Das Landratsamt hat nach dem Bayerischen Katastrophenschutzgesetz als Katastrophenschutzbehörde die Aufgabe, Katastrophen abzuwehren und die dafür notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen.

Im Falle einer Katastrophe übernimmt die Katastrophenschutzbehörde die Einsatzleitung und stellt sicher, dass alle Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind. Sie ist weisungsbefugt gegenüber allen eingesetzten Behörden, Dienststellen und eingesetzten Kräften.

Beim Eintritt einer Katastrophe übernimmt die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) die Aufgaben des Landratsamtes. So werden innerhalb der FüGK u.a. folgende Aufgaben wahrgenommen:

  • Warnung und Information der Bevölkerung
  • Feststellung des Katastrophenfalles
  • Bestellung eines Örtlichen Einsatzleiters
  • Abstimmung der Einsatzmaßnahmen mit dem Örtlichen Einsatzleiter
  • Entscheidung über zu treffende Einsatzmaßnahmen
  • Treffen von Maßnahmen, die über die Zuständigkeit des ÖEL hinausgehen, bzw. die zweckmäßigerweise von der FüGK zu treffen sind (z.B. Festlegung von Aufnahmegebieten bei Evakuierungen)
  • Sicherstellung, dass alle Maßnahmen der beteiligten Behörden, Dienststellen und Organisationen und aufeinander abgestimmt und koordiniert sind
  • Anforderung überörtlicher Ressourcen

Zur Bewältigung dieser Aufgaben wird die FüGK von der Kommunikationsgruppe der Führungsgruppe Katastrophenschutz (KomFü) unterstützt.

Die KomFü stellt die Erreichbarkeit der FüGK als zentrale Ansprechstelle (Meldekopf) zur Örtlichen Einsatzleitung sowie den benachbarten und übergeordneten Katastrophenschutzbehörden und anderen Dienststellen sicher. Die Katastrophenschutzräume im Landratsamt wurden zu diesem Zweck mit modernster Kommunikations- und IT-Technik ausgestattet.

Die Mitglieder der KomFü sind für die Abwicklung des Sprechfunkverkehrs und die Nachrichtenübermittlung per Telefax, Telefon und IT-Technik zuständig.

Mit dem bayernweiten Dokumentationsprogramm EPS-Web erfolgt die Dokumentation des Einsatzes. Es werden außerdem weitere spezielle Software-Programme verwendet. Beispielsweise das bayernweite Katastrophenschutz-Informationssystem GeoKAT das Feuerwehr-Wetterinformationssystem (FeWIS) , oder das landkreiseigene Programm „Webmodul Flächenlage“ zur Erfassung und Dokumentation von Einsätzen und Einsatzkräfteübersichten bei großflächigen Schadensereignissen im Landkreis Aschaffenburg.

Die KomFü kommt insbesondere bei folgenden Schadensereignissen im Landratsamt zusammen:

  • bei Flächenlagen (z.B. Unwetter, Stürme) zur Unterstützung der Kreisbrandinspektion und der Abschnittsführungsstellen
  • bei großen punktuellen Einsatzlagen (z.B. Großbrand, Chemieunfall) zur Unterstützung der Örtlichen Einsatzleitung bzw. der Kreisbrandinspektion
  • im Katastrophenfall zur Unterstützung der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK)
  • bei der Planung von überörtlichen Kontingenteinsätzen und Großübungen (z.B. Kontingentverlegung) zur Unterstützung der Einsatz- bzw. Übungsleitung

Die KomFü übernimmt dabei den Hintergrunddienst im Einsatz und bei größeren Übungen, so beispielsweise:

  • Unterstützung der Stabs-Funktionen der Kreisbrandinspektion und der FüGK
  • Internet-Recherche (z.B. beim Deutschen Wetterdienst, mit MP-Feuer oder GeoKAT, usw.)
  • Einsatzprotokollierung in EPSweb
  • Verteilung und Weiterleitung von Einsätzen mit dem Webmodul Flächenlage an die Abschnittsführungsstellen

Die Mitglieder der KomFü verfügen über eine fundierte Ausbildung in den Bereichen

  • Digital- und Analogfunk
  • Umgang mit dem PC
  • Internetrecherche
  • EDV-Programmbedienung
  • Führungsabläufe in einer Einsatzleitung
  • Führungsunterstützung der Einsatzleitung

Die KomFü Aschaffenburg-Land besteht derzeit aus 14 aktiven und passiven Mitgliedern aus verschiedenen Feuerwehren des Landkreises. Sie treffen sich einmal im Monat zu einem Schulungs- und Übungsabend im Landratsamt.

Auch die Geselligkeit und Kameradschaftspflege kommt dabei nicht zu kurz.

Die KomFü Aschaffenburg-Land braucht dringend Verstärkung und sucht daher

 Frauen und Männer

  • gerne mit Führungserfahrung
  • nach oben ohne Altersbeschränkung
  • mit Lust am Umgang mit moderner Technik
  • eventuell nicht mehr im aktiven Einsatzdienst
  • mit Lernbereitschaft und Neugierde
  • Weiterbildungen an den staatl. Feuerwehrschulen sowie an der Akademie für
    Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) sind jederzeit möglich

Weitere Infos findet man unter der Internetseite www.ab112.de.

Was ist eine Katastrophe?
Eine Katastrophe ist ein Geschehen, bei dem Leben oder Gesundheit einer Vielzahl von Menschen oder die natürlichen Lebensgrundlagen oder bedeutende Sachwerte in ungewöhnlichem Ausmaß gefährdet oder geschädigt werden und die Gefahr nur abgewehrt oder die Störung nur unterbunden und beseitigt werden kann, wenn unter Leitung der Katastrophenschutzbehörde die im Katastrophenschutz mitwirkenden Behörden, Dienststellen, Organisationen und die eingesetzten Kräfte zusammenwirken.

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Am gestrigen Samstagvormittag, kurz vor 11 Uhr kam es zu einem Brand einer Zugmaschine auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg, ca. 200 Meter vor der Einhausung Goldbach/Hösbach. Der Fahrer, der einen technischen Defekt im Motorraum vermutet, konnte sein Fahrzeug noch auf den Standstreifen lenken und sich unverletzt in Sicherheit bringen.

Die Feuerwehr Goldbach, die trotz einer schlecht gebildeten Rettungsgasse, wenige Minuten später mit zwei Löschfahrzeugen eintraf, fand den LKW im Vollbrand vor. Sofort wurde mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz der Schaumlöschangriff gestartet. Die Flammen waren binnen 10 Minuten gelöscht. Während der Nachlöscharbeiten wurde ein zweiter Atemschutztrupp eingesetzt, das Führerhaus teilweise ausgeräumt und mit der Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern gesucht.

Während der Löscharbeiten war die A3 in Fahrtrichtung Würzburg über eine halbe Stunde gesperrt, es bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern Länge.

Aufgrund der ersten Meldung, dass der Brand in der Einhausung wäre, wurden die Feuerwehren des Marktes Hösbach, Unterafferbach, Waldaschaff, Aschaffenburg und Großostheim mit alarmiert, mussten jedoch nicht eingreifen.

Lediglich die Feuerwehr Großostheim, die die Verkehrsabsicherung übernahm, unterstützte die Goldbacher Wehrleute, die mit zwei Löschfahrzeugen und 13 Aktiven vor Ort waren. Von der Kreisbrandinspektion waren die Kreisbrandmeister Udo Schäffer und Markus Rohmann im Einsatz. Der Rettungsdienst war zur Absicherung der Feuerwehrkräfte mit einem Rettungswagen angerückt.

