Am heutigen Dienstagmorgen hat ein Fahrzeug eine erhebliche Menge Öl verloren und für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Die Ölspur hat sich fast über den kompletten Altlandkreis Alzenau erstreckt. Für die Beseitigung der Ölspur wurden die Feuerwehren Westerngrund, Schneppenbach, Hofstädten, Dörnsteinbach, Niedersteinbach, Mömbris, Karlstein, Hörstein, Wasserlos, Kälberau, Michelbach und Alzenau ab 08:05 Uhr alarmiert. Hierbei kam es zu erheblichen Behinderungen während des Berufsverkehrs, da die Straße für die Reinigungsarbeiten teilweise voll gesperrt werden musste. Die Ölspur wurde durch die Einsatzkräfte mit Ölbindemittel abgebunden und Warnschilder aufgestellt. Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten wurde die Einsatzstelle zur Freigabe dem zuständigen Straßenbaulastträger übergeben. Der Verursacher der Ölspur ist nicht bekannt. Kreisbrandinspektor Frank Wissel machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild vom Geschehen. In den Einsatz waren insgesamt 125 Feuerwehrkräfte mit 16 Fahrzeugen eingebunden. Einsatzende war gegen 12:30 Uhr.

Am Freitag, 20.01.2017 fand im Sport- und Kulturpark in Hösbach der jährliche Ehrenabend für verdiente Feuerwehrleute des Landkreises Aschaffenburg statt. Insgesamt 67 Feuerwehrmänner und -frauen erhielten von Landrat Dr. Ulrich Reuter das staatliche Ehrenzeichen für 25- oder 40-jährige aktive Dienstzeit. 13 Feuerwehrleute wurden von Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer mit einer Verbandsehrung ausgezeichnet. Außerdem überreichte Landrat Reuter an 29 Feuerwehrleute, die bereits über 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geleistet haben, die Bayerische goldene Ehrenamtskarte.

Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer konnte neben den zu Ehrenden als Ehrengäste die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz sowie die Landtagsabgeordneten Martina Fehlner und Judith Gerlach begrüßen. Weiter konnte er Altlandrat Roland Eller willkommen heißen. Landrat Dr. Ulrich Reuter gab in seiner Ansprache einen kurzen Abriss über die Geschehnisse des vergangenen Jahres. Die Umstellung des Landkreises auf Digitalfunk sei im September 2016 abgeschlossen worden. Mit einem Kostenaufwand von insgesamt 140.000 Euro seien die beiden Einsatzleitfahrzeuge und die Kreiseinsatzzentrale auf Digitalfunk umgerüstet worden. Der Landkreis trage zudem einen jährlichen Betriebskostenanteil für das Digitalfunknetz in Höhe von 40.000 Euro. Die Warn-App „KATWARN“ habe inzwischen ca. 8.000 Nutzer im Landkreis Aschaffenburg. Der Landkreis fördere seit 2016 die Stellplätze von landkreiseigenen und überörtlich notwendigen Fahrzeugen um die Stellplätze zu sichern und langfristig eine Motivation für den Neubau von Stellplätzen zu schaffen. Auch im Jahr 2016 seien wieder unzählige Aus- und Fortbildungen angeboten und besucht worden. So sei beispielsweise eine 2-tägige Übung des Hilfeleistungskontingentes „Waldbrand“ und ein Ausbildungstag auf einem Binnenschiff in der Übungsanlage in Mannheim durchgeführt worden. Dr. Reuter bedankte sich bei allen zu Ehrenden für Engagement. Wie notwendig die Feuerwehren seien, habe erst vergangene Woche wieder der Einsatz von über 500 Feuerwehrleuten gezeigt, als das Sturmtief „Egon“ über den Landkreis Aschaffenburg hinweggezogen sei und den Einsatzkräften rund 300 Einsätze eingebracht habe.

