Der Kreisfeuerwehrverband bietet jedes Jahr Fahrsicherheitstrainings für Maschinisten von Feuerwehrfahrzeugen an. Nachstehend ein persönlicher Bericht zweier Teilnehmer vom Fahrsicherheitstraining am Sonntag, 12.03.2017.

Ein Fahrzeug kann nur so gut sein wie sein Fahrer!

Am 12.03.2017 trafen sich um 8.00 Uhr mehrere Feuerwehren mit ihren Lkws zum Fahrsicherheitstraining beim ADAC in Gründau. Nach einem kurzen Kennenlernen im dortigen Schulungsraum äußerte jeder seine Vorstellungen und Erwartungen an das bevorstehende Training. Anschließend fuhren wir alle mit unseren Feuerwehrfahrzeugen auf das Trainingsgelände, wo wir in 2 Gruppen mit je 5 Fahrzeugen aufgeteilt wurden.

Zunächst besichtigten wir den Trainingsparcours zu Fuß und besprachen die Einzelheiten sowie mögliche Schwierigkeiten. Danach starteten wir mit dem praktischen Teil:

Als Erstes mussten wir unser Können in einem schnellen Slalom- Parcours unter Beweis stellen.

Darauf folgte die „Altstadt“. Die Herausforderung bestand dabei, mit einem großen Löschfahrzeug durch schmale („Altstadt“-) Gassen zu manövrieren.

Als nächstes mussten wir „klassisch“ (wie jedem aus der Fahrschule bekannt) rückwärts einparken und auf engem Raum wenden - mit so einem Großfahrzeug gar nicht so einfach!

Frei nach dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ kam als letztes unser persönlicher Höhepunkt an die Reihe - Bremsen und Ausweichen auf beregneten Flächen. Auf dem rutschigen Untergrund stellten wir schnell fest, dass bei dieser Gegebenheit die Art der Reifen eine große Rolle spielt. Beispielsweise sind Stollenreifen vorteilhaft für das Fahren im Gelände, sie mindern jedoch extrem die Haftung des Fahrzeugs auf glatten oder rutschigen Straßen.

Nach einem großartigen Tag mit ein wenig Nervenkitzel konnten wir unser Löschfahrzeug wieder unbeschadet in unser Gerätehaus stellen.

Unser Fazit nach diesen Erlebnissen: Was nützt einem die beste Technik in den Fahrzeugen, wenn man nicht weiß, wie sie zu nutzen ist?!- Ein Fahrzeug kann also nur so gut sein wie sein Fahrer!!

Wir können euch alle nur dazu ermutigen, auch einmal ein solches Fahrsicherheitstraining mit eurem Auto/Motorrad zu absolvieren. Danach werdet ihr verstehen, warum wir nach diesem Tag so denken!

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Jedes Jahr führen die Freiwilligen Feuerwehren aus Kleinostheim und Mainaschaff eine größere gemeinsame Übung durch. Auch im Jahr 2017 war mit dem gemeindlichen Bauhof in Mainaschaff ein geeignetes Übungsobjekt gefunden worden.

Die Verantwortlichen, Kommandant Matthias Grimm (FF Mainaschaff), Markus Staudigl (FF Kleinostheim) und Joachim Taupp (FF Mainaschaff), hatten ein anspruchsvolles Szenario für die Einsatzkräfte beider Wehren vorbereitet.

So hatte ein Passant eine Verpuffung auf dem Gelände wahrgenommen und über den Notruf 112 die Feuerwehr alarmiert.

Die eintreffenden Kräfte, die mit 45 Feuerwehrfrauen und –männern mit sieben Einsatzfahrzeugen, unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Mainaschaff, Christoph Schöffel, die Einsatzstelle anfuhren, fanden eine verschlossene Halle vor, aus der offensichtlich Rauch austrat.

Ebenfalls fanden Sie auf dem Gelände einen auf der Seite liegenden PKW, in dem noch zwei Personen eingeklemmt waren. Eine weitere Person war unter dem Fahrzeug eingeklemmt.

Auf dem Areal wurden noch zwei weitere verletzte Personen gefunden, wovon eine unverzüglich reanimiert werden musste.

So teilten sich die Helfer auf und konzentrierten sich auf ihre Aufgaben.

Nachdem die verrauchte Halle geöffnet war, kämpften sich die Frauen und Männer unter schwerem Atemschutz zu einem PKW vor, der halbseitig in einer Grube hing und auf der Fahrerseite eine Person massiv eingeklemmt hatte. Offensichtlich hatten hier Schweißarbeiten stattgefunden, denn das Schweißgerät mit Sauerstoff und Acetylengas war noch angeschlossen. Die Arbeiten zur Menschenrettung und Brandbekämpfung mussten hier unter Verwendung von Atemschutzgeräten durchgeführt werden. Da auch auf ausströmendes Gas geachtet werden musste, wurden ständig Messungen in der Halle vorgenommen.

Solche Übungen sind wichtig, um im gemeinsamen Einsatz geordnet und  sicher zusammenarbeiten zu können. Sie fördern zudem die Kameradschaft untereinander. Wer sich kennt, kann besser miteinander arbeiten.

Dass trotz solcher Übungen die Helfer jederzeit einsatzbereit sein müssen, zeigte sich, als während der Übung die Mainaschaffer First Responder Gruppe zu einem medizinischen Notfall im Ortsgebiet alarmiert wurde und auch sofort ausrückte.

Am Ende der Übung versammelten sich alle Einsatzkräfte zu einer kurzen Übungsbesprechung, bevor man, nach dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft, noch zu einem kleinen Imbiss zusammen kam.

Joachim Taupp
FF Mainaschaff, Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit

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Pflaumheim (SM). Am vergangenen Samstag fand die jährliche Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins Pflaumheim statt. Nach der Begrüßung erhoben sich alle Anwesenden zum Totengedenken von ihren Plätzen.
Die Mitgliederzahl Ende des vergangenen Jahres betrug 101 und ist im Vergleich zum Jahr davor um fünf Personen gestiegen. Im Einzelnen sind dies 44 Aktive, sechs Jugendliche, sieben Kinder im Kids-Club, 39 Förder- und fünf Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung.
Im vergangenen Jahr nahm der Verein wieder zahlreiche Aufgaben wahr. Im August veranstalteten die Feuerwehrvereine aus Großostheim, Ringheim und Pflaumheim die Ferienspiele an der Feuerwache. Die Attraktion des Nachmittags war hier ohne Frage die Laufrolle im Wasserbecken.
Das Schlachtfest im November war wieder gut besucht. Es wird auch in diesem Jahr wieder stattfinden. Auch an weiteren Terminen wie Frühjahrsempfang, Aktion Sauberer Landkreis und der Kreisfeuerwehrverbandsversammlung nahm der Verein teil. Man begleitete die Fronleichnamsprozession und sicherte sie verkehrstechnisch ab. Ortsvereine und umliegende Feuerwehren besuchte man zu ihren Festen. Die Volkstanzgruppe unterstützte man bei der Maibaumaufstellung am alten Rathaus. Auch beim Eder-Fest stellte man einen Teil der Sicherheitswache und sicherte den Marktplatzlauf ab. Außerdem nahm man am Florianstag der Bachgaufeuerwehren in Ringheim teil. In diesem Jahr ist die Feuerwehr Schlierbach der Veranstalter des Florianstages am Samstag, den 13. Mai.
Mehrere Mitglieder konnte man zu ihrem runden Geburtstag beglückwünschen und Eva Herold gratulierte der Verein zu ihrer Hochzeit.
Die Vereinskasse zeigt einen positiven Stand auf, wie der Kassier Klaus Lieb berichtete.
Die Feuerwehr hatte im vergangenen Jahr 366 Einsätze unterschiedlichster Art zu bewältigen wie Kommandant Stefan Ullrich in seinem Kurzbericht mitteilte.
Die Satzung des Vereins musste in einigen Abschnitten neu verfasst werden. Bei der Abstimmung durch die Vereinsmitglieder wurde die Neufassung einstimmig beschlossen.
Folgende Vereinsmitglieder wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt: Für 40 Jahre Stefan Schmitt und für 60 Jahre Adolf Stegmann. Sie bekamen eine Urkunde und ein kleines Präsent vom Vorsitzenden Volker Richter überreicht.
Michael Rollmann und Roland Peter (je 40 Jahre) und Walter Löffler (70 Jahre) waren leider nicht anwesend. Sie bekommen die Ehrung nachgereicht.
Der zweite Bürgermeister Horst Müller überbrachte die Grüße der Marktgemeinde Großostheim und dankte den Mitgliedern für ihre Aktivitäten im Verein. Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer betonte die Wichtigkeit des Ehrenamtes und lobte die Mitglieder für ihr Engagement.