Martin Scheiner, Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

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Die Feuerwehr Krombach wurde am 13.04.17 um 17:45 Uhr mit dem Stichwort „Brennt Gebüsch“ alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurden die Kräfte durch die Frau des Eigentümers empfangen und zum Schadensereignis geführt. Im hinteren Bereich des Garten war ein Komposthaufen mit angrenzenden Tannen und einer Holzsichtschutz in Brand geraten und Teilweise von dem Hauseigentümer mit einem Gartenschlauch gelöscht worden. Sofort wurde ein Hohlstrahlrohr vorgenommen und die vorhandenen Glutnester abgelöscht. Eigentlich ein Standarteinsatz bis zum Eintreffen des Hauseigentümer. Dieser hatte teilweise erhebliche Brandverletzung im Bereich der Hände, Stirn und des Gesäß. Sofort wurde die Person durch zwei Feuerwehr-Sanitäterinnen  erstversorgt und ein RTW zur Einsatzstelle nachgefordert. Bei der Befragung des Hausbesitzers hat sich folgender Sachverhalt zugetragen. Bei dem Löschversuch hatte der Mann versucht einen bereits teilweise geschmolzen PVC-Behälter mit ungeschützten Händen zu entfernen und sich hierbei erhebliche Verbrennungen durch den flüssigen Kunststoff an den Händen zugezogen.  Zu allem Unglück ist die Person noch in die Brandstelle gestürzt und hat hierdurch Verbrennungen an Stirn und Gesäß erlitten.  Nach Eintreffen des RTW wurde die Person an die Besatzung übergeben und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Abschließend wurde die Brandstelle mit einer WBK überprüft und die Einsatzstelle an die Eigentümerin übergeben. Kommandant Wolfgang Bedel, konnte auf 10 Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen zurückgreifen.

 

Bericht von: W. Bedel / Kdt. FF Krombach

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Glimpflich verlief ein Kleinbrand in einer Bäckerei in der Hauptstraße in Glattbach. Gegen 12.20 Uhr wurden die Feuerwehren aus Glattbach, Johannesberg sowie die Drehleiter aus Aschaffenburg zu einer Rauchentwicklung aus Gebäude alarmiert. Vor Ort stellt man schnell fest, dass es zu einen Kleinbrand mit einer starken Rauchentwicklung im Bereich der Backstube gekommen war. Die Mitarbeiter der Bäckerei hatten bei Eintreffen der Feuerwehr bereits das Gebäude verlassen. Ein Trupp unter Atemschutz ging umgehend in das Gebäude vor und konnte den Brand schnell löschen. Danach wurden die Räumlichkeiten mit einem Hochdrucklüfter belüftet. Im Einsatz befanden sich unter der Leitung des 2. Kommandanten Christian Bernhard insgesamt 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 4 Einsatzfahrzeugen. Unterstützt wurde der Einsatzleiter durch die Kreibrandmeister Marco Eich und Andreas Ullrich. Der Rettungsdienst war ebenfalls vor Ort. Der Einsatz war nach gut einer Stunde beendet.

Am Freitag den 07.04.17 waren 15 Kameraden der Feuerwehren Laufach, Alzenau, Sailauf, Haibach, Wenighösbach, Kälberau und Albstadt zur Ausbildung bei der Firma DMT in Dortmund.

Um 05:00Uhr trafen sich alle Teilnehmer mit Kreisbrandinspektor Frank Wissel am Gerätehaus Kleinostheim, um dann gemeinsam von dort ins 250 km entfernte Dortmund zu starten. Bedingt durch die Verkehrslage im Raum Dortmund war nach 3 Stunden das Ziel erreicht. Nach einer Begrüßung durch das Ausbilderteam von DMT folgte eine einstündige Theorieeinheit. Unter anderem wurden hier die erschwerten Bedingungen im Brandtunnel erläutert, sowie Tipps zum Umgang mit Holstrahlrohen gegeben. Später wurden dann alle Teilnehmer mit firmeneigener Schutzkleidung eingekleidet und die Atemschutzgeräte ausgegeben.

Beim ersten Durchlauf durch den Brandtunnel wurde der taktische Einsatz des Strahlrohres und das Arbeiten unter Nullsicht mit Wärmegewöhnung geübt. Hier wurde durch Verbrennen größerer Mengen Holz und Autoreifen eine dicke Rauchschicht und enorme Hitze erzeugt, mit der es dann umzugehen galt.

Nach einer kurzen Pause wurde dann, aufgeteilt in zwei Gruppen, eine Übung mit der Zielrichtung Schlauchmanagement und Vorgehen in unbekannten Gebäuden geübt. Auch dies fand zeitweise unter Nullsicht im Brandtunnel statt, und schloss dann mit der Brandbekämpfung ab.

Eine angenehme Unterbrechung der Übung war das Mittagessen, welches mit Lasagne, Salat und Nachspeise für alle, Zeit zum Verschnaufen schaffte.

Nachdem die zweite Gruppe die Übung im Brandtunnel absolvierte hatte, wurde in einer ausführlichen Nachbesprechung über das Vorgehen, Fehler und Tipps gesprochen.

Die Heimreise konnte dann schlussendlich gegen 15:45 Uhr, teilweise erschöpft, aber mit einem guten Gefühl etwas mitgenommen zu haben, angetreten werden. Ankunft war dann wieder verkehrsbedingt gegen 19:15Uhr in Kleinostheim.

Abschließend bleibt zu sagen, dass bei dieser Veranstaltung selbst erfahrene Atemschutzgeräteträger etwas lernen konnten und man unter den vor Ort (im Brandtunnel) herrschenden Bedingungen neue Erfahrungen sammeln konnte.

Andreas Laumer, FF Albstadt

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Mainaschaff, Lkr. Aschaffenburg. Am Samstag, 25.03.2017 fand das erste Anwendertreffen der unterfränkischen Schaumtrainer-Ausbilder in Mainaschaff statt. Die Versicherungskammer Bayern stellt allen 96 bayerischen Stadt- und Kreisfeuerwehrverbänden einen Schaumtrainer im Wert von ca. 4.000 Euro zur Verfügung. Mit diesem Schaumtrainer können Feuerwehrleute praxisnah in „Miniaturausführung“ Brände unter Verwendung von Netz- und Schaummitteln löschen und so Erfahrungen im Umgang mit dem Löschmittel Schaum erlernen. An dem Aus- und Fortbildungstag, der auf Anregung des Mainaschaffer Ausbilders Joachim Taupp zustande kam, haben 11 der 12 unterfränkischen Stadt- und Kreisfeuerwehrverbände teilgenommen.

Während im Landkreis Aschaffenburg bereits seit über 17 Jahren Schulungen für die Feuerwehrleute des Landkreises Aschaffenburg mit Schaumtrainern angeboten werden, ist diese Art der Ausbildung andernorts noch recht neu.

Ziel dieser Veranstaltung war das persönliche Kennenlernen, der Erfahrungsaustausch untereinander, der Austausch von Neuigkeiten und die Auffrischung von Kenntnissen zum Thema Brandbekämpfung mit dem Löschmittel Schaum und auf dem Gebiet der Schaumausbildung.

Der Tag begann zunächst mit einer theoretischen Fortbildung. Giancarlo Bruno, Lehrkraft an der staatlichen Feuerwehrschule Geretsried, erarbeitete zunächst mit den Teilnehmern die Eigenschaften und Wirkungsweisen von Netz- und Schaummitteln.

Danach stellte Florian Ramsl von der Versicherungskammer Bayern das Entstehen des Schaumtrainer-Sponsorings vor und gab Tipps und Hinweise zum Aufbau und Gestaltung einer Unterrichtseinheit im Rahmen der Modularen Truppausbildung.

Der Miltenberger Kreisbrandrat Meinrad Lebold berichtete über die Arbeit der bayernweiten Arbeitsgruppe Schaummittel in der Vertreter der Feuerwehrschulen, des bayerischen Innenministeriums, des Landesamtes für Umweltschutz, der Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren Bayerns, sowie des bayerischen Landesfeuerwehrverbandes und des Werkfeuerwehrbandes Bayern mitarbeiten. Ziel der Arbeitsgruppe sei es ein einheitliches Nachschlagewerk zum Thema Schaum zu erarbeiten. Weiter erläuterte er Einsatzgrundsätze zum Einsatz von Schaummitteln bei Brandeinsätzen.

