Zu einer großangelegten Vermisstensuche wurden am Donnerstagabend (11.02.2016) gegen 19.40 Uhr die Feuerwehren Kälberau, Alzenau, Michelbach, Wasserlos, Albstadt, Hörstein, Kahl und Waldaschaff alarmiert. Weiterhin wurden durch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain Kräfte der Bergwacht Spessart, der BRK Rettungshundestaffel Aschaffenburg, der BRK Rettungshundestaffel Würzburg, der BRK Rettungshundestaffel Main-Spessart, der DLRG Rettungshundestaffel Gerbrunn, der ASB Rettungshundestaffel Würzburg-Mainfranken, der DRK Rettungshundestaffel Babenhausen, der Schnelleinsatzgruppe Technik und Sicherheit Kahl sowie der Einsatzleitwagen und das Einsatzmotorrad des Malteser Hilfsdienstes Aschaffenburg ins Suchgebiet entsandt. Zur Absicherung stand der Rettungswagen der BRK Bereitschaft Alzenau sowie ein Notarzt der Bergwacht zur Verfügung.

Seit den Nachmittagsstunden wurde im Alzenauer Wald rund um den Hahnenkamm ein 74-jähriger Wanderer vermisst. Es war nicht auszuschließen, dass der Wanderer sich in einer medizinischen Notlage befand. Das zu durchsuchende Waldgebiet wurde in mehrere Suchgebiete eingeteilt und den Suchtrupps zugewiesen. In den zugeteilten Suchgebieten wurde zu Fuß und auch unter Zuhilfenahme von Wärmebildkameras gesucht. Weiterhin kamen auch insgesamt 15 Rettungshunde zum Einsatz.

Gegen 0:00 Uhr konnte die Suchaktion abgebrochen werden, da die Person unversehrt zu Hause angetroffen wurde.

Die Gesamteinsatzleitung oblag der Polizei. Die Verantwortlichen der Feuerwehr Kreisbrandinspektor Frank Wissel und der Einsatzleiter Rettungsdienst Christian Imhof konnten insgesamt auf 187 Einsatzkräfte, 17 Rettungshunde und 33 Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Ebenso war der erste Bürgermeister der Stadt Alzenau Dr. Alexander Legler vor Ort und machte sich ein Bild vom Geschehen. 

12 Februar 2016, 6:55