Am Samstag, den 28.01.2017 fand im Gerätehaus Dammbach für rund 80 Vertreter der Feuerwehren, der Integrierten Leitstelle und den anderen Rerttungsdiensten aus dem Bayer. Untermain ein dreistündiger Vortrag zum Thema Notfallmanagement der Deutschen Bahn AG statt. Als Referent konnte vom DB Notfallmanagements Herr Klaus Kruse gewonnen werden.

Kruse stellte das Notfallmanagement der Deutschen Bahn AG vor und erläuterte Abläufe, Strukturen und Regelungen. Besonderes Augenmerk warf er auf die Streckenrisiken, Tunnelsicherheit, Gefahren der Oberleitung, Zufahrtskonzept Schiene und Gefahrguteinsätze.

In den Einsatzszenarien auf der Schiene sind die Feuerwehren entlang der Bahnlinien am Bayerischen Untermain auf die enge Zusammenarbeit mit der Bahn angewiesen, und so wird bei diesem Vortrag nicht bleiben. Zusätzlich wird den Feuerwehren am  15. Und 16. März 2017 eine Schulung direkt am Ausbildungszug Gefahrgut der DB Netz AG im Bahnhof Hanau angeboten.

Link zum Leitfaden "Hilfeleistungseinsätze im Gleisbereich der DB"

Mit dem Alarmstichwort „Brand Zimmer – Person in Gefahr“ wurde am Samstag, den 28.01.2017 gegen 17:10 Uhr die Feuerwehr Kleinostheim zum Einsatz gerufen. Ein 60-jähriger Bewohner einer Seniorenwohnanlage zog sich bei einem Entstehungsbrand schwere Brandverletzungen zu.

Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr erlosch der Entstehungsbrand von selbst. Die Feuerwehrärztin und die Feuerwehrsanitäter kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um den schwerverletzten Mann. Parallel dazu kontrollierte ein Trupp unter schwerem Atemschutz die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war hier nicht von Nöten. Nachdem das Apartment natürlich belüftet wurde, konnte die Einsatzstelle der Polizei übergeben werden.

Um den schwerbrandverletzten Patienten zügig in eine Spezialklinik zu transportieren wurde der Rettungshubschrauber Christoph Mittelhessen zur Einsatzstelle hinzugerufen. Für diesen bereitete die Feuerwehr den Landeplatz vor und leuchtete diesen aus. Nach der weiteren Versorgung durch den Rettungsdienst / Notarzt konnte der Patient mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden.

Die restlichen Bewohner des Gebäudes befanden sich zu keiner Zeit in Gefahr. Alle weiteren Personen konnten deshalb während der Einsatzmaßnahmen in ihren Wohnungen verbleiben.

Von Seiten des Rettungsdienstes wurden drei Rettungswagen, ein Notarzt, ein Einsatzleiter Rettungsdienst sowie ein Rettungshubschrauber an die Einsatzstelle entsendet. Feuerwehreinsatzleiter Markus Staudigl, konnte auf 20 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen zurückgreifen. Er wurde in der Einsatzleitung von Kreisbrandmeister Thorsten Frank unterstützt.

Über die Schwere der Verletzungen, die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden. Einsatzende war gegen 19:00 Uhr.

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Am 07.02.2017 sind von 10 bis 16 Uhr Streckendurchgänge als Belastungsübung möglich. Interessenten melden sich für eine Terminabsprache direkt bei Oliver Jäger.
Am 08.02.2017 ist das Atemschutzzentrum ab 12 Uhr nachmittags geschlossen, da die Mitarbeiter an einer Mitarbeiterversammlung des Marktes Goldbach teilnehmen. Am 09.02. ist wieder regulärer Betrieb.

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

seit 2012 sorgen die 'Coolrider' mit Unterstützung der Versicherungskammer-Stiftung in ganz Bayern für mehr Zivilcourage in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg hat das Projekt im Jahr 2002 gemeinsam mit der Polizei und den Nürnberger Schulen ins Leben gerufen.

Mittlerweile haben sich bayernweit mehr als 4.600 Schülerinnen und Schüler an 85 Schulen speziell ausbilden lassen, um Konfliktsituationen unter Schülern oder auch Belästigungen und Beschädigungen durch Dritte zu vermeiden. Heute haben wir mehr als 500 'Coolrider' von 46 Schulen mit Urkunden für ihr Engagement ausgezeichnet. Sie sind Vorbilder in Sachen Zivilcourage und soziale Kompetenz.

