1. Erlebniswochenende beim Flossbau

In der Gruppe ein eigenes Floss bauen und damit eine der letzten Wildflusslandschaften Europas erkunden?

Teamwork ist gefragt und jeder kann sich beim Bau einbringen. An diesem Wochenende lernt ihr eure eigenen Stärken und Schwächen kennen, müsst im Team zusammenarbeiten und euren Fähigkeiten vertrauen. Dabei lernt ihr auch viel über das Element Wasser.

Termin: 22. – 24.Juni 2018

Ort: in der Jugendsiedlung Hochland, 82549 Königsdorf (Landkreis Bad Tölz–Wolfratshauen)

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen:

http://jf-bayern.de/cms/index.php/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltung/551-erlebniswochenende-beim-flossbau

  1. Erlebniswochenende – Höhlengang

Zusammen mit ausgebildeten Trainern erkundet ihr naturbelassene Höhlen. Ohne Geländer und Wege geht es kriechend durch enge Löcher und kletternd über Spalten voran. Nur wenn ihr aufeinander achtet, euch gegenseitig helft und unterstützt, könnt ihr die Höhlen meistern und viel über das Ökosystem lernen.

Termin: 28. – 30.September 2018

Ort: im Jugendhaus Burg Feuerstein, 91320 Ebermannstadt (Landkreis Forchheim)

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen:

http://jf-bayern.de/cms/index.php/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltung/552-erlebniswochenende-hoehlengang

Der LFV Bayern hat ganz neu einen Flyer mit Hinweisen zu Kinderfeuerwehren aufgelegt.

Damit hat der LFV Bayern seinen Mitgliedsfeuerwehren wieder gezielt Informationen zur Verfügung gestellt.

Die Flyer können über den LFV Bayern bestellt oder nachfolgend einsehen werden.

Kinderfeuerwehr Bayern PDF 1023,8 KB

Ab dem 25.05.2018 gelten die Vorschriften nach der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

Die neuen Regelungen gelten nicht nur für „Unternehmen“ (Art. 4 Nr. 18 DS-GVO), sondern für alle natürlichen und juristischen Personen – auch für Vereine Die meisten der geltenden Vorschriften sind aber nicht neu, sondern ergaben sich schon bisher aus dem BDSG.

Welche Daten müssen geschützt werden? Wann wird eine Erlaubnis gebraucht? Wer ist zuständigt? Und viele weitere Fragen beantwortet vereinsknowhow.de in ihrem Infobrief vom 10.01.2018.

Der LFV Bayern lässt derzeit von einem Fachanwalt Musterformulierungen erstellen, die dann z.B. in der Satzung, in einem Aufnahmeantrag oder als separate Belehrung verwendet werden können. Sobald uns diese Musterformulierungen vorliegen, werden wir sie unseren Mitgliedsfeuerwehren und -verbänden zur Verfügung stellen.

Für weitergehende Informationen dürfen wir auf das Heft "Erste Hilfe zur Datenschutz- Grundverordnung für Unternehmen und Vereine" verweisen. Herausgeber ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht; erschienen ist es im C.H. Beck Verlag, ISBN 978-3-406-71662-1. Das Heft kostet 5,50 EUR.

Aus unserer Sicht ein gut investierter Betrag für eine sehr ausführliche und verständliche Darstellung der Thematik mit zahlreichen Mustern und Checklisten.

Download:

Die Pressestelle der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg ist unter der Emailadresse

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

zu erreichen.

Bitte zukünftig alle Pressemeldungen, die auf der KFV-Homepage veröffentlicht werden sollen bzw. an die Medien weitergeleitet werden dürfen an die oben genannte Emailadresse senden.

Der DB Übungszug ist eingetroffen. Er steht auf dem Rangiergleis des Bayernhafen Aschaffenburg parallel zur Darmstädter Staße. Neben dem Zug ist ausreichend Bewegungsfläche und Parkfläche für die teilnehmenden Feuerwehren.

DB Übungszug

Die Zufahrt erfolgt über die Darmstädter Straße über ein Tor.

DB Übungszug Zufahrt

Zufahrt 

Am 23.03.2018 wurde auf einer Dienstversammlung der FF Kälberau Michael Lang zum Kommandanten und Björn Sticksel zum Stv. Kommandanten wiedergewählt.

Bei der anschließenden Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins wurden Roland Scheuermann als 1. Vorsitzender und Herbert Ullrich als 2. Vorsitzender in ihren Ämtern für eine weitere Wahlperiode bestätigt.

