Letzten Samstag, den 13.05.2017, fand der alljährige Ausflug der Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg statt, Dieses Jahr begaben sich insgesamt 130 spaßbereite Teilnehmer nach Nürnberg in das Kur- und Freizeitbad „Kristall Palm Beach“.

Am frühen Morgen gegen 7:30 Uhr versammelten sich die verschiedenen Jugendfeuerwehren des Landkreises in Hösbach und warteten gespannt bis die Fahrt losging. Als die zwei Busse zur Abfahrt bereit standen, stiegen alle Jugendlichen schnell ein und die Fahrt konnte losgehen.
Nachdem die Hälfte der Strecke zu dem Freizeitbad geschafft war, wurde eine kleine Pause eingelegt, in der sich die Jugendlichen bei Kaba und süßen Stückchen stärken konnten.
Um ca. 10:30 waren die Busse dann endlich am Kristall Palm Beach angekommen und die Teilnehmer konnten in das Abenteuer starten.

Auf die Jugendlichen und Betreuer warteten viele verschiedene Schwimmbecken mit tollen Attraktionen.
Zum einen gab es für die Schwimmbegeisterten ein Schwimmbecken mit Sprungturm, indem ein paar Bahnen geschwommen werden konnte.
Wer jedoch etwas entspannen und relaxen wollte, konnte dies in dem großen und freizugänglichen Thermenbereich des Schwimmbades tun. Hier fand man in verschiedenen Whirlpools und Salzwasserbecken seine Ruhe.
Wer im Gegenzug dennoch etwas mehr Action wollte, konnte sich im tropischen  Wellenbad des Freizeitbads austoben.

Die größte Attraktion im Palm Beach waren jedoch die vielen verschiedenen Rutschen. Bei den insgesamt 16 Rutschen des Schwimmbads war für jeden Jugendlichen und jeden Betreuer etwas dabei.
Bei der Rutsche Stargate konnten die Teilnehmer ein Wettrutschen veranstalten, indem immer drei Besucher gegeneinander rutschen konnten.
Ein weiteres Highlight war der Turbo Blitz. Bei dieser Rutsche erlebten die Teilnehmer nahezu 16 m freien Fall, weswegen die Rutsche auch erst ab 16 Jahren freigegeben war.
Auch interessant für die Jugendlichen war die Rutsche Super Nova. Dies war eine Reifenrutsche die in einen großen Trichter führte.
Die aufregendste  Rutsche war jedoch Pegasus II. Diese Rutsche war mit einem Doppellooping und einem Raketenstart ausgestattet, bei dem sich der Teilnehmer  auf eine Fallklappe stellte.

Wer keine Lust auf Wasserspaß hatte konnte sich auf den unzähligen Liegen ausruhen und entspannen.

Gegen 17:00 Uhr trafen sich alle Jugendlichen zwar erschöpft aber glücklich wieder an den Bussen. Alle Teilnehmer konnten voller Freude auf den erlebnisreichen und gelungenen Tag zurückblicken und traten die Heimreise an.

Dank geht an das Fachreferat Jugendarbeit, ohne die die tolle Organisation des Ausfluges nicht möglich gewesen wäre. Auch gilt großer Dank den Jugendwarten und Betreuern, die mit ihren Jugendlichen rege und voller Erwartung an dem Ausflug teilgenommen haben.

Anna Bott
Fachreferat Jugendarbeit

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Zum vierten Einsatz an diesem Tag  (Brandmeldereinlauf Industriebetrieb, VSA-Ölspur, VSA-Pkw Brand) wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, am Dienstag um 13:50 Uhr alarmiert. Gemeldet wurde ein Waldbrand kleiner 100 qm im Bereich des Holzweges in Karlstein Dettingen.

Beim Eintreffen vor Ort, eine Lotse hatte den anrückenden Kräften den Weg gezeigt, fanden die Einsatzkräfte eine Fläche von ca. 750 qm vor, welche in den Randbereichen noch brannte. Auf der gesamten Fläche war der angelegte Jungwald, samt Unterholz, bereits verbrannt.

Sofort wurden Waldbrandpatschen und Haken vorgenommen um die weitere Ausbreitung zu Stoppen. Vom nächsten Fahrzeug aus wurde eine ca. 100 Meter lange Leitung in Richtung Brandstelle verlegt, danach kamen zwei C-Hohlstrahlrohre zum Einsatz. Insgesamt wurden 7.900 Liter Löschwasser verbraucht, welches im Pendelverkehr zur Einsatzstelle gebracht wurde.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war mit 16 Einsatzkräften, zwei Löschfahrzeugen, einem Tanklöschfahrzeug, einem Transport Lkw sowie einem Führungsfahrzeug im Einsatz. Nach dem „Feuer aus“ wurde die gesamte Fläche noch einmal mit zwei Wärmebildkameras kontrolliert. Ebenfalls fand am Abend noch mal eine Nachsicht statt.

