Das Schöllkrippener Alten- und Pflegeheim „Haus Lindenhof“ diente am 20. Mai 2017 für die Feuerwehren aus Schöllkrippen und Kleinkahl (Löschzug 5 des Landkreises Aschaffenburg) sowie Hofstädten und Blankenbach als Einsatzszenario.

Angenommen wurde ein Brand im linken Flügel des ersten Obergeschosses des Alten- und Pflegeheims. Durch den Brand wurde ein Brandabschnitt verraucht, mehrere Bewohner werden noch vermisst. Das Übungsobjekt stellte an die Feuerwehrdienstleistenden besondere Anforderungen. Bei 80 Heimbewohnern kommt natürlich der Personenrettung die oberste Priorität.

Kurz nach Eintreffen sind mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz über den seitlichen Fluchtweg ins erste Obergeschoss vorgedrungen. Während dessen haben weitere Einsatzkräfte sowie das Pflegepersonal die Bewohner im nicht verrauchten Bereich in den rechten Gebäudeflügel in Sicherheit gebracht.

Weil an das Alten- und Pflegeheim natürlich schon beim Bau hohe Anforderungen in Bezug auf den Brandschutz gestellt wurden, bestehen zahlreiche Brandabschnitte die durch Feuerschutzwände und -türen gesichert sind, und zumindest für eine gewisse Zeit eine sichere Rückzugsmöglichkeit bieten. Nach kurzer Zeit wurden alle Bewohner des betroffenen Gebäudeteils, die vom Personal gespielt wurden in Sicherheit gebracht.

Schöllkrippens 1. Kommandant Jörg Klingmann sowie Kreisbrandmeister Norbert Ries bedankten sich bei allen Einsatzkräften und besonders bei der Heimleitung für die Möglichkeit, das Alten- und Pflegeheim als Übungsobjekt nutzen zu dürfen. In der anschließenden Übungsbesprechung zeigte man sich zufrieden mit dem Übungsverlauf. Eine fehlerlose Großübung gibt es nicht, so sind auch bei dieser ein paar Kleinigkeiten aufgefallen die optimiert werden.

Dem Einsatzleiter und stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Markt Schöllkrippen Christian Kaltwasser, standen insgesamt 49 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen zur Verfügung. Die Heimleitung lud anschließend die Einsatzkräfte nach der Übung zum Grillen im Heimgarten ein.

Lukas Glogowski, FF Schöllkripppen
Bilder: Dominik Schüssler, Michelle Müller

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Ab dem 1. Juni 2017 verfügt auch die Feuerwehr Gemeinde Haibach über eine First Responder Einheit. Rund 20 speziell ausgebildeten Haibacher  Feuerwehrangehörigen stehen rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche in Bereitschaft, um bei medizinischen Notfällen im Ortsbereich und der näheren Umgebung schnelle Hilfe zu leisten. Ausgerüstet ist die First Responder Haibach mit einem Notfallrucksack mit erweitertem Erste Hilfe Material, wobei auch ein automatischer externer Defibrillator (AED) und Sauerstoff mitgeführt werden. Die Gemeinde Haibach sieht diese Einheit als positive und wichtige Ergänzung des Sicherheitskonzeptes im Ortsgebiet und unterstützt den Aufbau der Einheit durch entsprechende Finanzierung. Die feierliche Indienststellung der Gruppe erfolgt im Rahmen des diesjährigen „Tages der offenen Tür“ bei der Feuerwehr Haibach am 18. Juni am Gerätehaus Haibach.
Christoph Dietrich, Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach

K800 Mitglieder

Zu einer Fortbildung für Betreuerinnen und Betreuer der Kinderfeuerwehren im Landkreis Aschaffenburg lud das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg zum Thema „Umgang mit schwierigen Kindern/Gruppen“ ein. So folgten 16 Teilnehmer am Samstag 13. Mai 2017 um 10:00 Uhr der Einladung in die Feuerwache Großostheim. Als Referent konnte Rene Roller Sozialarbeiter vom Jugendamt Aschaffenburg gewonnen werden.

Nach einer kurzen Begrüßung stellte Rene das Tageskonzept vor. Zu Beginn wollte er von den Teilnehmern wissen wie die einzelnen Kindergruppen ihre Gruppenstunden strukturieren und gestalten. So werden verschiedene Rituale wie zum Beispiel zu Beginn ein Spiel gemacht.

In der ersten Gruppenarbeit ging es dann darum, was wichtig für eine gute Gruppenstunde ist. Die Teilnehmer wurden in vier Gruppen aufgeteilt und hatten eine halbe Stunde Zeit und es wurde dabei intensiv diskutiert. Als Ergebnis wurden folgende wichtige Schlagwörter erarbeitet: Teamarbeit, Abwechslung, kein Leerlauf, Flexibilität, Neugier wecken.

Auf jeden Fall sollte immer eine Nachbesprechung mit den Kindern durchgeführt werden, bei der das Lob an erster Stelle stehen sollte. Auch das Nutzen neuer Medien sollte in der heutigen Zeit selbstverständlich sein.

Im weiteren Verlauf der Fortbildung ging Rene Roller auf verschiedene psychische Krankheiten und dessen Verhaltensauffälligkeiten von Kindern ein, welche die Konzentration und dessen Verhalten in der Gruppe beeinflussen können. Die Betreuer berichteten auch von Kindern in ihren Kinderfeuerwehren mit verschiedenen Problemen und wie sie damit um gehen. Rene ging auch auf die Eigenwahrnehmung und auch auf die Fremdwahrnehmung von Betreuern und Verantwortlichen ein.

Im letzten Unterrichtsblock ging es um die Selbsteinschätzung. So wurden unter anderem folgende Fragen erörtert: Wie sehe ich mich als Betreuer? Welche Ansprüche habe ich als Betreuer an mich? Welche Ansprüche habe ich an meine Kinderfeuerwehr-Kinder?

