Die JUGENDFEUERWEHR BAYERN im LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V. sucht zum 01. Oktober 2017 eine

FACHKRAFT (M/W)

für das Jugendbüro

in der Carl-von-Linde-Straße 42 in 85716 Unterschleißheim als Teilzeitkraft mit einer Arbeitszeit von 30 Stunden.

Diese Stelle ist als Vertretung während des/r Mutterschutzes/Elternzeit einer Mitarbeiterin befristet bis voraussichtlich 30. September 2019 ausgeschrieben.

Anbei erhalten Sie die vollständige Stellenausschreibung.

2017_07_Stellenausschreibung_Fachkraft.pdf

Kurzfrsitig ist bei uns ein Lehrgangsplatz "Leiter einer Feuerwehr" vom 03.07. bis 06.07.2017 an der SFS Würzburg frei geworden.

Interessenten melden sich bitte umgehend bei mir unter 0171/5100248 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Gerade noch rechtzeitig konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Mainaschaff ein Feuer auf einem Holzbalkon löschen, bevor es auf eine angrenzende Wohnung bzw. den Dachstuhl übergreifen konnte. Mehrere Anrufer meldeten der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain am Dienstagabend (06.06.2017) gegen 19:15 Uhr eine Rauchentwicklung auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Friedhofstraße in Mainaschaff.

Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurden erste Löschmaßnahmen von einem Nachbarn mit einem Gartenschlauch durchgeführt. Nach der Ankunft der Feuerwehr konnte das Feuer mit einem C-Rohr und einem Trupp unter Atemschutz schnell abgelöscht werden. Ebenso kam die Drehleiter zum Einsatz. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die angrenzende Wohnung sowie der Dachstuhl auf ein mögliches Brandgeschehen mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Einsatzleiter Matthias Grimm (Kommandant der Feuerwehr Mainaschaff)  konnte auf rund 20 Einsatzkräfte und fünf Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Von rettungsdienstlicher Seite war ein Rettungswagen im Einsatz. Der Rettungsdienst musste jedoch nicht eingesetzt werden.

Der Einsatz war gegen 20.30 Uhr beendet.

Über den entstandenen Sachschaden sowie die Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Am 01.06.2017 konnte die Feuerwehr Hohl eine neu angemietete Lagerhalle in Hohl beziehen. Nun stehen ca. 350 Quadratmeter Lagerfläche für überörtliche Ausstattung der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes zur Verfügung. Das Lager wird hauptsächlich für das Logistikmaterial des Landkreises (Feldbetten, Decken, Zelte, Garnituren, Trinkwassermaterial, Verpflegungsmaterial, usw.) und Material der Kreisjugendfeuerwehr verwendet. Hierzu gehören auch noch div. Anhänger und 2 Abrollbehälter-Logistik für Wechsellader. Weiterhin wird auf einer Galerieebene noch Material der Hohler Feuerwehr gelagert werden.

Logistiklager 1 

Logistiklager 2

Logistiklager 3

Logistiklager 4

20170603 Uhrzeit 13 23 46 00399

Am Pfingstsamstag (03.06.2017) fanden sich rund 25 Feuerwehrdienstleistende der Freiwilligen Feuerwehren aus Schöllkrippen, Blankenbach, Mömbris, Schimborn, Königshofen, Kahl, Michelbach, Kälberau und Alzenau zu einer Fortbildung „Hilfeleistungseinsätze im Gleisbereich“ im Feuerwehrgerätehaus Schöllkrippen ein. Von Seiten der Kreisbrandinspektion begleiteten  Kreisbrandinspektor Frank Wissel sowie die Kreisbrandmeister Norbert Ries und Udo Schäffer das Seminar.

Nach der Begrüßung der Referenten und der Teilnehmer durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel und den ersten Kommandanten Jörg Klingmann wurde das Wort an Michael Scheppan (stellvertretender Eisenbahnbetriebsleiter der Kahlgrundverkehrsgesellschaft) übergeben.

„Was ist, wenn mit der Bembel was ist?“ mit dieser Frage eröffnete der Referent seinen 120-minütigen Vortrag. Scheppan ging in seiner Ausführung auf wesentliche Bestandteile des Notfallmanagements, rechtliche Grundlagen für Hilfeleistungen im Bereich der Eisenbahn sowie auf die Gefahren und das Verhalten im Gleisbereich ein. Ein weiterer Bestandteil des Vortrags waren Melde- und Alarmierungswege der Kahlgrundverkehrsgesellschaft (KVG). Die KVG ist Eigentümer und Betreiber der 23 Bahnkilometer zwischen Schöllkrippen und Kahl. Für den Fahrgastverkehr zeichnet sich die  Westfrankenbahn verantwortlich.

