Ein Gasaustritt aus einem Flüssigkeitstank in der Aschaffenburg Straße im Hösbacher Ortsteil Hösbach-Bahnhof führte heute Nachmittag zu einem mehrstündigen Feuerwehreinsatz. Gegen 17.00 Uhr hatten die Bewohner den Gasaustritt bemerkt und sofort über Notruf die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein massiver Gasaustritt und Gasgeruch festgestellt. Es wurde daraufhin eine Wasserversorgung aufgebaut, der Brandschutz sichergestellt und der rund 4000 Liter Flüssiggas fassende Tank mit Wasser gekühlt, um einen weiteren Druckanstieg zu verhindern. Außerdem wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Insgesamt hielten sich zu Einsatzbeginn 12 Personen, davon 7 Bewohner auf dem Anwesen auf, das von Polizeikräften zügig geräumt wurde. Nachteilig für den Einsatzverlauf war die Tatsache, dass der Flüssiggas-Notdienst zunächst nicht erreichbar war. So traf erst rund 2 Stunden nach Einsatzbeginn eine Fachfirma und unmittelbar darauf ein Tankwagen des Lieferanten ein. Nachdem der Tank massiv gekühlt worden war, zeigten Messungen der Feuerwehr, dass keine erhöhte Explosionsgefahr mehr bestand. Hier kam auch ein spezielles Gasmessgerät der Feuerwehr Aschaffenburg zu Einsatz. Die Fachleute stellten fest, dass wohl eine Überfüllung des Tankes, der erst am heutigen Morgen mit Flüssiggas befüllt worden war, ursächlich für die Leckage war. Aufgrund der frühsommerlichen Temperaturen ist es dann zu einem Druckanstieg in dem Tank gekommen, der schließlich zu der Leckage und dem Gasaustritt führte. Dem Tankwagenfahrer gelang es schließlich gegen 20.30 Uhr mit dem Absaugen des Gases zu beginnen. Die Feuerwehren aus Hösbach-Bahnhof, Hösbach, Winzenhohl und Aschaffenburg waren mit insgesamt 32 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen unter der Leitung des Hösbacher Kommandanten Tobias Brinkmann im Einsatz. Weiter waren Kreisbrandinspektor Frank Wissel und Kreisbrandmeister Markus Rohmann an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Einsatzleiter vor Ort. Die Feuerwehrkräfte konnten nach Beginn der Absaugarbeiten ihre Gerätschaften zurückbauen. Einsatzende war gegen 21.00 Uhr.

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Die Feuerwehren Alzenau und Kälberau sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel wurden am 27.03.2017 gegen 06:40 Uhr mit dem Alarmstichwort "Rauchentwicklung Gebäude" in die Wasserloser Straße in Alzenau gerufen. 

In einem Büro eines Geschäftshauses gerieten aus derzeit noch ungeklärter Ursache Schreibtischutensilien in Brand. Aufmerksam auf das Brandereignis wurde der Firmeneigentümer durch Brandgeruch. Geistesgegenwärtig verständigte er über Notruf die Feuerwehr und erwartete diese vor dem Objekt.

Ein Trupp unter schwerem Atemschutz lokalisierte die Brandstelle. Zusätzliche Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht vonnöten, da das Feuer von selbst erloschen ist. Nach der Kontrolle mit einer Wärmebildkamera und der natürlichen Belüftung des Geschäftshauses konnte die Einsatzstelle an die Firmenleitung übergeben werden.  

Der stellvertretende Alzenauer Kommandant Günther Knoth konnte auf 26 Einsatzkräfte und fünf Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Unterstützt wurde der Einsatzleiter von Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Zur Absicherung der Feuerwehr wurde ein Rettungswagen der BRK Lehrrettungswache Alzenau eingesetzt. 

Über die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.Einsatzende war gegen 07:20 Uhr.

Am Mittwochabend, 22.03.2017, wurde durch den Geschäftsführer der Fa. Saniana (Vertrieb) Frankfurt, Herr Christoph Meindl, im Auftrag der Fa. MED X 5 (Generalimporteur) aus Friedberg - Bayern und der „HeartSine Stiftung“ des Herstellers (USA) der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, ein AED (Automatischer-Externer-Defibrillator) als Spende übergeben.

Wie kam es dazu? Am 30.07.2016, erlitt der Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, Andreas Emge, während eines Einsatzes einen plötzlichen Herzstillstand und brach bewusstlos zusammen. Sofort wurden Maßnahmen zur Ersten-Hilfe durch anwesende Feuerwehrkameraden eingeleitet, weitere Kameraden mit höherer medizinischer Ausbildung hinzugerufen. Ebenfalls wurde ein entsprechender Notruf abgesetzt. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens samt Notarzt, führten die Feuerwehrkräfte, zusammen mit der Karlsteiner Feuerwehrärztin, Reanimationsmaßnahmen durch. Hier kam einer der drei, bereits vorhandenen HeartSine AED, zum Einsatz. Durch die Abgabe mehrerer Elektroschocks mit dem AED der Feuerwehr, Verwendung der umfangreichen Sanitätsdienstlichen Ausstattung sowie die hochqualifizierte Erstversorgung durch die Feuerwehrkameraden, konnte der Kommandant nach der Übernahme durch Rettungsdienst und Notarzt, erfolgreich und letztendlich ohne bleibende Schäden, wiederbelebt werden. Neben der persönlichen Leistung eines jeden einzelnen beteiligten, trug hierzu auch einer der vorhandenen AED, aus dem Hause HeartSine (USA) bei.

Warum braucht eine Feuerwehr noch einen vierten AED, wenn sie schon drei Stück hat? Aktuell haben wir auf jedem Löschgruppenfahrzeug einen AED verladen. Bei mind. 90 Prozent der Einsätze und Ausbildungen, ist mindestens eines der drei Löschfahrzeuge dabei, bei einem Verkehrsunfall oder Brand, sind eigentlich sogar mind. zwei dieser Fahrzeuge im Einsatz. Somit können wir relativ sicher sein, dass mind. ein solches Gerät, sich an der Einsatzstelle befindet. Hinzu kommt noch, dass alle 10 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr

Gemeinde Karlstein, über eine erweiterte und einheitliche Erste-Hilfe Ausstattung „First-Responder“, verfügen. Zusätzlich gibt es noch einen weiteren Notfallrucksack mit Medikamenten und Sauerstoff, der aber dem Fachpersonal wie unserer Feuerwehrärztin, externen Ärzten oder entsprechend qualifizierten Personen vorbehalten ist. Der vierte, nun durch die „HeartSine Stiftung“ gespendete AED, wird zusammen mit einem weiteren Rucksack „First-Responder“, im neuen Feuerwehrgerätehaus seinen Platz finden.

Herr Christoph Meindl, übergab am Mittwochabend im Beisein von mehreren Feuerwehrkameraden, den neuen AED an den Bürgermeister der Gemeinde Karlstein, Herrn Winfried Bruder. Dieser bedankte sich recht herzlich für die Sachspende im vierstelligen Bereich und reichte das Gerät an den Medizin Produkte Beauftragen der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, Marco Henning, welcher übrigens damals auch maßgeblich an der Wiederbelebung beteiligt war, weiter. Im Anschluss an die Übergabe erfolgte noch die obligatorische und vorgeschriebene Einweisung in das Gerät, durch den Lieferanten.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, bedankt sich im Namen aller Kameraden und aber auch im Namen aller Bürger für diese Spende. Wir hoffen alle, dass wir diese Geräte nie im Ernstfall einsetzen müssen, aber wenn sie gebraucht werden hoffen wir, dass genügend Personen vor Ort sind, um diese einsetzen zu können!

Wann haben Sie denn zuletzt einen Erste-Hilfe-Kurs besucht oder aufgefrischt? Denken Sie mal darüber nach, DANKE.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion 

 

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Am Sonntag, 26.03.2017 findet in der Zeit von 09.00 Uhr bis 10.30 Uhr eine Anfahrts- und Alarmübung in der Autobahneinhausung Goldbach-Hösbach der Bundesautobahn A3 statt.

Nach den Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT) sind solche Übungen in regelmäßigen Abständen vorgeschrieben. An der Übung werden 9 Feuerwehren mit 15 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit 4 Fahrzeugen, die Kreisbrandinspektion, die Autobahndirektion Nordbayern, die Autobahnmeisterei sowie die Polizei teilnehmen.

Ziel der diesjährigen Übung ist die Überprüfung der Alarm- und Anfahrtswege sowie der Rettungs- und Feuerlöscheinrichtungen in der Einhausung.

Zu diesem Zweck wird die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg-Ost und Hösbach in beide Fahrtrichtungen kurzzeitig voll gesperrt. Im Anschluss steht während der Übung in beide Fahrtrichtungen jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Es kann zu Behinderungen kommen.

Autofahrer, die im Zeitraum von ca. 09.00 Uhr bis ca. 10.30 Uhr Richtung Frankfurt oder Würzburg unterwegs sind, werden gebeten dies bei ihrer Reiseplanung zu berücksichtigen.

