Am Freitagabend (23.12.2016) wurden gegen 20:11 die Feuerwehren Alzenau und Kälberau sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu einem Küchenbrand in die Alzenauer Gutenbergstraße gerufen.

In der Küche des Wohnanwesens war es zu einem Brand gekommen. Dies hatte eine intensive Rauchentwicklung zur Folge. Der Entstehungsbrand wurde durch das laute Piepen der installierten Rauchmelder bemerkt. Die Bewohner konnten sich Dank der akustischen Warnung selbst nach draußen retten bzw. erste Löschmaßnahmen mit einem Feuerlöscher einleiten und die Feuerwehr alarmieren.

Als die ersten Einsatzkräfte des Hilfeleistungslöschfahrzeuges der Feuerwehr Alzenau am Einsatzort eintrafen, wurden sie von den Mitteilern erwartet und in die Lage eingewiesen. Da ihnen beim Öffnen der Tür bereits Brandrauch entgegenkam, setzten die Einsatzkräfte einen sogenannten Rauchvorhang, um eine Rauchausbreitung in das Wohnanwesen zu verhindern. Zeitglich wurden Nachlöscharbeiten mit einem Trupp unter Atemschutz und unter zur Hilfenahme eines C-Rohrs durchgeführt. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Zur Entrauchung der Wohnung setzte die Feuerwehr zwei Hochleistungslüfter ein. Alle Hausbewohner konnten nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen in ihre Wohnung zurückkehren.

Ein 16-jähriger Bewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Er wurde von dem ebenfalls alarmierten Rettungsdienst ambulant versorgt.

Kommandant Frank Ritter konnte auf 25 Einsatzkräfte, darunter 13 Atemschutzgeräteträger und fünf Einsatzfahrzeuge, zurückgreifen. Von rettungsdienstlicher Seite war ein Rettungswagen der BRK Lehrrettungswache Alzenau vor Ort. Einsatzende war gegen 21:25 Uhr.

Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Kahl 104.500 € als Zuschuss für ein Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20 für die FF Kahl ausgezahlt.

Termine 2017 im Brandübungscontainer Stockstadt

Datum Uhrzeit Teilnahme  
 
Fr, 07.04.2017 18:30 Grundkurs AS-Träger  
Mo, 24.04.2017 18:30 Grundkurs AS-Träger  
Fr, 05.05.2017 18:30 Grundkurs AS-Träger  
Mo, 15.05.2017 18:30  
Fr, 02.06.2017 18:30  
Mo, 19.06.2017 18:30  
Fr, 30.06.2017 18:30  
Mo, 10.07.2017 18:30  
Fr, 21.07.2017 18:30  
Fr, 15.09.2017 18:30  
Mo, 25.09.2017 18:30 Grundkurs AS-Träger  
Fr, 06.10.2017 18:30 Grundkurs AS-Träger  
Mo, 16.10.2017 18:30 Grundkurs AS-Träger  

Anmeldungen der Feuerwehren sind ab sofort unter der Email:

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Nachdem im November die neue Übungshalle eingeweiht werden konnte, gab der Haushaltsausschuss des Landtages Anfang Dezember nun die Mittel für ein weiteres millionenschweres Projekt frei.

Neben der neuen Halle entsteht ab 2017 für 10,6 Millionen Euro in mehreren Bauabschnitten ein Übungsgelände mit Straßen und Gebäuden.

Auf 12.000 Quadratmetern sind dann realitätsnahe Übungseinsätze aller Art möglich.

Vom Fettbrand in einem Schnellimbiss bis hin zum Benzinaustritt an einer Tankstelle kann alles simuliert werden. Geplant ist auch die Errichtung eines Übungsbauernhofs mit Wohnhaus, Scheune, Ställen und Getreidesilo. Folgende Übungsobjekte sind im Einzelnen vorgesehen:

  • Lagerhalle für landwirtschaftliche Produkte mit Gefahrstofflager und Gleisanschluss
  • Gleisanschluss mit Weiche und Anschluss zur Übungshalle
  • Gasflaschenlager und Flüssiggastank mit Außenbrandstellen
  • Transformatorstation
  • Doppelwohnhaus, bestehend aus Baustellenhaus und teilzerstörtem Trümmerhaus
  • Baustellen-Kran
  • Tankstelle mit Schnellimbiss, Kfz-Werkstatt und Garage mit Kfz-Außenbrandstelle
  • Landwirtschaftliches Objekt/Hofstelle in Fachwerk- und Holzbauweise, bestehend aus Wohnhaus mit Scheune und  Stall, Geräteschuppen, Silo
  • Teich mit Bachlauf
  • Rampenbauwerk mit Brücke/Unterführung
  • Verkehrswege verschiedener Art
  • Außenbrandstelle für Tankzug in Kreuzungsbereich Straße/Schiene
  • Flächen für Ausbildung Techn. Hilfe mit Ölabscheider zum Zerlegen von Fahrzeugen

Frohe Weihnachten

Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg und

der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg wünscht

allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden

und allen Freunde und Gönner unserer Feuerwehren 

ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute

 für das Neue Jahr 2017.

Gleichzeitig bedanken wir uns für die gute

 Zusammenarbeit und das uns im vergangenen Jahr

entgegen gebrachte Vertrauen.

                                  

      

                  Karl-Heinz Ostheimer
                 
Kreisbrandrat und Vorsitzender des KFV

Da der erste angebotene Lehrgang sehr schnell ausgebucht war, bieten wir in Ergänzung zu unserer Atemschutzausbildung in Goldbach und im Brandcontainer Stockstadt den Feuerwehren eine weitere Fortbildung für Atemschutzgeräteträger an:

Innenbrandbekämpfung unter erschwerten Bedingungen im unterirdischen Brandtunnel/Brandstollen (8 Stunden) - Menschenrettung mit Brandbekämpfung

- Atemschutztraining mit Überwachung

- Einsatztaktik

- Suchtechniken/Orientierungstechniken

- Löschtechniken Hohlstrahlrohre

- Erschwerte Bedingungen

- Einsatz unter "Null Sicht"

- Teameinsatz

Termin: Freitag, 07. April 2017

Beginn: 8.00 Uhr in Dortmund  (wir werden mit MZF´s nach Dortmund fahren)

Preis pro Teilnehmer: 640,-- € - inkl. Verpflegung (Kalt-/Warmgetränke, Snacks, Mittagessen)

Diese Ausbildung ist zwar nicht billig, aber solch ein Übungstag ist einmalig und ein Einsatz in diesem Brandstollen ist ausbildungsmäßig sehr gut und eine starke Erfahrung.

Die Atemschutzgeräte sollten wegen möglicher Schäden an der eigenen Atemschutzausrüstung unbedingt über die Firma DMT geliehen werden - hier fallen noch einmal Kosten von ca. 110,-- € an.

Ebenso kann für weitere ca. 60,-- € auch die notwendige persönliche Schutzkleidung ausgeliehen werden.

Maximale Teilnehmerzahl: 16 Personen -  Die Fortbildung kann nur bei einer Teilnehmerzahl von mind. 14 Teilnehmern erfolgen.

Wenn Interesse bei eurer Feuerwehr an dieser Ausbildung besteht, dann bitte bis zum 31.12.2016 eine E-Mail an KBI Frank Wissel: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Infos kommen dann noch rechtzeitig vor dem Ausbildungstermin.

Änderung des StVO § 11 Abs. 2 - Regelung zur Rettungsgasse

Die Änderungen der Regelung zur Rettungsgasse wurden vom Bundesrat am 14.12.2016 beschlossen.

Alle Infos zu den Änderungen finden Sie unter: http://www.lfv-bayern.de/downloads/hintergrundinfos/rettungsgasse.html

Den genauen Wortlaut der StVO findent Sie unter: https://dejure.org/gesetze/StVO/11.html

   

Elfte Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung

Für Sie eingesetzt - für Sie erreicht!

Bei der diesjährigen Verbandsversammlung des LFV Bayern hatte unser Vorsitzender unter anderem auf eine geplante Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung hingewiesen, die äußerst nachteilige Folgen für die Fahrer von Einsatzfahrzeugen über 3,5 t gehabt hätte.

Hier finden Sie alle Informationen zur Entschiedung des Bundesrats.

   

Neue Wettbewerbsordnung "Leistungsmarsch in Bayern" 2017

Im Dezember wurde die neu überarbeitete Wettbewerbsordnung für den "Leistungsmarsch in Bayern" mit Stand: 01.01.2017 in der LFV Homepage bereitgestellt.

http://www.lfv-bayern.de/fachbereiche/fachbereich-11/veroeffentlichungen-und-informationen-aus-der-arbeit-des-fachbereichs-11.html

Der Verbandsausschuss hat der neuen Wettbewerbsordnung in seiner Sitzung am 25.11.2016 in Dingolfing zugestimmt.

LFV-Logo
   

Fluthilfe Bayern 2016

Das Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbands hat eine Bandschnalle "Fluthilfe Bayern 2016" in ihr Sortiment mit aufgenommen.

Laut der Bayerischen Staatskanzlei, wurden in Bayern rund 25.000 Stück der Abzeichen verteilt.

Erhältliche sind diese unter: http://www.feuerwehrversand.de/9/pid/8049/apg/129/Bayern-Fluthilfe-2016.htm

   

!! Aufruf !!

Liebe Hobby- und Berufsfotografen.

Für zukünftige Publikationen des LFV Bayern sind wir auf der Suche nach Einsatzbildern. Ob aktuell oder historisch - wir freuen uns über Bilder von Bränden oder THL-Einsätzen. Gerne würden wir auch Bilder der klassischen „Katze auf Baum“ oder vom Sandsack schleppen sehen. Wir freuen uns über jedes Bild.

Wer uns unterstützen möchte und uns Bilder zur Verfügung stellen will, kann dies sehr gerne tun. Sendet Eure Bilder – am besten in Druckqualität – einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (max. 10 MB) alternativ per www.wetransfer.de.

Wir sagen herzlich: Dankeschön!

   

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Am vergangenen Samstag, den 17. Dezember veranstaltete die Feuerwehr Albstadt einen Infostand zur Mitgliederwerbung am Weihnachtsbaum in Albstadt. Dieser Stand ist Teil der Werbekampagne, die die Albstädter ins Leben gerufen haben, um gegen das wachsende Personalproblem der Wehr vorzugehen. Bei heißen Getränken konnte sich über das Feuerwehrwesen in Albstadt informiert und alle Fragen zu einer möglichen Mitgliedschaft geklärt werden. Ob eine Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr, in der aktiven Mannschaft oder als passives Mitglied, jeder konnte seine Fragen stellen. Kompetent standen hierfür Jugendwart Bruno Feineis und Kommandant Ralf Schmidt parat. Auch Bürgermeister Alexander Legler besuchte den Stand und sprach sich für die Floriansjünger aus, gleichermaßen dankte er den beteiligten Wehrleuten für ihr großes Engagement, sich für den Erhalt der Albstädter Wehr ins Zeug zu legen. "Gerade kleinere Ortschaften und Stadtteile wie Albstadt haben es schon aufgrund der Einwohnerzahl nicht leicht, engagierten Nachwuchs für den ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr zu bekommen und für den Dienst am Nächsten zu begeistern", so Bürgermeister Legler. Im Großen und Ganzen konnte zwar kein überwältigendes Ergebnis erzielt werden, aber es konnte zumindest der ein oder andere Albstädter auf die Feuerwehr und auch deren Bedeutung für Albstadt aufgeklärt werden. Weitere Informationen über eine Mitgliedschaft oder Infos zur Feuerwehr Albstadt finden Sie auch unter: www.feuerwehr-albstadt.de

Andreas Laumer, FF Albstadt - Öffentlichkeitsarbeit

Bild 1 FF Albstadt 1024x682 01

Bild 7 FF Albstadt 1024x682 01

Ein erfolgreiches Ende hatte eine Vermisstensuche der Feuerwehr Waldaschaff am Montag den 19. Dezember. Gegen 19:12 wurden die Einsatzkräfte der Waldaschaffer Wehr mit dem Stichwort „Vermisste Person“ alarmiert. Durch die Polizei wurden die Feuerwehrleute darüber informiert, dass bereits am späten Nachmittag aufmerksame Passanten ein aufgesatteltes, herrenloses Pferd im Wald entdeckt hatten. Die beiden Passanten – selbst Pferdebesitzer – erkannten schnell, dass das Pferd nassgeschwitzt war und aufgescheucht wirkte, konnten es allerdings nicht aufhalten. Daraufhin verständigten sie die Polizei. Diese entschied, die Feuerwehr und weitere ehrenamtliche Hilfskräfte zur Suche nach dem Pferd - und einem eventuell gestürzten Reiter – hinzuzuziehen. Durch den ebenfalls alarmierten Kreisbrandmeister Marco Eich wurden die Kräfte der Feuerwehr Waldaschaff in einzelne Suchtrupps eingeteilt. Die ebenfalls alarmierte Bergwacht Hösbach sowie die Einsatzleitung der Hundestaffel teilten sich das sehr weitläufige Suchgebiet auf. Mit Hilfe der Passanten und der Einsatzkräfte wurden diverse Pferdebesitzer und Reiter in den angrenzenden Gemeinden kontaktiert. Die Suche konnte gegen 21 Uhr beendet werden, da sich der Reiter wohlbehalten bei der Leitstelle meldete und das Pferd ebenfalls in den Stall gebracht wurde. Insgesamt waren an diesem Einsatz über 60 Einsatzkräfte der Bergwacht, des Roten Kreuzes, der Feuerwehr sowie mehrere Streifenbesatzungen der Polizei Aschaffenburg beteiligt.

Jonathan Büttner Feuerwehr Waldaschaff

Das Atemschutzzentrum in Goldbach bleibt vom 24.12.2016 bis 01.01.2017 geschlossen.
Bei Bedarf bei oder nach Einsätzen kann die Vorgehensweise mit der Kreisbrandinspektion in dieser Zeit telefonisch abgesprochen werden.

Das Atemschutzzentrum steht ab dem 02.01.2017 in gewohnter Weise wieder zur Verfügung.

Für Samstag, den 28.01.2017 konnten wir Herrn Kruse vom DB-Notfallmanagement aus der Konzernzentrale gewinnen, um uns insbesondere zu nachfolgenden Themen zu informieren:

Notfallmanagement der Deutschen Bahn AG allgemein
Zuständigkeiten (DB Netz mit Notfallmanagement, DB Zuständigkeit für Immobilien z. B. Bahnhöfe, Zuständigkeiten DB-Energie u. ä)
Sicherheitseinrichtungen in Schienenanlagen (EBA Richtlinie Schienenwege)  
Sicherheitseinrichtungen in Tunnelbauwerken der Deutschen Bahn AG (EBA Richtlinie Tunnel)
Gefahrguttransporte auf der Schiene
Besondere Einrichtungen der Deutschen Bahn AG (Hilfszüge, Tunnelhilfszüge, DB-CareNet usw.)

Die Aus- und Fortbildung findet von 9:00 Uhr bis 12:40 Uhr statt. Von 10:40 Uhr bis 11:00 Uhr ist eine Pause vorgesehen.

Die Aus- und Fortbildung findet in einem Raum der Feuerwehr in Dammbach statt.

Freiwillige Feuerwehr Dammbach
Wintersbacher Straße 141
63874 Dammbach

Wir laden zu der Veranstaltung alle Mitglieder der Kreisbrandinspektion, die jeweiligen Führungen der Feuerwehren entlang der DB-Bahnstrecken, die Organisatorische Leiter und Einsatzleiter der Hilfsorganisationen, Vertreter der Integrierten Leitstelle und die Führungen der THW OV Aschaffenburg und Alzenau und sonstige Interessierte herzlich ein.

Eine „im Notfall lebensrettende Unterstützung“ ist die jüngste Klarstellung des Gesetzgebers zum Thema „Rettungsgasse“. Die Rettungsgasse dient als wichtiges Instrument zur Sicherstellung eines effektiven Brandschutzes und einer wirkungsvollen Gefahrenabwehr auf Bundesautobahnbahnen und auf anderen Straßen mit mindestens zwei Fahrstreifen in eine Richtung.
 
Mitte Dezember ist die Änderung von Paragraph 11, Absatz 2, der Straßenverkehrsordnung in Kraft getreten. Darin wurde deutlicher als in der bisherigen Fassung definiert, wo eine Rettungsgasse gebildet werden muss. Wörtlich heißt es: „Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich die Fahrzeuge im Stillstand befinden, müssen diese Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden.“

Eine geplante Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung hätte äußerst nachteilige Folgen für die Fahrer von Einsatzfahrzeugen über 3,5 t gehabt. Die geplante Regelung hätte vorgesehen, dass Fahrer von Fahrzeugen mit mehr als 3.500 kg, die zur Personenbeförderung ausgelegt sind, zukünftig eine Fahrerlaubnis der Klasse D1 (Busklassen) benötigen, unabhängig davon, für welche Personenzahl diese Fahrzeuge ausgelegt sind.

Diese Regelung hätte alle Staffel- und Gruppenfahrzeuge, auch die künftigen TSF über 3,5 t – insgesamt also rund 8.000 Feuerwehrfahrzeuge in Bayern - erfasst. Für die betroffenen Maschinisten, die dann die Fahrerlaubnis der Klasse D1 hätten nachholen müssen, hätte dies einen hohen zeitlichen Aufwand verursacht; für die Kommunen vor allem eine hohe finanzielle Belastung.

Gegenüber dem Freistaat Bayern und auch dem Deutschen Feuerwehrverband hat der LFV Bayern in den letzten Monaten wiederholt mit Nachdruck gefordert, sich für eine Ausnahmeregelung für Feuerwehrfahrzeuge einzusetzen. Die gemeinsamen Bemühungen sind nunmehr von Erfolg gekrönt. Wie Sie dem anliegenden Beschluß entnehmen können, hat der Bundesrat am vergangenen Freitag eine Ausnahmeregelung unter anderem für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr beschlossen. Diese Ausnahme wird als neuer Absatz 4a in § 6 der FeV eingefügt.

Anmerkung: der sog. Feuerwehrführerschein war und ist von dieser Regelung nicht betroffen, da er auf Grundlage der Fahrerlaubnisklasse B erteilt werden kann, während es vorliegend um den Geltungsbereich der Fahrerlaubnisklasse C1 ging.

§ 6 Absatz 4a - neu - FeV

Nach dem Absatz 4 wird folgender Absatz 4a eingefügt:

"(4a) Eine Fahrerlaubnis der Klasse C1 berechtigt auch zum Führen von Fahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3.500 kg, aber nicht mehr als 7.500 kg, und die zur Beförderung von nicht mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind mit insbesondere folgender, für die Genehmigung der Fahrzeugtypen maßgeblicher, besonderer Zweckbestimmung:

1. Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr,

2. Einsatzfahrzeuge der Polizei,

3. Einsatzfahrzeuge der nach Landesrecht anerkannten Rettungs-dienste,

4. Einsatzfahrzeuge des Technischen Hilfswerks,

5. Einsatzfahrzeuge sonstiger Einheiten des Katastrophenschutzes,

6. Krankenkraftwagen,

7. Notarzteinsatz - und Sanitätsfahrzeuge,

8. Beschussgeschützte Fahrzeuge,

9. Post-, Funk- und Fernmeldefahrzeuge,

10. Spezialisierte Verkaufswagen,

11. Rollstuhlgerechte Fahrzeuge,

12. Leichenwagen und

13. Wohnmobile.

Satz 1 gilt für die Fahrerlaubnis der Klassen C1E, C und CE ent-sprechend."

Begründung:

Die europarechtskonformen Definitionen der Fahrerlaubnisklassen C1, D1, C und D beinhalten mehrere technische Eigenschaften (Gewicht, Länge und Per-sonenzahl). Diese technischen Kriterien überschneiden sich weitgehend. Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse (zGM) von 3.500-7.500 kg mit einer Fahrzeuglänge von nicht mehr als acht Meter und ausgelegt und gebaut für maximal acht Personen sind sowohl mit den Kriterien der Klassen C1 als auch der Klasse D1 vereinbar.

Die Kommission hat hierzu die Auffassung vertreten, dass in diesen Fällen eine umfassende Auswertung von Auslegung und Bau des Fahrzeugs sowie seiner vorgesehenen Verwendung die Grundlage für die Prüfung sein muss, ob ein D1 oder C1-Führerschein für ein Fahrzeug, das die grundlegenden technischen Kriterien erfüllt, benötigt wird. Bei dieser Auslegung können viele Aspekte relevant sein.

Nach diesem Ansatz können daher die in dem neuen Absatz 4a aufgeführten Kraftfahrzeuge zur Personenbeförderung mit besonderer Zweckbestimmung mit höchstens acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz, deren zulässige Gesamtmasse mehr als 3.500 kg, aber nicht mehr als 7.500 kg beträgt, auch zukünftig mit einer Fahrerlaubnis der Klasse C1 geführt werden.

Die Zweckbestimmung ergibt sich aus den auf der Grundlage des Anhangs II der Richtlinie 2007/46/EG und des Verzeichnisses des KBA zur Systematisierung von Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern erfolgten Eintragungen in Feld "J" (Fahrzeugklasse) und Nummer "4" (Art des Aufbaus) der Zulassungsbescheini-gung.

Die Ausführungen gelten für die Klassen C1E, C und CE entsprechend.

 

Liebe Leserinnen und Leser,

die Weihnachtstage rücken näher. Damit neigt sich ein für unsere Einsatzkräfte herausforderndes Jahr langsam dem Ende zu.

Mit einer Videobotschaft möchten wir uns persönlich bei allen Angehörigen von Feuerwehr, freiwilligen Hilfsorganisationen und THW für die geleistete Arbeit bedanken.

Wir wünschen Ihnen frohe, gesegnete Weihnachten, besinnliche Tage im Kreis Ihrer Familie und alles Gute für das kommende Jahr 2017.

 
  Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär  
   
  UNSERE THEMEN  
 

Weihnachtsgrüße von Innenminister Joachim Herrmann

In seiner Weihnachtsbotschaft richtet sich Innenminister Joachim Herrmann an alle Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Die Angehörigen der Bayerischen Polizei erhalten die Botschaft über das Intranet der Polizei.

» Zum Video

 
   
 

Doppelhaushalt 2017/2018: Investitionen in Bayerns Sicherheit

Der Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr erreicht 2017 ein Gesamtvolumen von rund 8,0 Milliarden Euro und 2018 von rund 8,2 Milliarden Euro. Damit sorgen wir für die Sicherheit der Menschen in unserem Land, wir investieren in Straßen und Gebäude, wir fördern Kommunen und Verbände, wir sorgen für Mobilität in Stadt und Land. Für den Rettungsdienst sowie den Brand- und Katastrophenschutz stehen im Doppelhaushalt 2017/2018 wie schon 2016 jährlich über 90 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können wir den Menschen in unserem Land schnelle Hilfe in Not und Gefahr garantieren.

» Weitere Informationen

 
   
 

Sicherheitsbericht der Staatsregierung

"In Bayern leben, heißt sicherer leben!" Mit diesen Worten hat Innenminister Joachim Herrmann im Innenausschuss des Bayerischen Landtags den Sicherheitsbericht der Bayerischen Staatsregierung abgeschlossen. Herrmann sprach von einem ausgesprochen hohen Sicherheitsniveau in Bayern, das dank niedriger Kriminalitätsbelastung und hoher Aufklärungsquote bundesweit seinesgleichen sucht. "Wir sind für die zukünftigen Herausforderungen gut gerüstet", machte der Innenminister mit Blick auf das von der Bayerischen Staatsregierung im Juli 2016 beschlossene Sicherheitskonzept 'Sicherheit durch Stärke' deutlich.

» Zum Sicherheitsbericht

 
   
 

Herrmann ruft zu ehrenamtlichem Engagement auf

"Sicherheit ist eine Aufgabe, die uns alle angeht. Bürgerschaftliches Engagement ist einer der wichtigsten Stützpfeiler der Katastrophenvorsorge in Bayern", so Innenminister Joachim Herrmann anlässlich des Tag des Ehrenamts. Herrmann appellierte an alle Interessierten, sich ehrenamtlich zu engagieren: "Helfen Sie mit, Leben zu retten und engagieren Sie sich bei der Freiwilligen Feuerwehr, dem THW oder den freiwilligen Hilfsorganisationen. Jede helfende Hand zählt", so die Bitte des Innenministers.

» Mehr

 
   

Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Karlstein einen Zuschuss in Höhe von 12.500 € für die Beschaffung eines neuen Mannschaftstransportwagen MTW für die FF Karlstein ausgezahlt. 

Die Freiwillige Feuerwehr Kleinkahl hat ein "neues" gebrauchtes Tanklöschfahrzeug 24/50 in Dienst gestellt.
Dieses Fahrzeug ersetzt ein Tanklöschfahrzeug, das vor einigen Jahren ebenfalls gebraucht gekauft wurde und nun aufgrund des Alters ausser Dienst gestellt wurde.

 

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Ab 2017 werden an der Feuerwehrschule Würzburg verschiedene Lehrgänge für Technische Hilfleistung angeboten!

  •  1-Tages-Seminare "VU LKW",
  •  3-Tages-Lehrgänge "Technische Hilfe"
  •  2-Tages-Aufbaulehrgänge für Führungskräfte.

Das1-Tages-Seminar "VU LKW"richtet sich an Feuerwehrdienstleistende mit Truppführer-Qualifikation von Standorten mit Hilfeleistungsausrüstung. Bei einer praktischen Stationsausbildung mit vorbereiteten Einsatzszenarien, werden die Kompetenzen, fachgerechter und sicherer Einsatz der Rettungsmittel eines HLF 10, HLF 20 oder Rüstwagen bei Unfällen mit Großfahrzeugen und Standardeinsatzregeln nach den Grundsätzen der
FwDV 3 vermittelt. Das Seminar beginn um 9:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr.

An verschieden Einsatzszenarien wie z. B. "Unfälle bei Fahrzeuge mit alternativem Fahrzeugantrieb (CNG, LPG, Hybrid, Elektro)", Bauunfälle Tiefbau, Bauunfälle Hochbau, Türöffnungen, Maschinenunfälle, Fahrzeug in Gewässer, Pkw unter Bahn usw. werden beim3-Tages-Lehrgang "Technische Hilfe"ebenfalls im Rahmen praktischen Stationsausbildungen die notwendigen Kompetzen vermittelt.

Der2-tägige Aufbaulehrgang für Führungskräfte "Technische Hilfe"richtet sich an Führungskräfte der Stufe B-D und Kommandanten von Standorten mit Hilfeleistungsausrüstung. Im Rahmen von Planspielen, Gruppenarbeiten und Übungen werden die Führungsaufgaben im Technischen Hilfleistungseinsatz erlernt und vertieft.

Das ausführliche Ausbildungskonzept 2017 zur Technischen Hilfeleistung der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg können Sie hier herunterladen <hier klicken>

Die Feuerwehr Stockstadt a. Main hat im Dezember 2016 einen neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) in Betrieb genommen. Das Fahrzeug ersetzt einen reparaturanfälligen MTW aus dem Jahr 2003. Der Funkrufname lautet „Florian Stockstadt 14/1“.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen VW Transporter T6 mit Automatikgetriebe. Das Fahrzeug wurde auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen aufgelastet und mit einer Anhängerkupplung ausgestattet. Die Kennzeichnung als Feuerwehrfahrzeug erfolgte mit einer leuchtroten Folienbeklebung, die auf die weiße Grundlackierung aufgebracht wurde. Das Fahrzeugheck verfügt über eine reflektierende Warnbeklebung und eine LED-Verkehrswarnanlage. Weitere Ausstattungen sind Rückfahrwarner, Rückfahrkamera und eine Umfeldbeleuchtung.

Das fest verbaute Digitalfunkgerät (MRT) wurde aus dem Vorgängerfahrzeug übernommen. Weiterhin verfügt das Fahrzeug über zwei tragbare Funkgeräte (HRT) mit Ladehalterung. Als weitere Ausrüstung ist verladen ein Feuerlöscher ABC 6kg, Warnwesten, 2x Winkerkelle, 2x Warnblinkleuchte, 2x Nothammer, Handlampe, eine Ausrüstung zur Bekämpfung von Ölspuren und ein Erste-Hilfe-Rucksack.

Seiner Bezeichnung entsprechend kommt das Fahrzeug hauptsächlich zum Transport von Mannschaften in Einsätzen oder zu Ausbildungen zum Einsatz. Darüber hinaus wird es als zweites Messfahrzug in ABC Einsätzen, als Zugfahrzeug für das Flachwasserboot oder zum Transport von Gerätschaften verwandt.

MTW Stockstadt re

MTW Stockstadt li

MTW Stockstadt hi

MTW Stockstadt hi offen

Der Lehrgang im Brandstollen bei der Firma DMT am 03.03.2017 war überraschend schnell mit 16 Personen ausgebucht. Wir werden kurzfristig mit der Firma DMT Kontakt aufnehmen und einen weiteren Lehrgang im Frühjahr 2017 anbieten.

Bitte meldet daher weiterhin eure Teilnehmer bzw. die möglichen Teilnehmerplätze an KBI Frank Wissel

Alle Ausbildungstermine mit dem Schaumtrainer im Jahr 2017 sind nun ausgebucht -  vielen Dank an die Feuerwehren für die schnellen Rückmeldungen.