Am Nachmittag standen dann praktische Versuche auf dem Übungshof auf dem Programm. Die Teilnehmer konnten hier verschiedene Löschtaktiken und unterschiedliche Schaummittel bei der Bekämpfung von Feststoff- und Flüssigkeitsbränden erproben. Im Rahmen der Veranstaltung übergab Herr Ramsl dem Ausbilderteam des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg eine neue Flüssigkeits-Auffangwanne, die eine durch zahlreiche Ausbildungen stark abgenutzte Wanne ersetzt. Das Anwendertreffen war die erste Veranstaltung dieser Art, die unter dem Dach des Bezirksfeuerwehrverbandes Unterfranken mit finanzieller Unterstützung der Versicherungskammer Bayern durchgeführt wurde. Die Resonanz der Teilnehmer war sehr positiv und man sprach sich einstimmig für weitere regelmäßige Schaumtrainer-Fortbildungen aus.

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Ein schwerer Verkehrsunfall mit 3 beteiligten Lkw hat sich heute Mittag um kurz vor 14.00 Uhr auf der Bundesautobahn A3 in der Einhausung Goldbach-Hösbach zwischen den Anschlussstellen Goldbach und Hösbach in Fahrtrichtung Würzburg ereignet. Ein auf dem rechten Fahrstreifen fahrender Lkw mit Anhänger aus dem Landkreis Aschaffenburg war aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vor ihm fahrenden Lkw aufgefahren und hat diesen in der Folge noch auf einen rumänischen Sattelzug geschoben. Während der 36 Jahre alte Unfallverursacher bei dem Unfall leichte Verletzungen erlitten hatte, wurde der 43-jährige Fahrer des vor ihm fahrenden Lkw durch den Aufprall auf den Sattelzug in seinem Führerhaus eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr mit hydraulischen Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug befreit werden. Beide Fahrer wurden vom Rettungsdienst nach medizinischer Erstversorgung an der Unfallstelle in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehren Goldbach, Hösbach, Haibach und der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Waldaschaff sowie die Kreisbrandmeister Udo Schäffer und Markus Rohmann wurden um 13.58 Uhr zu dem Unfall alarmiert.

Neben der Befreiung des schwer verletzten Fahrers kümmerten sie sich um die Absicherung der Einsatzstelle und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Im weiteren Verlauf unterstützten sie die Abschleppunternehmen bei der Bergung der drei Lkw. Die Autobahn war bis gegen 15.00 Uhr in Fahrtrichtung Würzburg voll gesperrt. Danach konnte der linke Fahrstreifen der 3-spurigen Autobahn für den Fahrzeugverkehr wieder freigegeben werden. Der Verkehr staute sich bis weit über die bayerisch-hessiche Landesgrenze zurück. Für die Feuerwehren war der Einsatz gegen 16.00 Uhr beendet. Einsatzleiter Fabian Hein, stv. Kommandant der Feuerwehr Goldbach, konnte auf insgesamt 36 Einsatzkräfte zurückgreifen, die mit 7 Fahrzeugen ausgerückt waren.

Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswägen, einem Notarzt und einem Einsatzleiter vor Ort. Ein im Anflug befindlicher Rettungshubschrauber wurde nicht mehr benötigt und konnte wieder abdrehen.

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Trotz des Termins am 01.04.2017 war es  kein Aprilscherz!  Nein!  Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff konnten an diesem Samstag den Flughafen in Frankfurt besichtigen.

Zu verdanken hatten sie diese Möglichkeit Toni Bayer. Er ist der Vater der aktiven Mainaschaffer Feuerwehrfrau Melanie und am Flughafen in Frankfurt beschäftigt und konnte so, vor seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben, den Mainaschaffer Aktiven noch etwas Gutes tun.. So kam es, dass über den Förderverein der Feuerwehr Mainaschaff e.V. ein Bus bereitgestellt wurde und die interessante Besichtigung am Samstagvormittag beginnen konnte.

Nach Erledigung der notwendigen Formalitäten und der ausführlichen Sicherheitskontrollen, für die Feuerwehrleute ja vollstes Verständnis haben, konnte  mit einer sachkundigen und charmanten Führerin, der eigens  reservierte Bus für die Fahrt über das Vorfeld bestiegen werden.

Wie groß ein Airbus A 380 in der Realität ist, lässt sich nur wirklich beurteilen, wenn man direkt davor steht. Von diesen großen Flugzeugtypen waren an diesem Samstag gleich mehrere zu sehen und zu bestaunen.

Sehr interessant war es auch aus aller nächster Nähe zu sehen, was alles gleichzeitig auf dem Vorfeld geschieht, bis ein Flugzeug auf seine große Reise gehen kann. Hier muss jedes Zahnrad in das andere greifen.

Das absolute Highlight war aber für die Teilnehmer der Besuch der Feuerwache 3 an der Startbahn WEST.

Auf dem Gelände des Flughafens in Frankfurt verfügt die Flughafenfeuerwehr über vier Feuerwachen, von denen drei für den Flugzeugbrandschutz verantwortlich sind.

Diese stellen sicher, dass innerhalb von 180 Sekunden jede Stelle auf dem Areal, auf dem ein Flugzeug stehen kann, erreicht wird. Daher sind diese Wachen strategisch so auf dem Gelände verteilt, dass dieses wichtige Ziel jederzeit erreicht werden kann.

Für diese Aufgaben stehen auf der Feuerwache 3 ein Einsatzleitfahrzeug (ELW), ein Hilfeleistungs-Tanklöschfahrzeug (HTLF), ein Rettungstreppenfahrzeug (RTF) sowie drei Großflugfeldlöschfahrzeuge (GFLF 100 / 125 – 8 – 5P) zur Verfügung. Diese Großfahrzeuge sind schon alleine mit ihren technischen Daten beeindruckend. So kann die Pumpe 10.000 Liter in der Minute bei 10 bar Ausgangsdruck liefern und das Fahrzeug führt ständig 12.500 Liter Löschwasser, 800 Liter Schaummittel und 500 kg Löschpulver für die Brandbekämpfung mit.

Vom Kollegen der Flughafenfeuerwehr wurden alle wichtigen Aufgaben der Feuerwehr an so einem großen Airport genauestens erklärt und natürlich wurde auch „gefachsimpelt“ und mit den zuhause zur Verfügung stehenden Geräten und Einsatzmitteln verglichen.

Viel zu schnell verging die Zeit und es wurde nach einem sehr interessanten Tag die Heimfahrt angetreten.

Die Teilnehmer bedanken sich bei Herrn Toni Bayer für die Wertschätzung und die Organisation.

Joachim Taupp
Sachgebiet „Öffentlichkeitsarbeit“

Fotos: Feuerwehr Mainaschaff

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Heute Abend haben im Alzenauer Forst auf Höhe der bayerisch-hessischen Landesgrenze ca. 2000 Quadratmeter Wald gebrannt. Die Feuerwehren Alzenau, Michelbach und Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Großostheim wurden um 18.21 Uhr zu dem Waldbrand alarmiert. Zeitgleich fuhren auch noch die hessischen Feuerwehren Rodenbach, Langenselbold und Gründau die Einsatzstelle an, die schon am Nachmittag im Rodenbacher Forst einen Waldbrand abgelöscht hatten und sich noch in der Nähe befanden. Beim Eintreffen des ersten Alzenauer Löschfahrzeuges standen ca. 2000 m² Waldfläche in Bodennähe in Brand. Sowohl von den bayerischen als auch den hessischen Kräften wurden jeweils 3 C-Rohre zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Wasserversorgung erfolgte über die Löschwassertanks der eingesetzten Fahrzeuge. Weiter kamen Feuerpatschen, Hacken und auch kleinere D-Schläuche und D-Rohre zum Einsatz. Zur Aufklärung weiterer Brandstellen wurden die Drohne der Feuerwehr Karlstein und das „Schnelle Einsatzflugzeug“ der Luftrettungsstaffel Bayern aus Würzburg angefordert, die Erkundungsflüge über dem Waldbrandgebiet machten. Weiter wurde die Feuerwehr Kahl nachalarmiert, da Anrufer einen weiteren Waldbrand Richtung Kahl gemeldet hatten. Die insgesamt 81 Feuerwehrkräfte, die mit 17 Fahrzeugen vor Ort waren, hatten den Waldbrand schließlich gegen 20.00 Uhr gelöscht. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswägen und einem Einsatzleiter vor Ort. Ein Feuerwehrmann musste mit einer Schnittverletzung vom Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelt werden. Der Einsatz war gegen 20.30 Uhr beendet.

