Am Samstag, den 17.02.2018, fand zum 15. Mal die alljährliche Winterrallye der Jugendfeuerwehr Landkreis Aschaffenburg statt. Gastgeber war in diesem Jahr die Feuerwehr Daxberg. Um 11.30 Uhr trafen die ersten Jugendfeuerwehren in Daxberg ein. Das Fachreferat Jugendarbeit hatte zuvor zusammen mit der Feuerwehr Daxberg den Tag vorbereitet und alles aufgebaut.

Als alle Teilnehmer angekommen waren, begrüßten Kreisjugendwart Georg Thoma, der 1. Bürgermeister des Marktes Mömbris, Felix Wissel und der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel die 162 Jugendlichen aus 19 Jugendfeuerwehren.

Danach ging es direkt los zur 6,8 km langen Wanderung rund um den Daxberg. Um den Weg spannender zu machen, waren auf dem Weg 32 Buchstaben versteckt. Die mussten notiert und schließlich in die richtige Reinfolge gebracht werden, um den Lösungssatz und das Motto der Feuerwehr „Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit!“ zu erhalten. Zudem galt es einen „Buchstabensalat“ zu lösen und 10 Begriffe aus dem Bereich der Feuerwehr zu finden.

Nach gut der Hälfte der Strecke gab es eine kleine Pause, in der sich die Jugendlichen mit heißen Getränken und Kuchen stärken konnten. In der Pause wurden bereits erste Ideen für das Kreativspiel gesammelt, bei dem ein feuerwehrtechnischer Gegenstand aus Knete, Holzspießen, Korken und Naturmaterialien gebaut werden musste. Außerdem durften die Jugendwarte ihre Zielgenauigkeit beweisen und mussten einen Leinenbeutel durch ein 5 Meter entferntes Fenster werfen.

Um 16:00 Uhr kamen alle Feuerwehranwärter erschöpft aber mit guter Laune wieder am Feuerwehrgerätehaus Daxberg an. Nach einer kleinen Stärkung wurden dort schließlich die Knet-Kunstwerke fertiggestellt. Nach der Auswertung der verschiedenen Spiele und der Bewertung der Werke, startete die Siegerehrung:

Die Jugendfeuerwehr Heinrichsthal durfte den Sieger-Pokal mit nach Hause nehmen, auf Platz 2 folgte die Jugendfeuerwehr Daxberg. Den dritten Platz errang die Jugendfeuerwehr Schöllkrippen. Danach traten alle die Heimreise an.

Großer Dank gilt dem Fachreferat Jugendarbeit und der Feuerwehr Daxberg, für die gemeinsame Planung und die Durchführung der Winterrallye, die wieder ein voller Erfolg war.
Für das Fachreferat Jugendarbeit
Philipp Weineck

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Zu einem gemütlichen, offenen Gedankenaustausch lud die Kinderfeuerwehr Kahl/Main am Samstag den 17. Februar 2018 alle Betreuerinnen und Betreuer von Kinderfeuerwehren aus dem Umkreis in ihr Feuerwehrgerätehaus ein. Rund 20 Betreuer folgten dieser Einladung und fanden sich ab 15:00 Uhr im Aufenthaltsraum ein. Bei Kaffee, Kuchen und kalten Getränken fanden sehr gute Gespräche statt, es wurden rege Informationen und Tipps ausgetauscht und so manches kleine Problem gelöst, welches die Anwesenden aus ihrer Kinderfeuerwehr angesprochen haben. Erfreulich aus Sicht des Fachreferates Kinderfeuerwehr des KFV Aschaffenburg war die Tatsache, dass sich acht Betreuerinnen und Betreuer um FR Mitglied Horst Knoth bereit erklärt haben, die Kinderfeuerwehr-Prüfung „Flämmchen 1 bis 4“ für unseren Landkreis auszuarbeiten. Des weiteren wurde über verschiedene Veranstaltungen im laufenden Jahr gesprochen und informiert. So zum Beispiel der Kreis-Kinderfeuerwehrtag am 21. Juli 2018 in Großostheim oder das Seminar-Wochenende im Schullandheim Hobbach.

Gegen 18:00 Uhr ging dieses Treffen zu ende und alle traten ihre Heimreise an. Es waren alle der Meinung, dass es eine schöne, gelungene Sache war und eine Nachahmung finden sollte.

Vielen Dank an die Feuerwehr Kahl/Main für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, die sehr gute Bewirtung und Gastfreundschaft.
Volker Hock, Leiter FR Kinderfeuerwehr

Am Freitag, 16.02.2018 fand im Sport- und Kulturpark in Hösbach der jährliche Ehrenabend für verdiente Feuerwehrleute des Landkreises Aschaffenburg statt. Insgesamt 71 Feuerwehrmänner und -frauen erhielten von Landrat Dr. Ulrich Reuter das staatliche Ehrenzeichen für 25- oder 40-jährige aktive Dienstzeit. 13 Feuerwehrleute wurden von Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer mit einer Verbandsehrung ausgezeichnet. Außerdem überreichte Landrat Dr. Ulrich Reuter an 22 Feuerwehrleute, die bereits über 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geleistet haben, die Bayerische goldene Ehrenamtskarte.

Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer konnte neben den zu Ehrenden als Ehrengäste die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz sowie die Landtagsabgeordnete Martina Fehlner begrüßen.