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v.l. Adolf Stegmann, Stefan Schmitt, Volker Richter

Zum zweiten Mal nach 2015 veranstaltete das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg am Samstag, 11.03.2017 in der Feuerwache Großostheim eine Tagesschulung für neue Betreuer einer Kinderfeuerwehr.

Mit einer Beteiligung von 32 Teilnehmern, davon 26 aus dem Landkreis Aschaffenburg und 6 Teilnehmern aus den Nachbarlandkreisen Miltenberg und Main-Spessart, wurden die Erwartungen des Fachreferates weit übertroffen. Fachreferatsleiter Volker Hock stellte zu Beginn das Fachreferat, die Mitglieder und die Aufgaben vor und referierte zu den Themen Rechtsgrundlagen und Versicherungsschutz.

Klaus Spitzer vom Jugendamt Aschaffenburg behandelte anschließend in seinem Vortrag die Themen neue Medien, Bildrechte und Umgang mit Fotos und gab viele wertvolle Tipps und Ratschläge.

Nach der Frühstückspause wartete Patrick Fath vom Mehrgenerationenhaus MOSAIK Großostheim bereits im Hof auf die Betreuerinnen und Betreuer. Bei verschiedenen Spielen zur Gruppenförderung wurde sehr viel gelacht und alle hatten riesen Spaß.

Nach dem Mittagessen hatte Volker Hock das Thema „Didaktik bei Kindern“ vorbereitet. Er zeigte auf, wie eine Gruppenstunde bei Kindern aufgebaut werden sollte und wie lange sich Kinder konzentrieren können. Anhand von zahlreichen Beispielen gab er den Teilnehmern viele Gedankenanstöße und Ideen mit auf den Weg, wie Unterrichtseinheiten attraktiv und kindgerecht gestaltet werden können.

Tanja Knoth, ebenfalls vom Fachreferat, referierte zum Thema Brandschutzerziehung. Sie zeigte die vielfältigen Möglichkeiten in der Brandschutzerziehung und die dazugehörigen Hilfsmittel auf. Fachreferatsmitglied

Horst Knoth hat zum Ende der Tagesschulung die Themen Unfallverhütung - das kindersichere Feuerwehrhaus und die Gestaltung von Gruppenstunden auf dem Plan. Über Basteln, Spielen, Kennenlernen der Feuerwehr, gab er etliche Informationen zum Aufbau einer Gruppenstunde weiter.

Kreisbrandinspektor Otto Hofmann freute sich über die positive Resonanz zur Tagesschulung und überreichte allen Teilnehmern am Ende des informativen Tages ihre Teilnahmebestätigungen.

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Auf der Kommandanten- und Verbandsversammlung am Freitag, 10.03.2017 in Weibersbrunn wurde Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer einstimmig als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg e.V. wiedergewählt. Auch sein bisheriger Stellvertreter Frank Wissel sowie Schatzmeister Robert Etzel und Schriftführer Thorsten Trapp erhielten von den 124 Wahlberechtigten jeweils ein einstimmiges Votum.

Die Versammlung begann nach einem kurzen Grußwort des Weibersbrunner Bürgermeisters Walter Schreck mit dem Jahresbericht des Kreisbrandrates.

Im Landkreis Aschaffenburg leisteten zum 31.12.2016 insgesamt 2519 Männer und Frauen in 62 Freiwilligen Feuerwehren und 3 Werkfeuerwehren Feuerwehrdienst. Das sind 32 weniger als im vergangenen Jahr, so Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer. Die Frauenquote betrug mit 331 Frauen knapp über 13 Prozent. 582 Jugendliche sind in den Jugendfeuerwehren aktiv. Die Anzahl der Atemschutzgeräteträger habe in den vergangenen Jahren stetig abgenommen. Während zum Jahresende 942 Atemschutzgeräteträger zur Verfügung gestanden haben, seien es m Jahr 2013 noch 1045 gewesen.
Dieser Abwärtstrend müsse gestoppt werden, appellierte Ostheimer an die die Versammlung. Er forderte alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gemeinsam mit ihren Wehrführungen und den Vereinsvorstandschaften auf, die Feuerwehrfrau und den Feuerwehrmann in den Vordergrund zu stellen.

„Stärken Sie überall wo es nur geht das besondere Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehren. Hier ist in den Gemeinden Kreativität und Anstrengung erforderlich. Wenn es nicht genug ehrenamtliche Feuerwehrleute gibt, dann nützt es auch nichts, Fahrzeuge zu kaufen und neue Feuerwehrgerätehäuser zu bauen.“ Hier sei die Politik, Bürgermeister und Gemeinderat, Gemeindeverwaltung und Feuerwehr gleichermaßen gefordert, so Ostheimer.

Im vergangenen Jahr waren insgesamt 4.198 Einsätze zu bewältigen, das waren durchschnittlich mehr als 11 Einsätze pro Tag.

Neben 426 Brandmeldungen wurden 2712 technische Hilfeleistungen abgewickelt. Hinzu kamen 394 Fehlalarmierungen, wobei hier der größte Teil durch Fehlauslösungen von Brandmeldeanlagen verursacht war. Den größten Anteil an den technischen Hilfeleistungen hatte der Verkehr. Mehr als 1000 Einsätze waren bei Verkehrsunfällen mit Straßen- Schienen und Luftfahrzeug, Ölspuren auf Straße, auslaufender Treibstoff usw. erforderlich.

An zweiter Stelle standen die 633 First-Responder-Einsätze, gefolgt von den mehr als 400 wetterbdingten Einsatzlagen, wie Hochwasser, Sturm- und Unwetterschäden usw.. Der Rest der Hilfeleistungen verteilte sich auf das breite Aufgabenfeld der Feuerwehren.

Bei 160 Feuerwehr-Sicherheitswachen produzierte die Feuerwehr präventiv Sicherheit für die Mitbürger, insbesondere bei der Absicherung von Veranstaltungen. Außerdem wurden 506 sonstige und freiwillige Tätigkeiten von den Feuerwehren erbracht.


18 Menschen wurden bei Bränden aus der Gefahr ohne den Einsatz von Feuerwehrleitern gerettet. 22 Personen mussten über Feuerwehrleitern sowohl bei Bränden als auch bei technischen Hilfen gerettet werden.

