Eine Gartenhütte in einer Gartenanlage inmitten von Großostheim wurde heute Vormittag ein Raub der Flammen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Gartenhütte in der Pflaumheimer Straße bereits im Vollbrand und das Feuer hatte schon auf das Nachbargrundstück übergegriffen. Die Feuerwehr Großostheim und Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 08.45 Uhr zu dem Brand alarmiert. Da sich das Brandobjekt ca. 100 Meter von der Straße entfernt befand, mussten zur Brandbekämpfung zunächst zwei Schlauchleitungen bis zur Gartenhütte gelegt werden. Anschließend wurde das Feuer durch 4 Atemschutztrupps mit 4 C-Rohren gelöscht. Die Gartenhütte, das darin befindliche Inventar und weitere auf dem Gartengrundstück gelagerte Gegenstände brannten völlig aus. Auf dem Nachbargrundstück mussten ungefähr 4 Raummeter Holz auseinandergesetzt und abgelöscht werden. Die Feuerwehr Großostheim war unter der Leitung von Zugführer Martin Hock mit 4 Fahrzeugen und 20 Feuerwehrleuten im Einsatz. Der Rettungsdienst hatte einen Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte entsandt. Der Einsatz war gegen 10.45 Uhr beendet.

Am Dienstagabend (08.11.2016) gegen 23:37 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Mömbris und Alzenau (Drehleiter) von der Integrierten Leitstelle zu einem Zimmerbrand in die Straße „Im Breitfeld“ alarmiert. Die Anwohner hatten das Piepen eines Rauchmelders festgestellt und daraufhin die Feuerwehr gerufen. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Anwohner das Haus verlassen. Schnell konnte durch den vorgehenden Angriffstrupp mit Atemschutz festgestellt werden, dass in der Kellerwohnung des Mehrfamilienhauses im Badezimmer ein Brand ausgebrochen war.

Das Feuer welches im Bad ausgebrochen war, war bei Eintreffen der Feuerwehr bereits von selbst erloschen. Mit der Wärmebildkamera wurde die Brandstelle abschließend kontrolliert.

Durch den gezielten Einsatz eines Rauchvorhangs konnte eine Rauchausbreitung auf das Wohnanwesen stark reduziert werden. Abschließend wurde das Gebäude von der Feuerwehr belüftet, um den gefährlichen Brandrauch aus dem Gebäude zu bringen.

Einsatzleiter Marco Grünewald (Zugführer) konnte auf fünf Fahrzeuge und insgesamt 28 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Kreisbrandinspektor Frank Wissel machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild vom Geschehen.

Am vorletzten Tag der Herbstferien veranstaltete das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg den schon fast traditionellen Kinotag für die Mitglieder der Kinderfeuerwehren. Schon zum fünften Mal in Folge konnte mit dem CASINO Kino Aschaffenburg  der ideale Partner für dieses Event gewonnen werden. So konnte am Samstag, den 05. November 2016 um kurz nach 11.00 Uhr die Vorstellung im restlos gefüllten großen Haus beginnen und alle Kinder waren gespannt auf „Pettersson und Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt“. Dieses Jahr wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt! Insgesamt fanden bei regnerischem Wetter 196 Personen, davon 154 Kinder aus 14 Kinderfeuerwehren den Weg ins Kino. Da im Kinosaal nur 183 Plätze zur Verfügung stehen, versammelte sich ein Großteil der Betreuerinnen und Betreuer im kinoeigenen Bistrobereich und es wurden interessante Gespräche unter Fachleuten geführt! Gegen 12.35 Uhr war die Vorstellung beendet und alle traten gut gelaunt und zufrieden ihren Heimweg an. Aufgrund der positiven Reaktionen der Kinder und Betreuer wurde vor Ort mit dem Verantwortlichen des Kinos beschlossen auch im nächsten Jahr wieder einen Kinotag durch zu führen.

Volker Hock
Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr im
Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg

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Am Samstag, 05.11.2016 fand für 19 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Aschaffenburg ein weiteres Seminar Führungsunterstützung MZF/ELW (Führungsstufe A/B)“ im Feuerwehrgerätehaus Heinrichsthal statt. Ziel des Seminars ist die qualifizierte personelle und materielle Unterstützung des Einsatzleiters in der Führungsstufe A/B (Zug). Nachdem Seminarleiter Roland Albert (Haibach) zunächst die theoretischen Grundlagen vermittelt hatte, wurde danach in Gruppenarbeit anhand von 3 Einsätzen das theoretische Wissen in der Praxis erprobt und umgesetzt.

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Am Samstag, den 29. Oktober 2016 veranstaltete die Deutsche Jugendfeuerwehr eine Regionalkonferenz an der Landesfeuerwehrschule Bruchsal in Baden-Württemberg zum Thema Kinderfeuerwehr. Deshalb machten sich morgens um 06.00 Uhr vier Kameradinnen und Kameraden aus unserem Landkreis auf den Weg in Richtung Bruchsal. Neben Volker Hock und Horst Knoth vom Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg waren auch Ramona Hock und Markus Stark von der Kinderfeuerwehr Markt Großostheim mit an Bord. Rund 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehreren Bundesländern  fanden sich in der neuen Feuerwehrschule ein. Zu Beginn wurden in Gruppengesprächen wichtige Themen wie Aufsichtspflicht, Transport von Kindern, Verhalten im Feuerwehrhaus und Kindeswohl erläutert. Im Anschluss begannen die einzelnen Workshops. Dabei wurden in Gruppenarbeiten Lösungsmöglichkeiten und Anregungen zur Brandschutzerziehung, Übertritt von der Kinder- in die Jugendfeuerwehr und für Spiele zur Gruppenstärkung erarbeitet. Hier konnten wir in allen Bereichen unser Wissen und unsere Erfahrungen sehr gut einbringen! Gegen 16.30 Uhr war die Veranstaltung zu Ende und wir traten wieder die Heinreise an. Neben dem offiziellen Programm konnten wir auch interessante Gespräche mit anderen Betreuerinnen und Betreuer führen. Unser Fazit war eindeutig: In unserem Landkreis wird nicht nur an der Basis in den einzelnen Kinderfeuerwehren, sondern auch auf Kreisebene eine hervorragende Arbeit geleistet, die sich sehen lassen kann!

Volker Hock
Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr im
Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg

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Am heutigen Morgen kam es in einer technischen Anlage im Umspannwerk der Deutschen Bahn in Mainaschaff aufgrund eines technischen Defektes zu einem Brand. Die Feuerwehr Mainaschaff, ein Fahrzeug der Feuerwehr Aschaffenburg mit Sonderlöschmitteln für Brände in Elektroanlagen und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 05.46 Uhr zu dem Brand alarmiert. Beim Eintreffen stand ein Spannungswandler innerhalb des Werkes in Brand. Eine Brandausbreitung auf andere technische Anlagen war nicht zu erwarten. Im Umspannwerk sind üblicherweise Spannungen bis 110 kV vorhanden. Nach Rücksprache mit Fachleuten der Deutschen Bahn wurde daher den Einsatzkräften aus Sicherheitsgründen das Betreten des Werkes zunächst untersagt. Nachdem Fachleute des Fachbereiches DB-Energienetze AG an der Einsatzstelle eingetroffen waren, wurde der betroffene Bereich und die umliegenden Anlagen spannungslos geschaltet und geerdet. Im Anschluss konnte die brennende Anlage von Feuerwehrleuten zügig gelöscht werden. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 4 Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften unter der Leitung des Mainaschaffer Kommandanten Matthias Grimm vor Ort. Der Rettungsdienst stand mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit. Der Einsatz war gegen 09.45 Uhr beendet.

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Die FEUERWEHR Gemeinde Laufach wurde heute Mittag um 12:38 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung in die Laufacher Kolpingstraße alarmiert. Noch auf der Anfahrt des Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF) als erstem Fahrzeug wurde die Alarmstufe auf B3 - Kellerbrand erhöht, nachdem ein Nachbar den Brand bei der Integrierten Leitstelle bestätigt hatte. Beim Eintreffen wurde festgestellt, dass keine Personen im Gebäude waren und das Treppenhaus verraucht war. Zudem drang Rauch aus einem Fenster und Wasser aus dem Garagentor. Der unter Atemschutz vorgehende erste Angriffstrupp lokalisierte den Brand mit einer Wärmebildkamera in der stark verrauchten Garage und konnte mit einem C-Rohr schnell löschen. Glück im Unglück: Das Feuer hatte eine unter Druck stehende Kunststoff-Wasserleitung in der Garage durchschmolzen, so dass der Brand unter Kontrolle blieb und wegen der Kühlung die Rauchgase nicht durchzündeten. Die FEUERWEHR Gemeinde Laufach war mit zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung, Nachsicht und Belüftung im Gebäude. Mitalarmiert war die Drehleiter aus Hösbach, ferner wurde die Feuerwehr Sailauf mit einem Löschfahrzeug zur Absicherung der Atemschutzgeräteträger an die Einsatzstelle alarmiert. Nach den Löscharbeiten wurden Belüftungs- und Auf-/Ausräumarbeiten durchgeführt sowie der CO-Gehalt gemessen. Nach etwa 90 Minuten konnte die Einsatzstelle den Hausbesitzern wieder übergeben werden. Zur Brandursache und Schadenshöhe können keine Angaben gemacht werden. Die Feuerwehren waren mit 6 Fahrzeugen 40 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort.
Christian Strecker, Feuerwehr Gemeinde Laufach

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