Ein Sachschaden von weit mehr als 100.000 Euro entstand am heutigen frühen Morgen gegen 05.30 Uhr beim Brand eines Gewerbeobjektes in der Straße Am Steinbuckel in Hösbach, verletzt wurde niemand. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen bereits zwei direkt vor dem Gebäude unter einem Vordach abgestellte Pkw im Vollbrand, außerdem schlugen Flammen aus dem Erdgeschoss des 2-geschossigen Gebäudes. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Obergeschoss und die dortigen Wohnräume verhindert werden. 12 Atemschutztrupps brachten den Brand mit 3 C-Rohren gegen 06.15 Uhr unter Kontrolle. Nach dem „Feuer aus“ gemeldet werden konnte, wurde das Gebäude mit Hochleistungslüftern belüftet und entraucht. Insgesamt wurden 5 mit Schneeräumschilden und Salzstreuern ausgerüstete Pkw-Pickups beschädigt, 3 von ihnen erlitten Totalschaden. Zwei Büroräume im Erdgeschoss wurden ebenfalls komplett zerstört.

Die Feuerwehren aus Hösbach, Hösbach-Bahnhof und Goldbach waren unter der Leitung des Hösbacher Kommandanten Tobias Brinkmann mit 10 Fahrzeugen und 47 Einsatzkräften im Einsatz. Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann waren ebenfalls vor Ort. Wie es zu dem Brandgeschehen kommen konnte, ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Der Einsatz war gegen 07.30 Uhr beendet.

Am Samstag, 02.12.2017 fand für 18 Feuerwehrleute der Feuerwehren Alzenau, Rothenbuch, Großostheim, Schöllkrippen, Hofstädten, Krombach, Heimbuchenthal, Waldaschaff, Stockstadt und Heinrichsthal das Seminar Führungsunterstützung im Feuerwehrgerätehaus Heinrichsthal statt.
Ziel des Seminars ist die qualifizierte Unterstützung des Einsatzleiters in den Führungsstufen A/B. Nachdem Seminarleiter Roland Albert (Haibach) zunächst die theoretischen Grundlagen und Möglichkeiten zur Einsatzdokumentation vermittelt hatte, wurde danach in Gruppenarbeit das theoretische Wissen in die Praxis umgesetzt.

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Vollständig ausgebrannt ist heute früh aus bislang nicht geklärter Ursache das Schützenhaus Kahl samt Gaststätte und dem dazugehörigem Schießstand. Dabei entstand hoher Sachschaden, verletzt wurde niemand. Die Feuerwehren Kahl am Main, Karlstein, Alzenau und Kreisbrandinspektor Frank Wissel wurden um 04.37 Uhr zu dem Brand alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute schlugen die Flammen bereits aus dem Schießstand und dichter Rauch drang aus dem angebauten Schützenhaus. Während die Löscharbeiten am Schießstand zunächst schnell Wirkung zeigten und die Flammen dort eingedämmt werden konnten, gelang es zunächst nicht bis zum Brandherd am Schützengebäude vorzudringen. Das Feuer hatte sich unterhalb des mit Blechpaneelen verkleideten Daches über den gesamten Schießstand und das quer davor angebaute 1-geschossige Gebäude ausgebreitet. Dies bedingte zeitintensive und aufwändige Löscharbeiten. Um das Feuer löschen zu können, mussten die Blechpaneelen entfernt und das Dach auf einer Länge von nahezu 100 Meter geöffnet werden. Dazu wurde ein gewerblicher Bagger an die Einsatzstelle beordert. Weiter wurden weitere Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren Groß-Krotzenburg, Mömbris und Niedersteinbach, sowie der landkreiseigene Abrollbehälter Atemschutz aus Großostheim nachalarmiert. Unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Frank Wissel kamen insgesamt 90 Feuerwehrleute mit 18 Fahrzeugen zum Einsatz. Insgesamt wurden 52 Atemschutzgeräteträger eingesetzt. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswägen und Personal der Unterstützungsgruppen Rettung aus Kahl und Alzenau vor Ort. Kahls 1. Bürgermeister Jürgen Seitz verschaffte sich ebenfalls einen Überblick über das Einsatzgeschehen. Die Gemeindewerke Kahl stellten vorsorglich die Gaszufuhr zum Gebäude ab. Am Gebäude entstand Totalschaden die Schadenshöhe liegt im 6-stelligen Bereich. Der Einsatzende wird voraussichtlich gegen 13.00 Uhr sein.

Vier neue Feuerwehrleute für die FF Kleinostheim

Am vergangenen Freitag fand in der Kleinostheimer Maingauhalle der diesjährige Ehrenabend der Feuerwehr Kleinostheim statt. Zu Beginn begrüßte Kommandant Thorsten Frank die Gäste und gab einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2017. Zahlreiche Einsätze mussten wieder gemeistert werden, wobei sich auch ein paar nichtalltägliche Geschehnisse ereigneten. Neben dem Einsatzgeschehen in 2017 gab es auch im Bereich der Ausrüstung der Feuerwehr ein paar Veränderungen. Anfang des Jahres konnten die aktiven Feuerwehrdienstleistenden ihre neuen Helme in Empfang nehmen und Mitte des Jahres wurde das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug in Dienst gestellt.

Kommandant Frank dankte dabei dem anwesenden Bürgermeister Dennis Neßwald, sowie den Damen und Herren des Gemeinderates, die ebenfalls der Einladung zum Ehrenabend gefolgt waren.