Nachfolgend referierte Hans Sauer, Ausbildungslokführer der Deutschen Bahn AG, über Bremswege von Zügen, die unterschiedlichen Streckensignale, Fahrten auf Sicht, Zuordnung und Funktionen der Mitarbeiter im Unternehmen sowie die verschiedenen Triebfahrzeuge und Fahrzeugarten. 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen, das von der Feuerwehr Schöllkrippen organisiert wurde, ging es dann zur praktischen Ausbildung in den Bahnhof Schöllkrippen. Hier hatten die Lehrgangsteilnehmer unter Anleitung von Herrn Sauer und Herrn Helmut Freudenberger (Leiter Eisenbahninfrastruktur der KVG) die Möglichkeit, sich über folgende Punkte zu informieren: ausführliche Fahrzeugkunde an einem Steuer- bzw. Motorwagen, Öffnen der Zugtüren in einem Notfall, Personenrettung unter Schienenfahrzeugen, Anheben eines Zuges, wie komme ich auf das Dach eines Zuges und was ist bei der Brandbekämpfung zu beachten?

Nach einem gelungenen Ausbildungstag dankte Kreisbrandinspektor Frank Wissel den Referenten für ihre kurzweiligen Ausführungen. Weiterhin dankte Wissel der Feuerwehr Schöllkrippen für die Verköstigung und die Zurverfügungstellung des Unterrichtsraums. Last but not least dankte der Kreisbrandinspektor allen Teilnehmern für die Bereitschaft, an einem solchen Seminar teilzunehmen und wünschte allen ein schönes, einsatzfreies Pfingstwochenende.

Text: Markus Fischer, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Fotos: Lukas Glogowski, FF Schöllkrippen / Markus Fischer

Ob Feuerwehrfest, Schulfest, Sport-, Straßen- oder Gemeindefest - überall gehören Speisen und Getränke mit dazu. Um sicherzugehen, dass diese hygienisch einwandfrei sind, bieten das Bundeszentrum für Ernährung und die Bundesarbeitsgemeinschaft für Hauswirtschaft die Leitlinie "Feste sicher feiern" an.
Die Leitlinie, die das a title="Der Link führtzu einer externen Seite im neuen Fenster.""""""Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft für Hauswirtschaft e. V. (BAG HW) entwickelte, beschreibt die geltenden Hygiene-Anforderungen für öffentliche Feste. Für Festveranstalter, die meist ehrenamtlichen Helfer und die überwachenden Behörden bietet die Leitlinie einen einheitlichen Maßstab für die praktische Anwendung von Hygienevorschriften.

Viele Maßnahmen, wie beispielsweise regelmäßiges Händewaschen, sind vielleicht noch selbstverständlich. Veranstalter und Helfer werden vor und während eines Festes jedoch mit komplexeren Fragen konfrontiert: Welche Speisen eignen sich für Feste, wann ist Fleisch vollständig gar und wie gelingt ein hygienisches Buffet?

Die zweiteilige Leitlinie gibt darauf Antworten. Sie besteht aus einem DIN A4-Heft für Veranstalter und einer eingeklebten Kompaktinfo im DIN lang-Format für die Schulung von Helfern. Veranstalter können das im Fünferpack gebündelte Kompaktinfo nutzen, um ihre Helfer im Vorfeld zu schulen. Viele Bilder und Tabellen verdeutlichen die wichtigsten Hygienemaßnahmen. So können Helfer sichergehen, an alles zu denken und damit für hygienisch sichere Speisen sorgen.


Dateien:
Feste_sicher_feiern0.9 M
Leitlinie_zur_guten_Hygiene3.7 M
Quelle: Bundeszentrum für Ernährung

Am 01.06.2017 wurde die Brandmeldeanlage der Fa. Gottfried Schmidt OHG -Weitblick in Alzenau in der Siemensstraße 45 mit der ÜE 2107 auf die Brandmeldeempfangseinrichtung der Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain aufgeschaltet.

Die Brandmeldeanlage der Fa. Spannrit in der Industriestraße 3 in Kleinostheim wurde am 31.05.2017 mit der ÜE 5007 auf die Brandmeldeempfangsanlage in der Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain aufgeschaltet.