Bei den unterschiedlichsten technischen Hilfeleistungen konnten 107 Menschen gerettet werden, bei 25 Personen kam leider die Hilfe vergebens.

228 Menschen wurden während Feuerwehreinsätzen betreut und versorgt.

458 Menschen erlebten bei First-Responder-Einsätzen ihre Feuerwehr als Helfer in höchster Not. Aber auch hier konnte bei 38 Menschen keine Hilfe mehr geleistet werden.

Bis Mitte letzten Jahres sei der Digitalfunk flächendeckend im Landkreis eingeführt worden. Dennoch könne noch nicht ganz auf den 4-m Analogfunk verzichtet werden. Jede Feuerwehr sollte im Gerätehaus und in einem Führungsfahrzeug noch ein 4-m Funkgerät haben, das auch FMS-tauglich ist. Im Digitalfetz komme es gelegentlich noch zu Ausfällen, die so kompensiert werden können. Die Einführung der digitalen Alarmierung werde wohl bis 2019 dauern.


2016 zahlte der Landkreis erstmals einen jährlichen Zuschuss für die ordnungsgemäße Unterbringung notwendiger überörtlicher Fahrzeuge und Gerätschaften an die Gemeinden aus. Hierfür sei die Richtlinie zur Kreisförderung überörtlich notwendiger Fahrzeuge erweitert worden. Da die Unterbringung aller überörtlicher Fahrzeuge und Gerätschaften noch nicht sichergestellt sei, können sich Gemeinden für die Schaffung neuer Stellflächen auch den jährlichen Zuschuss für 25 Jahre im Voraus als Investitionshilfe auszahlen lassen.

Dieses Angebot zeige Wirkung. Sowohl der Markt Goldbach wie auch der Markt Großostheim hätten bereits reagiert und erweitern ihre Gerätehäuser mit staatlicher Förderung und der Investitionshilfe des Landkreises, um für eine ordnungsgemäße Unterbringung der bisher im Freien stehenden Abrollbehälter und Anhänger zu sorgen.

Der Markt Mömbris werde übergangsweise eine Halle in der Nähe des Feuerwehrhauses Hohl anmieten und dort überörtliche Gerätschaften zunächst ordnungsgemäß abstellen, bis mit einem neuen gemeinsamen Gerätehaus für die Feuerwehren im Hutzelgrund notwendige eigene Flächen vorhanden seien.


Mitte des Jahres fahren die ersten Züge durch die vier neuen Eisenbahntunnel im Spessart. Dafür werde ein fachdienstübergreifender Alarm- und Einsatzplan entwickelt, der alle möglichen Szenarien vorplant.

Die betroffenen Feuerwehren im Umfeld der Tunnel erhalten eine tunnelspezifische Ausrüstung. So werden die Löschgruppenfahrzeuge der Feuerwehren Hösbach, Sailauf und Laufach für die westlichen Angriffswege und die Löschgruppenfahrzeuge der Feuerwehren Heinrichsthal, Heigenbrücken und Rothenbuch für die östlichen Angriffsweg mit zusätzlichen Geräten, insbesondere im Bereich Atemschutz, auf Kosten der Bahn aufgerüstet.

Für die Ausbildung in der Eisenbahntunnelbrandbekämpfung sei beim Freistaat eine Ausbildung von Multiplikatoren beantragt worden. Im Frühjahr werden die betreffenden Feuerwehren in die Sicherheits- und Brandschutzeinrichtungen der Tunnel eingewiesen und geschult

„Ausbildung ist ein ganz wichtiger Punkt bei den Feuerwehren - nur wenn wir uns gut auf die Einsätze vorbereiten, können wir gute und professionelle Hilfe leisten“, so Ostheimer. Die vielen angebotenen Lehrgänge und Seminare würden gut angenommen.


Ein besonderes Anliegen ist Ostheimer derzeit die Bundeswasserstraße Main. „Ich denke, bei dem Gefahrenpotential, das die Bundeswasserstraße mit sich bringt, müssen wir dem etwas mehr Aufmerksamkeit widmen. Bisher hatten wir Glück.“ Hier müsse die lückenhafte Ausbildung verbessert werden. Schon im letzten Jahr wurden einzelne Fortbildungen für Führungskräfte zu Binnenschiffen angeboten worden, weitere sollen folgen.

Die Atemschutzgeräteträger müssen in der Schiffsbrandbekämpfung fortgebildet werden. Für dieses Jahr sind Fortbildungen auf einem Übungsschiff in Mannheim gebucht. Er bat die Feuerwehren dieses Angebot anzunehmen.

Ebenso ist die Ausrüstung für Einsätze auf dem Main zu prüfen. Die Ölwehrausrüstung müsse in den nächsten Jahren modernisiert werden. Den Antrag der Gemeinde Mainaschaff auf Förderung eines neuen Mehrzweckbootes sei sehr positiv aufgenommen worden und werde unterstützt. Genauso freue er sich über die Absicht der Gemeinde Mainaschaff am Festplatz eine Slipstelle für Einsatzboote zu bauen.


Im Anschluss an Ostheimers Jahresbericht legte Schatzmeister Robert Etzel seinen Kassenbericht vor. Kassenprüfer Roland Albert bescheinigte ihm eine einwandfreie Kassenführung und empfahl die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erteilt wurde.


Landrat Dr. Ulrich Reuter dankte in seiner Ansprache den Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft. Die Feuerwehren seien für die Gefahrenabwehr unverzichtbar, die Erhaltung der Einsatzfähigkeit daher unbedingt notwendig. Das im Landkreis vorgehaltene Warnsystem „KATWARN“ habe mittlerweile 10.000 Nutzer. Die Förderung von Stellplätzen für überörtlich notwendige Fahrzeuge und Geräte diene der Bereitschaft der Feuerwehren, diese Geräte und die damit verbundenen Aufgaben auch künftig zu übernehmen. Im Landratsamt werde zur Entlastung der Kreisbrandinspektion noch in diesem Jahr eine Planstelle für eine Brandschutzdienststelle ausgeschrieben. Der Aufgabenbereich umfasse unter anderem Stellungnahmen im Zuge von Baugenehmigungsverfahren sowie Tätigkeiten bei Verwaltung und Aufschaltung von Brandmeldeanlagen und der Erstellung von Feuerwehrplänen. Landrat Dr. Reuter bedankte sich auch für die gute Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen zum Wohl aller Bürgerinnen und Bürger.


Danach stellte Peter Kernhof die beabsichtigten Satzungsänderungen vor. Auch diese wurden von der Versammlung ohne Gegenstimme genehmigt.


Bei der anschließenden Neuwahl des Verbandsvorstandes und des Verbandsausschusses wurden folgende Personen in den Verbandsausschuss gewählt:

Als Vertreter der Kommandanten: Andreas Kerber (Jakobsthal) und Uwe Waldschmitt (Hohl), als Vertreter der Vereine: Peter Kernhof (Sailauf) und Helmut Stenger (Gunzenbach). Als Kassenprüfer fungieren weiterhin Roland Albert (Haibach) und Marco Grünewald (Mömbris).

Als Delegierte auf Bezirks- und Landesebene wurden Karl-Heinz Ostheimer, Frank Wissel, Otto Hofmann, Robert Etzel, Thorsten Trapp und Georg Thoma von der Versammlung gewählt.