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Im Rahmen des Leistungsabzeichens „Jugendflamme Teil 3“ pflanzten Jonas Gerigk, Ben Grendel, Henri Lautenschläger und Merlin Mattes einen Apfelbaum und bauten jeweils eine Steinkauzröhre.

Der dritte Teil der Jugendflamme beinhaltet unter anderem ein sportliches, soziales oder ökologisches Gruppenprojekt der Jugendlichen. Deshalb engagierte sich die JF Kälberau am Samstag den 01.04.2017 beim Schutz der heimischen Flora und Fauna.
Nach anfänglichen Überlegungen kam in den Reihen der Jugendlichen die Idee auf, Steinkauzröhren zu bauen und zusätzlich einen Obstbaum zu pflanzen. Dazu wurde Kontakt zum Verein für Natur- und Vogelschutz Alzenau e.V., sowie zum Obst- und Gartenbauverein Kälberau e.V. aufgenommen, welche die Jugendlichen in ihrem Vorhaben tatkräftig berieten und unterstützten. Den beiden Vereinen in diesem Rahmen für ihre Arbeit ein herzliches Dankeschön!
Der Tag begann morgens, nach einem gemeinsamen Frühstück im Gerätehaus, auf der Streuobstwiese des Kälberauer OGV. Vorstand Erich Dornhecker erklärte wichtige Details, die bei der Pflanzung zu beachten sind und stellte die Apfelsorte Elstar kurz vor. Danach wurde das Pflanzloch gemeinsam ausgehoben, ein Wühlmausschutz angelegt und der Apfelbaum mit Wasser aus der Kahl angegossen.
Anschließend mussten die Steinkauzröhren zusammengebaut werden. Steinkauzröhren sind Nisthöhlen die speziell für den gefährdeten Steinkauz, die kleinste heimische Eule, entwickelt worden sind. Sie haben einen mardersicheren Eingang und eine Kontrollöffnung auf der Rückseite, die es erlaubt, die Belegung der Röhren zu kontrollieren und Jungvögel mit Ringen um die Füße zu versehen, die eine Identifizierung der Vögel ermöglicht. Das erforderliche Holz wurde bereits im vornherein von den Jugendlichen fertig vorbereitet, sodass die Röhren gleich zusammengebaut und mit Dachpappe umwickelt werden konnten, um sie wetterfest zu machen. Auf diese Weise entstanden vier vollständige Röhren. Da es mittlerweile Mittag war, stärkte sich die Truppe mit einem ordentlichen Mittagessen, bevor die Röhren in den Streuobstwiesen rund um Kälberau aufgehängt wurden. Zum Aufhängen kam dann noch Bernd Sticksel vom Vogelschutz Alzenau hinzu. Die ausgesuchte Wiese hatten die Jugendlichen schon einige Wochen vorher mit Herrn Sticksel besichtigt um zu prüfen, ob diese überhaupt als Revier für Steinkäuze geeignet ist. Das war glücklicherweise der Fall. Es wurden gemeinsam passende Bäume und Äste ausgesucht, auf denen die Röhren gut befestigt wurden.
Nach getaner Arbeit wurde das Gerätehaus wieder auf Vordermann gebracht, bevor jeder das schöne Wetter zuhause genießen konnte. Der Tag war sehr gelungen und hat den Jugendlichen eine neue Erfahrung und nicht zuletzt viel Spaß bereitet.
Ben Grendel
JF Kälberau

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Am Montag, 3. April, wurden die Feuerwehren aus Heinrichsthal und Jakobsthal gegen 16.00 Uhr zum Brand einer Feldscheune in Heinrichsthal alarmiert. Nachdem bereits auf der Anfahrt zu erkennen war, dass es sich um einen ausgedehnten Brand handelt, wurden die Feuerwehren aus Schöllkrippen und Heigenbrücken hinzualarmiert, außerdem wurde zum Aufbau einer Wasserversorgung, die vor Ort nicht sichergestellt war, der Löschzug „Wasserförderung“ aus Laufach und Rottenberg-Feldkahl alarmiert.

Schon von Weitem war die Rauchsäule deutlich sichtbar wahrzunehmen, die sich über den gesamten Ort erstreckte. Vor Ort stellte sich folgendes Bild dar: Eine Feldscheune mit zahlreichen Heuballen stand im Vollbrand und griff bereits auf eine Lagerhalle mit landwirtschaftlichem Gerät über, auch danebenstehende Bäume waren bereits in Mitleidenschaft gezogen worden.

Sofort wurde der Löschangriff über mehrere C-Rohre vorgenommen und nach ersten Löscherfolgen die Wellblechabdeckung der mittlerweile eingestürzten Feldscheune mit Hilfe eines hinzugerufenen Holzrückefahrzeuges zur Seite transportiert. Außerdem wurden die teilweise beschädigten Geräte aus der benachbarten Halle ins Freie gezogen und das darauf gelagerte Stroh, das ebenfalls mit Glutnestern durchsetzt war, abgeladen und gelöscht.

Da eine längere Arbeitszeit für die Ablöscharbeiten zu erwarten war, forderte der Einsatzleiter, Kreisbrandinspektor Otto Hofmann, die überörtlichen Löschzüge aus Schöllkrippen und Kleinkahl sowie aus Bessenbach und Dammbach an. Der landkreiseigene Abrollbehälter Atemschutz/Strahlenschutz aus Großostheim versorgte die Einsatzkräfte mit Atemschutz- und Filtergeräten.

Mit Hilfe von zwei Radladern und unter Einsatz zahlreicher Feuerwehrleute wurden die mit Glutnestern durchsetzten Überreste der Feldscheune und Strohballen auf dem umliegenden Gelände verteilt, auseinandergezogen und abgelöscht.

Kreisbrandinspektor Otto Hofmann konnte von Seiten der Feuerwehr auf rund 130 Personen zurückgreifen, er wurde unterstützt von KBI Frank Wissel und den Kreisbrandmeistern Thilo Happ und Markus Rohmann. Im Einzelnen waren folgende Feuerwehren an der Einsatzstelle:

Heinrichsthal, Bessenbach, Dammbach, Feldkahl-Rottenberg, Großostheim, Heigenbrücken, Jakobsthal, Kleinkahl, Laufach, Sailauf, Schöllkrippen und Waldaschaff.

Ebenfalls an der Einsatzstelle war der Rettungsdienst mit 3 Fahrzeugen und 5 Personen. Der Einsatz war gegen 22.15 Uhr beendet.