Die Gemeinde Kleinkahl erhält einen Zuschuss in Höhe von 11.900 € für den Kauf eines gebrauchten TLF 24/50. Das Fahrzeug übernimmt als überörtlich notwendiges Feuerwehrfahrzeug die Funkion als Großtanklöschfahrzeug im oberen Kahlgrund.

Der Markt Goldbach erhält einen einmalige Zuwendung in Höhe von 196.000 € für den Bau von Stellplätzen in Goldbach und Unterafferbach zur Unterbringung überörtlich notwendiger, bzw. landkreiseigener Fahrzeuge, Abrollbehälter und Anhänger.

Der Markt Großostheim erhält einen einmalige Zuwendung in Höhe von 357.750 € für den Bau von Stellplätzen in Großostheim zur Unterbringung überörtlich notwendiger, bzw. landkreiseigener Fahrzeuge, Abrollbehälter und Anhänger. 

Die vom Landkreis zusätzlich geförderten Stellplätze stehen 25 Jahre dem Landkreis zur Unterbringung von notwendiger überörtlicher Feuerwehrausstattung zur Verfügung.

Die First Responder Gruppe der FF Haibach beginnt am 01.06.2017 um 0:00 ihren Dienst. Ab 0:00 Uhr wird die ILS sie in den Status 2 "Einsatzbereit" setzen.

Im Landkreis Aschaffenburg sind dann bei folgenden Feuerwehren First-Responder-Gruppen rund um die Uhr 24 h / 365 T im Einsatz:

FF Bessenbach
FF Großostheim
FF Haibach
FF Heigenbrücken
FF Heinrichsthal
FF Kleinkahl
FF Laufach
FF Mainaschaff
FF Michelbach
FF Mömbris
FF Sailauf
FF Stockstadt
FF Waldaschaff
FF Wiesen

 

Neuer Feuerwehrdienstausweis

Der LFV Bayern hat sich entschieden seinen Mitgliedsfeuerwehren eine moderne Alternative, zum bisherigen Papierausweis, anzubieten.

Der neue Feuerwehrdienstausweis, in Kombination mit unserer bayerischen RedCard, kann über das Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes von allen unseren Mitgliedsfeuerwehren kostengünstig bestellt werden. Jede Feuerwehr soll selbst entscheiden, ob ein Feuerwehrdienstausweis notwendig ist. Wir stellen nur die Möglichkeit für ein einheitliches Aussehen zur Verfügung.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Warnung an die Bürger

Im Auto herrscht schnell tödliche Hitze!

15 Minuten im geschlossenen Wagen unter der prallen Sonne können für Kleinkinder und Tiere fatal sein. Bereits nach kurzer Zeit steigt die Innentemperatur auf über 40 °C und kann so zur Lebensgefahr werden (siehe Tabelle). Im Notfall müssen unsere Feuerwehren die Autoscheibe einschlagen um Kinder oder Tiere zu retten.

Daher appellieren wir: Kinder & Tiere bei Hitze nie im Auto lassen!

App zur Atemschutz-Dokumentation

Eine der wichtigsten Funktionen während eines Einsatzes ist die ordnungsgemäße Überwachung der eingesetzten Atemschutz-Geräteträger. Diese können Sie nun mit der neuen App „MP-FEUER ASD“ schnell und professionell mit dem Tablet-PC direkt mobil vor Ort durchführen und sicher dokumentieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Neue RedCard-Partner

Als neue RedCard-Partner dürfen wir herzlich begrüßen:

- querbeet-foot UG - Elektro Klein - Die Kletterei - Kletter- und Boulderparadis am Lech GmbH

und viele mehr...

Gerne können auch Sie für die RedCard werben und neue Partnerfirmen generieren. Sprechen Sie die Firmen vor Ort einfach an!

Alle weiteren teilnehmenden Firmen finden Sie nach wie vor hier.

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LFV-Logo

An der Staatlichen Feuerwehrschule sind folgende Plätze bei diesen Lehrgängen frei:

Zugführer vom 19.06.2017 - 30.06.2017

Leiter einer Feuerwehr vom 19.06.2017 - 22.06.2017

THL vom 19.06.2017 - 23.06.2017

Interessenten melden sich bei KBI Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir möchten gerne alle Bilder und Videos, des Großbrand vom vergangenen Sonntag in Alzenau - Süd, zusammenführen. Hierzu bitte ich darum, mir die Bilder in Originalgröße, auf eine CD/DVD, USB Stick zu speichern und zuzusenden. So bald dann alle Bilder/Videos zusammengeführt sind, werden wir diese auf einem Datenträger den beteiligten Einsatzkräften wieder zur Verfügung stellen. Bitte keine Bilder und Videos via Mail oder Kurznachrichtendienste. Den Datenträger sendet Ihr bitte an meine Adresse: Andreas Emge, Hahnenkammstraße 9, 63791 Karlstein am Main. Vielen Dank.