Grußworte überbrachten die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz, die kurz aus dem Bundestag berichtete und Landtagsabgeordneter Peter Winter, der auf die Feuerwehrförderung und die geplante Änderung des Feuerwehrgesetzes einging. Ein weiteres Grußwort sprach der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Aschaffenburg, Polizeioberrat Michael Dencinger. Er bedankte sich insbesondere für die gute Zusammenarbeit mit der Polizei und forderte die Anwesenden auf bei der Nachwuchswerbung nicht locker zu lassen. Insbesondere die persönliche Ansprache sie hier erfolgversprechend.


Kreisbrandrat Ostheimer beendete die Versammlung mit den Wahlsprüchen der Feuerwehr: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ und „Einer für Alle und Alle für Einen“.

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So hätte sich die junge Frau das Ende ihres Amerika-Urlaubs sicher nicht vorgestellt. Auf dem Rückweg vom Frankfurter Flughafen nach Mittelfranken geriet der PKW mit ihrem Vater am Steuer heute Mittag im Westteil der Einhausung aus unklarer Ursache ins Schleudern. Kurz nach der Anschlussstelle Goldbach in Fahrtrichtung Würzburg prallte der Opel Zafira an die rechte Außenwand und beschädigte massiv eine Notrufnische der Einhausung. Deshalb löste um 11.54 Uhr sofort die automatische Brandmeldeanlage aus - noch bevor ein Ersthelfer den Notruf absetzen konnte. Bei der Feuerwehr Goldbach gingen deshalb innerhalb von zwei Minuten zwei Alarme ein, die sich jedoch auf die gleiche Ursache bezogen. Nach wenigen Minuten waren die ersten Rettungskräfte der Feuerwehr vor Ort, sicherten die Unfallstelle ab und versorgten die beiden Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Dieser war dann mit einem Rettungswagen und einem Notarzt, der mit dem Rettungshubschrauber Christoph 2 aus Frankfurt einflog, vor Ort. Beide Verletzten wurden vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Unterstützt vom Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Waldaschaff banden die 15 Goldbacher Aktiven unter Leitung von Kommandant Hermann Sittinger ausgelaufene Betriebsstoffe und unterstützten den Rettungsdienst und die Aufräumarbeiten. Die Kreisbrandinspektion wurde vertreten von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Udo Schäffer. Durch die Auslösung der Brandmeldeanlage wurde die Autobahn in beide Richtungen automatisch gesperrt. Die Sperrung wurde bis zum Abflug des Hubschraubers über eine Stunde aufrecht erhalten. Es kam zu Rückstaus in beide Richtungen. Für die Feuerwehr Goldbach war dies bereits der vierte Unfall im Bereich der Einhausung innerhalb weniger Wochen. Einsatzende war gegen 13.15 Uhr.
Martin Scheiner, Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

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am 01. März.2017 besuchte die Jugendfeuerwehr Gemeinde Karlstein die Polizeidienststelle Alzenau. In unseren Dienstagsausbildungen lernen die angehenden Feuerwehrfrauen und -männer wie man Sachgüter, Tiere oder Personen schützt und rettet. Aber was machen andere BOS Organisationen wie die Landespolizei, mit denen die Jugendlichen in späteren Einsätzen zwangsläufig in Kontakt kommen? Mit großem Interesse besuchten wir um 14:00 mit elf Jugendlichen und zwei Betreuern die Inspektion in Alzenau. Wir wurden von Frau Seubert und Herr Wahlich  herzlich empfangen. Bevor wir die Polizeiwache besichtigten, wurden die beiden Kollegen von der Polizei von den Jugendfeuerwehranwärtern mit Fragen gelöchert. Wie kommt man zur Polizei?  Wie lange dauert die Ausbildung? Oder wie wird man Hundeführer? Alle Kids lauschten den Antworten der beiden Polizisten mit großem Interesse.

Nach der Fragerunde wurden wir von Frau Seubert und Herrn Wahlich durch die Polizeiwache geführt. 

Ein mulmiges Gefühl bekamen wir bei den Arrestzellen, dicke Gitterstäbe und schwere Türen kennt man in einem Feuerwehrhaus nicht. Dennoch ließen wir es uns nicht nehmen einmal eine Arrestzelle von innen anzusehen.   

Als Höhepunkt des Nachmittags durften wir sogar in einem Polizeiwagen BMW X3 Platz nehmen.

Alles in Allem war es ein gelungener Nachmittag bei der Polizei in Alzenau.

Vielen Dank an die beiden Polizisten von der Verkehrserziehung  Frau Seubert und Herr Wahlich, die uns super betreut und alle Fragen beantwortet haben.