Danach ehrte er 29 Feuerwehrleute für 25-jährige und 38 Feuerwehrleute für 40-jährige aktive Dienstzeit mit dem staatlichen Feuerwehrehrenzeichen in Silber bzw. Gold.

Gemeinsam mit Frau Sabine Kunkel und Frau Christiane Dietz von der Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement im Landratsamt Aschaffenburg überreichte er im Anschluss die Urkunden und die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold an langjährige Feuerwehrleute, die diese bislang noch nicht erhalten hatten.

Kreisbrandrat Ostheimer übernahm danach die Verbandsehrungen für außerordentliche Verdienste im Feuerwehrwesen und hervorragende Leistungen im Einsatz.

Marcus Engler, Niklas Holthusen und Michael Kellner von der Feuerwehr Karlstein haben am Samstag, den 30.07.2016 ihrem Kommandanten Andreas Emge das Leben gerettet, als er morgens um kurz vor 4.00 Uhr während des Ausrückens zu einem Einsatz im Gerätehaus mit einem Herzstillstand zusammengebrochen und regungslos am Boden liegengeblieben war. Die drei Lebensretter haben daraufhin sogleich mit der Reanimation begonnen, dabei kam auch der feuerwehreigene Defibrillator mehrfach zum Einsatz. Die lebensrettenden Maßnahmen wurden bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst fortgesetzt. Nach endlos bangen Minuten setzte der Herzschlag schließlich wieder ein. Kommandant Emge ist heute, wenn auch mit Einschränkungen wieder im Feuerwehrdienst tätig. Ohne das beherzte und richtige Vorgehen der drei Feuerwehrkameraden wäre Andreas Emge wohl nicht mehr am Leben. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für diese hervorragende Leistung verlieh KBR Ostheimer den drei Karlsteiner Feuerwehrleuten das Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes.

An Kreisjugendfeuerwehrwart Georg Thoma, der seit nun 15 Jahren dieses Amt ausübt, verlieh er im Auftrag des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes in dankbarer Anerkennung für dessen herausragende und langjährige Leistungen für die Jugendfeuerwehren im Landkreis Aschaffenburg, die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber. Bei seiner Arbeit mit den Jugendfeuerwehren im Landkreis sei Georg Thomas immer am Ball und auf der Höhe der Zeit. In der Jugendarbeit sei eine gewisse Spontanität gepaart mit Kreativität gefragt, die ihn besonders auszeichne. Auch neuen Wegen stünde Thoma immer offen gegenüber. Sein Wissen über die Jugend und die Jugendarbeit bringe er auch beim Kreisjugendring und auf in der überörtlichen Verbandsarbeit der Jugendfeuerwehren ein.

Weiter verlieh Ostheimer das Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes für langjährige außerordentliche Verdienste um das Feuerwehrwesen an Helmut Wenzel (FF Glattbach), Helmut Kolf, Klaus Sittinger (beide FF Hörstein), Rudolf Stock (FF Karlstein), Harald Alig (FF Kleinostheim) und Jürgen Büttner (FF Schöllkrippen).

Gemeinsam mit Kreisjugendfeuerwehrwart Georg Thoma ehrte er schließlich noch Christian Seitz (FF Feldkahl-Rottenberg), Thomas Apler (FF Kleinostheim) und Alexander Englert (FF Waldaschaff) für ihr langjähriges Engagement in der Jugendarbeit mit der silbernen Ehrennadel für Jugendarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes.

In Ihren Grußworten dankten die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz und die Landtagsabgeordneten Martina Fehlner und Judith Gerlach den Geehrten für ihren langjährigen Einsatz und ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement zum Wohl der Gesellschaft.

Mit einem Dank an den Musikverein Keilberg e.V., die den Ehrenabend musikalisch umrahmt hatten und an die Feuerwehr Glattbach, die sich um die Bewirtung der Gäste kümmerte, beendete KBR Ostheimer den offiziellen Teil und lud alle Gäste zu einem anschließenden Umtrunk und Imbiss ein.