Am 15. und 16. März haben jeweils 20 Teilnehmer aus dem ganzen ILS- Bereich Bayerischer Untermain am Gefahrstoff-Übungszug in Hanau eine ganztägige Fortbildung absolviert. Die Ausbildung bestand aus einer theoretischen Einführung, der Besichtigung der Technik von Kesselwagen und einer Übung an einem Kesselwagen. Dieser Übungs- Kesselwagen hat mehrere Undichtigkeiten aus denen für die Ausbildung Wasser ausläuft. Die Teilnehmer konnten dort unter realistischen Bedingungen ein Szenario mit auslaufenden „Gefahrstoffen“ abarbeiten und Leckagen abdichten.

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Jeder, der das Feuerwehrwesen in der Gemeinde Karlstein etwas verfolgt, hat es im letzten Jahr mitbekommen. Am 08. April 2016, wurde der dritte Feuerwehrverein in Karlstein gegründet. Neben den beiden anderen bestehenden „Freiwillige Feuerwehr Dettingen am Main e.V.“ und „Freiwillige Feuerwehr Großwelzheim e.V.“, kümmert sich nun auch noch der dritte „Feuerwehr Verein Karlstein am Main e.V.“ um die belange und Arbeit der Feuerwehr Gemeinde Karlstein.

In allen drei Satzungen der Feuerwehrvereine, sind die Jahreshauptversammlungen fest verankert. Auch Tradition und im Bay. Feuerwehgesetz verankert ist, dass der Kommandant einmal im Jahr, gegenüber dem Bürgermeister und dem Gemeinderat, berichten muss. Dies geschah in der Vergangenheit immer im Rahmen der Jahreshauptversammlungen der einzelnen Vereine. All dies wurde nun zum Anlass genommen, zu prüfen, ob tatsächlich in Zukunft drei Einzeltermine stattfinden müssen. Glücklicherweise lassen die Satzungen es zu, dass auch Gäste an den einzelnen Versammlungen teilnehmen dürfen. Su wurden Nägel mit Köpfen gemacht und die Mitglieder aller drei Vereine, am Freitag den 17.03.2017, gemeinsam in den Rudolph Wöhrl Pavillon eingeladen. Ab 18:30 Uhr erfolgte der Einlass und die Verteilung der farbigen Stimmkarten, je nach Vereinszugehörigkeit. Mit nur wenigen Minuten Verzögerung, startete um 19:05 Uhr das Programm durch den Moderator des Abends, Matthias Reisert. Nach ein paar einleitenden Worten, folgte das gemeinsame Totengedenken an alle verstorbenen Mitglieder. Er übergab dann das Wort an den Vorsitzenden des Freiwilligen Feuerwehr Dettingen am Main e.V., Jörg Reinhart.

Jörg Reinhart berichtete von den Aktivitäten im vergangen Jahr, als Höhepunkt nannte er das 50. Dettinger Treffen der neun Dettinger Feuerwehren, in Dettingen  - Konstanz am schönen Bodensee. Zwei Tage waren wir dort zu Gast und feierten in geselliger Runde dieses Jubiläum. Aber auch berichte über Rad- und Wandertouren, besuche von Festveranstaltungen sowie die Durchführung eigener Festveranstaltungen fanden sich in seinem Vortrag wieder. Dass sich hierbei der Verein um das finanzielle nicht sorgen muss, erläuterte Kassier Gaby Reisert den Besuchern. Nach dem Bericht der Kassenprüfer, folgte auch umgehend die Entlastung der Vorstandschaft durch die Versammlung.  Da turnusmäßige Neuwahlen anstanden, wurde ein Wahlausschuss gegründet, diesem Stand Bürgermeister Winfried Bruder vor. Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender                      Jörg Reinhart              (wiedergewählt)

2. Vorsitzender                      Ralf Brenneis             (neu gewählt)

1. Kassier                              Gabriele Reisert         (wiedergewählt)

2. Kassier                              Simone Klein               (neu gewählt)

1. Schriftführer                      Astrid Brenneis          (wiedergewählt)

2. Schriftführer                      Nadja Reisert              (wiedergewählt)

Beisitzer                                 Michael Kellner           (neu gewählt)

Beisitzer                                 Sebastian Reisert       (wiedergewählt)

Beisitzer                                 Niklas Holthusen         (wiedergewählt)

Nach den Wahlen bedankte sich der neue und alte Vorsitzende für das Vertrauen und Schloss die Sitzung der Freiwilligen Feuerwehr Dettingen am Main e.V.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter, es folgte der Freiwillige Feuerwehr Großwelzheim e.V. mit seiner Jahreshauptversammlung. 2. Vorsitzender Ludwig Wienand, verlas vor dem eigentlichen Bericht des Vorstandes, das Rücktrittschreiben des 1. Vorsitzenden Björn Dengler. Dieser war aus privaten und beruflichen Gründen, nach zwei Jahren, von seinem Amt zurückgetreten. Die amtierende Vorstandschaft fasste daraufhin den Beschluss, bis zur turnusmäßigen Wahl im Jahr 2018, mit nur einem Vorstand weiter zu arbeiten. Somit führt nun Ludwig Wienand, als Vorsitzender, alle Geschäfte.

In seinem Jahresbericht erwähnte er, neben dem Highlight „zweitägiger Vereinsausflug“, Veranstaltungen wie die Ausrichtung der „Welzemer Kerb“ am Kerbsamstag, das Sommerfest, den Kappenabend wie auch das Osterfeuer im Kellerwäldchen. Er dankte alle Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz und hofft auch weiterhin auf deren Unterstützung. Kassier Martin Brendel, gab im Anschluss seinen Kassenbericht bekannt, auch dieser hat eine Solide Basis, was auch die Kassenprüfer bestätigten. Auch hier erfolgte die Entlastung der Vorstandschaft einstimmig. Ludwig Wienand dankte allen anwesenden und Schloss die Sitzung der Freiwilligen Feuerwehr Großwelzheim e.V.

Es folgte eine weitere Pause bevor die Jahreshauptversammlung des Freiwilligen Feuerwehr Verein Karlstein e.V. startete. Vorsitzender Thomas Merget berichtete von der Gründungsversammlung am 08. April 2016, sowie den Vorbereitungen für das erste große gemeinsame Fest, die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Karlstein, in der Zeit vom 22.09.2017 bis 25.09.2017. Ein erstes kleineres Fest, das Schlachtfest der aktiven Abteilung, wurde ja bereits 2016 erstmalig über den neuen Feuerwehrverein abgewickelt. Er forderte alle anwesenden auf, sich dieses Wochenende frei zu halten und tatkräftig mitzuhelfen, nur gemeinsam können wir dieses einmalige Wochenende zum Erfolg führen.

Das hier einiges erwartet werden kann, zeigte ein erster Ausblick auf das vier tägige Festprogramm, mehr hierzu wird aber an dieser Stelle noch nicht verraten. Nach dem Bericht des vorsitzenden folgte auch hier der Bericht des Kassier Martin Brendel. Wie nicht anders zu erwarten, folgte umgehend nach dem Bericht der Kassenprüfer, auch hier die Entlastung der Vorstandschaft.

Über 189 Einsätze und 46 interne Ausbildungsveranstaltungen, berichtete nun der Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein,  Andreas Emge. Zusätzlich wurden noch 22 verschiedene Lehrgänge und Fortbildungen, von insgesamt 49 Personen besucht. Trotz rückläufiger Einsatzzahlen (197 in 2015, 229 in 2014), ist die Belastungsgrenze der Freiwilligen Feuerwehrleute, bereits deutlich überschritten. Wird doch gerade der Wartungs-/Pflege-/Verwaltungsaufwand immer mehr. Ständig neue Prüfvorschriften, mehr Schriftverkehr, immer häufiger werdende Ortstermine und Beratungen, fordern zusätzliche Ressourcen, die aber nicht mehr vorhanden sind. Hinzu kommen noch die rückläufigen Mitgliederzahlen sowie die Situation, dass die Belastungsgrenze derer, die noch tatkräftig dabei sind, erreicht ist. Mehr geht einfach nicht mehr! Aktuell verfügt die Feuerwehr Gemeinde Karlstein über 70 aktive Mitglieder, 12 Jugendliche und 15 Personen in der Kinderfeuerwehr. Gerade die letzten beiden Zahlen, wie auch der bevorstehende Umzug in das neue Feuerwehrgerätehaus, lassen hoffen. Unter einem Dach wird doch einiges einfacher und die Abläufe optimieren sich. Ein deutlicher Hinweis in dieser Angelegenheit ging bereits schon mehrfach in Richtung der Gemeinde, die doch bereits 2009 geschaffene hauptamtliche Stelle nun endlich zu besetzen, sowie die Stellenausschreibungen für weitere Stellen voran zu treiben. Spätestens mit Einzug in das neue Haus, muss man hier tätig werden, allerdings ist nicht mehr viel Zeit dazu!