Marcus Engler - Jugendwart Feuerwehr Gemeinde Karlstein

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Auf der Dienstversammlung der Feuerwehr Kleinostheim am Freitag, 10.02.2017 wurden Thorsten Frank als Kommandant und Torsten Eisert als dessen Stellvertreter für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt.
Bürgermeister Dennis Neßwald dankte den beiden für die gute Zusammenarbeit in der Vergangenheit und freut sich auf die zukünftig anstehenden gemeinsamen Aufgaben.
Im Anschluss fand die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins statt. Nach der Begrüßung durch die Vereinsvorsitzende Kerstin Bräuer und dem Gedenken der verstorbenen Mitglieder, das durch das Hornistencorps der Feuerwehr begleitet wurde, wurden die Berichte der einzelnen Abteilungen vorgetragen.
Zu Beginn berichtete Kommandant Thorsten Frank über die Geschehnisse im abgelaufenen Einsatzjahr. Mit 156 Einsätzen mussten in 2016 30 Einsätze mehr als im Vorjahr abgearbeitet werden. Erfreulich ist hierbei der Rückgang der Fehlalarmierungen. Die Brandmeldeanlagen der unterschiedlichen Betreiber in Kleinostheim erforderte nur 13-mal den Einsatz.
Beim Personal wurden in 2016 fünf Feuerwehrdienstleistende vom aktiven Dienst in den passiven Status verabschiedet. Somit leisten aktuell 45 Personen aktiven Feuerwehrdienst. Mehr als die Hälfte sind unter 33 Jahre alt, was ein komfortables Durchschnittsalter für die gesamte Mannschaft ergibt. Nach dem Rückblick in 2016 dankte er aber auch den Feuerwehrdienstleistenden für das gute Miteinander in den vergangenen sechs Jahren und freut sich auf spannende weitere sechs Jahre an der Spitze der Feuerwehr. Durch anstehende Neubeschaffungen im Fuhrpark stünden genug Aufgaben an.
Anschließend berichtete Volker Geis über den Bereich der Gerätewarte. Zahlreiche Anschaffungen standen auch in 2016 wieder an. Neben der Ergänzung der vorhandenen Rollcontainer für den Versorgungs-LKW und der Erneuerung der Strahlenschutzausrüstung stand die Beschaffung neuer Helme an. Nach einem 10-monatigen Praxistest mit verschiedenen Helmen konnte man sich zum Jahresende für ein Produkt entscheiden. Die Beschaffung im Doppelhaushalt ist erfolgt.
Einen Ausblick gab er auf die Beschaffung des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuges HLF 20 und des Tanklöschfahrzeuges TLF 3000, welche in 2017 bzw. 2018 in Dienst gestellt werden sollen.
Lukas Lötterle fungiert als Leiter Atemschutz. Auch hier gab es zahlreiche Ereignisse im abgelaufenen Jahr. Neben der regelmäßigen Ausbildung, die durch die aktuell 21 Atemschutzgeräteträger ausgeübt wurde, mussten auch bei dem einen oder anderen Einsatz Atemschutzgeräte eingesetzt werden.
Durch den Jugendwart Thomas Apler und sein Ausbilder-Team werden aktuell 21 Jugendliche auf den Feuerwehrdienst vorbereitet. Neben der zweimal wöchentlich stattfindenden Ausbildung standen auch zahlreiche Freizeitveranstaltungen auf dem Plan. Ein Highlight war hierbei unter anderem der Feuerwehr-Action-Day im September, bei dem sich zahlreiche Kleinostheimer Jugendliche einen Überblick über die Feuerwehrtätigkeiten verschaffen konnten.
Auch die Kinderfeuerwehr unter der Leitung von Simone Geis hatte im abgelaufenen Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm. So konnten die 23 Kinder wieder viele gemeinsame Stunden verbringen.
Neben dem Bericht des Kassiers und der Kassenprüfer, gab Jochen Vongries einen kurzen Überblick zum Hornistencorps und wünscht sich noch etwas Verstärkung für die Feuerwehr-Musik-Gruppe.
Seit 2016 hat sich die Feuerwehr hinsichtlich der Öffentlichkeitsarbeit neu aufgestellt und einen dementsprechenden Arbeitskreis gegründet. Dessen Leiter, Fabian Kammerlander, berichtete kurz über die neue Homepage, den neuen Facebook-Auftritt und noch viele andere Sachen, die geleistet wurden. Ziel soll es sein, die Feuerwehr besser in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und dadurch auch mittelfristig Personal zu gewinnen.
Sandra Apler berichtete darüber hinaus über die verschiedenen vereinsinternen Aktivitäten des letzten Jahres.
Nach der Entlastung der Vorstandschaft standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Neuer Vereinsvorsitzende ist Lukas Lötterle, gefolgt von Simone Geis als zweite Vereinsvorsitzende. Das Amt der Schriftführerin begleitet Sandra Apler und Yvonne Geis führt die Vereinskasse. Die Kassenprüfer Burkard Kammerlander und Udo Rüttiger wurden bestätigt.
Eine Satzungsänderung wurde aufgrund Veränderungen in der Abgabenordnung notwendig. Hierbei wurden ebenfalls Änderungen an der Geschäftsordnung und der Ehrenordnung beschlossen.
Anschließend wurde der ehemalige Kommandant und Vereinsvorsitzende Friedel Gerst zum Ehrenkommandant ernannt.
Bürgermeister Dennis Neßwald dankte anschließend allen Feuerwehrdienstleistenden für ihr Engagement. Die Fülle der Berichte aus den verschiedenen Bereichen zeigt, dass hier mit sehr viel Einsatz ehrenamtlich gearbeitet wird. Als Dank übergab er auch ein kleines Präsent an den Vereinsvorsitzenden.
Als Vertreter der Kreisbrandinspektion überbrachte Kreisbrandinspektor Frank Wissel die Grußworte. Er schloss sich den Worten des Bürgermeisters an.
Thorsten Frank, FF Kleinostheim

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Bild Vorstandschaft

v.l.n.r.: KBI F. Wissel, T. Eisert (Stellv. Kommandant), S. Apler (Schriftführerin), S. Geis (Stellv. Vorsitzende), L. Lötterle (Vorsitzender), Y. Geis (Kassenwartin), T. Frank (Kommandant), Bürgermeister D. Neßwald

 

Heute Mittag gegen 12.45 Uhr ist es zu einem Schwelbrand in der Röstanlage einer Mainaschaffer Kaffeerösterei im Gewerbegebiet Im Trauenloh gekommen. Während die Mitarbeiter bereits erste Löschversuche unternahmen, wurde zeitgleich über Notruf die Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim brachten den Brand, der offenkundig aufgrund eines technischen Defektes in der Röstanlage ausgelöst worden war, schnell unter Kontrolle. Ein größerer Sachschaden konnte damit abgewendet werden. Während ein Trupp mit einem C-Rohr immer wieder glühende Röstkaffeestücke in der Anlage ablöschte, wurde der mit rund 200 kg Kaffeebohnen befüllte Röstbehälter von Hand geleert. Auf diese Weise konnten auch die letzten Glutnester beseitigt werden. Parallel dazu ließ Einsatzleiter Christoph Schöffel, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Mainaschaff, mit einem Wassersauger ausgetretenes Löschwasser aufnehmen, um einen Wasserschaden zu verhindern. Die Einsatzkräfte wurden hierbei von den anwesenden Betriebsangehörigen tatkräftig unterstützt. 26 Feuerwehrkräfte waren mit insgesamt 6 Fahrzeugen vor Ort. Neben Kreisbrandmeister Udo Schäffer waren zudem noch ein Rettungswagen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 15.00 Uhr beendet.

Etwas Bemerkenswertes am Rande:

Während des Feuerwehreinsatzes fuhr ein Pkw mit Kasseler Kennzeichen zwischen der Drehleiter und einem Löschfahrzeug auf den Hof des Betriebsgeländes. Während der Fahrer das Fahrzeug bereits verlassen hatte, wurde die Beifahrerin vom Feuerwehrsprecher auf den laufenden Feuerwehreinsatz und die Behinderung der Einsatzkräfte hingewiesen. Ihm wurde daraufhin entgegnet, dass sie das wisse, ihr Mann allerdings schnell Kaffee holen möchte. Die „Kaffeefahrt“ war indes erfolglos, das Ladengeschäft blieb während des Einsatzes geschlossen.

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Zu einem Dachstuhlbrand an einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Niedernberger Straße wurden die Feuerwehr Großostheim sowie der zuständige Kreisbrandmeister Udo Schäffer am Faschingssonntag (26.02.2017) gegen 12:46 Uhr gerufen.

Schon auf der Anfahrt des Löschzugs der Feuerwehr Großostheim wurde eine starke Rauchentwicklung festgestellt, worauf die Feuerwehr Wenigumstadt und die Feuerwehr Niedernberg sowie Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und Kreisbrandmeister Marco Eich nachalarmiert wurden.

Nach der ersten Erkundung des Einsatzleiters bot sich folgendes Schadensbild: In einer Lagerhalle brannten zwei Wechselrichter einer Photovoltaikanlage. Das Feuer griff bereits auf den Dachstuhl und eine angebaute Scheune über.  Sofort ließ Einsatzleiter Dr. Thomas Domanig (stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Großostheim) drei Atemschutztrupps ausrüsten und einen Löschangriff ausführen. Mit vier Hohlstrahlrohren gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Parallel dazu wurden die Drehleitern der Feuerwehren Großostheim und Niedernberg in Stellung gebracht und ein möglicher Außenangriff über das Wenderohr der Drehleitern vorbereitet. 

Die eingeleiteten Maßnahmen brachten nach kurzer Zeit den gewünschten Löscherfolg. Schon bald konnte „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden. Zeitgleich wurden mehrere Kabelschächte sowie die Solaranlagen auf den Nachbargebäuden auf eine mögliche Brandentstehung kontrolliert. An einem Kabelschacht konnte ein verkohltes Stromkabel festgestellt werden. Weiterhin wurden in den Nebengebäuden Brandschäden an den Bauteilen der Solaranlagen festgestellt.  Die verschiedenen Brandstellen wurden mit einer Wärmebildkamera nachgeprüft. Es konnte keine kritische Erhitzung mehr festgestellt werden. Von Seiten des Betreibers wurde der Betriebselektriker verständigt. In Zusammenarbeit mit dem Betriebselektriker wurden abschließend die verschiedenen Elemente der Solaranlagen stromlos geschaltet.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf 14 Fahrzeuge und insgesamt 59 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Von rettungsdienstlicher Seite war ein Rettungswagen der BRK Lehrrettungswache Aschaffenburg vor Ort. Der Rettungsdienst musste jedoch nicht eingesetzt werden.