Zum Abschluss konnte jeder Teilnehmer seine Eindrücke zu dieser Fortbildung, welche als Pilotprojekt stattfand, erzählen. Alle fanden die Veranstaltung sehr informativ und lehrreich. Aber auch sehr gute Vorschläge für weitere Fortbildungen dieser Art wurden gemacht.

Jeder Teilnehmer erhielt aus den Händen von Rene Roller eine Teilnahmebestätigung. Volker Hock (Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr) überreicht Rene Roller noch ein kleines „Dankeschön“, dankte allen für die Teilnahme und wünschte allen einen guten nach Hause Weg.

Volker Hock, Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

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Am Samstag, den 14.05.2017, machten sich jeweils zwei Kameraden der Feuerwehren Feldkahl/ Rottenberg, Hösbach, Wenighösbach, Heigenbrücken, Kahl, Laufach, Stockstadt, Wasserlos und der Kreisbranddirektion auf den Weg zum Fahrsicherheitszentrum Rhein-Main in Gründau.

Nach der Begrüßung durch unsere beiden Ausbilder gab es eine kleine Theorieeinheit, in der wir und die Trainer uns kennen lernen und  unsere Erwartungen an den Tag austauschten konnten.

Wir waren eine buntgemischte Gruppe, vom Fahranfänger mit kaum Erfahrung, bis hin zum Außendienstler, der ca. 50.000 km im Jahr zurücklegt. Kameraden die bereits etliche Jahre im Feuerwehrdienst tätig sind und Ihre Fahrzeuge kennen, oder die Kameraden, die ganz frisch in die Wehr wechselten und sich so bestens mit dem zukünftigen Dienstfahrzeug vertraut machen durften.

Dann ging es bei bestem Wetter raus auf die Fahrbahn… Toter Winkel, richtiges Einstellen der Spiegel, der Sitze, des Lenkrads und noch einiges mehr wurde durchgesprochen, bevor es aufging zum ersten Parcours.

Beim rückwärts Einparken und beim Wenden im kleinen Innenhof wurde unter anderem festgestellt: „wow, das hat ja direkt geklappt, das muss ich mich öfter trauen“ oder „oh, der Sprinter ist dann doch etwas größer als mein Polo“. Aber auch die Erkenntnis „ Beim Slalomfahren auf nasser Fahrbahn hab ich es etwas übertrieben“, hat uns deutlich die Grenzen der Fahrzeuge gezeigt, die wir nun zukünftig besser abschätzen können.

Nach dem vor- und rückwärts Durchfahren einer virtuelle Altstadt mit engen Kurven, ging es zu den Bremsübungen. Wir durften als Fahrer und Beifahrer erfahren, wie sich eine Vollbremsung bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten, auf trockner und nasser Fahrbahn anfühlt.

Durch die Trainer gab es eine Menge Tipps u. a. zur Lenkradhaltung und Bremsreaktion in Gefahrenlagen.

Nach der Mittagspause ging es dann auf der „Eisbahn“ direkt weiter und wir übten die Gefahrenbremsung, sowie möglichen Gefahren bei rutschiger Fahrbahn auszuweichen. Dabei lernten wir die unterschiedlichen Fahrzeuge und die Auswirkungen von Geschwindigkeit und Bodenbelag noch besser einzuschätzen.

Es war ein toller Tag, der mir persönlich eine Menge Spaß gemacht hat, und bei dem ich wertvolle Erfahrungen mitnehmen konnte. Diese kann ich zukünftig im Feuerwehrdienst anwenden um „schnell und sicher zur Einsatzstelle“ zu gelangen, aber auch beim regelmäßigen Fahren mit dem privaten PKW.

Sabrina Volz, FF Kahl

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Letzten Samstag um 8:30 Uhr trafen sich alle Kinder und Betreuer der Kinder- und Jugendfeuerwehr Karlstein am Main an den beiden Gerätehäusern. Einige davon etwas wacher als die anderen.

Durch einen kleinen Zwischenfall, einen Einsatz unserer Aktiven, kam etwas Hektik auf und es stieg die Angst auf, dass wir es wohl nicht pünktlich zu unserer Führung schaffen würden.

Die Panik war jedoch völlig unberechtigt, da wir nur mit ca. 10 min Verspätung losfahren konnten.

Insgesamt waren wir ca. 40 Personen, die sich von Karlstein mit 5 Feuerwehrautos auf den Weg nach Frankfurt machten.

Dort angekommen wurden wir gleich von 2 netten Herren in Empfang genommen, die uns dann in zwei Gruppen einteilten. Eine Gruppe bestand aus der Jugendfeuerwehr inklusive Betreuern und die andere Gruppe aus der Kinderfeuerwehr inklusive Betreuern.

Nach einer kurzen Begrüßung ging es dann auch schon los.

Auf unserer ca. 2,5 stündigen Führung konnten wir einen guten Einblick gewinnen, was es heißt, bei einer Berufsfeuerwehr zu arbeiten. Vieles ist kaum vergleichbar mit unserer Freiwilligen Feuerwehr. Allein das riesengroße Grundstück und die riesigen Gebäude begeisterten uns alle.

Einer unserer Stationen war die Leitstelle.  Leider konnten wir hier nur aus der Ferne zusehen, wie dort gearbeitet wird, damit wir die Mitarbeiter nicht bei ihrer Arbeit stören. An Hand der Zahlen kann man nur erahnen, was es hier Tag täglich an Arbeit gibt. Es gibt ca. 330.000 Anrufe pro Jahr, sowohl für die Feuerwehr als auch für den Rettungsdienst. Und die Feuerwehr muss 14.000 Mal in einem Jahr ausrücken. Die Berufsfeuerwehr ist 24 Stunden am Tag besetzt und die Feuerwehrleute arbeiten hier normalerweise in 3 Schichten: der Frühschicht, der Spätschicht und der Nachtschicht.