Im Rahmen der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der drei Feuerwehrvereine Karlstein, Dettingen und Großwelzheim, am vergangenen Freitag im Gerätehaus Karlstein, fanden beim Feuerwehr Verein Großwelzheim turnusmäßige Wahlen der Vorstandschaft statt. 
Hierbei wurde der bisherige zweite Vorsitzende, Ludwig Wienand, für drei Jahre zum 1. Vorsitzenden gewählt. Auf seinen Platz rückte als neuer 2. Vorsitzender Henning Grabowski nach. In Ihren Ämtern bestätigt wurden der Kassier Martin Brendel sowie die Schriftführerin Melanie Salg. Ebenfalls neu gewählt für drei Jahren wurden drei Beisitzer und zwei Kassenprüfer. Somit ist die Vorstandschaft wieder komplett und kann weiter die Geschicke des Verein Feuerwehr Großwelzheim leiten. 

Auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Albstadt wurden Alexandra Friedrich als 1. Vorsitzende und Andreas Stein als 2. Vorsitzender in ihren Ämtern bestätigt.

Herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl und weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit für die Feuerwehr!!!

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Am Samstag, den 24.03.2018 haben Landrat Dr. Ulrich Reuter, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau, Herr Jürgen Schäfer und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer 18 mobile Sichtschutzwände an Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg übergeben.

Aufgrund der leidvollen Erfahrungen in der jüngsten Vergangenheit mit Gaffern an Unfall- und Einsatzstellen haben sich der Landkreis Aschaffenburg und der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg e.V. dazu entschlossen, insgesamt 18 mobile Sichtschutzwände mit einer Gesamtsumme von rund 8.500 Euro zu beschaffen. Der Landkreis übernahm dabei die Finanzierung von 9 Sichtschutzwänden als Beladung für überörtlich genutzte Feuerwehrfahrzeuge. Die restlichen 9 Sichtschutzwände wurden vom Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg finanziert. Die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau unterstützte dabei den Kreisfeuerwehrverband mit einer großzügigen Spende in Höhe von 2.500 Euro. Mit diesen rund 7 Meter langen und 1,80 Meter hohen Sichtschutzwänden sollen zukünftig Unfallopfer vor den Blicken Neugieriger geschützt und dadurch ihre Persönlichkeitsrechte gewahrt werden. Daneben ermöglicht die Abschirmung, die bisher mit hochgehaltenen Decken und Planen erfolgte, auch ein ungestörtes Arbeiten der Rettungskräfte an Unfall- und Einsatzstellen.

Kreisbrandrat Ostheimer ging in seiner Rede auf die Probleme und Schwierigkeiten ein, vor denen die Feuerwehren in ihren Einsätzen immer wieder stehen. Gaffer an Einsatzstellen, die Bildung von Rettungsgassen  sowie verbale oder körperliche Gewalt gegen Einsatzkräfte machen eine Veränderung in der Gesellschaft notwendig. Um zum Nachdenken und zur Verhaltensänderung anzuregen sei es wichtig, die Probleme öffentlich anzusprechen und Maßnahmen wie die Anschaffung der Sichtschutzwände in einem angemessenen Rahmen zu würdigen. Abschließend stellte Ostheimer die neuen Aufkleber für Feuerwehrfahrzeuge zur Bildung von Rettungsgassen vor. Die Aufkleber werden in den nächsten Wochen an die Feuerwehren ausgeliefert.

Auch Landrat Dr. Reuter zeigte sich bestürzt darüber, dass die Gesellschaft keine Grenzen mehr kenne und somit die Arbeit von Hilfskräften behindere. Die Sichtschutzwände sollen helfen, sichtbare Grenzen zu ziehen um die Privatsphäre von Unfallbeteiligten zu schützen und Raum für die Arbeiten der Einsatzkräfte schaffen.

Im Namen der Sparkasse Aschaffenburg Alzenau betonte auch Sparkassenvorstand Schäfer, dass es wichtig sei, Neugierde im Zaum zu halten. Daher sei die Sparkasse gerne bereit dazu gewesen, die Anschaffung von 18 Sichtschutzwänden finanziell zu unterstützen. Schäfer hoffte, dass die Sichtschutzwände den Einsatzkräften den Dienst am Menschen erleichtern und wenig bis gar nicht zum Einsatz kommen müssen. Abschließend dankte er allen Feuerwehrleuten für ihren Einsatz in unserer Region.

