Am Freitag, den 06.04.2018 wurde die Feuerwehr Mömbris um 11:52 Uhr zu einem Brand einer Freifläche in der Nähe vom Hahnenkammwerk alarmiert. Dort brannten auf ca. 1000 qm an verschiedenen Stellen Schilfbewuchs.
An zwei punktuellen Stellen war ein größerer Löschangriff mit insgesamt 4 C-Strahlrohren notwendig um das Feuer zu bekämpfen.
Von den Einsatzkräften wurde eine längere Schlauchleitung zur Löschwasserversorgung aufgebaut.
Zum Einsatzende wurde mit dem Wasserwerfer des Tanklöschfahrzeug ( TLF 3000 ) zur Sicherheit die Einsatzstelle nochmals ausreichend bewässert. Einsatzleiter Kommandant Florian Schott konnte auf 16 Mann und 3 Fahrzeugen zurückgreifen. Die Polizei nahm den Sachverhalt auf. Näheres zur Ursache und Schadenshöhe kann von Seitens der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

Mömbris Löschangriff Schiene

Mömbris Schlauchleitung Schiene

Mömbris TLF 3000

STOCKSTADT A.MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Nach dem schadensträchtigen Großbrand am Osterwochenende in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb steht inzwischen fest, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden war. Die Kripo Aschaffenburg hat im Zuge intensiver Ermittlungen rasch einen Tatverdächtigen ermittelt, der am Freitag in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht wurde. Der offenbar psychisch belastete 34-Jährige kommt auch für weitere Brandstiftungen in den vergangenen Monaten im Raum Alzenau und Karlstein in Frage.

Wie bereits berichtet, war am Ostersonntag, kurz nach 16.00 Uhr, die Mitteilung über den Brand in der Dr.-Patt-Straße bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen. Mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Aschaffenburg eilten sofort zum Einsatzort und stellten fest, dass es im Bereich einer größeren Lagerhalle lichterloh brannte. Schwarzer Rauch stieg in den Himmel. Anwohner wurden daher über einen längeren Zeitraum gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das Gebiet um den Brandort wurde weiträumig abgesperrt. Eine Hochzeitsfeier mit einigen hundert Gästen, die in einer angrenzenden Eventhalle stattfinden sollte, musste aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Darüber hinaus wurde der Flugverkehr am Flugplatz Großostheim-Ringheim vorsorglich eingestellt.

Ein Großaufgebot an Feuerwehr bekämpfte den Brand bis zum Folgetag. Auch der Rettungsdienst war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Das THW war nach Einbruch der Dunkelheit insbesondere zur Ausleuchtung des Brandortes im Einsatz. Zum Fertigen von Luftaufnahmen wurde ein Polizeihubschrauber angefordert. Insgesamt vier Feuerwehrleute erlitten während der Löscharbeiten leichte Verletzungen. Insgesamt entstand ein Sachschaden, der sich nach aktuellen Schätzungen auf etwa sechseinhalb Millionen Euro belaufen dürfte.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat noch am Sonntag vor Ort die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen. Nachdem das Feuer gelöscht war, nahmen die Kripobeamten gemeinsam mit Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts den Brandort genauer unter die Lupe. Auch Brandmittelspürhunde kamen bei der Ursachenermittlung zum Einsatz. Bei der Brandortbegehung stellte sich heraus, dass das Feuer offenbar im Außenbereich entstanden ist und die Flammen daraufhin auf die angrenzende Lagerhalle übergegriffen haben. Nach und nach verdichteten sich die Hinweise, dass der Brand vorsätzlich gelegt worden war.

Im Zuge umfangreicher, kriminalpolizeilicher Ermittlungen, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt wurden, kristallisierte sich ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma als Tatverdächtiger heraus. Die Beamten nahmen den 34-Jährigen, der aus der Region stammt, am Donnerstag vorläufig fest. Er räumte in der Folge ein, nicht nur das Feuer in der Dr.-Patt-Straße, sondern auch zurückliegende, kleinere Brände im Raum Alzenau vorsätzlich gelegt zu haben. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand kommt der mutmaßliche Serientäter für insgesamt sieben Brände in der Region in Frage. Betroffen davon waren unter anderem Hochsitze sowie Wald- und Wiesenflächen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Festgenommene am Freitagvormittag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt. Dieser ordnete die einstweilige Unterbringung des offenbar psychisch belasteten Tatverdächtigen in einem Bezirkskrankenhaus an. Die umfangreichen, kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern unterdessen weiterhin an.

Björn Schmitt                                                                   Axel Weihprecht

Polizeioberkommissar                                                       Leitender Oberstaatsanwalt

Gegen 07:09 Uhr lief am Freitagmorgen (06.04.2018) in der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain ein Notruf über einen Brand in einer metallverarbeitenden Firma in der Hauptstraße ein. Mit dem Alarmstichwort "B4 Brand Gewerbe- Industrie- Lagerhalle" wurden daraufhin zwei Löschzüge sowie Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann alarmiert.

Mitarbeiter des Unternehmens stellten im Außenbereich eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Absauganlage fest und verständigten über Notruf 112 die Feuerwehr. Zeitgleich verließen alle Mitarbeiter die Firmenräume und fanden sich am Sammelplatz ein.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr konnte rasch das Feuer in der Absauganlage lokalisiert werden. Nachdem die Anlage stromlos geschaltet war, wurde diese durch einen ein Trupp unter Atemschutz geöffnet. Im Bereich der verzweigten Absauganlage brannten Filtermaterial und Produktionsrückstände. Mit einem C-Rohr konnte das Feuer schließlich abgelöscht werden. Weiterhin wurde das Brandgut ausgeräumt und nachgelöscht. Nach der abschließenden Kontrolle der Brandstelle mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle der Geschäftsleitung übergeben.

Der Feuerwehreinsatzleiter Christoph Schöffel (stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Mainaschaff) konnte auf sieben Fahrzeuge und insgesamt 30 Feuerwehrkräfte der Feuerwehren Mainaschaff und Aschaffenburg zurückgreifen. Von rettungsdienstlicher Seite waren zwei Rettungswagen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Der Rettungsdienst musste aber nicht eingesetzt werden. Der Einsatz der Feuerwehr war 60 Minuten beendet.

Über den entstandenen Sachschaden, sowie die Brandursache kann seitens der Feuerwehr keine Auskunft gegeben werden. 

Am Donnerstagabend (05.04.2018) wurden um 20:39 Uhr die Feuerwehren Kahl, Karlstein und Alzenau zu einem Kellerbrand nach Kahl in den Burgweg alarmiert. Die Anwohner wurden durch einen Knall und die Rauchentwicklung auf das Feuer im Keller ihres Anwesens aufmerksam. Die Bewohner im Alter von 68 und 82 Jahren verließen daraufhin unverletzt ihr Haus und riefen von den Nachbarn aus über Notruf die Feuerwehr.

Nach dem Eintreffen und der Erkundung der Einsatzstelle durch die ersten Einsatzkräfte wurde ein brennender Wäschetrockner in einem Hauswirtschaftsraum im Keller des Einfamilienhauses festgestellt. Sofort ließ der Einsatzleiter zwei Trupps unter Atemschutz, bewaffnet mit je einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vorgehen. Ein weiterer Atemschutztrupp stand als Sicherungstrupp bereit. Kurze Zeit später konnte „Feuer unter Kontrolle“ bzw. „Feuer aus“ als Rückmeldung an die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain gemeldet werden. Die Einsatzkräfte verbrachten anschließend den total zerstörten Wäschetrockner ins Freie. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der Brandraum mit einer Wärmebildkamera kontrolliert sowie das Löschwasser im Keller mittels Wassersauger entfernt. Nach umfangreichen Belüftungsmaßnahmen konnte die Einsatzstelle an die Hausbewohner übergeben werden. Das Haus bleibt jedoch durch den entstanden Rauch- und Rußschaden vorerst unbewohnbar.