Des Weiteren durften wir uns auch einige Feuerwehrautos anschauen. Hier gibt es natürlich auch alles, was das Feuerwehrherz begehrt. Neben normalen Löschfahrzeugen gibt es auch etliche Fahrzeuge, die nur für bestimmte Einsätze angeschafft wurden, z.B. ein Schienenfahrzeug (besonders für die U-Bahnstrecken in Frankfurt), extra Atemschutgerätefahrzeuge und vieles mehr.

Insgesamt gibt es von der Berufsfeuerwehr 9 Wachen in Frankfurt, die über das komplette Stadtgebiet verteilt sind.

Nächste Station unserer Führung war das Ausbildungszentrum. Hier waren viele Dinge zu entdecken. Zum einen gibt es hier eine Atemschutzstrecke, die jeder Atemschutzgeräteträger in der Feuerwehr mindestens einmal pro Jahr durchgehen und bestehen muss. Jedoch reicht es hier nicht nur die Strecke zu schaffen, man muss auch körperlich fit sein und zuvor einige Sportübungen absolvieren.

Außerdem ist hier „klein Frankfurt“ nachgestellt worden. Neben Hochhäusern, die brennen, dem letzten Schlecker Deutschlands und vielen Wohnhäusern, ist hier auch eine U-Bahn zu finden, an der geübt werden kann. Diese war das absolute Highlight für die Kids. Das erste Mal in einem U-Bahn Führerhaus sitzen, unbezahlbar.

Letzter Anhaltspunkt war noch die Schlauchwaschanlage und der Schlauchturm. Den Turm durften wir auch noch besteigen, auf dem  man einen wunderschönen Blick über Frankfurt hat.

Danach trafen sich wieder beide Gruppen. Die Kids konnten sich noch eine Weile auf der grünen Wiese austoben, während die Betreuer die Zeit nutzen und sich mit den beiden pensionierten Feuerwehrleuten unterhielten.

Im Anschluss machten wir uns wieder auf, in Richtung Heimat.

Zum krönenden Abschluss ließen wir den Tag im Mc Donalds ausklingen. Hier genossen wir die Sonnenstrahlen und erholten uns von dem anstrengenden Tag.

Alle Kinder waren begeistert von diesem Ausflug und konnten viele Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Daria Holthusen - Team Jugendfeuerwehr Gemeinde Karlstein 

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Letzten Samstag, den 13.05.2017, fand der alljährige Ausflug der Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg statt, Dieses Jahr begaben sich insgesamt 130 spaßbereite Teilnehmer nach Nürnberg in das Kur- und Freizeitbad „Kristall Palm Beach“.

Am frühen Morgen gegen 7:30 Uhr versammelten sich die verschiedenen Jugendfeuerwehren des Landkreises in Hösbach und warteten gespannt bis die Fahrt losging. Als die zwei Busse zur Abfahrt bereit standen, stiegen alle Jugendlichen schnell ein und die Fahrt konnte losgehen.
Nachdem die Hälfte der Strecke zu dem Freizeitbad geschafft war, wurde eine kleine Pause eingelegt, in der sich die Jugendlichen bei Kaba und süßen Stückchen stärken konnten.
Um ca. 10:30 waren die Busse dann endlich am Kristall Palm Beach angekommen und die Teilnehmer konnten in das Abenteuer starten.

Auf die Jugendlichen und Betreuer warteten viele verschiedene Schwimmbecken mit tollen Attraktionen.
Zum einen gab es für die Schwimmbegeisterten ein Schwimmbecken mit Sprungturm, indem ein paar Bahnen geschwommen werden konnte.
Wer jedoch etwas entspannen und relaxen wollte, konnte dies in dem großen und freizugänglichen Thermenbereich des Schwimmbades tun. Hier fand man in verschiedenen Whirlpools und Salzwasserbecken seine Ruhe.
Wer im Gegenzug dennoch etwas mehr Action wollte, konnte sich im tropischen  Wellenbad des Freizeitbads austoben.

Die größte Attraktion im Palm Beach waren jedoch die vielen verschiedenen Rutschen. Bei den insgesamt 16 Rutschen des Schwimmbads war für jeden Jugendlichen und jeden Betreuer etwas dabei.
Bei der Rutsche Stargate konnten die Teilnehmer ein Wettrutschen veranstalten, indem immer drei Besucher gegeneinander rutschen konnten.
Ein weiteres Highlight war der Turbo Blitz. Bei dieser Rutsche erlebten die Teilnehmer nahezu 16 m freien Fall, weswegen die Rutsche auch erst ab 16 Jahren freigegeben war.
Auch interessant für die Jugendlichen war die Rutsche Super Nova. Dies war eine Reifenrutsche die in einen großen Trichter führte.
Die aufregendste  Rutsche war jedoch Pegasus II. Diese Rutsche war mit einem Doppellooping und einem Raketenstart ausgestattet, bei dem sich der Teilnehmer  auf eine Fallklappe stellte.

Wer keine Lust auf Wasserspaß hatte konnte sich auf den unzähligen Liegen ausruhen und entspannen.

Gegen 17:00 Uhr trafen sich alle Jugendlichen zwar erschöpft aber glücklich wieder an den Bussen. Alle Teilnehmer konnten voller Freude auf den erlebnisreichen und gelungenen Tag zurückblicken und traten die Heimreise an.

Dank geht an das Fachreferat Jugendarbeit, ohne die die tolle Organisation des Ausfluges nicht möglich gewesen wäre. Auch gilt großer Dank den Jugendwarten und Betreuern, die mit ihren Jugendlichen rege und voller Erwartung an dem Ausflug teilgenommen haben.