Darauf folgend überbrachte Landrat Dr. Ulrich Reuter, ehemals aktives Mitglied der Kleinostheimer Feuerwehr, seine Grußworte und lobte das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr.

Nach dem Abendessen ging es in den Offiziellen Teil mit Ehrungen, Auszeichnungen und Beförderungen.
Zu Beginn wurden den Jugendlichen die Abzeichen für die erfolgreiche Teilnahme am Wissenstest überreicht. Dies waren: Lea Franz, Pascal Leischner, Alicia Trapp, Fabian Schrott, Jan Schwarzfischer (alle Stufe 1), Eric Bohlender, Denis Kruschina, Noah Ludwig, Gina Rachor, Natalie Ritscher, Eva Seifert, Neele Veith, Brendan Watzl (alle Stufe 2) Jaqueline Leischner, Daniela Schrott (beide Stufe 4), Pascale Stryi (Stufe 5) und David Weidlich (Stufe 6).

Für die Ausbildung der Jugendlichen dankte Kommandant Frank dem Ausbildungsteam Anna Alig, Fabian Kammerlander, Thomas Mischke, Christian Weber und Jugendwart Thomas Apler an deren Spitze.

Weiterhin wurde in 2017 auch wieder die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung durchgeführt. Die Abzeichen hierfür bekamen Simon Beck, Andre Emmel, Jan Schwarzfischer, Annika Veith, David Weidlich, Lukas Weidlich, Emely Wicke (alle Stufe 1), Sebastian Aulbach, Stephan Schwigon (beide Stufe 2), Thomas Mischke (Stufe 3), Simone Geis, Sebastian Karg (beide Stufe 5), Thomas Apler und Christian Kempf (beide Stufe 6).

Für ihren langjährigen aktiven Feuerwehrdienst wurden die Dienstaltersabzeichen an folgende Feuerwehrleute überreicht: Anna Alig, Eike Frieß, Thomas Mischke, Markus Staudigl (10 Jahre), Christian Kempf (20 Jahre), Steffen Sickenberger (30 Jahre) und Hans-Joachim Herzog (40 Jahre).

Weiterhin wurde Carmen Staudt für zehn Jahre aktive Feuerwehrmusik im Hornistencorps die Silberne Ehrennadel der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände sowie eine Urkunde des Landesfeuerwehrverbands Bayern überreicht.

Im Rahmen der Beförderungen konnten vier neue Feuerwehrleute in die aktive Mannschaft übernommen werden. Simon Beck, Andre Emmel, Annika Veith und David Weidlich wurden zum Feuerwehrmann bzw. –frau befördert. Darüber hinaus wurden Anna Alig und Thomas Mischke zum Oberfeuerwehrmann bzw. –frau und Sebastian Karg zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Anschließend übernahm Vereinsvorsitzender Lukas Lötterle die Auszeichnungen für langjährige Vereinstreue. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Hans-Joachim Herzog ausgezeichnet. Harald Alig, Oswald Hufnagel und Bruno Wieland sind bereits seit 50 Jahren im Feuerwehrverein Mitglied.

Weiterhin dankte Vorsitzender Lötterle Kerstin Bräuer und Thomas Apler für die langjährige Tätigkeit im Feuerwehrverein als Vorsitzende und Kassenwart.

Bürgermeister Neßwald überbrachte seine Grußworte und dankte den Feuerwehrdienstleistenden für ihr Engagement. Er sagte die Unterstützung in allen Bereichen zu, damit Kleinostheim auch weiterhin eine schlagkräftige Feuerwehr habe. Sei es im Bereich Personal oder in der Ausrüstung. Gemeinsam mit dem Gemeinderat werde hier immer ein Hauptaugenmerk auf den Bereich Feuerwehr gelegt. Weiterhin dankte er auch den beiden Feuerwehrkommandanten für die konstruktive Zusammenarbeit.

Nach den Grußworten von Kreisbrandinspektor Frank Wissel, in denen er ebenfalls der Feuerwehr Kleinostheim für das Engagement dankte, folgten die Schlussworte von Kommandant Frank. Mit dem Ausblick auf das neue Tanklöschfahrzeug TLF 3000 und der eventuell anstehenden Beschaffung eines neuen Mehrzweckboots, abhängig von der Förderzusage der Regierung von Unterfranken, endete der offizielle Teil des Ehrenabends, bevor es zum gemütlichen Teil überging.

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v.l.n.r.: Anna Alig (Oberfeuerwehrfrau), Simon Beck (Feuerwehrmann), Andre Emmel (Feuerwehrmann), Annika Veith (Feuerwehrfrau), David Weidlich (Feuerwehrmann), Thomas Mischke (Oberfeuerwehrmann), Sebastian Karg (Hauptfeuerwehrmann)

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v.l.n.r.: Christian Kempf (20 Jahre aktiv), Markus Staudigl (10 Jahre aktiv), Anna Alig (10 Jahre aktiv), Eike Frieß (10 Jahre aktiv), Thomas Mischke (10 Jahre aktiv) Hans-Joachim Herzog (40 Jahre aktiv)

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v.l.n.r.: Harald Alig (50 Jahre Verein), Bruno Wieland (50 Jahre Verein), Hans-Joachim Herzog (40 Jahre Verein), Oswald Hufnagel (50 Jahre Verein)

Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße AB 16 zwischen Großostheim und Niedernberg am späten gestrigen Abend, hat der 21-jährige Fahrer aus dem Landkreis Miltenberg schwere Verletzungen erlitten. Aus bislang unbekannte Ursache war er mit seinem BMW von der Fahrbahn abgekommen und gegen mehrere am Fahrbahnrand stehende Bäume geprallt. Der junge Mann musste von Einsatzkräften der Feuerwehr Großostheim mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem völlig zertrümmerten Pkw befreit werden. Die Feuerwehr Großostheim und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 23.13 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Nach dem Eintreffen kümmerten sich die ersten Feuerwehrleute gleich um den Schwerverletzten, während die technische Rettung aus dem Fahrzeug vorbereitet wurde. Weitere Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab. Nachdem der Unfallfahrer aus seinem Fahrzeuge befreit und an den Rettungsdienst übergeben worden war, halfen die Feuerwehrleute dem Abschleppdienst bei der Bergung des Fahrzeuges und dem ebenfalls anwesenden Mitarbeiter der Straßenmeisterei bei der Reinigung der Fahrbahn. Die Kreisstraße AB16 war während der Rettungsarbeiten voll gesperrt. Die Feuerwehr Großostheim war mit 7 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften unter der Leitung von Zugführer Volker Becker im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und einem Rettungswagen vor Ort. Der Einsatz war gegen 02.30 Uhr beendet.

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Im Ehrenamt erfolgreich qualifiziert!
Am Samstag, den 18.11.2017 legten insgesamt 22 Kameradinnen und Kameraden aus den Gemeinden des Landkreises Aschaffenburg und der Stadt Aschaffenburg erfolgreich ihre Prüfung zum „Maschinist für Löschfahrzeuge und Tragkraftspritzen“ an der „Ausbildungsstätte für Maschinisten im Landkreis Aschaffenburg“ bei der Feuerwehr Markt Großostheim ab. Vorausgegangen waren seit September 2017 ca. 40 Stunden intensive Ausbildung in Theorie und Praxis. Neben ihren eigentlichen Berufen fanden die Kameraden/-innen trotzdem noch die Zeit und die Bereitschaft, sich zum Schutz ihrer Mitbürger weiterzubilden. Sie dürfen nun Feuerwehrfahrzeuge fahren und die mitgeführten Aggregate, insbesondere die Feuerlöschkreiselpumpe, bedienen. Die Zeugnisübergabe fand durch die Wehrführung der Feuerwehr Großostheim statt. Sowohl Kommandant Stefan Ullrich wie auch stellvertretender Kommandant Dr. Thomas Domanig betonten die Wichtigkeit der Funktion „Maschinist“ in der Feuerwehr und wünschten den Teilnehmern für die Zukunft immer eine unfallfreie Einsatzfahrt und ein sicheres Ankommen am Einsatzort.

Das Ausbilderteam bedankt sich allen Lehrgangsteilnehmern und Ausbildern für die engagierte Durchführung des Lehrgangs. Auch allen anderen Personen und Organisationen gilt es Danke zu sagen. Ohne ihre wertvollen „Dienste“ im Hintergrund und Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr wäre ein solcher Lehrgang nicht durchführbar.
Christian Moßdorf, FF Großostheim

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Am Samstag, 18.11.2017 fand im Schulungsraum der Feuerwehr Haibach ein ganztägiges Seminar zum Thema "Kommunikation und Konfliktmanagement in der Feuerwehr" statt.

Brände zu löschen, technische Hilfe zu leisten, Erstversorgung von Verletzten - dies sind alles Aufgaben, die von den Feuerwehren heute ausgeführt werden.

Immer wichtiger werden bei den Feuerwehren aber auch die Fragen: Wie gewinne ich Einsatzkräfte für den aktiven Dienst und wie halte ich diese bei der Feuerwehr?

Kommunikation und Konfliktmanagement spielen bei den Feuerwehren daher zunehmend eine immer größere Rolle. Am vergangenen Samstag trafen sich 13 Führungskräfte von Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg, um zu diesen Fragen qualifizierte Antworten zu erhalten.

Als Referentin konnte Frau Ute Wendehost-Rossmeier für dieses Seminar gewonnen werden, die schon mehrfach solche Seminare für die Führungskräfte unserer Feuerwehren durchgeführt hat.

Folgende Themen wurden besprochen:

  • Wie motiviere ich meine Mannschaft?
  • Wie sage ich es dem anderen?
  • Wie führe ich ein Kritikgespräch?
  • Aktives Zuhören

Viele dieser Fragen wurden in Gruppenarbeiten erarbeitet.

Den Teilnehmern machte dieser Tag großen Spaß und es konnten viele praktische Tipps mit nach Hause genommen werden - vielen Dank an die Teilnehmer und die Trainerin. Danke auch an die Feuerwehr Haibach für die sehr gute Verpflegung.

Frank Wissel, KBI

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Am Samstag, 18.11.2017 fand der offizielle Spatenstich zur Erweiterung der Feuerwache Großostheim statt. Auf der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim sind neben den für den örtlichen Bedarf notwendigen Fahrzeugen und Ausrüstungen auch zahlreiche notwendige Spezialgerätschaften für den überörtlichen Brandschutz und Katastrophenschutz untergebracht. Viele dieser Spezialgeräte der Feuerwehr, insbesondere Abrollbehälter, stehen seit einiger Zeit im Freien oder sind in den bestehenden Hallen unzureichend und beengt untergebracht.