Aufgrund der vorhergesagten extrem hohen Tagestemperaturen uber 30 Grad bei sehr langer Sonnenscheindauer ordnet die Regierung von Unterfranken hiermit im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung fur die Waldbrandbekampfung in Unterfranken am Dienstag, 30. Mai 2017, die Luftbeobachtung als Massnahme der vorbeugenden Waldbrandbekampfung fur den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

In Unterfranken besteht nach den aktuellen Wettervorhersagen und dem Waldbrandgefahrenindex (WBI) flachendeckend hohe Waldbrandgefahr, lokal bereits sehr hohe Waldbrandgefahr. Flachendeckend hohe Gefahr besteht auch nach dem Graslandfeuerindex (GLFI), d.h. hohe Feuergefahrdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelande mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grunen Unterwuchs.

Werksärzte untersuchen künftig öffentliche Gefahrenabwehrkräfte

  • Human-Biomonitoring: TUIS baut Hilfe für Feuerwehren aus
  • Einsatz-Statistik: Fachberatung am Unfallort bleibt gefragt
  • TUIS-Zukunftsstudie: Kooperation mit öffentlichen Feuerwehren weiter stärken

Mit einem neuen Angebot verstärkt das Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS) der chemischen Industrie seine Unterstützung für Feuerwehren und andere Rettungskräfte:

Wer bei einem Transportunfall mit Chemikalien im Einsatz war, kann sich anschließend werksärztlich im Rahmen eines sogenannten Human-Biomonitorings beraten und gegebenenfalls untersuchen lassen. Dieses Vorhaben stellte Peter Schäfer, Vorsitzender des Arbeitskreises TUIS im Verband der Chemischen Industrie (VCI), auf einer Pressekonferenz bei der Aurubis AG in Hamburg, deren Werkfeuerwehr Teil des TUIS-Netzwerkes ist, vor. Schäfer betonte: „Die öffentlichen Gefahrenabwehrkräfte sollen künftig vom besonderen Know-how unserer Werksärzte profitieren. Damit wollen wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung noch stärker als bisher gerecht werden.“ Außerdem erläuterte Schäfer die aktuelle Einsatzstatistik und präsentierte erste Erkenntnisse aus der „TUIS-Zukunftsstudie“.

In der chemischen Industrie ist es bereits Standard, nach einem Einsatz die beteiligten Werkfeuerwehrleute ärztlich zu beraten. Wenn notwendig, wird ein Human-Biomonitoring (HBM) durchgeführt, in dem mit analytischen Methoden nach chemischen Stoffen im Körper gesucht und ihre Konzentration gemessen wird. Mit Hilfe des HBM lässt sich so feststellen, ob Rettungskräfte Gefahrstoffe durch Einatmen, über die Haut oder nach Verschlucken aufgenommen haben.

Mehrere VCI-Mitgliedsunternehmen treffen Vorbereitungen, um diesen Service im laufenden Jahr auch öffentlichen Gefahrenabwehrkräften anzubieten. Wenn Mitglieder von Berufs- und Freiwilligen Wehren dieses Angebot nach einem Einsatz nutzen möchten, können sie sich künftig an eine TUIS-Werkfeuerwehr in der Nähe des Einsatzortes wenden. Von dort werden sie zu einem Werksarzt weitergeleitet und entsprechend betreut.

TUIS-Einsätze gehen erneut zurück

Die aktuelle Statistik zeigt, dass die öffentlichen Einsatzkräfte TUIS weniger in Anspruch nehmen: 2016 halfen die Chemie-Werkfeuerwehren in insgesamt 636 Fällen. Ein Jahr zuvor waren es noch 760 Einsätze. Ein differenziertes Bild ergibt die Analyse der drei Hilfeleistungsstufen: Die Zahl der Telefonberatungen lag 2016 mit 554 moderat unter dem Vorjahr mit 634 Beratungen. Sie bleiben damit weiter auf einem recht hohen Stand. Eine Fachberatung am Unfallort fand 2016 in 36 Fällen statt. Dieses Unterstützungsangebot von TUIS ist damit gegenüber dem Vorjahr (2015: 36 Einsätze) stabil geblieben. Der seit etwa zehn Jahren zu beobachtende rückläufige Trend bei der technischen Hilfe am Unfallort setzte sich auch im vergangenen Jahr mit 46 Einsätzen fort. (2015: 90 Einsätze).