Anna Bott
Fachreferat Jugendarbeit

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Zum vierten Einsatz an diesem Tag  (Brandmeldereinlauf Industriebetrieb, VSA-Ölspur, VSA-Pkw Brand) wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, am Dienstag um 13:50 Uhr alarmiert. Gemeldet wurde ein Waldbrand kleiner 100 qm im Bereich des Holzweges in Karlstein Dettingen.

Beim Eintreffen vor Ort, eine Lotse hatte den anrückenden Kräften den Weg gezeigt, fanden die Einsatzkräfte eine Fläche von ca. 750 qm vor, welche in den Randbereichen noch brannte. Auf der gesamten Fläche war der angelegte Jungwald, samt Unterholz, bereits verbrannt.

Sofort wurden Waldbrandpatschen und Haken vorgenommen um die weitere Ausbreitung zu Stoppen. Vom nächsten Fahrzeug aus wurde eine ca. 100 Meter lange Leitung in Richtung Brandstelle verlegt, danach kamen zwei C-Hohlstrahlrohre zum Einsatz. Insgesamt wurden 7.900 Liter Löschwasser verbraucht, welches im Pendelverkehr zur Einsatzstelle gebracht wurde.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war mit 16 Einsatzkräften, zwei Löschfahrzeugen, einem Tanklöschfahrzeug, einem Transport Lkw sowie einem Führungsfahrzeug im Einsatz. Nach dem „Feuer aus“ wurde die gesamte Fläche noch einmal mit zwei Wärmebildkameras kontrolliert. Ebenfalls fand am Abend noch mal eine Nachsicht statt.

Zur Brandursache und Schadenshöhe, können wir keinerlei Angaben machen.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg/Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

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Richtig regieren bei Gefahr!
Am Samstag, den 06.05.2017, trafen sich um 14.00 Uhr 17 Maschinisten der Freiwilligen Feuerwehren Großostheim und Wenigumstadt auf der Feuerwache Großostheim. Mit insgesamt fünf Feuerwehrfahrzeugen (ELW, HLF 20/16, RW, WLF, LKW und TSF-W) ging die Fahrt zum ADAC Fahrsicherheitszentrum nach Gründau. Nach dem Eintreffen um 15:00 Uhr und der Erledigung der Formalitäten, einschließlich eines Begrüßungskaffees, trafen wir uns danach im Schulungsraum. Unsere Ausbilder Bernd und Berthold wiesen uns in den vor uns liegenden Tagesablauf ein und machten uns mit der „Hausordnung“ auf dem Trainingsgelände vertraut. Danach ging es auch schon mit den Fahrzeugen auf das Gelände. Hier wurde uns sehr anschaulich dargestellt, wie wichtig die richtige Spiegel- aber insbesondere Sitzposition ist, um bei plötzlich auftretenden Gefahren im Straßenverkehr richtig reagieren zu können. Schon während den ersten Fahrübungen mussten wir sehr schnell feststellen, dass eine Gefahr nicht nur von hohen Geschwindigkeiten ausgeht. In einem nachgestellten Altstadtparcours und einem Slalomkurs, der in Rückwärtsfahrt durchfahren werden musste, stellten wir schnell fest, wie groß so ein Feuerwehrfahrzeug eigentlich ist und dass es einer sehr guten Absprache zwischen dem Fahrer/Maschinisten und dem außenstehenden Sicherungsposten bedarf, um die Fahrzeuge sicher um/durch die Hindernisse zu manövrieren. Bis zum Abendessen waren wir mit diesen Übungen beschäftigt, die uns sehr viel Können und Geschicklichkeit abforderten. Aber unsere sehr professionellen Trainer verstanden es, die Anforderungen nach der Pause noch zu steigern und uns die Grenzen der Fahrphysik und des eigenen Könnens aufzuzeigen. In den nun vor uns liegenden Fahrübungen lernten wir die richtige und erfolgreiche Gefahrbremsung – Stichwort: Bremsschlag. Diese Übungen wurden auf sog. Gleitflächen, vergleichbar einer vereisten Fahrbahn, durchgeführt. Die Fahrsituationen wurden in der Ebene, bei Bergabfahrten und beim Ausweichen vor plötzlich auftretenden Hindernissen trainiert. Am Ende dieses Trainingstages, gegen 22:00 Uhr, konnten wir unsere Eindrücke in einem Abschlussgespräch den Trainern schildern. Wir sind uns sicher, hier einen großen Erfahrungsschatz gewonnen zu haben, den wir hoffentlich nie einsetzen müssen. Unsere Trainer bedankten sich für unser Engagement, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es sich hierbei bei den Teilnehmern um Mitglieder einer Freiwillige Feuerwehr handelt. Nach der Ankunft auf der Feuerwache in Großostheim, die Uhr zeigte mittlerweile schon 23:00 Uhr, gab es seitens der Ausbilder Christian Moßdorf und Christian Steiner noch ein „Betthupferl“. Sie hatten für die Teilnehmer noch einen warmen Imbiss und ein „Feierabendbier“ organisiert. VIELEN DANK an Mara und Myriam!
Christian Moßdorf, FF Großostheim

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hi.v.li.: C. Richmond, J. Becker, T. Franke, T. Mudrich, H. Fischer, T. Kuhn, E. Langen, Jo. Klabunde, S. Szuskiewicz / vo.v.li.: M. Jakob, D. Schnatz, D. Hohmann, C. Steiner (Ausbilder), A. Wenzel, F. Binka, M. Petermann und C. Moßdorf (Ausbilder))