Nach dem Kommandanten berichtete der Jugendwart Marcus Engler von den Tätigkeiten im vergangenen Jahr. Mit seinen drei Helfern zusammen, wird das Jugendfeuerwehrjahr gestaltet. Ein Ausbildungsplan erstellt, Ausflüge und Events geplant. Das jährliche Kreisjugendfeuerwehrzeltlager, der Ausflug in einen Freizeitpark sowie die Winterrally seien hier als Highlight im Jahr 2016 genannt. Neu im Jahr 2017 ist die finanzielle Eigenverwaltung der Jugendfeuerwehr, hier wurde erstmalig durch den Freiwilligen Feuerwehr Verein Karlstein e.V. ein Budget zur Verfügung gestellt, welches die Jugendlichen selbst verwalten müssen, zuvor wurde hier ein eigener Haushaltsplan durch die Jugendgruppe für das kommende Jahr erstellt, gespannt schauen wir alle auf den ersten Kassenbericht im nächsten Jahr.

Auch die Kinderfeuerwehr gab ihren ersten Jahresbericht ab. Die neue Leiterin, Wenke Knichelmann, hatte ihren Bericht, mit einer tollen Bildershow hinterlegt. Sie bedankte sich mit einem kleinen Geschenk, bei der scheidenden Leiterin der Kinderfeuerwehr, Beate Angerer. Sie hatte im letzten Jahr aus privaten und beruflichen Gründen die Leitung abgegeben. Das aktuelle Team (drei Personen) betreut mit wachsendem Erfolg nun aktuell 15 Kinder in der Kinderfeuerwehr. Alle 14 Tage Samstags, werden hier Kinder zwischen sieben und 12 Jahren, zwei Stunden lang beschäftigt und ausgebildet. Highlights hier waren der Kinotag des Landkreises, den Besuch anderer Feuerwehren im Landkreis sowie das gemeinsame Backen von Weihnachtsplätzchen vor der Weihnachtsfeier im Dezember. Auch in der Kinderfeuerwehr wurde die finanzielle Selbstverwaltung (Budget) mit dem neuen Jahr eingeführt. Dies gibt auch dieser Gruppe mehr Spielraum und fördert die Eigenverantwortung.

Das endgültige Schlusswort hatte nun der Moderator des Abends, Matthias Reisert. Er bedankte sich noch einmal bei allen Anwesenden für deren Besuch. Er stellte fest, dass der erste Versuch dieser gemeinsamen Veranstaltung als Erfolg zu verbuchen sei. Dieser Meinung waren die etwa 80 Besucher des Abends, fast einstimmig, ebenfalls.

Somit werden auch 2018, aller Wahrscheinlichkeit nach, die drei Jahreshauptversammlungen der Feuerwehrvereine sowie der Bericht des Kommandanten, Jugend-/Kinderfeuerwehr, an einem Termin stattfinden. 

Heute Vormittag hat es im Schulzentrum in Hösbach, An der Maas auf der Mädchen-Toilette der Realschule gebrannt. Das Schulzentrum wurde komplett geräumt. Die Feuerwehren Hösbach und Wenighösbach, sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 10.29 Uhr aufgrund der ausgelösten Brandmeldeanlage zum Schulzentrum alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde der Brand bestätigt. Daraufhin wurde noch die Feuerwehr Goldbach und Kreisbrandmeister Udo Schäffer nachalarmiert. Zwei Atemschutztrupps brachten den Brand, der in der Mädchen-Toilette des Realschultraktes ausgebrochen war, mit einem C-Rohr rasch unter Kontrolle. Der Rauch hatte sich trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr über den Brandraum bereits in das eingeschossige Gebäude ausgebreitet. Das Gebäude wurde mit einem Hochleistungslüfter und einem Be- und Entlüftungsgerät belüftet und entraucht.

Im betroffenen Gebäudetrakt sind 10 Klassen der Jahrgangsstufen 6 bis 8 mit ca. 250 Schülerinnen und Schülern untergebracht. Während die übrigen Schüler des Schulzentrums wieder in ihre Klassenzimmer zurückkehren konnten, werden die Schüler des betroffenen Gebäudeteiles in der Aula betreut. Zwei Schülerinnen mussten mit Kreislaufproblemen vom Rettungsdienst vor Ort behandelt werden. Die Feuerwehren waren mit 5 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen an der Einsatzstelle. Die Einsatzleitung oblag dem Hösbacher Kommandanten Tobis Brinkmann. Der Einsatz war gegen 11.45 Uhr beendet.

Am Montag, 06.03.2017 fand in Michelbach die Frühjahrsvollversammlung der Kreisjugendfeuerwehr statt. Kreisjugendwart Georg Thoma begrüßte alle anwesenden Jugendwarte und Jugendsprecher zur Frühjahrsvollversammlung. Er bedankte sich bei der Stadt Alzenau für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten im Schlösschen Michelbach, sowie bei der Feuerwehr Michelbach für die Verpflegung. Im Anschluss richteten der 2. Bürgermeister der Stadt Alzenau, Herr Schuhmacher, sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel ein Grußwort an die Versammlung.

Es folgte die Feststellung der Beschlussfähigkeit. In seinem Jahresbericht informierte Kreisjugendwart Thoma über den Mitgliederstand zum 31.12.2016. Die Zahlen sind leicht rückläufig. Es gibt derzeit fünf Feuerwehren die keine Jugendgruppe haben. Die Jahresberichte der Jugendwarte wurden zu etwa 70% über MP Feuer abgegeben. Die anderen haben den Bericht manuell ausgefüllt. Es gab Probleme mit dem Verwaltungsprogramm MP Feuer, hierzu soll im ersten Quartal ein Update durchgeführt werden.
Im vergangenen Jahr wurden verschiedene Aktionen durchgeführt. Die Jugendleistungsprüfung wurde von nur 18 Teilnehmern aus drei Jugendfeuerwehren abgelegt, hier bat Herr Thoma um eine Steigerung im neuen Jahr. Die Jugendflamme der Stufen 1, 2 und 3 legten insgesamt 90 Teilnehmer an einem Samstag auf dem Gelände der Feuerwehr Stockstadt ab. Man besuchte den Actionday der Bezirksjugendfeuerwehr in Bischofsheim, hier starteten 3 Gruppen aus dem Landkreis und konnten gute Platzierungen ergattern. Es folgte das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager im August in Königshofen. Im Oktober fand der alljährliche Wissenstest statt und Anfang November bildeten sich die Jugendwarte aus dem Jugendwartseminar im Schullandheim Hobbach fort. Im Januar des neuen Jahres ehrte die Jugendfeuerwehr beim Ehrenabend des Kreisfeuerwehrverbandes 3 verdiente Mitglieder für ihre Leistungen. Über den Kreisjugendring bekam man Kinokarten zum Dank für ehrenamtliche Arbeit, diese wurden an Christian Seitz, Alexander Englert, Thomas Apler, die Feuerwehr Stockstadt und Königshofen verteilt. Am 04.02. fand die Winterrallye des Landkreises in Stockstadt mit 173 Teilnehmern statt.

Im Anschluss an den Bericht stellte der Kreisjugendwart den Kassenstand sowie den Haushaltsplan für 2017 vor. Die Prüfung der Kasse durch die Kassenprüfer erfolgte am 05.02.2017 und es gab keine Beanstandungen. Die Entlastung des Kreisjugendfeuerwehrausschusses sowie die Genehmigung des Haushaltsplans erfolgten einstimmig.

Den Wahlausschuss für die Neuwahlen bildeten Kreisbrandinspektor Frank Wissel, der 2. Bürgermeister der Stadt Alzenau Helmut Schuhmacher und Stephan Noll vom Kreisjugendring Aschaffenburg. Die Versammlung stimmte einer Wahl per Akklamation zu.

Die Versammlung wählte jeweils einstimmig folgende Personen:

Schriftführer – Eva Happ, FF Heinrichsthal

Kassenwart – Georg Thoma, FF Schölkrippen

Kassenprüfer – Marco Grünewald, FF Mömbris und Alexander Lotz, FF Stockstadt

Kreisjugendsprecherin – Céline Schischkoff, FF Schimborn

Stellvertretende Kreisjugendsprecherin – Lara Bork, FF Schimborn

Georg Thoma dankte dem Wahlausschuss und fuhr mit der Versammlung fort.

Er teilte mit, dass die FSJ Stelle zum 1.9.2017 neu zu besetzen ist und die Bewerbungen an das Landratsamt zu richten sind. Auf Nachfrage erklärte er, dass die FSJ Stelle eine Mitarbeit bei der Feuerwehr im Landkreis ist, der Arbeitsplatz ist im Landratsamt. Neben täglichen Aufgaben gibt es das Projekt Jams2 (Jugendarbeit macht Schülerinnen und Schüler stark), bei dem aktuell 2 Schulen zu betreuen sind an denen ein Wahlfach Feuerwehr am Nachmittag angeboten wird.

Die Berichte für die Jugendzeitung Florian 112 sollen bis Mai abgegeben werden, es werden auch noch Werbepartner gesucht. Die Zeitung soll im August verteilt werden.

