Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich gestern Abend gegen 19.00 Uhr auf der Autobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld ereignet. Der Fahrer eines Kleinbusses war auf einen mit medizinischen Sauerstoff beladenen Gefahrgut-Lkw aufgefahren. Der 25-jährige Fahrer des polnischen Fahrzeuges wurde bei dem Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Seine beiden Mitfahrerinnen wurden nur leicht verletzt. Um 18.53 Uhr wurden die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff sowie die Feuerwehren Marktheidenfeld und Altfeld aus dem Landkreis Main-Spessart zu dem Unfall alarmiert. Außerdem fuhren Kreisbrandmeister Marco Eich (Waldaschaff) sowie Kreisbrandinspektor Bertram Werrlein (Marktheidenfeld) die Einsatzstelle an. Der Fahrer war im Beinbereich in seinem völlig demolierten Fahrzeuge eingeklemmt und musste von den Feuerwehrleuten mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Im Anschluss an die medizinischer Erstversorgung vor Ort wurde er von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Feuerwehren übernahmen außer der Erstversorgung der technischen Rettung des Patienten und die Absicherung der Unfallstelle. Weiter wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt und der Verkehr an der Anschlussstelle Rohrbrunn ausgeleitet. Aufgrund der Erstmeldung, dass es sich bei einem der beteiligten Fahrzeuge um einen Gefahrgut-Lkw handelt, wurde vorsorglich ein Großtanklöschfahrzeug mit Pulverlöschanhänger an die Einsatzstelle beordert. Die Ladung blieb jedoch unbeschädigt, es trat kein Gefahrstoff aus. Einsatzleiter Michael Böhmerl, stv. Kommandant der Feuerwehr Weibersbrunn standen 40 Einsatzkräfte, die mit 12 Fahrzeugen ausgerückt waren, zur Verfügung. Der Rettungsdienst war mit 15 Personen, 5 Fahrzeugen und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Der Einsatz war gegen 22.30 Uhr beendet.

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