Heute Vormittag gegen 11.00 Uhr brannte in der Würzburger Straße am Ortsausgang des Haibacher Ortsteils Grünmorsbach in Richtung Straßbessenbach der Motorraum eines mit medizinischem Flüssigsauerstoff beladenen Mercedes Sprinters. Der Fahrer erlitt dabei Brandverletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Da das Fahrzeug laut Mitteiler Sauerstoff geladen hatte, wurde außer den örtlichen Feuerwehren auch ein Großaufgebot an Spezialkräften und -geräten alarmiert. Die Feuerwehren Haibach und Bessenbach brachten den Brand mit 3 C-Rohren schnell unter Kontrolle, der Motorraum des Fahrzeuges brannte jedoch völlig aus und auch der Fahrerraum wurde in Mitleidenschaft gezogen. Da zunächst eine Beschädigung des Tanks nicht ausgeschlossen werden konnte, führte die Feuerwehr Stockstadt mit feuerwehreigenen Messgeräten Messungen durch, ein Gefahrstoffaustritt konnte allerdings nicht festgestellt werden. Die außerdem alarmierten Feuerwehren Goldbach, Großostheim, Waldaschaff und Aschaffenburg brachen daher ihre Alarmfahrt ab, bzw. mussten vor Ort nicht mehr tätig werden. Der 800 Liter fassende Tank wurde anschließend vorsorglich noch über einen längeren Zeitraum gekühlt. Die Würzburger Straße war während der Löscharbeiten in beide Fahrtrichtungen völlig gesperrt. Die Feuerwehren Haibach, Bessenbach und Stockstadt waren mit 9 Fahrzeugen und 58 Einsatzkräften im Einsatz. Die Kreisbrandinspektion war mit Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Martin Hock an der Einsatzstelle vertreten. Hinzu kamen noch 2 Fachberater ABC-Gefahren. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter einem Notarzt, einem Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Der Einsatz war gegen 12.45 Uhr beendet.

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Der Empfang von Statusmeldungen im Digitalfunk BOS war bisher ausschließlich in Integrierten Leitstellen in Bayern möglich. Darüber hinaus kann es aber auch erforderlich sein, die Statusinformationen auch in anderen Feuerwehreinrichtungen zu empfangen.

Das Bayer. Staatministrium des Innern, für Bau und Verkehr hat nun einem Empfang an anderen Stellen, wie z. B. Feuerwachen und Gerätehäuser, Kreiseinzatzzentrale usw., grundsätzlich zugestimmt.

Hierzu sind aber gewisse technische und organisatorische Voraussetzungen zu erfüllen und eine Zustimmung zur Statusausleitung bei der AS Bayern zu beantragen.

Es sind zunächst einige vorbereitende Gespräche zwischen TTB-ILS, TTB-KVB und dem Landratsamt und weiteren vorbereitenden Maßnahmen und Abklärungen erforderlich.

Wir werden nach ersten Sondierungen mit dem ZRF und der ILS über die genaue Umsetzung im Landkreis weiter berichten. Wir gehen derzeit davon aus, dass dies alles im Laufe des Jahres 2018 realisiert werden kann.

Jedes Jahr kommt es zu Bränden und Verletzungen aufgrund eines unsachgemäßen Umgangs mit Feuerwerkskörpern und Silvesterraketen. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

Wir haben für Sie folgende Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

  • Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerkhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hier kann es zu schwersten Verletzungen kommen! Kaufen Sie nur geprüfte Feuerwerkskörper. Artikel, die in Deutschland zum Verkauf zu Silvester freigegeben sind, müssen über eine Prüfnummer der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) verfügen.
  • Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst.

Die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg wünschen Ihnen einen geruhsamen und sicheren Jahreswechsel!