Die mobilen Sichtschutzwände wurden an folgende Feuerwehren übergeben:

Bessenbach, Goldbach, Großostheim, Heigenbrücken, Heimbuchenthal, Hösbach, Hörstein, Kahl, Karlstein, Kleinostheim, Königshofen, Laufach, Mainaschaff, Michelbach, Schöllkrippen, Stockstadt, Waldaschaff und Weibersbrunn. Sie wurden somit flächendeckend im gesamten Landkreis Aschaffenburg und entlang der Autobahnen verteilt. Auf diese Weise werden möglichst viele Einsatzschwerpunkte abgedeckt.

Die Feuerwehren Alzenau, Glattbach und Krombach haben bereits auf die zunehmende Problematik reagiert und mit eigenen Mitteln gleichartige Sichtschutzwände beschafft. Es werden somit im Landkreis Aschaffenburg insgesamt 21 Sichtschutzwände vorgehalten.

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Text: KBM T. Rollmann & M. Fischer

Bilder: M. Fischer

Der Bayerische Rundfunk berichtet am Samstag 24.03.2018 ab 18:30 Uhr in der Rundschau und am Montag 26.03.2018 ab 18:30 Uhr in der Abendschau sowie am kommenden Montag im Laufe des Tages auf BR 1 (Radio) über das Seminar "Großtierrettung" in Waldaschaff vom 24.03.2018.

Hösbach, Kreis Aschaffenburg. Auf der A 3 bei Hösbach ereignete sich am Mittwochmorgen ein Auffahrunfall zwischen zwei Sattelzügen. Kurz nach 09.00 Uhr kam es vor der Ausfahrt Hösbach bzw. der Einhausung zu einer Verkehrsverlangsamung. Dabei bemerkte der Fahrer eines Sattelzuges aus Rumänien die Bremsmanöver seiner Vordermänner zu spät. Trotz eines Ausweichversuchs im letzten Moment nach links fuhr er seitlich versetzt seinem unmittelbaren Vordermann - ebenfalls ein Sattelzug aus Rumänien - ins Heck. Anschließend kamen beide Züge auf dem rechten und teilweise auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Verletzt wurde niemand. Beim Aufprall zerplatzte an dem auffahrenden Zug die rechte Seitenscheibe, sodass sich auf der Fahrbahn ein größeres Scherben- und Trümmerfeld bildete. Daher wurden Kräfte der Feuerwehr zur Fahrbahnreinigung hinzugezogen. Während der Kehrarbeiten musste der Verkehr in Richtung Frankfurt für etwa 20 Minuten komplett angehalten werden. Es bildete sich dabei ein Rückstau von einigen Kilometern Länge. Die Schadenshöhe beläuft sich auf etwa 45.000 Euro. Während der vorausfahrende Zug die Fahrt notdürftig fortsetzen konnte, musste der auffahrende Zug wegen der unfallbedingten starken Verformung des Planenaufbaus aus dem Verkehr gezogen werden. Er wurde von der Autobahn heruntergelotst und im Bereich der Autobahnmeisterei zwischengeparkt. Hier muss nun erst die Ladung (Stückgut auf Paletten) umgeladen werden. Anschließend kann der Zug zur Reparatur in eine Werkstatt gebracht werden.

Thema Rettungsgasse:

Bei der Anfahrt mussten sich die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei erneut mühsam durch den Stau „hindurchkämpfen“. Dabei wurde unter anderem ein ukrainischer Pkw Skoda festgestellt, der selbst bei Annäherung einer Polizeistreife mit Sondersignalen auf dem mittleren Fahrstreifen stehend keine Anstalten unternahm, Platz zu machen. Der 54-jährige Fahrer aus der Ukraine wurde zur Anzeige gebracht. Er musste hierfür eine Sicherheitsleistung in Höhe von 230 Euro hinterlegen.

Quelle: Orginal Pressemeldung der VPI Aschaffenburg vom 22.03.2018

Am 22.03.2018 erhielt im Landratsamt Aschaffenburg Michael Bauecker seine Ernennungsurkunde zum Brandinspektor.

Michael Bauecker wird ab dem 01.04.2018 in der Brandschutzdienststelle im Landratsamt, insbesondere im vorbeugenden abwehrenden Brandschutz, hauptamtlich tätig sein.

BI Bauecker

 

Am 22.03.2018 wurde die Brandmeldeanlage des Bauhofes in Großostheim, Schaafheimer Straße 33 mit der ÜE 5009 zur Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain geschaltet.