Zur Brandursache und Schadenshöhe, können wir keinerlei Angaben machen.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg/Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

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Richtig regieren bei Gefahr!
Am Samstag, den 06.05.2017, trafen sich um 14.00 Uhr 17 Maschinisten der Freiwilligen Feuerwehren Großostheim und Wenigumstadt auf der Feuerwache Großostheim. Mit insgesamt fünf Feuerwehrfahrzeugen (ELW, HLF 20/16, RW, WLF, LKW und TSF-W) ging die Fahrt zum ADAC Fahrsicherheitszentrum nach Gründau. Nach dem Eintreffen um 15:00 Uhr und der Erledigung der Formalitäten, einschließlich eines Begrüßungskaffees, trafen wir uns danach im Schulungsraum. Unsere Ausbilder Bernd und Berthold wiesen uns in den vor uns liegenden Tagesablauf ein und machten uns mit der „Hausordnung“ auf dem Trainingsgelände vertraut. Danach ging es auch schon mit den Fahrzeugen auf das Gelände. Hier wurde uns sehr anschaulich dargestellt, wie wichtig die richtige Spiegel- aber insbesondere Sitzposition ist, um bei plötzlich auftretenden Gefahren im Straßenverkehr richtig reagieren zu können. Schon während den ersten Fahrübungen mussten wir sehr schnell feststellen, dass eine Gefahr nicht nur von hohen Geschwindigkeiten ausgeht. In einem nachgestellten Altstadtparcours und einem Slalomkurs, der in Rückwärtsfahrt durchfahren werden musste, stellten wir schnell fest, wie groß so ein Feuerwehrfahrzeug eigentlich ist und dass es einer sehr guten Absprache zwischen dem Fahrer/Maschinisten und dem außenstehenden Sicherungsposten bedarf, um die Fahrzeuge sicher um/durch die Hindernisse zu manövrieren. Bis zum Abendessen waren wir mit diesen Übungen beschäftigt, die uns sehr viel Können und Geschicklichkeit abforderten. Aber unsere sehr professionellen Trainer verstanden es, die Anforderungen nach der Pause noch zu steigern und uns die Grenzen der Fahrphysik und des eigenen Könnens aufzuzeigen. In den nun vor uns liegenden Fahrübungen lernten wir die richtige und erfolgreiche Gefahrbremsung – Stichwort: Bremsschlag. Diese Übungen wurden auf sog. Gleitflächen, vergleichbar einer vereisten Fahrbahn, durchgeführt. Die Fahrsituationen wurden in der Ebene, bei Bergabfahrten und beim Ausweichen vor plötzlich auftretenden Hindernissen trainiert. Am Ende dieses Trainingstages, gegen 22:00 Uhr, konnten wir unsere Eindrücke in einem Abschlussgespräch den Trainern schildern. Wir sind uns sicher, hier einen großen Erfahrungsschatz gewonnen zu haben, den wir hoffentlich nie einsetzen müssen. Unsere Trainer bedankten sich für unser Engagement, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es sich hierbei bei den Teilnehmern um Mitglieder einer Freiwillige Feuerwehr handelt. Nach der Ankunft auf der Feuerwache in Großostheim, die Uhr zeigte mittlerweile schon 23:00 Uhr, gab es seitens der Ausbilder Christian Moßdorf und Christian Steiner noch ein „Betthupferl“. Sie hatten für die Teilnehmer noch einen warmen Imbiss und ein „Feierabendbier“ organisiert. VIELEN DANK an Mara und Myriam!
Christian Moßdorf, FF Großostheim

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hi.v.li.: C. Richmond, J. Becker, T. Franke, T. Mudrich, H. Fischer, T. Kuhn, E. Langen, Jo. Klabunde, S. Szuskiewicz / vo.v.li.: M. Jakob, D. Schnatz, D. Hohmann, C. Steiner (Ausbilder), A. Wenzel, F. Binka, M. Petermann und C. Moßdorf (Ausbilder))

Am Samstag, 06.05.2017, trafen sich 113 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden zum jährlich stattfindenden medizinischen Fortbildungstag in der Grund- und Hauptschule in Laufach. Trotz der Unwetterereignisse im Landkreis kam es nur zu ganz wenigen Absagen bzw. Teilnehmerausfällen.
Die vom Kreisfeuerwehrverband, Fachreferat 8, organisierte Ausbildung fand in diesem Jahr zum zehnten Mal statt und hat jährlich steigende Teilnehmerzahlen
Nach der Begrüßung durch Tobias Brinkmann, stellv. Leiter Fachreferat 8, übergab er das Wort an Laufachs Bürgermeister Friedrich Fleckenstein, der sich bei allen Anwesenden, auch im Namen seiner Bürgermeisterkollegen, für die tatkräftigen Hilfen in den letzten Tage bei den Unwetterereignissen bedankte. Danach begrüßten der Laufacher Kommandant Hans-Peter Völker und die Ausbildungsleiterin Lisa Roth vom ProMedic Bildungszentrum aus Karlsruhe die Teilnehmer, bevor es in zwei kurzweiligen Vorträgen um die Themen „Reanimation“ und „geriatrische Notfälle“ ging.
Nach einer kurzen Pause wurden die Teilnehmer in 10 Gruppen aufgeteilt. In den Praxisstationen wurde das zuvor in den Vorträgen vermittelte theoretische Wissen in die Praxis umgesetzt. In den Kleingruppen wurde dann auch unter Verwendung automatisierter externer Defibrillatoren (AED´s) reanimiert. Die jährliche Zertifizierung sowie Re-Zertifizierung für den Einsatz eines Larynxtubus wurde ebenfalls mit durchgeführt.  Gegen 17.00 Uhr endete der Ausbildungstag.
Ein herzliches Dankeschön an das ProMedic Bildungszentrum mit Ihren 11 Fachausbildern, die aus Karlsruhe angereist waren.
Vielen Dank
  • der Gemeinde Laufach, Herrn Bürgermeister Friedrich Fleckenstein, für die zur Verfügung Stellung der Grund- und Hauptschule
  • dem Hausmeister Björn Franz und Team für die tatkräftige Unterstützung vor und nach der Veranstaltung
  • dem Verpflegungsteam aus Goldbach mit seinen Helfern – die schon seit Donnerstag im Einsatz waren - und ein leckeres und vor allem mit nur frischen Zutaten zubereitetes Mittagessen vor Ort gekocht haben
  • der Feuerwehr Gemeinde Laufach für die seit Jahren sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei dem Ausbildungstag
  • allen Teilnehmern, die sich an diesem Tag im medizinischen fort- und weitergebildet haben – für sich selbst und für die Bevölkerung