Im neuen Jahr stehen wieder einige Aktionen an. Gestartet wird mit der Aktion Sauberer Landkreis am 01.04.2017. Die Feuerwehr als älteste Umweltschutzorganisation kann hier den Jugendlichen den Wert des Umweltschutzes näher bringen und dabei die Natur säubern. Thoma bittet um eine Rückmeldung welche Jugendgruppe mit wie vielen Teilnehmern beteiligt war.

Am 13.05. ist der Ausflug ins Schwimmbad Palm Beach nach Nürnberg geplant, die Anmeldung erfolgt per Email und ist mit einer Anzahlung verbunden. Der Eingang der Zahlung entscheidet über die Teilnahme.

Vom 15.-17.06.17 findet in Weiden in der Oberpfalz der 13. Landesjugendfeuerwehrtag statt. Es finden ein Zeltlager und der Bundewettbewerb statt. 2019 wird der Landesjugendfeuerwehrtag in Hösbach stattfinden. Der Kreisjugendwart plant für 2019 mit mindestens einer Mannschaft am Wettkampf im eigenen Landkreis teilzunehmen und bot an, wenn sich eine Mannschaft findet, kann diese bereits 2017 in Weiden teilnehmen und die Teilnahme werde durch die Kreisjugendfeuerwehr gesponsert. Ende Juli findet der Ausflug nach Berlin, mit Besichtigung des Reichstags statt, auch hierfür erfolgt eine Anmeldung per Email mit Anzahlung.

Für 2017 steht bislang ein Jugendwettkampf in Rückersbach anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr fest. Weitere Wettkämpfe können noch stattfinden, ab 3 Jugendwettkämpfen wird der Jugendfeuerwehrcup ausgespielt.
Es ist dieses Jahr auch wieder ein Tag für die Abnahme der Jugendflamme 2 und 3 geplant, die Feuerwehr Goldbach erklärte sich auf der Versammlung bereit die Ausrichtung zu übernehmen.

die Abnahme der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist am 3. Juni in Hösbach.

Im August findet das traditionelle Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Haibach statt.

Fahranfänger mit dem Führerschein BF17 haben die Möglichkeit an einem Fahrsicherheitstraining teilzunehmen. Die Anmeldung erfolgt über Georg Thoma. Auch Jugendwarte können am Fahrsicherheitstraining des ADAC am 22.10. mit einem MTW/MZF teilnehmen, hierzu erfolgte die Anmeldung über Thilo Happ. Die Plätze sind alle belegt. Das Fortbildungsseminar für Jugendwarte in Hobbach ist für November geplant.

Kreisjugendfeuerwehrwart Thoma verwies darauf, dass die JULEICA einen Ablauftermin haben, man solle sich rechtzeitig um die Verlängerung kümmern.

Der zum Schluss eingetroffene 1. Bürgermeister der Stadt Alzenau, Herr Dr. Alexander Legler, richtete ein kurzes Wort an die Versammlung und dankte allen Jugendwarten und Jugendsprechern für ihr Engagement. Georg Thoma bedankte sich bei allen Anwesenden und wünschte einen unfallfreien Nachhauseweg.
Eva Happ

Am Donnerstagabend um 18:43 Uhr, wurden die Feuerwehren Michelbach, Albstadt und Alzenau, zu einem Dachstuhlbrand, in die Michelbacher „Hirtenwiese“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine starke Rauchentwicklung sowie offenes Feuer, welches aus dem Dachbereich schlug, zu sehen.

Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Alzenau-Michelbach, Markus Huth, ließ nach dem Eintreffen vor Ort, sofort ein Strahlrohr unter schwerem Atemschutz, durch das Treppenhaus vornehmen. Nach dem weitere Kräfte eingetroffen waren, folgte ein zweiter Trupp ebenfalls im Innenangriff. Durch die Drehleiter der Feuerwehr Alzenau wurden diese Maßnahmen später von außen ergänzt, so dass sich sehr schnell ein Löscherfolg einstellte.

Im weiteren Einsatzverlauf folgten weitere Trupps unter schwerem Atemschutz, bzw. standen in Bereitschaft. Ebenso wurden Lüfter zur Entrauchung und Wärmebildkameras zum Auffinden von Brandnestern eingesetzt. Letztere teilweise von innen aber auch von außen über die Drehleiter. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurde das Dach an mehreren Stellen beidseitig geöffnet, um auch an die letzten Glutnester heran zu kommen. Diese Arbeiten halten aktuell (20:00 Uhr) noch an. Das Einsatzende lässt sich momentan noch nicht genau abschätzen.

Ebenfalls vor Ort im Einsatz waren der Rettungsdienst sowie zur Unterstützung des Einsatzleiters Herr Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Die drei Feuerwehren stellten 51 Freiwillige Einsatzkräfte, davon 17 Atemschutzgeräteträger, mit neun Fahrzeugen bereit.

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen.

Bemerkung am Rande, genau neben der Einsatzstelle wurde noch im Laufe der Löscharbeiten, ein Wasserrohrbruch im Leitungsnetz der Fernwasserversorgung festgestellt. Dieser Rohrbruch führte jedoch zu keinerlei Beeinträchtigungen bei der Versorgung mit Löschwasser.

 gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Der Kreisfeuerwehrverband bietet jedes Jahr Fahrsicherheitstrainings für Maschinisten von Feuerwehrfahrzeugen an. Nachstehend ein persönlicher Bericht zweier Teilnehmer vom Fahrsicherheitstraining am Sonntag, 12.03.2017.

Ein Fahrzeug kann nur so gut sein wie sein Fahrer!

Am 12.03.2017 trafen sich um 8.00 Uhr mehrere Feuerwehren mit ihren Lkws zum Fahrsicherheitstraining beim ADAC in Gründau. Nach einem kurzen Kennenlernen im dortigen Schulungsraum äußerte jeder seine Vorstellungen und Erwartungen an das bevorstehende Training. Anschließend fuhren wir alle mit unseren Feuerwehrfahrzeugen auf das Trainingsgelände, wo wir in 2 Gruppen mit je 5 Fahrzeugen aufgeteilt wurden.

Zunächst besichtigten wir den Trainingsparcours zu Fuß und besprachen die Einzelheiten sowie mögliche Schwierigkeiten. Danach starteten wir mit dem praktischen Teil:

Als Erstes mussten wir unser Können in einem schnellen Slalom- Parcours unter Beweis stellen.

Darauf folgte die „Altstadt“. Die Herausforderung bestand dabei, mit einem großen Löschfahrzeug durch schmale („Altstadt“-) Gassen zu manövrieren.

Als nächstes mussten wir „klassisch“ (wie jedem aus der Fahrschule bekannt) rückwärts einparken und auf engem Raum wenden - mit so einem Großfahrzeug gar nicht so einfach!

Frei nach dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ kam als letztes unser persönlicher Höhepunkt an die Reihe - Bremsen und Ausweichen auf beregneten Flächen. Auf dem rutschigen Untergrund stellten wir schnell fest, dass bei dieser Gegebenheit die Art der Reifen eine große Rolle spielt. Beispielsweise sind Stollenreifen vorteilhaft für das Fahren im Gelände, sie mindern jedoch extrem die Haftung des Fahrzeugs auf glatten oder rutschigen Straßen.

Nach einem großartigen Tag mit ein wenig Nervenkitzel konnten wir unser Löschfahrzeug wieder unbeschadet in unser Gerätehaus stellen.

Unser Fazit nach diesen Erlebnissen: Was nützt einem die beste Technik in den Fahrzeugen, wenn man nicht weiß, wie sie zu nutzen ist?!- Ein Fahrzeug kann also nur so gut sein wie sein Fahrer!!

Wir können euch alle nur dazu ermutigen, auch einmal ein solches Fahrsicherheitstraining mit eurem Auto/Motorrad zu absolvieren. Danach werdet ihr verstehen, warum wir nach diesem Tag so denken!

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Jedes Jahr führen die Freiwilligen Feuerwehren aus Kleinostheim und Mainaschaff eine größere gemeinsame Übung durch. Auch im Jahr 2017 war mit dem gemeindlichen Bauhof in Mainaschaff ein geeignetes Übungsobjekt gefunden worden.

Die Verantwortlichen, Kommandant Matthias Grimm (FF Mainaschaff), Markus Staudigl (FF Kleinostheim) und Joachim Taupp (FF Mainaschaff), hatten ein anspruchsvolles Szenario für die Einsatzkräfte beider Wehren vorbereitet.

So hatte ein Passant eine Verpuffung auf dem Gelände wahrgenommen und über den Notruf 112 die Feuerwehr alarmiert.

Die eintreffenden Kräfte, die mit 45 Feuerwehrfrauen und –männern mit sieben Einsatzfahrzeugen, unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Mainaschaff, Christoph Schöffel, die Einsatzstelle anfuhren, fanden eine verschlossene Halle vor, aus der offensichtlich Rauch austrat.

Ebenfalls fanden Sie auf dem Gelände einen auf der Seite liegenden PKW, in dem noch zwei Personen eingeklemmt waren. Eine weitere Person war unter dem Fahrzeug eingeklemmt.

Auf dem Areal wurden noch zwei weitere verletzte Personen gefunden, wovon eine unverzüglich reanimiert werden musste.

