Mit Beginn des Schuljahres 2016/17 wurde an unserer OGS zum 2. Mal eine „Feuerwehr-AG“ gestartet. Unter Leitung von Frau Bott, Mitarbeiterin des Fachreferates Jugendarbeit vom Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg, haben sich Schülerinnen und Schüler unserer OGS wöchentlich getroffen, um sich mit den Aufgaben der Feuerwehren vertraut zu machen. Mit viel Interesse und Einsatzbereitschaft gab Frau Bott ihr Wissen in theoretischen und praktischen Teilen weiter.

Um allen Schülern einen kleinen Einblick in die verantwortungsbewusste und wichtige Arbeit der FFW zu geben, organisierte das Fachreferat am 5. Juli 2017 den „Brandschutznachmittag“. Inhaltliches Ziel war eine Brandschutzbelehrung für alle Schüler.

Interessiert und mit großer Spannung nahmen die Schüler die 4 Stationen der verschiedenen Feuerwehren in Augenschein.

Die FF Stockstadt beteiligte sich mit einem „Super“ Feuerlöschtraining. Viele Schüler wollten mehrfach das Löschen eines Feuers mit dem Feuerlöscher trainieren und so selbst unter Aufsicht ihr Können ausprobieren.

Die FF Albstadt zeigte uns ihr Löschfahrzeug. Hier erfuhren wir, dass Löschfahrzeuge z.B. auch zum Abpumpen von Wasser in vollgelaufenen Kellern eingesetzt werden. Interessiert durchforsteten die Schüler das Fahrzeug, einige ließen sich eine Rundfahrt am Ende der Veranstaltung nicht entgehen und die Feuerwehrleute beantworteten geduldig viele Fragen.

Die FF Schöllkrippen stellte für diesen Nachmittag das Fahrzeug mit der Drehleiter zur Verfügung. Alle Schüler, Lehrer und Mitarbeiter haben sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, mit der ausgefahrenen Drehleiter unsere Schule und die Umgebung von „Oben“ anzuschauen!

Die FF Wasserlos übernahm die Brandschutzerziehung. Die Schüler wurden u.a. auf die verschiedenen Feuerwehren, die es in Deutschland gibt, und ihre Einsatzmöglichkeiten hingewiesen. Sie lernten die unterschiedlichsten Schutzanzüge und ihre Verwendung kennen. In einem weiteren theoretischen Teil lernten wir  die Bedeutung der verschiedenen Zeichen (z.B. für Fluchtwege) kennen.

Besonders freuten wir uns, dass ältere Schüler unserer Schule auch in der Jugendfeuerwehr aktiv sind und bei der Gestaltung des Tages mitgeholfen haben.

Dieser Nachmittag war für alle Teilnehmer ein ganz besonderes Erlebnis. Wir möchten uns bei den Feuerwehrfrauen und -männern aus Stockstadt, Schöllkrippen, Albstadt, Wasserlos und dem Fachreferat Jugendarbeit  herzlich  bedanken und  freuen uns darauf im Schuljahr 2017/18 wieder eine Feuerwehr-AG an unserer OGS durchführen zu können.

Michaela Werner
Leiterin der OGS Alzenau

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Heute Mittag wurden um 14:44 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Feldkahl und die Freiwillige Feuerwehr Hösbach zu einem Brand einer Gartenhütte nach Feldkahl alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte war eine leichte Rauchentwicklung hinter der dortigen Bebauungslinie wahrnehmbar. Außerdem war deutlicher Brandgeruch festzustellen.
Die Erkundung gestaltete sich als sehr aufwändig und erforderte einesportliche Höchstleistung des Einsatzleiters Christian Seitz. Er musste sich zunächst durch die Grundstücke der Anwohner arbeiten und sich anschließend durch ca. 50 Meter Buschwerk kämpfen, um zum Brandobjekt zu gelangen. Während dessen wurde ein weiterer Angriffsweg über einen nahegelegenen Spielplatz erkundet.
An der ca. 5x5m großen Hütte angekommen, konnte eine deutliche Rauchentwicklung festgestellt werden. Flammen waren noch nicht erkennbar.
Sofort wurde ein Löschangriff mit 2 Atemschutztrupps vorbereitet. Hierzu mussten ca. 120m B-Schlauch durch unwegsames Gelände verlegt werden, da nach der Erkundung eine Befahrbarkeit bis zur Einsatzstelle auf Grund der Geländesituation und der Bodenbeschaffenheit ausgeschlossen werden musste. Zeitgleich wurde über das 2. Löschfahrzeug eine Reserve über den zweiten erkundeten Angriffsweg aufgebaut.
Die vorgehenden Trupps konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen und noch in seiner Entstehung bekämpfen. So konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr größerer Schaden an der Hütte abgewendet werden.
Der Einsatzleiter Christian Seitz konnte auf die stattliche Anzahl von 22 Feuerwehrkräften mit 3 Atemschutztrupps zurückgreifen.
Ebenfalls vor Ort zur Unterstützung des Einsatzleiters war der zuständige Kreisbrandmeister Markus Rohmann sowie die eine Streife der Polizei und ein RTW des Rettungsdienstes zur Absicherung des Atemschutzeinsatzes. Zur Brandursache und zur Höhe des Schadens können wir keine Angaben machen. Einsatzende war gegen 16:00 Uhr.

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Das Sonderinvestitionsprogramm Hochwasser aus 2013 wurde aufgrund der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2013 erstellt udn sieht u. a. die Beschaffung von Löschwasserfördersystemen vor.

Mit Schreiben vom 01.06.2017 informierte nun das StMI darüber, dass ab sofort insgesamt 12 Wasserfördersysteme in Bayern zur Verfügung stehen. Die Standorte können dem unten beiliegenden IMS entnommen werden.

Die Gesamtkosten für die 12 Wasserfördersysteme und die drei Verstärkerpumpen beliefen sich auf über 5 Millionen Euro.

In Unterfranken stehen die Löschwasserfördersystem bei der FF Großwallstadt im Lkr. Miltenberg und bei der FF Schweinfurt in der Stadt Schweinfurt.

ID2-2256-1-6-ILS_7115.pdf

Wasserfördersystem_Bayern.pdf

Bei einem ausgedehnten Kellerbrand in Karlstein, wurden zwei Anwohner und zwei Feuerwehrleute verletzt. Alle vier wurden vorsorglich vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.

Gegen 12:29 Uhr wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zu einem Kellerbrand in die Welzheimer Straße, im Ortsteil Dettingen alarmiert. Beim eintreffen der ersten Einsatzkräfte quoll dicker Rauch mit offenem Feuer aus dem Treppenabgang und den Kellerfenstern. Sofort gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz, mit zwei Strahlrohren, in den Kellerbereich vor. Alle Bewohner hatten das Haus beim eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen und waren in Sicherheit, zwei der Bewohner erlitten jedoch vermutlich eine Rauchgasvergiftung.

Obwohl das gesamte Haus bereits Stromlos war, erlitten beide Truppmitglieder des ersten Angriffstrupp einen Stromschlag durch die PV Anlage, welche weiter Strom in Richtung des Gleichrichters im Keller lieferte. Die Isolierung und Halteklammern der Kabel waren soweit abgebrannt und hingen Stromführend ohne Isolation von der Decke. Im total verrauchten Raum konnten dies die Männer nicht sehen und gerieten so in Kontakt mit der Leitung. Beide führten ihren Löscheinsatz noch zu Ende und wurden dann vom Rettungsdienst erstversorgt sowie zur weiteren Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Das Feuer selbst war dann relativ schnell gelöscht und man konnte mit der Entrauchung des Gebäudes sowie der Löscharbeiten beginnen. Diese Arbeiten zogen sich dann noch bis ca. 15:00 Uhr hin, teilweise wurden diese unter Maske/Atemluftfilter durchgeführt. Insgesamt waren acht Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Gemeinde Karlstein im Einsatz. Als Reserve stand noch ein Löschfahrzeug aus Kahl mit insgesamt sechs weiteren PA Träger an der Einsatzstelle bereit.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war mit 19 Personen , zwei Löschfahrzeugen, einem Tanklöschfahrzeug, einer Drehleiter, einem Einsatzleitwagen sowie einem Transport Lkw vor Ort. Die Feuerwehr Kahl wie bereits erwähnt zur Absicherung mit einem weiteren Löschfahrzeug und neun Personen. Von Seiten des Rettungsdienstes waren drei Rettungswagen, ein Notarzt sowie ein Einsatzleiter Rettungsdienst im Einsatz. Kreisbrandinspektor Frank Wissel sowie Bürgermeister Winfried Bruder unterstützen den Einsatzleiter bzw. informierten sich vor Ort.  

Zur Brandursache und Schadenshöhe, können wir keinerlei Angaben machen. 

gez. Andreas Emge - Pressesprecher Kreisbrandinspektion

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es zu einem länger andauernden Stromausfall im Mittleren/Oberen Kahlgrund. Betroffen waren die Ortschaften Krombach, Hofstädten, Geiselbach, Omersbach, Blankenbach und Königshofen.
 
Es gab - laut Stromversorger - eine Störung bei einer 20 KvA-Leitung, die durch den Kahlgrund führt (evtl. durch das starke Gewitter mit Blitz in dieser Region zu dieser Zeit).
 
Von der ILS wurden die Feuerwehren Krombach, Hofstädten, Geiselbach, Omersbach, Blankenbach und Königshofen alarmiert. Weiterhin machte sich KBI Frank Wissel ein Bild von der Lage.
 
Die Gerätehäuser wurden durch die Feuerwehren besetzt, weiterhin wurde mit Feuerwehrfahrzeugen mit eingeschaltetem Blaulicht durch die jeweilige Ortschaft gefahren.
Diese Feuerwehrfahrzeuge und das jeweilige Gerätehaus sind die Anlaufstellen für alle Bürger, wenn es bei Stromausfall einen Notfall (Brand oder medizinisches Problem) geben sollte, da meist die Telefone der Bürger zu Hause nicht mehr funktionieren - die Feuerwehr kann jedoch über Funk die Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst weiterhin erreichen.
 
Weiterhin können die Einsatzkräfte der Feuerwehr bei Bränden bzw. einem medizinischen Notfall sofort eingreifen und erste Maßnahmen durchführen.
 
Gegen 3.00 Uhr am Montag morgen war der Strom in den jeweiligen Ortschaften wieder da.

Der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg e.V. besitzt seit dem Jahr 2000 ein Miniatur-Übungs-Rauchhaus, das den Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg kostenlos für Ausbildungszwecke zur Verfügung gestellt wird. An diesem, im Playmobilmaßstab gestalteten Wohngebäude, können mit Hilfe von Miniaturtechnik und maßstabsgetreuen Geräten, Fahrzeugen und Figuren diverse Einsatzszenarien dargestellt und geübt werden. Obwohl das Rauchhaus hauptsächlich zur Visualisierung der Rauchausbreitung und den Auswirkungen von Belüftungsmaßnahmen vorgesehen ist, kann das Objekt zu vielfältigen Ausbildungsthemen genutzt werden.

So kann es beispielsweise auch bei Planspielen zu taktischem Verhalten von Atemschutztrupps im Innenangriff oder für die Drehleiterausbildung eingesetzt werden. Weiter kann es im Rahmen der Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen und bei Unterweisungen zum Verhalten Brandfall verwendet werden.

Die Ausbildung der Feuerwehren übernimmt seit Anschaffung des Hauses die Feuerwehr Gemeinde Haibach.
Das mittlerweile in die Jahre gekommene Rauchhaus musste nun aufgrund zahlreicher Schäden ersetzt werden.

Die Verantwortlichen der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau konnten sich selbst vom hohen Ausbildungswert und Nutzen eines Rauchhauses überzeugen und haben sich daraufhin gerne bereit erklärt, die rund 2.500 Euro teure Neuanschaffung zu finanzieren.

Das neue Rauchhaus bietet bei gleichem Maßstab, einen deutlich erweiterten Funktionsumfang. So lassen sich Rauchausbreitung und aktive Belüftungsszenarien im Rahmen der taktischen Ventilation noch anschaulicher simulieren. So können sowohl die Vorteile einer den Löschangriff begleitenden Überdruckventilation demonstriert, als auch die Probleme bei falschen Vorgehensweisen aufgezeigt werden.

Aber nicht nur die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg profitieren von den durch die Betreuer der Feuerwehr Gemeinde Haibach bei ihnen abgehaltenen Schulungen. Auch die Brandschutzerziehung in Schulen, Kindergärten oder Seniorenheimen gewinnt durch die Vorführungen des Rauchhauses. Im Gebäude befindet nun ein Rauchwarnmelder, so lässt sich das empfohlene Verhalten im Brandfall spielerisch nachstellen.

Ob für die Brandschutzerziehung, die Öffentlichkeitsarbeit, oder die Ausbildung im Hinblick auf taktische Ventilation beim Löschangriff, Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau steht den Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg nun wieder ein hochwertiges Ausbildungsmittel zur Verfügung.Rauchhaus2a 01
v.l.n.r. Rauchhausverantwortlicher Thoma Richard, FF Haibach, Vorstandsvorsitzender Jürgen Schäfer, Haibachs 1. Bürgermeister und stv. Landrat Andreas Zenglein, KBI Frank Wissel, Kdt. Michael Bauecker

Rauchhaus3 01 01

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Schutzleiterprüfeinrichtung bei Stromerzeugern der Feuerwehr

Sehr geehrte Damen und Herren,

da nach den aktuellen Fassungen der einschlägigen Normenreihen die Schutzleiterprüfvorrichtung nicht mehr grundsätzlicher Bestandteil der Feuerwehr-Stromerzeuger ist, bestehen vereinzelt Unsicherheiten im Hinblick auf die ordnungsgemäße Prüfung der ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel nach dem Einsatz. Daher hat die KUVB in Abstimmung mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. und dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr eine entsprechende Information erarbeitet und im KUVB Feuerwehrportal zum Download bereitsgestellt.

Mit freundlichen Grüßen

I. A.

Thomas Roselt

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Dipl.-Ing. (FH) Thomas Roselt Aufsichtsperson

Geschäftsbereich I Prävention  Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) Bayerische Landesunfallkasse (Bayer. LUK) Ungererstraße 71 80805 München

Tel.: 089 36093-234 Fax.: 089 36093-349 KUVB Feuerwehrportal

Am Donnerstag, den 29.06.2017 wurde das neue HLF 10 bei der Feuerwehr Gemeinde Haibach in Dienst gestellt. Das Fahrzeug basiert auf einem Mercedes-Benz Fahrgestell mit einem Ziegler Aufbau. Neben der bekannten Standardbeladung sind eine Rettungsplattform, ein Motortrennschleifer und eine Rettungssäge an Bord. Das HLF 10 ist eine Ersatzbeschaffung für ein LF 8-Unimog aus dem Jahr 1982, das bis zur Fusion der Haibacher Wehren bei der Feuerwehr Grünmorsbach stationiert war. Weitere Infos und Bilder unter https://www.ziegler.de/de/news-infos

HLF 10 am 06.07.2017 01

Deutscher Feuerwehrverband und Waldeigentümer appellieren an Waldbesucher

Berlin – Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat die Waldbrandstatistik für das Jahr 2016 veröffentlicht. Die gute Nachricht ist, dass sich die Zahl der Waldbrände im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr fast halbiert hat und um 43 Prozent (2016: 608 Waldbrände; 2015: 1.071) zurückgegangen ist. Dabei wurde mit 232 Waldbränden die größte Anzahl in Brandenburg verzeichnet.  Die schlechte Nachricht: Ein großer Teil der Waldbrände ist auf Brandstiftung zurückzuführen. Daher warnen der Deutsche Feuerwehrverband und die AGDW – Die Waldeigentümer vor dieser Gefahr und rufen die Waldbesucher dazu auf, besonders aufmerksam zu sein. „Waldbrände gefährden Menschenleben – auch das von Einsatzkräften – und zerstören die Existenz ganzer Familienforstbetriebe“, sagte Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer. „Da Wälder viele Generationen für ihr Wachstum benötigen, braucht es Jahrzehnte, bis ein zerstörter Wald wieder nachgewachsen ist.“ 

Fast die Hälfte der Waldbrände im vergangenen Jahr ist auf Brandstiftung und leichtsinniges Verhalten zurückzuführen. 158 Waldbrände auf 40 Hektar wurden vorsätzlich herbeigeführt – damit ist die Brandstiftung die häufigste Brandursache. 140 Waldbrände auf 64 Hektar entstanden durch Fahrlässigkeit. „Prävention ist hier wichtig, um den Wald auch für kommende Generationen zu erhalten. Die Feuerwehren arbeiten nicht nur im Einsatzfall eng mit den Forstbehörden und den Waldbesitzern zusammen“, sagte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Dass Brandstiftungen auch in diesem Jahr eine Hauptursache für Waldbrände sind, zeigt sich in Brandenburg: Bei den 101 Bränden, die zwischen März und Juni registriert wurden, wird vermehrt von Brandstiftung als Ursache ausgegangen.

Vor diesem Hintergrund warnen die beiden Präsidenten zu Guttenberg und Ziebs vor dieser Gefahr. An Tagen anhaltender Trockenheit sollten Waldbesucher besonders aufmerksam sein und sofort reagieren, wenn der Ansatz eines Brandes entdeckt wird. Gleichzeitig warnen sie aber auch davor, beim Spaziergang durch den Wald selbst einen Brand zu verursachen.

Zu Guttenberg wies auf die Gesetze und Regeln hin, die im Wald gelten: Dazu zählt, dass man ein Grillfeuer nur an offiziellen Feuerstellen entzünden darf. Bei offenem Feuer außerhalb des Waldes muss man einen Mindestabstand von 100 Metern zum Waldrand einhalten. Und ganz wichtig: Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt in vielen Bundesländern ein absolutes Rauchverbot im Wald, in einigen Bundesländern gilt das Rauchverbot das ganze Jahr.
Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes wies darauf hin, dass bei Entdeckung eines Brandes sofort die Feuerwehr alarmiert werden müsse. Hartmut Ziebs: „Wählen Sie den kostenfreien Notruf 112. Die Leitstelle fragt dann nach präzisen Angaben zu Ort und Umfang des Brandes und sendet entsprechend Einsatzkräfte.“ Welche Ausmaße ein Waldbrand einnehmen könne, sei in Portugal wieder deutlich geworden. „Daher ist es wichtig, sich als Waldbesucher verantwortungsbewusst zu verhalten und aufmerksam gegenüber dieser Gefahr zu sein“, sagte Ziebs.

Die Waldbrandstatistik ist online unter www.ble.de zum Download verfügbar.

Eine Rettungsgasse für Einsatzkräfte rettet Leben

Feuerwehrverbände fordern schwer entflammbare Bus-Innenausstattung

Berlin – „Bilden Sie bei Staus auf der Autobahn immer eine Rettungsgasse!", fordern Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), und Alfons Weinzierl, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Bayern. Hintergrund ist der tragische Busbrand, bei dem gestern in Münchberg (Bayern) 18 Menschen ums Leben gekommen waren. „Unsere Kräfte sind gut ausgebildet und haben Erfahrung in derartigen Lagen – trotzdem konnten sie den im brennenden Bus eingeschlossenen Menschen nicht mehr helfen. Durch eine korrekt gebildete Rettungsgasse kommen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei schnellstmöglich an die Einsatzstelle, ohne dass wertvolle Zeit vergeht", erklären sie.

Ziebs und Weinzierl fordern schwer entflammbare Innenausstattungen in Rei-sebussen: „Diese verhindern die blitzartige Ausbreitung des Feuers." Sie begrüßen die europäischen Vorschriften für automatische Brandmeldeanlagen in allen vom Fahrer nicht direkt einsehbaren Bereichen sowie die Ausstattung des Motorraums mit einer Löschanlage: „Hierdurch können Brände bereits in einem frühen Stadium erkannt und bekämpft werden." Die Verbands-Chefs appellieren zudem an alle Autofahrer, bei einem Unfall Hilfe zu leisten: „Ein richtig eingesetzter Feuerlöscher kann einen Entstehungsbrand stoppen und damit Leben retten!"

In Münchberg waren mehr als 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren vor Ort. „Unsere ehrenamtlichen Kräfte sind das Rückgrat des Flächen deckenden Brandschutzes in Deutschland", bekräftigt DFV-Präsident Ziebs. LFV-Vorsitzender Weinzierl ergänzt: „Allein in Bayern sind mehr als 311.000 Männer und Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren aktiv – das ist ein Drittel der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen Deutschlands!"

Presseinformation Nr. 31/2017 vom 4. Juli 2017

Newsletter LFV Bayern e.V.

Ausgabe 05-2017

Aktuelle Florian kommen-Ausgabe

Lesen Sie jetzt die 113. Ausgabe von Florian kommen.

Besonders dürfen wir hinweisen auf

- die Novellierung des Bayerischen Feuerwehrgesetztes, - den Artikel zur Personenbeförderung von Kindern in Einsatzfahrzeugen, - das Informationsmaterial für Flüchtlinge und Migranten und - das neue einheitliche Kinderfeuerwehr-Logo.

Hier geht´s zur 113. Ausgabe.

Änderungen zum Bayerischen Feuerwehrgesetz seit 01.07. 2017 in Kraft

Das Gesetz zur Änderung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes und des Gesetzes über Zuständigkeiten im Verkehrswesen wurde im Bayerischen Gesetz- und Verordnungsblatt, Nr. 11 vom 30.06.2017 veröffentlicht und damit bekanntgemacht. Das Gesetz ist seit dem 01.07.2017 in Kraft.

Sobald uns eine durchgeschriebene Lesefassung vorliegt, werden wir diese selbstverständlich zur Verfügung stellen.

In Bezug auf Kinderfeuerwehren erlauben wir uns jedoch bereits jetzt folgenden Hinweis, der mit dem StMIBV und der KUVB abgestimmt wurde:

Art. 7 Abs. 1 BayFwG lautet künftig wie folgt: "Bei den Freiwilligen Feuerwehren können für Minderjährige ab dem vollendeten 6. Lebensjahr Kindergruppen gebildet werden."

Dies bedeutet, dass die Kinderfeuerwehren / Kindergruppen, die bislang dem Feuerwehrverein angegliedert sind, nicht automatisch in die gemeindliche Einrichtung Feuerwehr übergehen.

Will die Freiwillige Feuerwehr als gemeindlichen Einrichtung eine Kindergruppe einrichten oder aus dem Feuerwehrverein übernehmen, ist hierfür eine Absprache mit der Gemeinde und deren Zustimmung erforderlich. Erst mit der Zustimmung der Gemeinde wird die Kindergruppe Teil der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr mit der Folge, dass dann auch die Verantwortlichkeit auf den Kommandanten übergeht.

Zugleich gilt ab der Zustimmung der Gemeinde auch der gesetzliche Unfallversicherungsschutz für die Angehörigen der Kinderfeuerwehren. Im Falle eines Unfalls ist die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) mittels einer (elektronischen) Unfallanzeige zu informieren. Es gelten die gleichen Regelungen und Abläufe wie im Bereich der Jugendlichen und Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren.

Belegung freier Lehrgangsplätze an den Feuerwehrschulen

Auf der Seite http://www.sfs.bayern.de/cgi-perl/lega-display.pl der Staatlichen Feuerwehrschulen in Bayern werden freie Lehrgangsplätze in Lehrgängen veröffentlicht, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht besetzt werden konnten.

Da der Lehrgangsbedarf seit Jahren nicht vollständig gedeckt werden kann, bietet es sich daher an, dass die Feuerwehren diese Seite nach Lehrgängen, die Sie unbedingt brauchen, durchsuchen und ggf. dadurch zusätzliche Lehrgänge für sich belegen können.

Das Anmeldeverfahren (Feuerwehr – Gemeinde – Kreisbrandrat – Regierung) bleibt grundsätzlich gleich. Jedoch sollte die Feuerwehr sofort mit dem jeweiligen Kreisbrandrat Verbindung aufnehmen, damit dieser bei der zuständigen Regierung den Platz gleich reservieren kann, bis die schriftliche Anmeldung dann dort vorliegt.

Aus Sicht des LFV Bayern, der sich ständig für ein höheres Lehrgangsangebot einsetzt, wäre es sehr schade, wenn angebotene Lehrgangsplätze nicht zu 100% genutzt werden könnten.

Grisu hilft! Helfen Sie mit!

Grisu ist ab sofort mit Strahlrohr erhältlich!

Außerdem können Sie jetzt mit dem Einsteiger-Paket", dem "Profi-Paket" und dem limitierten "Rundumsorglospaket" richtig sparen. Feuerwehren, die in diesem Jahr ein Gründungsjubiläum feiern und Kinderfeuerwehren erhalten auf das Einsteiger-Paket einen zusätzlichen Rabatt von 10 % Rabatt oben drauf.

Das Bestellformular finden Sie hier.

Sanierungsmaßnahmen im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain abgeschlossen

Anerkennung für die Einsatzkräfte

Zu den nun fertiggestellten Verbesserungen des Feuerwehrerholungsheims „St. Florian“ zählen die aufwendige Sanierung der Küche, die Sanierung von 28 Bädern und die Erneuerung der Brandmeldeanlage. Zur weiteren Verbesserung des Brandschutzes wurden darüber hinaus 120 Türen ausgetauscht.

Staatssekretär Eck: „Damit bietet das Feuerwehrerholungsheim seinen Gästen einen zukunftsfähigen und zeitgemäßen Standard im Bereich Komfort und Sicherheit!“ „Der verdienten Erholung unserer tüchtigen Feuerwehrleute steht nichts mehr im Weg!“

Für weitere Informationen bitte hier klicken.

Mit STARS4KIDS zum Audi Cup 2017!

Gerne weisen wir auf die aktuelle Aktion der Stiftung STARS4KIDS hin:

„Eine tolle neue Stadion-Aktion der Stiftung STARS4KIDS bringt Sie in die Münchener Allianz Arena zum Audi Cup 2017.

Das alle zwei Jahre durchgeführte internationale Vorbereitungsturnier ist eines der wichtigsten im europäischen Fußball, bei dem man die neuen Stars der Saison 2017/18 live zu sehen bekommt. Am 1. August 2017 kommt es zur nun schon fünften Auflage des Audi Cups in der Münchner Allianz Arena. Neben dem Gastgeber FC Bayern München konnte Audi mit dem FC Liverpool, Atlético Madrid und dem SSC Neapel drei europäische Spitzenteams für dieses Highlight verpflichten.

Mit dieser tollen Ticket-Aktion bringen wir Sie in die Allianz-Arena, wo Sie am ersten Tag des Audi Cups (01.08.17) die zwei Halbfinal-Spiele live mitverfolgen können:

- 1. Halbfinale (Spielbeginn 17:45 Uhr): Atlético Madrid – SSC Neapel - 2. Halbfinale (Spielbeginn 20:30 Uhr): FC Bayern München – FC Liverpool

Für gerade einmal 35,- EUR erhalten Sie:

- eine Eintrittskarte für den ersten Tag des Audi Cups (01.08.17; ab 17:45 Uhr) + ein T-Shirt „München“ + einen originalen FC Bayern München-Fanschal + zwei Packungen Kaugummi.

Gemeinsam mit dem FC Bayern München und Audi kann STARS4KIDS weltweit Kindern in Not helfen, denn 4,- EUR von jedem verkauftem Ticket-Paket kommen den STARS4KIDS-Kinderhilfsprojekten zugute.

Bestellungen sind bis zum 10.07.2017, 12.00 Uhr ausschließlich unter www.stars4kids.org/produkt/audi-cup-2017/ - und nur solange der Vorrat reicht - möglich.

Die Tickets gelten übrigens für alle - egal ob groß oder klein!

Weitere Informationen zur Aktion und zur Stiftung STARS4KIDS selbst unter www.stars4kids.org

Was wäre eine Fahne ohne die zugehörigen Fahnenbänder?

Gestiftet von der Fahnenmutter oder dem Partnerverein, gewidmet den Toten oder Gruß zum Jubiläum - viele Vereine sammeln im Lauf der Zeit eine stattliche Zahl der Bänder an. "Diese Tradition stammt aus dem militärischen Bereich, ebenso wie die Fahnen selbst," weiß Dr. Florian Englmaier, Geschäftsführer von Fahnen Kössinger, einer der führenden Fahnenstickereien, die schon auf fast 90 Jahre Bestehen zurückblicken kann. Der Bund verleiht sie an Truppenteile der Bundeswehr oder an ausländische Armeen, immer in der Waffenfarbe des Truppenteils, der das Band erhält.

Schützenvereine haben diese Tradition der Ehrenbänder übernommen. Doch hier haben die Bänder inzwischen eine andere Funktion. Sie sind kein Sinnbild für die besondere Tapferkeit oder gefährliche Einsätze, sondern ein Symbol für freundschaftliche Verbindungen zwischen den Vereinen. Es ist eine besondere Ehre für einen Verein, wenn ein Fahnenband überreicht wird. Fahnen Kössinger berät seine Kunden, welche Bänder zum jeweiligen Anlass - Gründungsfeste, die Fahnenweihe oder eine Wallfahrt - angebracht sind. Die Tradition ist vor allem in Süddeutschland und im Alpenraum verbreitet. "Feste Regeln, wer ein Fahnenband überreicht, gibt es dabei nicht", so Englmaier. Es hat sich allerdings durchgesetzt, dass sich Festverein und Patenverein gegenseitig mit einem aufwendig gestalteten Band ihre Verbundenheit ausdrücken. Dazu kommen in der Regel Bänder der Fahnenmutter und der Fahnenjungfrauen sowie ein Band der politischen Gemeinde zum Gedenken an die Verstorbenen. Auch der Schirmherr, der Festausschuss, der Vereinsvorstand oder der Fahnenjunker bedanken sich häufig mit einem Band für ihre Ehre. Manchmal stiften auch die aktiven Mitglieder ein eigenes Band. Da die meisten Bänderringe maximal zwölf Fahnenbänder fassen, ist es Aufgabe des Fähnrichs, eine Auswahl zu treffen, welche Bänder zu dem jeweiligen Fest mitgenommen werden. Lediglich das Totenband sollte immer an der Fahne sein, meist auch das Band der Fahnenmutter.

Mehr Infos zu den Fahnenbändern von Fahnen Kössinger finden Sie unter https://www.fahnen-koessinger.de/vereinsfahnen/fahnenbaender.html

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"Gruppe der Freiwilligen Feuerwehren des Hutzelgrundes zur Leistungsprüfung angetreten“  - Mit diesem Befehl begann am vergangenen Samstag die Abnahme der Leistungsprüfung der Feuerwehren Gunzenbach, Hohl, Reichenbach und Rothengrund auf dem Festplatz in Reichenbach. Nach 4 Wochen gemeinsamen übens, unter Führung des Hohler Kommandanten Uwe Waldschmitt, konnten die Feuerwehren des Hutzelgrunds drei gut vorbereitete und bunt gemischte Gruppen zur Abnahme der Leistungsprüfung „Wasser – Variante III“ vorstellen.

Trotz Auslosung der Funktionen unmittelbar vor der Prüfung und Anlaufschwierigkeiten in der dritten Gruppe, konnten alle Teilnehmer der zukünftigen Freiwilligen Feuerwehr Hutzelgrund ihre gemeinschaftliche Leistung im Beisein unseres Bürgermeisters Felix Wissel und zahlreichen Zuschauern unter Beweis stellen. So nahmen am Ende 15 Kameraden und 6 Kameradinnen ihre Abzeichen in den verschiedenen Stufen Bronze bis Gold-Rot aus den Händen der kritischen Schiedsrichter KBI Frank Wissel, Andreas Waldschmitt und Reinhold Schmitt entgegen.

Bereits vor dem Beschluss des Gemeinderates zum Bau eines gemeinsamen Feuerwehrwehrhauses und dem damit verbundenen Zusammenschluss der Hutzelgrundfeuerwehren, führten die Feuerwehren aus Hohl, Reichenbach und Gunzenbach schon viele gemeinsame Veranstaltungen durch, was den gemeinschaftlichen und mit großer Mehrheit beschlossenen Zusammengang beschleunigt.

LP HG

Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Geiselbach die Freigabe zur Beschaffung eines neuen hydraulischen Rettungssatzes für die FF Geiselbach erteilt.  Die Zuwendung in Höhe von 6.000 € erfolgt aus dem Sonderförderprogramm zur Modernisierung älterer hydraulischer Rettungssätze.

Die FF Kleinkahl lädt vom 22. bis 23.07.2017 zu ihrem diesjährigen Kartoffelfest am Feuerwehrgerätehaus ein.

Am 23.07. findet um 10 Uhr ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche mit anschließender Festzug zum Feuerwehrgerätehaus statt. Am Feuerwehrgerätehaus findet dann die Segnung und Übergabe des neu gekauften Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 statt. Das Fahrzeug wurde gebraucht gekauft und ersetzt ein älters Tanklöschfahrzeug gleichen Typs.

Der Landkreis Aschaffenburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Fachkraft für den abwehrenden Brandschutz Techn. Sachbearbeiter/in in der Qualifikationsebene 3

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle im Arbeitsbereich Feuerwehrwesen und Katastrophenschutz für die Aufgaben der Brandschutzdienststelle. Bei entsprechender Aufteilung kann die Aufgabe auch von Teilzeitkräften wahrgenommen werden.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Erstellen von schriftlichen Gutachten im Zuge von Bauleitplanungen, in Planfeststellungsverfahren und in Baugenehmigungsverfahren
  • Beurteilung der Löschwasserversorgung
  • Teilnahme bei der Abnahme von Sonderbauten und der Überprüfung von Versammlungsstätten
  • Prüfung von bauaufsichtlich geforderten Feuerwehrplänen
  • Inbetriebnahme und Betreuung von brandschutztechnischen Einrichtungen, wie z.B. Brandmeldeanlagen, Löschanlagen, Objektfunkanlagen
  • Mitarbeit in der Führungsgruppe Katastrophenschutz

Einstellungsvoraussetzungen sind:

  • Qualifikationsprüfung für die 3. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Natur-wissenschaft und Technik, fachlicher Schwerpunkt feuerwehrtechnischer Dienst (ehemals Laufbahnprüfung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst) oder vergleichbar

oder

  • Qualifikationsprüfung für die 2. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik, fachlicher Schwerpunkt feuerwehrtechnischer Dienst, abgeschlossener B III Lehrgang (Gruppenführer) und Vorliegen der Voraussetzungen für eine Ausbildungsqualifizierung für Ämter ab der 3. Qualifizierungsebene sowie die Bereitschaft hierzu
  • Führerscheinklasse B (alt Klasse 3)
  • Bereitschaft zur Wahrnehmung von Termin außerhalb der üblichen Dienstzeiten
  • Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten sowie Teamfähigkeit
  • Sicheres und überzeugendes Auftreten
  • ausgeprägte Sozialkompetenz

Wir bieten Ihnen:

  • unbefristete Vollzeitstelle mit beamtenrechtlicher Besoldung oder tariflicher Eingruppierung, je nach persönlichen Voraussetzungen
  • eine interessante Aufgabe in einem ansprechenden Arbeitsumfeld
  • Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes bei gleitender Arbeitszeit

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen der Leiter des Arbeitsbereichs Feuerwehrwesen und Katastrophenschutz, Herr Mauler ( 06021/394-314) oder das Personalamt des Landratsamtes, Herr Beck ( 06021/394-327) gerne zur Verfügung.

Nutzen Sie bitte vorzugsweise die Möglichkeit sich über unser Bewerberportal auf unserer Website www.landkreis-aschaffenburg.de bis zum 31.07.2017 direkt online zu bewerben!

Alternativ haben Sie die Möglichkeit einer schriftlichen Bewerbung an das

Landratsamt Aschaffenburg, Personalamt, Bayernstraße 18, 63739 Aschaffenburg.

Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgeschickt, daher bitten wir Sie bei einer schriftlichen Bewerbung um Zusendung von Kopien. Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens werden die Bewerbungsunterlagen nach den Bestimmungen des Datenschutzes vernichtet.

Am vergangenen Wochenende führte das Fachreferat Technik des KFV seinen traditionellen Fortbildungsausflug durch. Die von Stefan Ullrich geplante Veranstaltung ging dieses Jahr in die Schwäbische Alb und das Ostallgäu.

Zunächst führte uns unser Feuerwehrkamerad Dominik Allig bei seinem Arbeitgeber, der Firma Magirus in Ulm, durch die heiligen Hallen. Imposant waren die neue Fertigungshalle für Löschfahrzeuge und die Produktion der Drehleitern.

Am späteren Nachmittag bezogen wir dann unser Quartier in Buchloe im Ostallgäu, wo am Freitagabend ein Dorffest zu einem Besuch einlud. Am nächsten Morgen besuchten wir die Firma Spechtenhauser in Waal, den Hersteller der bekannten Chiemsee-Pumpen und konnten hier sehr interessante Einblicke in die Fertigungsprozesse gewinnen.

Da das Kulturelle auch nicht zu kurz kommen sollte, war der Stadtrundgang in Landsberg am Lech ein guter Zwischenstopp zur Kurz-Wallfahrt ins Kloster Andechs, wo göttlicher Beistand für die künftige Fachreferatsarbeit erbeten wurde. Die Arbeit der Mönche wurde durch die anschließende Verkostung diverser Bierspezialitäten unterstützt.

Am Samstagabend lud uns die Feuerwehr Buchloe zu einem Rundgang in ihr neu errichtetes Feuerwehrhaus ein, wo es einige staunende Gesichter gab. Den Abend ließen wir dann in einem schönen Biergarten ausklingen.

Am Sonntagmorgen wurde die Heimreise angetreten. Ein interessantes Wochenende ging damit zu Ende, aber für 2018 ist ja wieder was geplant....!
Christian Schüßler, KBM Technik

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