Der Markt Großostheim hat sich nun bereit erklärt die Feuerwache um eine weitere Fahrzeughalle mit 9 Stellplätzen zu erweitern, damit diese Ausstattung adäquat untergebracht werden kann.

Neben Landrat Dr. Ulrich Reuter, Großostheims 1. Bürgermeister Herbert Jakob und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer waren auch zahlreiche Großostheimer Gemeinderäte und natürlich viele Feuerwehrleute der Feuerwehr Großostheim beim offiziellen Spatenstich zugegen.

Nach der Begrüßung durch Kommandant Stefan Ullrich richtete Bürgermeister Herbert Jakob sein Wort an die Anwesenden.

Dem Wunsch von Kommandant Stefan Ullrich und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, die seit Jahren im Freien untergebrachten Abrollbehälter und Geräte in einer zusätzlichen Fahrzeughalle unterzubringen, sei man nach Vorlage eines schlüssigen Finanzierungskonzeptes übereinstimmend nachgekommen. Die Baukosten lägen mit 682.000 Euro auch nur um 12.000 Euro über den ursprünglich geschätzten Kosten. Davon trage der Landkreis Aschaffenburg den Löwenanteil mit 310.000 Euro. Die Regierung von Unterfranken habe einen Zuschuss von 208.000 Euro zugesagt. Auch die Feuerwehrvereine Großostheim, Pflaumheim und Ringheim würden zu dem Bau einen Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro hinzugeben, was nicht selbstverständlich sei, da die Feuerwehrleute des Marktes Großostheim immerhin auch auch zu rund 400 Einsätzen jährlich ausrücken. So verbleibe beim Markt Großostheim schließlich noch ein Eigenanteil von rund 150.000 Euro.

Landrat Dr. Reuter hob in seinem Grußwort die Bereitschaft der Großostheimer Feuerwehrleute hervor, sich für den überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz zu engagieren. Dies sei keine Selbstverständlichkeit. Die Unterbringung der Gerätschaften in einer wettergeschützten Halle diene letztlich auch dem Werterhalt der überörtlichen Feuerwehr- und Katastrophenschutzausstattung und so sei der Landkreis gerne dem Vorschlag des Kreisbrandrates gefolgt und leiste seinen finanziellen Beitrag zu diesem Bauvorhaben.

Die Feuerwehr Großostheim ist zwar eine gemeindliche Einrichtung. Sie ist aber eine ganz besondere gemeindliche Einrichtung, denn sie wirkt nicht nur nach innen in die eigene Gemeinde. Die Feuerwehr Großostheim erfüllt neben ihren örtlichen Notwendigkeiten vielfältige Aufgaben im überörtlichen Brandschutz und im Katastrophenschutz und das weit über die Grenzen des Marktes Großostheim hinaus, so Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer in seinem Grußwort. Mit dem Erweiterungsbau werde die Feuerwache zu einem Zentrum des überörtlichen Brandschutzes und des Katastrophenschutzes im Landkreis Aschaffenburg.

Er dankte dem Markt Großostheim für die Bereitschaft seine Feuerwache zu erweitern. Genauso dankte er dem Landkreis Aschaffenburg und dem Freistaat für die finanzielle Unterstützung. Alle trügen damit zu einer Stärkung des Brand- und Katastrophenschutz in der gesamten Region bei.
Großostheims Vereinsvorsitzender und Architekt des Erweiterungsbaus, Michael Reising forderte im Anschluss an die Ansprachen zum symbolischen Spatenstich auf, dem selbstverständlich gerne nachgekommen wurde.

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Auf dem Bild von links nach rechts:
Stephan Peter,Fa. Erdbau Höfling, Kdt. Stefan Ullrich, Landrat Dr. Ulrich Reuter, Marko Kraus, Fa. Kraus Bau GmbH, 1. Bürgermeister Herbert Jakob, 2. Bürgermeister Horst Müller, Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, Architekt Michael Reising

Feuerwehr – wie funktioniert das?

Im Landkreis Aschaffenburg existieren zur Zeit 33 Kinderfeuerwehren und die Zahl wird in Zukunft weiter steigen. Hauptziel dieser Kinderfeuerwehren ist die Sicherstellung von Nachwuchs in den einzelnen Freiwilligen Feuerwehren. Dies hat auch der Gesetzgeber in Bayern erkannt und zum 01. Juli 2017 das Bayerische Feuerwehrgesetz geändert. Gemeinden können nun in Bayern in die gemeindlichen Freiwilligen Feuerwehren Kinderfeuerwehren integrieren. Hierfür werden natürlich entsprechende Betreuerinnen und Betreuer benötigt. Viele Feuerwehren greifen hierbei auf Erzieherinnen und Personen zurück die zwar keine Feuerwehrausbildung haben, aber sehr gut mit Kindern umgehen können. Bei den Kinderfeuerwehren ist es sehr wichtig, die Mädchen und Buben spielerisch auf die Feuerwehr vorzubereiten. Deshalb hat das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg sich entschieden für diese Betreuerinnen/Betreuer eine Schulung anzubieten. So konnte Fachreferatsleiter Volker Hock am Samstag, den 11. November 2017 fünf Betreuerinnen von Kinderfeuerwehren um 13.00 Uhr in der Feuerwache Großostheim begrüßen. In einer rund dreistündigen Fortbildung ging Volker Hock zum Beispiel auf die Struktur einer Freiwilligen Feuerwehr ein. Wer hat in der Feuerwehr was zu sagen? Was ist der Unterschied zwischen der gemeindlichen Feuerwehr und dem Feuerwehrverein? Was ist der Kreisfeuerwehrverband und was ist die Kreisbrandinspektion? Aber auch rechtliche Dinge wie das Bayerische Feuerwehrgesetz, oder verschiedene Dienstvorschriften und Verordnungen wurden angesprochen. Zum Abschluss der Veranstaltung waren sich alle einig, dass es sehr lehrreich und informativ war. Volker Hock händigte allen Teilnehmerinnen eine Bestätigung aus. Er bedankte sich für die rege Teilnahme  und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

