Das Atemschutzzentrum Goldbach ist am Freitag, den 01.06.2018 ("Brückentag") von 7:00 Uhr bis 12:00 Uhr besetzt.

Sehr geehrte Damen und Herren, 

wir, die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, bieten im Jahr 2018 erstmalig einen Binnenschifffahrtsfunklehrgang, kurz "UBI Funk", an.

Wir möchten den Lehrgang gerne Organisationsübergreifend wie auch Kreis-/Länderübergreifend anbieten. Der Lehrgang bedarf relativ viel Organisation, Papierkrieg und Vorbereitung, weiterhin werden entsprechende Übungsmöglichkeiten und Hilfsmittel benötigt. 

Als Ausbildungsstandort für Feuerwehr Bootsführer Binnen, sowie auch für Flachwasserschubboote, sehen wir diese Ausbildung an unserem Standort, als gute Ergänzung zu weiteren Aufgaben in Bezug auf Einsätze und Einsatzmittel im und am Wasser, an.

Da es sich bei dieser Ausbildung, um keinerlei Feuerwehrspezifische Ausbildung handelt, möchten wir gerne alle nicht polizeilichen BOS hierzu recht herzlich einladen.

Gerne dürfen Sie die angehängten Unterlagen (Einladung, Lehrgangsplan, Antrag) in Ihrem Zuständigkeitsbereich bzw. an befreundete Organisationen/Standorte weiterleiten.

Link zu den        Infos und Anmeldeunterlagen 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne und jederzeit zur Verfügung. 

 

Gruß aus Karlstein am Main


Andreas Emge
Kommandant

Am 28.05.2018 wurden die Feuerwehren Hösbach, Wenighösbach und der RW 2 der Feuerwehr Laufach zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen. Aus noch ungeklärter Ursache stießen am späten Montagabend auf der Staatsstraße 2307 zwei Pkw zusammen. Dabei sind vier Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt worden.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei zum Unfallhergang befuhr ein 59-Jähriger aus dem Landkreis Aschaffenburg gegen 22:30 Uhr mit seinem Skoda die Staatsstraße 2307 von Schimborn in Richtung Hösbach. Dabei kam es an einer Einmündung zu einem Feldweg zum Zusammenstoß mit dem VW Passat eines 31-jährigen Mannes aus dem Raum Offenbach. Durch das Unfallgeschehen wurde in jedem Fahrzeug eine Person eingeklemmt.

Von den Einsatzkräften der Feuerwehr wurden hydraulische Rettungsgeräte (Rettungsschere und Spreizer) zur Befreiung der eingeklemmten Unfallbeteiligten eingesetzt. Parallel zu diesen Maßnahmen wurde die Einsatzstelle weiträumig ausgeleuchtet, der Brandschutz sichergestellt und die ST2307 im Auftrag der Polizei für die Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten voll gesperrt.

Im weiteren Einsatzverlauf musste auch die Feuerwehr Feldkahl-Rottenberg zur Einsatzstelle beordert werden. Die Einsatzkräfte mussten für den hinzugerufenen Rettungshubschrauber einen Landeplatz vorbereiten und die Hubschrauberlandung absichern. Der Hubschrauber landete unweit der Einsatzstelle auf einem Feldweg.

Bei den Rettungsarbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der Feuerwehrdienstleistende sowie alle vier Unfallbeteiligten vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht.

Seitens der Feuerwehr standen dem Einsatzleiter Tobias Brinkmann (Kommandant der Feuerwehr Hösbach) rund 60 Einsatzkräfte mit zwölf Einsatzfahrzeugen zur Verfügung. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Udo Schäffer unterstützen den Einsatzleiter vor Ort.

Von Seiten des Rettungsdienstes wurden mehrere Kranken- und Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, ein Rettungshubschrauber und ein Einsatzleiter Rettungsdienst eingesetzt.

Besonders zu erwähnen seien noch drei Ersthelfer. Zwei Frauen und ein Mann betreuten die schwerverletzten Unfallbeteiligten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte vorbildlich.

Über die Schwere der Verletzungen, die Unfallursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Bis zum Ende der Pfingstferien ist mit keiner durchgreifenden Änderung der sommerlichen und vor allem trockenen Großwetterlage zu rechnen.

Aus diesem Grund ordnet die Regierung von Unterfranken wegen in der Fläche insgesamt hoher Waldbrandgefahr als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung die Luftbeobachtung der unterfränkischen Wälder für die Zeit von 31.05.-03.06.2018 an.

Über eine Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern bietet Stage Entertainment den Angehörigen der Mitgliedsfeuerwehren des LFV Bayern Tickets zu attraktiven Vorzugspreisen an.

Der LFV Bayern freut sich mit beiliegendem Flyer über die aktuelle Sonderaktion für Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME in Stuttgart informieren zu können.

Sie erhalten mit diesem Angebot 50 % Rabatt auf den regulären Ticketpreis.

Buchung und Terminübersicht der buchbaren Vorstellungen ganz einfach online unter www.musicals.de/quasimodo  oder telefonisch unter der Rufnummer 01805 114 113 - Stichwort "Quasimodo".

Das Angebot ist bis zum 30.06.18, für ausgewählte Vorstellungen bis 31.07.18, buchbar.


Weitere Details zur Buchung entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Information.

Disneys_DER_GLÖCKNER_VON_NOTRE_DAME.PDF

Vom Piepen des Rauchmelders wurde ein 77-jähriger Bewohner in der Wenighösbacher Buchenackerstraße auf ein Brandgeschen in seinem Wohnanwesen aufmerksam. Geistesgegenwärtig verließ der Senior daraufhin die Wohnung. Parallel dazu bemerken die Nachbarn eine Rauchentwicklung und verständigten über Notruf 112 die Feuerwehr. Im Erdgeschoss des zweigeschossigen Gebäudes war ein Feuer ausgebrochen.

Die Alarmmeldung „Rauchentwicklung im Gebäude“ ging am Montag (28.05.2018) um 17:42 Uhr bei der Feuerwehr ein. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr ließ Einsatzleiter Tobias Brinkmann (Kommandant der Feuerwehr Hösbach) sofort zwei Atemschutztrupps ausrüsten und mit je einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vorgehen. Weitere Trupps standen vor dem Haus in Bereitschaft. Diese Maßnahme brachte schon nach kurzer Zeit den gewünschten Löscherfolg, sodass „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden konnte. Weiterhin wurde das Wohnhaus stromlos geschaltet.

Nach den Löscharbeiten wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle auf Glutnester überprüft und anschließend dem Bewohner übergeben. Das Wohnanwesen ist in Folge des Brandes momentan nicht mehr bewohnbar.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf 10 Einsatzfahrzeuge und rund 50 Feuerwehrkräfte der Feuerwehren Wenighösbach, Hösbach, Hösbach-Bahnhof, Feldkahl-Rottenberg und Unterafferbach zurückgreifen. Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war mit Kreisbrandmeister Udo Schäffer und einem Pressesprecher vertreten. Auch Hösbachs erster Bürgermeister Michael Baumann machte sich vor Ort ein Bild vom Geschehen. Von rettungsdienstlicher Seite war ein Rettungswagen im Einsatz. Der Rettungsdienst musste aber nicht eingesetzt werden. Der Feuerwehreinsatz war gegen 20:15 Uhr beendet. 

Über die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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6. Unterfränkischer Leistungsmarsch in Hammelburg

Landkreis Aschaffenburg mit 11 Mannschaften am Start

Dieses Jahr fand der 6. Unterfränkische Leistungsmarsch im Landkreis Bad Kissingen, in Hammelburg statt. Im Rahmen des 160 – jährigen Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Hammelburg traten 45 Gruppen zum Leistungsvergleich an. Neben 35 Mannschaften aus dem Regierungsbezirk Unterfranken starteten noch 10 Gastmannschaften aus den Regierungsbezirken Mittelfranken, Oberfranken und der Oberpfalz.

Bei traumhaften Sommerwetter ging der rund 5 km lange Rundweg durch das malerische Hammelburg. Hier konnte man sehen was die schöne Kleinstadt zu bieten hat. Auf der Strecke waren für die Gruppen 10 verschieden Aufgaben zu lösen. Neben klassischen Feuerwehraufgaben wie Knoten und Stiche, ausrollen und kuppeln von Schläuchen, galt es unter anderem auch Warntafeln zu gefährlichen Gütern und Stoffen zu erkennen und eine Unfallstelle vorschriftsmäßig abzusichern.

Mit 11 Mannschaften stellte der Landkreis Aschaffenburg die meisten Mannschaften.

Nachfolgende Platzierungen wurden aus unserem Landkreis erreicht:

Schöllkrippen 1 auf Platz 9, Geiselbach 1 auf Platz 12, Schöllkrippen 2 auf Platz 13, Hofstädten 2 auf Platz 15, Waldaschaff 1 auf Platz 19, Sailauf auf Platz 20, Geiselbach 2 auf Platz 22, Hofstädten 1 auf Platz 23, Waldaschaff 2 auf Platz 26, Kleinkahl auf Platz 29 und Hofstädten 3 auf Platz 32.

Der an der Siegerehrung ebenfalls anwesende Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer freute sich über die zahlreichen Teilnehmer aus dem Landkreis Aschaffenburg und über die Kombination von Ausbildung und dem fairen, sportlichem Wettbewerb.

Hier zeigt sich das Ausbildung durchaus Spaß macht, und man die gesamte Veranstaltung „Durchweg als gelungenes Event“ bezeichnen kann. Darüber waren sich die anwesenden Aktiven aller Feuerwehren einig.

Am Abend hatten alle Teilnehmer des Leistungsmarsches freien Eintritt bei dem Auftritt der „Antenne Bayern Band“. Hier konnte in einer schönen, warmen Sommernacht wunderbar zusammen gefeiert und „abgerockt“ werden.

Für den Aufbau der Stationen und die Ausrichtung des Wettbewerbes war Winfried Kleinhenz von der Feuerwehr Hammelburg zuständig. Die Organisation lag in den Händen der Fachbereichsleiterin Petra Schulte von der Feuerwehr Goldbach. Herzlicher Dank, geht auch an alle die bei der Veranstaltung mitgeholfen haben, sei es beim Aufbau, oder als Bewerter an den einzelnen Stationen.

Der Fachbereich Wettbewerbe, der Kreisfeuerwehrverband und die Kreisbrandinspektion gratulieren allen Teilnehmern recht herzlich zu den Platzierungen und bedanken sich für die zahlreiche Teilnahme.

Text von Georg Thoma, Kreisbrandmeister und Kreisjugendfeuerwehrwart

Foto von Britta Klingmann, Feuerwehr Schöllkrippen

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Die klassische THL-Grundausbildung findet grundsätzlich im Rahmen des MTA-Basis- und Ergänzungsmoduls sowie regelmäßiger Ausbildungen in den Feuerwehren statt. Für die Ausbildung ist insbesondere der Kommandant verantwortlich. Nachdem aber der Wunsch der Feuerwehren nach dem nicht mehr stattfindenden Lehrgang „Technische Hilfeleistung für RW und LF 16“ immer größer wurde, ist an den Staatlichen Feuerwehrschulen in Bayern eine die lokalen Angebote ergänzende THL-Ausbildung konzipiert worden.

Die Ausbildung wird nach Themenfeldern in vier Blöcke als jeweils ein Tagesseminar aufgeteilt und an den drei Standorten als Anwenderschulung abgehalten. Im Block 1 werden Grundtätigkeiten, bei dem primär „Trennen“, „Feinmechanik“, „Gefahren des Stromes bei Wasser im Keller“ und „Wohnungsöffnung“, behandelt. Im Block 2 geht es um Bewegen von Lasten mit den Maßnahmen „Heben“, „Ziehen“ und um „Aufzugsunfälle“. Um Verkehrs- und Bauunfälle, wie „Hoch- und Tiefbau“, geht es im Block 3 und das Thema des 4. Blocks handelt von „Bus- und Lkw-Unfällen“.

Voraussetzung für die Teilnahme an den Tagesseminaren ist eine abegeschlossene TM/TF- oder MTA-Ausbildung.
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Lehrgang: ABC-Einsatz Grundlagen  (Lehrgang zu Gefahrguteinsätzen für Feuerwehrleute mit TM/TF oder abgeschlossener MTA-Ausbildung und AT-CSA Ausbildung und gültiger G26-3 Tauglichkeit).

Beginn: 04-06-18 - Ende: 10-06-18

Derzeit an der SFS Regensburg verfügbare Plätze: 15

Interessierte melden sich bitte umgehend bei mir 0171/5100248)



Bezugnehmend auf die DIN 14462:2012-09 „Löschwassereinrichtungen – Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Wandhydrantenanlagen sowie Anlagen mit Über- und Unterflurhydranten“, möchten wir die Kommandanten bzw die Feuerwehren auf folgenden Sachverhalt hinweisen.

Mit Änderung der oben beschriebenen DIN aus dem Jahr 2012 werden Wandhydranten Typ F (Feuerwehr) in zwei verschiedene Leistungsstufen unterteilt.

Die Leistungsstufen beziehen sich auf die Durchflussmenge und den Mindestfließdruck, bei gleichzeitiger Abnahme an den drei ungünstigsten Entnahmestellen im Wandhydrantensystem. (Siehe hierzu die untenstehende Tabelle).

Bedingt dadurch, dass die meisten Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg, die Normbeladung ihrer Löschfahrzeuge um Hohlstrahlrohre ergänzt haben, diese im Brandeinsatz den Mehrzweckstrahlrohren vorziehen und der Tatsache, dass Hohl-strahlrohre eine höhere Durchflussmenge bei gleichzeitig höherem Fließdruck benötigen um gute Sprühbilder und Löschergebnisse zu erzielen als Mehrzweckstrahlrohre, stellt die Brandschutzdienststelle folgende grundsätzliche Forderung an die Fachplaner.

Bei allen Neuerrichtungen von Gebäuden, bei denen Wandhydranten nach Brandschutzkonzept gefordert sind, sind die Wandhydranten Typ F und die notwendigen Einrichtungen zu deren Betrieb so auszuführen und durch Prüfsachverständige nach SPrüfV zu prüfen, dass bei gleichzeitiger Abnahme an den drei ungünstigsten Entnahmestellen in den Wandhydranten eine Durchflussmenge von 200 l/min bei 4,5 bar Mindestfließdruck erreicht wird.

Bei umfassenden, bauantragspflichtigen Änderungen von Bestandsgebäuden, bei denen Wandhydranten mit geringeren Leistungsdaten bereits vorhanden sind oder bei Umbauten von bestehenden Wandhydrantenanlagen mit 100 l/min bei 3 bar Mindestfließdruck, werden wir versuchen diese Forderung ebenfalls umzusetzen.

Das stellt sicher, dass ein effektiver Löschangriff mit Hohlstrahlrohren über den Wandhydrant Typ F durchgeführt werden kann. Die Leistung von Mehrzweckstrahlrohren wird dadurch nicht negativ beeinflusst. Diese können weiterhin, auch bei höherer Durchflussmenge und höherem Fließdruck eingesetzt werden.

Da aber über die nächsten Jahre immer noch Wandhydranten mit geringeren Leistungsdaten im Bestand sind, werden wir bei neu erstellten oder bei der Änderung bereits vorhandener Feuerwehrpläne die Leistungsfähigkeit der Wandhydranten Typ F im Plan und in der Objektbeschreibung angeben.


Die nachfolgende Tabelle enthält die für die Planung geforderten Durchflussmengen und Drücke für Löschwasseranlagen.

Tabelle — Geforderte Durchflussmengen und Drücke an der Entnahmearmatur

Kategorie

Durchfluss-menge bei Mindestfließ-druck

Gleichzeitigkeit

Mindest-fließdruck

max. Fließdruck

max. Ruhedruck

Wandhydrant Typ S

(Selbsthilfe)

24 l/min

2

2 bar

0,8 MPa

1,2 mpa

Wandhydrant Typ F

(Feuerwehr)

100 l/min

3

3 bar

200 l/min

3

4,5 bar

Die zur Verfügung zu stellende Löschwassermenge mit der entsprechenden Gleichzeitigkeit und dem Mindestdruck sind mit der zuständigen Brandschutzbehörde abzustimmen oder aus dem Brandschutzkonzept zu entnehmen.

Auf einer Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins Johannesberg-Oberafferbach wurden Josef Dahlheimer zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt und Steffen Kampfmann ist weiterhin der 2. Vorsitzende.

Auf einer Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins Steiger wurde Manfred Sahl zum neuen 1. Vorsitzenden und Achim Englert zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt.   

Die Freiwillige Feuerwehr Johannesberg, die schon wegen Fusionen von Ortsfeuerwehren für die drei Ortsteile Johannesberg, Oberafferbach und Breunsberg zuständig ist und die Freiwillige Feuerwehr Rückersbach möchten fusionieren. Beide Feuerwehren verfügen über sehr beengte und nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechende Gerätehäuser.

Mit einem Neubau eines zentralen Feuerwehrgerätehauses zwischen den Ortsteilen Johannesberg und Rückersbach will man die Fusion besiegeln. Die Ortsfeuerwehr Steinbach möchte weiterhin selbstständig bleiben, sie wäre aber von der Lage des zentralen Gerätehaues auch zu einem späteren Zeitpunkt in den neuen Standort mit zu integrieren. Derzeit ist dies aber keine Frage.

Der von Gemeinderat und Feuerwehr ausgesuchte Standort für ein zentrales Feuerwehrhaus an der Rückersbacher Straße wird aber von einer Inititiative von Gemeindebürgern abgelehnt.

Der Gemeinderat hat nun am 15.05.2018 ein mit 381 Unterschriften versehenes Bürgerbegehren für zulässig erklärt.Die Unterstützungsunterschriften für ein Bürgerbegehren können frei gesammelt werden. Die Zahl der notwendigen Unterschriften ist abhängig von der Anzahl der Wahlberechtigten der Gemeinde und dem entsprechenden Quorum.  Die Unterzeichner müssen über 18 Jahre alt und seit mindestens zwei Monaten Gemeindebürger sein. Das Quorum beträgt bei Gemeinden unter 10.000 Einwohner 10 % der Wahlberechtigten.

Ist ein Bürgerbegehren vom Gemeinderat für zulässig erklärt, findet über die Fragestellung ein Bürgerentscheid statt, es sei denn, der Gemeinderat beschließt die im Bürgerbegehren beantragte Maßnahme selbst. Der Gemeinderat ist aber nicht verpflichtet, die Sachfrage des Begehrens zu behandeln. Der Bürgerentscheid muss spätestens nach drei Monaten, mit Zustimmung der Vertreter des Bürgerbegehrens spätestens nach sechs Monaten, stattfinden. Die Abstimmung findet immer an einem Sonntag statt. Jeder wahlberechtigte Gemeindebürger ist stimmberechtigt.

Wir hoffen, dass der Bürgerentscheid für die Feuerwehr ein positives Ergebnis bringt, damit die Fusion beider Feuerwehren zu einem schlagkräftigen Feuerwehrstützpunkt in einem neuen gemeinsamen Gerätehaus zügig weitergeht. 




 



   

Weibersbrunn. Bei bestem Wetter konnten wir am vergangenen Samstag, den 12.05.18, den Florianstag mit gleichzeitiger Fahrzeugweihe unseres neuen Mehrzweckfahrzeugs feiern.

Los ging es mit einer Kirchenparade, an der sich 10 auswärtige Feuerwehren sowie eine große Anzahl unserer Ortsvereine aus Weibersbrunn beteiligten. Angeführt wurde die Parade von unserem neuen Mehrzweckfahrzeug. Dem Festgottesdienst anlässlich des diesjährigen Florianstags folgte die Fahrzeugweihe des neuen Einsatzfahrzeugs auf dem Vorplatz der Kirche.

Im Anschluss daran setzte sich die Parade wieder in Richtung Feuerwehrgerätehaus Weibersbrunn in Bewegung, wo der Florianstag in gemütlicher Runde gefeiert wurde.

Grußworte gab es von den anwesenden Politikern Landrat Dr. Ulrich Reuter, MdL Judith Gerlach, MdL Peter Winter und MdL Dr. Hans Jürgen Fahn. Bürgermeister Walter Schreck überreichte symbolisch den Fahrzeugschein des neuen Fahrzeugs an den Kommandant Fred Gellner und wünschte allzeit gute Fahrt.

Das Mehrzweckfahrzeug auf dem VW-Fahrgestell „Crafter“ wurde von der Firma Funk- und Fahrzeugbau Frey aus Nüdlingen aufgebaut. Der besondere Augenmerk lag hierbei auf dem Wort „Mehrzweck“. So sind unter anderem ein Tablet, sowie ein Faxgerät und ein WLAN-Hotspot für Zwecke der Einsatzleitung integriert.

Durch die Nähe zur Bundesautobahn ist auf dem neuen Fahrzeug ebenfalls, wie bereits ähnlich bei seinem Vorgänger, ein Verkehrsinformationssystem PolVis verbaut. Dieses System soll die frühzeitige Warnung der Verkehrsteilnehmer bei Einsätzen und somit die Sicherheit unserer Einsatzkräfte an der Einsatzstelle sicherstellen.“

Sebastian Adam, FF Weibersbrunn

2018 Florianstag Fahrzeugweihe MZF 31 01

2018 Florianstag Fahrzeugweihe MZF 62 01

2018 Florianstag Fahrzeugweihe MZF 66 01

2018 Florianstag Fahrzeugweihe MZF 40 01

2018 Florianstag Fahrzeugweihe MZF 2 01

2018 Florianstag Fahrzeugweihe MZF 48 01

2018 Florianstag Fahrzeugweihe MZF 54 01

2018 Florianstag Fahrzeugweihe MZF 64 01

Am frühen Morgen des 12. Mai machten sich rund 250 Jugendliche mit ihren Betreuern, verteilt auf 2 Doppeldeckerbusse und einen Reisebus auf den Weg in den Freizeitpark Tripsdrill bei Stuttgart. Auf der Hälfte der 3 Stündigen Busfahrt gab es ein Frühstück mit Kakao und Stückchen. Am Freizeitpark angekommen, stürzten die Jugendlichen in im Voraus abgesprochenen Gruppen los um möglichst viele der Fahrgeschäfte im Park fahren zu können. Im Park war für jeden was dabei: von gemütlichen Fahrgeschäften wie das „Seifenkistenrennen“ und der Rundbahn „Wiegen Hochbahn“ zu den Karussellen „Gugelhupf-Gaudi-Tour“ und „Wirbelpilz“. Highlights waren die actionreichen Achterbahnen wie die Katapult-Achterbahn Karacho und die Holz-Achterbahn Mamut. Für viel Freude sorgten auch die Wasserbahnen, wie das "Waschzuber-Rafting" und die "Badewannen-Fahrt zum Jungbrunnen", bei der man bereits beim Anstehen durch die anderen Besucher durchnässt wurde, was aber aufgrund des guten Wetters nicht für Unmut sorgte, sondern im Gegenteil eine willkommene Abkühlung war. Um 17 Uhr trafen sich alle Gruppen wieder am Bus und traten alle müde aber glücklich die Heimfahrt an.

Vielen Dank an die Betreuer der Jugendfeuerwehren und an das Fachreferat Jugendarbeit für die Begleitung und für die rege Beteiligung an dem Ausflug.

Wir freuen uns schon auf die nächste große Aktion der Kreisjugendfeuerwehr das Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager vom 23. – 26.08 in Karlstein!

Für das Fachreferat Jugendarbeit

Philipp Weineck

Tripsdrill18 3 01