Am Samstag, den 10. März 2018 fand zum dritten Mal ein Grundseminar für neue Betreuer einer Kinderfeuerwehr im Landkreis Aschaffenburg statt. In der Zeit von 07:00 bis 17:00 Uhr fanden sich 14 Betreuerinnen und Betreuer aus verschiedenen Landkreisfeuerwehren und aus dem Nachbarlandkreis Miltenberg im Schulungsraum der Feuerwache Großostheim ein. Unter Leitung von Fachreferatsleiter Volker Hock (Großostheim) wurden unter anderem zu den Themen Rechtsgrundlagen, Umgang mit neuen Medien/Bildrechte, Spiele zur Gruppenstärkung, Didaktik bei Kindern, Brandschutzerziehung, Unfallverhütung – das sichere Feuerwehrhaus und Gestalten von Gruppenstunden wichtige Informationen vermittelt. Mit dieser Schulung reagiert das Fachreferat auf die stetig steigende Zahl von Kinderfeuerwehren im Landkreis Aschaffenburg. Zur Zeit existieren im Kreis 34 Kindergruppen in den Freiwilligen Feuerwehren mit rund 470 Mädchen und Buben. Somit ist unser Landkreis mit diesen beeindruckenden Zahlen führend im Freistaat Bayern.

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Kleinostheim. Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kleinostheim wurde am vergangenen Freitag, 09.03.2018 durch das Hornistencorps eröffnet. Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Lukas Lötterle wurde den verstorbenen Vereinsmitgliedern gedacht.

Der Berichtsreigen wurde durch Kommandant Thorsten Frank eröffnet. Die Feuerwehr Kleinostheim wurde im vergangenen Jahr zu 127 Einsätzen alarmiert. Fast 50 % hiervon entfielen auf die technischen Hilfeleistungen. Aber auch die Fehlalarmierungen aufgrund von Brandmeldeanlagen fordert wieder einiges an Einsatzzeit. Insgesamt wurden von den aktiven Feuerwehrdienstleistenden über 2.000 Stunden aufgebracht, um die verschiedenen Einsatzszenarien abzuwickeln.

Auch im Bereich der Ausbildung wurde annähernd die gleiche Zeit benötigt, um sich an den verschiedenen Fahrzeugen und Gerätschaften fortzubilden. Der Schwerpunkt lag hier im vergangenen Jahr am neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20.

Etwas weniger als 100 Ausbildungen auf Landkreiseben und an Staatlichen Feuerwehrschulen ergänzten die Ausbildung am Standort.

Gerätewart Volker Geis ging nochmals auf das Löschgruppenfahrzeug LF 16 ein, das nach 30 Dienstjahren verkauft wurde. Weiterhin stellte er das Sonderförderprogramm für Mehrzweckboote vor. Die Gemeinde stellte hierzu im letzten Jahr einen Förderantrag bei der Regierung von Unterfranken. Sobald hier der Bescheid vorliegt, sollen die Planungen zur Beschaffung eines Mehrzweckbootes erfolgen.

Im Bereich der Nachwuchsarbeit wurde der Bereich der Jugendfeuerwehr durch Thomas Apler und der Kinderfeuerwehr durch Simone Geis vertreten. Neben dem Feuerwehr-Action-Day war ein besonderes Highlight der Gewinn des Innovationspreises 5207 der Jugendfeuerwehr Bayern durch die Kleinostheimer Nachwuchskräfte, die aktuell 20 Jugendliche zählt.. Neben der zweimal wöchentlichen Ausbildung wurden durch die Jugendfeuerwehr auch zahlreiche Termine auf Landkreisebene wahrgenommen.

Die Kinderfeuerwehr gehört seit dem November durch Beschluss des Gemeinderates der Organisation Feuerwehr an. Hier werden aktuell 30 Kinder betreut. Neben dem spielerischen Heranführen an den Feuerwehrdienst werden auch viele andere Freizeitaktivitäten angeboten.

Das unterfrankenweit einzige Hornistencorps konnte auch im vergangenen Jahr wieder viele interne Veranstaltungen musikalisch umrahmen. Aber auch sportlich engagiert sich die Feuerwehr im Ortsgeschehen. Bei vielen Ortsturnieren wurde teilgenommen, teilweise sogar sehr erfolgreich.

Über die weiteren Aktivitäten auf Vereinsebene wurde ebenfalls berichtet. Dem Vorsitzenden Lukas Lötterle stehen hierbei zwei Arbeitskreise bei Seite, die ihn dementsprechend unterstützen.

Der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich um die Werbung und die Außenwirkung der Feuerwehr, der Arbeitskreis Veranstaltungen organisierte u.a. den Tagesausflug und den Mehrtagesausflug im vergangenen Jahr. Sehr erfreulich zeigte sich Lötterle über die Gesamtmitgliederzahl. Hier konnte im vergangenen Jahr das 303. Vereinsmitglied begrüßt werden.

Bevor die Vorstandschaft entlastet wurde, zeigte der Kassenbericht die finanziellen Verhältnisse des Feuerwehrvereins auf. Die Kassenprüfer bestätigen eine ordnungsgemäße Buchführung.

Bürgermeister Neßwald dankte den Feuerwehrdienstleistenden für ihr Engagement zum Wohle der Bürger Kleinostheims. Dieses unverzichtbare Ehrenamt sei sehr wichtig für die Gemeinde. Dementsprechend herrsche auch ein großes Vertrauensverhältnis, was sich auch in der guten Zusammenarbeit zwischen Kommandant und Verwaltung zeigt. Aber auch dem Verein dankte er für das aktive Mitwirken im Ortsgeschehen.

Abschließend übergab Uwe Reifenberger stellvertretend für die Fa. Heraeus einen Spendenscheck über 2.000 € zur Unterstützung der Jugend- und Nachwuchsarbeit. Er dankte ebenfalls den Feuerwehrdienstleistenden für ihren Einsatz.

