Heute Mittag gegen 12.45 Uhr ist es zu einem Schwelbrand in der Röstanlage einer Mainaschaffer Kaffeerösterei im Gewerbegebiet Im Trauenloh gekommen. Während die Mitarbeiter bereits erste Löschversuche unternahmen, wurde zeitgleich über Notruf die Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim brachten den Brand, der offenkundig aufgrund eines technischen Defektes in der Röstanlage ausgelöst worden war, schnell unter Kontrolle. Ein größerer Sachschaden konnte damit abgewendet werden. Während ein Trupp mit einem C-Rohr immer wieder glühende Röstkaffeestücke in der Anlage ablöschte, wurde der mit rund 200 kg Kaffeebohnen befüllte Röstbehälter von Hand geleert. Auf diese Weise konnten auch die letzten Glutnester beseitigt werden. Parallel dazu ließ Einsatzleiter Christoph Schöffel, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Mainaschaff, mit einem Wassersauger ausgetretenes Löschwasser aufnehmen, um einen Wasserschaden zu verhindern. Die Einsatzkräfte wurden hierbei von den anwesenden Betriebsangehörigen tatkräftig unterstützt. 26 Feuerwehrkräfte waren mit insgesamt 6 Fahrzeugen vor Ort. Neben Kreisbrandmeister Udo Schäffer waren zudem noch ein Rettungswagen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 15.00 Uhr beendet.

Etwas Bemerkenswertes am Rande:

Während des Feuerwehreinsatzes fuhr ein Pkw mit Kasseler Kennzeichen zwischen der Drehleiter und einem Löschfahrzeug auf den Hof des Betriebsgeländes. Während der Fahrer das Fahrzeug bereits verlassen hatte, wurde die Beifahrerin vom Feuerwehrsprecher auf den laufenden Feuerwehreinsatz und die Behinderung der Einsatzkräfte hingewiesen. Ihm wurde daraufhin entgegnet, dass sie das wisse, ihr Mann allerdings schnell Kaffee holen möchte. Die „Kaffeefahrt“ war indes erfolglos, das Ladengeschäft blieb während des Einsatzes geschlossen.

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