Den Rückgang der Einsätze begründete Schäfer damit, dass zum einen die Sicherheit der Transporte weiter gestiegen ist. Zum anderen seien die öffentlichen Gefahrenabwehrkräfte im Vergleich zu früher wesentlich besser ausgerüstet. Sie verfügen mittlerweile über Chemieberater und ABC-Abwehrzüge mit entsprechen-dem Equipment. Weiter spielten auch die heutigen Informationsmöglichkeiten in der vernetzten Welt eine mögliche Rolle: „Nie war es so einfach, sich Informationen zu beschaffen. Diese Tatsache trägt sicherlich mit zur rückläufigen Nachfrage in der telefonischen Beratung bei“, erläuterte der TUIS-Vorsitzende.

TUIS-Zukunftsstudie: Vernetzung mit Personal, Technik und Know-how ist eine besondere Stärke der Chemie-Werkfeuerwehren

Mit Blick auf die zurückgehenden Einsätze sowie die demographische Entwicklung bei den Werkfeuerwehren und in der öffentlichen Gefahrenabwehr hat der VCI eine „TUIS-Zukunftsstudie“ bei der Bergischen Universität Wuppertal in Auftrag gegeben. Darin wird die Rolle der Chemie-Werkfeuerwehren bis 2030 beleuchtet. Erste Erkenntnisse zeigen, so Schäfer: „In der Vernetzung der Werkfeuerwehren mit Personal, Technik und Know-how sieht die Studie eine der besonderen Stärken von TUIS. Dabei zeichnen sich auch kleinere Unternehmen durch ein umfangreiches Fachwissen im Umgang mit Spezialchemikalien aus. Sie sind somit im Einsatzfall ebenfalls eine wichtige Informationsquelle für die örtlichen Feuerwehren.“ Diese Vernetzung der Chemie-Werkfeuerwehren sei auch weiter essenziell. Um TUIS fit für die Zukunft zu machen, empfiehlt die Studie zweierlei: Das bestehende Fachwissen der Werkfeuerwehren müsse – im Sinne eines entsprechenden Change-Managements – gesichert werden. So könne man einem Kompetenzverlust methodisch entgegenwirken. Darüber hinaus sollten der bisherige Austausch und die Zusammenarbeit mit den öffentlichen Feuerwehren in einem kooperativ-integrativen Ansatz weiter ausgebaut werden. Die Werkfeuerwehren der Chemie wollen nun mit Hilfe der Studienergebnisse bis Ende 2017 eine Strategie für die künftige Ausrichtung von TUIS ableiten.

TUIS leistet seit 1982 bei Transport- und Lagerunfällen mit chemischen Produkten in Deutschland per Telefon oder am Unfallort fachliche Hilfe. Rund um die Uhr, jeden Tag im Jahr. Berufs- und Freiwillige Feuerwehren, Polizei oder andere Katastrophenschutzhelfer sowie die Deutsche Bahn können bei den TUIS-Werkfeuerwehren kostenlos telefonische Beratung (Stufe 1), Fachleute vor Ort (Stufe 2) und technische Hilfe (Stufe 3) anfordern. An TUIS sind rund 130 Chemieunternehmen mit ihren Werkfeuerwehren und Fachleuten beteiligt.

Werte Kameraden,

heute in den frühen Morgenstunden ist der ehemalige langjährige stv. Kommandant der FF Heimbuchenthal Armin Kettel verstorben. Armin erlitt gestern einen schweren Herzinfarkt. Er war von 1994 bis 1997 Jugendwart der Wehr und von Juni 2000 bis Mitte 2014 stv. Kommandant der Wehr und ein sehr aktiver Feuerwehrmann. Trotz seines Ausscheidens aus der Feuerwehr vor einiger Zeit, war er der Feuerwehr Heimbuchenthal immer noch sehr eng verbunden. Seine Beisetztung (ohne Gottesdienst) wird am Donnerstag den 01.06.2017 um 14:00 Uhr in Heimbuchenthal stattfinden.