Ein folgenschwerer Verkehrsunfall mit 5 Pkw und einem Lkw sowie 5 zum Teil schwerverletzten Personen ereignete sich heute Abend auf der Bundesautobahn A3 auf Höhe der Anschlussstelle Kleinostheim in Fahrtrichtung Frankfurt. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann (Waldaschaff) befand sich auf einer Einsatzfahrt zu einem gemeldeten Zimmerbrand in Großostheim-Ringheim, als er von einer Polizeistreife auf der Autobahn angehalten und über den Verkehrsunfall alarmiert wurde. Nachdem er sich kurz einen Überblick über die Lage verschafft hatte, ließ er um 19.22 Uhr die zuständigen Feuerwehren mit dem Einsatzstichwort „THL 3“ alarmieren. Aus bislang ungeklärter Ursache waren mehrere Pkw aufeinandergeprallt. Auch ein Lkw war in das Unfallgeschehen verwickelt. Die Unfallstelle war auf mehrere hundert Meter verteilt. Bis auf den Lkw-Fahrer und die 4 Insassen eines holländischen Pkw wurden alle Unfallbeteiligten bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehrkräfte sicherten zunächst die Unfallstelle ab und halfen bei der Erstversorgung der Verletzten. Der Verkehr wurde während der Rettungs- und Aufräumarbeiten auf der Nebenfahrbahn zur A3 an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu erheblichen Behinderungen. Aufgrund des unklaren Unfallhergangs wurde von der Polizei ein Sachverständiger hinzugezogen. Zur Unfallaufnahme wurde die Einsatzstelle von der Feuerwehr großflächig ausgeleuchtet. Nach Beendigung der Unfallaufnahme unterstützten die Feuerwehrleute die Abschleppunternehmen und die Autobahnmeisterei bei der Beseitigung der Fahrzeugtrümmer und der Bergung der Unfallfahrzeuge. Ein Spezialunternehmen kümmerte sich um die Beseitigung der ausgelaufenen Betriebsstoffe. Den 4 jungen holländischen Männern, die auf der Heimfahrt vom Skiurlaub waren, wurde von der Feuerwehr kurzerhand eine Übernachtungsmöglichkeit in einer Pension organisiert. Der Rettungsdienst war mit 3 Notärzten, 5 Rettungswagen und einem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Der Mainschaffer Kommandant Matthias Grimm konnte auf 43 Einsatzkräfte der Feuerwehren Mainaschaff, Kleinostheim, Aschaffenburg und Großostheim zurückgreifen, die mit 10 Fahrzeugen ausgerückt waren. Aktuell ( Stand 22.00 Uhr) laufen noch die letzten Aufräumungsarbeiten. Der Einsatz wird gegen 22.30 Uhr beendet sein.

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Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, um 22:43 Uhr, auf die A45 zwischen Karlstein und Kleinostheim alarmiert. Dort galt es einen liegengebliebenen Rettungswagen abzusichern und den Patienten nach dem Eintreffen des Ersatzfahrzeuges, auf der Autobahn, umzuladen. Hierzu wurde der rechte Fahrstreifen in Richtung Aschaffenburg, mit einem Verkehrssicherungsanhänger (VSA) und einer entsprechenden LED Vorwarnung, gesperrt. Die Besatzung eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF) unterstützte dann den Rettungsdienst bei seiner Arbeit. Die Absicherung des defekten Rettungswagens selbst, zog sich dann noch gute zwei Stunden hin, bis dieser abgeschleppt war. Im Einsatz dort waren, nach Standardeinsatzregel VSA, ein Kommandowagen (KdoW) als Führungsfahrzeug, ein Mannschaftstransportwagen (MTW) mit LED Vorwarntafel sowie ein Löschgruppenfahrzeug (LF) mit VSA. Zur Unterstützung der Rettungsdienstkräfte war zusätzlich noch ein HLF vor Ort. Insgesamt vier Fahrzeuge der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, waren mit 15 Personen, unter der Leitung von Zugführer (ZF) Guido Kaiser, im Einsatz.

Noch während der Einsatz auf der Autobahn lief, entdeckten die Einsatzkräfte eine immer stärker werdende Rauchentwicklung am Ortsrand von Karlstein. Kurze Zeit später waren auch erste Flammen zu sehen. ZF Kaiser entschied sich daraufhin, mit dem KdoW und dem HLF (der Patient war zu diesem Zeitpunkt gerade umgeladen und hatte die Einsatzstelle verlassen), zurück in Richtung Ortsgebiet zu fahren und die Ursache der Rauchentwicklung zu erkunden. Als die beiden Fahrzeuge gerade die Autobahn in Kleinostheim verließen, meldete die Integrierte Leitstelle, ein Feuer größer 100m² im Bereich der Frankenstraße. Dies deckte sich mit den Beobachtungen der Karlsteiner Einsatzkräfte von der Autobahn. Daraufhin wurde nach Feuer B2, ein neuer Einsatz angelegt und alarmiert. Da sich vier Fahrzeuge samt Mannschaft ja bereits im Einsatz befanden, fügte der Einsatzleitrechner automatisch die Feuerwehr Kahl, sowie Standardmäßig das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Alzenau hinzu. Kurze Zeit später trafen der KdoW und das HLF an der Einsatzstelle in der Frankenstraße ein. Sie standen dann um ca. 23:25 Uhr, etwa 120 Stück in Vollbrand stehende Rundballen, gegenüber. Sofort wurden zur Sicherung der Umgebung zwei Strahlrohre vorgenommen und die Einsatzstelle abgesichert. Nach dem Eintreffen der nachbarschaftlichen Kräfte aus Kahl und Alzenau, sowie weiteren Kräften aus Karlstein, entschied man sich zusammen mit Kreisbrandinspektor Frank Wissel, die Rundballen mit schwerem Gerät auseinander zu ziehen und abzulöschen. Ein kontrolliertes Abbrennen wurde auf Grund der starken Rauchentwicklung, des massiven Funkenfluges sowie der Ortsrandnähe und den rückwärtigen Kleingärten, verworfen. Über die Einsatzleitung wurde ein großer Radlader mit zusätzlichem Greifer an die Einsatzstelle bestellt. Dieser war bereits nach 25 Minuten vor Ort und konnte seine Arbeit aufnehmen. In der Zwischenzeit wurde die Wasserversorgung von einem Hydranten aufgebaut und die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Die Feuerwehr Kahl war mit drei Fahrzeugen und 14 Personen, die Feuerwehr Alzenau mit einem Fahrzeug und drei Personen vor Ort, diese Kräfte wurden dann recht zeitnah aus dem Einsatz entlassen.

Von Seiten der Feuerwehr Karlstein rückten noch nach, ein Tanklöschfahrzeug (TLF) mit drei Personen ein Einsatzleitwagen (ELW) mit vier Personen sowie ein Lichtmastanhäger (LiMA), ebenfalls besetzt wurde die Einsatzzentrale im Gerätehaus Karlstein, später folgten dann noch die restlichen Einsatzkräfte von der Autobahn (LF und MTW). Insgesamt waren somit 41 Personen unter der Leitung von ZF Guido Kaiser im Einsatz. Im Laufe der Nacht wechselte die Einsatzleitung auf ZF Martin Brendel, welcher bis Freitagmorgen ca. 6:30 Uhr, die Einsatzstelle abarbeitete. Danach fuhren alle Einsatzkräfte zurück zum Gerätehaus und stellten dort die Einsatzbereitschaft wieder her. Ebenfalls noch in der Nacht vor Ort war, Bürgermeister Peter Kreß, er sicherte jegliche notwendige Unterstützung zu und lobte das Engagement aller Einsatzkräfte.