Am Samstag, 06.05.2017, trafen sich 113 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden zum jährlich stattfindenden medizinischen Fortbildungstag in der Grund- und Hauptschule in Laufach. Trotz der Unwetterereignisse im Landkreis kam es nur zu ganz wenigen Absagen bzw. Teilnehmerausfällen.
Die vom Kreisfeuerwehrverband, Fachreferat 8, organisierte Ausbildung fand in diesem Jahr zum zehnten Mal statt und hat jährlich steigende Teilnehmerzahlen
Nach der Begrüßung durch Tobias Brinkmann, stellv. Leiter Fachreferat 8, übergab er das Wort an Laufachs Bürgermeister Friedrich Fleckenstein, der sich bei allen Anwesenden, auch im Namen seiner Bürgermeisterkollegen, für die tatkräftigen Hilfen in den letzten Tage bei den Unwetterereignissen bedankte. Danach begrüßten der Laufacher Kommandant Hans-Peter Völker und die Ausbildungsleiterin Lisa Roth vom ProMedic Bildungszentrum aus Karlsruhe die Teilnehmer, bevor es in zwei kurzweiligen Vorträgen um die Themen „Reanimation“ und „geriatrische Notfälle“ ging.
Nach einer kurzen Pause wurden die Teilnehmer in 10 Gruppen aufgeteilt. In den Praxisstationen wurde das zuvor in den Vorträgen vermittelte theoretische Wissen in die Praxis umgesetzt. In den Kleingruppen wurde dann auch unter Verwendung automatisierter externer Defibrillatoren (AED´s) reanimiert. Die jährliche Zertifizierung sowie Re-Zertifizierung für den Einsatz eines Larynxtubus wurde ebenfalls mit durchgeführt.  Gegen 17.00 Uhr endete der Ausbildungstag.
Ein herzliches Dankeschön an das ProMedic Bildungszentrum mit Ihren 11 Fachausbildern, die aus Karlsruhe angereist waren.
Vielen Dank
  • der Gemeinde Laufach, Herrn Bürgermeister Friedrich Fleckenstein, für die zur Verfügung Stellung der Grund- und Hauptschule
  • dem Hausmeister Björn Franz und Team für die tatkräftige Unterstützung vor und nach der Veranstaltung
  • dem Verpflegungsteam aus Goldbach mit seinen Helfern – die schon seit Donnerstag im Einsatz waren - und ein leckeres und vor allem mit nur frischen Zutaten zubereitetes Mittagessen vor Ort gekocht haben
  • der Feuerwehr Gemeinde Laufach für die seit Jahren sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei dem Ausbildungstag
  • allen Teilnehmern, die sich an diesem Tag im medizinischen fort- und weitergebildet haben – für sich selbst und für die Bevölkerung

Tobias Brinkmann, stellv. Leiter Fachreferat 8 des KFV AB
Foto: Feuerwehr Gemeinde Laufach, Sven Heinze

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Um 9:36 Uhr wurde heute die Feuerwehr Stockstadt zu einem Zimmerbrand in die Dessauerstraße alarmiert. Kirchgänger hatten Brandrauch aus einem Fenster des Pfarrbüros wahrgenommen. Sofort nach dem Eintreffen ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr in das Gebäude vor. In der Teeküche konnte ein brennender Wasserkocher ausfindig gemacht werden. Dieser wurde abgelöscht und ins Freie gebracht. Im weiteren Verlauf wurde das Gebäude belüftet. Nach ca. einer Stunde war der Einsatz beendet. Die Feuerwehr Stockstadt war unter Einsatzleiter Frank Bott mit 34 Feuerwehrleuten und acht Fahrzeugen vor Ort.
Armin Lerch, FF Stockstadt

Die Aufräumarbeiten im Kahlgrund gehen auch heute weiter. Um 08.30 Uhr wurden die Feuerwehren des Marktes Mömbris zur Beseitigung weiterer Unwetterschäden alarmiert. Auch die Feuerwehr Krombach musste zu unwetterbedingten Einsätzen ausrücken. Die Arbeiten werden wohl wieder den ganzen Tag andauern. Seit Einsatzbeginn am Donnerstagnachmittag werden die Einsatzkräfte von der Verpflegungs- und Logistikkomponente des Landkreises Aschaffenburg, die von den Feuerwehren Goldbach und Hohl gestellt wird, mit warmem Essen, Getränken und anderen Leckereien versorgt. Aktuell sind wieder um die 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Unterstützung erhalten sie von 20 freiwilligen Helfern, die sich im Feuerwehrgerätehaus Mömbris eingefunden und ihre Hilfe angeboten haben.

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich gestern Abend gegen 19.00 Uhr auf der Autobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld ereignet. Der Fahrer eines Kleinbusses war auf einen mit medizinischen Sauerstoff beladenen Gefahrgut-Lkw aufgefahren. Der 25-jährige Fahrer des polnischen Fahrzeuges wurde bei dem Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Seine beiden Mitfahrerinnen wurden nur leicht verletzt. Um 18.53 Uhr wurden die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff sowie die Feuerwehren Marktheidenfeld und Altfeld aus dem Landkreis Main-Spessart zu dem Unfall alarmiert. Außerdem fuhren Kreisbrandmeister Marco Eich (Waldaschaff) sowie Kreisbrandinspektor Bertram Werrlein (Marktheidenfeld) die Einsatzstelle an. Der Fahrer war im Beinbereich in seinem völlig demolierten Fahrzeuge eingeklemmt und musste von den Feuerwehrleuten mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Im Anschluss an die medizinischer Erstversorgung vor Ort wurde er von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Feuerwehren übernahmen außer der Erstversorgung der technischen Rettung des Patienten und die Absicherung der Unfallstelle. Weiter wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt und der Verkehr an der Anschlussstelle Rohrbrunn ausgeleitet. Aufgrund der Erstmeldung, dass es sich bei einem der beteiligten Fahrzeuge um einen Gefahrgut-Lkw handelt, wurde vorsorglich ein Großtanklöschfahrzeug mit Pulverlöschanhänger an die Einsatzstelle beordert. Die Ladung blieb jedoch unbeschädigt, es trat kein Gefahrstoff aus. Einsatzleiter Michael Böhmerl, stv. Kommandant der Feuerwehr Weibersbrunn standen 40 Einsatzkräfte, die mit 12 Fahrzeugen ausgerückt waren, zur Verfügung. Der Rettungsdienst war mit 15 Personen, 5 Fahrzeugen und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Der Einsatz war gegen 22.30 Uhr beendet.

