Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Mainaschaff die vorzeitige Beschaffungsfreigabe für ein Mehrzweckboot für die FF Mainaschaff erteilt. 

Am 29.04.2017 legten 17 Feuerwehrkameraden und 1 -kameradin erfolgreich ihre Prüfung zum „Maschinist für Drehleiter“ an der Feuerwache Aschaffenburg ab. Ihre Zeugnisse erhielten sie aus den Händen vom Kommandanten der Feuerwehr Großostheim, Stefan Ullrich, als Vertreter des Landkreises Aschaffenburg, sowie von Bereichsleiter Ausbildung, Claus Ullrich, als Vertreter der Feuerwehr Aschaffenburg. Vorausgegangen waren seit dem 04.03.2017 ca. 38 Ausbildungsstunden in Theorie und Praxis. Die Kameraden erwarben sich hierbei die notwendigen Qualifikationen, um mit diesem Fahrzeug im Einsatz erfolgreich bestehen zu können. Ein Novum in diesem Jahr war der Umzug der „Ausbildungsstätte für Maschinisten des Landkreises Aschaffenburg“ von der Feuerwache in Großostheim in die Feuerwache nach Aschaffenburg. Da alleine 8 Aschaffenburger Kameraden den Lehrgang besuchten und somit beide Drehleitern der Feuerwehr Aschaffenburg für die Ausbildung benötigt wurden, lag eine Verlegung der Ausbildungsstätte nahe. Die notwendige Organisation wurde im Vorfeld durch das Großostheimer Ausbilderteam um Christian Moßorf und Christian Steiner gemeistert und zusammen mit den Ausbildern aus Goldbach wurde der Lehrgang dann auf der Feuerwache in Aschaffenburg und im Stadtgebiet Aschaffenburg durchgeführt. Wir gratulieren allen frischgebackenen Drehleitermaschinisten zu ihrer bestandenen Prüfung und bedanken uns für ihr Engagement und Einsatz in den letzten Wochen. Wir hatten trotz der hohen Lernanforderungen viel Spaß mit Euch.

Zu danken gilt es aber auch den vielen helfenden Händen im Hintergrund, die einen solchen Lehrgang erst ermöglichen:

- Der Feuerwehr Aschaffenburg mit den Kameraden Claus Ullrich, Florian Gehrig und Andreas Schwab, die uns während des gesamten Lehrgangs begleiteten und dafür sorgten, dass der Lehrgang auf der Feuerwache „rund“ lief.

- Dem Betriebsrestaurant Teamfood um Familie Langguth, dass uns nun schon seit vielen Jahren bei den Ausbildungen im Hafen mit immer sehr schmackhaften Mahlzeiten verköstigt.

- Der Hochschule Aschaffenburg, insbes. Herrn Stadtmüller, der Fa. TCA GmbH, insbes. Herrn Auer, sowie den Betrieben der AVG (Kläranlage und Bioheizkraftwerk), die uns den Zugang zu ihren Betriebsgeländen für unsere praktischen Übungen ermöglichten und

- zu guter Letzt unserem „Haus- und Hoffotografen“ und jahrzehntelangen Ausbildungsleiter der „Ausbildungsstätte“, Werner Stegmann. An dieser Stelle ein DANKESCHÖN und viele Grüße vom gesamten Ausbilderteam! P.S. Wir drücken Dir ganz fest die Daumen für Deine weitere Genesung und wünschen Dir GUTE BESSERUNG!

Großostheim, den 29.04.2017, cm

170430 DLK MaschLg

Das Firmengelände der Firma Treffert in Alzenau war am Samstagnachmittag (29.04.2017) Schauplatz für eine Großübung der Feuerwehr Alzenau. Angenommen wurde ein Brandgeschehen größeren Ausmaßes. Alarmiert wurden die Blauröcke durch die Brandmeldeanlage. Der vermeintliche Brand breitete sich sehr schnell aus.