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Ein Gasaustritt aus einem Flüssigkeitstank in der Aschaffenburg Straße im Hösbacher Ortsteil Hösbach-Bahnhof führte heute Nachmittag zu einem mehrstündigen Feuerwehreinsatz. Gegen 17.00 Uhr hatten die Bewohner den Gasaustritt bemerkt und sofort über Notruf die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein massiver Gasaustritt und Gasgeruch festgestellt. Es wurde daraufhin eine Wasserversorgung aufgebaut, der Brandschutz sichergestellt und der rund 4000 Liter Flüssiggas fassende Tank mit Wasser gekühlt, um einen weiteren Druckanstieg zu verhindern. Außerdem wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Insgesamt hielten sich zu Einsatzbeginn 12 Personen, davon 7 Bewohner auf dem Anwesen auf, das von Polizeikräften zügig geräumt wurde. Nachteilig für den Einsatzverlauf war die Tatsache, dass der Flüssiggas-Notdienst zunächst nicht erreichbar war. So traf erst rund 2 Stunden nach Einsatzbeginn eine Fachfirma und unmittelbar darauf ein Tankwagen des Lieferanten ein. Nachdem der Tank massiv gekühlt worden war, zeigten Messungen der Feuerwehr, dass keine erhöhte Explosionsgefahr mehr bestand. Hier kam auch ein spezielles Gasmessgerät der Feuerwehr Aschaffenburg zu Einsatz. Die Fachleute stellten fest, dass wohl eine Überfüllung des Tankes, der erst am heutigen Morgen mit Flüssiggas befüllt worden war, ursächlich für die Leckage war. Aufgrund der frühsommerlichen Temperaturen ist es dann zu einem Druckanstieg in dem Tank gekommen, der schließlich zu der Leckage und dem Gasaustritt führte. Dem Tankwagenfahrer gelang es schließlich gegen 20.30 Uhr mit dem Absaugen des Gases zu beginnen. Die Feuerwehren aus Hösbach-Bahnhof, Hösbach, Winzenhohl und Aschaffenburg waren mit insgesamt 32 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen unter der Leitung des Hösbacher Kommandanten Tobias Brinkmann im Einsatz. Weiter waren Kreisbrandinspektor Frank Wissel und Kreisbrandmeister Markus Rohmann an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Einsatzleiter vor Ort. Die Feuerwehrkräfte konnten nach Beginn der Absaugarbeiten ihre Gerätschaften zurückbauen. Einsatzende war gegen 21.00 Uhr.

Winterschulung 070 729

Winterschulung 072 724

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Winterschulung 074 725

Die Feuerwehren Alzenau und Kälberau sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel wurden am 27.03.2017 gegen 06:40 Uhr mit dem Alarmstichwort "Rauchentwicklung Gebäude" in die Wasserloser Straße in Alzenau gerufen. 

In einem Büro eines Geschäftshauses gerieten aus derzeit noch ungeklärter Ursache Schreibtischutensilien in Brand. Aufmerksam auf das Brandereignis wurde der Firmeneigentümer durch Brandgeruch. Geistesgegenwärtig verständigte er über Notruf die Feuerwehr und erwartete diese vor dem Objekt.

Ein Trupp unter schwerem Atemschutz lokalisierte die Brandstelle. Zusätzliche Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht vonnöten, da das Feuer von selbst erloschen ist. Nach der Kontrolle mit einer Wärmebildkamera und der natürlichen Belüftung des Geschäftshauses konnte die Einsatzstelle an die Firmenleitung übergeben werden.  

Der stellvertretende Alzenauer Kommandant Günther Knoth konnte auf 26 Einsatzkräfte und fünf Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Unterstützt wurde der Einsatzleiter von Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Zur Absicherung der Feuerwehr wurde ein Rettungswagen der BRK Lehrrettungswache Alzenau eingesetzt. 

Über die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.Einsatzende war gegen 07:20 Uhr.

Am Mittwochabend, 22.03.2017, wurde durch den Geschäftsführer der Fa. Saniana (Vertrieb) Frankfurt, Herr Christoph Meindl, im Auftrag der Fa. MED X 5 (Generalimporteur) aus Friedberg - Bayern und der „HeartSine Stiftung“ des Herstellers (USA) der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, ein AED (Automatischer-Externer-Defibrillator) als Spende übergeben.

Wie kam es dazu? Am 30.07.2016, erlitt der Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, Andreas Emge, während eines Einsatzes einen plötzlichen Herzstillstand und brach bewusstlos zusammen. Sofort wurden Maßnahmen zur Ersten-Hilfe durch anwesende Feuerwehrkameraden eingeleitet, weitere Kameraden mit höherer medizinischer Ausbildung hinzugerufen. Ebenfalls wurde ein entsprechender Notruf abgesetzt. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens samt Notarzt, führten die Feuerwehrkräfte, zusammen mit der Karlsteiner Feuerwehrärztin, Reanimationsmaßnahmen durch. Hier kam einer der drei, bereits vorhandenen HeartSine AED, zum Einsatz. Durch die Abgabe mehrerer Elektroschocks mit dem AED der Feuerwehr, Verwendung der umfangreichen Sanitätsdienstlichen Ausstattung sowie die hochqualifizierte Erstversorgung durch die Feuerwehrkameraden, konnte der Kommandant nach der Übernahme durch Rettungsdienst und Notarzt, erfolgreich und letztendlich ohne bleibende Schäden, wiederbelebt werden. Neben der persönlichen Leistung eines jeden einzelnen beteiligten, trug hierzu auch einer der vorhandenen AED, aus dem Hause HeartSine (USA) bei.

Warum braucht eine Feuerwehr noch einen vierten AED, wenn sie schon drei Stück hat? Aktuell haben wir auf jedem Löschgruppenfahrzeug einen AED verladen. Bei mind. 90 Prozent der Einsätze und Ausbildungen, ist mindestens eines der drei Löschfahrzeuge dabei, bei einem Verkehrsunfall oder Brand, sind eigentlich sogar mind. zwei dieser Fahrzeuge im Einsatz. Somit können wir relativ sicher sein, dass mind. ein solches Gerät, sich an der Einsatzstelle befindet. Hinzu kommt noch, dass alle 10 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr

Gemeinde Karlstein, über eine erweiterte und einheitliche Erste-Hilfe Ausstattung „First-Responder“, verfügen. Zusätzlich gibt es noch einen weiteren Notfallrucksack mit Medikamenten und Sauerstoff, der aber dem Fachpersonal wie unserer Feuerwehrärztin, externen Ärzten oder entsprechend qualifizierten Personen vorbehalten ist. Der vierte, nun durch die „HeartSine Stiftung“ gespendete AED, wird zusammen mit einem weiteren Rucksack „First-Responder“, im neuen Feuerwehrgerätehaus seinen Platz finden.

Herr Christoph Meindl, übergab am Mittwochabend im Beisein von mehreren Feuerwehrkameraden, den neuen AED an den Bürgermeister der Gemeinde Karlstein, Herrn Winfried Bruder. Dieser bedankte sich recht herzlich für die Sachspende im vierstelligen Bereich und reichte das Gerät an den Medizin Produkte Beauftragen der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, Marco Henning, welcher übrigens damals auch maßgeblich an der Wiederbelebung beteiligt war, weiter. Im Anschluss an die Übergabe erfolgte noch die obligatorische und vorgeschriebene Einweisung in das Gerät, durch den Lieferanten.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, bedankt sich im Namen aller Kameraden und aber auch im Namen aller Bürger für diese Spende. Wir hoffen alle, dass wir diese Geräte nie im Ernstfall einsetzen müssen, aber wenn sie gebraucht werden hoffen wir, dass genügend Personen vor Ort sind, um diese einsetzen zu können!

Wann haben Sie denn zuletzt einen Erste-Hilfe-Kurs besucht oder aufgefrischt? Denken Sie mal darüber nach, DANKE.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion 

 

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Am Sonntag, 26.03.2017 findet in der Zeit von 09.00 Uhr bis 10.30 Uhr eine Anfahrts- und Alarmübung in der Autobahneinhausung Goldbach-Hösbach der Bundesautobahn A3 statt.

Nach den Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT) sind solche Übungen in regelmäßigen Abständen vorgeschrieben. An der Übung werden 9 Feuerwehren mit 15 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit 4 Fahrzeugen, die Kreisbrandinspektion, die Autobahndirektion Nordbayern, die Autobahnmeisterei sowie die Polizei teilnehmen.

Ziel der diesjährigen Übung ist die Überprüfung der Alarm- und Anfahrtswege sowie der Rettungs- und Feuerlöscheinrichtungen in der Einhausung.