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen. Im Laufe des Freitags wurde die Einsatzstelle noch mehrmals kontrolliert. Einmal musste hierbei noch nachgelöscht werden. Hier kam ein TLF mit drei Personen zum Einsatz.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Ein schwerer Verkehrsunfall mit 4 Fahrzeugen und 6 Schwerverletzten ereignete sich heute früh gegen 07.00 Uhr auf der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Rohrbrunn. Ein mit 4 Personen besetzter Renault Kangoo, der in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs war, geriet aus bislang ungeklärter Ursache im Baustellenbereich auf die Gegenfahrbahn. Dort touchierte er zunächst einen entgegenkommenden VW Tiguan und prallte dann frontal auf einen weiteren entgegenkommenden VW Passat. Ein nachfolgender Audi konnte nicht mehr bremsen und fuhr dann ebenfalls noch in das Heck des Passat. Durch den Aufprall wurde der Unfallverursacher zurück auf die eigene Richtungsfahrbahn geschleudert und kam dort auf der Beifahrerseite liegend zum Stehen. Zur Klärung des genauen Unfallherganges wurde ein Sachverständiger von der Polizei hinzugezogen. Während die jeweils beiden Insassen des VW Tiguan und des Audi unverletzt blieben, wurden die 4 Personen im Renault Kangoo und die beiden Personen im VW Passat schwer verletzt. Die beiden Fahrer mussten von den Feuerwehren mit hydraulischem Rettungsgerät aus ihren völlig zerstörten Fahrzeugen befreit werden. Die Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff aus dem Landkreis Aschaffenburg, die Feuerwehr Altfeld (Lkr. Main-Spessart) sowie die Feuerwehreinsatzleitung der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg wurden um 07.15 Uhr mit dem Einsatzstichwort „THL 5 - Massenkarambolage“ auf die Autobahn alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehren kümmerten sich bereits mehrere Ersthelfer um die Verletzten. Neben der Befreiung der eingeklemmten Fahrzeugführer sorgten sich die Feuerwehrkräfte gemeinsam mit dem Rettungsdienst zunächst um die Verletzten und stellten den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Im weiteren Verlauf wurde im Bereich der Unfallstelle die aus Mini-Guards bestehende Fahrbahnbegrenzung von den Einsatzkräften entfernt, damit ein Abtransport der Verletzten und die Bergung der Pkw möglich war. Aufgrund der Wetterlage und Temperaturen um die 0° C wurde ein Schnelleinsatzzelt für die unverletzten Unfallbeteiligten und die Ersthelfer aufgebaut. Die Schwerverletzten wurden vom Rettungsdienst nach der Erstversorgung vor Ort in die umliegenden Krankenhäuser abtransportiert. Der Rettungsdienst war mit insgesamt 8 Rettungswagen, 2 Notärzten, einem Einsatzleiter und einem Fachberater an der Einsatzstelle. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr an der Anschlussstelle Weibersbrunn ausgeleitet. Um ein Auffahren an der Anschlussstelle Rohrbrunn zu verhindern, wurde die Feuerwehr Dammbach noch nachalarmiert. Die Autobahn war in beide Fahrtrichtungen bis gegen 11.00 Uhr voll gesperrt. Nach der Reinigung der Fahrbahn konnte der Verkehr jeweils einspurig in beide Fahrtrichtungen freigegeben werden. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 82 Einsatzkräften und 22 Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz war gegen 11.30 Uhr beendet.

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Ein Kellerbrand im Alzenauer Taunusring beschäftigte am Samstagmittag die Feuerwehren Alzenau und Kälberau. Gegen 14.30 Uhr waren aus bislang ungeklärter Ursache Wäschetrockner und Waschmaschine im Keller eines Einfamilienhauses in Brand geraten. Die Feuerwehren sowie Kreisbrandmeister Thorsten Trapp wurden um 14.34 Uhr zu dem Kellerbrand alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr drangen dichter schwarzer Rauch und Flammen aus den Kellerfenstern des Hauses. Die 73-jährige Bewohnerin des Hauses und ihr 43 Jahre alter Sohn mussten vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ambulant behandelt werden. 3 Atemschutztrupps brachten den Brand, der in der Waschküche im Keller des Anwesens ausgebrochen war, zügig unter Kontrolle. Gegen 15.00 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Aufgrund der Brandintensität schmolzen die aus Kunststoff bestehenden Wasserleitungsrohre. Die Feuerwehr schieberte die Hauptwasserleitung ins Gebäude ab und beseitigte mit Wassersaugern das ausgetretene Wasser. Außerdem machte sich Gasgeruch bemerkbar, da die Gasleitung ebenfalls in Mitleidenschaft geraten war. Als Erstmaßnahme wurde auch die Gaszufuhr ins Haus abgeschiebert und der Notdienst des Gasversorgers zur Einsatzstelle beordert. Die beiden Elektrogeräte wurden von den Feuerwehrleuten ins Freie gebracht. Die Feuerwehren sind derzeit noch mit 6 Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst ist mit einem Rettungswagen vor Ort. Alzenaus 1. Bürgermeister Dr. Alexander Legler verschaffte sich vor Ort ebenfalls einen Überblick über das Einsatzgeschehen. Der Einsatz wird gegen 19.00 Uhr beendet sein.

Die Feuerwehr Stockstadt wurde heute, 26.02.2018 um 10:49 Uhr zu einem Kellerbrand in das Neubaugebiet „Am Dreispitz“ alarmiert. Die Wärmepumpe im Heizungsraum eines Einfamilienhauses war in Brand geraten. Brandrauch hatte sich schon im ganzen Haus verteilt. Personen waren beim Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr im Gebäude. Ein Trupp unter Atemschutz konnte die Heizungsanlage über den Notschalter außer Betrieb nehmen und mit Kleinlöschgerät die noch schwelende Verkleidung ablöschen. Im weiteren Verlauf wurde das Haus belüftet und verbrannte Teile nach Draußen gebracht.

Vor dem Haus ging ein weiterer Trupp mit einem C-Rohr in Bereitstellung, der jedoch nicht mehr eingesetzt werden musste. Beim Rückbau der Wasserversorgung bildete sich durch das Entleeren der Feuerwehrschläuche eine Eisfläche auf der Straße, die gleich von gemeindlichen Bauhof abgestreut wurde.

Obwohl die Einsatzstelle nur wenige hundert Meter vom Feuerwehrhaus entfernt liegt, gestaltete sich die Anfahrt für die Löschfahrzeuge und Drehleiter schwierig – Bau- und Handwerkerfahrzeuge verengten die Fahrbahn. Die Feuerwehr Stockstadt war mit drei Fahrzeugen und 18 Feuerwehleuten vor Ort.

