Mainaschaff, Lkr. Aschaffenburg. Am Samstag, 25.03.2017 fand das erste Anwendertreffen der unterfränkischen Schaumtrainer-Ausbilder in Mainaschaff statt. Die Versicherungskammer Bayern stellt allen 96 bayerischen Stadt- und Kreisfeuerwehrverbänden einen Schaumtrainer im Wert von ca. 4.000 Euro zur Verfügung. Mit diesem Schaumtrainer können Feuerwehrleute praxisnah in „Miniaturausführung“ Brände unter Verwendung von Netz- und Schaummitteln löschen und so Erfahrungen im Umgang mit dem Löschmittel Schaum erlernen. An dem Aus- und Fortbildungstag, der auf Anregung des Mainaschaffer Ausbilders Joachim Taupp zustande kam, haben 11 der 12 unterfränkischen Stadt- und Kreisfeuerwehrverbände teilgenommen.

Während im Landkreis Aschaffenburg bereits seit über 17 Jahren Schulungen für die Feuerwehrleute des Landkreises Aschaffenburg mit Schaumtrainern angeboten werden, ist diese Art der Ausbildung andernorts noch recht neu.

Ziel dieser Veranstaltung war das persönliche Kennenlernen, der Erfahrungsaustausch untereinander, der Austausch von Neuigkeiten und die Auffrischung von Kenntnissen zum Thema Brandbekämpfung mit dem Löschmittel Schaum und auf dem Gebiet der Schaumausbildung.

Der Tag begann zunächst mit einer theoretischen Fortbildung. Giancarlo Bruno, Lehrkraft an der staatlichen Feuerwehrschule Geretsried, erarbeitete zunächst mit den Teilnehmern die Eigenschaften und Wirkungsweisen von Netz- und Schaummitteln.

Danach stellte Florian Ramsl von der Versicherungskammer Bayern das Entstehen des Schaumtrainer-Sponsorings vor und gab Tipps und Hinweise zum Aufbau und Gestaltung einer Unterrichtseinheit im Rahmen der Modularen Truppausbildung.

Der Miltenberger Kreisbrandrat Meinrad Lebold berichtete über die Arbeit der bayernweiten Arbeitsgruppe Schaummittel in der Vertreter der Feuerwehrschulen, des bayerischen Innenministeriums, des Landesamtes für Umweltschutz, der Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren Bayerns, sowie des bayerischen Landesfeuerwehrverbandes und des Werkfeuerwehrbandes Bayern mitarbeiten. Ziel der Arbeitsgruppe sei es ein einheitliches Nachschlagewerk zum Thema Schaum zu erarbeiten. Weiter erläuterte er Einsatzgrundsätze zum Einsatz von Schaummitteln bei Brandeinsätzen.

Am Nachmittag standen dann praktische Versuche auf dem Übungshof auf dem Programm. Die Teilnehmer konnten hier verschiedene Löschtaktiken und unterschiedliche Schaummittel bei der Bekämpfung von Feststoff- und Flüssigkeitsbränden erproben. Im Rahmen der Veranstaltung übergab Herr Ramsl dem Ausbilderteam des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg eine neue Flüssigkeits-Auffangwanne, die eine durch zahlreiche Ausbildungen stark abgenutzte Wanne ersetzt. Das Anwendertreffen war die erste Veranstaltung dieser Art, die unter dem Dach des Bezirksfeuerwehrverbandes Unterfranken mit finanzieller Unterstützung der Versicherungskammer Bayern durchgeführt wurde. Die Resonanz der Teilnehmer war sehr positiv und man sprach sich einstimmig für weitere regelmäßige Schaumtrainer-Fortbildungen aus.

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Auf der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Johannesberg wurde Björn Wombacher zum neuen stellvertretenden Kommandanten gewählt. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und viel Erfolg bei der Tätigkeit als Kommandanten-Stellvertreter.

Ein schwerer Verkehrsunfall mit 3 beteiligten Lkw hat sich heute Mittag um kurz vor 14.00 Uhr auf der Bundesautobahn A3 in der Einhausung Goldbach-Hösbach zwischen den Anschlussstellen Goldbach und Hösbach in Fahrtrichtung Würzburg ereignet. Ein auf dem rechten Fahrstreifen fahrender Lkw mit Anhänger aus dem Landkreis Aschaffenburg war aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vor ihm fahrenden Lkw aufgefahren und hat diesen in der Folge noch auf einen rumänischen Sattelzug geschoben. Während der 36 Jahre alte Unfallverursacher bei dem Unfall leichte Verletzungen erlitten hatte, wurde der 43-jährige Fahrer des vor ihm fahrenden Lkw durch den Aufprall auf den Sattelzug in seinem Führerhaus eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr mit hydraulischen Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug befreit werden. Beide Fahrer wurden vom Rettungsdienst nach medizinischer Erstversorgung an der Unfallstelle in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehren Goldbach, Hösbach, Haibach und der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Waldaschaff sowie die Kreisbrandmeister Udo Schäffer und Markus Rohmann wurden um 13.58 Uhr zu dem Unfall alarmiert.