Da zunächst unklar war, ob den Hausbewohnern etwas beim Brandgesehen zugestoßen ist, wurden vorsorglich von der Integrierten Leitstelle zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Einsatzleiter Rettungsdienst sowie der Helfer vor Ort der BRK Bereitschaft Kahl entsandt. Der Notarzt konnte auf Grund der Lagemeldung des ersteintreffenden Rettungswagens seine Anfahrt zur Einsatzstelle abbrechen.

Seitens der Feuerwehr standen dem Einsatzleiter Alexander Riedel (zweiter Kommandant der Feuerwehr Kahl) rund 50 Einsatzkräfte mit zehn Einsatzfahrzeugen zur Verfügung. Kreisbrandinspektor Frank Wissel machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild vom Geschehen. Einsatzende war gegen 22:00 Uhr.

Über den entstandenen Sachschaden und die Brandursache kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Die Feuerwehren aus Sailauf, Laufach, Waldaschaff und Hösbach-Bahnhof sowie Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden am gestrigen Abend (04.04.2018) um 21:20 Uhr zu einer brennenden Lokomotive zwischen dem Gewerbegebiet Weiberhöfe und dem Ortseingang Fronhofen alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich in unwegsamem Gelände und konnte nur fußläufig erreicht werden. Nach Eintreffen der ersten Kräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Ein aus Würzburg kommender Nahverkehrszug kam aufgrund eines technischen Defektes in der Stromversorgung zum Stehen. Personen kamen bei dem Zwischenfall nicht zu Schaden.

Mit dem anwesenden Notfallmanager der Deutschen Bahn wurde vereinbart, dass die 38 Reisenden durch Einsatzkräfte der Feuerwehr evakuiert werden und anschließend durch Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes mit Mannschaftstransportwagen zum Hauptbahnhof nach Aschaffenburg gefahren werden. Für den Transport beeinträchtigter Personen sowie das Gepäck kam ein Schienenrollwagen der Feuerwehr zum Einsatz. Die Evakuierung erfolgte reibungslos, die Einsatzstelle wurde anschließend der Bahn übergeben.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf 16 Einsatzfahrzeuge und rund 60 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war mit Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann vertreten. Von rettungsdienstlicher Seite waren zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, fünf Mannschaftstransportwagen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Der Feuerwehreinsatz wird gegen 23:00 Uhr beendet sein. 

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Am 04.04.2018 wurden um 18.16 Uhr die Feuerwehren aus Alzenau und Karlstein (Verkehrssicherungsanhänger) zu einem schweren Verkehrsunfall auf die BAB 45 in Höhe der Anschlussstelle Alzenau-Mitte in Fahrtrichtung Aschaffenburg gerufen. Aus derzeit noch ungeklärter Ursache überschlug sich ein mit zwei Personen besetzter Suzuki. Der PKW kam nach dem Überschlag auf dem linken Fahrstreifen zum Liegen. Beide Fahrzeuginsassen konnten mit Hilfe von Ersthelfern ihr Fahrzeug verlassen und wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von diesen versorgt.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt, die Unfallstelle abgesichert und schließlich die Autobahn voll gesperrt. Weiter wurde die Polizei bei der Unfallaufnahme unterstützt, das Bergungsunternehmen bei der Abholung des nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugs unterstützt und die Fahrbahn abschließend gereinigt.

Die beiden Verletzten im Alter von 73 und 75 Jahren wurden vom Rettungsdienst, der mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst (Sven Oster, BRK Kreisverband Aschaffenburg) an der Unfallstelle war, in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Einsatzleiter Günther Knoth (stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Alzenau) konnte auf insgesamt 25 Feuerwehrleute zurückgreifen, die mit sechs Fahrzeugen ausgerückt waren. Der Feuerwehreinsatz war gegen 20:15 Uhr beendet.

Über die Art der Verletzungen, die Unfallursache sowie den Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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Liebe Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden,

ein einsatzreiches und kräftezehrendes Osterwochenende liegt hinter Euch. Ich war im Osterurlaub und habe die gesamten Einsätze mit Interesse aus der Ferne mitverfolgt.

Drei große, schwierige Einsätze in Folge. Ein schwerer Busunfall auf der BAB A 3 und zwei Großbrände in Stockstadt mussten von Euch abgearbeitet werden. Dazu kamen noch der über 12 Stunden andauernde Stromausfall in Kahl, Karlstein und in der Stadt Alzenau, der durch den Großbrand in Stockstadt verursacht wurde. Das normale Einsatzaufkommen wie First-Responder Einsätze, Patientenrettung über Drehleiter und Unfälle im österlichen Ausflugs- und Reiseverkehr ging in dieser Zeit auch noch weiter.

Alle Einätze wurden mit großem Engagement aller Beteiligten erfolgreich abgearbeitet. Ich danke allen Feuerwehrleuten für Euren tollen Einsatz über das gesamte Osterwochenende und ich danke auch den Familien der Feuerwehrleute, die dieses unruhige Osterfest zuhause so geduldig mitertragen haben.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

KH Ostheimer
Kreisbrandrat

Brand in Papierfabrik – Technischer Defekt offenbar ursächlich

STOCKSTADT A.MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein technischer Defekt war vermutlich Ursache für einen Brand, der am Ostersonntag in einer Papierfabrik ausgebrochen ist. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro.

Gegen 10.00 Uhr ist die Mitteilung über den Brand in der Obernburger Straße bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen. Wie sich herausstellte, war das Feuer offenbar im Bereich einer Hackschnitzelanlage ausgebrochen. Die Brandbekämpfung erfolgte durch die firmeneigene Werksfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Stockstadt und Großostheim. Die Löschmannschaften hatten den Brand schnell abgelöscht.

Die Polizeiinspektion Aschaffenburg hat die ersten Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Dem aktuellen Sachstand nach dürfte ein technischer Defekt den Brand im Bereich der Hackschnitzelanlage ausgelöst haben.

Quelle: Polizeipräsidium Unterfranken - Pressestelle

 
Aufgrund der sehr guten Resonanz und der großen Nachfrage bieten wir ein weiteres Seminar "Großtierrettung" an - die Anmeldungen ist wieder über das Online-Portal in den nächsten Tagen möglich.
 
Termin: Samstag, 09. Juni 2018 von 9.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr
Ort: Gerätehaus der FF Michelbach
 
Seminar "Spezialtechnik Großtierrettung"
 
Inhalte:
Theorie (2 Stunden):
Menschen und Tiere unter Stress
Einsatzortmanagement
Lösungsstrategien- und techniken
 
Praxis (6 Stunden):
Einsatzübungen
Übungen am Pferdedummy "Sam"
Übung verschiedener Rettungsszenarien
 
Preis inkl. Verpflegung (Brötchen, Mittagessen, Getränke): 210,-- € pro Teilnehmer
Ausbilder: ComCavalo, Lutz Hauch, Aldenhoven
Max. 20 Personen
Veranstalter: KFV Aschaffenburg, Ansprechpartner KBI Frank Wissel
 
Eine Stornierung der Buchung ist bis zu 14 Tage vor Lehrgangsbeginn kostenlos möglich. Bei späteren Stornierungen ist der volle Lehrgangsbetrag zur Zahlung fällig

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Der Leistungsmarsch beinhaltet folgende 10 Aufgaben

  • Testfragen aus dem Feuerwehrbereich
  • Brustbund mit Sicherung Spierenstich
  • Feuerwehrknoten
  • Zielwurf mit der Feuerwehrleine
  • B-Schlauch ausrollen
  • Kartenkunde
  • Saugleitung kuppeln
  • Vorbereiten eines B-Rohres
  • Verkehrsabsicherung
  • Gefährliche Stoffe und Güter

diese sind im 4er Team zu lösen.

Die Stationen sind alle im Stadtbereich Hammelburg aufgebaut und bequem zu Fuß erreichbar. Als Gepäckwagen für die FW Kleidung und den Proviant für den Marsch empfiehlt sich ein Bollerwagen.