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Am Sonntagmittag um 12:18 Uhr wurde die Feuerwehr Markt Schöllkrippen zusammen mit den Feuerwehren Westerngrund, Kleinkahl und der Drehleiter der Feuerwehr Alzenau zu einem Scheunenbrand zu einem Bauernhof zwischen Westerngrund und Kleinkahl alarmiert. Schon auf der Anfahrt war Rauch zu erkennen, ein tatsächlicher Brand wurde durch die Lagemeldung des ersteintreffenden Gruppenführers bestätigt.

In einer Scheune auf der Rückseite des Wohnhauses brannten mehrere Strohballen. Das brennende Stroh wurde durch die Feuerwehr mit zwei Trupps unter Atemschutz abgelöscht und somit ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert. Im Anschluss wurde die Scheune belüftet sowie die letzten Glutnester abgelöscht. Aufgrund der Außerort-Lage des Hofes gestaltete sich die Wasserversorgung etwas schwieriger, deshalb wurde durch die Feuerwehr ein Pendelverkehr der Löschfahrzeuge eingerichtet.

Der ebenfalls anwesende Rettungsdienst musste eine Person zur Untersuchung ins Krankenhaus bringen.

Dem Einsatzleiter der FF Westerngrund standen 65 Feuerwehrleute mit 10 Fahrzeugen zur Verfügung, unterstützt wurde er von den Kreisbrandinspektoren Frank Wissel und Otto Hofmann sowie von Kreisbrandmeister Norbert Ries.

Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Einsatzleiter vor Ort.

Eine Angabe über die Schwere der Verletzung, Höhe des Sachschadens und der Brandursache kann seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden.

FF Schöllkrippen. Text: Sebastian Steigerwald. Bilder: Lukas Glogowski

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Am Samstag, den 17.02.2018, fand zum 15. Mal die alljährliche Winterrallye der Jugendfeuerwehr Landkreis Aschaffenburg statt. Gastgeber war in diesem Jahr die Feuerwehr Daxberg. Um 11.30 Uhr trafen die ersten Jugendfeuerwehren in Daxberg ein. Das Fachreferat Jugendarbeit hatte zuvor zusammen mit der Feuerwehr Daxberg den Tag vorbereitet und alles aufgebaut.

Als alle Teilnehmer angekommen waren, begrüßten Kreisjugendwart Georg Thoma, der 1. Bürgermeister des Marktes Mömbris, Felix Wissel und der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel die 162 Jugendlichen aus 19 Jugendfeuerwehren.

Danach ging es direkt los zur 6,8 km langen Wanderung rund um den Daxberg. Um den Weg spannender zu machen, waren auf dem Weg 32 Buchstaben versteckt. Die mussten notiert und schließlich in die richtige Reinfolge gebracht werden, um den Lösungssatz und das Motto der Feuerwehr „Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit!“ zu erhalten. Zudem galt es einen „Buchstabensalat“ zu lösen und 10 Begriffe aus dem Bereich der Feuerwehr zu finden.

Nach gut der Hälfte der Strecke gab es eine kleine Pause, in der sich die Jugendlichen mit heißen Getränken und Kuchen stärken konnten. In der Pause wurden bereits erste Ideen für das Kreativspiel gesammelt, bei dem ein feuerwehrtechnischer Gegenstand aus Knete, Holzspießen, Korken und Naturmaterialien gebaut werden musste. Außerdem durften die Jugendwarte ihre Zielgenauigkeit beweisen und mussten einen Leinenbeutel durch ein 5 Meter entferntes Fenster werfen.

Um 16:00 Uhr kamen alle Feuerwehranwärter erschöpft aber mit guter Laune wieder am Feuerwehrgerätehaus Daxberg an. Nach einer kleinen Stärkung wurden dort schließlich die Knet-Kunstwerke fertiggestellt. Nach der Auswertung der verschiedenen Spiele und der Bewertung der Werke, startete die Siegerehrung:

Die Jugendfeuerwehr Heinrichsthal durfte den Sieger-Pokal mit nach Hause nehmen, auf Platz 2 folgte die Jugendfeuerwehr Daxberg. Den dritten Platz errang die Jugendfeuerwehr Schöllkrippen. Danach traten alle die Heimreise an.

Großer Dank gilt dem Fachreferat Jugendarbeit und der Feuerwehr Daxberg, für die gemeinsame Planung und die Durchführung der Winterrallye, die wieder ein voller Erfolg war.
Für das Fachreferat Jugendarbeit
Philipp Weineck

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Zu einem gemütlichen, offenen Gedankenaustausch lud die Kinderfeuerwehr Kahl/Main am Samstag den 17. Februar 2018 alle Betreuerinnen und Betreuer von Kinderfeuerwehren aus dem Umkreis in ihr Feuerwehrgerätehaus ein. Rund 20 Betreuer folgten dieser Einladung und fanden sich ab 15:00 Uhr im Aufenthaltsraum ein. Bei Kaffee, Kuchen und kalten Getränken fanden sehr gute Gespräche statt, es wurden rege Informationen und Tipps ausgetauscht und so manches kleine Problem gelöst, welches die Anwesenden aus ihrer Kinderfeuerwehr angesprochen haben. Erfreulich aus Sicht des Fachreferates Kinderfeuerwehr des KFV Aschaffenburg war die Tatsache, dass sich acht Betreuerinnen und Betreuer um FR Mitglied Horst Knoth bereit erklärt haben, die Kinderfeuerwehr-Prüfung „Flämmchen 1 bis 4“ für unseren Landkreis auszuarbeiten. Des weiteren wurde über verschiedene Veranstaltungen im laufenden Jahr gesprochen und informiert. So zum Beispiel der Kreis-Kinderfeuerwehrtag am 21. Juli 2018 in Großostheim oder das Seminar-Wochenende im Schullandheim Hobbach.

Gegen 18:00 Uhr ging dieses Treffen zu ende und alle traten ihre Heimreise an. Es waren alle der Meinung, dass es eine schöne, gelungene Sache war und eine Nachahmung finden sollte.

Vielen Dank an die Feuerwehr Kahl/Main für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, die sehr gute Bewirtung und Gastfreundschaft.
Volker Hock, Leiter FR Kinderfeuerwehr

Am Freitag, 16.02.2018 fand im Sport- und Kulturpark in Hösbach der jährliche Ehrenabend für verdiente Feuerwehrleute des Landkreises Aschaffenburg statt. Insgesamt 71 Feuerwehrmänner und -frauen erhielten von Landrat Dr. Ulrich Reuter das staatliche Ehrenzeichen für 25- oder 40-jährige aktive Dienstzeit. 13 Feuerwehrleute wurden von Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer mit einer Verbandsehrung ausgezeichnet. Außerdem überreichte Landrat Dr. Ulrich Reuter an 22 Feuerwehrleute, die bereits über 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geleistet haben, die Bayerische goldene Ehrenamtskarte.

Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer konnte neben den zu Ehrenden als Ehrengäste die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz sowie die Landtagsabgeordnete Martina Fehlner begrüßen.

Landrat Dr. Ulrich Reuter gab in seiner Ansprache einen kurzen Abriss über die Geschehnisse des vergangenen Jahres. So ging er auch noch mal auf das Unwetter im Mai vergangenen Jahres im Kahlgrund ein, als rund 600 Feuerwehrleute im Einsatz waren. „Die Feuerwehren sind die wichtigste Organisation im zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz in Deutschland. Lediglich 3 Prozent der Feuerwehrmänner und –frauen üben das hauptberuflich bei Berufsfeuerwehren aus, der Rest ist ehrenamtlich tätig“, so Reuter. Dies sei nicht hoch genug zu schätzen so der Landrat. Dr. Reuter bedankte sich bei allen zu Ehrenden ganz herzlich für ihr langjähriges Engagement in der Feuerwehr.

Danach ehrte er 41 Feuerwehrleute für 25-jährige und 30 Feuerwehrleute für 40-jährige aktive Dienstzeit mit dem staatlichen Feuerwehrehrenzeichen in Silber bzw. Gold.

Gemeinsam mit Frau Sabine Kunkel von der Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement im Landratsamt Aschaffenburg überreichte er im Anschluss die Urkunden und die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold an langjährige Feuerwehrleute, die diese bislang noch nicht erhalten hatten.

Kreisbrandrat Ostheimer übernahm danach die Verbandsehrungen für außerordentliche Verdienste im Feuerwehrwesen und hervorragende Leistungen im Einsatz.

Toni Eichhorn von der FF Stockstadt und Martin Schmitt von der FF Dammbach zeichnete er mit dem Bayerischen Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Landesfeuerwehrverbandes Bayern aus.

Toni Eichhorn trat 1972 mit 16 Jahren in die Feuerwehr Stockstadt am Main ein. Bis heute ist er in Stockstadt als Hauptlöschmeister in der Feuerwehrführung aktiv und ist als aktiver Atemschutzgeräteträger als Ausbilder im holzbefeuerten Brandübungscontainer tätig. Von 1982 bis 2000 war Toni Eichhorn Kreisbrandmeister im Landkreis Aschaffenburg. Einige Jahre war er dabei auch als Kreisjugendfeuerwehrwart für die Nachwuchsarbeit im Landkreis verantwortlich. Seit 1982 ist er als Schiedsrichter für Leistungsprüfungen im Landkreis unterwegs. Neben seinen vielen Aufgaben in der aktiven Feuerwehr ist ihm das Vereinsleben in der Freiwilligen Feuerwehr besonders wichtig. Von 1976 bis 1995 war er der Kassier des Stockstädter Feuerwehrvereins und übernahm danach bis heute den Vereinsvorsitz. Er leitet somit seit nunmehr 23 Jahren sehr erfolgreich die Geschicke des Feuerwehrvereins.

Martin Schmitt wurde aufgrund seiner guten Sachkenntnis und seiner kameradschaftlichen Art in einer schwierigen Zeit in der Wintersbacher Feuerwehr zum Kommandanten gewählt. Unter seiner Führung verbesserten sich der Ausbildungsstand der Feuerwehr und die Motivation der Aktiven ganz wesentlich. Martin Schmitt hat dann zusammen mit dem ehemaligen Kommandanten der Feuerwehr Krausenbach Walter Seus-Krott maßgeblich die Fusion beider Ortsteilfeuerwehren vorangetrieben und schließlich auch vollendet. Dieses wahrlich schwierige Unterfangen erforderte überaus viel Fingerspitzengefühl aber auch Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen. Martin Schmitt hat die Frauen und Männer der beiden Feuerwehren zu einem schlagkräftigen Team zusammengeschweißt und die neue Freiwillige Feuerwehr Dammbach mit 48 Aktiven zu hohem Ansehen geführt. In seine Amtszeit fielen der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses zwischen den beiden Ortsteilen und die Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges TLF 2000. Er hat maßgeblich und nachhaltig das Feuerwehrwesen in Dammbach geprägt und für die Zukunft gesichert.

Für hervorragende Leistungen und mutiges Verhalten im Einsatz ehrte Ostheimer danach die beiden Bessenbacher Feuerwehrmänner Maximilian Christ und Martin Straub mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes. Beide retteten in der Nacht vom 20.04.17 auf 21.04.17 einer 84-jährigen Dame gemeinsam mit Nachbarn das Leben, als sie die Frau über Leitern aus ihrem brennenden Haus holten. Sie waren zu dem Wohnhausbrand alarmiert und hielten auf dem Weg zum Feuerwehrgerätehaus an, um den beiden Männern bei der Rettung zu helfen. Ohne das unverzüglich, beherzte Eingreifen der beiden Feuerwehrleute wäre die Rettung der Seniorin wohl nicht mehr geglückt, da das Haus bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits lichterloh in Flammen stand.

Ebenso vorbildlich reagierte am frühen Morgen des 18. Dezember 2017 der Sailaufer Feuerwehrmann Bernd Mattausch. Bei einem Wohnhausbrand in seiner Nachbarschaft vermutete er noch Personen im Wohnhaus. Er brach mit Hilfe eines weiteren Nachbarn die Eingangstür auf, suchte soweit er das noch ohne Atemschutz konnte, das Gebäude ab, fand einen Bewohner schlafend in einem bereits verrauchten Bereich vor und rettete ihn ins Freie. Mit einer Rauchgasvergiftung musste der Bewohner vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Auch hier wäre wenige Zeit später die Rettung wegen der fortschreitenden Verrauchung des Gebäudes nicht mehr so schnell möglich gewesen. Die Tat von Bernd Mattausch hat den Bewohner vor einer tödlichen Rauchvergiftung bewahrt. Bernd Mattausch wurde dafür von Ostheimer ebenfalls mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

Weiter verlieh Ostheimer das Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes für langjährige außerordentliche Verdienste um das Feuerwehrwesen an Dirk Herzog, Michael Hildebrand (beide FF Hörstein), Florian Ritter (FF Kahl/Main) und Heinz Walter (FF Karlstein).

Im Auftrag der Jugendfeuerwehr Bayern ehrte er gemeinsam mit Kreisjugendwart Georg Thoma den langjährigen Jugendwart der FF Kälberau Björn Sticksel mit der Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Bayern für langjährige sehr erfolgreiche Jugendarbeit.