Volker Hock

Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

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Am Samstag, 11.11.2017 haben 21 neue Feuerwehr-Sanitäter ihre Prüfung erfolgreich abgelegt. Vorausgegangen war ein fünfwöchiger Lehrgang, der immer Freitags abends, Samstags den ganzen Tag und Sonntags den halben Tag gedauert hat. Zusätzlich haben sich die Teilnehmer freiwillig an weiteren Abenden getroffen und so ihr Wissen gefestigt und vertieft. In diesem Lehrgang wurden die Grundlagen für die erweiterten Erste-Hilfe Maßnahmen vermittelt, nun gilt es an den Standorten weitere Erfahrungen zu sammeln, das Wissen weiter zu Vertiefen und in den Handlungen sicher zu werden.

In der Prüfung mussten die Teilnehmer erst ihr theoretisches Wissen bei einer schriftlichen Prüfung zeigen, im Anschluss musste einmal ein Reanimationsfallbeispiel und ein weiteres Praxisfallbeispiel sicher und richtig abgearbeitet werden.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, die an der über 90 stündigen Ausbildung teilgenommen haben und sich in ihrer Freizeit im medizinischen Bereich ausgebildet haben.

Ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Mainaschaff, die uns für diesen Lehrgang seit vielen Jahren schon ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt und die Teilnehmer verpflegt.

Vielen Dank an alle Ausbilder der Malteser und der Feuerwehr, die einen hohen Ausbildungsstand vermitteln und mit ihrer Fachkompetenz für eine erfolgreiche Ausbildung stehen.

Tobias Brinkmann

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Am Jahresanfang wurde der Nachwuchspreis 5207 der Jugendfeuerwehr Bayern für alle bayerischen Jugendfeuerwehren ausgeschrieben.
Nach einigen Überlegungen entschloss sich die Jugendfeuerwehr Kleinostheim, mit ihrem Jugendwart Thomas Apler, sich mit dem Feuerwehr-Action-Day für den Nachwuchspreis zu bewerben.
Der Feuerwehr-Action-Day wurde im Jahr 2017 bereits zum zweiten Mal ausgerichtet und dient hauptsächlich der Nachwuchsgewinnung. Es wird an diesem Tag ein buntes Programm für Jugendliche angeboten, um sich mit dem Thema Feuerwehr vertraut zu machen. Aber auch für die Eltern bietet der Feuerwehr-Action-Day die Möglichkeit die Aufgaben der Feuerwehr kennen zu lernen.
Das Ziel ist es, möglichst viele Kinder- und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 18 Jahren zu erreichen und sie für unser außergewöhnliches Hobby in der Kinder- und Jugendfeuerwehr zu begeistern.
Das Vorhaben war und ist:
Weg von staubigen Vorträgen und Fahrzeugausstellungen und hin zu actionreichen Showübungen, Fettexplosionen sowie adrenalinhaltigen Stationen.
Wir wollten einen Tag für Groß und Klein, ein Tag mit dem besten Kumpel oder der kompletten Familie ausrichten.
Große Freude herrschte bei uns im August, als Dank Facebook-Voting der bayernweite Sieger feststand – die Jugendfeuerwehr Kleinostheim.
Am vergangenen Samstag konnte dann der Gewinn eingelöst werden. Auf Einladung der Jugendfeuerwehr Bayern ging es nach Nürnberg. Am Vormittag stand ein Besuch des Technikmuseums an. Nach den dortigen Eindrücken gab es beim gemeinsamen Mittagessen etwas Entspannung, bevor es zum Abschluss noch in den Nürnberger Tierpark ging.
Thorsten Frank
Kdt. FF Kleinostheim

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Heute morgen ist gegen 05.45 Uhr ein mit einer Asphaltfräsmaschine beladener Tieflader auf der Kreisstraße AB 5 zwischen der Abzweigung Rothenbuch und der Kreuzung Sieben Wege von der Fahrbahn abgekommen und umgestürzt. Der Lkw war in Fahrtrichtrichtung Weibersbrunn unterwegs als er aus bislang unbekannter Ursache in das Bankett geriet und in der Folge samt der schweren Baumaschine umstürzte. Die Feuerwehr Rothenbuch und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 05.49 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Im Nachgang wurde noch der Rüstwagen der Feuerwehr Waldaschaff und der landkreiseigene Abrollbehälter Ölwehr von der Feuerwehr Goldbach hinzugerufen. Aktuell wird der Kraftstofftank der Fräsmaschine von Feuerwehrkräften entleert und umgepumpt, bevor die 34 Tonnen schwere Maschine mit einem Bergekran aufgerichtet werden kann. Die Feuerwehren sind mit 33 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen vor Ort. Die Kreisstraße ist derzeit noch voll gesperrt. Die Bergungsarbeiten werden sich noch mehrere Stunden hinziehen.