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A45 zwischen den Anschlussstellen Alzenau-Nord und dem Hanauer Kreuz sind am heutigen Abend (26.12.17) vier Personen leicht- bis mittelschwer verletzt worden. Aus bislang ungeklärter Ursache sind kurz vor dem Hanauer Kreuz ein Mercedes und ein Audi miteinander kollidiert und im Mittelstreifen bzw. im rechten Seitenstreifen zum Stehen gekommen.

Die Feuerwehren Kahl, Alzenau und Karlstein (Verkehrssicherungsanhänger) wurden um 18.57 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr  wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt, die Unfallstelle abgesichert und schließlich die Autobahn voll gesperrt. Weiter wurde die Einsatzstelle für die Unfallaufnahme ausgeleuchtet, die Bergungsdienste bei der Abholung der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge unterstützt und die Fahrbahn abschließend gereinigt.

Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst, der mit drei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst (Heiko Magel, Malteser Aschaffenburg) an der Unfallstelle war, in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Einsatzleiter Alexander Reuß (Zugführer der Feuerwehr Kahl) konnte auf insgesamt 40 Feuerwehrleute zurückgreifen, die mit acht Fahrzeugen ausgerückt waren. Kreisbrandinspektor Frank Wissel machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild vom Geschehen.

Der Feuerwehreinsatz war gegen 20:30 Uhr beendet.

Über die Art der Verletzungen, die Unfallursache sowie den Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Zum 01.01.2018 nimmt die Freiwillige Feuerwehr Schöllkrippen mit einer Gruppe von Feuerwehr-Sanitätern eine neue zusätzliche Arbeit als First Responder Standort auf.

Die Zustimmung des Zweckverbandes für Rettugnsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) ist erteilt. Die FF Schöllkrippen ist die 15. Feuerwehr, die im Landkreis Aschaffenburg als First Responder tätig ist.

First Responder kommt aus dem Englischen und heißt zu Deutsch: die erste Antwort bzw. zuerst Eintreffende.

Der First Responder soll das „therapiefreie Intervall“ verkürzen und überbrücken. Damit ist die Zeit gemeint, welche vom Geschehen des Unfalles oder der Erkrankung, über den Notruf, bis zum Eintreffen des Rettungswagens bzw. des Notarztes vergeht. Der First Responder ist somit ein zusätzliches Glied in der Rettungskette zwischen der Laienhilfe und der rettungsdienstlichen Versorgung. Je schneller qualifizierte Maßnahmen durchgeführt werden, desto günstiger sind die Prognosen für den Heilungsverlauf des Patienten.

Diese selbstgebastelten Weihnachtsgrüße erhielt ich von einer Familie aus Rheinland-Pfalz, mit der ich anlässlich des Lkw-Unfalls auf der A3 Kontakt hatte und möchte sie an alle Feuerwehrleute weitergeben.

Weihnachtsgruß Weinz Seite 1 01

Weihnachtsgruß Weinz Seite 2 01

Weihnachtsgruß 2017 18

   

Aktuelle Florian kommen-Ausgabe

Anfang Dezember erschien Nr. 115

Besonders zu beachten sind folgende Beiträge:

- Sonderförderprogramm für Jugendschutzausstattung - Sonderförderprogramm für Hilfeleistungssätze - Feuerwehr-Dienstausweis auch für Gemeinden von Vorteil - uvm.

Florian kommen können Sie hier herunterladen.

Wir suchen eine/n Fachreferenten/in

- für die Jugendfeuerwehr Bayern im Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. - im Jugendbüro Unterschleißheim - in Vollzeit (39,0 Std.) - ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt - befristet bis 31. Dezember 2019

Alle weiteren Infos finden Sie hier.

Letzte Chance

Minibuch "Meine Mama ist Feuerwehrfrau"

Bis März 2018 ist noch Gelegenheit das o.g. Minibuch bei uns zu bestellen. Also ergreifen Sie diese Chance die Büchlein an Kinder oder deren Eltern bei Tag der offenen Türen, Feuerwehraktionstagen oder sonstigen Veranstaltungen zu verteilen.

Bestellen können Sie mit diesem Formular.