Um 14:00 Uhr wurden die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehren aus Alzenau, Wasserlos, Hörstein, Kälberau, Michelbach, Albstadt sowie der Schlauchwagen der Feuerwehr Kahl mit 2000 Meter B-Schläuchen alarmiert. Aufgaben und Ziele der Großübung, die Alzenaus Kommandant Frank Ritter und Zugführer Timo Elsesser ausgearbeitet hatten, waren eine umfangreiche Brandbekämpfung sowie das Herstellen einer gesicherten Löschwasserversorgung. Gleichzeitig standen die Überprüfung der Führungsstrukturen nach einem festgelegten Führungskonzept sowie die Bildung von Einsatzabschnitten auf der Agenda. Mehrere Trupps bekämpften das angenommene Schadenszenario mit C-Rohren. Ein weiteres Löschrohr wurde über die Drehleiter zum Einsatz gebracht. Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, mussten durch die Feuerwehr Kahl zwei Förderleitungen für Löschwasser aus der ca. 500 Meter entfernten Kahl aufgebaut und betrieben werden. Weiterhin wurde auch der ehemalige Trinkwasserhochbehälter, der eine Erstversorgung mit Löschwasser sicherstellen soll, in Betrieb genommen und auf Funktionalität getestet. Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf rund 65 Feuerwehrkräfte und 15 Einsatzfahrzeuge zurückgreifen.

Der Übungseinsatz wurde vom ersten Bürgermeister der Stadt Alzenau Dr. Alexander Legler und Kreisbrandinspektor Frank Wissel aufmerksam beäugt.

In der anschließenden Übungsbesprechung zeigten sich die Führungsverantwortlichen der Feuerwehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung. "Eine Übung, die keine Verbesserungspotenziale aufzeigt, ist schlecht geplant. Das Ergebnis dieser Übung zeigt aber ganz klar, dass die Feuerwehren auch auf große und kritische Einsätze vorbereitet sind", so Kreisbrandinspektor Frank Wissel.

Ein besonderer Dank galt auch Herrn Martin Bode, Betriebsleiter und Herrn Bernd Schneider, Leiter Haustechnik von der Firma TREFFERT Coatings GmbH für die Zurverfügungstellung von Gebäuden und Gelände. „Ein Objekt, bei dem ein Brandereignis realistisch dargestellt werden kann, ist selten und wertvoll. Hier konnte das Zusammenspiel aller Feuerwehren bei einem großen Schadensfall getestet werden. Der Einsatz war realistisch aufgebaut und die Übung ein voller Erfolg“, bilanziert Kommandant Frank Ritter abschließend.

Die Erkenntnisse dieser Übung werden in einen Einsatzplan, der auch einen Wasserförderungsplan beinhaltet, eingearbeitet.

99 001Treffert

weitere Übungsbilder: https://www.facebook.com/FeuerwehrStadtAlzenau/posts/1395910303824958

Es ist ein Kontingentplatz für den Aufbaulehrgang für Atemschutzgerätewarte vom 19.06.17 bis 20.06.17 an der Feuerwehrschule Würzburg frei geworden. Interessenten melden sich bitte bei KBM Rollmann (0171/8838799).

Ein größerer Ölteppich auf dem Main im Bereich der Schleuse Kleinostheim beschäftigte heute Vormittag die Feuerwehr Stockstadt und die Werkfeuerwehr SAPPI Stockstadt. Gegen 09.26 Uhr ging die Alarmmeldung ein, dass sich im linksmainischen Schleusenbereich im Oberwasser der Schleuse Kleinostheim ein größerer Ölteppich befindet. Das Schleusentor war beim Eintreffen der Feuerwehr bereits geschlossen worden. Das Öl staute sich daher vor der Schleuse auf einer Länge von ca. 500 bis 600 Meter und einer Breite von ca. 20 Metern. Mit zwei Feuerwehrbooten wurde ein Ölauffangvlies ins Wasser eingebracht und das Öl mit dem Ölvlies abgebunden. Die Schifffahrt auf dem Main wurde für ca. eine Stunde unterbrochen um Verwirbelungen des Wassers und eine Ausbreitung des Ölteppichs zu vermeiden. Wie es zu der Gewässerverunreinigung kommen konnte und wer Verursacher ist, ist nun Gegenstand der Ermittlungen der zuständigen Wasserschutzpolizei Aschaffenburg. Die Feuerwehren waren mit 6 Fahrzeugen, 2 Feuerwehrbooten und 25 Einsatzkräften unter der Leitung des Stockstädter Kommandanten Frank Bott im Einsatz. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Einsatz war gegen 11.00 Uhr beendet.

Das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg hat sich seit Beginn des Jahres 2017 von drei auf fünf Mitglieder erweitert. Nachdem im Landkreis Aschaffenburg immer mehr Feuerwehren Kindergruppen gründen, war es eine logische Konsequenz, dass sich das Fachreferat dieser Entwicklung anpasst. So setzt sich das Team nun aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Volker Hock (Leiter/Großostheim), Tanja Knoth (Kälberau), Horst Knoth (Michelbach) und den beiden Neuen Sandra Wunderlich (Dammbach) und Markus Stark (Großostheim). Wir freuen uns sehr, dass Sandra und Markus ihr Wissen in unser Fachreferat einbringen und wünschen beiden viel Spaß in unserem Team.

FRKF1 01Bild v.l. Volker Hock, Tanja Knoth, Horst Knoth, Sandra Wunderlich, Markus Stark

Es wurde eine Tragkraftspritze gefunden, die von der FF Steinbach leihweise übernommen werden kann.

Vielen Dank an alle Kommandanten/Führungskräfte, die sich gemeldet haben - sehr schön!!!

Die Tragkraftspritze der FF Steinbach muss für längere Zeit in der Werkstatt bleiben, da erst Ersatzteile bestellt werden müssen und es nicht absehbar ist, wann diese kommen.

Die FF Steinbach benötigt daher ganz dringend - als Leihgerät - eine Tragkraftspritze, sonst ist das Fahrzeug (TSF/W) der FF Steinbach nicht einsatzbereit.

Kann hier eine Feuerwehr aus unserem Landkreis helfen, die evtl. noch "im Lager" eine Tragkraftspritze hat?

Bitte Info an KBI Frank Wissel unter Tel. 0160/8341877

Vielen Dank im voraus.

Drei Hausbewohner wurden bei einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Großostheimer Odertalstraße verletzt. Im Erdgeschoss des zweigeschossigen Gebäudes war ein Feuer ausgebrochen.

Die Alarmmeldung „Zimmerbrand“ ging am Dienstagnachmittag (25.04.2017) um 16.51 Uhr bei der Feuerwehr ein. Nach dem Eintreffen des Löschzugs ließ Einsatzleiter Stefan Ullrich (Kommandant der Feuerwehr Großostheim) sofort einen Atemschutztrupps ausrüsten und mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vorgehen. Ein weiterer Trupp stand vor dem Wohnanwesen in Bereitschaft. Diese Maßnahme brachte schon nach kurzer Zeit den gewünschten Löscherfolg, sodass „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden konnte. Parallel zu diesen Maßnahmen versorgten bis zur Ankunft des Rettungsdienstes Feuerwehrsanitäter die drei verletzten Hausbewohner. Nach der Übergabe der Verletzten an den Rettungsdienst / Notarzt musste eine 78-jährige Seniorin zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Nach den Rettungs- und Löscharbeiten wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle auf Glutnester überprüft und anschließend an einen Verantwortlichen übergeben.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf fünf Einsatzfahrzeuge und rund 30 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war mit Kreisbrandmeister Udo Schäffer vertreten. Von rettungsdienstlicher Seite waren zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Der Feuerwehreinsatz war gegen 18:15 Uhr beendet. 

Über die Schwere der Verletzungen, die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Aus lizenzrechtlichen Gründen müssen wir den Zugang zum MP-Feuer Server neu regeln. Wir bitten deshalb alle MP-Feuer Nutzer bis zum 28.04.2017, 23:00 Uhr alle eventuell auf dem Desktop angelegten Ordner und/oder Dateien zu sichern. Danach werden alle Profile (und damit auch alle Dateien) unwiederbringlich gelöscht. Am 29. und 30.04. ist kein Zugriff auf den MP-Feuer Server möglich! Ab dem 01.05.2017 gibt es für die Feuerwehren des Landkreises nur noch 15 gleichzeitige Zugriffe auf den MP-Feuer Server. Hierfür stehen dann auch nur noch 15 Serverzugänge zur Verfügung. Die Zugänge zum Programm MP-Feuer sind hiervon nicht betroffen und bleiben wie bisher.

Die neuen Zugangsdaten und eine Erklärung des neuen Zugriffs erhalten die Kommandanten am 30.04.2017 per E-Mail.

Bei Fragen zum neuen Zugriffsverfahren steht Joachim Weber unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Das Seminar "Grundlagen der Brandschutzerziehung" ist ausgebucht - bitte aber weitere mögliche Teilnehmer für dieses Seminar an Frank Wissel melden - evtl. bieten wir hier ein zweites Seminar bzw. einen zweiten Termin an (wenn entsprechender Bedarf vorhanden ist).

Heute Vormittag hat sich auf der Bundesautobahn A3 zwischen der Anschlussstelle Stockstadt und dem Seligenstädter Dreieck in Fahrtrichtung Frankfurt ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Der 49 Jahre alte Fahrer eines beteiligten Fahrzeuges wurde dabei schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Frankfurter Klinik geflogen werden. Ein ausländischer VW-Transporter mit leerem Pkw-Anhänger war aus bislang ungeklärter Ursache auf einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw aufgefahren. Im weiteren Verlauf fuhr dann schließlich noch ein Abschleppwagen in den Pkw-Anhänger und schob diesen unter den VW-Transporter. Beim Aufprall wurde der Fahrer des VW so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden musste. Seine beiden Mitfahrer erlitten ebenfalls Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Gegen 08.48 Uhr wurden die Feuerwehren Stockstadt und Großostheim zu dem Verkehrsunfall alarmiert. Neben der Absicherung der Unfallstelle kümmerten sich die Einsatzkräfte um die Rettung des Schwerverletzen aus seinem Fahrzeug und die Erstversorgung seiner Mitfahrer. Sowohl der Lkw-Fahrer als auch der Fahrer des Abschleppwagens blieben unverletzt. Anschließend halfen sie bei der Beseitigung der Fahrzeugtrümmer, die über die gesamte Fahrbahn ausgebreitet hatten und unterstützten die Abschleppdienste bei der Bergung der Fahrzeuge. Beim Anfahren an die Einsatzstelle touchierte ein Rettungswagen den Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Großostheim. Sowohl der Rettungswagen als auch der Verkehrssicherungsanhänger wurden dabei beschädigt. Der Rettungsdienst war mit 2 Notärzten, einem Rettungshubschrauber, 4 Rettungswägen und einem Einsatzleiter vor Ort. Die Feuerwehren waren mit 7 Fahrzeugen und 30 Kräften unter der Leitung des Stockstädter Kommandanten Frank Bott im Einsatz. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion an der Einsatzstelle. Die Autobahn war ca. eine Stunde lang in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt. Danach konnte der linke Fahrstreifen für den Verkehr wieder frei gegeben werden. Der Verkehr staute sich bis zur Anschlussstelle Goldbach zurück. Der Einsatz war gegen 11.00 Uhr beendet.