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Nachdem die Einsatzkräfte bis heute früh um 04.00 Uhr durchgearbeitet hatten, wurden die Feuerwehren nach Hause entlassen. In einer Lagebesprechung um 07.00 Uhr im Feuerwehrhaus Mömbris wurde das weitere Vorgehen besprochen. Ab 07.30 Uhr wurden wieder Feuerwehren alarmiert. Seitdem werden pausenlos Keller leergepumpt, und Gebäude, Grundstücke und Straßen von Schlammassen befreit. Zur Unterstützung der Einsatzkräfte kommen auch 2 Großkehrmaschinen und Radlader zum Einsatz. Aktuell (Stand 15.00 Uhr) sind rund 80 Feuerwehrkräfte im Bereich Mömbris tätig. Seit gestern Nachmittag wurden rund 400 Einsatzstellen abgearbeitet. Neben den Überflutungen bestand außerdem die Gefahr, dass die Kahl über die Ufer tritt. So wurden vorsorglich im Bereich der Herrnmühle in Alzenau-Michelbach und in Blankenbach Barrieren aus Sandsäcken errichtet um das zu Verhindern. Außerdem wurde über das Katastrophenschutzwarnsystem KATWARN eine Warnung für die an der Kahl anliegenden Gemeinden ausgelöst. Zeitweise waren bis zu 650 Kräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk im Einsatz. Unbürokratisch wurden die Feuerwehren vom Kieswerk Weber aus Großostheim mit Sand für die Befüllung tausender Sandsäcke versorgt. Die Kahlgrundbahn ist zwischen Mömbris und Michelbach noch bis voraussichtlich Sonntagfrüh gesperrt. Es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Um 17.00 Uhr werden sich Innenstaatssekretär Gerhard Eck und der Vorsitzende des Haushaltsausschusses Peter Winter vor Ort einen Überblick über die Sachschäden verschaffen. Landrat Dr. Ulrich Reuter hat sich bereits gestern Abend bei den zahlreichen Einsatzkräften für ihren Einsatz bedankt.

Heute Mittag zog ein heftiges Unwetter über den Kahlgrund im Landkreis Aschaffenburg. Aufgrund der Regenfälle in den vergangenen Tagen und dem Unwetter wurden in der Folge zahlreiche Straßen und Keller überflutet.

Hauptsächlich betroffen waren die Stadt Alzenau, der Markt Mömbris, sowie die Gemeinde Krombach. Die ersten Feuerwehren wurden gegen 15.00 Uhr zu vollgelaufenen Kellern und überfluteten Straßen alarmiert. Die Staatsstraße 2305 stand zentimeterhoch unter Wasser und musste zwischen Michelbach und Schimborn gesperrt werden. Die Kahlgrundbahn zwischen Kahl und Schöllkrippen musste ihren Verkehr einstellen, es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Kreisstraße AB 18 zwischen Niedersteinbach und Dörnsteinbach und die Verbindungsstraße zwischen Krombach und Schöllkrippen wurden ebenfalls gesperrt. Einsatzschwerpunkt waren die Mömbriser Ortsteile Brücken, Mensengesäß, Niedersteinbach und Strötzbach sowie die Gemeinde Krombach. Hier schossen die Wasser- und Schlammassen durch die Straßen und Grundstücke. In Krombach löste sich u.a. ein Heizöltank aus seiner Verankerung und Heizöl lief aus. Teilweise stand das Wasser meterhoch in den Kellern. Kurzzeitig fiel dort auch der Strom aus. Der Ortsteil Oberschur war wegen überschwemmter und verschmutzter Fahrbahn nicht zu erreichen. In den betroffenen Straßen wurden die Gebäude mit Sandsäcken gegen weitere Überflutungen geschützt. Weiter wurden Keller und Gebäude mit Pumpen, Tauchpumpen und Wassersaugern von den Wassermassen befreit. Die verschlammten Straßen wurden mit Wasser gesäubert.

Während sich die Lage in Krombach langsam entspannt, werden die Einsatzkräfte im Markt Mömbris wohl noch die ganze Nacht durcharbeiten. Weiterer Einsatzschwerpunkt ist das erwartete Hochwasser der Kahl. Hier wird in Blankenbach und im Bereich der Herrnmühle bei Michelbach mit Überflutungen gerechnet. Dazu werden seit ca. 18.00 Uhr in Großostheim und Alzenau Sandsäcke gefüllt und an die Einsatzstellen gefahren. Dort wurden mehrere Tausend Sandsäcke verbaut.

Aus dem Landkreis sind bis auf wenige Einsatzreserven alle Feuerwehren im Einsatz. Sie werden dabei von der Feuerwehr Aschaffenburg, Feuerwehren aus dem Landkreis Miltenberg und Kräften des Technischen Hilfswerks aus Alzenau und Aschaffenburg unterstützt.

Aktuell sind rund 650 Einsatzkräfte im betroffenen Gebiet im Einsatz. Es wurden bereits über 350 Einsatzstellen abgearbeitet. Die Einsätze werden von den Abschnittsführungsstellen in Alzenau-Wasserlos, Mömbris und Schöllkrippen aus koordiniert. Die Gesamteinsatzleitung obliegt der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg. Landrat Dr. Ulrich Reuter verschaffte sich zunächst einen Überblick in der Kreiseinsatzzentrale und anschließend noch vor Ort.