Als vorbeugende Maßnahme der allgemeinen Gefahrenabwehr ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Staatsforstverwaltung für Unterfranken ab Karfreitag, 30. März 2018, vorsorglich bis auf weiteres den Einsatz eines Schnellen Einsatzflugzeugs (SEF) an.

Das SEF steht auf dem Flugplatz Giebelstadt in der Zeit von 08.00 Uhr bis Sonnenuntergang auf Anforderung hin zur Verfügung (Vorlaufzeit: 20 Minuten). Die Anforderung ist an die Integrierte Leitstelle Würzburg (Tel.: 0931 / 5 1919) zu richten. Es dient insbesondere der Erkundung unklarer Meldungen von Flächen- und Waldbränden und der Führung der mit der Bekämpfung dieser Brände beauftragten Einheiten. Es steht überdies auch für Erkundungs-, Aufklärungs- und Dokumentationsaufgaben aller BOS auf Anforderung zur Verfügung.

Das SEF trägt den Funkrufnamen "Kater Unterfranken 15/5" und ist im Digitalfunk auf der Gruppe Katastrophenschutz Unterfranken (KATS_UFR) zu erreichen.

Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Mainaschaff einen Zuschuss in Höhe von 125.000 € für die Beschaffung eines neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug 20 (HLF 20) und einen Zuschuss in Höhe von 38.900 € für die Beschaffung eines neuen Versorgungs-LKW für die FF Mainaschaff bewilligt.

Das neue HLF 20 soll ein Löschgruppenfahrzeug 16/12 (LF 16/12) und der neue V-LKW soll einen vorhandenen Gerätewagen-Logistik 1 (GW-L 1) ersetzen.

Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Stockstadt einen Zuschuss in Höhe von 38.900 € für die Beschaffung eines neuen Versorgungs-LKW für die FF Stockstadt bewilligt.

Der neue Versorgungs-LKW (V-LKW) soll einen vorhandenen Gerätewagen-Logistik 1 (GW-L 1) ersetzen.

Am Dienstagmorgen (20.03.2018) wurde um 07:30 Uhr in der Straße „Am Wingert“ in Kleinkahl ein Zimmerbrand gemeldet. Neben den Kräften der Feuerwehr Kleinkahl rückten die Feuerwehren Schöllkrippen und Westerngrund sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel zur Einsatzstelle aus. 

Vor Ort war eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung umgehend in die Küche vor. Als Brandherd konnte dort ein Kaminrohr, welches von einem Kachelofen kam, ausgemacht werden. Durch seine starke Wärmestrahlung hatte das Rohr die Deckenverkleidung in Brand gesteckt. Der Hauseigentümer unternahm schon sehr erfolgreich erste Löschversuche mit einem Feuerlöscher, so dass das Feuer bei Eintreffen der Feuerwehr schon stark eingedämmt war. Die Einsatzkräfte unter  der Leitung von Ulf Wirzberger (erster Kommandant der Feuerwehr Kleinkahl) löschten den Brand mit einem C-Rohr endgültig ab. Anschließend wurde das Gebäude mittels eines Hochleistungslüfters entraucht. Parallel zu diesen Maßnahmen wurde der zuständige Kaminkehrer durch die Leitstelle zur Einsatzstelle beordert. Bevor das Gebäude an den Hauseigentümer übergeben werden konnte, wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war Kreisbrandinspektor Frank Wissel an der Einsatzstelle. Der Einsatzleiter konnte auf rund 20 Einsatzkräfte und fünf Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Von Seiten des Rettungsdienstes war ein Rettungswagen der BRK Rettungswache Schöllkrippen zur Absicherung der Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort. Der Rettungsdienst musste aber nicht eingesetzt werden.

Über die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden. Einsatzende war gegen 08:45 Uhr. 

Der öffentlich-rechtliche Vertrag zwischen dem Deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und Sepura/Hytera wurde nach sorgfältiger und gewissenhafter Prüfung unterzeichnet. Grund für die Prüfung waren Sicherheitsbedenken im Digitalfunk BOS, die durch den Investor Hytera beim Kauf des britischen Herstellers Sepura plc entstanden sind. Der Hersteller Sepura plc in Cambridge bleibt eigenständig und verantwortlich für die Entwicklung der TETRA Endgeräte, zudem bleibt die Sepura Deutschland GmbH mit Sitz in München bestehen. Der Exklusiv-Distributor für die deutsche BOS in Deutschland, die SELECTRIC Nachrichten-Systeme in Münster ist unter anderem für den Vertrieb und den Service der Endgeräte zuständig und ist weiterhin der Ansprechpartner.