Bilderserie im Main-Netz

Anfang November fand zum 6. Mal der Kinotag der Landkreis-Kinderfeuerwehren statt. 191 Kinder und 62 Betreuer aus 18 Kinderfeuerwehren waren am Samstag, 04.11.2017 der Einladung des Fachreferates Kinderfeuerwehr im Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg gefolgt. Die Verantwortlichen des Fachreferates und der Betreiber des Casino-Kinos in Aschaffenburg hatten dieses Jahr den Kinderfilm „Der kleine Vampir“ ausgesucht. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl mussten die Kinder auf beide Vorführräume verteilt werden, bevor um kurz nach 11.00 Uhr die Vorführung beginnen konnte. Ein Großteil der Betreuer traf sich während der Filmvorführung zu einem Kaffee und guten Gesprächen im kinoeigenen Cafe. Nach eineinhalb Stunden war die Vorstellung zu Ende und die Kinderfeuerwehr-Gruppen traten mit bester Laune wieder ihre Heimreise an.

Volker Hock

Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

Ein folgenschwerer Lkw-Unfall hat sich heute früh auf der Bundesautobahn A3 im Baustellenbereich ca. 300 Meter vor der Rastanlage Spessart in Fahrtrichtung Frankfurt ereignet. Bei dem Unfall kamen 3 Unfallbeteiligte ums Leben. Gegen 04.20 Uhr geriet ein mit Kies beladener Lkw-Sattelkipper im Baustellenbereich vor der Rastanlage Spesssart aus bislang ungeklärter Ursache ins Schlingern kippte um und kam quer auf der Fahrbahn zum Liegen. Die komplette Kiesladung verteilte sich dabei auf der Fahrbahn. Ein nachfolgender mit Paketen beladener Lkw Gliederzug versuchte noch dem Lkw auszuweichen und fuhr auf diesen auf. Ein dritter folgender Sattelzug fuhr anschließend noch auf den Paket-Lkw auf. Ein Richtung Würzburg fahrender Klein-Lkw konnte dem auf die Gegenfahrbahn ragenden Paket-Lkw nicht mehr Ausweichen und fuhr ebenfalls in den Paketlaster hinein. Dabei wurde der Aufbau des Klein-Lkw erheblich beschädigt. Anschließend streifte der Klein-Lkw auch noch einen gerade auf die Autobahn auffahrenden Sattelzug.

Für den Fahrer des Kies-Lkw und einen Insassen des Paket-Lkw kam jede Hilfe zu spät, der 2. Insasse des Paketlasters verstarb noch heute früh im Krankenhaus. Die Fahrer des Klein-Lkw und des auffahrenden Sattelzuges wurden bei dem Unfall allem Anschein nach nur leicht verletzt. Die Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff und Bessenbach wurden um 04.25 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich der Fahrer des Kieslasters noch in seinem Führerhaus und wurde mit Rettungsgerät befreit.

Weiterhin begannen die Feuerwehrleute mit Wiederbelebungsmaßnahmen an den beiden verunglückten Insassen des Paket-Lkw. Sowohl der Kieslaster als auch der Paket-Lkw wurden mit Seilwinden der beiden Rüstwägen aus Weibersbrunn und Waldaschaff gegen weiteres Abrutschen gesichert. Damit schweres Bergungsgerät bis zur Unfallstelle vorrücken konnte, mussten die Leitplanken mit Schlagschraubern demontiert werden. Weitere Leitplankenteile wurde mit Hilfe einer Säbelsäge und anderem technischen Gerät zerteilt. Derzeit werden die Kraftstofftanks der unfallbeteiligten Lkw entleert und umgefüllt, bevor die Lkw aufgerichtet und abtransportiert werden können. Des Weiteren unterstützen die Feuerwehrleute beim Bergen der Pakete und der Beseitigung des über die Fahrbahn verstreuten Kieses. Die Feuerwehren Dammbach und Hessenthal führen in Absprache mit der Polizei verkehrslenkende Maßnahmen durch.

Derzeit sind insgesamt 75 Feuerwehrkräfte mit 20 Fahrzeugen der Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff, Bessenbach, Dammbach und Hesssenthal unter der Leitung des Weibersbrunner Kommandanten Fred Gellner an der Einsatzstelle. Unterstützt wird er dabei von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Marco Eich. Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer war ebenfalls vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 14 Einsatzkräften, darunter 2 Notärzte und ein Einsatzleiter in den Einsatz eingebunden. Die Autobahn ist derzeit noch in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Die Aufräumungsarbeiten werden sich bis in die Nachmittagsstunden hinziehen.

