Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lehnt den Vorschlag der Europäischen Kommission, eine europäische Katastrophenschutzeinheit mit eigenen Kompetenzen aufzubauen, klar ab. Herrmann: „Eine schnelle und somit effektive Gefahrenabwehr, wie wir sie in Bayern haben, ist nur durch sachkundige und flächendeckend vor Ort vorhandene Kräfte zu leisten. Das geht am besten mit dem ehrenamtlichen Hilfeleistungssystem, wie es in Bayern und in Deutschland besteht.“ Der Innenminister ergänzte, dass allein in Bayern im nichtpolizeilichen Gefahrenabwehrsystem 450.000 von 470.000 Einsatzkräften ehrenamtlich tätig sind.

Herrmann: „Damit nimmt das Ehrenamt eine zentrale Position in unserm Sicherheitssystem ein. Wir brauchen kein neues System, das diese bewährten Strukturen unterwandert.“

Herrmann geht davon aus, dass der aktuelle Vorstoß der EU-Kommission nicht den EU-Verträgen entspricht, die eigentlich eigene Kompetenzen der EU im Bereich des Katastrophenschutzes ausschließen. Die EU könne hier unterstützen, koordinieren oder Maßnahmen der Mittelstaaten ergänzen. Im Rahmen des bestehenden EU-Gemeinschaftsverfahrens mache sie das auch mit Erfolg. Der Aufbau von EU-eigenen Kapazitäten ist nach Auffassung Herrmanns aber weder erforderlich noch angemessen.

Herrmann: „Wir brauchen kein unabhängiges europäisches Katastrophenschutzsystem, unsere Strukturen funktionieren sehr gut und haben sich bewährt.“

Herrmann sieht vor allem die Gefahr, dass manche Mitgliedstaaten im Hinblick auf EU-Einsatzmittel ihre Anstrengungen reduzieren oder gar ganz einstellen:

„Das ist im Interesse eines wirksamen Katastrophenschutzes in Europa nicht zielführend.“

Herrmann betonte, dass aus bayerischer Sicht jeder Mitgliedsstaat für die erforderlichen Ressourcen wie Personal oder Geräte selbst verantwortlich ist.

„Eigene flächendeckende Strukturen im Katastrophenschutz gehören zu den Kernaufgaben einer verantwortungsbewussten staatlichen Daseinsvorsorge.“

Das Ehrenamt nimmt nach den Worten Herrmanns eine zentrale Position in unserem Sicherheitssystem ein. So werde der Bevölkerung ein Höchstmaß an möglicher Sicherheit gewährleistet. In den Augen des Bayerischen Innenministers gibt es zum Föderalismus im Katastrophenschutz keine Alternative:

„Klare Strukturen, schnelle Entscheidungen sind Grundlage jeder effektiven Katastrophenbewältigung. Komplizierte Abstimmungsverpflichtungen mit zentralistischen Tendenzen haben dort nichts zu suchen.“

Man dürfe außerdem die EU und die anderen Mitgliedsländer nicht in die Pflicht nehmen, die Defizite einzelner Mitgliedsstaaten, wie man sie zuletzt bei den Waldbränden in Portugal beobachten konnte, auszugleichen. Natürlich sei es eine Selbstverständlichkeit, dass sich die EU-Mitgliedsstaaten im Katastrophenfall gegenseitig helfen:

„Unsere bayerischen Feuerwehr- und Sanitätskräfte wie auch das THW waren in den vergangenen Jahren sowohl in anderen Mitgliedsstaaten als auch weltweit im Einsatz und haben dabei hervorragende Arbeit geleistet. Dazu brauchen wir aber keine eigenen Katastrophenschutzeinheiten der EU. Alles was für eine erfolgreiche Katastrophenbewältigung brauchen, ist in den Mitgliedsstaaten und den Ländern vorhanden.“

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Die Europäische Kommission hat neue, ehrgeizige Pläne zur Stärkung der Fähigkeit Europas zur Bewältigung von Naturkatastrophen vorgelegt.

Der Vorschlag ist ein zentraler Bestandteil der Agenda von Präsident Juncker für ein Europa, das schützt. Die Initiative ist vor dem Hintergrund der immer komplexeren und häufigeren Naturkatastrophen zu sehen, die in den letzten Jahren viele Länder Europas heimgesucht haben. Zentrale Komponente des Vorschlags ist die Einrichtung von rescEU, einer auf europäischen Ebene angesiedelten Reserve von Katastrophenschutzkapazitäten wie Löschflugzeugen zur Bekämpfung von Waldbränden, Sonderwasserpumpen, Ausrüstungen für Such- und Rettungsmaßnahmen in städtischen Gebieten, Feldlazaretten und medizinischen Notfallteams.

Diese Ressourcen werden die nationalen Kapazitäten ergänzen und von der Europäischen Kommission verwaltet und eingesetzt werden, um Länder zu unterstützen, die von Katastrophen wie Überschwemmungen, Waldbränden, Erdbeben und Epidemien heimgesucht werden. Allein im Jahr 2017 haben Naturkatastrophen in Europa mehr als 200 Menschenleben gefordert und mehr als eine Million Hektar Wald vernichtet.