Letzten Samstag, den 29.04.2017, fand der alljährige Action-Day der Jugendfeuerwehr Stockstadt statt. An diesem Tag werden Jugendliche aus der ganzen Ortschaft eingeladen, um ihnen feuerwehrtechnische Arbeit näher zu bringen. Ziel des Action-Days ist es, den Teilnehmern das weite Spektrum der Feuerwehr zu zeigen und Mitglieder für die Jugendfeuerwehr zu gewinnen.
Als um 10:00 Uhr der Action-Day begann versammelten sich bereits einige Jungen und Mädchen im Feuerwehrgerätehaus in Stockstadt und warteten gespannt, dass der Tag startete. Kommandant Frank Bott und Jugendwart Christian Antoni begrüßten die Jugendlichen herzlichst und wünschten ihnen viel Spaß. Dann konnte es losgehen. Die Anwesenden wurden mit Feuerwehrkleidung ausgestattet und wurden mit den bereits anwesenden Feuerwehranwärtern
  in 3 Gruppen eingeteilt.
Bei der ersten Station lernten die Jugendlichen, wie mit Schere und Spreizer bei einem Verkehrsunfall umgegangen wird. Alle durften die verschiedenen Geräte genau betrachten oder auch selbst ausprobieren.
Eine weitere Station bestand daraus die verschiedenen Anzüge der Feuerwehr näher kennenzulernen. Auch durften verschiedene Anzüge, wie der Überlebensanzug oder ein Chemikalienschutzanzug,
  anprobiert werden.
Des Weiteren gab es eine Station, bei der die Jugendlichen den Umgang mit Feuerlöschern lernten. Ein Fire-Trainer wurde benutzt, um den Teilnehmern die Handhabung realistisch und spannend darzustellen.
Nachdem alle drei Stationen bewältigt wurden, gab es eine kleine Schauübung der aktiven Mannschaft. Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde simuliert. Alle Besucher schauten der Übung gespannt zu.
Nach einer kleinen Stärkung ging es am späten Nachmittag mit der Stationsausbildung weiter.
An einer dieser Stationen wurden den Jugendlichen wichtige Knoten und Stiche der Feuerwehr beigebracht und die Wärmebildkamera in Augenschein genommen. Den Anwesenden machte es großen Spaß mit der Wärmebildkamera zu arbeiten.
Ein weiteres Highlight für die Jugendlichen war das Drehleiterfahren, bei welchem diese die Drehleiter selbst steuern durften.
Zudem wurde den Teilnehmern an einer weiteren Station der Wasserwerfer näher gebracht und ein Strahlrohrtraining durchgeführt.
Nach der Stationsausbildung führte die Jugendfeuerwehr aus Stockstadt noch eine weitere Übung vor. Dieses Mal wurde ein Brand mit zwei vermissten Personen simuliert.
Nachdem noch eine weitere Übung, in der sich ein Feuerwehrmann aus dem Schlauchturm abseilte, bestaunt wurde, gingen die Jugendlichen zwar erschöpft aber voller Staunen nach Hause.
Ein großer Dank gilt den Helfern des Action-Days, ohne die ein derartiger Tag nicht möglich gewesen wäre. Außerdem danken die Verantwortlichen der Feuerwehr Stockstadt den Jugendlichen, die an der Aktion teilgenommen haben und hoffen, dass sie diese in der nächsten Jugendübung begrüßen dürfen.
Anna Bott
Fachreferat Jugendarbeit

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Am gestrigen Dienstagabend ist in Kleinostheim abgestürzt. Der Pilot wurde dabei verletzt. Die Feuerwehr Kleinostheim wurde um ca. 20.20 Uhr mit dem Schlagwort "VU Kleinflugzeug" in die Friedhofstraße alarmiert. Darüber hinaus wurden noch der Rüstwagen der Feuerwehr Großostheim sowie Kreisbrandmeister Thorsten Frank und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer alarmiert. Die Alarmierung deutete auf ein abgestürztes Kleinflugzeug hin, dass dabei die Hochspannungsleitung beschädigt hatte. Bei der Anfahrt an die Einsatzstelle konnte durch die Besatzung des Einsatzleitfahrzeuges der Feuerwehr Kleinostheim die Lage schon konkretisiert werden. Es wurde ein Kleinflugzeug auf einem Acker vorgefunden, das mit Hilfe eines "Fallschirmes" gelandet war. Der Pilot war beim Eintreffen der Feuerwehr aus dem Flugzeug heraus und wurde durch Ersthelfer betreut. Durch die Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt sowie die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt. Durch Zeugenaussagen wurde mitgeteilt, dass das Flugzeug die Hochspannungsleitung gestreift hatte. Vor Freigabe des Absperrbereichs wurde daher ein Vertreter des Energieversorgers an die Einsatzstelle gerufen. Nach Rücksprache mit der Polizei erfolgt die Bergung des Flugzeuges durch den Halter in Eigenregie, sodass die Einsatzstelle gegen 21.45 Uhr geräumt werden konnte.

Einsatzleiter Thorsten Frank konnte auf 29 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen zurückgreifen. Der Rettungsdienst und die Polizei waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Über die Unfallursache sowie den entstandenen Schaden können wir keine Angaben machen.