Landrat Dr. Ulrich Reuter gab in seiner Ansprache einen kurzen Abriss über die Geschehnisse des vergangenen Jahres. So ging er auch noch mal auf das Unwetter im Mai vergangenen Jahres im Kahlgrund ein, als rund 600 Feuerwehrleute im Einsatz waren. „Die Feuerwehren sind die wichtigste Organisation im zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz in Deutschland. Lediglich 3 Prozent der Feuerwehrmänner und –frauen üben das hauptberuflich bei Berufsfeuerwehren aus, der Rest ist ehrenamtlich tätig“, so Reuter. Dies sei nicht hoch genug zu schätzen so der Landrat. Dr. Reuter bedankte sich bei allen zu Ehrenden ganz herzlich für ihr langjähriges Engagement in der Feuerwehr.

Danach ehrte er 41 Feuerwehrleute für 25-jährige und 30 Feuerwehrleute für 40-jährige aktive Dienstzeit mit dem staatlichen Feuerwehrehrenzeichen in Silber bzw. Gold.

Gemeinsam mit Frau Sabine Kunkel von der Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement im Landratsamt Aschaffenburg überreichte er im Anschluss die Urkunden und die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold an langjährige Feuerwehrleute, die diese bislang noch nicht erhalten hatten.

Kreisbrandrat Ostheimer übernahm danach die Verbandsehrungen für außerordentliche Verdienste im Feuerwehrwesen und hervorragende Leistungen im Einsatz.

Toni Eichhorn von der FF Stockstadt und Martin Schmitt von der FF Dammbach zeichnete er mit dem Bayerischen Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Landesfeuerwehrverbandes Bayern aus.

Toni Eichhorn trat 1972 mit 16 Jahren in die Feuerwehr Stockstadt am Main ein. Bis heute ist er in Stockstadt als Hauptlöschmeister in der Feuerwehrführung aktiv und ist als aktiver Atemschutzgeräteträger als Ausbilder im holzbefeuerten Brandübungscontainer tätig. Von 1982 bis 2000 war Toni Eichhorn Kreisbrandmeister im Landkreis Aschaffenburg. Einige Jahre war er dabei auch als Kreisjugendfeuerwehrwart für die Nachwuchsarbeit im Landkreis verantwortlich. Seit 1982 ist er als Schiedsrichter für Leistungsprüfungen im Landkreis unterwegs. Neben seinen vielen Aufgaben in der aktiven Feuerwehr ist ihm das Vereinsleben in der Freiwilligen Feuerwehr besonders wichtig. Von 1976 bis 1995 war er der Kassier des Stockstädter Feuerwehrvereins und übernahm danach bis heute den Vereinsvorsitz. Er leitet somit seit nunmehr 23 Jahren sehr erfolgreich die Geschicke des Feuerwehrvereins.

Martin Schmitt wurde aufgrund seiner guten Sachkenntnis und seiner kameradschaftlichen Art in einer schwierigen Zeit in der Wintersbacher Feuerwehr zum Kommandanten gewählt. Unter seiner Führung verbesserten sich der Ausbildungsstand der Feuerwehr und die Motivation der Aktiven ganz wesentlich. Martin Schmitt hat dann zusammen mit dem ehemaligen Kommandanten der Feuerwehr Krausenbach Walter Seus-Krott maßgeblich die Fusion beider Ortsteilfeuerwehren vorangetrieben und schließlich auch vollendet. Dieses wahrlich schwierige Unterfangen erforderte überaus viel Fingerspitzengefühl aber auch Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen. Martin Schmitt hat die Frauen und Männer der beiden Feuerwehren zu einem schlagkräftigen Team zusammengeschweißt und die neue Freiwillige Feuerwehr Dammbach mit 48 Aktiven zu hohem Ansehen geführt. In seine Amtszeit fielen der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses zwischen den beiden Ortsteilen und die Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges TLF 2000. Er hat maßgeblich und nachhaltig das Feuerwehrwesen in Dammbach geprägt und für die Zukunft gesichert.

Für hervorragende Leistungen und mutiges Verhalten im Einsatz ehrte Ostheimer danach die beiden Bessenbacher Feuerwehrmänner Maximilian Christ und Martin Straub mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes. Beide retteten in der Nacht vom 20.04.17 auf 21.04.17 einer 84-jährigen Dame gemeinsam mit Nachbarn das Leben, als sie die Frau über Leitern aus ihrem brennenden Haus holten. Sie waren zu dem Wohnhausbrand alarmiert und hielten auf dem Weg zum Feuerwehrgerätehaus an, um den beiden Männern bei der Rettung zu helfen. Ohne das unverzüglich, beherzte Eingreifen der beiden Feuerwehrleute wäre die Rettung der Seniorin wohl nicht mehr geglückt, da das Haus bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits lichterloh in Flammen stand.

Ebenso vorbildlich reagierte am frühen Morgen des 18. Dezember 2017 der Sailaufer Feuerwehrmann Bernd Mattausch. Bei einem Wohnhausbrand in seiner Nachbarschaft vermutete er noch Personen im Wohnhaus. Er brach mit Hilfe eines weiteren Nachbarn die Eingangstür auf, suchte soweit er das noch ohne Atemschutz konnte, das Gebäude ab, fand einen Bewohner schlafend in einem bereits verrauchten Bereich vor und rettete ihn ins Freie. Mit einer Rauchgasvergiftung musste der Bewohner vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Auch hier wäre wenige Zeit später die Rettung wegen der fortschreitenden Verrauchung des Gebäudes nicht mehr so schnell möglich gewesen. Die Tat von Bernd Mattausch hat den Bewohner vor einer tödlichen Rauchvergiftung bewahrt. Bernd Mattausch wurde dafür von Ostheimer ebenfalls mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

Weiter verlieh Ostheimer das Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes für langjährige außerordentliche Verdienste um das Feuerwehrwesen an Dirk Herzog, Michael Hildebrand (beide FF Hörstein), Florian Ritter (FF Kahl/Main) und Heinz Walter (FF Karlstein).