 
  Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär  
     
  UNSERE THEMEN  
 

Herrmann ehrt 'Coolrider'

Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat als Schirmherr der 'Coolrider' mehr als 500 Schülerinnen und Schüler von 46 Schulen mit Urkunden für ihr Engagement ausgezeichnet. Vor Ort waren Schüler aus Nürnberg, Augsburg, Roth, Ansbach, Heilsbronn, Ebermannstadt, Lauf, Fürth, Weißenburg, Röthenbach, Eckental, Gräfenberg, Feucht, Altdorf, Pleinfeld, Neuendettelsau, Lauf a.d.Pegnitz, Hilpoltstein, Wendelstein, Hollfeld, Zirndorf, Spardorf und Burgthann.

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Freier Eintritt mit der Ehrenamtskarte

Ab sofort erhalten alle Inhaber einer Bayerischen Ehrenamtskarte freien Eintritt in Bayerische Schlösser und Burgen. Ehrenamtliche, die die besonderen Voraussetzungen eines Engagements bei den Blaulichtorganisationen erfüllen, erhalten die Ehrenamtskarte in Blau mit dreijähriger Gültigkeit. Für besonders langjähriges Engagement gibt es die zeitlich unbefristete Ehrenamtskarte in Gold. 81 der 96 Landkreise und kreisfreien Städte in Bayern haben die Karte inzwischen eingeführt. Rund 5000 Akzeptanzpartner aus der Privatwirtschaft, den Kommunen und des Freistaats bieten besondere Vergünstigungen in ganz Bayern an.

» www.ehrenamtskarte.bayern.de

 
   
 

Herrmann verleiht Ehrenzeichen für ehrenamtliches Engagement

Innenminister Joachim Herrmann hat das staatliche Ehrenzeichen für Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft an langjährige Mitglieder verliehen. "Ehrenamtliche wie Sie sind in unserer Zeit unverzichtbar. Ohne Sie wäre ein funktionierendes Gemein­wesen nicht möglich", betonte der Innenminister in Erlangen. Das Ehrenzeichen am Bande in Gold erhielten sechs Ehrenamtliche für ihre 40-jährige aktive Dienstzeit. Vier ehrenamtlich Tätige wurden mit dem Ehrenzeichen am Bande in Silber für ihre 25-jährige Dienstzeit ausgezeichnet.

» weitere Informationen zu den Ehrenzeichen

 
   
 

Sofortprogramm Innere Sicherheit

Die Staatsregierung hat das Bayerische Sofortprogramm Innere Sicherheit beschlossen. Damit setzt Bayern neue Maßstäbe im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. So will die Staatregierung beispielsweise das Polizeiaufgabengesetz um eine präventiv-polizeiliche Befugnisregelung für eine so genannte 'elektronische Fußfessel' ergänzen.

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Rettungsgasse rettet Leben

Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat alle Autofahrer aufgefordert, gerade auch im Winter bei erschwerten Straßenverhältnissen eine Rettungsgasse freizuhalten: "Gerade in dieser Jahreszeit häufen sich bei Blitzeis und Glätte Unfälle. Umso wichtiger ist es, dass Rettungskräfte schnell zum Unfallort durchkommen. Wer Rettungskräften im Weg steht, verhindert Hilfe. Das kann Menschenleben kosten - Jede Sekunde zählt!“ Sein deutlicher Appell an Gaffer: "Jeder, der sich an der Not anderer ergötzt und Helfern im Weg steht, muss wissen, dass das teuer werden kann."

» mehr » Video "Rettungsgasse ist kinderleicht"

 
   

Die Vertretungsreihenfolge bei der Alarmierung der Pressesprecher wurde geändern.

Markus Fischer ist jetzt der erster Stellvertreter und Andreas Emge der zweite Stellvertreter. Der Wechsel in der Reihenfolge soll Andreas Emge aus gesundheitlichen Gründen etwas entlasten.