Über den entstandenen Sachschaden sowie die Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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Nach dem es am Donnerstagmorgen bereits zu einem schweren Unfall auf der A45 bei Karlstein gekommen war, folgte ein weiterer am Freitag kurz vor Mittag. Ein Sattelzug, beladen mit Kleidung und Tapeten, fuhr mit voller Wucht auf einen Verkehrssicherungsanhänger der Autobahnmeisterei auf. Glücklicherweise wurde nur der Fahrer des Sicherungsfahrzeuges leicht verletzt. Der Unfallverursacher kam mit dem Schrecken davon.

Entstanden hierbei ist jedoch sehr hoher Sachschaden, deutlich im sechsstelligen Bereich. Die Zugmaschine des Sattelzugs wie auch der eigentliche Auflieger wurden schwer beschädigt. Die gesamte Flanke des Aufliegers wurde aufgerissen, hierbei verteilte sich die Ladung auf etwa 300 Meter der gesamten Autobahn. Totalschaden erlitt der Verkehrssicherungsanhänger bei dem Aufprall, hier war nichts mehr zu retten.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein wurde 11:31 Uhr zu diesem Einsatz alarmiert und rückte mit zwei Löschfahrzeugen, einem Gerätewagen Umweltschutz, einem Verkehrssicherungsanhänger und einem MTW mit LED Vorwarntafel aus zur Einsatzstelle. Auf insgesamt 18 Einsatzkräfte konnte der Einsatzleiter, Zugführer Guido Kaiser, zurückgreifen. Er wurde unterstützt vom ebenfalls alarmierten Kreisbrandinspektor Frank Wissel.

Die Aufgaben der Feuerwehr lauteten Verkehrsabsicherung und vorbeileiten des Verkehr an der Unfallstelle. Sicherstellung des Brandschutzes und vor allem räumen des großen Trümmerfeldes, bestehend aus Ladung und Fahrzeugteilen, auf der Autobahn. Erstmalig wurde hierzu ein vor kurzem beschafftes Luftgebläse eingesetzt, welches sehr gut funktionierte. Hierdurch konnte die große Fläche innerhalb kürzester Zeit von einer Person gereinigt werden, wofür vorher viele Personen mit Besen, das wahrscheinlich fünffache an Zeit benötigt hätten.

Gegen 14:00 Uhr hatten die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr Gemeinde Karlstein die Einsatzstelle verlassen und diese der Autobahnmeisterei übergeben. Zur Unfallursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Angaben machen.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg/Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

Der Donnerstag heute (23.02.17) hat es bis 08:00 Uhr, für die Feuerwehr in Karlstein, schon in sich! Um 05:03 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall mit einem PKW und einem LKW auf die A45 alarmiert. Ein schwerer PKW Mercedes, prallte kurz nach der AS Karlstein in Richtung Aschaffenburg, mit voller Wucht auf einen vorausfahrenden LKW. Hierbei wurde der PKW total zerstört, glücklicherweise jedoch der Fahrer nur leicht verletzt. Das Trümmerfeld zog sich jedoch über fast 400 Meter, auf der gesamten breite der Autobahn, inkl. Standstreifen. Aus diesem Grund und auch zur Unfallaufnahme wurde die Autobahn in Richtung Aschaffenburg, voll gesperrt. Mit dem Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, wurde hierzu an der Anschlussstelle Alzenau Mitte ausgeleitet. Vor Ort befanden sich zwei Löschfahrzeuge sowie ein Führungsfahrzeug.

Um 06:16 Uhr erfolgte eine weitere Alarmierung nach Brandmeldeanlage groß in Karlstein. Auf Grund des bereits laufenden Einsatzes wurde je ein weiteres Löschfahrzeug aus Kahl und Kleinostheim mit hinzu alarmiert. Dies war auch richtig so, denn nach dem Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges aus Karlstein, wurde ein Brand im 2. OG eines Industriebetriebs festgestellt. Der sofort gestartete Löschangriff, konnte dann von den folgenden Kräften aus Kahl und Kleinostheim unterstützt werden. Mehrere brennende Accumulatoren, wurden durch insgesamt fünf Trupps unter schwerem Atemschutz, nach draußen auf eine Wiese vor dem Gebäude gebracht. Dort wurden diese weiter gekühlt und abgelöscht. Recht imposant war die weitere thermische Reaktion der Accumulatoren, die sich in einem wahren Feuerwerk darstellte. Zum Löscheinsatz selbst im Gebäude kam ein C-Strahlrohr zum Einsatz, ein weiteres war in Bereitschaft. Nach dem Feuer aus, wurde das gesamte Gebäude belüftet und dem Eigentümer übergeben. Dieser Einsatz, wie auch der erste auf der Autobahn, waren gegen 08:30 Uhr mit dem herstellen der Einsatzbereitschaft beendet. Noch während dessen, erfolgte die nächste Alarmierung auf die Autobahn um 08:08 Uhr. Dort war nun zusammen mit der Feuerwehr Alzenau, eine Ölspur zu beseitigen. Einsatzende hier gegen 09:00 Uhr.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, war an diesem Morgen mit über 20 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte der Stellvertretende Kommandant Thomas Merget, er wurde unterstützt durch den zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel.

Hinzu kommen noch die Einsätze zum Absichern der beiden Faschingszüge am gestrigen Mittwoch und heutigen Donnerstag, an denen die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, ebenfalls mit je mit 10 Personen und zwei Fahrzeugen eingebunden war bzw. ist

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg/Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

Heute Nachmittag gegen 15.40 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen der Anschlussstelle Stockstadt und dem Autobahndreieck zur A45 in Fahrtrichtung Gießen ein Verkehrsunfall mit 2 Pkw und einem Lkw. Bei diesem Unfall wurden 2 Personen leicht verletzt.

Auf der 3-spurigen Autobahn wollte ein 27-jähriger VW Passat Fahrer vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechseln. Dabei übersah er offensichtlich aus bislang ungeklärten Gründen einen von hinten kommenden Audi A6. Der 32 Jahre alte Audi-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Passat auf. Der Passat schleuderte anschließend noch auf einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw, der dabei ebenfalls leicht beschädigt wurde. Aufgrund des Unfalls waren alle Fahrstreifen in Richtung Frankfurt blockiert.

Die Feuerwehren Mainaschaff, Kleinostheim, der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Aschaffenburg sowie Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 15.44 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Die Feuerwehren kümmerten sich zunächst um die Absicherung der Unfallstelle. Danach wurden ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel abgebunden. Im weiteren Verlauf wurden die Abschleppunternehmen beim Abtransport der Unfallfahrzeuge unterstützt und die mit Fahrzeugtrümmern übersäte Fahrbahn gereinigt.

Aktuell ist eine Spezialfirma auf dem Weg zur Unfallstelle, um die großflächig durch ausgelaufene Betriebsstoffe verunreinigte Fahrbahn zu säubern. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Frankfurt bis gegen 16.50 Uhr voll gesperrt, danach konnte der linke Fahrstreifen für den Verkehr wieder freigegeben werden. Der Verkehr staute sich bis zur Anschlussstelle Bessenbach/Waldaschaff zurück.