So teilten sich die Helfer auf und konzentrierten sich auf ihre Aufgaben.

Nachdem die verrauchte Halle geöffnet war, kämpften sich die Frauen und Männer unter schwerem Atemschutz zu einem PKW vor, der halbseitig in einer Grube hing und auf der Fahrerseite eine Person massiv eingeklemmt hatte. Offensichtlich hatten hier Schweißarbeiten stattgefunden, denn das Schweißgerät mit Sauerstoff und Acetylengas war noch angeschlossen. Die Arbeiten zur Menschenrettung und Brandbekämpfung mussten hier unter Verwendung von Atemschutzgeräten durchgeführt werden. Da auch auf ausströmendes Gas geachtet werden musste, wurden ständig Messungen in der Halle vorgenommen.

Solche Übungen sind wichtig, um im gemeinsamen Einsatz geordnet und  sicher zusammenarbeiten zu können. Sie fördern zudem die Kameradschaft untereinander. Wer sich kennt, kann besser miteinander arbeiten.

Dass trotz solcher Übungen die Helfer jederzeit einsatzbereit sein müssen, zeigte sich, als während der Übung die Mainaschaffer First Responder Gruppe zu einem medizinischen Notfall im Ortsgebiet alarmiert wurde und auch sofort ausrückte.

Am Ende der Übung versammelten sich alle Einsatzkräfte zu einer kurzen Übungsbesprechung, bevor man, nach dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft, noch zu einem kleinen Imbiss zusammen kam.

Joachim Taupp
FF Mainaschaff, Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit

2017 03 05 gem. Übung Mff KLM 67 708

2017 03 05 gem. Übung Mff KLM 77 710

2017 03 05 gem. Übung Mff KLM 84 711

2017 03 05 gem. Übung Mff KLM 91 712

2017 03 05 gem. Übung Mff KLM 273 714

2017 03 05 gem. Übung Mff KLM 154 713

Pflaumheim (SM). Am vergangenen Samstag fand die jährliche Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins Pflaumheim statt. Nach der Begrüßung erhoben sich alle Anwesenden zum Totengedenken von ihren Plätzen.
Die Mitgliederzahl Ende des vergangenen Jahres betrug 101 und ist im Vergleich zum Jahr davor um fünf Personen gestiegen. Im Einzelnen sind dies 44 Aktive, sechs Jugendliche, sieben Kinder im Kids-Club, 39 Förder- und fünf Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung.
Im vergangenen Jahr nahm der Verein wieder zahlreiche Aufgaben wahr. Im August veranstalteten die Feuerwehrvereine aus Großostheim, Ringheim und Pflaumheim die Ferienspiele an der Feuerwache. Die Attraktion des Nachmittags war hier ohne Frage die Laufrolle im Wasserbecken.
Das Schlachtfest im November war wieder gut besucht. Es wird auch in diesem Jahr wieder stattfinden. Auch an weiteren Terminen wie Frühjahrsempfang, Aktion Sauberer Landkreis und der Kreisfeuerwehrverbandsversammlung nahm der Verein teil. Man begleitete die Fronleichnamsprozession und sicherte sie verkehrstechnisch ab. Ortsvereine und umliegende Feuerwehren besuchte man zu ihren Festen. Die Volkstanzgruppe unterstützte man bei der Maibaumaufstellung am alten Rathaus. Auch beim Eder-Fest stellte man einen Teil der Sicherheitswache und sicherte den Marktplatzlauf ab. Außerdem nahm man am Florianstag der Bachgaufeuerwehren in Ringheim teil. In diesem Jahr ist die Feuerwehr Schlierbach der Veranstalter des Florianstages am Samstag, den 13. Mai.
Mehrere Mitglieder konnte man zu ihrem runden Geburtstag beglückwünschen und Eva Herold gratulierte der Verein zu ihrer Hochzeit.
Die Vereinskasse zeigt einen positiven Stand auf, wie der Kassier Klaus Lieb berichtete.
Die Feuerwehr hatte im vergangenen Jahr 366 Einsätze unterschiedlichster Art zu bewältigen wie Kommandant Stefan Ullrich in seinem Kurzbericht mitteilte.
Die Satzung des Vereins musste in einigen Abschnitten neu verfasst werden. Bei der Abstimmung durch die Vereinsmitglieder wurde die Neufassung einstimmig beschlossen.
Folgende Vereinsmitglieder wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt: Für 40 Jahre Stefan Schmitt und für 60 Jahre Adolf Stegmann. Sie bekamen eine Urkunde und ein kleines Präsent vom Vorsitzenden Volker Richter überreicht.
Michael Rollmann und Roland Peter (je 40 Jahre) und Walter Löffler (70 Jahre) waren leider nicht anwesend. Sie bekommen die Ehrung nachgereicht.
Der zweite Bürgermeister Horst Müller überbrachte die Grüße der Marktgemeinde Großostheim und dankte den Mitgliedern für ihre Aktivitäten im Verein. Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer betonte die Wichtigkeit des Ehrenamtes und lobte die Mitglieder für ihr Engagement.

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v.l. Adolf Stegmann, Stefan Schmitt, Volker Richter

Zum zweiten Mal nach 2015 veranstaltete das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg am Samstag, 11.03.2017 in der Feuerwache Großostheim eine Tagesschulung für neue Betreuer einer Kinderfeuerwehr.

Mit einer Beteiligung von 32 Teilnehmern, davon 26 aus dem Landkreis Aschaffenburg und 6 Teilnehmern aus den Nachbarlandkreisen Miltenberg und Main-Spessart, wurden die Erwartungen des Fachreferates weit übertroffen. Fachreferatsleiter Volker Hock stellte zu Beginn das Fachreferat, die Mitglieder und die Aufgaben vor und referierte zu den Themen Rechtsgrundlagen und Versicherungsschutz.

Klaus Spitzer vom Jugendamt Aschaffenburg behandelte anschließend in seinem Vortrag die Themen neue Medien, Bildrechte und Umgang mit Fotos und gab viele wertvolle Tipps und Ratschläge.

Nach der Frühstückspause wartete Patrick Fath vom Mehrgenerationenhaus MOSAIK Großostheim bereits im Hof auf die Betreuerinnen und Betreuer. Bei verschiedenen Spielen zur Gruppenförderung wurde sehr viel gelacht und alle hatten riesen Spaß.

Nach dem Mittagessen hatte Volker Hock das Thema „Didaktik bei Kindern“ vorbereitet. Er zeigte auf, wie eine Gruppenstunde bei Kindern aufgebaut werden sollte und wie lange sich Kinder konzentrieren können. Anhand von zahlreichen Beispielen gab er den Teilnehmern viele Gedankenanstöße und Ideen mit auf den Weg, wie Unterrichtseinheiten attraktiv und kindgerecht gestaltet werden können.

Tanja Knoth, ebenfalls vom Fachreferat, referierte zum Thema Brandschutzerziehung. Sie zeigte die vielfältigen Möglichkeiten in der Brandschutzerziehung und die dazugehörigen Hilfsmittel auf. Fachreferatsmitglied

Horst Knoth hat zum Ende der Tagesschulung die Themen Unfallverhütung - das kindersichere Feuerwehrhaus und die Gestaltung von Gruppenstunden auf dem Plan. Über Basteln, Spielen, Kennenlernen der Feuerwehr, gab er etliche Informationen zum Aufbau einer Gruppenstunde weiter.

Kreisbrandinspektor Otto Hofmann freute sich über die positive Resonanz zur Tagesschulung und überreichte allen Teilnehmern am Ende des informativen Tages ihre Teilnahmebestätigungen.

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Auf der Kommandanten- und Verbandsversammlung am Freitag, 10.03.2017 in Weibersbrunn wurde Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer einstimmig als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg e.V. wiedergewählt. Auch sein bisheriger Stellvertreter Frank Wissel sowie Schatzmeister Robert Etzel und Schriftführer Thorsten Trapp erhielten von den 124 Wahlberechtigten jeweils ein einstimmiges Votum.

Die Versammlung begann nach einem kurzen Grußwort des Weibersbrunner Bürgermeisters Walter Schreck mit dem Jahresbericht des Kreisbrandrates.

Im Landkreis Aschaffenburg leisteten zum 31.12.2016 insgesamt 2519 Männer und Frauen in 62 Freiwilligen Feuerwehren und 3 Werkfeuerwehren Feuerwehrdienst. Das sind 32 weniger als im vergangenen Jahr, so Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer. Die Frauenquote betrug mit 331 Frauen knapp über 13 Prozent. 582 Jugendliche sind in den Jugendfeuerwehren aktiv. Die Anzahl der Atemschutzgeräteträger habe in den vergangenen Jahren stetig abgenommen. Während zum Jahresende 942 Atemschutzgeräteträger zur Verfügung gestanden haben, seien es m Jahr 2013 noch 1045 gewesen.
Dieser Abwärtstrend müsse gestoppt werden, appellierte Ostheimer an die die Versammlung. Er forderte alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gemeinsam mit ihren Wehrführungen und den Vereinsvorstandschaften auf, die Feuerwehrfrau und den Feuerwehrmann in den Vordergrund zu stellen.