Neue Funkrufnamen sind:
Florian Aschaffenburg Land 1/1-2   Markus Fischer
Florian Aschaffenburg Land 1/1-3   Andreas Emge 

Es ist ein Lehrgangsplatz für den Lehrgang "Fachteil für Ausbilder für Absturzsicherung" vom 20.02.17 bis 22.02.17 an der Feuerwehrschule Würzburg frei geworden. Wer Interesse an dem Lehrgang hat, meldet sich bitte umgehend bei KBM Rollmann (0171/8838799).

Mit der Übertragungseinrichtung ÜE 2104 wurde in Großostheim die Brandmeldeanlage des Wohnheims der Lebenshilfe in der Babenhäuser Straße 14 zur Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain aufgeschaltet. 

Am Freitag, 20.01.2017 fand im Sport- und Kulturpark in Hösbach der jährliche Ehrenabend für verdiente Feuerwehrleute des Landkreises Aschaffenburg statt. Insgesamt 67 Feuerwehrmänner und -frauen erhielten von Landrat Dr. Ulrich Reuter das staatliche Ehrenzeichen für 25- oder 40-jährige aktive Dienstzeit. 13 Feuerwehrleute wurden von Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer mit einer Verbandsehrung ausgezeichnet. Außerdem überreichte Landrat Reuter an 29 Feuerwehrleute, die bereits über 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geleistet haben, die Bayerische goldene Ehrenamtskarte.

Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer konnte neben den zu Ehrenden als Ehrengäste die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz sowie die Landtagsabgeordneten Martina Fehlner und Judith Gerlach begrüßen. Weiter konnte er Altlandrat Roland Eller willkommen heißen. Landrat Dr. Ulrich Reuter gab in seiner Ansprache einen kurzen Abriss über die Geschehnisse des vergangenen Jahres. Die Umstellung des Landkreises auf Digitalfunk sei im September 2016 abgeschlossen worden. Mit einem Kostenaufwand von insgesamt 140.000 Euro seien die beiden Einsatzleitfahrzeuge und die Kreiseinsatzzentrale auf Digitalfunk umgerüstet worden. Der Landkreis trage zudem einen jährlichen Betriebskostenanteil für das Digitalfunknetz in Höhe von 40.000 Euro. Die Warn-App „KATWARN“ habe inzwischen ca. 8.000 Nutzer im Landkreis Aschaffenburg. Der Landkreis fördere seit 2016 die Stellplätze von landkreiseigenen und überörtlich notwendigen Fahrzeugen um die Stellplätze zu sichern und langfristig eine Motivation für den Neubau von Stellplätzen zu schaffen. Auch im Jahr 2016 seien wieder unzählige Aus- und Fortbildungen angeboten und besucht worden. So sei beispielsweise eine 2-tägige Übung des Hilfeleistungskontingentes „Waldbrand“ und ein Ausbildungstag auf einem Binnenschiff in der Übungsanlage in Mannheim durchgeführt worden. Dr. Reuter bedankte sich bei allen zu Ehrenden für Engagement. Wie notwendig die Feuerwehren seien, habe erst vergangene Woche wieder der Einsatz von über 500 Feuerwehrleuten gezeigt, als das Sturmtief „Egon“ über den Landkreis Aschaffenburg hinweggezogen sei und den Einsatzkräften rund 300 Einsätze eingebracht habe.

Danach ehrte er 29 Feuerwehrleute für 25-jährige und 38 Feuerwehrleute für 40-jährige aktive Dienstzeit mit dem staatlichen Feuerwehrehrenzeichen in Silber bzw. Gold.

Gemeinsam mit Frau Sabine Kunkel und Frau Christiane Dietz von der Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement im Landratsamt Aschaffenburg überreichte er im Anschluss die Urkunden und die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold an langjährige Feuerwehrleute, die diese bislang noch nicht erhalten hatten.

Kreisbrandrat Ostheimer übernahm danach die Verbandsehrungen für außerordentliche Verdienste im Feuerwehrwesen und hervorragende Leistungen im Einsatz.

Marcus Engler, Niklas Holthusen und Michael Kellner von der Feuerwehr Karlstein haben am Samstag, den 30.07.2016 ihrem Kommandanten Andreas Emge das Leben gerettet, als er morgens um kurz vor 4.00 Uhr während des Ausrückens zu einem Einsatz im Gerätehaus mit einem Herzstillstand zusammengebrochen und regungslos am Boden liegengeblieben war. Die drei Lebensretter haben daraufhin sogleich mit der Reanimation begonnen, dabei kam auch der feuerwehreigene Defibrillator mehrfach zum Einsatz. Die lebensrettenden Maßnahmen wurden bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst fortgesetzt. Nach endlos bangen Minuten setzte der Herzschlag schließlich wieder ein. Kommandant Emge ist heute, wenn auch mit Einschränkungen wieder im Feuerwehrdienst tätig. Ohne das beherzte und richtige Vorgehen der drei Feuerwehrkameraden wäre Andreas Emge wohl nicht mehr am Leben. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für diese hervorragende Leistung verlieh KBR Ostheimer den drei Karlsteiner Feuerwehrleuten das Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes.

An Kreisjugendfeuerwehrwart Georg Thoma, der seit nun 15 Jahren dieses Amt ausübt, verlieh er im Auftrag des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes in dankbarer Anerkennung für dessen herausragende und langjährige Leistungen für die Jugendfeuerwehren im Landkreis Aschaffenburg, die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber. Bei seiner Arbeit mit den Jugendfeuerwehren im Landkreis sei Georg Thomas immer am Ball und auf der Höhe der Zeit. In der Jugendarbeit sei eine gewisse Spontanität gepaart mit Kreativität gefragt, die ihn besonders auszeichne. Auch neuen Wegen stünde Thoma immer offen gegenüber. Sein Wissen über die Jugend und die Jugendarbeit bringe er auch beim Kreisjugendring und auf in der überörtlichen Verbandsarbeit der Jugendfeuerwehren ein.

Weiter verlieh Ostheimer das Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes für langjährige außerordentliche Verdienste um das Feuerwehrwesen an Helmut Wenzel (FF Glattbach), Helmut Kolf, Klaus Sittinger (beide FF Hörstein), Rudolf Stock (FF Karlstein), Harald Alig (FF Kleinostheim) und Jürgen Büttner (FF Schöllkrippen).

Gemeinsam mit Kreisjugendfeuerwehrwart Georg Thoma ehrte er schließlich noch Christian Seitz (FF Feldkahl-Rottenberg), Thomas Apler (FF Kleinostheim) und Alexander Englert (FF Waldaschaff) für ihr langjähriges Engagement in der Jugendarbeit mit der silbernen Ehrennadel für Jugendarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes.

In Ihren Grußworten dankten die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz und die Landtagsabgeordneten Martina Fehlner und Judith Gerlach den Geehrten für ihren langjährigen Einsatz und ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement zum Wohl der Gesellschaft.

Mit einem Dank an den Musikverein Keilberg e.V., die den Ehrenabend musikalisch umrahmt hatten und an die Feuerwehr Glattbach, die sich um die Bewirtung der Gäste kümmerte, beendete KBR Ostheimer den offiziellen Teil und lud alle Gäste zu einem anschließenden Umtrunk und Imbiss ein.

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Am Samstagmorgen (21.01.2017) kam es gegen 9:30 Uhr in Westerngrund zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

In der Frankenstraße wurde aus derzeit noch ungeklärter Ursache ein mit zwei Personen besetzter PKW gegen eine Verkehrsinsel geschleudert. Im Inneren des PKW´s befand sich bei Eintreffen des Rettungsdienstes der schwerverletzte 25-jährige Fahrer, der nicht aus eigener Kraft aussteigen konnte. Um den Mann möglichst schonend aus seiner misslichen Lage zu befreien, forderte der ersteingetroffene Rettungsdienst die Unterstützung der Feuerwehr an. Mit Hilfe eines Halogenstrahlers wurde als Erstmaßnahme der Feuerwehr der Wärmeerhalt des schwerverletzten Fahrers sichergestellt. Anschließend wurde der Fahrer nach der Erstversorgung durch den Notarzt aus dem Fahrzeug gerettet und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert. Parallel dazu wurde die mittelschwerverletzte 20-jährige Beifahrerin die selbstständig das Unfallfahrzeug verlassen konnte, zusammen mit dem Rettungsdienst von Feuerwehrsanitätern medizinisch betreut und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert. Zeitgleich sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz und band auslaufende Betriebsmittel ab. In Abstimmung mit der Polizei wurde die Frankenstraße für die Dauer der Einsatzmaßnahmen komplett gesperrt.

Einsatzleiter Uwe Rosenberger (erster Kommandant der Feuerwehr Westerngrund) konnte auf 22 Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehren Westerngrund und Kleinkahl zurückgreifen. Der mitalarmierte Kreisbrandinspektor Frank Wissel unterstützte den Einsatzleiter.


Von Seiten des Rettungsdienstes wurden zwei Rettungswagen vom BRK Kreisverband Aschaffenburg sowie der Rettungshubschrauber Christoph Mittelhessen durch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain entsandt.


Über den entstandenen Sachschaden und die Unfallursache können seitens der Feuerwehr keine Aussagen gemacht werden. 

Der Fachbereich 4 (Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz, Vorbeugender Umweltschutz) des LFV Bayern hat mehrere
Fachinformationen aktualisiert bzw. neu herausgegeben.

- zur Alarmverordnung bei Einsätzen durch Rauchwarnmelder
- zur gewaltlosen Öffnung von Beherbergungsräumen
- Abschalten von Brandschutzeinrichtungen In Versammlungsstätten
- zur Eingruppierung von Alarmen durch Brandmeldeanlagen
- Offenes Feuer und pyrotechnische Gegenstände in Versammlungsstätten
- zur Überprüfung von Löschwasserversorgungseinrichtungen


Lehrgang: Gerätewart
Beginn: 13-02-17 - Ende: 17-02-17
Derzeit verfügbare Plätze an der SFS Regensburg: 3

Die Plätze habe ich bereits fest gebucht und bitte um kurzfristige Rückmeldung von Teilnehmern unter 0171/5100248 oder

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

An der Feuerwehrschule Würzburg ist ein Lehrgangsplatz für den Gerätewartlehrgang vom 13.02.17 bis 17.02.17 frei! Interessenten melden sich bitte umgehend bei KBM Rollmann (0171/8838799).

Der Landkreis Aschaffenburg hat an die Stadt Alzenau einen Zuschuss in Höhe von 9.596,75 € für das überörtlich notwendiges Waldbrandtanklöschfahrzeug (TLF 8/18 Unimog) der FF Hörstein ausgezahlt.
Es sind vier überörtlich notwendiges Waldbrandtanklöschfahrzeug für den Landkreis vorgesehen. Drei TLF 8/18 Unimog stehen jetzt bei den Feuerwehren Hörstein, Laufach und Waldaschaff. Ein viertes Waldbrandtanklöschfahrzeug wird als TLF 2000 auf einem Unimogfahrgestell mit einem entsprechenden Landkreiszuschuss von 20 % der Kaufsumme im Laufe des Jahres 2017 an die FF Dammbach ausgeliefert.

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann: Rettungsgasse rettet Leben - Im Winter besonders wichtig

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann forderte heute erneut Autofahrer auf, gerade auch im Winter bei erschwerten Straßenverhältnissen eine Rettungsgasse freizuhalten: "Gerade in dieser Jahreszeit häufen sich bei Blitzeis und Glätte Unfälle. Umso wichtiger ist es, dass Rettungskräfte schnell zum Unfallort durchkommen. Wer Rettungskräften im Weg steht, verhindert Hilfe. Das kann Menschenleben kosten - Jede Sekunde zählt!", so Herrmann heute. Sein deutlicher Appell an Gaffer: "Jeder, der sich an der Not anderer ergötzt und Helfern im Weg steht, muss wissen, dass das teuer werden kann. Wer aus Fahrlässigkeit die Rettungsgasse nicht freihält, muss ein Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro zahlen. Wer vorsätzlich handelt, sogar bis zu 2.000 Euro."

Die Rettungsgasse ist zwischen dem linken Fahrstreifen und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung zu bilden. Da nicht alle Hilfsfahrzeuge gleichzeitig durchfahren, muss die Gasse frei bleiben, bis sich der Stau aufgelöst hat. Herrmann: "Nicht nur der Notarzt muss bis zum Unfallort durchfahren können. Auch die Feuerwehr, die Polizei, Abschleppdienste oder beispielsweise auch Fahrzeuge der Straßenmeisterei brauchen freie Fahrt." Herrmann machte ebenfalls deutlich, dass der Seitenstreifen kein Ersatz sei für die Rettungsgasse.

Leider machen Rettungskräfte immer wieder die Erfahrung, dass Sie in Notfällen nicht schnell genug zum Unfallort durchdringen können, da Fahrzeuge den Weg versperren. Erst am vergangenen Wochenende mussten Feuerwehrmänner auf der A 9 bei Pegnitz in Oberfranken bei einem Noteinsatz aussteigen, um einen LKW-Fahrer aufzufordern die Rettungsasse frei zu machen.

Mehr Informationen zur Rettungsgasse finden Sie auf unserer Homepage unter:

www.innenministerium.bayern.de/med/aktuell/archiv/2015/20150715rettungsgasse/index.php


Quelle: StMI

Aufgrund des neusten Interviews mit Dr. Uwe Brandl (Bayerischer Gemeindetag) im Bayerischen Rundfunk, gibt der LFV Bayern hierzu einen Stellungnahme ab. Wir können die Ansichten von Dr. Brandl nicht nachvollziehen und teilen seine Aussagen nicht.

Kinderfeuerwehren gibt es zum Teil schon seit mehr als 10 Jahren in Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. In Thüringen gibt es keine explizite Kinderfeuerwehr, ab sechs Jahren ist jedoch bereits die reguläre Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr möglich.

In allen Bundesländern sind Kinderfeuerwehren mittlerweile eine Erfolgsgeschichte, die vor allem durch die immer weiter steigende Zahl der Kinder in diesen Kindergruppen belegt wird.

Bayern ist das einzige Bundesland, in dem Kinder bzw. Jugendliche erst ab dem 12. Lebensjahr in die Feuerwehr eintreten dürfen. Eine Umsetzung in Bayern war daher aus unserer Sicht längst überfällig und wir sind sehr zuversichtlich, dass auch die bayerische Kommunen ohne Probleme mit diesem Thema umgehen können.

Aufgrund der demografischen Entwicklung der letzten Jahre wird der "Wettbewerb" zwischen den verschiedenen Jugendverbänden weiter steigen. Alle anderen Vereine und Organisationen - ob Sportvereine, Hilfsorganisationen, THW - machen es uns schon vor und nehmen Kinder in diesem Alter auf. Alle haben die Zeichen der Zeit erkannt und versuchen, Kinder möglichst frühzeitig an sich zu binden. Je älter das Kind, umso schwieriger wird diese Bindung. In der heutigen Zeit hat ein Kind oder ein Jugendlicher gar nicht mehr die Zeit, sich in mehreren Vereinen zu engagieren. Hier gilt wirklich das Sprichwort: "Der frühe Vogel fängt den Wurm".

Zudem bietet die Einrichtung einer Kinderfeuerwehrgruppe für viele Feuerwehren eine interessante Möglichkeit der Brandschutzerziehung und Öffentlichkeitsarbeit. Und nicht zuletzt kann die Betreuung einer Kindergruppe eine Tätigkeit sein, die allen Beteiligten viel Spaß macht - nicht zuletzt weil jüngere Kinder häufig sehr begeisterungsfähig für das Thema "Feuerwehr" sind.

Angesichts dieser Chancen treten die völlig unbegründeten Befürchtungen zu personellen und finanziellen Konsequenzen bis hin zu möglichen Umbaumaßnahmen in den Hintergrund.

Wie der gesamte Dienst in unseren Freiwilligen Feuerwehren wird auch der Umgang mit Kindern und deren Betreuung ehrenamtlich erfolgen. So wie unsere Frauen und Männer in den über 7.700 bayerischen Feuerwehren übrigens auch ehrenamtlich und unentgeltlich die Pflichtaufgabe der Kommunen im abwehrenden Brandschutz und in der technischen Hilfeleistung erfüllen.

Und wenn sich Feuerwehrdienstleistende neben dem normalen Tagesgeschäft wie Einsatz-, Übungs-, Ausbildungs- und Arbeitsdienst auch noch ehrenamtlich um Kinder und Jugendliche kümmern, so verdient das Respekt, Anerkennung und Unterstützung und nicht Kritik und Zweifel.

Unsere Frage an Kritiker: Für wen machen dies unsere Feuerwehrdienstleistenden? Natürlich für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger! Aber wem obliegt dieser Schutz? Den Kommunen! Und dieser Tatsache sollen und müssen die Kommunen auch Rechnung tragen und zwar im wahrsten Sinn des Wortes, also selbst wenn es Geld kosten würde. An der Zukunft unseres flächendeckenden Hilfeleistungssystems "Feuerwehr" sparen zu wollen, heißt, an der Sicherheit der Bevölkerung zu sparen!

Im Übrigen sind Kinder nach der gesetzlichen Definition Personen bis zum vollendeten 14. Lebensjahr (vgl. z.B. § 1 JuSchG), so dass sich schon jetzt "Kinder" in der Feuerwehr befinden und sich im Feuerwehrhaus aufhalten. Kam es dadurch in der Vergangenheit zu finanziellen Belastungen für "kindgerechte" Umbauten? Das ist nicht der Fall! Und ein Feuerwehrgerätehaus hat immer sicher zu sein und den einschlägigen Vorschriften zu entsprechen, egal ob sich Kinder, Jugendliche oder Erwachsene und egal ob sich Feuerwehrdienstleistende oder Dritte darin aufhalten.

Nur am Rande sei noch bemerkt, dass die Jugendlichen natürlich nicht erst ab dem 18. Lebensjahr aktiven Dienst leisten dürfen. In Art. 7 Abs.1 BayFwG heißt es, dass Jugendliche vom vollendeten 12. Lebensjahr an als Feuerwehranwärter Feuerwehrdienst leisten. Der Kommentar führt hierzu aus, dass die Jugendlichen den erwachsenen Feuerwehrdienstleistenden grundsätzlich gleichgestellt sind, so dass auch die Anwärterzeit als vollwertiger Dienst anerkannt wird. Und die Teilnahme an Einsätzen ist unter bestimmten Voraussetzungen ab dem 16. Lebensjahr möglich.

Etwa ab dem 5. Lebensjahr beginnen Kinder, Vorlieben zu entwickeln. Eine Umfrage bei Kindern zwischen dem 6. und dem 12. Lebensjahr zu ihren Berufswünschen ergab als Antwort: Polizist, Fußballer oder Feuerwehrmann. Es bedarf doch keiner weiteren Überlegungen und Ausführungen, dass dieses Alter der ideale Ansatzpunkt ist, um Kinder für unser freiwilliges Ehrenamt zu begeistern, ihnen behutsam und spielerisch die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehren näher zu bringen und sie dadurch an die Feuerwehr zu binden, damit die Einsatzstärke der Feuerwehren, wie wir sie jetzt kennen, auch in Zukunft gewährleistet ist!

Dies ist für uns der richtige Weg und diesen Weg werden wir weitergehen um durch die Novellierung des Feuerwehrgesetzes auch für die Feuerwehren als gemeindliche Einrichtung und damit für die Kommune die Möglichkeit zu eröffnen - aber keine Verpflichtung zu schaffen! - Kindergruppen zu gründen.

Wir hoffen und wünschen, dass die bayerischen Kommunen diesen Weg mitgehen und sich einer Aufnahme der Kinderfeuerwehren in das Bayerische Feuerwehrgesetz nicht verschließen.


Quelle: LFV Bayern

Mittlerweile besitzen in Bayern über 120.000 Menschen, die sich in den verschiedensten Bereichen ehrenamtlich engagieren, eine Ehrenamtskarte. Derzeit bieten rund 5000 Akzeptanzpartner aus der Privatwirtschaft, den Kommunen und des Freistaats besondere Vergünstigungen in ganz Bayern an. 81 der 96 Landkreise und kreisfreien Städte in Bayern haben die Karte inzwischen eingeführt. Auch und gerade im Feuerwehrbereich erfreut sich die Ehrenamtskarte wachsender Beliebtheit.

Seit dem 01.01.2017 erhalten alle Inhaber einer Bayerischen Ehrenamtskarte freien Eintritt in die vom Freistaat Bayern verwalteten Schlösser und Burgen.

Ende letzten Jahres hat die Verbandsversammlung des ZRF Bayerischer Untermain beschlossen Herrn Jörg Schäfer zum ÄLRD zu bestellen. Die Voraussetzung sind zwischenzeitlich alle erfüllt. Herr Schäfer ist seit dem 1.1.2017 zum ÄLRD für unser Verbandsgebiet durch den ZRF bestellt.