Im Jahr 2017 nahmen wieder über 300 Jugendliche aus 46 Jugendfeuerwehren am Wissenstest zum Thema „Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr, Persönliche Schutzausrüstung und Dienstkleidung“ teil.
Im Einzelnen waren es insgesamt 339 Teilnehmer aus den Jugendfeuerwehren Alzenau, Hörstein, Kälberau, Michelbach, Wasserlos, Dammbach, Glattbach, Goldbach, Unterafferbach, Großostheim, Wenigumstadt, Haibach, Heigenbrücken, Jakobsthal, Heimbuchenthal, Heinrichsthal, Hösbach, Feldkahl-Rottenberg, Hösbach-Bahnhof, Wenighösbach, Winzenhohl, Johannesberg, Rückersbach, Kahl, Karlstein, Kleinkahl, Kleinostheim, Krombach, Laufach, Mainaschaff, Mömbris, Daxberg, Gunzenbach, Königshofen, Niedersteinbach, Schimborn, Rothenbuch, Sailauf, Eichenberg, Schöllkrippen, Hofstädten, Schneppenbach, Stockstadt, Waldaschaff, Weibersbrunn und Westerngrund.

An 6 Tagen wurde der Wissenstest an verschiedenen Feuerwehr-Standorten, verteilt über den Landkreis abgehalten. Zunächst war ein Theorieteil in Form eines Fragebogens zu beantworten. Dieser war, je nachdem welche der 6 Stufen von dem Teilnehmer/ der Teilnehmerin absolviert wurde, unterschiedlich schwierig und umfangreich. Danach ging es ab der Stufe 3 zu einem Praxisteil, der in der jeweiligen Fahrzeughalle stattfand: Die erste Aufgabe war verschiedene Teile der Schutzausrüstung eines Jugendfeuerwehrmitglieds unter 16 Jahren, eines Jugendfeuerwehranwärters über 16 Jahren und eines aktiven (erwachsenen) Feuerwehrmanns richtig zu sortieren. Ab Stufe 4 galt es dann noch die einzelnen Funktionen innerhalb der Feuerwehr, z. B. Atemschutzüberwachung, Zugführer, Kommandant, den jeweiligen Kennzeichnungswesten und Helmkennzeichnungen zuzuordnen. Als Schiedsrichter fungierten die Mitglieder des Fachreferates Jugendarbeit im Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg.

Besonders erfreulich ist, dass dieses Jahr wieder eine Steigerung der Teilnehmer und der teilnehmenden Feuerwehren im Vergleich zu den vergangenen Jahren erreicht wurde. Teilnehmerstärkste Gruppe war die Jugendfeuerwehr Wenigumstadt mit 19 Jugendlichen gefolgt von der JF Kleinostheim mit 16 Teilnehmern und der Gruppe aus Stockstadt mit 14 Teilnehmern.
Philipp Weineck
Fachreferat Jugendarbeit
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Abnahme des Leistungsabzeichens „Jugendflamme“ Stufe 2 und 3 in Goldbach
Am Morgen des 14.Oktobers fand die Abnahme des Leistungsabzeichens „Jugendflamme“ im Übungshof der Feuerwehr Goldbach statt. Für die Stufe 2 traten die Jugendfeuerwehren Goldbach (4 Jugendliche), Haibach (3 Jugendliche), Stockstadt (2 Jugendliche), Wasserlos (10 Jugendliche) an. Für die Stufe 3 waren die Jugendfeuerwehren Kälberau (4 Jugendliche) und Stockstadt (3 Jugendliche) angemeldet. Abgenommen wurden die beiden Stufen vom Fachreferat Jugendarbeit durch Georg Thoma (Kreisjugendwart), Benjamin Weidinger (stv. Kreisjugendwart), Verena Thomas, Anna Bott und Philipp Weineck, unterstützt von den mitgereisten Jugendwarten. Bei der Stufe 2 wurde zunächst Fahrzeugkunde geprüft und jeder Jugendliche musste 5 Geräte an seinem eigenen Fahrzeug zeigen und die Funktion erklären. Danach wurden truppweise ein Standrohr gesetzt und ein C-Schlauch ins 2. Obergeschoss hochgezogen. Anschließend wurde als Teamwork-Spiel C-Schlauch-Flechten gemacht. Bei der Stufe 3 wurde ein Löschangriff mit einem Schaumrohr aufgebaut und anschließend wurden verschiedene Fälle der ersten Hilfe absolviert, hier u.a. das Auffinden einer bewusstlosen Person. Zum Schluss präsentierten die Jugendfeuerwehren ihre Themenarbeit. Dazu hatten sie im Vorfeld aus dem sozialen, ökologischen, kreativ-kulturellen oder sportlichen Bereich ein Thema ausgewählt. Die Jugendfeuerwehr Kälberau hatte sich im ökologischen Bereich um eine Streuobstwiese im Ortsgebiet gekümmert und hatte zudem 4 Niströhren für Steinkäuze gebaut, welche sie zusammen mit dem Vogelschutzverein am Waldrand aufgehängt hatten. Die Jugendfeuerwehr Stockstadt hatte im sozialen Bereich die KiTa/Kindergarten am Campus besucht. Dort hielten sie eine Brandschutzerziehung ab und gewannen zudem Einblicke in den Beruf des Kinderpflegers und des Erziehers. Kreisjugendwart Georg Thoma lobte beide Projekte als gute Beispiele dafür wie die Jugendfeuerwehr über ihren Tellerrand hinausschauen kann. Mit der Verleihung der Abzeichen endete die Veranstaltung gegen Mittag.
An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an die Feuerwehr Goldbach für das zur Verfügung stellen des Übungshofs und der benötigten Materialen und Ausrüstung sowie an die Schiedsrichter des Fachreferates Jugendarbeit. Ein besonderer Dank gilt den Jugendwarten der teilnehmenden Jugendgruppen, die ihre Jugendlichen hervorragend auf die Prüfung vorbereitet haben sowie allen teilnehmenden Jugendlichen.
Für das Fachreferat Jugendarbeit
Philipp Weineck, FSJler 2017/18

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Am heutigen frühen Donnerstag Morgen gegen 04:19 Uhr wurde die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn zu einem LKW-Unfall auf die BAB 3, Fahrtrichtung Würzburg, Höhe Anschlussstelle Rohrbrunn alarmiert. Die Anfahrt für die anrückenden Einsatzkräfte gestaltete sich schwierig, da kurz vor der Einsatzstelle im Baustellenbereich zwei Schwertransporte die Fahrbahn blockierten und ein Durchkommen für die Kräfte nicht möglich war. Glücklicherweise konnten die anfahrenden Kräfte die BAB 3 im Baustellenbereich über einen Waldweg verlassen und so über die Landstraße direkt die Anschlussstelle Rohrbrunn anfahren. Vor Ort eingetroffen stellte sich folgende Lage dar: Ein PKW war in das Heck eines vermutlich stehenden LKWs auf der rechten Spur gekracht. Der Fahrer des PKW konnte sein Fahrzeug glücklicherweise selbst, leicht verletzt, verlassen. Der Einsatzleiter Fred Gellner (Kdt. FF Weibersbrunn) konnte auf 6 Fahrzeuge mit insgesamt 24 Einsatzkräften zurückgreifen. Von Seiten der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg stand Otto Hofmann (KBI) vor Ort beratend zur Seite. Rettungsdienst und Polizei waren ebenfalls vor Ort. Die zur Sicherheit, während der Anfahrt, nachalarmierte Feuerwehr Dammbach, musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach ca. 1 Stunde konnen die Feuerwehren, die noch fahrbereiten verunfallten Fahrzeuge, von der Autobahn begleiten und die Straße reinigen. Gegen 05:45 Uhr war die Fahrbahn wieder frei und die Kräfte konnten zurück zu Ihren Standorten fahren.

Martin Bahmer, FF Waldaschaff

Der Einsatzleiter Fred Gellner (Kdt. FF Weibersbrunn) konnte auf 6 Fahrzeuge mit insgesamt 24 Einsatzkräften zurückgreifen. Von seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg stand Otto Hofmann (KBI) vor Ort beratend zur Seite. Rettungsdienst und Polizei waren ebenfalls vor Ort. Die zur Sicherheit, während der Anfahrt, nachalarmierte Feuerwehr Dammbach, musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach ca. 1 Stunde konnen die Feuerwehren, die noch fahrbereiten verunfallten Fahrzeuge, von der Autobahn begleiten und die Straße reinigen. Gegen 05:45 Uhr war die Fahrbahn wieder frei und die Kräfte konnten zurück zu Ihren Standorten fahren.
Martin Bahmer, FF Waldaschaff

Glücklicherweise konnten die anfahrenden Kräfte die BAB 3 im Baustellenbereich über einen Waldweg verlassen und so über die Landstraße direkte die AS Rohrbrunn anfahren. Vor Ort eingetroffen stellte sich folgende Lage dar:
Ein PKW krachte in das Heck eines, vermutlich stehenden LKWs auf der rechten Spur. Der Fahrer des PKW konnte sein Fahrzeug glücklicherweise selbst, leicht verletzt, verlassen.

Der Einsatzleiter Fred Gellner (Kdt. FF Weibersbrunn) konnte auf 6 Fahrzeuge mit insgesamt 24 Einsatzkräften zurückgreifen. Von seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg stand Otto Hofmann (KBI) vor Ort beratend zur Seite. Rettungsdienst und Polizei waren ebenfalls vor Ort. Die zur Sicherheit, während der Anfahrt, nachalarmierte Feuerwehr Dammbach, musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach ca. 1 Stunde konnen die Feuerwehren, die noch fahrbereiten verunfallten Fahrzeuge, von der Autobahn begleiten und die Straße reinigen. Gegen 05:45 Uhr war die Fahrbahn wieder frei und die Kräfte konnten zurück zu Ihren Standorten fahren.
Martin Bahmer, FF Waldaschaff

Glücklicherweise konnten die anfahrenden Kräfte die BAB 3 im Baustellenbereich über einen Waldweg verlassen und so über die Landstraße direkte die AS Rohrbrunn anfahren. Vor Ort eingetroffen stellte sich folgende Lage dar:
Ein PKW krachte in das Heck eines, vermutlich stehenden LKWs auf der rechten Spur. Der Fahrer des PKW konnte sein Fahrzeug glücklicherweise selbst, leicht verletzt, verlassen.

Der Einsatzleiter Fred Gellner (Kdt. FF Weibersbrunn) konnte auf 6 Fahrzeuge mit insgesamt 24 Einsatzkräften zurückgreifen. Von seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg stand Otto Hofmann (KBI) vor Ort beratend zur Seite. Rettungsdienst und Polizei waren ebenfalls vor Ort. Die zur Sicherheit, während der Anfahrt, nachalarmierte Feuerwehr Dammbach, musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach ca. 1 Stunde konnen die Feuerwehren, die noch fahrbereiten verunfallten Fahrzeuge, von der Autobahn begleiten und die Straße reinigen. Gegen 05:45 Uhr war die Fahrbahn wieder frei und die Kräfte konnten zurück zu Ihren Standorten fahren.
Martin Bahmer, FF Waldaschaff