„Stärken Sie überall wo es nur geht das besondere Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehren. Hier ist in den Gemeinden Kreativität und Anstrengung erforderlich. Wenn es nicht genug ehrenamtliche Feuerwehrleute gibt, dann nützt es auch nichts, Fahrzeuge zu kaufen und neue Feuerwehrgerätehäuser zu bauen.“ Hier sei die Politik, Bürgermeister und Gemeinderat, Gemeindeverwaltung und Feuerwehr gleichermaßen gefordert, so Ostheimer.

Im vergangenen Jahr waren insgesamt 4.198 Einsätze zu bewältigen, das waren durchschnittlich mehr als 11 Einsätze pro Tag.

Neben 426 Brandmeldungen wurden 2712 technische Hilfeleistungen abgewickelt. Hinzu kamen 394 Fehlalarmierungen, wobei hier der größte Teil durch Fehlauslösungen von Brandmeldeanlagen verursacht war. Den größten Anteil an den technischen Hilfeleistungen hatte der Verkehr. Mehr als 1000 Einsätze waren bei Verkehrsunfällen mit Straßen- Schienen und Luftfahrzeug, Ölspuren auf Straße, auslaufender Treibstoff usw. erforderlich.

An zweiter Stelle standen die 633 First-Responder-Einsätze, gefolgt von den mehr als 400 wetterbdingten Einsatzlagen, wie Hochwasser, Sturm- und Unwetterschäden usw.. Der Rest der Hilfeleistungen verteilte sich auf das breite Aufgabenfeld der Feuerwehren.

Bei 160 Feuerwehr-Sicherheitswachen produzierte die Feuerwehr präventiv Sicherheit für die Mitbürger, insbesondere bei der Absicherung von Veranstaltungen. Außerdem wurden 506 sonstige und freiwillige Tätigkeiten von den Feuerwehren erbracht.


18 Menschen wurden bei Bränden aus der Gefahr ohne den Einsatz von Feuerwehrleitern gerettet. 22 Personen mussten über Feuerwehrleitern sowohl bei Bränden als auch bei technischen Hilfen gerettet werden.

Bei den unterschiedlichsten technischen Hilfeleistungen konnten 107 Menschen gerettet werden, bei 25 Personen kam leider die Hilfe vergebens.

228 Menschen wurden während Feuerwehreinsätzen betreut und versorgt.

458 Menschen erlebten bei First-Responder-Einsätzen ihre Feuerwehr als Helfer in höchster Not. Aber auch hier konnte bei 38 Menschen keine Hilfe mehr geleistet werden.

Bis Mitte letzten Jahres sei der Digitalfunk flächendeckend im Landkreis eingeführt worden. Dennoch könne noch nicht ganz auf den 4-m Analogfunk verzichtet werden. Jede Feuerwehr sollte im Gerätehaus und in einem Führungsfahrzeug noch ein 4-m Funkgerät haben, das auch FMS-tauglich ist. Im Digitalfetz komme es gelegentlich noch zu Ausfällen, die so kompensiert werden können. Die Einführung der digitalen Alarmierung werde wohl bis 2019 dauern.


2016 zahlte der Landkreis erstmals einen jährlichen Zuschuss für die ordnungsgemäße Unterbringung notwendiger überörtlicher Fahrzeuge und Gerätschaften an die Gemeinden aus. Hierfür sei die Richtlinie zur Kreisförderung überörtlich notwendiger Fahrzeuge erweitert worden. Da die Unterbringung aller überörtlicher Fahrzeuge und Gerätschaften noch nicht sichergestellt sei, können sich Gemeinden für die Schaffung neuer Stellflächen auch den jährlichen Zuschuss für 25 Jahre im Voraus als Investitionshilfe auszahlen lassen.

Dieses Angebot zeige Wirkung. Sowohl der Markt Goldbach wie auch der Markt Großostheim hätten bereits reagiert und erweitern ihre Gerätehäuser mit staatlicher Förderung und der Investitionshilfe des Landkreises, um für eine ordnungsgemäße Unterbringung der bisher im Freien stehenden Abrollbehälter und Anhänger zu sorgen.

Der Markt Mömbris werde übergangsweise eine Halle in der Nähe des Feuerwehrhauses Hohl anmieten und dort überörtliche Gerätschaften zunächst ordnungsgemäß abstellen, bis mit einem neuen gemeinsamen Gerätehaus für die Feuerwehren im Hutzelgrund notwendige eigene Flächen vorhanden seien.


Mitte des Jahres fahren die ersten Züge durch die vier neuen Eisenbahntunnel im Spessart. Dafür werde ein fachdienstübergreifender Alarm- und Einsatzplan entwickelt, der alle möglichen Szenarien vorplant.

Die betroffenen Feuerwehren im Umfeld der Tunnel erhalten eine tunnelspezifische Ausrüstung. So werden die Löschgruppenfahrzeuge der Feuerwehren Hösbach, Sailauf und Laufach für die westlichen Angriffswege und die Löschgruppenfahrzeuge der Feuerwehren Heinrichsthal, Heigenbrücken und Rothenbuch für die östlichen Angriffsweg mit zusätzlichen Geräten, insbesondere im Bereich Atemschutz, auf Kosten der Bahn aufgerüstet.

Für die Ausbildung in der Eisenbahntunnelbrandbekämpfung sei beim Freistaat eine Ausbildung von Multiplikatoren beantragt worden. Im Frühjahr werden die betreffenden Feuerwehren in die Sicherheits- und Brandschutzeinrichtungen der Tunnel eingewiesen und geschult

„Ausbildung ist ein ganz wichtiger Punkt bei den Feuerwehren - nur wenn wir uns gut auf die Einsätze vorbereiten, können wir gute und professionelle Hilfe leisten“, so Ostheimer. Die vielen angebotenen Lehrgänge und Seminare würden gut angenommen.


Ein besonderes Anliegen ist Ostheimer derzeit die Bundeswasserstraße Main. „Ich denke, bei dem Gefahrenpotential, das die Bundeswasserstraße mit sich bringt, müssen wir dem etwas mehr Aufmerksamkeit widmen. Bisher hatten wir Glück.“ Hier müsse die lückenhafte Ausbildung verbessert werden. Schon im letzten Jahr wurden einzelne Fortbildungen für Führungskräfte zu Binnenschiffen angeboten worden, weitere sollen folgen.

Die Atemschutzgeräteträger müssen in der Schiffsbrandbekämpfung fortgebildet werden. Für dieses Jahr sind Fortbildungen auf einem Übungsschiff in Mannheim gebucht. Er bat die Feuerwehren dieses Angebot anzunehmen.

Ebenso ist die Ausrüstung für Einsätze auf dem Main zu prüfen. Die Ölwehrausrüstung müsse in den nächsten Jahren modernisiert werden. Den Antrag der Gemeinde Mainaschaff auf Förderung eines neuen Mehrzweckbootes sei sehr positiv aufgenommen worden und werde unterstützt. Genauso freue er sich über die Absicht der Gemeinde Mainaschaff am Festplatz eine Slipstelle für Einsatzboote zu bauen.


Im Anschluss an Ostheimers Jahresbericht legte Schatzmeister Robert Etzel seinen Kassenbericht vor. Kassenprüfer Roland Albert bescheinigte ihm eine einwandfreie Kassenführung und empfahl die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erteilt wurde.


Landrat Dr. Ulrich Reuter dankte in seiner Ansprache den Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft. Die Feuerwehren seien für die Gefahrenabwehr unverzichtbar, die Erhaltung der Einsatzfähigkeit daher unbedingt notwendig. Das im Landkreis vorgehaltene Warnsystem „KATWARN“ habe mittlerweile 10.000 Nutzer. Die Förderung von Stellplätzen für überörtlich notwendige Fahrzeuge und Geräte diene der Bereitschaft der Feuerwehren, diese Geräte und die damit verbundenen Aufgaben auch künftig zu übernehmen. Im Landratsamt werde zur Entlastung der Kreisbrandinspektion noch in diesem Jahr eine Planstelle für eine Brandschutzdienststelle ausgeschrieben. Der Aufgabenbereich umfasse unter anderem Stellungnahmen im Zuge von Baugenehmigungsverfahren sowie Tätigkeiten bei Verwaltung und Aufschaltung von Brandmeldeanlagen und der Erstellung von Feuerwehrplänen. Landrat Dr. Reuter bedankte sich auch für die gute Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen zum Wohl aller Bürgerinnen und Bürger.


Danach stellte Peter Kernhof die beabsichtigten Satzungsänderungen vor. Auch diese wurden von der Versammlung ohne Gegenstimme genehmigt.


Bei der anschließenden Neuwahl des Verbandsvorstandes und des Verbandsausschusses wurden folgende Personen in den Verbandsausschuss gewählt:

Als Vertreter der Kommandanten: Andreas Kerber (Jakobsthal) und Uwe Waldschmitt (Hohl), als Vertreter der Vereine: Peter Kernhof (Sailauf) und Helmut Stenger (Gunzenbach). Als Kassenprüfer fungieren weiterhin Roland Albert (Haibach) und Marco Grünewald (Mömbris).