Tobias Brinkmann, stellv. Leiter Fachreferat 8 des KFV AB
Foto: Feuerwehr Gemeinde Laufach, Sven Heinze

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Um 9:36 Uhr wurde heute die Feuerwehr Stockstadt zu einem Zimmerbrand in die Dessauerstraße alarmiert. Kirchgänger hatten Brandrauch aus einem Fenster des Pfarrbüros wahrgenommen. Sofort nach dem Eintreffen ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr in das Gebäude vor. In der Teeküche konnte ein brennender Wasserkocher ausfindig gemacht werden. Dieser wurde abgelöscht und ins Freie gebracht. Im weiteren Verlauf wurde das Gebäude belüftet. Nach ca. einer Stunde war der Einsatz beendet. Die Feuerwehr Stockstadt war unter Einsatzleiter Frank Bott mit 34 Feuerwehrleuten und acht Fahrzeugen vor Ort.
Armin Lerch, FF Stockstadt

Die Aufräumarbeiten im Kahlgrund gehen auch heute weiter. Um 08.30 Uhr wurden die Feuerwehren des Marktes Mömbris zur Beseitigung weiterer Unwetterschäden alarmiert. Auch die Feuerwehr Krombach musste zu unwetterbedingten Einsätzen ausrücken. Die Arbeiten werden wohl wieder den ganzen Tag andauern. Seit Einsatzbeginn am Donnerstagnachmittag werden die Einsatzkräfte von der Verpflegungs- und Logistikkomponente des Landkreises Aschaffenburg, die von den Feuerwehren Goldbach und Hohl gestellt wird, mit warmem Essen, Getränken und anderen Leckereien versorgt. Aktuell sind wieder um die 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Unterstützung erhalten sie von 20 freiwilligen Helfern, die sich im Feuerwehrgerätehaus Mömbris eingefunden und ihre Hilfe angeboten haben.

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich gestern Abend gegen 19.00 Uhr auf der Autobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld ereignet. Der Fahrer eines Kleinbusses war auf einen mit medizinischen Sauerstoff beladenen Gefahrgut-Lkw aufgefahren. Der 25-jährige Fahrer des polnischen Fahrzeuges wurde bei dem Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Seine beiden Mitfahrerinnen wurden nur leicht verletzt. Um 18.53 Uhr wurden die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff sowie die Feuerwehren Marktheidenfeld und Altfeld aus dem Landkreis Main-Spessart zu dem Unfall alarmiert. Außerdem fuhren Kreisbrandmeister Marco Eich (Waldaschaff) sowie Kreisbrandinspektor Bertram Werrlein (Marktheidenfeld) die Einsatzstelle an. Der Fahrer war im Beinbereich in seinem völlig demolierten Fahrzeuge eingeklemmt und musste von den Feuerwehrleuten mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Im Anschluss an die medizinischer Erstversorgung vor Ort wurde er von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Feuerwehren übernahmen außer der Erstversorgung der technischen Rettung des Patienten und die Absicherung der Unfallstelle. Weiter wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt und der Verkehr an der Anschlussstelle Rohrbrunn ausgeleitet. Aufgrund der Erstmeldung, dass es sich bei einem der beteiligten Fahrzeuge um einen Gefahrgut-Lkw handelt, wurde vorsorglich ein Großtanklöschfahrzeug mit Pulverlöschanhänger an die Einsatzstelle beordert. Die Ladung blieb jedoch unbeschädigt, es trat kein Gefahrstoff aus. Einsatzleiter Michael Böhmerl, stv. Kommandant der Feuerwehr Weibersbrunn standen 40 Einsatzkräfte, die mit 12 Fahrzeugen ausgerückt waren, zur Verfügung. Der Rettungsdienst war mit 15 Personen, 5 Fahrzeugen und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Der Einsatz war gegen 22.30 Uhr beendet.

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Nachdem die Einsatzkräfte bis heute früh um 04.00 Uhr durchgearbeitet hatten, wurden die Feuerwehren nach Hause entlassen. In einer Lagebesprechung um 07.00 Uhr im Feuerwehrhaus Mömbris wurde das weitere Vorgehen besprochen. Ab 07.30 Uhr wurden wieder Feuerwehren alarmiert. Seitdem werden pausenlos Keller leergepumpt, und Gebäude, Grundstücke und Straßen von Schlammassen befreit. Zur Unterstützung der Einsatzkräfte kommen auch 2 Großkehrmaschinen und Radlader zum Einsatz. Aktuell (Stand 15.00 Uhr) sind rund 80 Feuerwehrkräfte im Bereich Mömbris tätig. Seit gestern Nachmittag wurden rund 400 Einsatzstellen abgearbeitet. Neben den Überflutungen bestand außerdem die Gefahr, dass die Kahl über die Ufer tritt. So wurden vorsorglich im Bereich der Herrnmühle in Alzenau-Michelbach und in Blankenbach Barrieren aus Sandsäcken errichtet um das zu Verhindern. Außerdem wurde über das Katastrophenschutzwarnsystem KATWARN eine Warnung für die an der Kahl anliegenden Gemeinden ausgelöst. Zeitweise waren bis zu 650 Kräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk im Einsatz. Unbürokratisch wurden die Feuerwehren vom Kieswerk Weber aus Großostheim mit Sand für die Befüllung tausender Sandsäcke versorgt. Die Kahlgrundbahn ist zwischen Mömbris und Michelbach noch bis voraussichtlich Sonntagfrüh gesperrt. Es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Um 17.00 Uhr werden sich Innenstaatssekretär Gerhard Eck und der Vorsitzende des Haushaltsausschusses Peter Winter vor Ort einen Überblick über die Sachschäden verschaffen. Landrat Dr. Ulrich Reuter hat sich bereits gestern Abend bei den zahlreichen Einsatzkräften für ihren Einsatz bedankt.