Dazu sagte Präsident Jean-Claude Juncker: „Europa darf nicht tatenlos zusehen, wenn unsere Mitgliedstaaten von Naturkatastrophen heimgesucht werden und Hilfe benötigen. Naturkatastrophen sind zum traurigen Normalfall geworden, kein Land in Europa ist davor gefeit. Tritt eine Katastrophe ein, so möchte ich, dass die Europäische Union mehr tut, als nur ihr Beileid auszusprechen. Europa ist ein Kontinent der Solidarität. Wir müssen uns besser als bisher vorbereiten und unseren Mitgliedstaaten schneller an vorderster Front zu Hilfe kommen.“

„Die Tragödien des vergangenen Sommers und der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass unser derzeitiges auf Freiwilligkeit beruhendes Katastrophenbewältigungssystem an seine Grenzen stößt. Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, haben sich weiterentwickelt – wir müssen es auch. Es ist eine Frage der Solidarität und der geteilten Verantwortung auf allen Ebenen. Das ist es, was die europäischen Bürger von uns erwarten. Nun liegt es an den europäischen Regierungen und dem Europäischen Parlament, diesem Vorschlag zuzustimmen“, so Christos Stylianides, EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement.

Der Vorschlag der Kommission beruht auf zwei einander ergänzenden Aktionsfeldern: i) einer verstärkten gemeinsamen Reaktion auf europäischer Ebene und (ii) einer verbesserten Katastrophenprävention und -vorsorge.

  1. Stärkung der europäischen Kapazitäten für die Katastrophenabwehr: rescEU

- Eine EU-Katastrophenabwehrreserve wird eingerichtet, die über Katastrophenschutzressourcen verfügt, die betroffenen Mitgliedstaaten dann zur Verfügung gestellt werden, wenn die nationalen Kapazitäten nicht mehr ausreichen. rescEU wird Ressourcen wie Löschflugzeuge und Wasserpumpen umfassen, die die nationalen Kapazitäten ergänzen. Alle Kosten und Kapazitäten von rescEU sollen vollständig von der Europäischen Union finanziert werden, wobei die Kommission die operative Kontrolle über die Ressourcen behält und auch über ihren Einsatz entscheidet.

- Parallel dazu wird die Kommission, die bisher nur die Transportkosten übernommen hat, durch Finanzierung von Anpassungs- Reparatur-, Transport- und Betriebskosten die Mitgliedstaaten bei der Stärkung ihrer nationalen Kapazitäten unterstützen. Die entsprechenden Kapazitäten sollen dann Teil des Europäischen Katastrophenschutz-Pools und im Katastrophenfall zur Verfügung gestellt werden.

  1. Verstärkte Katastrophenprävention und -vorsorge

- Nach dem heutigen Vorschlag sollen die Mitgliedstaaten aufgefordert werden, ihre nationalen Strategien zur Katastrophenprävention und -vorsorge auszutauschen, um mögliche Lücken zu ermitteln und zu beseitigen.

- Der Vorschlag soll zur verbesserten Abstimmung und Kohärenz mit bestehenden EU-Politikbereichen beitragen, in denen die Katastrophenprävention und -vorsorge ebenfalls ein Thema ist. Hierzu gehören beispielsweise die EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel, die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds, der Solidaritätsfonds, Umweltvorschriften (z. B. Pläne für das Hochwassermanagement und ökosystembasierte Lösungen), Forschung und Innovation sowie Maßnahmen zur Bewältigung schwerwiegender grenzüberschreitender Gesundheitsgefahren.

Schließlich sieht der Vorschlag die Straffung und Vereinfachung der Verwaltungsverfahren vor, um den Zeitaufwand für die Bereitstellung lebensrettender Hilfe zu reduzieren.

Hintergrund

Das Katastrophenschutzverfahren der EU stützt sich derzeit auf ein freiwilliges System, über das die EU die freiwilligen Beiträge der teilnehmenden Staaten koordiniert und dem Land, das um Unterstützung ersucht hat, zur Verfügung stellt. Die Koordinierung der Hilfsangebote ist Aufgabe des europäischen Zentrums für die Koordination von Notfallmaßnahmen mit Sitz in Brüssel. In den letzten Jahren haben extreme Witterungsbedingungen und andere Phänomene die Fähigkeit der Mitgliedstaaten, sich gegenseitig zu helfen, schwer auf die Probe gestellt, insbesondere dann, wenn mehrere Mitgliedstaaten gleichzeitig von der gleichen Art von Katastrophe betroffen waren. In solchen Fällen verfügt die EU über keine Kapazitätsreserve, um überforderten Mitgliedstaaten zu helfen.

Das Jahr 2017 war von einer Vielzahl von Katastrophen unterschiedlicher Art geprägt. In Europa kamen in diesem Jahr insgesamt mehr als 200 Menschen bei Naturkatastrophen ums Leben. Naturkatastrophen haben aber auch erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Seit 1980 hat die EU neben dem Verlust von Menschenleben finanzielle Verluste von mehr als 360 Mrd. EUR durch extreme Wetter- und Klimaereignisse erlitten. Allein in Portugal wird der direkte wirtschaftliche Schaden, der Waldbrände im Zeitraum Juni und September entstanden ist, auf fast 600 Mio. EUR geschätzt; dies entspricht 0,34 % des Bruttonationaleinkommens.

Seit seiner Einrichtung im Jahr 2001 wurden im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens mehr als 400 Katastrophenfälle überwacht und gingen über 250 Unterstützungsersuchen ein. Das EU-Katastrophenschutzverfahren kann als Reaktion auf Naturkatastrophen und vom Menschen verursachte Katastrophen aktiviert werden, dient aber auch zur Unterstützung der Katastrophenprävention und -vorsorge.

Am EU-Katastrophenschutzverfahren beteiligen sich neben sämtlichen EU-Mitgliedstaaten auch Island, Norwegen, Serbien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und die Türkei. Auch die Teilnahme an rescEU soll diesen Ländern als Zeichen der europäischen Solidarität angeboten werden.

Weitere Informationen

Europäische Kommission

Wir haben über die Firma Rescue-Tec einen Zusatztermin für den Lehrgang Maschinenunfälle am Samstag, 21. April 2018 gebucht. Der Lehrgang wird kurzfristig wieder über die Online-Plattform auf unserer Homepage zu buchen sein.

Das erst heute morgen online angebotene Seminar "Maschinenunfälle" war innerhalb von nur 2 Stunden ausgebucht.

Wir sind selbst total überrascht - aber auch begeistert darüber - wie gut diese Seminare angenommen werden. Wir haben daher bei der Firma Rescue-Tec nach einem weiteren Termin für solch ein Seminar angefragt.

Sobald wir hier einen neuen Termin haben, werden wir entsprechend infomieren.

Um die Ausbildungen und die Belastungsübungen im Atemschutzzentrum Goldbach den Feuerwehren zu erleichtern, stehen dort nun eine ausreichende Zahl von Leihatemschutzgeräte mit Masken zur Durchführungen von Ausbildungen/Übungen und Übungsstreckendurchgänge zur Verfügung.

Diese Geräte können mit der Anmeldung zur jeweiligen Ausbildung bzw. zum Streckendurchgang dazu gebucht werden.

Die Leihgebühr für ein Gerät mit Maske für einen Übungsdurchlauf bzw. für einen Streckendurchgang kostet pauschal 32,-- €.

Die 32,-- € sind die üblichen Kosten für die Reinigung, Desinfektion mit Prüfung und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft für das Gerät und die Maske und fallen bei einem eigenen Gerät auch an.

Anbei die Ausschreibung zu dem Tagesseminar "Maschinenunfälle" - dieser Lehrgang kann aber sofort online gebucht werden
Tagesseminar Maschinenunfälle am Samstag, 28.04.2018
Beginn: 9.00 Uhr
Feuerwehrgerätehaus in Kleinostheim
Einsatzstichworte, die man nicht so gerne hört: "Hand in Häcksler eingeklemmt", "Arm in Müllpresse" oder "Fuß in Förderschnecke". Jeder, der so einen Einsatz erlebt hat, weiß, wie anstrengend, belastend und herausfordernd das für die Einsatzkräfte - und natürlich wie schrecklich es für den Betroffenen ist.
Zu diesem Thema wollen wir ein Tagesseminar mit der Firma RescueTec in Runkel anbieten:
Folgendes wird vermittelt:
- Lehrvortrag: Technik und Taktik der Unfallrettung bei eingeklemmten Körperteilen
- Materialkunde: Verschiedene Metalle und wie man sie erkennt
- Sicherung der Einsatzstelle
- Schutz des Patienten
- Möglichkeiten genormter Geräte
- Vorstellung Materialsatz "Maschinenunfallkoffer"
- Übungen eingeklemmte Finger
- Übungen Ringentfernung
- Übungen Pfählung
Dauer: ca. 6 Stunden
Referent: Dipl. Ing. Jan Südmersen und ein weiterer Trainer der Firma RescueTec
Kosten: 115,-- € inkl. Verpflegung (Getränke, Brötchen, Mittagessen)
Maximale Teilnehmerzahl: 24
Veranstalter: Landkreisinspektion, Ansprechpartner: KBI Frank Wissel
Eine Stornierung der Buchung ist bis zu 14 Tage vorLehrgangsbeginn kostenlos möglich.
Bei späteren Stornierungen ist der volle Lehrgangsbetrag zur Zahlung fällig.
Danach kann nur noch eine Ersatzperson entsendet werden.

Vier neue Feuerwehrleute für die FF Kleinostheim

Am vergangenen Freitag fand in der Kleinostheimer Maingauhalle der diesjährige Ehrenabend der Feuerwehr Kleinostheim statt. Zu Beginn begrüßte Kommandant Thorsten Frank die Gäste und gab einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2017. Zahlreiche Einsätze mussten wieder gemeistert werden, wobei sich auch ein paar nichtalltägliche Geschehnisse ereigneten. Neben dem Einsatzgeschehen in 2017 gab es auch im Bereich der Ausrüstung der Feuerwehr ein paar Veränderungen. Anfang des Jahres konnten die aktiven Feuerwehrdienstleistenden ihre neuen Helme in Empfang nehmen und Mitte des Jahres wurde das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug in Dienst gestellt.

Kommandant Frank dankte dabei dem anwesenden Bürgermeister Dennis Neßwald, sowie den Damen und Herren des Gemeinderates, die ebenfalls der Einladung zum Ehrenabend gefolgt waren.

Darauf folgend überbrachte Landrat Dr. Ulrich Reuter, ehemals aktives Mitglied der Kleinostheimer Feuerwehr, seine Grußworte und lobte das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr.

Nach dem Abendessen ging es in den Offiziellen Teil mit Ehrungen, Auszeichnungen und Beförderungen.
Zu Beginn wurden den Jugendlichen die Abzeichen für die erfolgreiche Teilnahme am Wissenstest überreicht. Dies waren: Lea Franz, Pascal Leischner, Alicia Trapp, Fabian Schrott, Jan Schwarzfischer (alle Stufe 1), Eric Bohlender, Denis Kruschina, Noah Ludwig, Gina Rachor, Natalie Ritscher, Eva Seifert, Neele Veith, Brendan Watzl (alle Stufe 2) Jaqueline Leischner, Daniela Schrott (beide Stufe 4), Pascale Stryi (Stufe 5) und David Weidlich (Stufe 6).

Für die Ausbildung der Jugendlichen dankte Kommandant Frank dem Ausbildungsteam Anna Alig, Fabian Kammerlander, Thomas Mischke, Christian Weber und Jugendwart Thomas Apler an deren Spitze.

Weiterhin wurde in 2017 auch wieder die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung durchgeführt. Die Abzeichen hierfür bekamen Simon Beck, Andre Emmel, Jan Schwarzfischer, Annika Veith, David Weidlich, Lukas Weidlich, Emely Wicke (alle Stufe 1), Sebastian Aulbach, Stephan Schwigon (beide Stufe 2), Thomas Mischke (Stufe 3), Simone Geis, Sebastian Karg (beide Stufe 5), Thomas Apler und Christian Kempf (beide Stufe 6).

Für ihren langjährigen aktiven Feuerwehrdienst wurden die Dienstaltersabzeichen an folgende Feuerwehrleute überreicht: Anna Alig, Eike Frieß, Thomas Mischke, Markus Staudigl (10 Jahre), Christian Kempf (20 Jahre), Steffen Sickenberger (30 Jahre) und Hans-Joachim Herzog (40 Jahre).

Weiterhin wurde Carmen Staudt für zehn Jahre aktive Feuerwehrmusik im Hornistencorps die Silberne Ehrennadel der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände sowie eine Urkunde des Landesfeuerwehrverbands Bayern überreicht.

Im Rahmen der Beförderungen konnten vier neue Feuerwehrleute in die aktive Mannschaft übernommen werden. Simon Beck, Andre Emmel, Annika Veith und David Weidlich wurden zum Feuerwehrmann bzw. –frau befördert. Darüber hinaus wurden Anna Alig und Thomas Mischke zum Oberfeuerwehrmann bzw. –frau und Sebastian Karg zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Anschließend übernahm Vereinsvorsitzender Lukas Lötterle die Auszeichnungen für langjährige Vereinstreue. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Hans-Joachim Herzog ausgezeichnet. Harald Alig, Oswald Hufnagel und Bruno Wieland sind bereits seit 50 Jahren im Feuerwehrverein Mitglied.

Weiterhin dankte Vorsitzender Lötterle Kerstin Bräuer und Thomas Apler für die langjährige Tätigkeit im Feuerwehrverein als Vorsitzende und Kassenwart.

Bürgermeister Neßwald überbrachte seine Grußworte und dankte den Feuerwehrdienstleistenden für ihr Engagement. Er sagte die Unterstützung in allen Bereichen zu, damit Kleinostheim auch weiterhin eine schlagkräftige Feuerwehr habe. Sei es im Bereich Personal oder in der Ausrüstung. Gemeinsam mit dem Gemeinderat werde hier immer ein Hauptaugenmerk auf den Bereich Feuerwehr gelegt. Weiterhin dankte er auch den beiden Feuerwehrkommandanten für die konstruktive Zusammenarbeit.

Nach den Grußworten von Kreisbrandinspektor Frank Wissel, in denen er ebenfalls der Feuerwehr Kleinostheim für das Engagement dankte, folgten die Schlussworte von Kommandant Frank. Mit dem Ausblick auf das neue Tanklöschfahrzeug TLF 3000 und der eventuell anstehenden Beschaffung eines neuen Mehrzweckboots, abhängig von der Förderzusage der Regierung von Unterfranken, endete der offizielle Teil des Ehrenabends, bevor es zum gemütlichen Teil überging.

Bild Beförderungen1 01

v.l.n.r.: Anna Alig (Oberfeuerwehrfrau), Simon Beck (Feuerwehrmann), Andre Emmel (Feuerwehrmann), Annika Veith (Feuerwehrfrau), David Weidlich (Feuerwehrmann), Thomas Mischke (Oberfeuerwehrmann), Sebastian Karg (Hauptfeuerwehrmann)

Bild Dienstzeit1 01

v.l.n.r.: Christian Kempf (20 Jahre aktiv), Markus Staudigl (10 Jahre aktiv), Anna Alig (10 Jahre aktiv), Eike Frieß (10 Jahre aktiv), Thomas Mischke (10 Jahre aktiv) Hans-Joachim Herzog (40 Jahre aktiv)

Bild Verein1 01

v.l.n.r.: Harald Alig (50 Jahre Verein), Bruno Wieland (50 Jahre Verein), Hans-Joachim Herzog (40 Jahre Verein), Oswald Hufnagel (50 Jahre Verein)

Bei der Übernahme von MP-Feuer 2014 nach MP-Feuer 2017 gibt es Probleme mit der Rechtevergabe. Hier wurden nicht alle Rechte übernommen. Dies liegt lt. MP-Soft-4U daran, dass es manche alten Rechte nicht mehr gibt und neue Rechte hinzukamen. Für Feuerwehren, bei denen diese Probleme auftreten gilt folgende Vorgehensweise:

Der Kommandant meldet per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eine Person namentlich, welche die Administration der örtlichen Feuerwehr übernimmt. Der Kommandant bekommt daraufhin die Zugangsdaten für den Administratorenzugang seiner Feuerwehr. Die Weitergabe des örtlichen Administratorenzugangs liegt im Verantwortungsbereich des Kommandanten.Der Administrator soll volljährig sein (Prüfung obliegt dem Kommandanten).

Der Administratorenzugang beinhaltet auch den Zugang zur Kinderfeuerwehr. 


Ansprechpartner ist Joachim Weber.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße AB 16 zwischen Großostheim und Niedernberg am späten gestrigen Abend, hat der 21-jährige Fahrer aus dem Landkreis Miltenberg schwere Verletzungen erlitten. Aus bislang unbekannte Ursache war er mit seinem BMW von der Fahrbahn abgekommen und gegen mehrere am Fahrbahnrand stehende Bäume geprallt. Der junge Mann musste von Einsatzkräften der Feuerwehr Großostheim mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem völlig zertrümmerten Pkw befreit werden. Die Feuerwehr Großostheim und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 23.13 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Nach dem Eintreffen kümmerten sich die ersten Feuerwehrleute gleich um den Schwerverletzten, während die technische Rettung aus dem Fahrzeug vorbereitet wurde. Weitere Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab. Nachdem der Unfallfahrer aus seinem Fahrzeuge befreit und an den Rettungsdienst übergeben worden war, halfen die Feuerwehrleute dem Abschleppdienst bei der Bergung des Fahrzeuges und dem ebenfalls anwesenden Mitarbeiter der Straßenmeisterei bei der Reinigung der Fahrbahn. Die Kreisstraße AB16 war während der Rettungsarbeiten voll gesperrt. Die Feuerwehr Großostheim war mit 7 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften unter der Leitung von Zugführer Volker Becker im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und einem Rettungswagen vor Ort. Der Einsatz war gegen 02.30 Uhr beendet.

Bilder im Main-Netz

Anbei die Ausschreibung für das Seminar Großtierrettung - Buchungen ab sofort über die Lehrgangsanmeldungen
Seminar "Spezialtechnik Großtierrettung"
Inhalte:
Theorie (2 Stunden):
Menschen und Tiere unter Stress
Einsatzortmanagement
Lösungsstrategien- und techniken
Praxis (6 Stunden)
Praxis- und Einsatzübungen
Übungen am Pferdedummy "Sam"
Übung verschiedener Rettungsszenarien
Ort: Feuerwehrgerätehaus in Waldaschaff
Termin: Samstag, 24. März 2018
Beginn: 9.00 Uhr
Preis inkl. Verpflegung (Brötchen, Mittagessen, Getränke): 210,-- Euro pro Teilnehmer
Ausbilder: ComCavalo, Lutz Hauch, 52457 Aldenhoven
Max. 20 Personen
Veranstalter: KFV Aschaffenburg, Ansprechpartner KBI Frank Wissel
Eine Stornierung der Buchung ist bis zu 14 Tage vorLehrgangsbeginn kostenlos möglich.
Bei späteren Stornierungen ist der volle Lehrgangsbetrag zur Zahlung fällig.
Danach kann nur noch eine Ersatzperson entsendet werden.

Im Ehrenamt erfolgreich qualifiziert!
Am Samstag, den 18.11.2017 legten insgesamt 22 Kameradinnen und Kameraden aus den Gemeinden des Landkreises Aschaffenburg und der Stadt Aschaffenburg erfolgreich ihre Prüfung zum „Maschinist für Löschfahrzeuge und Tragkraftspritzen“ an der „Ausbildungsstätte für Maschinisten im Landkreis Aschaffenburg“ bei der Feuerwehr Markt Großostheim ab. Vorausgegangen waren seit September 2017 ca. 40 Stunden intensive Ausbildung in Theorie und Praxis. Neben ihren eigentlichen Berufen fanden die Kameraden/-innen trotzdem noch die Zeit und die Bereitschaft, sich zum Schutz ihrer Mitbürger weiterzubilden. Sie dürfen nun Feuerwehrfahrzeuge fahren und die mitgeführten Aggregate, insbesondere die Feuerlöschkreiselpumpe, bedienen. Die Zeugnisübergabe fand durch die Wehrführung der Feuerwehr Großostheim statt. Sowohl Kommandant Stefan Ullrich wie auch stellvertretender Kommandant Dr. Thomas Domanig betonten die Wichtigkeit der Funktion „Maschinist“ in der Feuerwehr und wünschten den Teilnehmern für die Zukunft immer eine unfallfreie Einsatzfahrt und ein sicheres Ankommen am Einsatzort.

Das Ausbilderteam bedankt sich allen Lehrgangsteilnehmern und Ausbildern für die engagierte Durchführung des Lehrgangs. Auch allen anderen Personen und Organisationen gilt es Danke zu sagen. Ohne ihre wertvollen „Dienste“ im Hintergrund und Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr wäre ein solcher Lehrgang nicht durchführbar.
Christian Moßdorf, FF Großostheim

b Unser Echo 772

Am Samstag, 18.11.2017 fand im Schulungsraum der Feuerwehr Haibach ein ganztägiges Seminar zum Thema "Kommunikation und Konfliktmanagement in der Feuerwehr" statt.

Brände zu löschen, technische Hilfe zu leisten, Erstversorgung von Verletzten - dies sind alles Aufgaben, die von den Feuerwehren heute ausgeführt werden.

Immer wichtiger werden bei den Feuerwehren aber auch die Fragen: Wie gewinne ich Einsatzkräfte für den aktiven Dienst und wie halte ich diese bei der Feuerwehr?

Kommunikation und Konfliktmanagement spielen bei den Feuerwehren daher zunehmend eine immer größere Rolle. Am vergangenen Samstag trafen sich 13 Führungskräfte von Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg, um zu diesen Fragen qualifizierte Antworten zu erhalten.

Als Referentin konnte Frau Ute Wendehost-Rossmeier für dieses Seminar gewonnen werden, die schon mehrfach solche Seminare für die Führungskräfte unserer Feuerwehren durchgeführt hat.

Folgende Themen wurden besprochen:

  • Wie motiviere ich meine Mannschaft?
  • Wie sage ich es dem anderen?
  • Wie führe ich ein Kritikgespräch?
  • Aktives Zuhören

Viele dieser Fragen wurden in Gruppenarbeiten erarbeitet.

Den Teilnehmern machte dieser Tag großen Spaß und es konnten viele praktische Tipps mit nach Hause genommen werden - vielen Dank an die Teilnehmer und die Trainerin. Danke auch an die Feuerwehr Haibach für die sehr gute Verpflegung.

Frank Wissel, KBI

IMG 0604 01

IMG 0603 01

IMG 0607 01

Am Samstag, 18.11.2017 fand der offizielle Spatenstich zur Erweiterung der Feuerwache Großostheim statt. Auf der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim sind neben den für den örtlichen Bedarf notwendigen Fahrzeugen und Ausrüstungen auch zahlreiche notwendige Spezialgerätschaften für den überörtlichen Brandschutz und Katastrophenschutz untergebracht. Viele dieser Spezialgeräte der Feuerwehr, insbesondere Abrollbehälter, stehen seit einiger Zeit im Freien oder sind in den bestehenden Hallen unzureichend und beengt untergebracht.

Der Markt Großostheim hat sich nun bereit erklärt die Feuerwache um eine weitere Fahrzeughalle mit 9 Stellplätzen zu erweitern, damit diese Ausstattung adäquat untergebracht werden kann.

Neben Landrat Dr. Ulrich Reuter, Großostheims 1. Bürgermeister Herbert Jakob und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer waren auch zahlreiche Großostheimer Gemeinderäte und natürlich viele Feuerwehrleute der Feuerwehr Großostheim beim offiziellen Spatenstich zugegen.

Nach der Begrüßung durch Kommandant Stefan Ullrich richtete Bürgermeister Herbert Jakob sein Wort an die Anwesenden.

Dem Wunsch von Kommandant Stefan Ullrich und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, die seit Jahren im Freien untergebrachten Abrollbehälter und Geräte in einer zusätzlichen Fahrzeughalle unterzubringen, sei man nach Vorlage eines schlüssigen Finanzierungskonzeptes übereinstimmend nachgekommen. Die Baukosten lägen mit 682.000 Euro auch nur um 12.000 Euro über den ursprünglich geschätzten Kosten. Davon trage der Landkreis Aschaffenburg den Löwenanteil mit 310.000 Euro. Die Regierung von Unterfranken habe einen Zuschuss von 208.000 Euro zugesagt. Auch die Feuerwehrvereine Großostheim, Pflaumheim und Ringheim würden zu dem Bau einen Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro hinzugeben, was nicht selbstverständlich sei, da die Feuerwehrleute des Marktes Großostheim immerhin auch auch zu rund 400 Einsätzen jährlich ausrücken. So verbleibe beim Markt Großostheim schließlich noch ein Eigenanteil von rund 150.000 Euro.

Landrat Dr. Reuter hob in seinem Grußwort die Bereitschaft der Großostheimer Feuerwehrleute hervor, sich für den überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz zu engagieren. Dies sei keine Selbstverständlichkeit. Die Unterbringung der Gerätschaften in einer wettergeschützten Halle diene letztlich auch dem Werterhalt der überörtlichen Feuerwehr- und Katastrophenschutzausstattung und so sei der Landkreis gerne dem Vorschlag des Kreisbrandrates gefolgt und leiste seinen finanziellen Beitrag zu diesem Bauvorhaben.

Die Feuerwehr Großostheim ist zwar eine gemeindliche Einrichtung. Sie ist aber eine ganz besondere gemeindliche Einrichtung, denn sie wirkt nicht nur nach innen in die eigene Gemeinde. Die Feuerwehr Großostheim erfüllt neben ihren örtlichen Notwendigkeiten vielfältige Aufgaben im überörtlichen Brandschutz und im Katastrophenschutz und das weit über die Grenzen des Marktes Großostheim hinaus, so Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer in seinem Grußwort. Mit dem Erweiterungsbau werde die Feuerwache zu einem Zentrum des überörtlichen Brandschutzes und des Katastrophenschutzes im Landkreis Aschaffenburg.

Er dankte dem Markt Großostheim für die Bereitschaft seine Feuerwache zu erweitern. Genauso dankte er dem Landkreis Aschaffenburg und dem Freistaat für die finanzielle Unterstützung. Alle trügen damit zu einer Stärkung des Brand- und Katastrophenschutz in der gesamten Region bei.
Großostheims Vereinsvorsitzender und Architekt des Erweiterungsbaus, Michael Reising forderte im Anschluss an die Ansprachen zum symbolischen Spatenstich auf, dem selbstverständlich gerne nachgekommen wurde.

Spatenstich 771

Auf dem Bild von links nach rechts:
Stephan Peter,Fa. Erdbau Höfling, Kdt. Stefan Ullrich, Landrat Dr. Ulrich Reuter, Marko Kraus, Fa. Kraus Bau GmbH, 1. Bürgermeister Herbert Jakob, 2. Bürgermeister Horst Müller, Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, Architekt Michael Reising

Feuerwehr – wie funktioniert das?

Im Landkreis Aschaffenburg existieren zur Zeit 33 Kinderfeuerwehren und die Zahl wird in Zukunft weiter steigen. Hauptziel dieser Kinderfeuerwehren ist die Sicherstellung von Nachwuchs in den einzelnen Freiwilligen Feuerwehren. Dies hat auch der Gesetzgeber in Bayern erkannt und zum 01. Juli 2017 das Bayerische Feuerwehrgesetz geändert. Gemeinden können nun in Bayern in die gemeindlichen Freiwilligen Feuerwehren Kinderfeuerwehren integrieren. Hierfür werden natürlich entsprechende Betreuerinnen und Betreuer benötigt. Viele Feuerwehren greifen hierbei auf Erzieherinnen und Personen zurück die zwar keine Feuerwehrausbildung haben, aber sehr gut mit Kindern umgehen können. Bei den Kinderfeuerwehren ist es sehr wichtig, die Mädchen und Buben spielerisch auf die Feuerwehr vorzubereiten. Deshalb hat das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg sich entschieden für diese Betreuerinnen/Betreuer eine Schulung anzubieten. So konnte Fachreferatsleiter Volker Hock am Samstag, den 11. November 2017 fünf Betreuerinnen von Kinderfeuerwehren um 13.00 Uhr in der Feuerwache Großostheim begrüßen. In einer rund dreistündigen Fortbildung ging Volker Hock zum Beispiel auf die Struktur einer Freiwilligen Feuerwehr ein. Wer hat in der Feuerwehr was zu sagen? Was ist der Unterschied zwischen der gemeindlichen Feuerwehr und dem Feuerwehrverein? Was ist der Kreisfeuerwehrverband und was ist die Kreisbrandinspektion? Aber auch rechtliche Dinge wie das Bayerische Feuerwehrgesetz, oder verschiedene Dienstvorschriften und Verordnungen wurden angesprochen. Zum Abschluss der Veranstaltung waren sich alle einig, dass es sehr lehrreich und informativ war. Volker Hock händigte allen Teilnehmerinnen eine Bestätigung aus. Er bedankte sich für die rege Teilnahme  und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

Volker Hock

Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

KiFeu 004a 01

Am 16.11.2017 wurde das Update von MP-Feuer 2014 auf MP-Feuer 2017 durchgeführt. Die Version 2016 wurde von uns komplett ausgelassen. In der jetzigen Version sind jetzt u. a. auch die Kinderfeuerwehren implementiert und die Datenübernahme von Kinderfeuerwehr zu Jugendfeuerwehr ist möglich.
Für Rückfragen und Hilfe steht Joachim Weber unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Wir bieten aktuell diesen Lehrgang an, der über unsere Homepage ab sofort gebucht werden kann

Fortbildung für Maschinisten - Umgang mit Seilwinden

Feuerwehren mit Fahrzeugen mit Seilwinden - die Feuerwehren nehmen zu diesem Training ihre eigenen Fahrzeuge mit.

Ausbildungsort: Feuerwehrgerätehaus Kleinostheim
am 15.06.18 von 18:00 - 21:00 Uhr, Theoretische Ausbildung für alle Teilnehmer
am 16.06.18 von 08:00 - 12:00 Uhr praktische Ausbildung für die Gruppe 1 und von 13:00 - 17:00 Uhr praktische Ausbildung für die Gruppe 2.
Trainingsinhalt:
Funktion der Windenanlage
Anschlagmittel und deren Verwendung
Einsatztaktik
Gefahren im Umgang mit Seilwinden
Praktische Übungen
Ausbilder: RSS Regio Solutions & Support, 79576 Weil/Rhein - diese kommen mit mehreren Ausbildern
Teilnehmer: Gruppenführer und Maschinisten
Maximale Teilnehmerzahl: 40 Personen - im praktischen Teil sind es dann max. 20 Personen pro Gruppe
Kosten inkl. Verpflegung: Brötchen, Getränke: 60,-- € pro Teilnehmer
Veranstalter: KFV Aschaffenburg
Ansprechpartner: KBI Frank Wissel

Auf der Dienstversammlung der Feuerwehr Reichenbach wurde Walter Stenger erneut als 1. Kommandant wieder gewählt. Neuer Kommandanten-Stellvertreter wurde Franz Rauscher.

Wir wünschen den beiden Führungskräften der Feuerwehr viel Erfolg bei ihrer Aufgabe und bedanken uns, dass sie diese Ämter übernommen haben.

Am Samstag, 11.11.2017 haben 21 neue Feuerwehr-Sanitäter ihre Prüfung erfolgreich abgelegt. Vorausgegangen war ein fünfwöchiger Lehrgang, der immer Freitags abends, Samstags den ganzen Tag und Sonntags den halben Tag gedauert hat. Zusätzlich haben sich die Teilnehmer freiwillig an weiteren Abenden getroffen und so ihr Wissen gefestigt und vertieft. In diesem Lehrgang wurden die Grundlagen für die erweiterten Erste-Hilfe Maßnahmen vermittelt, nun gilt es an den Standorten weitere Erfahrungen zu sammeln, das Wissen weiter zu Vertiefen und in den Handlungen sicher zu werden.

In der Prüfung mussten die Teilnehmer erst ihr theoretisches Wissen bei einer schriftlichen Prüfung zeigen, im Anschluss musste einmal ein Reanimationsfallbeispiel und ein weiteres Praxisfallbeispiel sicher und richtig abgearbeitet werden.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, die an der über 90 stündigen Ausbildung teilgenommen haben und sich in ihrer Freizeit im medizinischen Bereich ausgebildet haben.

Ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Mainaschaff, die uns für diesen Lehrgang seit vielen Jahren schon ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt und die Teilnehmer verpflegt.

Vielen Dank an alle Ausbilder der Malteser und der Feuerwehr, die einen hohen Ausbildungsstand vermitteln und mit ihrer Fachkompetenz für eine erfolgreiche Ausbildung stehen.

Tobias Brinkmann

2017 11 11 Abschluß First Responder Lehrgang 4

Am Jahresanfang wurde der Nachwuchspreis 5207 der Jugendfeuerwehr Bayern für alle bayerischen Jugendfeuerwehren ausgeschrieben.
Nach einigen Überlegungen entschloss sich die Jugendfeuerwehr Kleinostheim, mit ihrem Jugendwart Thomas Apler, sich mit dem Feuerwehr-Action-Day für den Nachwuchspreis zu bewerben.
Der Feuerwehr-Action-Day wurde im Jahr 2017 bereits zum zweiten Mal ausgerichtet und dient hauptsächlich der Nachwuchsgewinnung. Es wird an diesem Tag ein buntes Programm für Jugendliche angeboten, um sich mit dem Thema Feuerwehr vertraut zu machen. Aber auch für die Eltern bietet der Feuerwehr-Action-Day die Möglichkeit die Aufgaben der Feuerwehr kennen zu lernen.
Das Ziel ist es, möglichst viele Kinder- und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 18 Jahren zu erreichen und sie für unser außergewöhnliches Hobby in der Kinder- und Jugendfeuerwehr zu begeistern.
Das Vorhaben war und ist:
Weg von staubigen Vorträgen und Fahrzeugausstellungen und hin zu actionreichen Showübungen, Fettexplosionen sowie adrenalinhaltigen Stationen.
Wir wollten einen Tag für Groß und Klein, ein Tag mit dem besten Kumpel oder der kompletten Familie ausrichten.
Große Freude herrschte bei uns im August, als Dank Facebook-Voting der bayernweite Sieger feststand – die Jugendfeuerwehr Kleinostheim.
Am vergangenen Samstag konnte dann der Gewinn eingelöst werden. Auf Einladung der Jugendfeuerwehr Bayern ging es nach Nürnberg. Am Vormittag stand ein Besuch des Technikmuseums an. Nach den dortigen Eindrücken gab es beim gemeinsamen Mittagessen etwas Entspannung, bevor es zum Abschluss noch in den Nürnberger Tierpark ging.
Thorsten Frank
Kdt. FF Kleinostheim

2017 11 15 Pressemitteilung JFW Kleinostheim Bild.docx 01