Im Auftrag der Jugendfeuerwehr Bayern ehrte er gemeinsam mit Kreisjugendwart Georg Thoma den langjährigen Jugendwart der FF Kälberau Björn Sticksel mit der Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Bayern für langjährige sehr erfolgreiche Jugendarbeit.

Björn Sticksel war von 2001 bis 2017 Jugendwart der Feuerwehr Kälberau. Für sein großes Engagement in der Jugendarbeit, besonders beim Thema Ausbildung wurde er in seiner eigenen Feuerwehr, aber auch in den anderen Feuerwehren der Stadt Alzenau, sehr geschätzt. Beim jährlichen Ausbildungszeltlager der Alzenauer Jugendfeuerwehren wirkte Björn jahrelang tatkräftig an vorderster Stelle mit. 2003 rief Björn die eigene Grundausbildung in der Stadt Alzenau ins Leben, welche alle zwei Jahre stattfindet und die er auch jetzt noch leitet. Zudem war er jahrelang federführend für alle Alzenauer Jugendwarte tätig. Hier hat er mehrfach Zeltlager, Abnahmen zu Jugendflammen und Jugendleistungsprüfungen organisiert.

Zusammen mit Georg Thoma ehrte Ostheimer schließlich noch Melanie Lippert, (FF Glattbach), Christian Stenger (FF Feldkahl-Rottenberg) und Benjamin Weidinger (FF Schimborn) für ihr langjähriges Engagement in der Jugendarbeit mit der silbernen Ehrennadel für Jugendarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes.

In Ihren Grußworten dankten die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz und die Landtagsabgeordnete Martina Fehlner den Geehrten für ihren langjährigen Einsatz und ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement zum Wohl der Gesellschaft.

Mit einem Dank an den Musikverein Keilberg e.V., die den Ehrenabend musikalisch umrahmt hatten und an die Feuerwehr Glattbach, die sich um die Bewirtung der Gäste kümmerte, beendete KBR Ostheimer den offiziellen Teil und lud alle Gäste zu einem anschließenden Umtrunk und Imbiss ein.

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Ehrenabend 010 01KBR Ostheimer mit Toni Eichorn

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KBR Ostheimer mit Martin Schmitt

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KBR Ostheimer und v.l. Maximilian Christ, Martin Straub, Bernd Mattausch

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KBR Ostheimer mit Kdt. Florian Ritter

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KBR Ostheimer mit Michael Hildebrand und Dirk Herzog

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KBR Ostheimer mit Heinz Walter

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KBR Ostheimer, Björn Sticksel, Georg Thoma

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KBR Ostheimer, Christian Stenger, Melanie Lippert, Benjamin Weidinger

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Heute Nachmittag hat ein Verkehrsunfall mit 3 beteiligten Lkw und einem Pkw in der Einhausung der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg-Ost und Goldbach-West zu einem kilometerlangen Stau bis zum Seligenstädter Dreieck im Feierabendverkehr geführt. Gegen 16.50 Uhr fuhr ein in Fahrtrichtung Würzburg fahrender Sattelzug in der Einhausung der A3 auf einen anderen Sattelzug auf. Er schob diesen dann auf einen dem Lkw vorausfahrenden Pkw und diesen schließlich noch auf einen weiteren Sattelzug auf. Bei dem Unfall wurde glücklicherweise keiner der Unfallbeteiligten verletzt. Aus den Unfallfahrzeugen liefen jedoch große Mengen Kraftstoff und andere Betriebsstoffe aus. Die Feuerwehren Goldbach, Hösbach, der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Aschaffenburg und Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 16.52 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Obwohl die Autobahn in diesem Bereich 3-spurig ausgebaut ist, gab es für die Feuerwehrfahrzeuge zunächst kein Durchkommen. Die Besatzung des ersteintreffenden Fahrzeuges musste aussteigen und die Verkehrsteilnehmer auf die Seite lotsen, damit das Fahrzeug bis zur Unfallstelle durchfahren konnte. Neben der Verkehrsabsicherung kümmerten sich die Einsatzkräfte zunächst um das Auffangen der Betriebsstoffe. Aufgrund der großen Mengen wurde von der Autobahnmeisterei ein Spezialunternehmen zum Aufnehmen des Diesel-Ölgemisches und der Reinigung der Fahrbahn angefordert. Die beteiligten Fahrzeuge mussten von Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Der mittlere und rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Würzburg waren rund eine Stunde gesperrt. Der Verkehr konnte nur einspurig über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeifließen. Bis auf den Verkehrssicherungsanhänger, der die Unfallstelle absichert, bis auch das letzte Fahrzeug abgeschleppt wurde, haben zwischenzeitlich alle Fahrzeuge de Einsatzstelle verlassen. Die Feuerwehren waren mit 25 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen vor Ort.

Ein erheblicher Sachschaden entstand heute Abend bei einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus im Laufacher Wolfszaunweg. Um kurz vor 20.00 Uhr bemerkten der 82-jährige Hausbewohner und seine anwesende Enkelin Brandgeruch und Rauch aus dem Keller aufsteigen. Daraufhin verständigten sie die Feuerwehr und verließen unversehrt das Haus. Die Feuerwehr Laufach, die Drehleiter aus Hösbach und der zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 19.58 Uhr zu dem Kellerbrand alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter, schwarzer Rauch aus den Kellerfenstern des Gebäudes. Laufachs Kommandant Hans-Peter Völker schickte einen Atemschutztrupp mit 1 C-Rohr über den innenliegenden Treppenabgang und einen weiteren Atemschutztrupp mit einem zweiten C-Rohr über den nach außen führenden Hintereingang in den völlig verrauchten Keller. Nach einiger Suche konnten die Atemschutztrupps den eigentlichen Brandherd im Heizungsraum des Kellers lokalisieren. Sie brachten den Brand dann recht zügig unter Kontrolle. Wie der Brand entstehen konnte, ist bislang nicht geklärt. Der Sachschaden wird sich wohl im mittleren 5-stelligen Bereich bewegen. Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurde um 20.23 Uhr die Feuerwehr Sailauf nachalarmiert. Gegen 20.45 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Heizungsanlage und die sich im Heizungsraum befindlichen Hausinstallationen wurden durch den Brand vollständig zerstört. Das Haus ist daher bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 11 Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswagen und einem Einsatzleiter zugegen. Nach Abschluss der Lösch- und Aufräumungsarbeiten war der Einsatz gegen 22.30 Uhr beendet.

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Schwere Verletzungen erlitt heute Vormittag bei Baumfällarbeiten im Alzenauer Forst bei Albstadt ein Mitarbeiter des Forstamtes Alzenau. Bei Fällarbeiten war ein Baum in Schieflage geraten und im unteren Bereich abgebrochen. Der Baum schnallte in der Folge hoch und traf dabei den 25-jährigen Waldmitarbeiter des Forstamtes Alzenau, der sich hierbei schwere Verletzungen zuzog und von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Um 11.57 Uhr wurden die Feuerwehren Albstadt und Michelbach sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu dem Unfall alarmiert. Bis zum Eintreffen der Feuerwehren, des Notarztes und des Rettungswagens wurde der Patienten von einem weiteren Mitarbeiter des Forstamtes betreut. Die Einsatzkräfte wurden vorbildlich von einem Fahrzeug des Forstamtes an die Einsatzstelle gelotst. Der Patient wurde nach der Erstversorgung vor Ort von den Kräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehr mit einer Trage zum Rettungswagen und dann zum Rettungshubschrauber gebracht. Die Feuerwehren waren mit 3 Fahrzeugen 16 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz war nach gut einer Stunde beendet.

Insgesamt 4 Verletzte forderte ein Verkehrsunfall heute Vormittag gegen 10.00 Uhr zwischen 2 Pkw auf der Bundesautobahn A3 im Baustellenbereich zwischen der Anschlussstelle Stockstadt am Main und dem Seligenstädter Dreieck. Ein BMW war auf der linken einspurigen Baustellenspur in Fahrtrichtung Frankfurt auf einen VW aufgefahren. Sowohl die beiden Insassen des BMW als auch die beiden Insassen des VW wurden durch den Aufprall verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehren Stockstadt am Main und Großostheim sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 10.07 Uhr zu dem Verkehrsunfall alarmiert. Bereits die Anfahrt zur Unfallstelle gestaltete sich aufgrund der Baustelle schwierig. Die Einsatzkräfte mussten über eine Behelfszufahrt in Fahrtrichtung Würzburg auffahren. An der Unfallstelle wurde der linke Fahrstreifen in Fahrtrichtung Würzburg gesperrt und die Rettungs- und Bergearbeiten von der Gegenfahrbahn aus über die Leitplanke vorgenommen. Nach der Erstversorgung und dem Abtransport der Unfallbeteiligten wurde ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen und die Fahrbahn gereinigt. Zum Abtransport der beiden Pkw mussten Teile der Leitplanke entfernt werden. Die Feuerwehren waren unter der Leitung des Stockstädter Kommandanten Frank Bott mit 5 Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Der Einsatz war gegen 11.15 Uhr beendet.

Bei einem Wohnungsbrand heute Nacht in einem mit 2 Personen bewohnten Mehrfamilienhaus in der Laufacher Bergstraße wurden insgesamt 4 Personen, verletzt. Gegen 04.00 Uhr wurden Nachbarn offensichtlich auf den Brand in dem 3-geschossigen Gebäude aufmerksam. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Rauch aus der Brandwohnung im ersten Obergeschoss und es war deutlicher Feuerschein zu sehen. Ein Nachbar hatte sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits in das Gebäude begeben und einen Bewohner aus dem Treppenhaus gerettet, der dort gelegen hatte. Der Mann wurde von Feuerwehrkräften bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes reanimiert. Der zweite Bewohner war in den nicht ausgebauten Dachboden des Brandhauses gelaufen und machte sich von dort bemerkbar. Er wurde über die Drehleiter der Feuerwehr Hösbach aus dem Dachgeschoss gerettet. Die Feuerwehren Laufach, Sailauf und Hösbach sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 04.01 Uhr zu dem Brand alarmiert. Neben der Erstversorgung des schwerstverletzten geretteten Mannes und zweier Nachbarn, die sich bei der Rettung Rauchvergiftungen zugezogen hatten, wurden von Kommandant Hans-Peter Völker mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung in das Wohnhaus geschickt. Mit 3 C-Rohren wurde der Brand recht schnell gelöscht. Es kamen insgesamt 6 Atemschutztrupps zum Einsatz. Die beiden Hausbewohner und die beiden Nachbarn wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehren waren mit 52 Einsatzkräften und 11 Fahrzeugen im Einsatz. Der Rettungsdienst war unter einem Einsatzleiter mit 13 Kräften und 4 Fahrzeugen vor Ort. Bürgermeister Friedrich Fleckenstein verschaffte sich vor Ort ebenfalls einen Überblick. Der Einsatz war gegen 06.00 Uhr beendet.

Heute Nacht lief auf der Bundesautobahn A3 an der Rastanlage Spessart-Süd aus einem Lkw Bitumen-Anstrich aus. Auf Anforderung der Polizei wurden um 22.43 Uhr die Feuerwehr Weibersbrunn und Kreisbrandmeister Marco Eich alarmiert. An der Auffahrt der Rastanlage Spessart-Süd zur Autobahn stand ein mit Gefahrgutwarntafeln versehener Lkw Gliederzug, der palettenweise Gebinde mit 25 Liter Eimern Bitumen-Anstrich geladen hatte. Der Fahrer des Lkw hatte bemerkt, dass Teile seiner Ladung von der Ladefläche des Zugfahrzeuges liefen und die Polizei verständigt. Vermutlich sind mehrere Eimer des dickflüssigen Anstriches beim Verladen beschädigt worden. Ein Großteil verteilte sich auf der kompletten Ladefläche des Lkw, ca. 10 bis 15 Liter waren auf die Fahrbahn getropft.

Die Feuerwehr sperrte zunächst die Auffahrt auf die Autobahn und stellte den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Anschließend kontrollierten Einsatzkräfte die Ladefläche um weiteres Auslaufen zu unterbinden und beseitigten in Absprache mit der Autobahnmeisterei mit Bindemitteln den auf die Fahrbahn getropften Bitumen-Anstrich. Die Feuerwehr Weibersbrunn war mit 3 Fahrzeugen und 11 Einsatzkräften vor Ort. Ein Rettungswagen war vorsorglich ebenfalls an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 00.15 Uhr beendet.

Heute Nachmittag um 16.32 Uhr erhielt die Integrierte Leitstelle (ILS) Untermain über Notruf die Meldung über einen möglichen Kaminbrand in der Gartenstraße in Rothenbuch. Daraufhin wurden von der ILS die Feuerwehr Rothenbuch und die Drehleiter aus Waldaschaff alarmiert. Noch während der Anfahrt der Kräfte erreichte die Leitstelle einen weiteren Notruf mit der Meldung das bereits Flammen aus dem Dach schlagen würden. Sofort wurde das Einsatzstichwort auf „Brand Dachstuhl“ erhöht. Zusätzlich wurden weitere Einheiten der Feuerwehr Waldaschaff und der Rettungsdienst an die Einsatzstelle entsandt. Beim Eintreffen der Feuerwehr Rothenbuch brannte zum Glück „nur“ ein Kamin. Die Feuerwehr Rothenbuch baute eine Wasserversorgung auf und stellte ein Strahlrohr zur Brandbekämpfung bereit. Die Drehleiter aus Waldaschaff stellte währenddessen vor dem Haus eine „Anleiterbereitschaft“ her. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Kontrolle des Kamins in das Haus vor. Dabei kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Da im Haus keine erhöhten Temperaturen an der Außenwand des Kamins festgestellt werden konnte, wurde das Eintreffen des Bezirkskaminkehrermeisters erwartet. Die anderen Fahrzeuge der FF Waldaschaff fuhren einen Bereitstellungsraum an, kamen aber nicht mehr zum Einsatz. Von Seiten des Rettungsdienstes war der Weibersbrunner Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes vor Ort. Der zuständige Kreisbrandmeister Marco Eich verschaffte sich einen Überblick an der Einsatzstelle. Unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Rothenbuch Christian Krimm waren 6 Feuerwehrfahrzeuge mit 30 Einsatzkräften an der Einsatzstelle.

Heute Nachmittag gegen 14.50 Uhr ist in der Hauptstraße in Rothenbuch der Motorraum eines mit rund 20 Fahrgästen besetzten Linienbusses völlig ausgebrannt, verletzt wurde niemand. Der Bus befand sich auf einer Linienfahrt von Rothenbuch nach Aschaffenburg. Auf Höhe der Sparkasse machten Fahrgäste den Fahrer auf Brandgeruch und Rauchentwicklung aus dem Motorraum aufmerksam. Dieser reagierte geistesgegenwärtig, stellt das Fahrzeug sofort ab, öffnete die Türen und ließ die Fahrgäste aussteigen. Während der Busfahrer mit einem Feuerlöscher erste Löschversuche unternahm, verständigten Mitarbeiter der Sparkasse über Notruf die Feuerwehr. Die alarmierten Feuerwehren Rothenbuch und Waldaschaff trafen rasch an der Einsatzstelle ein. 2 Atemschutztrupps brachten den Brand mit 2 C-Rohren schnell unter Kontrolle, konnten jedoch nicht mehr verhindern, dass der Motorraum des Linienbusses vollständig ausbrannte. Auch die letzte Sitzbank des Busses wurde durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen. Die Fahrgäste wurden zunächst im Rathaus Rothenbuch untergebracht und konnten bis auf einen ihre Fahrt selbstständig fortsetzen. Ein Fahrgast wurde von Mitarbeitern der Gemeinde Rothenbuch zum Zielort Waldaschaff gefahren. Da aufgrund der starken Rauchentwicklung auch die Räumlichkeiten der Sparkassenfiliale verraucht waren, wurden die Räume mit einem Hochleistungslüfter belüftet und entraucht. Während der Löscharbeiten war die Hauptstraße vollständig gesperrt, der Verkehr wurde von der Feuerwehr Rothenbuch umgeleitet. Der nicht mehr fahrbereite Omnibus muss nun von einem Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Die Feuerwehren Rothenbuch und Waldaschaff waren mit 5 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften im Einsatz. Kreisbrandmeister Markus Rohmann war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen an der Einsatzstelle.

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Zu einem B3 Zimmer wurden die Feuerwehren Kahl und Karlstein, am Samstagabend um 19:22  Uhr, nach Kahl in die Grubenstraße alarmiert. Beim eintreffen des ersten Löschfahrzeuges und der Drehleiter aus Kahl, wurde von Anwohnern mitgeteilt, dass sich noch eine Person in der vom Brand betroffenen Wohnung befindet. Sofort gingen je ein Atemschutztrupp des ersten Löschfahrzeuges und der Drehleiter, zur Menschenrettung in das 6-Familienhaus, zum 2. OG vor. Glücklicherweise konnten sie die Person sehr schnell finden und nach draußen bringen. Dort wurde diese dem anwesenden Rettungsdienst, um 19:35 Uhr übergeben, gerade mal 13 Minuten nach der Alarmierung!

Man muss wissen, um 19:21 Uhr waren alle eingesetzten Kameraden noch zuhause bei Ihrer Familie. 19:22 Uhr, der Funkmelder piepst und die Freiwilligen Feuerwehrleute fahren in das Gerätehaus, ziehen sich ihre Brandschutzkleidung an, rüsten sich aus. Dann das Löschfahrzeug und die Drehleiter besetzen und fast 2 km zur Einsatzstelle fahren. Dort gegen 19:29/19:30 Uhr (nach sieben bis acht Minuten) eintreffen. Die Atemschutzausrüstung aufnehmen, parallel den Angriffsweg erkunden, Anwohner befragen und los geht es mit ca. 30 kg Ausrüstung pro Person in das 2. OG vorgehen (der Brandrauch war zu diesem Zeitpunkt schon deutlich über dem Haus, durch die Dachziegel, sichtbar). 19:32 Uhr, rein in die Brandwohnung im 2. OG), seit der Funkmelder ging sind genau 10 Minuten vergangen, vor 11 Minuten saßen die beiden Atemschutzgeräteträger noch beim Abendessen mit ihrer Familie, am heimischen Küchentisch zusammen! 19:34 Uhr die Person wird in der Brandwohnung gefunden, der zweite Trupp, der ebenfalls in der Brandwohnung schon unterwegs ist, kommt zur Unterstützung hinzu. Die Person wird aufgenommen und nach draußen in das Treppenhaus gebracht, dann wieder zwei Stockwerke mit der geretteten Person runter und um 19:35 Uhr dem Rettungsdienst übergeben.

Aber jetzt geht der eigentliche Löscheinsatz erst richtig los, richtig, denn noch brennt es ja in der Wohnung. Das zweite Löschfahrzeug trifft an der Einsatzstelle ein und bekommt sofort den Auftrag zur Unterstützung. Ein drittes Löschfahrzeug wurde kurz vorher, auf Grund der laufenden Menschenrettung, noch an die Einsatzstelle nachgeordert. Mittlerweile sind die vier Mann schon längst wieder in der Brandwohnung und beginnen mit der Brandbekämpfung in der Küche, denn dort brennt es. Zum Einsatz kommt hier ein Strahlrohr, ein weiteres liegt zur Unterstützung bzw. für den Rettungstrupp bereit. Nach dem Feuer unter Kontrolle gemeldet wurde, ging ein frischer Trupp unter Atemschutz in das Gebäude und übernahm die Nachlöscharbeiten. Zwei weitere Trupps standen vor dem Gebäude, komplett aufgerüstet, als Reserve bereit. Kurze Zeit später wurde dann Feuer aus an die Leitstelle gemeldet. Die Nachlöscharbeiten wurden mit Wärmebildkameras und Überdrucklüfter unterstützt.

Einsatzleiter Alexander Reus (Zugführer Kahl), konnte auf 32 Einsatzkräfte, welche mit drei Hilfeleistungslöschfahrzeugen HLF 20/16, einer Drehleiter DLK 23/12 und einen Einsatzleitwagen angerückt waren, zurückgreifen. Er wurde unterstützt durch den zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Im Einsatz bzw. vorbereitet waren 10 Atemschutzgeräteträger. Der Rettungsdienst war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.  Der Einsatz war nach etwa 90 Minuten komplett beendet.

Zur Brandursache und Schadenshöhe, sowie zu Art und schwere der Verletzungen bei der geretteten Person, können wir keinerlei Angaben machen. 

Die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain alarmierte am 08.01.18 um 23:18 Uhr die Feuerwehren Daxberg, Schimborn, die Drehleiter der Feuerwehr Hösbach sowie den zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel zum Brand eines Holzstapels in die Straße Am Wäldchen in Daxberg.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein größerer Holzstapel in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte auf zwei in unmittelbarer Nähe zum brennenden Holzlager stehende Wohnhäuser überzugreifen.

Der Einsatz von zwei Strahlrohren, welche von Trupps unter Atemschutz bedient wurden, zeigte relativ schnell Wirkung. Das Feuer war nach kurzer Zeit unter Kontrolle, ein Übergreifen auf die Wohnhäuser konnte durch den Einsatz der Feuerwehr verhindert werden.

Die Feuerwehren waren mit sechs Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften eine gute Stunde im Einsatz. Von Seiten des Rettungsdiensts war ein Rettungswagen vor Ort, welcher kurze Zeit später die Einsatzstelle wieder einsatzklar verlassen konnte.

Gegen 01:00 Uhr heute Morgen wurde von der Feuerwehr Daxberg die Brandstelle nochmals kontrolliert. Da unter Einsatz einer Wärmebildkamera keine weitere Wärmeentwicklung an den Wohnhäusern sowie am abgelöschten Holzstapel festgestellt wurde, konnte der Einsatz kurze Zeit später endgültig beendet werden.

Zur Brandursachenermittlung wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Über den entstandenen Sachschaden, sowie die Brandursache kann seitens der Feuerwehr keine Auskunft gegeben werden.  

Das Sturmtief Burglind ist heute früh gegen zwischen 07.00 Uhr und 08.30 Uhr über unseren Landkreis hinweg gefegt ohne größere Schäden zu hinterlassen. Die Feuerwehren mussten bislang zu 13 unwetterbedingten Einsätzen ausrücken. Umgestürzte Bäume waren der Einsatzschwerpunkt. Gegen 07.45 Uhr ist ein Lkw kurz vor der Anschlussstelle Bessenbach/Waldaschaff in einen umgestürzten Baum gefahren und gegen 08.10 Uhr fuhr ein Pkw auf der Nebenfahrbahn der A3 auf Höhe der Anschlussstelle Stockstadt ebenfall in einen Baum und wurde dabei leicht verletzt. Aktuell läuft noch ein Einsatz in Heimbuchenthal. Hier ist die Hauptstraße nach einem Erdrutsch gesperrt. Im Laufe des Tages können noch Einsätze hinzukommen, da weitere Bäume umzustürzen drohen.
Insgesamt ist der Landkreis Aschaffenburg jedoch glimpflich davongekommen.

Eine insgesamt ruhige Silvesternacht hatten die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg. So mussten lediglich die Feuerwehren Sailauf, Hösbach, Wenighösbach, Kahl, Laufach, Großostheim und Dörnsteinbach zu insgesamt 7 „jahreswechselbedingten“ Einsätzen ausrücken.

In Sailauf stand gegen 21.00 Uhr in der Rottenberger Straße ein Pkw im Vollbrand. Eine Feuerwerksrakete war in den offenen Kofferraum des Pkw geflogen und entzündete dort weitere darin gelagerte Feuerwerksartikel. Die Feuerwehr Sailauf löschte den Brand mit 2 C-Rohren ab. In der Hösbacher Tiefgarage in der Kirchenstraße löste um 00.14 Uhr die Brandmeldeanlage Alarm aus. Die alarmierten Feuerwehren Hösbach und Wenighösbach konnten unverrichteter Dinge wieder abrücken, da die Brandmeldeanlage durch Rauch eines Silvesterfeuerwerkes ausgelöst worden war. In Kahl brannte um 00.10 Uhr ein Baum in der Jahnstraße der schnell gelöscht werden konnte. Um 00.22 Uhr musste die Feuerwehr Kahl dann nochmals in die Straße Zum Kapellchen ausrücken, da dort eine Hecke brannte. Anwohner hatten die Hecke bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits selbst gelöscht. Auch in Laufach brannte um 00.29 Uhr eine Hecke, die ebenfalls beim Eintreffen der Feuerwehr durch Anwohner bereits gelöscht worden war. Hier waren lediglich noch ein paar Nachlöscharbeiten durchzuführen. In Großostheim wurde um 00.47 Uhr der Brand eines Carportes mitgeteilt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass 2 Mülltonnen durch heiße Reste von Feuerwerkskörpern in Brand geraten waren. Erste Löschversuche der Hausbewohner blieben erfolglos. Die Feuerwehr konnte durch ihr rasches Eingreifen eine Brandausbreitung verhindern. Gegen 01.41 Uhr wurde schließlich noch die Feuerwehr Dörnsteinbach alarmiert, da im Dammweg ein Kanaldeckel offensichtlich durch übermütig Feiernde herausgezogen worden war. Der Kanaldeckel wurde von den Feuerwehrleuten wieder eingesetzt und damit die Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer beseitigt. Alles in allem gab es somit keine größeren Einsätze für unsere Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg.

Heute Nachmittag gegen 15.30 Uhr geriet aus bislang ungeklärter Ursache ein Wäschetrockner im Clubhaus des Golfclubs Aschaffenburg in Hösbach-Rottenberg in Brand. Bei Löschversuchen erlitten zwei Beschäftigte Rauchgasvergiftungen und mussten vom Rettungsdienst versorgt werden. Wegen eines parallel laufenden Einsatzes in Hösbach und dem dadurch bedingt nicht verfügbaren Personal, wurde vom Einsatzleitsystem automatisch auch noch weiter entfernt liegende Feuerwehren alarmiert. So wurden außer der örtlich zuständigen Feuerwehr Rottenberg-Feldkahl, die Feuerwehren Hösbach, Wenighösbach, Eichenberg, Schimborn und die Drehleiter der FF Goldbach um 15.39 Uhr alarmiert. Ein Atemschutztrupp konnte den im Keller in Brand geratenen Wäschetrockner mit einem C-Rohr schnell löschen. Danach wurde der Trockner ins Freie gebracht. Bis zum Eintreffen der Feuerwehren hatte sich der Brandrauch bereits über das gesamte Kellergeschoss und teilweise auch ins Erdgeschoss ausgebreitet. Mit 2 Hochleistungslüftern wurden im Anschluss an die Brandbekämpfung umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Die Feuerwehren waren unter der Leitung des Rottenberg-Feldkahler Kommandanten Christian Stenger mit 9 Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften vor Ort. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann war ebenfalls zugegen. Der Rettungsdienst war mit 5 Personen im Einsatz. Einsatzende wird nach Abschluss der Aufräumungsarbeiten gegen 17.30 Uhr sein.