Die Feuerwehren sind mit 5 Fahrzeugen und 27 Feuerwehrkräften unter der Leitung des Mainaschaffer Kommandanten Matthias Grimm im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort und versorgte die beiden leichtverletzten Unfallbeteiligten. Einsatzende wird gegen 18.15 Uhr sein.

Ein Wohnungsbrand in der Wintersbacher Straße in Dammbach beschäftigte heute Vormittag die Feuerwehren aus Dammbach, Heimbuchenthal, Hessenthal und Hobbach. Gegen 09.30 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand im ersten Obergeschoss eines 3-geschossigen Wohnhauses. Das Haus wird von einer 4-köpfigen Familie bewohnt.

Die Feuerwehren sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 09.37 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich die beiden anwesenden Bewohner bereits unverletzt ins Freie gerettet. Der Mann hatte zuvor noch mit Feuerlöschern erfolglos erste Löschversuche unternommen. Einsatzleiter Martin Schmitt, Kommandant der Feuerwehr Dammbach, schickte einen Atemschutztrupp über das Treppenhaus zur Brandbekämpfung vor. Ein weiterer Atemschutztrupp stieg über eine Feuerwehrleiter in das Gebäude ein. Im weiteren Einsatzverlauf kam noch ein drittes C-Rohr zum Einsatz. Es wurden insgesamt 6 Atemschutztrupps zum Löschen des Brandes eingesetzt.

Die Feuerwehrleute mussten die Decke des Brandraumes teilweise öffnen, um an die letzten Glutnester zu gelangen. Anschließend wurde der Brandschutt aus der Wohnung geräumt. Die Brandwohnung ist aufgrund der Brand- und Rußschäden nicht mehr bewohnbar. Da die innenliegende Holztreppe, die in das zweite Obergeschoss führt, ebenfalls durch das Feuer stark beschädigt wurde, ist auch dieses Obergeschoss nach Rücksprache mit einem ebenfalls alarmierten Fachberater Bau nicht mehr begehbar.

Die Feuerwehren waren mit 38 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Der Einsatz war gegen 12.00 Uhr beendet.

Zu einem Kellerbrand wurden die Feuerwehren Alzenau und Kälberau sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel am Dienstagvorabend (14.02.2017) um 18:03 Uhr alarmiert.

Durch einen Stromausfall wurden die Bewohner des Einfamilienhauses in der Straße „In den Mühlgärten“ auf das Brandgeschehen aufmerksam und verständigten über Notruf 112 die Feuerwehr. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte das Ehepaar das Wohnanwesen verlassen. An der Heizungsanlage kam es aus derzeit ungeklärter Ursache zu einem Entstehungsbrand.

Die Flammen konnten sehr schnell von einem Trupp unter Pressluftatmern mit wenigen Litern Wasser gelöscht werden. Um die Ausbreitung des gefährlichen Brandrauchs zu vermeiden kam ein mobiler Rauchvorhang zu Einsatz. Zwischenzeitlich wurden der Gasversorger sowie eine Heizungsfachfirma hinzugerufen. Nach umfangreichen Lüftungsmaßnahmen und abschließender Kontrolle mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle den Eigentümern übergeben. 

Einsatzleiter stellvertretender Kommandant Günther Knoth konnte auf 24 Einsatzkräfte - darunter 14 Atemschutzgeräteträger – und fünf Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Von Seiten des Rettungsdienstes war ein Rettungswagen der BRK Lehrrettungswache Alzenau zur Absicherung der Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort. Der Rettungsdienst musste aber nicht eingesetzt werden. Einsatzende war gegen 19:00 Uhr. 

Über die Brandursache sowie den entstandenen Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

260 Feuerwehrführungskräfte des Landkreises Aschaffenburg haben am Samstag, 11.02.2017 die diesjährige Winterschulung und Fortbildungsveranstaltung des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg besucht. Der für die Ausbildung zuständige Kreisbrandmeister Thilo Happ konnte auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Referenten gewinnen. Nach kurzer Begrüßung durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel und einem Grußwort des Kahler 1. Bürgermeisters Jürgen Seitz stellten Markus Horwath und Stefan Wagner vom Landkreis Nürnberger Land die dort eingeführte Methode zur technischen Rettung bei Verkehrsunfällen vor und erläuterten anschaulich die Vorgehensweise. Weiter gingen sie auch auf die alternative Rettungsmethode mit Hilfe von Ketten ein.

Philipp Renninger von der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg stellte in seinem Vortrag die künftige personelle Entwicklung bei den Freiwilligen Feuerwehren in den Fokus. Er gab einen Überblick über die Feuerwehrbedarfsplanung, die als Chance für die Feuerwehr zu sehen sei. Weiter gab er Anregungen zur Personalgewinnung und ging auf Alternativen bei Einsätzen mit Personalmangel ein.

Mike Steigerwald, der Webmaster der Internetseite des Kreisfeuerwehrverbandes stellte Neuerungen auf der Seite vor und informierte über die künftige Vorgehensweise bei Online-Buchung von Landkreislehrgängen.

Höhepunkt der Fortbildungsveranstaltung war der Bericht von Kreisbrandrat Richard Schrank, Lkr. Rosenheim und dem ehem. Kommandanten der FF Bad Aibling Wolfram Höfler über das Zugunglück in Bad Aibling am 09.02.2016 mit 12 Toten und 94 Verletzten. Nach der detaillierten Schilderung des Einsatzablaufes, die vorgefundene Lage und die getroffenen Maßnahmen waren die Teilnehmer sichtlich beeindruckt.

Nach der Mittagspause informierte Kreisbrandinspektor Otto Hofmann über Auffälligkeiten bei den Besichtigungen der Feuerwehren. Er gab wichtige Hinweise zu den Themen Atemschutz und Geräteprüfungen, die regelmäßig bei den Besichtigungen auffallen.

Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmitt aus dem Landkreis Bayreuth berichtete im Anschluss über den Absturz eines F-16 Kampfjets der US-Streitkräfte in einem Waldgebiet im Landkreis Bayreuth und die damit verbundenen Schwierigkeiten im Hinblick auf Bewaffnung und Gefahrstoffe an Bord des Kampfjets.

Zu guter Letzt stellte Joachim Taupp von der FF Mainaschaff als Leiter des Schaumtrainerteams den Ablauf einer Ausbildung mit dem landkreiseigenen Schaumtrainer vor, bevor KBM Thilo Happ sich bei allen Anwesenden für den Besuch der Fortbildung bedankte und den Fortbildungstag gegen 16.30 Uhr beendete.