Neben der Befreiung des schwer verletzten Fahrers kümmerten sie sich um die Absicherung der Einsatzstelle und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Im weiteren Verlauf unterstützten sie die Abschleppunternehmen bei der Bergung der drei Lkw. Die Autobahn war bis gegen 15.00 Uhr in Fahrtrichtung Würzburg voll gesperrt. Danach konnte der linke Fahrstreifen der 3-spurigen Autobahn für den Fahrzeugverkehr wieder freigegeben werden. Der Verkehr staute sich bis weit über die bayerisch-hessiche Landesgrenze zurück. Für die Feuerwehren war der Einsatz gegen 16.00 Uhr beendet. Einsatzleiter Fabian Hein, stv. Kommandant der Feuerwehr Goldbach, konnte auf insgesamt 36 Einsatzkräfte zurückgreifen, die mit 7 Fahrzeugen ausgerückt waren.

Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswägen, einem Notarzt und einem Einsatzleiter vor Ort. Ein im Anflug befindlicher Rettungshubschrauber wurde nicht mehr benötigt und konnte wieder abdrehen.

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Das Tagesseminar "VU-LKW" an der Feuerwehrschule Würzburg beginnt bereits um 09.00 Uhr! Die Anreise soll bis spätestens um 08.30 Uhr erfolgen!

Trotz des Termins am 01.04.2017 war es  kein Aprilscherz!  Nein!  Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff konnten an diesem Samstag den Flughafen in Frankfurt besichtigen.

Zu verdanken hatten sie diese Möglichkeit Toni Bayer. Er ist der Vater der aktiven Mainaschaffer Feuerwehrfrau Melanie und am Flughafen in Frankfurt beschäftigt und konnte so, vor seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben, den Mainaschaffer Aktiven noch etwas Gutes tun.. So kam es, dass über den Förderverein der Feuerwehr Mainaschaff e.V. ein Bus bereitgestellt wurde und die interessante Besichtigung am Samstagvormittag beginnen konnte.

Nach Erledigung der notwendigen Formalitäten und der ausführlichen Sicherheitskontrollen, für die Feuerwehrleute ja vollstes Verständnis haben, konnte  mit einer sachkundigen und charmanten Führerin, der eigens  reservierte Bus für die Fahrt über das Vorfeld bestiegen werden.

Wie groß ein Airbus A 380 in der Realität ist, lässt sich nur wirklich beurteilen, wenn man direkt davor steht. Von diesen großen Flugzeugtypen waren an diesem Samstag gleich mehrere zu sehen und zu bestaunen.

Sehr interessant war es auch aus aller nächster Nähe zu sehen, was alles gleichzeitig auf dem Vorfeld geschieht, bis ein Flugzeug auf seine große Reise gehen kann. Hier muss jedes Zahnrad in das andere greifen.

Das absolute Highlight war aber für die Teilnehmer der Besuch der Feuerwache 3 an der Startbahn WEST.

Auf dem Gelände des Flughafens in Frankfurt verfügt die Flughafenfeuerwehr über vier Feuerwachen, von denen drei für den Flugzeugbrandschutz verantwortlich sind.

Diese stellen sicher, dass innerhalb von 180 Sekunden jede Stelle auf dem Areal, auf dem ein Flugzeug stehen kann, erreicht wird. Daher sind diese Wachen strategisch so auf dem Gelände verteilt, dass dieses wichtige Ziel jederzeit erreicht werden kann.

Für diese Aufgaben stehen auf der Feuerwache 3 ein Einsatzleitfahrzeug (ELW), ein Hilfeleistungs-Tanklöschfahrzeug (HTLF), ein Rettungstreppenfahrzeug (RTF) sowie drei Großflugfeldlöschfahrzeuge (GFLF 100 / 125 – 8 – 5P) zur Verfügung. Diese Großfahrzeuge sind schon alleine mit ihren technischen Daten beeindruckend. So kann die Pumpe 10.000 Liter in der Minute bei 10 bar Ausgangsdruck liefern und das Fahrzeug führt ständig 12.500 Liter Löschwasser, 800 Liter Schaummittel und 500 kg Löschpulver für die Brandbekämpfung mit.

Vom Kollegen der Flughafenfeuerwehr wurden alle wichtigen Aufgaben der Feuerwehr an so einem großen Airport genauestens erklärt und natürlich wurde auch „gefachsimpelt“ und mit den zuhause zur Verfügung stehenden Geräten und Einsatzmitteln verglichen.

Viel zu schnell verging die Zeit und es wurde nach einem sehr interessanten Tag die Heimfahrt angetreten.

Die Teilnehmer bedanken sich bei Herrn Toni Bayer für die Wertschätzung und die Organisation.

Joachim Taupp
Sachgebiet „Öffentlichkeitsarbeit“

Fotos: Feuerwehr Mainaschaff

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Es ist noch immer ein Platz bei der Tagesausbildung am Freitag, 07.04.2017 in Dortmund frei.

Abfahrt um 5.00 Uhr in Kleinostheim am Gerätehaus. Interessenten bitte bei KBI Frank Wissel melden

Heute Abend haben im Alzenauer Forst auf Höhe der bayerisch-hessischen Landesgrenze ca. 2000 Quadratmeter Wald gebrannt. Die Feuerwehren Alzenau, Michelbach und Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Großostheim wurden um 18.21 Uhr zu dem Waldbrand alarmiert. Zeitgleich fuhren auch noch die hessischen Feuerwehren Rodenbach, Langenselbold und Gründau die Einsatzstelle an, die schon am Nachmittag im Rodenbacher Forst einen Waldbrand abgelöscht hatten und sich noch in der Nähe befanden. Beim Eintreffen des ersten Alzenauer Löschfahrzeuges standen ca. 2000 m² Waldfläche in Bodennähe in Brand. Sowohl von den bayerischen als auch den hessischen Kräften wurden jeweils 3 C-Rohre zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Wasserversorgung erfolgte über die Löschwassertanks der eingesetzten Fahrzeuge. Weiter kamen Feuerpatschen, Hacken und auch kleinere D-Schläuche und D-Rohre zum Einsatz. Zur Aufklärung weiterer Brandstellen wurden die Drohne der Feuerwehr Karlstein und das „Schnelle Einsatzflugzeug“ der Luftrettungsstaffel Bayern aus Würzburg angefordert, die Erkundungsflüge über dem Waldbrandgebiet machten. Weiter wurde die Feuerwehr Kahl nachalarmiert, da Anrufer einen weiteren Waldbrand Richtung Kahl gemeldet hatten. Die insgesamt 81 Feuerwehrkräfte, die mit 17 Fahrzeugen vor Ort waren, hatten den Waldbrand schließlich gegen 20.00 Uhr gelöscht. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswägen und einem Einsatzleiter vor Ort. Ein Feuerwehrmann musste mit einer Schnittverletzung vom Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelt werden. Der Einsatz war gegen 20.30 Uhr beendet.

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Im Rahmen des Leistungsabzeichens „Jugendflamme Teil 3“ pflanzten Jonas Gerigk, Ben Grendel, Henri Lautenschläger und Merlin Mattes einen Apfelbaum und bauten jeweils eine Steinkauzröhre.

Der dritte Teil der Jugendflamme beinhaltet unter anderem ein sportliches, soziales oder ökologisches Gruppenprojekt der Jugendlichen. Deshalb engagierte sich die JF Kälberau am Samstag den 01.04.2017 beim Schutz der heimischen Flora und Fauna.
Nach anfänglichen Überlegungen kam in den Reihen der Jugendlichen die Idee auf, Steinkauzröhren zu bauen und zusätzlich einen Obstbaum zu pflanzen. Dazu wurde Kontakt zum Verein für Natur- und Vogelschutz Alzenau e.V., sowie zum Obst- und Gartenbauverein Kälberau e.V. aufgenommen, welche die Jugendlichen in ihrem Vorhaben tatkräftig berieten und unterstützten. Den beiden Vereinen in diesem Rahmen für ihre Arbeit ein herzliches Dankeschön!
Der Tag begann morgens, nach einem gemeinsamen Frühstück im Gerätehaus, auf der Streuobstwiese des Kälberauer OGV. Vorstand Erich Dornhecker erklärte wichtige Details, die bei der Pflanzung zu beachten sind und stellte die Apfelsorte Elstar kurz vor. Danach wurde das Pflanzloch gemeinsam ausgehoben, ein Wühlmausschutz angelegt und der Apfelbaum mit Wasser aus der Kahl angegossen.
Anschließend mussten die Steinkauzröhren zusammengebaut werden. Steinkauzröhren sind Nisthöhlen die speziell für den gefährdeten Steinkauz, die kleinste heimische Eule, entwickelt worden sind. Sie haben einen mardersicheren Eingang und eine Kontrollöffnung auf der Rückseite, die es erlaubt, die Belegung der Röhren zu kontrollieren und Jungvögel mit Ringen um die Füße zu versehen, die eine Identifizierung der Vögel ermöglicht. Das erforderliche Holz wurde bereits im vornherein von den Jugendlichen fertig vorbereitet, sodass die Röhren gleich zusammengebaut und mit Dachpappe umwickelt werden konnten, um sie wetterfest zu machen. Auf diese Weise entstanden vier vollständige Röhren. Da es mittlerweile Mittag war, stärkte sich die Truppe mit einem ordentlichen Mittagessen, bevor die Röhren in den Streuobstwiesen rund um Kälberau aufgehängt wurden. Zum Aufhängen kam dann noch Bernd Sticksel vom Vogelschutz Alzenau hinzu. Die ausgesuchte Wiese hatten die Jugendlichen schon einige Wochen vorher mit Herrn Sticksel besichtigt um zu prüfen, ob diese überhaupt als Revier für Steinkäuze geeignet ist. Das war glücklicherweise der Fall. Es wurden gemeinsam passende Bäume und Äste ausgesucht, auf denen die Röhren gut befestigt wurden.
Nach getaner Arbeit wurde das Gerätehaus wieder auf Vordermann gebracht, bevor jeder das schöne Wetter zuhause genießen konnte. Der Tag war sehr gelungen und hat den Jugendlichen eine neue Erfahrung und nicht zuletzt viel Spaß bereitet.
Ben Grendel
JF Kälberau

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Am Montag, 3. April, wurden die Feuerwehren aus Heinrichsthal und Jakobsthal gegen 16.00 Uhr zum Brand einer Feldscheune in Heinrichsthal alarmiert. Nachdem bereits auf der Anfahrt zu erkennen war, dass es sich um einen ausgedehnten Brand handelt, wurden die Feuerwehren aus Schöllkrippen und Heigenbrücken hinzualarmiert, außerdem wurde zum Aufbau einer Wasserversorgung, die vor Ort nicht sichergestellt war, der Löschzug „Wasserförderung“ aus Laufach und Rottenberg-Feldkahl alarmiert.

Schon von Weitem war die Rauchsäule deutlich sichtbar wahrzunehmen, die sich über den gesamten Ort erstreckte. Vor Ort stellte sich folgendes Bild dar: Eine Feldscheune mit zahlreichen Heuballen stand im Vollbrand und griff bereits auf eine Lagerhalle mit landwirtschaftlichem Gerät über, auch danebenstehende Bäume waren bereits in Mitleidenschaft gezogen worden.

Sofort wurde der Löschangriff über mehrere C-Rohre vorgenommen und nach ersten Löscherfolgen die Wellblechabdeckung der mittlerweile eingestürzten Feldscheune mit Hilfe eines hinzugerufenen Holzrückefahrzeuges zur Seite transportiert. Außerdem wurden die teilweise beschädigten Geräte aus der benachbarten Halle ins Freie gezogen und das darauf gelagerte Stroh, das ebenfalls mit Glutnestern durchsetzt war, abgeladen und gelöscht.

Da eine längere Arbeitszeit für die Ablöscharbeiten zu erwarten war, forderte der Einsatzleiter, Kreisbrandinspektor Otto Hofmann, die überörtlichen Löschzüge aus Schöllkrippen und Kleinkahl sowie aus Bessenbach und Dammbach an. Der landkreiseigene Abrollbehälter Atemschutz/Strahlenschutz aus Großostheim versorgte die Einsatzkräfte mit Atemschutz- und Filtergeräten.

Mit Hilfe von zwei Radladern und unter Einsatz zahlreicher Feuerwehrleute wurden die mit Glutnestern durchsetzten Überreste der Feldscheune und Strohballen auf dem umliegenden Gelände verteilt, auseinandergezogen und abgelöscht.

Kreisbrandinspektor Otto Hofmann konnte von Seiten der Feuerwehr auf rund 130 Personen zurückgreifen, er wurde unterstützt von KBI Frank Wissel und den Kreisbrandmeistern Thilo Happ und Markus Rohmann. Im Einzelnen waren folgende Feuerwehren an der Einsatzstelle:

Heinrichsthal, Bessenbach, Dammbach, Feldkahl-Rottenberg, Großostheim, Heigenbrücken, Jakobsthal, Kleinkahl, Laufach, Sailauf, Schöllkrippen und Waldaschaff.

Ebenfalls an der Einsatzstelle war der Rettungsdienst mit 3 Fahrzeugen und 5 Personen. Der Einsatz war gegen 22.15 Uhr beendet.

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Am vergangenen Samstag ist der Altkommandant der früheren Feuerwehr Dettingen am Main, Günther Majunke, im alter von 89 Jahre verstorben. Er leitete von 1957 bis 1966 zuerst als zweiter und dann als erster Kommandant die Geschicke der Feuerwehr Dettingen am Main. Die Beisetzung der Urne findet am kommenden Freitag, um 14:00 Uhr, auf dem Friedhof Karlstein - Dettingen statt. Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein sowie die Kameraden der Feuerwehr Dettingen am Main e.V., trauern um Ihren Altkommandanten und ihr Ehrenmitglied. Ehren seinem Andenken.

Kurzfristig ist ein Platz für einen Atemschutzgeräteträger bei der Ausbildung im Brandstollen bei DMT in Dortmund frei geworden.

Termin: Freitag, 07.04.2017 - Abfahrt um 5.00 Uhr am Gerätehaus in Kleinostheim

Interessenten melden sich kurzfristig bei KBI Frank Wissel unter Tel. 0160/8341877 - dort gibt es auch weitere Details

Gestern, anlässlich des Datums, konnte eine große Leserschaft von unserem Vorhaben lesen, die Freiwillige Feuerwehr Albstadt zu einem Feuerwehrhubschrauber-Standort zur machen. Leider müssen wir euch gestehen, dass es weder Beobachtungsstellen Waldbrand in der geschilderten Art gibt, noch dass am 29. Februar 2017 eine Kommision des bayerischen StMI getagt hat, um genau das zu beschließen.

Da einige Anfragen, auch aus eigenen Reihen,  diesbezüglich eingegangen sind, möchten wir unseren Aprilscherz hiermit auflösen.

Sollte sich der ein oder andere diesen alternativen Fakten/Fake News zu sehr hingegeben und es evtl. für die Realität gehalten haben, dann möchten wir uns ganz förmlich entschuldigen und wünschen einen schönen Frühlingsanfang!

In diesem Sinne

Eure Freiwillige Feuerwehr Albstadt

 

Text: Andreas Laumer, Feuerwehr Albstadt

Bereits am 29.02.2017 haben die Regierung von Unterfranken und das bayerische Staatsministerium des Innern auf der Sondersitzung zum Ausbau der Beobachtungsstellen Waldbrand entschieden, dass Albstadt der erste Feuerwehr-Standort wird, an dem eine Beobachtungsgruppe Waldbrand eingerichtet werden soll. Hierzu kommt eigens ein Eurocopter vom Typ EC 135 von der Bundespolizei Fliegerstaffel Fuldatal in den baldig aufgestellten Hubschrauber-Hangar im Bereich der Birkenhainer Halle und wird für die Dauer von 7 Monaten im Jahr vor Ort vorgehalten.

Eine gesonderte Einweisung für 12 Einsatzkräfte inkl. einer Flugausbildung wird im Laufe des Jahres stattfinden, sodass die Albstädter Beobachtungsstelle ab April nächsten Jahres einsatzbereit ist.

Die Beobachtungsstellen Waldbrand sind eine neu geschaffene Institution innerhalb der Feuerwehren Bayerns. Mit ihnen soll eine Aufklärung in Waldbrand gefährdeten Gebieten sichergestellt werden, um im Einsatzfall möglichst zeitnah und taktisch sinnvoll handeln zu können. Einsatzzeitraum wird in den Monaten von April bis Oktober jeden Jahres sein, da in diesen Monaten die Waldbrandgefahr, witterungsbedingt, am höchsten ist.

Neben den Standorten Simbach bei Landau, Sulzbach/Rosenberg sowie Roth werden sukzessive die Einrichtungen ausgebaut, um eine maximale Verfügbarkeit der Hubschrauberstaffeln in Bayern sicher zu stellen.

Albstadt kommt daher als Erprobungsstandort eine ganz besondere Bedeutung zu, um den Erfolg der nachfolgenden Stützpunkte zu gewährleisten.

Wir freuen uns auf die nun neuen Aufgaben und wir sind guten Mutes auch diese Herausforderungen zu einem guten Verlauf bringen zu können.

170401 AprilApril bundespolizei Hubschrauber