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Das Sturmtief Egon beschäftigt weiterhin die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg. Bis um 10.00 Uhr waren 300 Einsätze zu verzeichnen. Es waren 520 Feuerwehrleute im Einsatz. Aktuell sind Teile des Marktes Mömbris immer noch ohne Strom.

Die Kreisstraßen AB1 zwischen Pflaumheim und Mömlingen, AB2 zwischen Sailauf und dem Engländer, AB 22 zwischen Winzenhohl und Aschaffenburg, AB23 zwischen Jakobsthal und dem Engländer sind nach wie vor wegen umgestürzter Bäume gesperrt.

Wie bereits berichtet, mussten von den Feuerwehren hauptsächlich umgestürzte Bäume von Straßen und Fahrbahnen geräumt und lose Teile an Gebäuden und Dächern entfernt und gesichert werden. In Michelbach war ein Baum auf einen Wintergarten gestürzt, in Goldbach wurde das Vordach eines Supermarktes teilweise abgedeckt. In Kahl ist ein Baum auf eine Hochspannungsleitung gestürzt.

Landrat Dr. Ulrich Reuter verschaffte sich in der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg einen Überblick über das Einsatzgeschehen und bedankte sich bei allen Einsatzkräften für ihren Einsatz.

Die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg und die Abschnittsführungsstellen haben um 10.00 Uhr ihren Betrieb eingestellt. Weitere Einsätze werden wieder wie gewohnt direkt über die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain abgewickelt.

Das Sturmtief Egon beschäftigt weiterhin die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg. Aktuell sind 240 Einsätze zu verzeichnen. Es sind rund 500 Feuerwehrleute im Einsatz.

Aktuell sind Glattbach, Heinrichsthal, Jakobsthal, Johannesberg und Mömbris mit Ortsteilen, ohne Strom.

Es sind die Kreisstraßen AB1 zwischen Pflaumheim und Mömlingen, AB2 zwischen Sailauf und dem Engländer, AB 22 zwischen Winzenhohl und Aschaffenburg, AB23 zwischen Jakobsthal und dem Engländer gesperrt.

Hauptsächlich mussten bislang von den Feuerwehren umgestürzte Bäume von Straßen und Fahrbahnen geräumt und lose Teile an Gebäuden und Dächern entfernt und gesichert werden. In Michelbach ist ein Baum auf einen Wintergarten gestürzt, in Goldbach wurde das Vordach eines Supermarktes teilweise abgedeckt.

Die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg und die Abschnittsführungsstellen sind nach wie vor besetzt.

Das Sturmtief Egon zieht derzeit über den Landkreis Aschaffenburg. Seit kurz vor 2.00 Uhr sind die Feuerwehren im Einsatz. Bislang wurden knapp 200 Einsätze für den Landkreis Aschaffenburg registriert. In Johannesberg und Mömbris mit Ortsteilen sowie in Heinrichsthal und Jakobthal ist der Strom ausgefallen. Aktuell sind die Kreisstraßen AB1 zwischen Pflaumheim und Mömlingen, die AB22 zwischen Winzenhohl und Aschaffenburg und die Verbindungsstraße zwischen Goldbach und Unterafferbach gesperrt. Aktuell sind über 350 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg und die Abschnittsführungsstellen sind in Betrieb.

Weitere Infos folgen.