In der Bundesrepublik Deutschland dürfen im Digitalfunk BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) nur Endgeräte betrieben werden, die hierfür von der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) als geeignet zertifiziert wurden. Die Zertifikate für die bereits durch die BDBOS zertifizierten Endgeräte des Herstellers Sepura bleiben nach wie vor bestehen – soll heißen diese Endgeräte dürfen grundsätzlich weiterverwendet werden. Die Zertifikate für die Sepura Endgeräte SRG und STP mit aktualisierter Software sowie für die neuen digitalen SC20 Endgeräte wurden von der BDBOS am 16. März 2018 erteilt.

Im Februar 2017 erhielt die SELECTRIC den Zuschlag für die Ausschreibung des Landes Thüringen über Digitalfunkgeräte für die nichtpolizeiliche BOS (Feuerwehr und Rettungsdienst). Der Zuschlag bezieht sich unter anderem auf die Sepura Endgeräte SC20, die ab der Veröffentlichung der Zertifizierung verwendet werden können. Die Auslieferung der Endgeräte wird sukzessive erfolgen.

Hendrik Pieper, Geschäftsführer SELECTRIC: „Wir freuen uns, dass die bereits über 10 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Bund und Ländern weitergeführt werden kann.  Durch diesen Vertrag können wir gemeinsam mit Sepura die Marktführerschaft weiter ausbauen. Mit über 380.000 ausgelieferten digitalen Endgeräten im deutschen BOS-Markt sind nicht nur die Endgeräte, sondern auch die SELECTRIC eigenen systemergänzenden Produkte Teil des Erfolges.“

Hooman Safaie, Regional Direktor für Deutschland bei Sepura: „Dieser Vertrag ermöglicht uns an den bisherigen, erfolgreichen Dialog mit den BOS Kunden anzuknüpfen um auch in der Zukunft Endgeräte, Software, Zubehör und Applikationen anzubieten, die ihren Anforderungen entsprechen. Sepura als eigenständiger Teil des Hytera Konzerns ist nun bestens positioniert um die deutschen BOS Kunden bei der Migration zum Breitband mit innovativen Lösungen zu unterstützen.“  

Am Sonntag wurde bereits der zweite Atemschutzgeräteträgerlehrgang in diesem Jahr abgeschlossen. Die 21 Teilnehmer haben im Atemschutzzentrum Goldbach die Prüfung erfolgreich abgelegt. Besonders erfreulich war dieses Mal die Premiere einer fehlerfreien Prüfung. Eine Teilnehmerin beantwortete alle 50 Fragen richtig.

In den vorangegangenen Ausbildungseinheiten wurden die Neulinge in allen Themen rund um den Atemschutz unterwiesen und mussten in zahlreichen praktischen Übungen Ihr Können unter Beweis stellen.

Drei weitere Ausbildungstage in den Bereichen „Zusatz- und Sonderausrüstung in Verbindung mit Atemschutz“, „Brandsimulationsanlage“ und im Brandübungscontainer in Stockstadt werden den Lehrgang abrunden.

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung sagen wir aber bereits heute an die Teilnehmer:

Felix Kunkel, Stefan Wirzberger, Simon Körner (Heinrichsthal), Jannik Lachmann, Moritz Thoben, Korbinian Weis (Hörstein), Luis Reising, Philipp van der Gouwe (Großostheim), Stefan Kemmerer (Hemsbach), Philipp Gräser (Krombach), Philip Stegmann (Rothenbuch), Lara Emmerich, Martin Trockenbrodt, Julian Becker (Bessenbach), Thilo Weigand (Reichenbach), Angela Hefter (Hösbach-Bahnhof), Christian Watzel (Dammbach), Philipp Gehrig (Haibach), Marco Fingernagel (Steinbach), Luis Hengst und Noah Fleckenstein (Feldkahl-Rottenberg).

Unter der Verantwortung von Fach-KBM Peter Schmitt, dem stv. Leiter des Atemschutzzentrums, Stefan Scherf und mit Verstärkung durch viele Helfer der Feuerwehr Goldbach wurde in gewohnt guter Qualität das Wissen vermittelt.

Auf dem Bild sind die Absolventen mit einem Teil der Ausbilder zu sehen.

Lehrgang AT 2018