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Ein Verkehrsunfall mit 2 beteiligten Pkw und 2 Verletzten ereignete sich heute Abend auf der Kreisstraße AB 3 zwischen Wenigumstadt und Pflaumheim. Eine 23-jährige Citroen-Fahrerin fuhr gegen 18.00 Uhr von Pflaumheim kommend in Richtung Wenigumstadt. In einer Rechtskurve verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dabei stieß sie frontal gegen die linke Vorderseite eines entgegenkommenden VW-Golf. Sowohl die Unfallverursacherin als auch der 75-jährige Fahrer des VW wurden durch den Aufprall verletzt. Während die junge Frau ihr Fahrzeug selbstständig verlassen konnte, musste der Mann von Ersthelfern aus seinem Fahrzeug geholt werden. Beide wurden von den Ersthelfern bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreut. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurden die Unfallbeteiligten vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gefahren. Die Feuerwehren Wenigumstadt und Großostheim wurden um 18.11 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Sie übernahmen die Absicherung der Unfallstelle und sperrten die Kreisstraße zwischen Wenigumstadt und Pflaumheim. Nach dem Abtransport der Verletzten und Beendigung der Unfallaufnahme reinigten die Feuerwehrleute die Fahrbahn und unterstützten die Abschleppunternehmen bei der Bergung der Fahrzeuge. Beide Fahrzeuge erlitten durch den Unfall einen Totalschaden. Die Verbindungsstraße zwischen Wenigumstadt und Pflaumheim war für eine gute Stunde voll gesperrt. Danach konnte der Verkehr wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Feuerwehren waren unter der Leitung des Wenigumstädter Kommandanten Thomas Rollmann mit 5 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war ebenfalls im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und 2 Rettungswägen an der Unfallstelle. Ein ebenfalls verständigter Mitarbeiter des Kreisbauhofes stellte Warnschilder auf. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.

Ein größerer Ölteppich auf dem Main im Bereich der Schleuse Kleinostheim beschäftigte heute Vormittag die Feuerwehr Stockstadt und die Werkfeuerwehr SAPPI Stockstadt. Gegen 09.26 Uhr ging die Alarmmeldung ein, dass sich im linksmainischen Schleusenbereich im Oberwasser der Schleuse Kleinostheim ein größerer Ölteppich befindet. Das Schleusentor war beim Eintreffen der Feuerwehr bereits geschlossen worden. Das Öl staute sich daher vor der Schleuse auf einer Länge von ca. 500 bis 600 Meter und einer Breite von ca. 20 Metern. Mit zwei Feuerwehrbooten wurde ein Ölauffangvlies ins Wasser eingebracht und das Öl mit dem Ölvlies abgebunden. Die Schifffahrt auf dem Main wurde für ca. eine Stunde unterbrochen um Verwirbelungen des Wassers und eine Ausbreitung des Ölteppichs zu vermeiden. Wie es zu der Gewässerverunreinigung kommen konnte und wer Verursacher ist, ist nun Gegenstand der Ermittlungen der zuständigen Wasserschutzpolizei Aschaffenburg. Die Feuerwehren waren mit 6 Fahrzeugen, 2 Feuerwehrbooten und 25 Einsatzkräften unter der Leitung des Stockstädter Kommandanten Frank Bott im Einsatz. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Einsatz war gegen 11.00 Uhr beendet.

Das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg hat sich seit Beginn des Jahres 2017 von drei auf fünf Mitglieder erweitert. Nachdem im Landkreis Aschaffenburg immer mehr Feuerwehren Kindergruppen gründen, war es eine logische Konsequenz, dass sich das Fachreferat dieser Entwicklung anpasst. So setzt sich das Team nun aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Volker Hock (Leiter/Großostheim), Tanja Knoth (Kälberau), Horst Knoth (Michelbach) und den beiden Neuen Sandra Wunderlich (Dammbach) und Markus Stark (Großostheim). Wir freuen uns sehr, dass Sandra und Markus ihr Wissen in unser Fachreferat einbringen und wünschen beiden viel Spaß in unserem Team.

FRKF1 01Bild v.l. Volker Hock, Tanja Knoth, Horst Knoth, Sandra Wunderlich, Markus Stark

Heute Vormittag hat sich auf der Bundesautobahn A3 zwischen der Anschlussstelle Stockstadt und dem Seligenstädter Dreieck in Fahrtrichtung Frankfurt ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Der 49 Jahre alte Fahrer eines beteiligten Fahrzeuges wurde dabei schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Frankfurter Klinik geflogen werden. Ein ausländischer VW-Transporter mit leerem Pkw-Anhänger war aus bislang ungeklärter Ursache auf einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw aufgefahren. Im weiteren Verlauf fuhr dann schließlich noch ein Abschleppwagen in den Pkw-Anhänger und schob diesen unter den VW-Transporter. Beim Aufprall wurde der Fahrer des VW so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden musste. Seine beiden Mitfahrer erlitten ebenfalls Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Gegen 08.48 Uhr wurden die Feuerwehren Stockstadt und Großostheim zu dem Verkehrsunfall alarmiert. Neben der Absicherung der Unfallstelle kümmerten sich die Einsatzkräfte um die Rettung des Schwerverletzen aus seinem Fahrzeug und die Erstversorgung seiner Mitfahrer. Sowohl der Lkw-Fahrer als auch der Fahrer des Abschleppwagens blieben unverletzt. Anschließend halfen sie bei der Beseitigung der Fahrzeugtrümmer, die über die gesamte Fahrbahn ausgebreitet hatten und unterstützten die Abschleppdienste bei der Bergung der Fahrzeuge. Beim Anfahren an die Einsatzstelle touchierte ein Rettungswagen den Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Großostheim. Sowohl der Rettungswagen als auch der Verkehrssicherungsanhänger wurden dabei beschädigt. Der Rettungsdienst war mit 2 Notärzten, einem Rettungshubschrauber, 4 Rettungswägen und einem Einsatzleiter vor Ort. Die Feuerwehren waren mit 7 Fahrzeugen und 30 Kräften unter der Leitung des Stockstädter Kommandanten Frank Bott im Einsatz. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion an der Einsatzstelle. Die Autobahn war ca. eine Stunde lang in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt. Danach konnte der linke Fahrstreifen für den Verkehr wieder frei gegeben werden. Der Verkehr staute sich bis zur Anschlussstelle Goldbach zurück. Der Einsatz war gegen 11.00 Uhr beendet.