Heute Vormittag gegen 11.00 Uhr brannte in der Würzburger Straße am Ortsausgang des Haibacher Ortsteils Grünmorsbach in Richtung Straßbessenbach der Motorraum eines mit medizinischem Flüssigsauerstoff beladenen Mercedes Sprinters. Der Fahrer erlitt dabei Brandverletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Da das Fahrzeug laut Mitteiler Sauerstoff geladen hatte, wurde außer den örtlichen Feuerwehren auch ein Großaufgebot an Spezialkräften und -geräten alarmiert. Die Feuerwehren Haibach und Bessenbach brachten den Brand mit 3 C-Rohren schnell unter Kontrolle, der Motorraum des Fahrzeuges brannte jedoch völlig aus und auch der Fahrerraum wurde in Mitleidenschaft gezogen. Da zunächst eine Beschädigung des Tanks nicht ausgeschlossen werden konnte, führte die Feuerwehr Stockstadt mit feuerwehreigenen Messgeräten Messungen durch, ein Gefahrstoffaustritt konnte allerdings nicht festgestellt werden. Die außerdem alarmierten Feuerwehren Goldbach, Großostheim, Waldaschaff und Aschaffenburg brachen daher ihre Alarmfahrt ab, bzw. mussten vor Ort nicht mehr tätig werden. Der 800 Liter fassende Tank wurde anschließend vorsorglich noch über einen längeren Zeitraum gekühlt. Die Würzburger Straße war während der Löscharbeiten in beide Fahrtrichtungen völlig gesperrt. Die Feuerwehren Haibach, Bessenbach und Stockstadt waren mit 9 Fahrzeugen und 58 Einsatzkräften im Einsatz. Die Kreisbrandinspektion war mit Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Martin Hock an der Einsatzstelle vertreten. Hinzu kamen noch 2 Fachberater ABC-Gefahren. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter einem Notarzt, einem Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Der Einsatz war gegen 12.45 Uhr beendet.

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Jedes Jahr kommt es zu Bränden und Verletzungen aufgrund eines unsachgemäßen Umgangs mit Feuerwerkskörpern und Silvesterraketen. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

Wir haben für Sie folgende Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

  • Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerkhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hier kann es zu schwersten Verletzungen kommen! Kaufen Sie nur geprüfte Feuerwerkskörper. Artikel, die in Deutschland zum Verkauf zu Silvester freigegeben sind, müssen über eine Prüfnummer der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) verfügen.
  • Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst.

Die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg wünschen Ihnen einen geruhsamen und sicheren Jahreswechsel!

Am heutigen Montagmorgen brannte aus bislang ungeklärter Ursache in der Aschaffenburger Straße in Sailauf ein Einfamilienhaus. Ein 64-jähriger Hausbewohner erlitt dabei leichte Verletzungen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Feuerwehren Sailauf, Eichenberg, die Drehleiter aus Hösbach sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Markus Rohmann (Bessenbach) wurden um 06.42 Uhr zu dem Brand alarmiert. Da beim Eintreffen der Einsatzkräfte das Nebengebäude des Wohnhauses im Vollbrand stand und die Flammen bereits auf das Wohngebäude übergegriffen hatten, wurde umgehend die Alarmstufe erhöht und zusätzlich die Feuerwehr Laufach und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer alarmiert. Der Hausbewohner wurde bis zum Eintreffen der ersten Löschmannschaften schon von Nachbarn gerettet, die dazu die Hauseingangstür gewaltsam aufgebrochen hatten. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da das Haus zurückversetzt in den Hang gebaut ist und lediglich ein serpentinenartig angelegter Fußweg zum Gebäude führt. So wurden sowohl von der Aschaffenburger Straße als auch von dem oberhalb des Hauses liegenden Kirchenfeldweg Löschangriffe vorgenommen. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde eine rund 1 Kilometer lange Schlauchleitung verlegt. Bereits in der Anfangsphase waren 4 Atemschutztrupps mit 4 C-Rohren im Einsatz. Gegen 07.30 Uhr wurde noch die Feuerwehr Haibach dazu alarmiert. Über die Drehleitern aus Hösbach und Haibach wurden weitere Löschangriffe vorgenommen. Insgesamt waren 12 Atemschutztrupps im Einsatz. Das Feuer war schließlich gegen 08.15 Uhr unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauern nach wie vor an, es gilt jetzt die letzten Glutnester zu löschen. Ein angeforderter Fachberater-Bau überprüft aktuell die Standfestigkeit des Nebengebäudes. Das Wohnhaus ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Unter der Leitung des Sailaufer Kommandanten Claus Schmitt waren 76 Feuerwehrleute mit 15 Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter und 8 Personen des Rettungs- und Sanitätsdienstes anwesend. Einsatzende wird voraussichtlich gegen 12.00 Uhr sein.

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