Winterschulung 026 01

Winterschulung 001 01

Winterschulung 003 01

Winterschulung 005 01

Winterschulung 006 01

Winterschulung 010 01

Winterschulung 012 01

Winterschulung 019 01

Winterschulung 023 01

2017 02 11 Winterschulung Kahl 6 01

Winterschulung 039 01

Winterschulung 040 01

Winterschulung 041 01

Winterschulung 043 01

2017 02 11 Winterschulung Kahl 2 01

Winterschulung 047 01

 

Heute Nachmittag gegen 17.00 Uhr ist ein 16-jähriger Junge im Großostheimer Sonnecksee auf dem Eis eingebrochen. Ein ebenfalls 16-jähriger sicherte bis zum Eintreffen der ersten Rettungskräfte mit einem Surfboard den Eingebrochenen . Um 17.12 Uhr wurden die Feuerwehr Großostheim, die Feuerwehr Stockstadt, der Wasserrettungszug mit Feuerwehrtauchern der Feuerwehr Aschaffenburg sowie Kreisbrandmeister Udo Schäffer zur Rettung der Verunglückten alarmiert. Die ersteintreffenden Feuerwehrleute der FF Stockstadt ließen sogleich ein Schnelleinsatzboot mit einem Eisschlitten auf das brüchige Eis des Sonneck-Sees. Gemeinsam mit Feuerwehrtauchern in Eisrettungsanzügen gelang es die beiden in das Boot zu ziehen und sicher an Land zu bringen. Dort wurden sie von Rettungsdienstkräften versorgt. Der Einsatz war gegen 18.15 Uhr beendet. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 57 Einsatzkräften, 7 Fahrzeugen und 3 Booten im Einsatz. Aufgrund des Alarmstichwortes „Technische Hilfeleistung im Wasser“ wurden auch die Wasserrettungseinheiten der Hilfsorganisationen alarmiert. Die Wasserwachten aus Stockstadt und Mainaschaff waren mit 12 Personen vor Ort, mussten aber nicht mehr tätig werden. Der Rettungsdienst war mit 3 Rettungswägen und einem Notarzt an der Einsatzstelle.

In diesem Zusammenhang darf ich nochmals darauf hinweisen, dass die Eisdecke auf Seen und anderen Gewässern bei den aktuell herrschenden Temperaturen auf keinen Fall tragfähig ist. Das Betreten von Eisflächen ist lebensgefährlich! Durch das leichtsinnige Betreten von Eisflächen bringt man nicht nur sicht selbst, sondern auch Ersthelfer und Rettungskräfte in Lebensgefahr.

Ein technischer Defekt an einem Backofen hat am Mittwochmorgen (08.02.2017) gegen 01:30 Uhr einen Feuerwehreinsatz der Freiwilligen Feuerwehren Michelbach, Albstadt und Alzenau im Michelbacher Streuweg ausgelöst. Nach der Zubereitung eines Abendessens kam es an einem Elektroherd zu einem Schmorbrand mit einer starken Rauchentwicklung. 

Eine Hausbewohnerin bemerkte das Brandgeschehen und setzte den Notruf ab. Sechs anwesende Personen konnten bis zum Eintreffen der Feuerwehr das Wohnanwesen unverletzt verlassen.

Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr erlosch das Feuer von selbst. Lediglich gefährlicher Brandrauch konnte noch im Einfamilienhaus festgestellt werden. Ein Atemschutztrupp kontrollierte die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera. Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht von Nöten. Nachdem das Einfamilienhaus natürlich belüftet wurde, konnten die Bewohner in das Haus zurückkehren und die Einsatzstelle übergeben werden.

Von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war Kreisbrandinspektor Frank Wissel an der Einsatzstelle. Die knapp 40 alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr mit den sieben eingesetzten Fahrzeugen sowie ein Rettungswagen der BRK Rettungswache Alzenau konnten die Einsatzstelle nach knapp 25 Minuten wieder verlassen. 

 

Am Sonntagmittag (05.02.2017) wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zusammen mit dem zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel, um 12:12 Uhr nach Karlstein-Großwelzheim, in den dortigen Sportboothafen am Main alarmiert. Ein Angler der dort seinem Hobby nachging, entdeckte einen Ölfilm auf der Wasseroberfläche, der sich immer weiter rund um einen im Wasser treibenden 5 Liter Ölkanister ausbreitete.  

Durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, Kdt. Andreas Emge, wurde ein Mehrzweckboot zur weiteren Erkundung Wassern lassen. Ein weiteres Boot (RTB II) ging ebenfalls zu Wasser, um die eigentlichen Arbeiten auszuführen. Über das MZB wurde Kontakt mit der Notfallmeldestelle Main aufgenommen und die Binnenschiffe zur langsamen Fahrt aufgefordert. Zur Kenntlichmachung der Einsatzstelle kreuzte das MZB während des gesamten Einsatzes in der Fahrrinne der Binnenwasserstraße. Nach der Bergung des Ölkanisters aus dem Wasser, welcher noch gut zur Hälfte mit Altöl gefüllt war, wurden mehrere Einwegölsperren in das Hafenbecken eingebracht und mehrmals über die Wasseroberfläche gezogen. Am Ende wurde dann die Aus-/Einfahrt des Sportboothafens, mit einer Einwegölsperre verschlossen. So bindet sich in den nächsten Tagen das dort noch treibende Öl an der Sperre und wird zu einem späteren Zeitpunkt zusammen mit der Sperre, entnommen und entsorgt. Bis dahin muss die Sperre noch regelmäßig kontrolliert werden.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war mit einem HLF 20/16, LF 10/6, GW-L1, GW-Umweltschutz, MZF, MTW und drei Booten (MZB, RTB II und RTB 1) sowie 17 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz.

Zur Ursache und zum entstanden Umweltschaden können wir keinerlei Angaben machen. Die Wasserschutzpolizei hat hier die Ermittlungen aufgenommen.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

 

17 02 05 KAR Öl Hafen

17 02 05 KAR Ölsperre Hafen

 

Am heutigen Mittag gegen 13.15 Uhr hat sich auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg in der Einhausung Goldbach-Hösbach ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Toten und einer Schwerverletzten ereignet. In der Einhausung zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg Ost und Goldbach floss der Verkehr verkehrsbedingt sehr langsam. Auf dem rechten Fahrstreifen fuhr ein mit 2 Personen besetzter Pkw Citroen Berlingo hinter einem Lkw mit Anhänger. Ein dem Pkw nachfolgender Sattelzug fuhr aus bislang ungeklärter Ursache auf den Pkw auf und schob den Citroen unter den Anhänger des vorausfahrenden Lkw. Dabei wurden die beiden Pkw-Insassen in ihrem Fahrzeug massiv eingeklemmt. Während die Beifahrerin mit schwersten Verletzungen von den Feuerwehrleuten mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem völlig zertrümmerten Fahrzeug gerettet werden konnte, kam für den Fahrer jede Hilfe zu spät. Zur Rettung der Frau wurde der Sattelzug ein paar Meter zurück gefahren und der Pkw mit dem Kettensatz eines Spreizers unter dem Anhänger herausgezogen. Die Zugmaschine des Sattelzuges diente dazu als Anschlagpunkt. Zuvor musste der Anhänger des vorderen Lkw mit hydraulischem Gerät angehoben werden. Im Anschluss wurde die Schwerverletzte mit Hilfe einer hydraulischen Rettungsschere und einem weiteren Spreizer aus dem Fahrzeug befreit. Nach medizinischer Erstversorgung vor Ort wurde die Frau in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Unfallverursacher und der andere beteiligte Lkw-Fahrer erlitten einen Schock. Zur Bergung des tödlich verunglückten Fahrer musste der Pkw mit der Seilwinde eines Rüstwagens zunächst auseinandergezogen werden. Danach konnte auch er mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug geborgen werden. Die Feuerwehren aus Goldbach, Hösbach, Haibach und Waldaschaff waren mit insgesamt 8 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort. Von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg waren Kreisbrandinspektor Otto Hofmann, sowie die Kreisbrandmeister Marco Eich und Udo Schäffer an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswägen, einem Rettungshubschrauber, 2 Notärzten und einem Einsatzleiter im an der Unfallstelle. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Würzburg nahezu 3 Stunden voll gesperrt. Der Einsatz war gegen 16.30 Uhr beendet.