Björn Sticksel war von 2001 bis 2017 Jugendwart der Feuerwehr Kälberau. Für sein großes Engagement in der Jugendarbeit, besonders beim Thema Ausbildung wurde er in seiner eigenen Feuerwehr, aber auch in den anderen Feuerwehren der Stadt Alzenau, sehr geschätzt. Beim jährlichen Ausbildungszeltlager der Alzenauer Jugendfeuerwehren wirkte Björn jahrelang tatkräftig an vorderster Stelle mit. 2003 rief Björn die eigene Grundausbildung in der Stadt Alzenau ins Leben, welche alle zwei Jahre stattfindet und die er auch jetzt noch leitet. Zudem war er jahrelang federführend für alle Alzenauer Jugendwarte tätig. Hier hat er mehrfach Zeltlager, Abnahmen zu Jugendflammen und Jugendleistungsprüfungen organisiert.

Zusammen mit Georg Thoma ehrte Ostheimer schließlich noch Melanie Lippert, (FF Glattbach), Christian Stenger (FF Feldkahl-Rottenberg) und Benjamin Weidinger (FF Schimborn) für ihr langjähriges Engagement in der Jugendarbeit mit der silbernen Ehrennadel für Jugendarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes.

In Ihren Grußworten dankten die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz und die Landtagsabgeordnete Martina Fehlner den Geehrten für ihren langjährigen Einsatz und ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement zum Wohl der Gesellschaft.

Mit einem Dank an den Musikverein Keilberg e.V., die den Ehrenabend musikalisch umrahmt hatten und an die Feuerwehr Glattbach, die sich um die Bewirtung der Gäste kümmerte, beendete KBR Ostheimer den offiziellen Teil und lud alle Gäste zu einem anschließenden Umtrunk und Imbiss ein.

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Ehrenabend 010 01KBR Ostheimer mit Toni Eichorn

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KBR Ostheimer mit Martin Schmitt

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KBR Ostheimer und v.l. Maximilian Christ, Martin Straub, Bernd Mattausch

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KBR Ostheimer mit Kdt. Florian Ritter

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KBR Ostheimer mit Michael Hildebrand und Dirk Herzog

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KBR Ostheimer mit Heinz Walter

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KBR Ostheimer, Björn Sticksel, Georg Thoma

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KBR Ostheimer, Christian Stenger, Melanie Lippert, Benjamin Weidinger

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Heute Nachmittag hat ein Verkehrsunfall mit 3 beteiligten Lkw und einem Pkw in der Einhausung der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg-Ost und Goldbach-West zu einem kilometerlangen Stau bis zum Seligenstädter Dreieck im Feierabendverkehr geführt. Gegen 16.50 Uhr fuhr ein in Fahrtrichtung Würzburg fahrender Sattelzug in der Einhausung der A3 auf einen anderen Sattelzug auf. Er schob diesen dann auf einen dem Lkw vorausfahrenden Pkw und diesen schließlich noch auf einen weiteren Sattelzug auf. Bei dem Unfall wurde glücklicherweise keiner der Unfallbeteiligten verletzt. Aus den Unfallfahrzeugen liefen jedoch große Mengen Kraftstoff und andere Betriebsstoffe aus. Die Feuerwehren Goldbach, Hösbach, der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Aschaffenburg und Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 16.52 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Obwohl die Autobahn in diesem Bereich 3-spurig ausgebaut ist, gab es für die Feuerwehrfahrzeuge zunächst kein Durchkommen. Die Besatzung des ersteintreffenden Fahrzeuges musste aussteigen und die Verkehrsteilnehmer auf die Seite lotsen, damit das Fahrzeug bis zur Unfallstelle durchfahren konnte. Neben der Verkehrsabsicherung kümmerten sich die Einsatzkräfte zunächst um das Auffangen der Betriebsstoffe. Aufgrund der großen Mengen wurde von der Autobahnmeisterei ein Spezialunternehmen zum Aufnehmen des Diesel-Ölgemisches und der Reinigung der Fahrbahn angefordert. Die beteiligten Fahrzeuge mussten von Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Der mittlere und rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Würzburg waren rund eine Stunde gesperrt. Der Verkehr konnte nur einspurig über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeifließen. Bis auf den Verkehrssicherungsanhänger, der die Unfallstelle absichert, bis auch das letzte Fahrzeug abgeschleppt wurde, haben zwischenzeitlich alle Fahrzeuge de Einsatzstelle verlassen. Die Feuerwehren waren mit 25 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen vor Ort.

Ein erheblicher Sachschaden entstand heute Abend bei einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus im Laufacher Wolfszaunweg. Um kurz vor 20.00 Uhr bemerkten der 82-jährige Hausbewohner und seine anwesende Enkelin Brandgeruch und Rauch aus dem Keller aufsteigen. Daraufhin verständigten sie die Feuerwehr und verließen unversehrt das Haus. Die Feuerwehr Laufach, die Drehleiter aus Hösbach und der zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 19.58 Uhr zu dem Kellerbrand alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter, schwarzer Rauch aus den Kellerfenstern des Gebäudes. Laufachs Kommandant Hans-Peter Völker schickte einen Atemschutztrupp mit 1 C-Rohr über den innenliegenden Treppenabgang und einen weiteren Atemschutztrupp mit einem zweiten C-Rohr über den nach außen führenden Hintereingang in den völlig verrauchten Keller. Nach einiger Suche konnten die Atemschutztrupps den eigentlichen Brandherd im Heizungsraum des Kellers lokalisieren. Sie brachten den Brand dann recht zügig unter Kontrolle. Wie der Brand entstehen konnte, ist bislang nicht geklärt. Der Sachschaden wird sich wohl im mittleren 5-stelligen Bereich bewegen. Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurde um 20.23 Uhr die Feuerwehr Sailauf nachalarmiert. Gegen 20.45 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Heizungsanlage und die sich im Heizungsraum befindlichen Hausinstallationen wurden durch den Brand vollständig zerstört. Das Haus ist daher bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 11 Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswagen und einem Einsatzleiter zugegen. Nach Abschluss der Lösch- und Aufräumungsarbeiten war der Einsatz gegen 22.30 Uhr beendet.

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Schwere Verletzungen erlitt heute Vormittag bei Baumfällarbeiten im Alzenauer Forst bei Albstadt ein Mitarbeiter des Forstamtes Alzenau. Bei Fällarbeiten war ein Baum in Schieflage geraten und im unteren Bereich abgebrochen. Der Baum schnallte in der Folge hoch und traf dabei den 25-jährigen Waldmitarbeiter des Forstamtes Alzenau, der sich hierbei schwere Verletzungen zuzog und von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Um 11.57 Uhr wurden die Feuerwehren Albstadt und Michelbach sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu dem Unfall alarmiert. Bis zum Eintreffen der Feuerwehren, des Notarztes und des Rettungswagens wurde der Patienten von einem weiteren Mitarbeiter des Forstamtes betreut. Die Einsatzkräfte wurden vorbildlich von einem Fahrzeug des Forstamtes an die Einsatzstelle gelotst. Der Patient wurde nach der Erstversorgung vor Ort von den Kräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehr mit einer Trage zum Rettungswagen und dann zum Rettungshubschrauber gebracht. Die Feuerwehren waren mit 3 Fahrzeugen 16 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz war nach gut einer Stunde beendet.

Insgesamt 4 Verletzte forderte ein Verkehrsunfall heute Vormittag gegen 10.00 Uhr zwischen 2 Pkw auf der Bundesautobahn A3 im Baustellenbereich zwischen der Anschlussstelle Stockstadt am Main und dem Seligenstädter Dreieck. Ein BMW war auf der linken einspurigen Baustellenspur in Fahrtrichtung Frankfurt auf einen VW aufgefahren. Sowohl die beiden Insassen des BMW als auch die beiden Insassen des VW wurden durch den Aufprall verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehren Stockstadt am Main und Großostheim sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 10.07 Uhr zu dem Verkehrsunfall alarmiert. Bereits die Anfahrt zur Unfallstelle gestaltete sich aufgrund der Baustelle schwierig. Die Einsatzkräfte mussten über eine Behelfszufahrt in Fahrtrichtung Würzburg auffahren. An der Unfallstelle wurde der linke Fahrstreifen in Fahrtrichtung Würzburg gesperrt und die Rettungs- und Bergearbeiten von der Gegenfahrbahn aus über die Leitplanke vorgenommen. Nach der Erstversorgung und dem Abtransport der Unfallbeteiligten wurde ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen und die Fahrbahn gereinigt. Zum Abtransport der beiden Pkw mussten Teile der Leitplanke entfernt werden. Die Feuerwehren waren unter der Leitung des Stockstädter Kommandanten Frank Bott mit 5 Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Der Einsatz war gegen 11.15 Uhr beendet.

Bei einem Wohnungsbrand heute Nacht in einem mit 2 Personen bewohnten Mehrfamilienhaus in der Laufacher Bergstraße wurden insgesamt 4 Personen, verletzt. Gegen 04.00 Uhr wurden Nachbarn offensichtlich auf den Brand in dem 3-geschossigen Gebäude aufmerksam. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Rauch aus der Brandwohnung im ersten Obergeschoss und es war deutlicher Feuerschein zu sehen. Ein Nachbar hatte sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits in das Gebäude begeben und einen Bewohner aus dem Treppenhaus gerettet, der dort gelegen hatte. Der Mann wurde von Feuerwehrkräften bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes reanimiert. Der zweite Bewohner war in den nicht ausgebauten Dachboden des Brandhauses gelaufen und machte sich von dort bemerkbar. Er wurde über die Drehleiter der Feuerwehr Hösbach aus dem Dachgeschoss gerettet. Die Feuerwehren Laufach, Sailauf und Hösbach sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 04.01 Uhr zu dem Brand alarmiert. Neben der Erstversorgung des schwerstverletzten geretteten Mannes und zweier Nachbarn, die sich bei der Rettung Rauchvergiftungen zugezogen hatten, wurden von Kommandant Hans-Peter Völker mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung in das Wohnhaus geschickt. Mit 3 C-Rohren wurde der Brand recht schnell gelöscht. Es kamen insgesamt 6 Atemschutztrupps zum Einsatz. Die beiden Hausbewohner und die beiden Nachbarn wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehren waren mit 52 Einsatzkräften und 11 Fahrzeugen im Einsatz. Der Rettungsdienst war unter einem Einsatzleiter mit 13 Kräften und 4 Fahrzeugen vor Ort. Bürgermeister Friedrich Fleckenstein verschaffte sich vor Ort ebenfalls einen Überblick. Der Einsatz war gegen 06.00 Uhr beendet.

Heute Nacht lief auf der Bundesautobahn A3 an der Rastanlage Spessart-Süd aus einem Lkw Bitumen-Anstrich aus. Auf Anforderung der Polizei wurden um 22.43 Uhr die Feuerwehr Weibersbrunn und Kreisbrandmeister Marco Eich alarmiert. An der Auffahrt der Rastanlage Spessart-Süd zur Autobahn stand ein mit Gefahrgutwarntafeln versehener Lkw Gliederzug, der palettenweise Gebinde mit 25 Liter Eimern Bitumen-Anstrich geladen hatte. Der Fahrer des Lkw hatte bemerkt, dass Teile seiner Ladung von der Ladefläche des Zugfahrzeuges liefen und die Polizei verständigt. Vermutlich sind mehrere Eimer des dickflüssigen Anstriches beim Verladen beschädigt worden. Ein Großteil verteilte sich auf der kompletten Ladefläche des Lkw, ca. 10 bis 15 Liter waren auf die Fahrbahn getropft.

Die Feuerwehr sperrte zunächst die Auffahrt auf die Autobahn und stellte den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Anschließend kontrollierten Einsatzkräfte die Ladefläche um weiteres Auslaufen zu unterbinden und beseitigten in Absprache mit der Autobahnmeisterei mit Bindemitteln den auf die Fahrbahn getropften Bitumen-Anstrich. Die Feuerwehr Weibersbrunn war mit 3 Fahrzeugen und 11 Einsatzkräften vor Ort. Ein Rettungswagen war vorsorglich ebenfalls an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 00.15 Uhr beendet.

Heute Nachmittag um 16.32 Uhr erhielt die Integrierte Leitstelle (ILS) Untermain über Notruf die Meldung über einen möglichen Kaminbrand in der Gartenstraße in Rothenbuch. Daraufhin wurden von der ILS die Feuerwehr Rothenbuch und die Drehleiter aus Waldaschaff alarmiert. Noch während der Anfahrt der Kräfte erreichte die Leitstelle einen weiteren Notruf mit der Meldung das bereits Flammen aus dem Dach schlagen würden. Sofort wurde das Einsatzstichwort auf „Brand Dachstuhl“ erhöht. Zusätzlich wurden weitere Einheiten der Feuerwehr Waldaschaff und der Rettungsdienst an die Einsatzstelle entsandt. Beim Eintreffen der Feuerwehr Rothenbuch brannte zum Glück „nur“ ein Kamin. Die Feuerwehr Rothenbuch baute eine Wasserversorgung auf und stellte ein Strahlrohr zur Brandbekämpfung bereit. Die Drehleiter aus Waldaschaff stellte währenddessen vor dem Haus eine „Anleiterbereitschaft“ her. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Kontrolle des Kamins in das Haus vor. Dabei kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Da im Haus keine erhöhten Temperaturen an der Außenwand des Kamins festgestellt werden konnte, wurde das Eintreffen des Bezirkskaminkehrermeisters erwartet. Die anderen Fahrzeuge der FF Waldaschaff fuhren einen Bereitstellungsraum an, kamen aber nicht mehr zum Einsatz. Von Seiten des Rettungsdienstes war der Weibersbrunner Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes vor Ort. Der zuständige Kreisbrandmeister Marco Eich verschaffte sich einen Überblick an der Einsatzstelle. Unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Rothenbuch Christian Krimm waren 6 Feuerwehrfahrzeuge mit 30 Einsatzkräften an der Einsatzstelle.

Heute Nachmittag gegen 14.50 Uhr ist in der Hauptstraße in Rothenbuch der Motorraum eines mit rund 20 Fahrgästen besetzten Linienbusses völlig ausgebrannt, verletzt wurde niemand. Der Bus befand sich auf einer Linienfahrt von Rothenbuch nach Aschaffenburg. Auf Höhe der Sparkasse machten Fahrgäste den Fahrer auf Brandgeruch und Rauchentwicklung aus dem Motorraum aufmerksam. Dieser reagierte geistesgegenwärtig, stellt das Fahrzeug sofort ab, öffnete die Türen und ließ die Fahrgäste aussteigen. Während der Busfahrer mit einem Feuerlöscher erste Löschversuche unternahm, verständigten Mitarbeiter der Sparkasse über Notruf die Feuerwehr. Die alarmierten Feuerwehren Rothenbuch und Waldaschaff trafen rasch an der Einsatzstelle ein. 2 Atemschutztrupps brachten den Brand mit 2 C-Rohren schnell unter Kontrolle, konnten jedoch nicht mehr verhindern, dass der Motorraum des Linienbusses vollständig ausbrannte. Auch die letzte Sitzbank des Busses wurde durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen. Die Fahrgäste wurden zunächst im Rathaus Rothenbuch untergebracht und konnten bis auf einen ihre Fahrt selbstständig fortsetzen. Ein Fahrgast wurde von Mitarbeitern der Gemeinde Rothenbuch zum Zielort Waldaschaff gefahren. Da aufgrund der starken Rauchentwicklung auch die Räumlichkeiten der Sparkassenfiliale verraucht waren, wurden die Räume mit einem Hochleistungslüfter belüftet und entraucht. Während der Löscharbeiten war die Hauptstraße vollständig gesperrt, der Verkehr wurde von der Feuerwehr Rothenbuch umgeleitet. Der nicht mehr fahrbereite Omnibus muss nun von einem Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Die Feuerwehren Rothenbuch und Waldaschaff waren mit 5 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften im Einsatz. Kreisbrandmeister Markus Rohmann war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen an der Einsatzstelle.

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Zu einem B3 Zimmer wurden die Feuerwehren Kahl und Karlstein, am Samstagabend um 19:22  Uhr, nach Kahl in die Grubenstraße alarmiert. Beim eintreffen des ersten Löschfahrzeuges und der Drehleiter aus Kahl, wurde von Anwohnern mitgeteilt, dass sich noch eine Person in der vom Brand betroffenen Wohnung befindet. Sofort gingen je ein Atemschutztrupp des ersten Löschfahrzeuges und der Drehleiter, zur Menschenrettung in das 6-Familienhaus, zum 2. OG vor. Glücklicherweise konnten sie die Person sehr schnell finden und nach draußen bringen. Dort wurde diese dem anwesenden Rettungsdienst, um 19:35 Uhr übergeben, gerade mal 13 Minuten nach der Alarmierung!

Man muss wissen, um 19:21 Uhr waren alle eingesetzten Kameraden noch zuhause bei Ihrer Familie. 19:22 Uhr, der Funkmelder piepst und die Freiwilligen Feuerwehrleute fahren in das Gerätehaus, ziehen sich ihre Brandschutzkleidung an, rüsten sich aus. Dann das Löschfahrzeug und die Drehleiter besetzen und fast 2 km zur Einsatzstelle fahren. Dort gegen 19:29/19:30 Uhr (nach sieben bis acht Minuten) eintreffen. Die Atemschutzausrüstung aufnehmen, parallel den Angriffsweg erkunden, Anwohner befragen und los geht es mit ca. 30 kg Ausrüstung pro Person in das 2. OG vorgehen (der Brandrauch war zu diesem Zeitpunkt schon deutlich über dem Haus, durch die Dachziegel, sichtbar). 19:32 Uhr, rein in die Brandwohnung im 2. OG), seit der Funkmelder ging sind genau 10 Minuten vergangen, vor 11 Minuten saßen die beiden Atemschutzgeräteträger noch beim Abendessen mit ihrer Familie, am heimischen Küchentisch zusammen! 19:34 Uhr die Person wird in der Brandwohnung gefunden, der zweite Trupp, der ebenfalls in der Brandwohnung schon unterwegs ist, kommt zur Unterstützung hinzu. Die Person wird aufgenommen und nach draußen in das Treppenhaus gebracht, dann wieder zwei Stockwerke mit der geretteten Person runter und um 19:35 Uhr dem Rettungsdienst übergeben.

Aber jetzt geht der eigentliche Löscheinsatz erst richtig los, richtig, denn noch brennt es ja in der Wohnung. Das zweite Löschfahrzeug trifft an der Einsatzstelle ein und bekommt sofort den Auftrag zur Unterstützung. Ein drittes Löschfahrzeug wurde kurz vorher, auf Grund der laufenden Menschenrettung, noch an die Einsatzstelle nachgeordert. Mittlerweile sind die vier Mann schon längst wieder in der Brandwohnung und beginnen mit der Brandbekämpfung in der Küche, denn dort brennt es. Zum Einsatz kommt hier ein Strahlrohr, ein weiteres liegt zur Unterstützung bzw. für den Rettungstrupp bereit. Nach dem Feuer unter Kontrolle gemeldet wurde, ging ein frischer Trupp unter Atemschutz in das Gebäude und übernahm die Nachlöscharbeiten. Zwei weitere Trupps standen vor dem Gebäude, komplett aufgerüstet, als Reserve bereit. Kurze Zeit später wurde dann Feuer aus an die Leitstelle gemeldet. Die Nachlöscharbeiten wurden mit Wärmebildkameras und Überdrucklüfter unterstützt.

Einsatzleiter Alexander Reus (Zugführer Kahl), konnte auf 32 Einsatzkräfte, welche mit drei Hilfeleistungslöschfahrzeugen HLF 20/16, einer Drehleiter DLK 23/12 und einen Einsatzleitwagen angerückt waren, zurückgreifen. Er wurde unterstützt durch den zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Im Einsatz bzw. vorbereitet waren 10 Atemschutzgeräteträger. Der Rettungsdienst war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.  Der Einsatz war nach etwa 90 Minuten komplett beendet.

Zur Brandursache und Schadenshöhe, sowie zu Art und schwere der Verletzungen bei der geretteten Person, können wir keinerlei Angaben machen.