Als Delegierte auf Bezirks- und Landesebene wurden Karl-Heinz Ostheimer, Frank Wissel, Otto Hofmann, Robert Etzel, Thorsten Trapp und Georg Thoma von der Versammlung gewählt.


Grußworte überbrachten die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz, die kurz aus dem Bundestag berichtete und Landtagsabgeordneter Peter Winter, der auf die Feuerwehrförderung und die geplante Änderung des Feuerwehrgesetzes einging. Ein weiteres Grußwort sprach der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Aschaffenburg, Polizeioberrat Michael Dencinger. Er bedankte sich insbesondere für die gute Zusammenarbeit mit der Polizei und forderte die Anwesenden auf bei der Nachwuchswerbung nicht locker zu lassen. Insbesondere die persönliche Ansprache sie hier erfolgversprechend.


Kreisbrandrat Ostheimer beendete die Versammlung mit den Wahlsprüchen der Feuerwehr: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ und „Einer für Alle und Alle für Einen“.

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So hätte sich die junge Frau das Ende ihres Amerika-Urlaubs sicher nicht vorgestellt. Auf dem Rückweg vom Frankfurter Flughafen nach Mittelfranken geriet der PKW mit ihrem Vater am Steuer heute Mittag im Westteil der Einhausung aus unklarer Ursache ins Schleudern. Kurz nach der Anschlussstelle Goldbach in Fahrtrichtung Würzburg prallte der Opel Zafira an die rechte Außenwand und beschädigte massiv eine Notrufnische der Einhausung. Deshalb löste um 11.54 Uhr sofort die automatische Brandmeldeanlage aus - noch bevor ein Ersthelfer den Notruf absetzen konnte. Bei der Feuerwehr Goldbach gingen deshalb innerhalb von zwei Minuten zwei Alarme ein, die sich jedoch auf die gleiche Ursache bezogen. Nach wenigen Minuten waren die ersten Rettungskräfte der Feuerwehr vor Ort, sicherten die Unfallstelle ab und versorgten die beiden Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Dieser war dann mit einem Rettungswagen und einem Notarzt, der mit dem Rettungshubschrauber Christoph 2 aus Frankfurt einflog, vor Ort. Beide Verletzten wurden vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Unterstützt vom Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Waldaschaff banden die 15 Goldbacher Aktiven unter Leitung von Kommandant Hermann Sittinger ausgelaufene Betriebsstoffe und unterstützten den Rettungsdienst und die Aufräumarbeiten. Die Kreisbrandinspektion wurde vertreten von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Udo Schäffer. Durch die Auslösung der Brandmeldeanlage wurde die Autobahn in beide Richtungen automatisch gesperrt. Die Sperrung wurde bis zum Abflug des Hubschraubers über eine Stunde aufrecht erhalten. Es kam zu Rückstaus in beide Richtungen. Für die Feuerwehr Goldbach war dies bereits der vierte Unfall im Bereich der Einhausung innerhalb weniger Wochen. Einsatzende war gegen 13.15 Uhr.
Martin Scheiner, Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

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am 01. März.2017 besuchte die Jugendfeuerwehr Gemeinde Karlstein die Polizeidienststelle Alzenau. In unseren Dienstagsausbildungen lernen die angehenden Feuerwehrfrauen und -männer wie man Sachgüter, Tiere oder Personen schützt und rettet. Aber was machen andere BOS Organisationen wie die Landespolizei, mit denen die Jugendlichen in späteren Einsätzen zwangsläufig in Kontakt kommen? Mit großem Interesse besuchten wir um 14:00 mit elf Jugendlichen und zwei Betreuern die Inspektion in Alzenau. Wir wurden von Frau Seubert und Herr Wahlich  herzlich empfangen. Bevor wir die Polizeiwache besichtigten, wurden die beiden Kollegen von der Polizei von den Jugendfeuerwehranwärtern mit Fragen gelöchert. Wie kommt man zur Polizei?  Wie lange dauert die Ausbildung? Oder wie wird man Hundeführer? Alle Kids lauschten den Antworten der beiden Polizisten mit großem Interesse.

Nach der Fragerunde wurden wir von Frau Seubert und Herrn Wahlich durch die Polizeiwache geführt. 

Ein mulmiges Gefühl bekamen wir bei den Arrestzellen, dicke Gitterstäbe und schwere Türen kennt man in einem Feuerwehrhaus nicht. Dennoch ließen wir es uns nicht nehmen einmal eine Arrestzelle von innen anzusehen.   

Als Höhepunkt des Nachmittags durften wir sogar in einem Polizeiwagen BMW X3 Platz nehmen.

Alles in Allem war es ein gelungener Nachmittag bei der Polizei in Alzenau.

Vielen Dank an die beiden Polizisten von der Verkehrserziehung  Frau Seubert und Herr Wahlich, die uns super betreut und alle Fragen beantwortet haben.

Marcus Engler - Jugendwart Feuerwehr Gemeinde Karlstein

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Auf der Dienstversammlung der Feuerwehr Kleinostheim am Freitag, 10.02.2017 wurden Thorsten Frank als Kommandant und Torsten Eisert als dessen Stellvertreter für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt.
Bürgermeister Dennis Neßwald dankte den beiden für die gute Zusammenarbeit in der Vergangenheit und freut sich auf die zukünftig anstehenden gemeinsamen Aufgaben.
Im Anschluss fand die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins statt. Nach der Begrüßung durch die Vereinsvorsitzende Kerstin Bräuer und dem Gedenken der verstorbenen Mitglieder, das durch das Hornistencorps der Feuerwehr begleitet wurde, wurden die Berichte der einzelnen Abteilungen vorgetragen.
Zu Beginn berichtete Kommandant Thorsten Frank über die Geschehnisse im abgelaufenen Einsatzjahr. Mit 156 Einsätzen mussten in 2016 30 Einsätze mehr als im Vorjahr abgearbeitet werden. Erfreulich ist hierbei der Rückgang der Fehlalarmierungen. Die Brandmeldeanlagen der unterschiedlichen Betreiber in Kleinostheim erforderte nur 13-mal den Einsatz.
Beim Personal wurden in 2016 fünf Feuerwehrdienstleistende vom aktiven Dienst in den passiven Status verabschiedet. Somit leisten aktuell 45 Personen aktiven Feuerwehrdienst. Mehr als die Hälfte sind unter 33 Jahre alt, was ein komfortables Durchschnittsalter für die gesamte Mannschaft ergibt. Nach dem Rückblick in 2016 dankte er aber auch den Feuerwehrdienstleistenden für das gute Miteinander in den vergangenen sechs Jahren und freut sich auf spannende weitere sechs Jahre an der Spitze der Feuerwehr. Durch anstehende Neubeschaffungen im Fuhrpark stünden genug Aufgaben an.
Anschließend berichtete Volker Geis über den Bereich der Gerätewarte. Zahlreiche Anschaffungen standen auch in 2016 wieder an. Neben der Ergänzung der vorhandenen Rollcontainer für den Versorgungs-LKW und der Erneuerung der Strahlenschutzausrüstung stand die Beschaffung neuer Helme an. Nach einem 10-monatigen Praxistest mit verschiedenen Helmen konnte man sich zum Jahresende für ein Produkt entscheiden. Die Beschaffung im Doppelhaushalt ist erfolgt.
Einen Ausblick gab er auf die Beschaffung des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuges HLF 20 und des Tanklöschfahrzeuges TLF 3000, welche in 2017 bzw. 2018 in Dienst gestellt werden sollen.
Lukas Lötterle fungiert als Leiter Atemschutz. Auch hier gab es zahlreiche Ereignisse im abgelaufenen Jahr. Neben der regelmäßigen Ausbildung, die durch die aktuell 21 Atemschutzgeräteträger ausgeübt wurde, mussten auch bei dem einen oder anderen Einsatz Atemschutzgeräte eingesetzt werden.
Durch den Jugendwart Thomas Apler und sein Ausbilder-Team werden aktuell 21 Jugendliche auf den Feuerwehrdienst vorbereitet. Neben der zweimal wöchentlich stattfindenden Ausbildung standen auch zahlreiche Freizeitveranstaltungen auf dem Plan. Ein Highlight war hierbei unter anderem der Feuerwehr-Action-Day im September, bei dem sich zahlreiche Kleinostheimer Jugendliche einen Überblick über die Feuerwehrtätigkeiten verschaffen konnten.
Auch die Kinderfeuerwehr unter der Leitung von Simone Geis hatte im abgelaufenen Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm. So konnten die 23 Kinder wieder viele gemeinsame Stunden verbringen.
Neben dem Bericht des Kassiers und der Kassenprüfer, gab Jochen Vongries einen kurzen Überblick zum Hornistencorps und wünscht sich noch etwas Verstärkung für die Feuerwehr-Musik-Gruppe.
Seit 2016 hat sich die Feuerwehr hinsichtlich der Öffentlichkeitsarbeit neu aufgestellt und einen dementsprechenden Arbeitskreis gegründet. Dessen Leiter, Fabian Kammerlander, berichtete kurz über die neue Homepage, den neuen Facebook-Auftritt und noch viele andere Sachen, die geleistet wurden. Ziel soll es sein, die Feuerwehr besser in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und dadurch auch mittelfristig Personal zu gewinnen.
Sandra Apler berichtete darüber hinaus über die verschiedenen vereinsinternen Aktivitäten des letzten Jahres.
Nach der Entlastung der Vorstandschaft standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Neuer Vereinsvorsitzende ist Lukas Lötterle, gefolgt von Simone Geis als zweite Vereinsvorsitzende. Das Amt der Schriftführerin begleitet Sandra Apler und Yvonne Geis führt die Vereinskasse. Die Kassenprüfer Burkard Kammerlander und Udo Rüttiger wurden bestätigt.
Eine Satzungsänderung wurde aufgrund Veränderungen in der Abgabenordnung notwendig. Hierbei wurden ebenfalls Änderungen an der Geschäftsordnung und der Ehrenordnung beschlossen.
Anschließend wurde der ehemalige Kommandant und Vereinsvorsitzende Friedel Gerst zum Ehrenkommandant ernannt.
Bürgermeister Dennis Neßwald dankte anschließend allen Feuerwehrdienstleistenden für ihr Engagement. Die Fülle der Berichte aus den verschiedenen Bereichen zeigt, dass hier mit sehr viel Einsatz ehrenamtlich gearbeitet wird. Als Dank übergab er auch ein kleines Präsent an den Vereinsvorsitzenden.
Als Vertreter der Kreisbrandinspektion überbrachte Kreisbrandinspektor Frank Wissel die Grußworte. Er schloss sich den Worten des Bürgermeisters an.
Thorsten Frank, FF Kleinostheim