Zu diesem Zweck wird die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg-Ost und Hösbach in beide Fahrtrichtungen kurzzeitig voll gesperrt. Im Anschluss steht während der Übung in beide Fahrtrichtungen jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Es kann zu Behinderungen kommen.

Autofahrer, die im Zeitraum von ca. 09.00 Uhr bis ca. 10.30 Uhr Richtung Frankfurt oder Würzburg unterwegs sind, werden gebeten dies bei ihrer Reiseplanung zu berücksichtigen.

Am 15. und 16. März haben jeweils 20 Teilnehmer aus dem ganzen ILS- Bereich Bayerischer Untermain am Gefahrstoff-Übungszug in Hanau eine ganztägige Fortbildung absolviert. Die Ausbildung bestand aus einer theoretischen Einführung, der Besichtigung der Technik von Kesselwagen und einer Übung an einem Kesselwagen. Dieser Übungs- Kesselwagen hat mehrere Undichtigkeiten aus denen für die Ausbildung Wasser ausläuft. Die Teilnehmer konnten dort unter realistischen Bedingungen ein Szenario mit auslaufenden „Gefahrstoffen“ abarbeiten und Leckagen abdichten.

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Jeder, der das Feuerwehrwesen in der Gemeinde Karlstein etwas verfolgt, hat es im letzten Jahr mitbekommen. Am 08. April 2016, wurde der dritte Feuerwehrverein in Karlstein gegründet. Neben den beiden anderen bestehenden „Freiwillige Feuerwehr Dettingen am Main e.V.“ und „Freiwillige Feuerwehr Großwelzheim e.V.“, kümmert sich nun auch noch der dritte „Feuerwehr Verein Karlstein am Main e.V.“ um die belange und Arbeit der Feuerwehr Gemeinde Karlstein.

In allen drei Satzungen der Feuerwehrvereine, sind die Jahreshauptversammlungen fest verankert. Auch Tradition und im Bay. Feuerwehgesetz verankert ist, dass der Kommandant einmal im Jahr, gegenüber dem Bürgermeister und dem Gemeinderat, berichten muss. Dies geschah in der Vergangenheit immer im Rahmen der Jahreshauptversammlungen der einzelnen Vereine. All dies wurde nun zum Anlass genommen, zu prüfen, ob tatsächlich in Zukunft drei Einzeltermine stattfinden müssen. Glücklicherweise lassen die Satzungen es zu, dass auch Gäste an den einzelnen Versammlungen teilnehmen dürfen. Su wurden Nägel mit Köpfen gemacht und die Mitglieder aller drei Vereine, am Freitag den 17.03.2017, gemeinsam in den Rudolph Wöhrl Pavillon eingeladen. Ab 18:30 Uhr erfolgte der Einlass und die Verteilung der farbigen Stimmkarten, je nach Vereinszugehörigkeit. Mit nur wenigen Minuten Verzögerung, startete um 19:05 Uhr das Programm durch den Moderator des Abends, Matthias Reisert. Nach ein paar einleitenden Worten, folgte das gemeinsame Totengedenken an alle verstorbenen Mitglieder. Er übergab dann das Wort an den Vorsitzenden des Freiwilligen Feuerwehr Dettingen am Main e.V., Jörg Reinhart.

Jörg Reinhart berichtete von den Aktivitäten im vergangen Jahr, als Höhepunkt nannte er das 50. Dettinger Treffen der neun Dettinger Feuerwehren, in Dettingen  - Konstanz am schönen Bodensee. Zwei Tage waren wir dort zu Gast und feierten in geselliger Runde dieses Jubiläum. Aber auch berichte über Rad- und Wandertouren, besuche von Festveranstaltungen sowie die Durchführung eigener Festveranstaltungen fanden sich in seinem Vortrag wieder. Dass sich hierbei der Verein um das finanzielle nicht sorgen muss, erläuterte Kassier Gaby Reisert den Besuchern. Nach dem Bericht der Kassenprüfer, folgte auch umgehend die Entlastung der Vorstandschaft durch die Versammlung.  Da turnusmäßige Neuwahlen anstanden, wurde ein Wahlausschuss gegründet, diesem Stand Bürgermeister Winfried Bruder vor. Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender                      Jörg Reinhart              (wiedergewählt)

2. Vorsitzender                      Ralf Brenneis             (neu gewählt)

1. Kassier                              Gabriele Reisert         (wiedergewählt)

2. Kassier                              Simone Klein               (neu gewählt)

1. Schriftführer                      Astrid Brenneis          (wiedergewählt)

2. Schriftführer                      Nadja Reisert              (wiedergewählt)

Beisitzer                                 Michael Kellner           (neu gewählt)

Beisitzer                                 Sebastian Reisert       (wiedergewählt)

Beisitzer                                 Niklas Holthusen         (wiedergewählt)

Nach den Wahlen bedankte sich der neue und alte Vorsitzende für das Vertrauen und Schloss die Sitzung der Freiwilligen Feuerwehr Dettingen am Main e.V.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter, es folgte der Freiwillige Feuerwehr Großwelzheim e.V. mit seiner Jahreshauptversammlung. 2. Vorsitzender Ludwig Wienand, verlas vor dem eigentlichen Bericht des Vorstandes, das Rücktrittschreiben des 1. Vorsitzenden Björn Dengler. Dieser war aus privaten und beruflichen Gründen, nach zwei Jahren, von seinem Amt zurückgetreten. Die amtierende Vorstandschaft fasste daraufhin den Beschluss, bis zur turnusmäßigen Wahl im Jahr 2018, mit nur einem Vorstand weiter zu arbeiten. Somit führt nun Ludwig Wienand, als Vorsitzender, alle Geschäfte.

In seinem Jahresbericht erwähnte er, neben dem Highlight „zweitägiger Vereinsausflug“, Veranstaltungen wie die Ausrichtung der „Welzemer Kerb“ am Kerbsamstag, das Sommerfest, den Kappenabend wie auch das Osterfeuer im Kellerwäldchen. Er dankte alle Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz und hofft auch weiterhin auf deren Unterstützung. Kassier Martin Brendel, gab im Anschluss seinen Kassenbericht bekannt, auch dieser hat eine Solide Basis, was auch die Kassenprüfer bestätigten. Auch hier erfolgte die Entlastung der Vorstandschaft einstimmig. Ludwig Wienand dankte allen anwesenden und Schloss die Sitzung der Freiwilligen Feuerwehr Großwelzheim e.V.

Es folgte eine weitere Pause bevor die Jahreshauptversammlung des Freiwilligen Feuerwehr Verein Karlstein e.V. startete. Vorsitzender Thomas Merget berichtete von der Gründungsversammlung am 08. April 2016, sowie den Vorbereitungen für das erste große gemeinsame Fest, die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Karlstein, in der Zeit vom 22.09.2017 bis 25.09.2017. Ein erstes kleineres Fest, das Schlachtfest der aktiven Abteilung, wurde ja bereits 2016 erstmalig über den neuen Feuerwehrverein abgewickelt. Er forderte alle anwesenden auf, sich dieses Wochenende frei zu halten und tatkräftig mitzuhelfen, nur gemeinsam können wir dieses einmalige Wochenende zum Erfolg führen.

Das hier einiges erwartet werden kann, zeigte ein erster Ausblick auf das vier tägige Festprogramm, mehr hierzu wird aber an dieser Stelle noch nicht verraten. Nach dem Bericht des vorsitzenden folgte auch hier der Bericht des Kassier Martin Brendel. Wie nicht anders zu erwarten, folgte umgehend nach dem Bericht der Kassenprüfer, auch hier die Entlastung der Vorstandschaft.