Informationen zur Anmeldung und Ausbildungsunterlagen findet Ihr unter:

www.kfv-ab.de/index.php/feuerwehr/ausbildung/leistungspruefungen

oder gerne auch bei mir: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für Fragen erreicht Ihr mich unter 0151/14825747

Ich freue mich über eine rege Teilnahme aus unserem Landkreis!

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Nach Verkehrsunfall auf der A3 – Fahrer des Reisebusses im Krankenhaus verstorben

WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand wurden bei dem Verkehrsunfall auf der A3 insgesamt 18 Insassen im belgischen Reisebus verletzt, vier davon schwer. Unter den Schwerverletzten befindet sich auch der Busfahrer. Die Polizei hat inzwischen die Mitteilung erreicht, dass der Mann im Krankenhaus verstorben ist.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Die Autobahn ist in Richtung Nürnberg seit etwa 07.45 Uhr wieder frei befahrbar. Nach dem Auffahrunfall hatte sich der Verkehr zwischenzeitlich bis zur Anschlussstelle Bessenbach/Waldaschaff zurückgestaut. Aufgrund der mangelhaften Rettungsgasse war zumindest ein Teil der Einsatzkräfte bei der Anfahrt zur Unfallstelle behindert worden.

Quelle: Polizeipräsidium Unterfranken - Pressestelle

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Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB 3 zwischen der Anschlussstelle Waldaschaff/Bessenbach und Weibersbrunn wurden die Feuerwehren Waldaschaff, Bessenbach, Weibersbrunn und Großostheim sowie der Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Marco Eich am 31.03.2018 um 0:12 Uhr alarmiert. Ein vollbesetzter Reisebus war auf einen vorausfahrenden mit Glasscheiben beladenen Sattelzug aufgefahren. Durch das Unfallgeschehen wurden der Busfahrer sowie sein Beifahrer im Bus massiv eingeklemmt. Die Wucht des Unfalls brachte die Glasscheiben auf dem Lastwagen zu Bruch und verteilte diese über alle 4 Fahrspuren.

Nach der Ankunft der ersten Rettungskräfte an der Unfallstelle wurde schnell ersichtlich, dass bei dem Unfall mehrere Personen zum Teil schwerverletzt wurden. Sofort forderten die Einsatzkräfte weitere Kräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes an. Von der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain wurden daraufhin ein Rettungshubschrauber, weitere Rettungswagen, mehrere Notärzte, ein Organisatorischer Leiter und ein Leitender Notarzt sowie der Einsatzleitwagen der Sanitätseinsatzleitung entsandt. Bis zum Eintreffen der nachalarmierten Kräfte kümmerten sich Sanitäter der Feuerwehren um die medizinische Erstversorgung. Insgesamt wurden vor Ort 49 Personen gesichtet (darunter 14 Kinder im Alter unter 18 Jahren) und diese den entsprechenden Verletzungskategorien zugeordnet. Die eingeklemmten Personen wurden mit hydraulischen Rettungsgeräten aus ihrer Zwangslage befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Ebenso wurde durch die Feuerwehr ein Schnelleinsatzzelt aufgebaut um die Betroffenen vor der Witterung zu schützen. Parallel zu diesen Maßnahmen wurde der Rettungsdienst weiterhin bei der medizinischen Versorgung der Verletzten unterstützt, der Brandschutz sichergestellt und die Unfallstelle sowie der Landeplatz des Rettungshubschraubers ausgeleuchtet. 18 Verletzte darunter 4 Schwerverletzte transportierten die Kranken- und Rettungswagen bzw. der Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser. 31 unverletzte Businsassen wurden mit einem zufällig im Stau stehenden leeren Omnibus zum Rasthof Spessart verbracht. Für den Gepäcktransport wurde der Gerätewagen Logistik der Feuerwehr Goldbach angefordert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr luden das Reisegepäck umgeladen und transportierten es ebenso an die Rastanlage. Dort wurden die Betroffenen durch die Schnelleinsatzgruppen Behandlung, Betreuung, Technik/Sicherheit und Krisenintervention versorgt. Der Lkw-Fahrer kam offenbar mit dem Schrecken davon. Noch an der Rastanlage Spessart wurde ein Ersatzbus für die Heimfahrt der verunfallten Urlauber organisiert.