WarnWetter-App des DWD

Aufgrund eines aktuellen Urteils ist es dem Deutschen Wetterdienst untersagt, die WarnWetter-App in ihrer jetzigen Form weiter zu betreiben.

Feuerwehrleute können sich für eine kostenfreie Version mit erweiterten Funktionen auf www.warnwetterapp.de/registrierung registrieren. Aufgrund des hohen Andrangs kann es jedoch zu Wartezeiten kommen.

Fahrsicherheitstraining für Maschinisten bayerischer Freiwilliger Feuerwehren 2018

2010 wurde das Fahrsicherheitstraining für Freiwillige Feuerwehren in Bayern als Projekt gestartet, um in einem Zeitraum von drei Jahren die Planung, Umsetzung und den Erfolg überprüfen zu können. Da sich dieses Präventionsangebot als äußerst erfolgreich herausgestellt hatte, wurde es bis 2017 immer wieder verlängert.

Aufgrund der anhaltend große Nachfrage und die hervorragenden Rückmeldungen, hat die Selbstverwaltung der KUVB beschlossen, die Unterstützung der Fahrsicherheitstrainings künftig als fortlaufendes Präventionsangebot unter den Qualifizierungsmaßnahmen aufzunehmen.

Hier finden Sie alle weiteren Informationen dazu.

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- Rauchwarnmelderpflicht ab dem 01.01.2018

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LFV-Logo

Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der LFV Bayern zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden.

1) Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.

2) Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht gelangen können.

3) Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen - vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!

4) Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.

5) Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.

6) Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.

7) Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.

8) Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.

9) Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Sie sind mittlerweile in allen Bundesländern verpflichtend. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel.


Quelle: LFV Bayern, DFV

Aufgrund eines aktuellen Urteils ist es Deutscher Wetterdienst untersagt, die WarnWetter-App in ihrer jetzigen Form weiter zu betreiben.

Feuerwehrleute können sich für eine kostenfreie Version mit erweiterten Funktionen auf https://www.warnwetterapp.de/registrierung registrieren. Aufgrund des hohen Andrangs kann es jeodch zu Wartezeiten kommen.


Quelle: LFV Bayern

Am 20.12.2017 wurde die Brandmeldeanlage der Fa. Polytop, Alte Häge 3 in Großostheim mit der ÜE 5010 zur ILS Bayer. Untermain aufgeschaltet.

Am 20.12.2017 wurde die Brandmeldeanlage der Fa. Materion GmbH Borsigstraße 10 in Alzenau mit der ÜE 2113 zur ILS Bayer. Untermain aufgeschaltet.

Zum 01.01.2018 wird der bisherige Betrag „209 000 EUR" durch „221 000 EUR" geändert. Der Betrag bezieht sich auf den Nettokaufpreis.

Am heutigen Montagmorgen brannte aus bislang ungeklärter Ursache in der Aschaffenburger Straße in Sailauf ein Einfamilienhaus. Ein 64-jähriger Hausbewohner erlitt dabei leichte Verletzungen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Feuerwehren Sailauf, Eichenberg, die Drehleiter aus Hösbach sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Markus Rohmann (Bessenbach) wurden um 06.42 Uhr zu dem Brand alarmiert. Da beim Eintreffen der Einsatzkräfte das Nebengebäude des Wohnhauses im Vollbrand stand und die Flammen bereits auf das Wohngebäude übergegriffen hatten, wurde umgehend die Alarmstufe erhöht und zusätzlich die Feuerwehr Laufach und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer alarmiert. Der Hausbewohner wurde bis zum Eintreffen der ersten Löschmannschaften schon von Nachbarn gerettet, die dazu die Hauseingangstür gewaltsam aufgebrochen hatten. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da das Haus zurückversetzt in den Hang gebaut ist und lediglich ein serpentinenartig angelegter Fußweg zum Gebäude führt. So wurden sowohl von der Aschaffenburger Straße als auch von dem oberhalb des Hauses liegenden Kirchenfeldweg Löschangriffe vorgenommen. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde eine rund 1 Kilometer lange Schlauchleitung verlegt. Bereits in der Anfangsphase waren 4 Atemschutztrupps mit 4 C-Rohren im Einsatz. Gegen 07.30 Uhr wurde noch die Feuerwehr Haibach dazu alarmiert. Über die Drehleitern aus Hösbach und Haibach wurden weitere Löschangriffe vorgenommen. Insgesamt waren 12 Atemschutztrupps im Einsatz. Das Feuer war schließlich gegen 08.15 Uhr unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauern nach wie vor an, es gilt jetzt die letzten Glutnester zu löschen. Ein angeforderter Fachberater-Bau überprüft aktuell die Standfestigkeit des Nebengebäudes. Das Wohnhaus ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Unter der Leitung des Sailaufer Kommandanten Claus Schmitt waren 76 Feuerwehrleute mit 15 Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter und 8 Personen des Rettungs- und Sanitätsdienstes anwesend. Einsatzende wird voraussichtlich gegen 12.00 Uhr sein.

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Das Atemschutzzentrum Goldbach ist vom 23.12.2017 bis zum 02.01.2018 geschlossen.

Im Einsatzfall kann nach Rücksprache mit der Kreisbrandinspektion über die ILS eine Alarmierung erfolgen. 

171214 Bild2 VU BAB45 Zubringer BAB66

Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden am Donnerstagabend (14.12.2017) um 20:28 Uhr die Feuerwehren Kahl, Alzenau und Karlstein (Verkehrssicherungsanhänger) auf die BAB 45 in Fahrtrichtung Gießen alarmiert.

Kurz nach dem Hanauer Kreuz auf dem Zubringer zur BAB 66 kam aus derzeit noch ungeklärter Ursache ein mit einem 19-jährigen Fahrer besetzter, mit Flüssiggas betriebener Opel Corsa nach links von der Fahrbahn ab und kam im  tieferliegenden Bankett auf der Fahrerseite zum Liegen.  Der Fahrer wurde durch das Unfallgeschehen in seinem schwer beschädigten Fahrzeug eingeschlossen.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde umgehend der Brandschutz sichergestellt, die Autobahn im Auftrag der Polizei voll gesperrt und die technischen Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Parallel dazu wurde der Rettungsdienst durch zwei Rettungsassistenten der Feuerwehr bei der Verletztenversorgung unterstützt. Aufgrund der misslichen Lage des verunfallten Fahrzeugs gestalteten sich die Rettungsarbeiten sehr schwierig. Um an das Unfallfahrzeug heranzukommen, mussten mehrere Büsche und Sträucher mit einer Kettensäge entfernt werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurde dann sowohl die B-Säule als auch später das Dach des Fahrzeugs mittels einer Rettungsschere entfernt, um eine möglichst schonende Patientenrettung ermöglichen zu können. Nach der Fahrzeugöffnung wurde der schwerverletzte Fahrer über ein Spineboard (Rettungsbrett) gerettet. Nach der Erstversorgung im Rettungswagen wurde der Verunfallte unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Einsatzleiter Florian Ritter (erster Kommandant der Feuerwehr Kahl) konnte auf 44 Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehren zurückgreifen. Der mitalarmierte Kreisbrandinspektor Frank Wissel unterstützte den Einsatzleiter. Da sich die Einsatzstelle im Main-Kinzig-Kreis befand wurde durch die Leitstelle Main-Kinzig der diensthabende technische Einsatzleiter der Feuerwehr Hanau Stefan Schönberg informiert und hinzugerufen. Dieser machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild vom Geschehen.

Von Seiten des Rettungsdienstes wurden zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug durch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain entsandt.

Über den entstandenen Sachschaden und die Unfallursache können seitens der Feuerwehr keine Aussagen gemacht werden.

171214 Bild VU BAB45 Zubringer BAB66