Heute Mittag zog ein heftiges Unwetter über den Kahlgrund im Landkreis Aschaffenburg. Aufgrund der Regenfälle in den vergangenen Tagen und dem Unwetter wurden in der Folge zahlreiche Straßen und Keller überflutet.

Hauptsächlich betroffen waren die Stadt Alzenau, der Markt Mömbris, sowie die Gemeinde Krombach. Die ersten Feuerwehren wurden gegen 15.00 Uhr zu vollgelaufenen Kellern und überfluteten Straßen alarmiert. Die Staatsstraße 2305 stand zentimeterhoch unter Wasser und musste zwischen Michelbach und Schimborn gesperrt werden. Die Kahlgrundbahn zwischen Kahl und Schöllkrippen musste ihren Verkehr einstellen, es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Kreisstraße AB 18 zwischen Niedersteinbach und Dörnsteinbach und die Verbindungsstraße zwischen Krombach und Schöllkrippen wurden ebenfalls gesperrt. Einsatzschwerpunkt waren die Mömbriser Ortsteile Brücken, Mensengesäß, Niedersteinbach und Strötzbach sowie die Gemeinde Krombach. Hier schossen die Wasser- und Schlammassen durch die Straßen und Grundstücke. In Krombach löste sich u.a. ein Heizöltank aus seiner Verankerung und Heizöl lief aus. Teilweise stand das Wasser meterhoch in den Kellern. Kurzzeitig fiel dort auch der Strom aus. Der Ortsteil Oberschur war wegen überschwemmter und verschmutzter Fahrbahn nicht zu erreichen. In den betroffenen Straßen wurden die Gebäude mit Sandsäcken gegen weitere Überflutungen geschützt. Weiter wurden Keller und Gebäude mit Pumpen, Tauchpumpen und Wassersaugern von den Wassermassen befreit. Die verschlammten Straßen wurden mit Wasser gesäubert.

Während sich die Lage in Krombach langsam entspannt, werden die Einsatzkräfte im Markt Mömbris wohl noch die ganze Nacht durcharbeiten. Weiterer Einsatzschwerpunkt ist das erwartete Hochwasser der Kahl. Hier wird in Blankenbach und im Bereich der Herrnmühle bei Michelbach mit Überflutungen gerechnet. Dazu werden seit ca. 18.00 Uhr in Großostheim und Alzenau Sandsäcke gefüllt und an die Einsatzstellen gefahren. Dort wurden mehrere Tausend Sandsäcke verbaut.

Aus dem Landkreis sind bis auf wenige Einsatzreserven alle Feuerwehren im Einsatz. Sie werden dabei von der Feuerwehr Aschaffenburg, Feuerwehren aus dem Landkreis Miltenberg und Kräften des Technischen Hilfswerks aus Alzenau und Aschaffenburg unterstützt.

Aktuell sind rund 650 Einsatzkräfte im betroffenen Gebiet im Einsatz. Es wurden bereits über 350 Einsatzstellen abgearbeitet. Die Einsätze werden von den Abschnittsführungsstellen in Alzenau-Wasserlos, Mömbris und Schöllkrippen aus koordiniert. Die Gesamteinsatzleitung obliegt der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg. Landrat Dr. Ulrich Reuter verschaffte sich zunächst einen Überblick in der Kreiseinsatzzentrale und anschließend noch vor Ort.

Letzten Samstag, den 29.04.2017, fand der alljährige Action-Day der Jugendfeuerwehr Stockstadt statt. An diesem Tag werden Jugendliche aus der ganzen Ortschaft eingeladen, um ihnen feuerwehrtechnische Arbeit näher zu bringen. Ziel des Action-Days ist es, den Teilnehmern das weite Spektrum der Feuerwehr zu zeigen und Mitglieder für die Jugendfeuerwehr zu gewinnen.
Als um 10:00 Uhr der Action-Day begann versammelten sich bereits einige Jungen und Mädchen im Feuerwehrgerätehaus in Stockstadt und warteten gespannt, dass der Tag startete. Kommandant Frank Bott und Jugendwart Christian Antoni begrüßten die Jugendlichen herzlichst und wünschten ihnen viel Spaß. Dann konnte es losgehen. Die Anwesenden wurden mit Feuerwehrkleidung ausgestattet und wurden mit den bereits anwesenden Feuerwehranwärtern
  in 3 Gruppen eingeteilt.
Bei der ersten Station lernten die Jugendlichen, wie mit Schere und Spreizer bei einem Verkehrsunfall umgegangen wird. Alle durften die verschiedenen Geräte genau betrachten oder auch selbst ausprobieren.
Eine weitere Station bestand daraus die verschiedenen Anzüge der Feuerwehr näher kennenzulernen. Auch durften verschiedene Anzüge, wie der Überlebensanzug oder ein Chemikalienschutzanzug,
  anprobiert werden.
Des Weiteren gab es eine Station, bei der die Jugendlichen den Umgang mit Feuerlöschern lernten. Ein Fire-Trainer wurde benutzt, um den Teilnehmern die Handhabung realistisch und spannend darzustellen.
Nachdem alle drei Stationen bewältigt wurden, gab es eine kleine Schauübung der aktiven Mannschaft. Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde simuliert. Alle Besucher schauten der Übung gespannt zu.
Nach einer kleinen Stärkung ging es am späten Nachmittag mit der Stationsausbildung weiter.
An einer dieser Stationen wurden den Jugendlichen wichtige Knoten und Stiche der Feuerwehr beigebracht und die Wärmebildkamera in Augenschein genommen. Den Anwesenden machte es großen Spaß mit der Wärmebildkamera zu arbeiten.
Ein weiteres Highlight für die Jugendlichen war das Drehleiterfahren, bei welchem diese die Drehleiter selbst steuern durften.
Zudem wurde den Teilnehmern an einer weiteren Station der Wasserwerfer näher gebracht und ein Strahlrohrtraining durchgeführt.
Nach der Stationsausbildung führte die Jugendfeuerwehr aus Stockstadt noch eine weitere Übung vor. Dieses Mal wurde ein Brand mit zwei vermissten Personen simuliert.
Nachdem noch eine weitere Übung, in der sich ein Feuerwehrmann aus dem Schlauchturm abseilte, bestaunt wurde, gingen die Jugendlichen zwar erschöpft aber voller Staunen nach Hause.
Ein großer Dank gilt den Helfern des Action-Days, ohne die ein derartiger Tag nicht möglich gewesen wäre. Außerdem danken die Verantwortlichen der Feuerwehr Stockstadt den Jugendlichen, die an der Aktion teilgenommen haben und hoffen, dass sie diese in der nächsten Jugendübung begrüßen dürfen.
Anna Bott
Fachreferat Jugendarbeit

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Am gestrigen Dienstagabend ist in Kleinostheim abgestürzt. Der Pilot wurde dabei verletzt. Die Feuerwehr Kleinostheim wurde um ca. 20.20 Uhr mit dem Schlagwort "VU Kleinflugzeug" in die Friedhofstraße alarmiert. Darüber hinaus wurden noch der Rüstwagen der Feuerwehr Großostheim sowie Kreisbrandmeister Thorsten Frank und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer alarmiert. Die Alarmierung deutete auf ein abgestürztes Kleinflugzeug hin, dass dabei die Hochspannungsleitung beschädigt hatte. Bei der Anfahrt an die Einsatzstelle konnte durch die Besatzung des Einsatzleitfahrzeuges der Feuerwehr Kleinostheim die Lage schon konkretisiert werden. Es wurde ein Kleinflugzeug auf einem Acker vorgefunden, das mit Hilfe eines "Fallschirmes" gelandet war. Der Pilot war beim Eintreffen der Feuerwehr aus dem Flugzeug heraus und wurde durch Ersthelfer betreut. Durch die Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt sowie die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt. Durch Zeugenaussagen wurde mitgeteilt, dass das Flugzeug die Hochspannungsleitung gestreift hatte. Vor Freigabe des Absperrbereichs wurde daher ein Vertreter des Energieversorgers an die Einsatzstelle gerufen. Nach Rücksprache mit der Polizei erfolgt die Bergung des Flugzeuges durch den Halter in Eigenregie, sodass die Einsatzstelle gegen 21.45 Uhr geräumt werden konnte.

Einsatzleiter Thorsten Frank konnte auf 29 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen zurückgreifen. Der Rettungsdienst und die Polizei waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Über die Unfallursache sowie den entstandenen Schaden können wir keine Angaben machen.

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Ein Verkehrsunfall mit 2 beteiligten Pkw und 2 Verletzten ereignete sich heute Abend auf der Kreisstraße AB 3 zwischen Wenigumstadt und Pflaumheim. Eine 23-jährige Citroen-Fahrerin fuhr gegen 18.00 Uhr von Pflaumheim kommend in Richtung Wenigumstadt. In einer Rechtskurve verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dabei stieß sie frontal gegen die linke Vorderseite eines entgegenkommenden VW-Golf. Sowohl die Unfallverursacherin als auch der 75-jährige Fahrer des VW wurden durch den Aufprall verletzt. Während die junge Frau ihr Fahrzeug selbstständig verlassen konnte, musste der Mann von Ersthelfern aus seinem Fahrzeug geholt werden. Beide wurden von den Ersthelfern bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreut. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurden die Unfallbeteiligten vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gefahren. Die Feuerwehren Wenigumstadt und Großostheim wurden um 18.11 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Sie übernahmen die Absicherung der Unfallstelle und sperrten die Kreisstraße zwischen Wenigumstadt und Pflaumheim. Nach dem Abtransport der Verletzten und Beendigung der Unfallaufnahme reinigten die Feuerwehrleute die Fahrbahn und unterstützten die Abschleppunternehmen bei der Bergung der Fahrzeuge. Beide Fahrzeuge erlitten durch den Unfall einen Totalschaden. Die Verbindungsstraße zwischen Wenigumstadt und Pflaumheim war für eine gute Stunde voll gesperrt. Danach konnte der Verkehr wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Feuerwehren waren unter der Leitung des Wenigumstädter Kommandanten Thomas Rollmann mit 5 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war ebenfalls im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und 2 Rettungswägen an der Unfallstelle. Ein ebenfalls verständigter Mitarbeiter des Kreisbauhofes stellte Warnschilder auf. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.

Ein größerer Ölteppich auf dem Main im Bereich der Schleuse Kleinostheim beschäftigte heute Vormittag die Feuerwehr Stockstadt und die Werkfeuerwehr SAPPI Stockstadt. Gegen 09.26 Uhr ging die Alarmmeldung ein, dass sich im linksmainischen Schleusenbereich im Oberwasser der Schleuse Kleinostheim ein größerer Ölteppich befindet. Das Schleusentor war beim Eintreffen der Feuerwehr bereits geschlossen worden. Das Öl staute sich daher vor der Schleuse auf einer Länge von ca. 500 bis 600 Meter und einer Breite von ca. 20 Metern. Mit zwei Feuerwehrbooten wurde ein Ölauffangvlies ins Wasser eingebracht und das Öl mit dem Ölvlies abgebunden. Die Schifffahrt auf dem Main wurde für ca. eine Stunde unterbrochen um Verwirbelungen des Wassers und eine Ausbreitung des Ölteppichs zu vermeiden. Wie es zu der Gewässerverunreinigung kommen konnte und wer Verursacher ist, ist nun Gegenstand der Ermittlungen der zuständigen Wasserschutzpolizei Aschaffenburg. Die Feuerwehren waren mit 6 Fahrzeugen, 2 Feuerwehrbooten und 25 Einsatzkräften unter der Leitung des Stockstädter Kommandanten Frank Bott im Einsatz. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Einsatz war gegen 11.00 Uhr beendet.

Das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg hat sich seit Beginn des Jahres 2017 von drei auf fünf Mitglieder erweitert. Nachdem im Landkreis Aschaffenburg immer mehr Feuerwehren Kindergruppen gründen, war es eine logische Konsequenz, dass sich das Fachreferat dieser Entwicklung anpasst. So setzt sich das Team nun aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Volker Hock (Leiter/Großostheim), Tanja Knoth (Kälberau), Horst Knoth (Michelbach) und den beiden Neuen Sandra Wunderlich (Dammbach) und Markus Stark (Großostheim). Wir freuen uns sehr, dass Sandra und Markus ihr Wissen in unser Fachreferat einbringen und wünschen beiden viel Spaß in unserem Team.

FRKF1 01Bild v.l. Volker Hock, Tanja Knoth, Horst Knoth, Sandra Wunderlich, Markus Stark

Heute Vormittag hat sich auf der Bundesautobahn A3 zwischen der Anschlussstelle Stockstadt und dem Seligenstädter Dreieck in Fahrtrichtung Frankfurt ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Der 49 Jahre alte Fahrer eines beteiligten Fahrzeuges wurde dabei schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Frankfurter Klinik geflogen werden. Ein ausländischer VW-Transporter mit leerem Pkw-Anhänger war aus bislang ungeklärter Ursache auf einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw aufgefahren. Im weiteren Verlauf fuhr dann schließlich noch ein Abschleppwagen in den Pkw-Anhänger und schob diesen unter den VW-Transporter. Beim Aufprall wurde der Fahrer des VW so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden musste. Seine beiden Mitfahrer erlitten ebenfalls Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Gegen 08.48 Uhr wurden die Feuerwehren Stockstadt und Großostheim zu dem Verkehrsunfall alarmiert. Neben der Absicherung der Unfallstelle kümmerten sich die Einsatzkräfte um die Rettung des Schwerverletzen aus seinem Fahrzeug und die Erstversorgung seiner Mitfahrer. Sowohl der Lkw-Fahrer als auch der Fahrer des Abschleppwagens blieben unverletzt. Anschließend halfen sie bei der Beseitigung der Fahrzeugtrümmer, die über die gesamte Fahrbahn ausgebreitet hatten und unterstützten die Abschleppdienste bei der Bergung der Fahrzeuge. Beim Anfahren an die Einsatzstelle touchierte ein Rettungswagen den Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Großostheim. Sowohl der Rettungswagen als auch der Verkehrssicherungsanhänger wurden dabei beschädigt. Der Rettungsdienst war mit 2 Notärzten, einem Rettungshubschrauber, 4 Rettungswägen und einem Einsatzleiter vor Ort. Die Feuerwehren waren mit 7 Fahrzeugen und 30 Kräften unter der Leitung des Stockstädter Kommandanten Frank Bott im Einsatz. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion an der Einsatzstelle. Die Autobahn war ca. eine Stunde lang in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt. Danach konnte der linke Fahrstreifen für den Verkehr wieder frei gegeben werden. Der Verkehr staute sich bis zur Anschlussstelle Goldbach zurück. Der Einsatz war gegen 11.00 Uhr beendet.

Das Landratsamt hat nach dem Bayerischen Katastrophenschutzgesetz als Katastrophenschutzbehörde die Aufgabe, Katastrophen abzuwehren und die dafür notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen.

Im Falle einer Katastrophe übernimmt die Katastrophenschutzbehörde die Einsatzleitung und stellt sicher, dass alle Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind. Sie ist weisungsbefugt gegenüber allen eingesetzten Behörden, Dienststellen und eingesetzten Kräften.

Beim Eintritt einer Katastrophe übernimmt die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) die Aufgaben des Landratsamtes. So werden innerhalb der FüGK u.a. folgende Aufgaben wahrgenommen:

  • Warnung und Information der Bevölkerung
  • Feststellung des Katastrophenfalles
  • Bestellung eines Örtlichen Einsatzleiters
  • Abstimmung der Einsatzmaßnahmen mit dem Örtlichen Einsatzleiter
  • Entscheidung über zu treffende Einsatzmaßnahmen
  • Treffen von Maßnahmen, die über die Zuständigkeit des ÖEL hinausgehen, bzw. die zweckmäßigerweise von der FüGK zu treffen sind (z.B. Festlegung von Aufnahmegebieten bei Evakuierungen)
  • Sicherstellung, dass alle Maßnahmen der beteiligten Behörden, Dienststellen und Organisationen und aufeinander abgestimmt und koordiniert sind
  • Anforderung überörtlicher Ressourcen

Zur Bewältigung dieser Aufgaben wird die FüGK von der Kommunikationsgruppe der Führungsgruppe Katastrophenschutz (KomFü) unterstützt.

Die KomFü stellt die Erreichbarkeit der FüGK als zentrale Ansprechstelle (Meldekopf) zur Örtlichen Einsatzleitung sowie den benachbarten und übergeordneten Katastrophenschutzbehörden und anderen Dienststellen sicher. Die Katastrophenschutzräume im Landratsamt wurden zu diesem Zweck mit modernster Kommunikations- und IT-Technik ausgestattet.

Die Mitglieder der KomFü sind für die Abwicklung des Sprechfunkverkehrs und die Nachrichtenübermittlung per Telefax, Telefon und IT-Technik zuständig.

Mit dem bayernweiten Dokumentationsprogramm EPS-Web erfolgt die Dokumentation des Einsatzes. Es werden außerdem weitere spezielle Software-Programme verwendet. Beispielsweise das bayernweite Katastrophenschutz-Informationssystem GeoKAT das Feuerwehr-Wetterinformationssystem (FeWIS) , oder das landkreiseigene Programm „Webmodul Flächenlage“ zur Erfassung und Dokumentation von Einsätzen und Einsatzkräfteübersichten bei großflächigen Schadensereignissen im Landkreis Aschaffenburg.

Die KomFü kommt insbesondere bei folgenden Schadensereignissen im Landratsamt zusammen:

  • bei Flächenlagen (z.B. Unwetter, Stürme) zur Unterstützung der Kreisbrandinspektion und der Abschnittsführungsstellen
  • bei großen punktuellen Einsatzlagen (z.B. Großbrand, Chemieunfall) zur Unterstützung der Örtlichen Einsatzleitung bzw. der Kreisbrandinspektion
  • im Katastrophenfall zur Unterstützung der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK)
  • bei der Planung von überörtlichen Kontingenteinsätzen und Großübungen (z.B. Kontingentverlegung) zur Unterstützung der Einsatz- bzw. Übungsleitung

Die KomFü übernimmt dabei den Hintergrunddienst im Einsatz und bei größeren Übungen, so beispielsweise:

  • Unterstützung der Stabs-Funktionen der Kreisbrandinspektion und der FüGK
  • Internet-Recherche (z.B. beim Deutschen Wetterdienst, mit MP-Feuer oder GeoKAT, usw.)
  • Einsatzprotokollierung in EPSweb
  • Verteilung und Weiterleitung von Einsätzen mit dem Webmodul Flächenlage an die Abschnittsführungsstellen

Die Mitglieder der KomFü verfügen über eine fundierte Ausbildung in den Bereichen

  • Digital- und Analogfunk
  • Umgang mit dem PC
  • Internetrecherche
  • EDV-Programmbedienung
  • Führungsabläufe in einer Einsatzleitung
  • Führungsunterstützung der Einsatzleitung

Die KomFü Aschaffenburg-Land besteht derzeit aus 14 aktiven und passiven Mitgliedern aus verschiedenen Feuerwehren des Landkreises. Sie treffen sich einmal im Monat zu einem Schulungs- und Übungsabend im Landratsamt.

Auch die Geselligkeit und Kameradschaftspflege kommt dabei nicht zu kurz.

Die KomFü Aschaffenburg-Land braucht dringend Verstärkung und sucht daher

 Frauen und Männer

  • gerne mit Führungserfahrung
  • nach oben ohne Altersbeschränkung
  • mit Lust am Umgang mit moderner Technik
  • eventuell nicht mehr im aktiven Einsatzdienst
  • mit Lernbereitschaft und Neugierde
  • Weiterbildungen an den staatl. Feuerwehrschulen sowie an der Akademie für
    Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) sind jederzeit möglich

Weitere Infos findet man unter der Internetseite www.ab112.de.

Was ist eine Katastrophe?
Eine Katastrophe ist ein Geschehen, bei dem Leben oder Gesundheit einer Vielzahl von Menschen oder die natürlichen Lebensgrundlagen oder bedeutende Sachwerte in ungewöhnlichem Ausmaß gefährdet oder geschädigt werden und die Gefahr nur abgewehrt oder die Störung nur unterbunden und beseitigt werden kann, wenn unter Leitung der Katastrophenschutzbehörde die im Katastrophenschutz mitwirkenden Behörden, Dienststellen, Organisationen und die eingesetzten Kräfte zusammenwirken.

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Am gestrigen Samstagvormittag, kurz vor 11 Uhr kam es zu einem Brand einer Zugmaschine auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg, ca. 200 Meter vor der Einhausung Goldbach/Hösbach. Der Fahrer, der einen technischen Defekt im Motorraum vermutet, konnte sein Fahrzeug noch auf den Standstreifen lenken und sich unverletzt in Sicherheit bringen.

Die Feuerwehr Goldbach, die trotz einer schlecht gebildeten Rettungsgasse, wenige Minuten später mit zwei Löschfahrzeugen eintraf, fand den LKW im Vollbrand vor. Sofort wurde mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz der Schaumlöschangriff gestartet. Die Flammen waren binnen 10 Minuten gelöscht. Während der Nachlöscharbeiten wurde ein zweiter Atemschutztrupp eingesetzt, das Führerhaus teilweise ausgeräumt und mit der Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern gesucht.

Während der Löscharbeiten war die A3 in Fahrtrichtung Würzburg über eine halbe Stunde gesperrt, es bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern Länge.

Aufgrund der ersten Meldung, dass der Brand in der Einhausung wäre, wurden die Feuerwehren des Marktes Hösbach, Unterafferbach, Waldaschaff, Aschaffenburg und Großostheim mit alarmiert, mussten jedoch nicht eingreifen.

Lediglich die Feuerwehr Großostheim, die die Verkehrsabsicherung übernahm, unterstützte die Goldbacher Wehrleute, die mit zwei Löschfahrzeugen und 13 Aktiven vor Ort waren. Von der Kreisbrandinspektion waren die Kreisbrandmeister Udo Schäffer und Markus Rohmann im Einsatz. Der Rettungsdienst war zur Absicherung der Feuerwehrkräfte mit einem Rettungswagen angerückt.

Martin Scheiner, Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

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Die Feuerwehr Krombach wurde am 13.04.17 um 17:45 Uhr mit dem Stichwort „Brennt Gebüsch“ alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurden die Kräfte durch die Frau des Eigentümers empfangen und zum Schadensereignis geführt. Im hinteren Bereich des Garten war ein Komposthaufen mit angrenzenden Tannen und einer Holzsichtschutz in Brand geraten und Teilweise von dem Hauseigentümer mit einem Gartenschlauch gelöscht worden. Sofort wurde ein Hohlstrahlrohr vorgenommen und die vorhandenen Glutnester abgelöscht. Eigentlich ein Standarteinsatz bis zum Eintreffen des Hauseigentümer. Dieser hatte teilweise erhebliche Brandverletzung im Bereich der Hände, Stirn und des Gesäß. Sofort wurde die Person durch zwei Feuerwehr-Sanitäterinnen  erstversorgt und ein RTW zur Einsatzstelle nachgefordert. Bei der Befragung des Hausbesitzers hat sich folgender Sachverhalt zugetragen. Bei dem Löschversuch hatte der Mann versucht einen bereits teilweise geschmolzen PVC-Behälter mit ungeschützten Händen zu entfernen und sich hierbei erhebliche Verbrennungen durch den flüssigen Kunststoff an den Händen zugezogen.  Zu allem Unglück ist die Person noch in die Brandstelle gestürzt und hat hierdurch Verbrennungen an Stirn und Gesäß erlitten.  Nach Eintreffen des RTW wurde die Person an die Besatzung übergeben und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Abschließend wurde die Brandstelle mit einer WBK überprüft und die Einsatzstelle an die Eigentümerin übergeben. Kommandant Wolfgang Bedel, konnte auf 10 Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen zurückgreifen.

 

Bericht von: W. Bedel / Kdt. FF Krombach

17 04 13 B Krombach

Glimpflich verlief ein Kleinbrand in einer Bäckerei in der Hauptstraße in Glattbach. Gegen 12.20 Uhr wurden die Feuerwehren aus Glattbach, Johannesberg sowie die Drehleiter aus Aschaffenburg zu einer Rauchentwicklung aus Gebäude alarmiert. Vor Ort stellt man schnell fest, dass es zu einen Kleinbrand mit einer starken Rauchentwicklung im Bereich der Backstube gekommen war. Die Mitarbeiter der Bäckerei hatten bei Eintreffen der Feuerwehr bereits das Gebäude verlassen. Ein Trupp unter Atemschutz ging umgehend in das Gebäude vor und konnte den Brand schnell löschen. Danach wurden die Räumlichkeiten mit einem Hochdrucklüfter belüftet. Im Einsatz befanden sich unter der Leitung des 2. Kommandanten Christian Bernhard insgesamt 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 4 Einsatzfahrzeugen. Unterstützt wurde der Einsatzleiter durch die Kreibrandmeister Marco Eich und Andreas Ullrich. Der Rettungsdienst war ebenfalls vor Ort. Der Einsatz war nach gut einer Stunde beendet.

Am Freitag den 07.04.17 waren 15 Kameraden der Feuerwehren Laufach, Alzenau, Sailauf, Haibach, Wenighösbach, Kälberau und Albstadt zur Ausbildung bei der Firma DMT in Dortmund.

Um 05:00Uhr trafen sich alle Teilnehmer mit Kreisbrandinspektor Frank Wissel am Gerätehaus Kleinostheim, um dann gemeinsam von dort ins 250 km entfernte Dortmund zu starten. Bedingt durch die Verkehrslage im Raum Dortmund war nach 3 Stunden das Ziel erreicht. Nach einer Begrüßung durch das Ausbilderteam von DMT folgte eine einstündige Theorieeinheit. Unter anderem wurden hier die erschwerten Bedingungen im Brandtunnel erläutert, sowie Tipps zum Umgang mit Holstrahlrohen gegeben. Später wurden dann alle Teilnehmer mit firmeneigener Schutzkleidung eingekleidet und die Atemschutzgeräte ausgegeben.

Beim ersten Durchlauf durch den Brandtunnel wurde der taktische Einsatz des Strahlrohres und das Arbeiten unter Nullsicht mit Wärmegewöhnung geübt. Hier wurde durch Verbrennen größerer Mengen Holz und Autoreifen eine dicke Rauchschicht und enorme Hitze erzeugt, mit der es dann umzugehen galt.

Nach einer kurzen Pause wurde dann, aufgeteilt in zwei Gruppen, eine Übung mit der Zielrichtung Schlauchmanagement und Vorgehen in unbekannten Gebäuden geübt. Auch dies fand zeitweise unter Nullsicht im Brandtunnel statt, und schloss dann mit der Brandbekämpfung ab.

Eine angenehme Unterbrechung der Übung war das Mittagessen, welches mit Lasagne, Salat und Nachspeise für alle, Zeit zum Verschnaufen schaffte.

Nachdem die zweite Gruppe die Übung im Brandtunnel absolvierte hatte, wurde in einer ausführlichen Nachbesprechung über das Vorgehen, Fehler und Tipps gesprochen.

Die Heimreise konnte dann schlussendlich gegen 15:45 Uhr, teilweise erschöpft, aber mit einem guten Gefühl etwas mitgenommen zu haben, angetreten werden. Ankunft war dann wieder verkehrsbedingt gegen 19:15Uhr in Kleinostheim.

Abschließend bleibt zu sagen, dass bei dieser Veranstaltung selbst erfahrene Atemschutzgeräteträger etwas lernen konnten und man unter den vor Ort (im Brandtunnel) herrschenden Bedingungen neue Erfahrungen sammeln konnte.

Andreas Laumer, FF Albstadt

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