Über 189 Einsätze und 46 interne Ausbildungsveranstaltungen, berichtete nun der Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein,  Andreas Emge. Zusätzlich wurden noch 22 verschiedene Lehrgänge und Fortbildungen, von insgesamt 49 Personen besucht. Trotz rückläufiger Einsatzzahlen (197 in 2015, 229 in 2014), ist die Belastungsgrenze der Freiwilligen Feuerwehrleute, bereits deutlich überschritten. Wird doch gerade der Wartungs-/Pflege-/Verwaltungsaufwand immer mehr. Ständig neue Prüfvorschriften, mehr Schriftverkehr, immer häufiger werdende Ortstermine und Beratungen, fordern zusätzliche Ressourcen, die aber nicht mehr vorhanden sind. Hinzu kommen noch die rückläufigen Mitgliederzahlen sowie die Situation, dass die Belastungsgrenze derer, die noch tatkräftig dabei sind, erreicht ist. Mehr geht einfach nicht mehr! Aktuell verfügt die Feuerwehr Gemeinde Karlstein über 70 aktive Mitglieder, 12 Jugendliche und 15 Personen in der Kinderfeuerwehr. Gerade die letzten beiden Zahlen, wie auch der bevorstehende Umzug in das neue Feuerwehrgerätehaus, lassen hoffen. Unter einem Dach wird doch einiges einfacher und die Abläufe optimieren sich. Ein deutlicher Hinweis in dieser Angelegenheit ging bereits schon mehrfach in Richtung der Gemeinde, die doch bereits 2009 geschaffene hauptamtliche Stelle nun endlich zu besetzen, sowie die Stellenausschreibungen für weitere Stellen voran zu treiben. Spätestens mit Einzug in das neue Haus, muss man hier tätig werden, allerdings ist nicht mehr viel Zeit dazu!

Nach dem Kommandanten berichtete der Jugendwart Marcus Engler von den Tätigkeiten im vergangenen Jahr. Mit seinen drei Helfern zusammen, wird das Jugendfeuerwehrjahr gestaltet. Ein Ausbildungsplan erstellt, Ausflüge und Events geplant. Das jährliche Kreisjugendfeuerwehrzeltlager, der Ausflug in einen Freizeitpark sowie die Winterrally seien hier als Highlight im Jahr 2016 genannt. Neu im Jahr 2017 ist die finanzielle Eigenverwaltung der Jugendfeuerwehr, hier wurde erstmalig durch den Freiwilligen Feuerwehr Verein Karlstein e.V. ein Budget zur Verfügung gestellt, welches die Jugendlichen selbst verwalten müssen, zuvor wurde hier ein eigener Haushaltsplan durch die Jugendgruppe für das kommende Jahr erstellt, gespannt schauen wir alle auf den ersten Kassenbericht im nächsten Jahr.

Auch die Kinderfeuerwehr gab ihren ersten Jahresbericht ab. Die neue Leiterin, Wenke Knichelmann, hatte ihren Bericht, mit einer tollen Bildershow hinterlegt. Sie bedankte sich mit einem kleinen Geschenk, bei der scheidenden Leiterin der Kinderfeuerwehr, Beate Angerer. Sie hatte im letzten Jahr aus privaten und beruflichen Gründen die Leitung abgegeben. Das aktuelle Team (drei Personen) betreut mit wachsendem Erfolg nun aktuell 15 Kinder in der Kinderfeuerwehr. Alle 14 Tage Samstags, werden hier Kinder zwischen sieben und 12 Jahren, zwei Stunden lang beschäftigt und ausgebildet. Highlights hier waren der Kinotag des Landkreises, den Besuch anderer Feuerwehren im Landkreis sowie das gemeinsame Backen von Weihnachtsplätzchen vor der Weihnachtsfeier im Dezember. Auch in der Kinderfeuerwehr wurde die finanzielle Selbstverwaltung (Budget) mit dem neuen Jahr eingeführt. Dies gibt auch dieser Gruppe mehr Spielraum und fördert die Eigenverantwortung.

Das endgültige Schlusswort hatte nun der Moderator des Abends, Matthias Reisert. Er bedankte sich noch einmal bei allen Anwesenden für deren Besuch. Er stellte fest, dass der erste Versuch dieser gemeinsamen Veranstaltung als Erfolg zu verbuchen sei. Dieser Meinung waren die etwa 80 Besucher des Abends, fast einstimmig, ebenfalls.

Somit werden auch 2018, aller Wahrscheinlichkeit nach, die drei Jahreshauptversammlungen der Feuerwehrvereine sowie der Bericht des Kommandanten, Jugend-/Kinderfeuerwehr, an einem Termin stattfinden. 

Heute Vormittag hat es im Schulzentrum in Hösbach, An der Maas auf der Mädchen-Toilette der Realschule gebrannt. Das Schulzentrum wurde komplett geräumt. Die Feuerwehren Hösbach und Wenighösbach, sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 10.29 Uhr aufgrund der ausgelösten Brandmeldeanlage zum Schulzentrum alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde der Brand bestätigt. Daraufhin wurde noch die Feuerwehr Goldbach und Kreisbrandmeister Udo Schäffer nachalarmiert. Zwei Atemschutztrupps brachten den Brand, der in der Mädchen-Toilette des Realschultraktes ausgebrochen war, mit einem C-Rohr rasch unter Kontrolle. Der Rauch hatte sich trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr über den Brandraum bereits in das eingeschossige Gebäude ausgebreitet. Das Gebäude wurde mit einem Hochleistungslüfter und einem Be- und Entlüftungsgerät belüftet und entraucht.

Im betroffenen Gebäudetrakt sind 10 Klassen der Jahrgangsstufen 6 bis 8 mit ca. 250 Schülerinnen und Schülern untergebracht. Während die übrigen Schüler des Schulzentrums wieder in ihre Klassenzimmer zurückkehren konnten, werden die Schüler des betroffenen Gebäudeteiles in der Aula betreut. Zwei Schülerinnen mussten mit Kreislaufproblemen vom Rettungsdienst vor Ort behandelt werden. Die Feuerwehren waren mit 5 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen an der Einsatzstelle. Die Einsatzleitung oblag dem Hösbacher Kommandanten Tobis Brinkmann. Der Einsatz war gegen 11.45 Uhr beendet.

Am Montag, 06.03.2017 fand in Michelbach die Frühjahrsvollversammlung der Kreisjugendfeuerwehr statt. Kreisjugendwart Georg Thoma begrüßte alle anwesenden Jugendwarte und Jugendsprecher zur Frühjahrsvollversammlung. Er bedankte sich bei der Stadt Alzenau für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten im Schlösschen Michelbach, sowie bei der Feuerwehr Michelbach für die Verpflegung. Im Anschluss richteten der 2. Bürgermeister der Stadt Alzenau, Herr Schuhmacher, sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel ein Grußwort an die Versammlung.

Es folgte die Feststellung der Beschlussfähigkeit. In seinem Jahresbericht informierte Kreisjugendwart Thoma über den Mitgliederstand zum 31.12.2016. Die Zahlen sind leicht rückläufig. Es gibt derzeit fünf Feuerwehren die keine Jugendgruppe haben. Die Jahresberichte der Jugendwarte wurden zu etwa 70% über MP Feuer abgegeben. Die anderen haben den Bericht manuell ausgefüllt. Es gab Probleme mit dem Verwaltungsprogramm MP Feuer, hierzu soll im ersten Quartal ein Update durchgeführt werden.
Im vergangenen Jahr wurden verschiedene Aktionen durchgeführt. Die Jugendleistungsprüfung wurde von nur 18 Teilnehmern aus drei Jugendfeuerwehren abgelegt, hier bat Herr Thoma um eine Steigerung im neuen Jahr. Die Jugendflamme der Stufen 1, 2 und 3 legten insgesamt 90 Teilnehmer an einem Samstag auf dem Gelände der Feuerwehr Stockstadt ab. Man besuchte den Actionday der Bezirksjugendfeuerwehr in Bischofsheim, hier starteten 3 Gruppen aus dem Landkreis und konnten gute Platzierungen ergattern. Es folgte das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager im August in Königshofen. Im Oktober fand der alljährliche Wissenstest statt und Anfang November bildeten sich die Jugendwarte aus dem Jugendwartseminar im Schullandheim Hobbach fort. Im Januar des neuen Jahres ehrte die Jugendfeuerwehr beim Ehrenabend des Kreisfeuerwehrverbandes 3 verdiente Mitglieder für ihre Leistungen. Über den Kreisjugendring bekam man Kinokarten zum Dank für ehrenamtliche Arbeit, diese wurden an Christian Seitz, Alexander Englert, Thomas Apler, die Feuerwehr Stockstadt und Königshofen verteilt. Am 04.02. fand die Winterrallye des Landkreises in Stockstadt mit 173 Teilnehmern statt.