Am heutigen frühen Neujahrsmorgen brannte ein Wohnhaus in der Goldbacher Raiffeisenstraße. Der Schaden liegt wohl im sechsstelligen Bereich. Bei dem Brand wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt, eine Bewohnerin musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehren Goldbach, Unterafferbach, Hösbach und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 04.53 Uhr zu dem Wohnhausbrand alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus dem Kellergeschoss, der angebaute Carport stand im Vollbrand und das Feuer hatte sich über die Fassade bis in das Dachgeschoss ausgebreitet. Während die ersten Atemschutztrupps im Innenangriff den Kellerbrand bekämpften, nahmen weitere Atemschutztrupps Löscharbeiten am Carport vor. Zeitgleich wurde ein Löschangriff über die Drehleiter vorbereitet, um den Dachstuhlbrand in Griff zu bekommen. Die sieben zum Zeitpunkt das Brandes anwesenden Personen des 3-stöckigen Mehrfamilienhauses hatten das Gebäude bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen. Eine Bewohnerin erlitt dabei eine Rauchgasvergiftung und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten am Knie und musste vor Ort ambulant behandelt werden. Die Hausbewohner kamen vorübergehend im nahegelegenen Altersheim unter. Da alle Löschmaßnahmen nur unter Atemschutz durchgeführt werden konnten, wurde der Löschzug Damm der Feuerwehr Aschaffenburg zur Verstärkung nachgefordert. Zeitweise wurde gleichzeitig mit 6 C-Rohren das Feuer bekämpft. Gegen 06.00 Uhr war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden konnte. Es kamen insgesamt 11 Atemschutztrupps zum Einsatz. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Hausbewohner werden unter Federführung der Gemeindeverwaltung vorübergehend anderweitig untergebracht. Die Feuerwehren waren unter der Leitung des Goldbacher Kommandanten Herrmann Sittinger mit 11 Fahrzeugen und 53 Feuerwehrleuten vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswägen, 2 Notärzten und einem Einsatzleiter an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 08.30 Uhr beendet.

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Der diesjährige Jahreswechsel brachte den Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg einiges an Arbeit. Den ersten Einsatz des Jahres hatte die Feuerwehr Großostheim. In der Anne-Frank-Straße im Ortsteil Ringheim stand um kurz nach Mitternacht ein Pkw in Flammen. Das Feuer drohte auf einen weiteren Pkw überzugreifen. Der Pkw wurde rasch gelöscht. Um 00.50 Uhr musste die Feuerwehr Großostheim zur Bachgauhalle ausrücken, da dort mehrere Feuerwerksbatterien in Flammen standen. Auch diese Kleinbrände wurden schnell gelöscht. Die Feuerwehren Michelbach und Heigenbrücken rückten zu vermeintlichen Gebüschbränden aus. Hier stellte sich heraus, dass es sich jeweils um bewachte Feuer handelte. Die Feuerwehr Kahl musste ebenfalls brennende Feuerwerkskörper ablöschen.

Auf eine silvesterbedingte Ursache ist wohl der der gemeldete Zimmerbrand in Sailauf in der Rathausstraße zurück zu führen. Gegen 01.14 Uhr wurde die Feuerwehr Sailauf alarmiert. Beim Eintreffen brannten auf einem Balkon eines 3-stöckigen Hauses diverse Holzmöbel. Die Möbel konnten mit einem C-Rohr schnell gelöscht werden.

In Rothenbuch stand gegen 01.40 Uhr ein ca. 7 mal 10 Meter großer Lagerschuppen in Flammen. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Rothenbuch und Waldaschaff stand die von 3 Seiten geschlossene Halle bereits im Vollbrand. Das Feuer drohte auf eine benachbarte Garage sowie ein angebautes Nebengebäude überzugreifen. 4 Atemschutztrupps hatten den Brand mit 2 C-Rohren gegen 02.15 Uhr gelöscht. Die Feuerwehren Rothenbuch und Waldaschaff sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann waren mit 6 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften unter der Leitung des stellvertretenden Rothenbucher Kommandanten Timo Krimm bis gegen 03.30 Uhr im Einsatz.

Der folgenschwerste Brand ereignete sich schließlich in Goldbach. Um 05.43 Uhr wurden die Feuerwehren Goldbach, Unterafferbach und Hösbach zu einem Wohnhausbrand in der Goldbacher Raiffeisenstraße alarmiert. Die Schadenshöhe dort liegt im 6-stelligen Bereich, das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Zu diesem Brand erhalten Sie einen separaten Bericht.

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Am heutigen Nachmittag gegen 16.15 Uhr musste die Feuerwehr Waldaschaff in die Asylbewerberunterkunft in der Waldaschaffer Goethestraße ausrücken, nachdem sich dort 2 Bewohner Essen auf dem Herd ihrer Wohnung warm gemacht hatten. Den beiden männlichen Bewohnern fiel die Wohnungstür zu und hinderte sie daran in ihre Wohnung zurückzukehren. Als Brandgeruch wahrnehmbar war, informierten die beiden Männer eine zufällig anwesende Besucherin des Asylbewerber-Freundeskreises, die umgehend die Feuerwehr alarmierte. Währenddessen drehten die beiden geistesgegenwärtig die Hauptsicherungen, die sich im Treppenhaus des Gebäudes befinden, heraus und unterbrachen damit die Stromzufuhr. Dadurch konnten sie Schlimmeres verhindern. Einsatzkräften der Feuerwehr Waldaschaff gelang es über eine Leiter ein gekipptes Fenster auf der Rückseite des Gebäudes zu öffnen und in die leicht verrauchte Wohnung einzusteigen. Dann konnte die Wohnungstür von innen wieder geöffnet werden. Die Feuerwehr Waldaschaff und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann waren mit 2 Fahrzeugen und 15 Feuerwehrleuten vor Ort. Der Einsatz war gegen 17.15 Uhr beendet.

Heute Nacht gegen 00.30 Uhr brannte in der Straße Am Dürrenberg im Mespelbrunner Ortsteil Hessenthal ein freistehender Carport mit einem darüber liegenden Lager- und Abstellraum. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte der Hauseigentümer seinen im Carport untergestellten Pkw noch wegfahren können, das Fahrzeug war allerdings durch das Feuer schon erheblich beschädigt. Die Flammen hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf den, aus einem spitzgiebeligen Dach bestehenden Lagerraum, ausgebreitet. Die Einsatzkräfte aus Hessenthal, Mespelbrunn und Heimbuchenthal unter der Leitung von Oswald Goldhammer brachten den Brand mit 2 C-Rohren rasch unter Kontrolle. Der Lagerraum musste ausgeräumt und die darin befindlichen Gegenstände abgelöscht werden. Im Anschluss wurde der Brandort mit einer Wärmebildkamera auf weitere Glutnester abgesucht. Die mit 6 Fahrzeugen ausgerückten Feuerwehren, Kreisbrandmeister Marco Eich, Rettungsdienst und Polizei waren mit insgesamt 29 Einsatzkräften im Einsatz. Der Einsatz war gegen 03.00 Uhr beendet.

Jedes Jahr kommt es zu Bränden und Verletzungen aufgrund eines unsachgemäßen Umgangs mit Feuerwerkskörpern und Silvesterraketen. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

Wir haben für Sie folgende Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

  • Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerkhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen! Kaufen Sie nur geprüfte Feuerwerkskörper. Artikel, die in Deutschland zum Verkauf zu Silvester freigegeben sind, müssen über eine Prüfnummer der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) verfügen.
  • Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst.

Heute Nacht gegen 03.00 Uhr brannte es in einem Fitness-Studio in der Alzenauer Junkerstraße. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine heftige Rauchsäule über dem Gebäude. Zwei Atemschutztrupps mussten gewaltsam mehrere Türen öffnen, bevor sie zu dem Brandraum im ersten Obergeschoss vordringen konnten. Mit 2 C-Rohren wurde das Feuer, das in einem Raum mit mehreren Infrarot-Wärmekabinen ausgebrochen war, anschließend bekämpft. Der Brand war gegen 03.30 Uhr unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch bis gegen 05.00 Uhr hin. Das komplette Inventar musste von weiteren Atemschutztrupps nach draußen gebracht und dort nochmals abgelöscht werden. Das Zimmer ist vollständig ausgebrannt, die übrigen Räume wurden durch Rauch und Ruß erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Es waren insgesamt 33 Feuerwehrleute der Feuerwehren Alzenau und Kälberau unter der Leitung von Alzenaus stellvertretendem Kommandant Günther Knoth mit 7 Fahrzeugen im Einsatz. Kreisbrandinspektor Frank Wissel war ebenfalls vor Ort. Der Einsatz war gegen 05.30 Uhr beendet.

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Am Dienstagmorgen, um Punkt 08:00 Uhr, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zu einer brennenden Gartenhütte unterhalb der Seligenstädter Straße alarmiert. Beim eintreffen des ersten Feuerwehrfahrzeuges vor Ort, wurde ein etwa 4 x 5 Meter großes, massives Gartenhaus, in Vollbrand vorgefunden. Der Fahrzeugführer ließ sofort zwei C-Strahlrohre unter schwerem Atemschutz vornehmen, nach dem eintreffen des nächsten Löschfahrzeuges folgte noch ein drittes, ebenfalls unter schwerem Atemschutz. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung rückte noch das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Gemeinde Karlstein nach, dieses pendelte dann auch zwischen einem Fallmantelhydranten und der Einsatzstelle hin und her.

Insgesamt war die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, mit zwei Löschgruppenfahrzeugen, einem Tanklöschfahrzeug und je einem Gerätewagen-Logistik, Mehrzweckfahrzeug und Mannschaftstransportwagen vor Ort.

Die 22 Einsatzkräfte, unter der Einsatzleitung des stv. Kommandanten Thomas Merget, brachten 10 Preßluftatmer, zwei Wärmebildkameras, zwei Überdrucklüfter, ca. 9.000 Liter Wasser und etwa 50 Liter Class – A Schaum zum Einsatz. Für die Nachlöscharbeiten musste mit verschiedensten Werkzeugen die Decke und teile der Wandverkleidung geöffnet werden, um auch die letzten Brandnester ablöschen zu können.

Als Vertreter der Kreisbrandinspektion, war der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel, vor Ort. Ebenfalls vor Ort im Einsatz war, ein Rettungswagen aus Alzenau, welcher glücklicherweise nicht eingesetzt werden musste.  Einsatzende war um 11:15 Uhr.

Gegen 13:25 Uhr brannte noch in einem Karlsteiner Gewerbebetrieb eine Kunststoffspritzmaschine. Das Feuer konnte jedoch bereits bis zum eintreffen der Feuerwehr von Betriebsangehörigen selbst gelöscht werden, so dass hier kein Einsatz mehr vor Ort erforderlich wurde. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich hier dann auf eine Nachsicht.

Zur Brandursache und Schadenshöhe (in beiden Fällen) können wir keinerlei Aussagen treffen.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher

Ein Zimmerbrand hat sich am heutigen Abend gegen 20.40 Uhr im Maiersacker in Glattbach ereignet. Die 5-köpfige Familie hatte beim Eintreffen der Feuerwehr das Einfamilienhaus bereits unverletzt verlassen. Die Feuerwehr Glattbach, die Drehleiter der Feuerwehr Aschaffenburg und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 20.43 Uhr zu dem Zimmerbrand alarmiert. Zwei Atemschutztrupps brachten mit einem C-Rohr das Feuer, das im Bereich eines offenen Kamins im Wohnzimmer ausgebrochen war, schnell unter Kontrolle. Im weiteren Einsatzverlauf mussten Teile der aus Gipskartonplatten bestehenden Wand- und Deckenverkleidung entfernt werden, um die letzten Glutnester ablöschen zu können. Anschließend wurde das Gebäude mit 2 Hochleistungslüftern belüftet und entraucht und die Brandstelle wiederholt mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Während das Wohnzimmer aufgrund der Rauch- und Rußschäden derzeit nicht bewohnbar ist, konnten die übrigen Räume von den Bewohnern nach Einsatzende wieder betreten werden. Die Feuerwehren waren unter der Leitung von Glattbachs stellvertretendem Kommandanten Ralf Weigand mit 4 Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen an der Einsatzstelle. Auch Glattbachs Bürgermeister Fridolin Fuchs verschaffte sich vor Ort einen Überblick. Der Einsatz war gegen 22.45 Uhr beendet.

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Am Samstag, den 26.11.2016, konnte der Leiter des Fachreferates Technik, Kreisbrandmeister Christian Schüßler, insgesamt 68 Gerätewarte aus 34 Feuerwehren zur turnusmäßigen Gerätewartschulung in der Feuerwache Großostheim begrüßen. Um 08.30 Uhr eröffnete er das Seminar mit einer Belehrung in die Unfallverhütungsvorschriften. Friedolin Kerber, Mitglied im Fachreferat Technik, referierte danach über den Betrieb von Anhängern und ging insbesondere auf die Stütz- und die Anhängelasten ein. Mit seinem Vortrag brachte er so manchen Gerätewart zum Nachdenken, die Anhänger im eigenen Feuerwehrhaus zu überprüfen. Im Anschluss konnte Stephan Brust, Leiter des Fachbereichs Technik an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg, den Teilnehmern die Wartung und Pflege von Stromerzeugern zeigen. Zudem ging er auf die Notstromeinspeisung in Gebäuden ein und zeigte auf, wo die Grenzen hierbei für die Feuerwehr liegen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden die Gerätewarte im Umgang mit hydraulischen Rettungsgeräten geschult. Es wurden intensiv die Themen "Wartung und Pflege" behandelt. Vertreter der Gerätehersteller zeigten in Theorie und Praxis den Gebrauch der Rettungsgeräte. Sie gingen auch die Grenzen bei der Wartung für einen Gerätewart und auf Fehler beim Umgang mit den Geräten ein. Bei der Nachbesprechung waren sich alle einig, dass es wieder eine gelungene Fortbildung gewesen war und der Besuch der Gerätewartschulung sehr sinnvoll ist. In 2 Jahren findet wieder die nächste Schulung statt und das Fachreferat Technik wird wieder interessante Themen für unsere Gerätewarte finden.
Christian Schüßler
Kreisbrandmeister
Fachbereich Technik

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In einem 80-stündigen Lehrgang von Ende September bis Ende November wurden 14 Teilnehmer/innen zu neuen Feuerwehrsanitäter/-innen ausgebildet. Der Lehrgang wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Markt Mömbris durchgeführt. Die Lehrgangsteilnehmer kamen von den Feuerwehren Alzenau, Haibach, Hofstädten, Michelbach, Mömbris, Reichenbach und Waldaschaff.
Von den Lehrgangsteilnehmern wurde besonders die praxisnahe Ausbildung gelobt. Diese war Grundlage, dass am vergangenen Wochenende alle Teilnehmer die schriftliche und praktische Prüfung bestanden haben. Die meisten von ihnen werden nun die örtlichen "First-Responder-Einheiten" der Feuerwehren verstärken.
Marco Grünewald
Feuerwehr Markt Mömbris

Gruppenfoto First Responder Lehrgang 2016 FF Mombris 01

2 Lkw-Brände in Folge an nahezu gleicher Stelle hatte die Feuerwehr Kleinostheim am vergangenen Wochenende. Am Freitagabend gegen 18.10 Uhr ist es in der Aschaffenburger Straße zu einem Motorbrand an einem mit mehreren Neufahrzeugen beladenen Lkw gekommen. Der Lkw-Fahrer konnte mit bordeigenen Feuerlöschern und Feuerlöschern einer nahegelegenen Tankstelle den Brand soweit eindämmen, dass es nicht zu einem Vollbrand des Lkw kam. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Kleinostheim konnte das Feuer dann mit einem C-Rohr schnell ablöschen. Das ebenfalls alarmiert TLF 20/40 SL der Feuerwehr Großostheim wurde nicht mehr benötigt. Die Feuerwehren Kleinostheim und Großostheim waren mit 4 Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften unter der Leitung von Torsten Eisert rund 1,5 Stunden im Einsatz.
Am Samstagabend wurde die Feuerwehr Kleinostheim gegen 22.00 Uhr erneut zu einem Lkw-Brand an fast gleicher Stelle alarmiert. Ein Lkw-Fahrer hatte es sich in einem Pkw, den er mit seinem Fahrzeug transportiert hatte, gemütlich gemacht und dort eine Zigarette geraucht. In der Folge hat er dabei wohl eine Folie und einen Sitz in Brand gesteckt. Dies führte zu einem Brand mit einer starken Rauchentwicklung. Auch am Samstag konnte das Feuer von den Feuerwehrleuten der Feuerwehr Kleinostheim wiederum rasch gelöscht werden.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag musste die Feuerwehr Mömbris zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Staatsstraße 2305 ausrücken. Gegen 22:40 Uhr war es auf Höhe des Marktplatzes zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Motorrad gekommen. Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und durch die First Responder der Feuerwehr Mömbris bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und leitete den Verkehr bis zur Aufhebung der Vollsperrung um. Der Einsatz war gegen 0:20 Uhr beendet. Die FF Mömbris unter der Leitung vom 2. Kdt. Ralf Stadtmüller war mit 4 Fahrzeugen und rund 20 Mann vor Ort. Von seitens des Rettungsdienstes wurden 2 RTW und ein Notarzt zur Einsatzstelle entsandt.

Auf der Bundesautobahn A45 kam es gestern Abend gegen 20.15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Mainhausen und Kleinostheim zu einem Verkehrsunfall mit 3 beteiligten Fahrzeugen. Um 20.17 Uhr wurden die Feuerwehren Kleinostheim, Karlstein und Seligenstadt sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel zum dem Verkehrsunfall alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren entgegen der ursprünglichen Meldung keine Personen mehr in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Die 3 verletzten Unfallbeteiligten wurden von Feuerwehrleuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Parallel dazu wurde die Unfallstelle mit einem Verkehrssicherungsanhänger abgesichert und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Später wurden die Abschleppunternehmen bei der Bergung der Fahrzeuge unterstützt und die Fahrbahn gereinigt. Es waren insgesamt 9 Feuerwehrfahrzeuge mit 45 Feuerwehrleuten unter der Leitung des Kleinostheimer Kommandanten Thorsten Frank im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 3 Rettungswägen vor Ort. Der Einsatz war gegen 22.15 Uhr beendet.

Am Mittwoch, 23.11.2016 trafen sich 15 ehemalige Mitglieder der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg und der Vorstandschaft des Kreisfeuerwehrverbandes in den Schöntalweinstuben in Aschaffenburg. Der ebenfalls anwesende Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und Organisator Roland Albert, ehemals Kreisbrandinspektor des Altlandkreises Aschaffenburg, freuten sich, dass so viele Ehemalige der Einladung gefolgt waren. Die Erfahrungen der Teilnehmer als frühere Kreisbrandmeister und Kreisbrandinspektoren reichten auf über 40 Jahre Inspektionsgeschichte zurück. Viele waren an der Gründung und am Aufbau des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg im Jahr 1993 als Fachreferatsleiter und Vorstandsmitglieder beteiligt. In gemütlicher Runde tauschten sich die Teilnehmer aus und verabredeten für die Zukunft weitere Treffen. Die weiteste Anreise hatte unser ehemaliges KFV Vorstandsmitglied Karl-Heinz Zang, er wohnt zwischenzeitlich im Landkreis Main-Spessart.

KBI Treffen 669