Am 01.04.2017 fand zum 44.-mal im Landkreis Aschaffenburg die Aktion Sauberer Landkreis statt. Bei dieser Aktion treffen sich verschiedene Jugendgruppen, auch die Jugendfeuerwehren,  an ihrem Standort und sammeln dort in Wäldern, Wiesen und Feldern Müll auf, welcher von Passanten unachtsam in der Natur liegen gelassen worden ist. Auch in der Nähe von Straßen wird der Müll, der von Autofahrern aus dem Fenstern geworfen wird, aufgesammelt.

Als die Aktion an einem Samstagmorgen startete, bewaffneten sich alle Jugendlichen mit einem Müllsack und befreiten schnell die Natur von überflüssigen Schmutz. Das gemeinsame Sammeln machte allen Jugendlichen großen Spaß. Außerdem wurde bei der Aktion nicht nur die Umwelt von Müll befreit, sondern auch die Gruppendynamik der Jugendfeuerwehren gestärkt.


Insgesamt traten 163 junge Feuerwehranwärter und 51 aktive Feuerwehrmänner von 16 verschiedenen Jugendfeuerwehren den Kampf gegen die Umweltverschmutzung an.


Großer Dank gilt den teilnehmenden Jugendfeuerwehren und dessen Jugendwartteam: JF Albstadt, JF Daxberg, JF Goldbach, JF Heinrichsthal, JF Jakobsthal, JF Kahl, JF Karlstein, JF Kleinkahl, JF Kleinostheim, JF Krombach, JF Michelbach, JF Mömbris, JF Sailauf, JF Schöllkrippen, JF Wasserlos, JF Wenigumstadt.

Anna Bott

FSJ`lerinKreisfeuerwehrverband Aschaffenburg

Die Bilder zeigen Teile der JuFeu und KiFeu Karlstein, beim Sammeln von Müll, einem Gruppenfoto im Gelände und dem anschließenden Vesper am Bauhof

17 04 01 KAR Sammeln

17 04 01 KAR Foto

17 04 01 KAR Vesper

Am letzten Wochenende waren die Jugendfeuerwehren aus Westerngrund, Krombach, Hofstädten und Kleinkahl „im Einsatz“. In der Zeit vom 08.04.2017 bis 09.04.2017, 12 Uhr, standen insgesamt 7 Einsätze für jedes Löschfahrzeug auf dem Programm, darunter auch 1 Fehlalarm, welcher auch im Feuerwehralltag immer wieder vorkommt. Nichtsdestotrotz bereitete es den Jugendlichen großen Spaß, sich einmal wie eine „Berufsfeuerwehr“ zu fühlen. So wurde gemeinsam im Kleinkahler Gerätehaus übernachtet und einzelne Löschfahrzeuge zu unterschiedlichen Einsätzen alarmiert.

Nach der Anreise gab es einen interessanten Ausbildungsteil, in welchem die Jugendlichen erlernten, wie man Personen bei Unfällen mit ABC-Gefahren (Atomare, Biologische oder Chemische Gefahren) dekontaminiert, um so eine Verschleppung des Schadstoffs zu vermeiden. Außerdem lernten sie die Autos der anderen Wehren, sowie das richtige Vorgehen bei einer Personenrettung durch eine Drehleiter kennen. Nach gemeinsamer Kuchenpause wurde zu einem großen Einsatz nach Schöllkrippen alarmiert. Hier trafen die Jugendlichen der vier Wehren auf dem Betriebshof der KVG auf die Feuerwehranwärter aus Schöllkrippen und die BRK Bereitschaft aus Alzenau. Von dort aus ging es in das Naturerlebnissbad. Hier wurde der Austritt von Chlorgas durch Theaternebel dargestellt; auch wenn es dieses Szenario aufgrund des ungechlorten Schwimmteichs nie geben kann, war es eine gute Möglichkeit das neu Erlernte erfolgreich unter Beweis zu stellen. Weiterhin gab es auch kleinere Einsätze wie etwa einen Keller unter Wasser, austretende Betriebsstoffe aus einem PKW oder die Befreiung eingeklemmter Personen. Nach einer Nachtruhe zwischen 23:45 Uhr und 5:45 Uhr wurde am frühen Sonntagmorgen zum Brand einer Weihnachtsmarktbude alarmiert. Jede Übung wurde durch einen aktiven Feuerwehrmann begleitet und überwacht. Anschließend erhielt jede Gruppe ein kurzes Feedback, das meist sehr positiv ausfiel.

Ein weiteres Highlight stellte die Abschlussübung im Kindergarten Hofstädten dar; hierzu wurden die Feuerwehren gegen 10:30 alarmiert. Während ein Trupp in das komplett durch Theaternebel verrauchte Gebäude vorging und die vermissten Personen fand, wurden weitere Trupps zur Rettung der Personen nachgeordert. Auch galt es eine Tür gewaltfrei zu öffnen um ein eingeschlossenes Kind zu retten. Der Brandherd wurde schnell gefunden und gelöscht. Währenddessen begannen die anderen „Atemschutz“-Trupps die Suche nach den vermissten Personen. Alle waren realistisch geschminkt und mussten mithilfe von Tragen aus dem Gebäude gerettet werden. Hier kam auch die Drehleiter aus Schöllkrippen zum Einsatz die das retten über einen Balkon ermöglichte und so den Weg durch das enge Treppenhaus ersparte. Draußen konnten sie an den Rettungsdienst übergeben werden, der von den guten Erste-Hilfe-Kenntnissen der Jugendlichen begeistert war. Auch die zahlreichen Zuschauer waren begeistert, wie realitätsnah und routiniert vorgegangen wurde.

Nach der erfolgreichen Übung wurde gemeinsam zu Mittag gegessen und anschließend, zwar erschöpft aber um einige Erfahrungen reicher, die Heimreise angetreten.

Besonderer Dank gilt dem Markt Schöllkrippen, der Firma Landmaschinen Hofmann und der KVG für die Bereitstellung der Übungsobjekte, der Feuerwehr Kleinkahl für die Bewirtung, dem Vorbereiter-Team, den Mimen und der Schminkerin für die authentischen Einsätze, der BRK Bereitschaft, den Fotografen und Filmern für ihre Mitarbeit, sowie Radio Primavera für die Berichterstattung über unsere Übung.

Tim Dedio
Fachreferat Jugendarbeit

170411 Schwimmbad1

170411 11VU1

170411 11Nachbesprechung 

Bilder und Text: Tim Dedio, Fachreferat Jugendarbeit

Die Pressestelle der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg ist ab sofort unter der E-Mail-Adresse

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

zu erreichen. Bitte zukünftig alle Pressemeldungen, die auf der KFV-Homepage veröffentlicht werden sollen bzw. an die Medien weitergeleitet werden dürfen, an die oben genannte E-Mail-Adresse senden.

Ihnen und Ihrer Familie wünschen die Pressesprecher der Kreisbrandinspektion
ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Mit diesem Ostergruß verbinden wir unseren Dank für die angenehme Zusammenarbeit.

Die Pressesprecher der Kreisbrandinspekion Aschaffenburg

Thomas Rollmann, Andreas Emge, Markus Fischer

Auf der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Johannesberg wurde Björn Wombacher zum neuen stellvertretenden Kommandanten gewählt. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und viel Erfolg bei der Tätigkeit als Kommandanten-Stellvertreter.

Das Tagesseminar "VU-LKW" an der Feuerwehrschule Würzburg beginnt bereits um 09.00 Uhr! Die Anreise soll bis spätestens um 08.30 Uhr erfolgen!

Es ist noch immer ein Platz bei der Tagesausbildung am Freitag, 07.04.2017 in Dortmund frei.

Abfahrt um 5.00 Uhr in Kleinostheim am Gerätehaus. Interessenten bitte bei KBI Frank Wissel melden

Am vergangenen Samstag ist der Altkommandant der früheren Feuerwehr Dettingen am Main, Günther Majunke, im alter von 89 Jahre verstorben. Er leitete von 1957 bis 1966 zuerst als zweiter und dann als erster Kommandant die Geschicke der Feuerwehr Dettingen am Main. Die Beisetzung der Urne findet am kommenden Freitag, um 14:00 Uhr, auf dem Friedhof Karlstein - Dettingen statt. Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein sowie die Kameraden der Feuerwehr Dettingen am Main e.V., trauern um Ihren Altkommandanten und ihr Ehrenmitglied. Ehren seinem Andenken.

Kurzfristig ist ein Platz für einen Atemschutzgeräteträger bei der Ausbildung im Brandstollen bei DMT in Dortmund frei geworden.

Termin: Freitag, 07.04.2017 - Abfahrt um 5.00 Uhr am Gerätehaus in Kleinostheim

Interessenten melden sich kurzfristig bei KBI Frank Wissel unter Tel. 0160/8341877 - dort gibt es auch weitere Details

Gestern, anlässlich des Datums, konnte eine große Leserschaft von unserem Vorhaben lesen, die Freiwillige Feuerwehr Albstadt zu einem Feuerwehrhubschrauber-Standort zur machen. Leider müssen wir euch gestehen, dass es weder Beobachtungsstellen Waldbrand in der geschilderten Art gibt, noch dass am 29. Februar 2017 eine Kommision des bayerischen StMI getagt hat, um genau das zu beschließen.

Da einige Anfragen, auch aus eigenen Reihen,  diesbezüglich eingegangen sind, möchten wir unseren Aprilscherz hiermit auflösen.

Sollte sich der ein oder andere diesen alternativen Fakten/Fake News zu sehr hingegeben und es evtl. für die Realität gehalten haben, dann möchten wir uns ganz förmlich entschuldigen und wünschen einen schönen Frühlingsanfang!

In diesem Sinne

Eure Freiwillige Feuerwehr Albstadt

 

Text: Andreas Laumer, Feuerwehr Albstadt

Bereits am 29.02.2017 haben die Regierung von Unterfranken und das bayerische Staatsministerium des Innern auf der Sondersitzung zum Ausbau der Beobachtungsstellen Waldbrand entschieden, dass Albstadt der erste Feuerwehr-Standort wird, an dem eine Beobachtungsgruppe Waldbrand eingerichtet werden soll. Hierzu kommt eigens ein Eurocopter vom Typ EC 135 von der Bundespolizei Fliegerstaffel Fuldatal in den baldig aufgestellten Hubschrauber-Hangar im Bereich der Birkenhainer Halle und wird für die Dauer von 7 Monaten im Jahr vor Ort vorgehalten.

Eine gesonderte Einweisung für 12 Einsatzkräfte inkl. einer Flugausbildung wird im Laufe des Jahres stattfinden, sodass die Albstädter Beobachtungsstelle ab April nächsten Jahres einsatzbereit ist.

Die Beobachtungsstellen Waldbrand sind eine neu geschaffene Institution innerhalb der Feuerwehren Bayerns. Mit ihnen soll eine Aufklärung in Waldbrand gefährdeten Gebieten sichergestellt werden, um im Einsatzfall möglichst zeitnah und taktisch sinnvoll handeln zu können. Einsatzzeitraum wird in den Monaten von April bis Oktober jeden Jahres sein, da in diesen Monaten die Waldbrandgefahr, witterungsbedingt, am höchsten ist.

Neben den Standorten Simbach bei Landau, Sulzbach/Rosenberg sowie Roth werden sukzessive die Einrichtungen ausgebaut, um eine maximale Verfügbarkeit der Hubschrauberstaffeln in Bayern sicher zu stellen.

Albstadt kommt daher als Erprobungsstandort eine ganz besondere Bedeutung zu, um den Erfolg der nachfolgenden Stützpunkte zu gewährleisten.

Wir freuen uns auf die nun neuen Aufgaben und wir sind guten Mutes auch diese Herausforderungen zu einem guten Verlauf bringen zu können.

170401 AprilApril bundespolizei Hubschrauber

Nach dem einige technische Probleme ausgeräumt werden konnten, beginnt nun die Umstellung unserer Digitalfunkgeräte auf den Updatestand MR 14. Mit dem Update werden auch alle Funkgeräte auf dem Update Server der AS Bayern registriert.

Die Umstellung und Registrierung hat bereits im KBM-Bezirk 2/1 begonnen und wird in den nächsten Wochen bzw. Monaten überall im Landkreis durchgeführt.

Die Mitarbeiter der TTB-KVB werden sich wegen Terminen mit den Feuerwehren in Verbindung setzen.

Wir werden für die Feuerwehren entlang der Bahnstrecke der KVG eine "Ausbildung Bahn" anbieten - bitte den Termin schon einmal vormerken:

Samstag, 03. Juni 2017 von 9.00 Uhr bis ca.16.30 Uhr/17.00 Uhr

Die Ausbildung (Theorie) findet im Gerätehaus der FF Schöllkrippen statt - der praktische Teil auf dem Bahngelände der KVG in Schöllkrippen. Für den praktischen Teil ist die Schutzkleidung erforderlich.

Jede Feuerwehr soll bitte 3 Personen zu dieser Ausbildung schicken, die dann als Multiplikatoren in ihren Feuerwehren die Ausbildung zu diesem Thema machen sollen.

Eingeladen sind die Feuerwehren Kahl Alzenau, Kälberau, Michelbach, Niedersteinbach, Mömbris, Schimborn, Königshofen, Blankenbach und Schöllkrippen.

Welche Themen sollen besprochen dann geübt werden:

- Notfallmanagement der KVG/Westfrankenbahn

- Grundlagen des Bahnbetriebs und Gefahren der Einsatzstelle (auf der Schiene)

- Einsatzlehre (Eisenbahnmerkblätter, Eindringen in Bahnfahrzeuge)

- Fahrzeug- und Gerätekunde

- Karten mit den Zufahrtswegen

- Praktische Übungen (Personenrettung unter Schienenfahrzeugen, Pkw unter einem Zug, Brandbekämpfung)

Weitere Details kommen noch ca. 4 Wochen vor dem Termin.

Weitere Auskünfte erteilt KBI Frank Wissel.

Beim Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff in der Gaststätte Reiterstuben, konnten 1. Bürgermeister Horst Engler, Kommandant Matthias Grimm und Vereinsvorstand Matthias Zschirpe zahlreiche Mitglieder begrüßen. Ein besonderer Gruß galt dem Ehrenkommandant Anton Bischof, dem Ehrenvorsitzenden Georg Bischof sowie dem 2. Bürgermeister Michael Keller und Pfarrer Georg Klar. Bürgermeister Horst Engler bedankte sich in seinem Grußwort bei den Frauen und Männern der Feuerwehr für ihren Bürgersinn und die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Er dankte für über 200 Einsätze im vergangenen Jahr und hob besonders das Starkregenereignis vom 23. Juli 2016 hervor. Ein besonderer Dank ging auch an alle Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie an die Partner der Feuerwehrleute. Nach einem gemeinsamen Essen wurden die Ehrungen für langjährigen aktiven Dienst vorgenommen. Für 10 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr erhielten das entsprechende Dienstaltersabzeichen und eine Urkunde:

Jens Wolff und Florian Guth.

Für 20 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr erhielten das entsprechende Dienstaltersabzeichen und die kommunale Verdienstmedaille in Bronze:

Christoph Schöffel.

Für 30 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr erhielten das entsprechende Dienstaltersabzeichen und die kommunale Verdienstmedaille in Silber:

Jürgen Abt

Katharina Janske, Milena Wolf, Melanie Perry, Richard Root Kaleb Kempf und Christian Dorn wurden vom Kommandanten zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann ernannt und erhielten das entsprechende Dienstgradabzeichen für die Uniform. Zur Oberfeuerwehrfrau bzw. zum Oberfeuerwehrmann wurden Daniela Wolff, Benjamin Männche und Riccardo Martino befördert. Auch sie erhielten ihr neues Dienstgradabzeichen. Stephan Kiefer wurde zum Hauptfeuerwehrmann und Marian Bauer zum Löschmeister befördert.

Anschließend wurde der langjährige 1. Kommandant Max Stöhr zum Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff ernannt. Matthias Grimm hob in seiner Laudatio besonders die Unbeirrbarkeit und Beständigkeit von Stöhr hervor. Max Stöhr war und ist immer ein Bindeglied zwischen Alt und Jung gewesen und dies bereits seit 52 Jahren. Bis zum heutigen Tag besucht Max Stöhr Ausbildungen, Übungen und gesellschaftliche Ereignisse und unterstützt die Feuerwehr nach Kräften. Bürgermeister Horst Engler überreichte ein Präsent von der Gemeinde Mainaschaff und dankte Max Stöhr auch im Namen aller Einwohner für seine Verdienste um das Feuerlöschwesen. Eine weitere Besonderheit an diesem Abend, und einmalig in der über 150 jährigen Geschichte der Feuerwehr, war die Ehrung für 70 Jahre Mitgliedschaft. Diese besondere Auszeichnung ging an die beiden Ehrenmitglieder, Ehrenkommandant Anton Bischof und Ehrenvorsitzender Georg Bischof. Über zwei Jahrzehnte lenkten die Brüder die Geschicke der Mainaschaffer Brandschützer und setzten sich in besonderer Weise für die Belange der Feuerwehr ein. Durch die Vereinsvorsitzenden Matthias Zschirpe und Robert Dully wurden Präsente an die Jubilare überreicht. Kommandant Grimm bedankte sich stellvertretend für alle Wehrmänner und -frauen beim 1. Bürgermeister Horst Engler und 2. Bürgermeister Michael Keller für die offene, ehrliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Nachdem der offizielle Teil beendet war, saß man noch gemütlich im Kreise der Feuerwehr zusammen.
Matthias Grimm, Kdt.

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