Im Anschluss an den Bericht stellte der Kreisjugendwart den Kassenstand sowie den Haushaltsplan für 2017 vor. Die Prüfung der Kasse durch die Kassenprüfer erfolgte am 05.02.2017 und es gab keine Beanstandungen. Die Entlastung des Kreisjugendfeuerwehrausschusses sowie die Genehmigung des Haushaltsplans erfolgten einstimmig.

Den Wahlausschuss für die Neuwahlen bildeten Kreisbrandinspektor Frank Wissel, der 2. Bürgermeister der Stadt Alzenau Helmut Schuhmacher und Stephan Noll vom Kreisjugendring Aschaffenburg. Die Versammlung stimmte einer Wahl per Akklamation zu.

Die Versammlung wählte jeweils einstimmig folgende Personen:

Schriftführer – Eva Happ, FF Heinrichsthal

Kassenwart – Georg Thoma, FF Schölkrippen

Kassenprüfer – Marco Grünewald, FF Mömbris und Alexander Lotz, FF Stockstadt

Kreisjugendsprecherin – Céline Schischkoff, FF Schimborn

Stellvertretende Kreisjugendsprecherin – Lara Bork, FF Schimborn

Georg Thoma dankte dem Wahlausschuss und fuhr mit der Versammlung fort.

Er teilte mit, dass die FSJ Stelle zum 1.9.2017 neu zu besetzen ist und die Bewerbungen an das Landratsamt zu richten sind. Auf Nachfrage erklärte er, dass die FSJ Stelle eine Mitarbeit bei der Feuerwehr im Landkreis ist, der Arbeitsplatz ist im Landratsamt. Neben täglichen Aufgaben gibt es das Projekt Jams2 (Jugendarbeit macht Schülerinnen und Schüler stark), bei dem aktuell 2 Schulen zu betreuen sind an denen ein Wahlfach Feuerwehr am Nachmittag angeboten wird.

Die Berichte für die Jugendzeitung Florian 112 sollen bis Mai abgegeben werden, es werden auch noch Werbepartner gesucht. Die Zeitung soll im August verteilt werden.

Im neuen Jahr stehen wieder einige Aktionen an. Gestartet wird mit der Aktion Sauberer Landkreis am 01.04.2017. Die Feuerwehr als älteste Umweltschutzorganisation kann hier den Jugendlichen den Wert des Umweltschutzes näher bringen und dabei die Natur säubern. Thoma bittet um eine Rückmeldung welche Jugendgruppe mit wie vielen Teilnehmern beteiligt war.

Am 13.05. ist der Ausflug ins Schwimmbad Palm Beach nach Nürnberg geplant, die Anmeldung erfolgt per Email und ist mit einer Anzahlung verbunden. Der Eingang der Zahlung entscheidet über die Teilnahme.

Vom 15.-17.06.17 findet in Weiden in der Oberpfalz der 13. Landesjugendfeuerwehrtag statt. Es finden ein Zeltlager und der Bundewettbewerb statt. 2019 wird der Landesjugendfeuerwehrtag in Hösbach stattfinden. Der Kreisjugendwart plant für 2019 mit mindestens einer Mannschaft am Wettkampf im eigenen Landkreis teilzunehmen und bot an, wenn sich eine Mannschaft findet, kann diese bereits 2017 in Weiden teilnehmen und die Teilnahme werde durch die Kreisjugendfeuerwehr gesponsert. Ende Juli findet der Ausflug nach Berlin, mit Besichtigung des Reichstags statt, auch hierfür erfolgt eine Anmeldung per Email mit Anzahlung.

Für 2017 steht bislang ein Jugendwettkampf in Rückersbach anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr fest. Weitere Wettkämpfe können noch stattfinden, ab 3 Jugendwettkämpfen wird der Jugendfeuerwehrcup ausgespielt.
Es ist dieses Jahr auch wieder ein Tag für die Abnahme der Jugendflamme 2 und 3 geplant, die Feuerwehr Goldbach erklärte sich auf der Versammlung bereit die Ausrichtung zu übernehmen.

die Abnahme der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ist am 3. Juni in Hösbach.

Im August findet das traditionelle Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Haibach statt.

Fahranfänger mit dem Führerschein BF17 haben die Möglichkeit an einem Fahrsicherheitstraining teilzunehmen. Die Anmeldung erfolgt über Georg Thoma. Auch Jugendwarte können am Fahrsicherheitstraining des ADAC am 22.10. mit einem MTW/MZF teilnehmen, hierzu erfolgte die Anmeldung über Thilo Happ. Die Plätze sind alle belegt. Das Fortbildungsseminar für Jugendwarte in Hobbach ist für November geplant.

Kreisjugendfeuerwehrwart Thoma verwies darauf, dass die JULEICA einen Ablauftermin haben, man solle sich rechtzeitig um die Verlängerung kümmern.

Der zum Schluss eingetroffene 1. Bürgermeister der Stadt Alzenau, Herr Dr. Alexander Legler, richtete ein kurzes Wort an die Versammlung und dankte allen Jugendwarten und Jugendsprechern für ihr Engagement. Georg Thoma bedankte sich bei allen Anwesenden und wünschte einen unfallfreien Nachhauseweg.
Eva Happ

Am Donnerstagabend um 18:43 Uhr, wurden die Feuerwehren Michelbach, Albstadt und Alzenau, zu einem Dachstuhlbrand, in die Michelbacher „Hirtenwiese“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine starke Rauchentwicklung sowie offenes Feuer, welches aus dem Dachbereich schlug, zu sehen.

Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Alzenau-Michelbach, Markus Huth, ließ nach dem Eintreffen vor Ort, sofort ein Strahlrohr unter schwerem Atemschutz, durch das Treppenhaus vornehmen. Nach dem weitere Kräfte eingetroffen waren, folgte ein zweiter Trupp ebenfalls im Innenangriff. Durch die Drehleiter der Feuerwehr Alzenau wurden diese Maßnahmen später von außen ergänzt, so dass sich sehr schnell ein Löscherfolg einstellte.

Im weiteren Einsatzverlauf folgten weitere Trupps unter schwerem Atemschutz, bzw. standen in Bereitschaft. Ebenso wurden Lüfter zur Entrauchung und Wärmebildkameras zum Auffinden von Brandnestern eingesetzt. Letztere teilweise von innen aber auch von außen über die Drehleiter. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurde das Dach an mehreren Stellen beidseitig geöffnet, um auch an die letzten Glutnester heran zu kommen. Diese Arbeiten halten aktuell (20:00 Uhr) noch an. Das Einsatzende lässt sich momentan noch nicht genau abschätzen.

Ebenfalls vor Ort im Einsatz waren der Rettungsdienst sowie zur Unterstützung des Einsatzleiters Herr Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Die drei Feuerwehren stellten 51 Freiwillige Einsatzkräfte, davon 17 Atemschutzgeräteträger, mit neun Fahrzeugen bereit.

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen.

Bemerkung am Rande, genau neben der Einsatzstelle wurde noch im Laufe der Löscharbeiten, ein Wasserrohrbruch im Leitungsnetz der Fernwasserversorgung festgestellt. Dieser Rohrbruch führte jedoch zu keinerlei Beeinträchtigungen bei der Versorgung mit Löschwasser.

 gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg