgliedstaaten.

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr