Am heutigen Abend ist gegen 19.00 Uhr ein mit 24 Tonnen Tiefkühlfleisch beladener Sattelzug kurz vor der Anschlussstelle Rohrbrunn in Fahrtrichtung Würzburg aus bislang ungeklärter Ursache umgekippt. Der holländische Lastzug kam in einer Böschung neben der Fahrbahn auf der rechten Seite zum Liegen. Die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff und der diensthabende Kreisbrandmeister Marco Eich wurden um 19.04 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Da sich der Fahrer bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte unverletzt aus seinem Führerhaus befreien konnte, beschränkte sich die Tätigkeit der Feuerwehren zunächst auf die Absicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle und die Sicherung des Lkw. Zur Bergung muss der Sattelzug vollständig entladen werden. So werden die 2000 jeweils 12 kg schweren Hähnchenbrust-Kartons seit Stunden von Feuerwehrkräften bei strömendem Regen per Hand aus- und auf einen anderen Sattelzug umgeladen. Die Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg ist derzeit noch voll gesperrt. Die Ausleitung erfolgt an der Anschlussstelle Weibersbrunn. Die Bergungsarbeiten werden sich voraussichtlich noch 3 Stunden hinziehen (Stand 23.00 Uhr). Zur Unterstützung wurden noch die Feuerwehren Hessenthal und Dammbach hinzualarmiert. Die Feuerwehren sind unter der Leitung des Weibersbrunner Kommandanten Fred Gellner mit 80 Kräften und 14 Fahrzeugen im Einsatz.

Von Montag, den 17.10, bis Samstag, den 22.10, fand im Landkreis Aschaffenburg 2016 der jährliche Wissenstest statt. 39 verschiedene Jugendfeuerwehren mit 322 Jugendlichen nahmen an dem diesjährigen Wissenstest teil.
In sechs verschiedenen Gemeinden war das Fachreferat Jugendarbeit unterwegs, um die Jugendlichen in Praxis und Theorie zu prüfen.


Das diesjährige Thema des Wissenstest war Brennen und Löschen. Zu Beginn der Prüfung wurde den Jugendlichen der theoretische Teil vorgelegt, welche alle Jugendlichen mit Erfolg meisterten. In diesem wurden verschiedene Fragen zur Thematik gestellt. Es ging besonders um die Brandklassen, verschiedene Brände und Kleinlöschgeräte.
In der Praxis wurden die Feuerwehranwärter vor die Aufgabe gestellt eine Person mit einer Löschdecke richtig zu löschen. Dies meisterten alle Jugendlichen hervorragend. Auch gab es einen zweite Praxisübung für die Jugendlichen, die eine höhere Stufe des Wissenstest ablegten. Diese Feuerwehranwärter durften anhand eines Feuerzeuges das Verbrennungsdreieck erklären. Alle 322 Teilnehmer bestanden den Wissenstest mit großem Erfolg.


Allgemein schlossen 122 Jugendliche die Stufe 1 (Bronze), 68 Jugendliche die Stufe 2 (Silber), 61 Jugendliche die Stufe 3 (Gold), 41Jugendliche die Stufe 4 (Gold/Blau), 22 Jugendliche die Stufe 5 (Gold/Grün) und sogar 8 Jugendliche die Stufe 6 (Gold/Rot) ab.
Das Fachreferat Jugendarbeit bedankt dich besonders bei den FF Blankenbach, FF Kleinostheim; FF Bessenbach, FF Hösbach, FF Mömbris und FF Glattbach für die Räumlichkeiten, die die Feuerwehren dem Fachreferat Jugendarbeit für die Abnahme des Wissenstests zur Verfügung stellten und freut sich auf weitere zahlreiche Teilnahmen am Wissenstest im Jahre 2017.

Folgende Jugendfeuerwehren nahmen am Wissenstest teil:


JF Alzenau, JF Bessenbach, JF Dammbach, JF Daxberg, JF Feldkahl, JF Glattbach, JF Goldbach, JF Großostheim, JF Haibach, JF Heigenbrücken, JF Heinrichstahl, JF Hörstein, JF Hösbach, JF Hofstädten, JF Johannesberg, JF Kahl, JF Kälberau, JF Karlstein, JF Kleinkahl, JF Kleinostheim, JF Königshofen, JF Mainaschaff, JF Michelbach, JF Mömbris, JF Niedersteinbach, JF Rothenbuch, JF Rottenberg, JF Rückersbach, JF Sailauf, JF Schimborn, JF Schneppenbach, JF Schöllkrippen, JF Stockstadt, JF Waldaschaff, JF Wasserlos, JF Weibersbrunn, JF Wenighösbach, JF Wenigumstadt, JF Westerngrund. 
Anna Bott
Fachreferat Jugendarbeit

Erstmals wurde ein Lehrgang für Atemschutzgeräteträger in Vollzeit im Atemschutzzentrum in Goldbach durchgeführt.

Leider waren es letztlich beim ersten Lehrgang in Vollzeit nur 4 Teilnehmer, die den Lehrgang besuchten. Trotzdem stehen wir einem weiteren Lehrgang in Vollzeit in 2017 immer noch positiv gegenüber. Über entsprechende Rückmeldungen bezüglich eines Bedarfes würden wir uns freuen.

Die  neuen Atemschutzgerträger sind:

Julian Hench, Haibach

Maximilian Dworak, Aschaffenburg

Florian Repp, Mainaschaff

Florian Ludwig, Hösbach

Endspurt zu unserem Kreisfeuerwehrball am 12.11.2016 in der Hahnenkammhalle in Wasserlo - wir haben noch ca. 20 Karten für diesen Abend - also anmelden und mit dabei sein.

Wir freuen uns auf einen schönen Abend.

Welche Notfälle gibt es? Was ist Erste Hilfe? Was sind die fünf „W-Fragen“ bei einem Notruf? Mit diesen Themen startete die Erste Hilfe Ausbildung der Löschhaie am 29. Oktober im Feuerwehrhaus Haibach.


Dr. Nicole Stachelscheid, Kinderärztin im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau brachte den Kindern spielerisch die Möglichkeiten zur Ersten Hilfe näher. Die rund 30 Kinder waren direkt Feuer und Flamme, schließlich wollen sie in Zukunft auch als Nachwuchsfeuerwehrleute anderen Menschen in Not schnell und wirkungsvoll helfen. Mit beschriebenen Luftballons waren die Glieder der Rettungskette für die Löschhaie zum Greifen nahe. Die Kinder verstanden schnell, dass auch eine beruhigende erste Ansprache genauso zur Ersten Hilfe gehört wie die stabile Seitenlage bei Bewusstlosigkeit oder der Druckverband bei starken Blutungen.


Beeindruckend war für die Kids die spielerische Simulation einer Atemnot mittels Strohhalm am eigenen Körper. Auch für die Betreuerinnen und Betreuer war das Atmen durch den Strohhalm anstrengend, so dass diese, wie ihre Schützlinge, beim Thema „Atemerleichternde Körperhaltungen“ ganz Ohr waren.


Stefan Xhonneux, FF Haibach

Die Regierung von Unterfranken bewilligt der Gemeinde Laufach eine Förderung in Höhe von 42.600 € für einen neuen Versorgungs-LKW (V-LKW) für die Freiwillige Feuerwehr Laufach.

Die Ausschreibung erfolgt gemeinsam mit der Gemeinde Sennfeld, die einen baugleichen V-LKW beschafft.

Der neue V-LKW der FF Laufach ersetzt einen vorhandenen V-LKW mit Baujahr 1996.  

Am vergangenen Wochenende fand im Atemschutzzentrum des Landkreises Aschaffenburg in Goldbach und am Ladebahnhof Aschaffenburg wieder ein Lehrgang Bahnerden für Neueinsteiger statt. Nachdem am Freitag abend im ASZ unter der Leitung von Kreisbrandmeister Udo Schäffer die theoretischen Grundlagen vermittelt wurden, durften die 20 Teilnehmer aus den Feuerwehren Stockstadt, Kleinostheim, Aschaffenburg, Hösbach, Kahl und Heigenbrücken am Samstag den ganzen Tag über das theoretische Wissen im Aschaffenburger Ladebahnhof in die Praxis umsetzen. Vom Zusammenbau der Prüf- und Erdungsstangen bis hin zum kompletten Erden der Oberleitung musste jeder Teilnehmer alle Schritte eines Erdungsvorganges durchführen. Am Ende des Lehrgangs konnte KBM Schäffer allen Teilnehmern die erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang bestätigen.