Weiterhin blieb die Autobahn für die Unfallaufnahme durch einen von der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg angeforderten Sachverständigen in Fahrtrichtung Würzburg voll gesperrt. Nach der Unfallaufnahme unterstützten die Feuerwehrleute das Abschleppunternehmen bei der Bergung der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge und der Fahrbahnreinigung.

Die Feuerwehren standen unter der Einsatzleitung von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann. Dem Einsatzleiter standen 90 Einsatzkräfte und 20 Fahrzeuge zur Verfügung. Von Seiten des Sanitäts- und Rettungsdienstes waren 75 Einsatzkräfte vor Ort.

Über die Schwere der Verletzungen, die Unfallursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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Link zum DFV-Newsletter 2/2018 mit folgenden Themen:

- Erholung für Einsatzkräfte vom Breitscheidplatz

- Neues Fachgremium zu Zukunftsfragen gegründet

- Symposium „Vorbereitung auf die Krise“

- Beirat berät über Herausforderungen der Zukunft

- Feuerwehren sind tragende Säule im Rettungsdienst

- 1. Deutsch-niederländischer Feuerwehrkongress

- Historikseminar: Blick auf 100 Jahre Umbrüche

- IF Star 2018: Feuerwehren mit innovativen Ideen gesucht

- Vorträge gesucht für Forum Brandschutzerziehung

- Sky-Rahmenvertrag: Spannende Unterhaltung auch im April

- Rauchmeldertag ist Freitag, der 13. April 2018!

- DJF-Seminar zur Jugendverbandsarbeit

Aus den Ländern:

- NI: Starker Auftakt zum 150-jährigen Jubiläum

- BW: Spannende Wettbewerbe bei Landesfeuerwehrtag 2018

- NW: Sammlung gerichtlicher Entscheidungen in 33. Ergänzungslieferung

- MV: Kooperationsinitiative für ganztägiges Lernen unterzeichnet

Aus dem Versandhaus des DFV:

- Bewährter Aufkleber in neuem Design

DFV_Newsletter_02_2018.pdf

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Am Gründonnerstagmittag (29.03.2018) gegen 12:15 Uhr stürzte ein 53-jähriger Arbeiter bei Bauarbeiten an der Brückenbaustelle an der Bahnlinie in der Kahlwiesenstraße rund sieben Meter in die Tiefe. Der Bauarbeiter schlug auf den Boden auf und erlitt dabei schwere Verletzungen.

Nach der Erstversorgung und Immobilisation durch die Kräfte des Rettungsdienstes wurde der Schwerverletzte mit Hilfe einer Drehleiter liegend in einer Schleifkorbtrage nach oben gezogen und dem Rettungsdienst/Notarzt übergeben. Anschließend transportierte ihn der Rettungshubschrauber in den Schockraum einer Klinik. Während der Rettungsarbeiten musste die Bahnstrecke zwischen Aschaffenburg und Hanau sowie die Kahlwiesenstraße komplett für den Verkehr gesperrt werden.

Die Feuerwehren aus Kahl und Alzenau sowie die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehren Aschaffenburg und Großostheim standen unter der Einsatzleitung von Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Von Seiten des Rettungsdienstes war ein Rettungswagen der BRK Rettungswache Alzenau sowie der Rettungshubschrauber Christoph 2 vor Ort. Gegen 13:45 Uhr war der Einsatz beendet.

Über die Unfallursache sowie die Art der Verletzungen kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Aufgrund der großen Nachfrage haben wir noch ein zusätzliches Seminar "Brechwerkzeuge" am Freitag, 13. Juli 2018 um 16.30 Uhr gebucht.

Anmeldungen sind ab sofort über unsere Homepage möglich.