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Bild Vorstandschaft

v.l.n.r.: KBI F. Wissel, T. Eisert (Stellv. Kommandant), S. Apler (Schriftführerin), S. Geis (Stellv. Vorsitzende), L. Lötterle (Vorsitzender), Y. Geis (Kassenwartin), T. Frank (Kommandant), Bürgermeister D. Neßwald

 

Heute Mittag gegen 12.45 Uhr ist es zu einem Schwelbrand in der Röstanlage einer Mainaschaffer Kaffeerösterei im Gewerbegebiet Im Trauenloh gekommen. Während die Mitarbeiter bereits erste Löschversuche unternahmen, wurde zeitgleich über Notruf die Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim brachten den Brand, der offenkundig aufgrund eines technischen Defektes in der Röstanlage ausgelöst worden war, schnell unter Kontrolle. Ein größerer Sachschaden konnte damit abgewendet werden. Während ein Trupp mit einem C-Rohr immer wieder glühende Röstkaffeestücke in der Anlage ablöschte, wurde der mit rund 200 kg Kaffeebohnen befüllte Röstbehälter von Hand geleert. Auf diese Weise konnten auch die letzten Glutnester beseitigt werden. Parallel dazu ließ Einsatzleiter Christoph Schöffel, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Mainaschaff, mit einem Wassersauger ausgetretenes Löschwasser aufnehmen, um einen Wasserschaden zu verhindern. Die Einsatzkräfte wurden hierbei von den anwesenden Betriebsangehörigen tatkräftig unterstützt. 26 Feuerwehrkräfte waren mit insgesamt 6 Fahrzeugen vor Ort. Neben Kreisbrandmeister Udo Schäffer waren zudem noch ein Rettungswagen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 15.00 Uhr beendet.

Etwas Bemerkenswertes am Rande:

Während des Feuerwehreinsatzes fuhr ein Pkw mit Kasseler Kennzeichen zwischen der Drehleiter und einem Löschfahrzeug auf den Hof des Betriebsgeländes. Während der Fahrer das Fahrzeug bereits verlassen hatte, wurde die Beifahrerin vom Feuerwehrsprecher auf den laufenden Feuerwehreinsatz und die Behinderung der Einsatzkräfte hingewiesen. Ihm wurde daraufhin entgegnet, dass sie das wisse, ihr Mann allerdings schnell Kaffee holen möchte. Die „Kaffeefahrt“ war indes erfolglos, das Ladengeschäft blieb während des Einsatzes geschlossen.

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Zu einem Dachstuhlbrand an einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Niedernberger Straße wurden die Feuerwehr Großostheim sowie der zuständige Kreisbrandmeister Udo Schäffer am Faschingssonntag (26.02.2017) gegen 12:46 Uhr gerufen.

Schon auf der Anfahrt des Löschzugs der Feuerwehr Großostheim wurde eine starke Rauchentwicklung festgestellt, worauf die Feuerwehr Wenigumstadt und die Feuerwehr Niedernberg sowie Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und Kreisbrandmeister Marco Eich nachalarmiert wurden.

Nach der ersten Erkundung des Einsatzleiters bot sich folgendes Schadensbild: In einer Lagerhalle brannten zwei Wechselrichter einer Photovoltaikanlage. Das Feuer griff bereits auf den Dachstuhl und eine angebaute Scheune über.  Sofort ließ Einsatzleiter Dr. Thomas Domanig (stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Großostheim) drei Atemschutztrupps ausrüsten und einen Löschangriff ausführen. Mit vier Hohlstrahlrohren gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Parallel dazu wurden die Drehleitern der Feuerwehren Großostheim und Niedernberg in Stellung gebracht und ein möglicher Außenangriff über das Wenderohr der Drehleitern vorbereitet. 

Die eingeleiteten Maßnahmen brachten nach kurzer Zeit den gewünschten Löscherfolg. Schon bald konnte „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden. Zeitgleich wurden mehrere Kabelschächte sowie die Solaranlagen auf den Nachbargebäuden auf eine mögliche Brandentstehung kontrolliert. An einem Kabelschacht konnte ein verkohltes Stromkabel festgestellt werden. Weiterhin wurden in den Nebengebäuden Brandschäden an den Bauteilen der Solaranlagen festgestellt.  Die verschiedenen Brandstellen wurden mit einer Wärmebildkamera nachgeprüft. Es konnte keine kritische Erhitzung mehr festgestellt werden. Von Seiten des Betreibers wurde der Betriebselektriker verständigt. In Zusammenarbeit mit dem Betriebselektriker wurden abschließend die verschiedenen Elemente der Solaranlagen stromlos geschaltet.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf 14 Fahrzeuge und insgesamt 59 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Von rettungsdienstlicher Seite war ein Rettungswagen der BRK Lehrrettungswache Aschaffenburg vor Ort. Der Rettungsdienst musste jedoch nicht eingesetzt werden.

Über den entstandenen Sachschaden sowie die Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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Nach dem es am Donnerstagmorgen bereits zu einem schweren Unfall auf der A45 bei Karlstein gekommen war, folgte ein weiterer am Freitag kurz vor Mittag. Ein Sattelzug, beladen mit Kleidung und Tapeten, fuhr mit voller Wucht auf einen Verkehrssicherungsanhänger der Autobahnmeisterei auf. Glücklicherweise wurde nur der Fahrer des Sicherungsfahrzeuges leicht verletzt. Der Unfallverursacher kam mit dem Schrecken davon.

Entstanden hierbei ist jedoch sehr hoher Sachschaden, deutlich im sechsstelligen Bereich. Die Zugmaschine des Sattelzugs wie auch der eigentliche Auflieger wurden schwer beschädigt. Die gesamte Flanke des Aufliegers wurde aufgerissen, hierbei verteilte sich die Ladung auf etwa 300 Meter der gesamten Autobahn. Totalschaden erlitt der Verkehrssicherungsanhänger bei dem Aufprall, hier war nichts mehr zu retten.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein wurde 11:31 Uhr zu diesem Einsatz alarmiert und rückte mit zwei Löschfahrzeugen, einem Gerätewagen Umweltschutz, einem Verkehrssicherungsanhänger und einem MTW mit LED Vorwarntafel aus zur Einsatzstelle. Auf insgesamt 18 Einsatzkräfte konnte der Einsatzleiter, Zugführer Guido Kaiser, zurückgreifen. Er wurde unterstützt vom ebenfalls alarmierten Kreisbrandinspektor Frank Wissel.

Die Aufgaben der Feuerwehr lauteten Verkehrsabsicherung und vorbeileiten des Verkehr an der Unfallstelle. Sicherstellung des Brandschutzes und vor allem räumen des großen Trümmerfeldes, bestehend aus Ladung und Fahrzeugteilen, auf der Autobahn. Erstmalig wurde hierzu ein vor kurzem beschafftes Luftgebläse eingesetzt, welches sehr gut funktionierte. Hierdurch konnte die große Fläche innerhalb kürzester Zeit von einer Person gereinigt werden, wofür vorher viele Personen mit Besen, das wahrscheinlich fünffache an Zeit benötigt hätten.

Gegen 14:00 Uhr hatten die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr Gemeinde Karlstein die Einsatzstelle verlassen und diese der Autobahnmeisterei übergeben. Zur Unfallursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Angaben machen.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg/Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein