Um 9:36 Uhr wurde heute die Feuerwehr Stockstadt zu einem Zimmerbrand in die Dessauerstraße alarmiert. Kirchgänger hatten Brandrauch aus einem Fenster des Pfarrbüros wahrgenommen. Sofort nach dem Eintreffen ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr in das Gebäude vor. In der Teeküche konnte ein brennender Wasserkocher ausfindig gemacht werden. Dieser wurde abgelöscht und ins Freie gebracht. Im weiteren Verlauf wurde das Gebäude belüftet. Nach ca. einer Stunde war der Einsatz beendet. Die Feuerwehr Stockstadt war unter Einsatzleiter Frank Bott mit 34 Feuerwehrleuten und acht Fahrzeugen vor Ort.
Armin Lerch, FF Stockstadt

Die Feuerwehr Krombach vermisst seit dem Hochwassereinsatz zwei Euro-Blitzlampen der Fa. Horizont. Die Lampen waren mit Etiketten SW 2000 beklebt.

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Dafür haben wir zwei Winkerkellen die nicht uns gehören!

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Die Aufräumarbeiten im Kahlgrund gehen auch heute weiter. Um 08.30 Uhr wurden die Feuerwehren des Marktes Mömbris zur Beseitigung weiterer Unwetterschäden alarmiert. Auch die Feuerwehr Krombach musste zu unwetterbedingten Einsätzen ausrücken. Die Arbeiten werden wohl wieder den ganzen Tag andauern. Seit Einsatzbeginn am Donnerstagnachmittag werden die Einsatzkräfte von der Verpflegungs- und Logistikkomponente des Landkreises Aschaffenburg, die von den Feuerwehren Goldbach und Hohl gestellt wird, mit warmem Essen, Getränken und anderen Leckereien versorgt. Aktuell sind wieder um die 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Unterstützung erhalten sie von 20 freiwilligen Helfern, die sich im Feuerwehrgerätehaus Mömbris eingefunden und ihre Hilfe angeboten haben.

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich gestern Abend gegen 19.00 Uhr auf der Autobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld ereignet. Der Fahrer eines Kleinbusses war auf einen mit medizinischen Sauerstoff beladenen Gefahrgut-Lkw aufgefahren. Der 25-jährige Fahrer des polnischen Fahrzeuges wurde bei dem Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Seine beiden Mitfahrerinnen wurden nur leicht verletzt. Um 18.53 Uhr wurden die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff sowie die Feuerwehren Marktheidenfeld und Altfeld aus dem Landkreis Main-Spessart zu dem Unfall alarmiert. Außerdem fuhren Kreisbrandmeister Marco Eich (Waldaschaff) sowie Kreisbrandinspektor Bertram Werrlein (Marktheidenfeld) die Einsatzstelle an. Der Fahrer war im Beinbereich in seinem völlig demolierten Fahrzeuge eingeklemmt und musste von den Feuerwehrleuten mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Im Anschluss an die medizinischer Erstversorgung vor Ort wurde er von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Feuerwehren übernahmen außer der Erstversorgung der technischen Rettung des Patienten und die Absicherung der Unfallstelle. Weiter wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt und der Verkehr an der Anschlussstelle Rohrbrunn ausgeleitet. Aufgrund der Erstmeldung, dass es sich bei einem der beteiligten Fahrzeuge um einen Gefahrgut-Lkw handelt, wurde vorsorglich ein Großtanklöschfahrzeug mit Pulverlöschanhänger an die Einsatzstelle beordert. Die Ladung blieb jedoch unbeschädigt, es trat kein Gefahrstoff aus. Einsatzleiter Michael Böhmerl, stv. Kommandant der Feuerwehr Weibersbrunn standen 40 Einsatzkräfte, die mit 12 Fahrzeugen ausgerückt waren, zur Verfügung. Der Rettungsdienst war mit 15 Personen, 5 Fahrzeugen und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Der Einsatz war gegen 22.30 Uhr beendet.

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Nachdem die Einsatzkräfte bis heute früh um 04.00 Uhr durchgearbeitet hatten, wurden die Feuerwehren nach Hause entlassen. In einer Lagebesprechung um 07.00 Uhr im Feuerwehrhaus Mömbris wurde das weitere Vorgehen besprochen. Ab 07.30 Uhr wurden wieder Feuerwehren alarmiert. Seitdem werden pausenlos Keller leergepumpt, und Gebäude, Grundstücke und Straßen von Schlammassen befreit. Zur Unterstützung der Einsatzkräfte kommen auch 2 Großkehrmaschinen und Radlader zum Einsatz. Aktuell (Stand 15.00 Uhr) sind rund 80 Feuerwehrkräfte im Bereich Mömbris tätig. Seit gestern Nachmittag wurden rund 400 Einsatzstellen abgearbeitet. Neben den Überflutungen bestand außerdem die Gefahr, dass die Kahl über die Ufer tritt. So wurden vorsorglich im Bereich der Herrnmühle in Alzenau-Michelbach und in Blankenbach Barrieren aus Sandsäcken errichtet um das zu Verhindern. Außerdem wurde über das Katastrophenschutzwarnsystem KATWARN eine Warnung für die an der Kahl anliegenden Gemeinden ausgelöst. Zeitweise waren bis zu 650 Kräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk im Einsatz. Unbürokratisch wurden die Feuerwehren vom Kieswerk Weber aus Großostheim mit Sand für die Befüllung tausender Sandsäcke versorgt. Die Kahlgrundbahn ist zwischen Mömbris und Michelbach noch bis voraussichtlich Sonntagfrüh gesperrt. Es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Um 17.00 Uhr werden sich Innenstaatssekretär Gerhard Eck und der Vorsitzende des Haushaltsausschusses Peter Winter vor Ort einen Überblick über die Sachschäden verschaffen. Landrat Dr. Ulrich Reuter hat sich bereits gestern Abend bei den zahlreichen Einsatzkräften für ihren Einsatz bedankt.

Nachdem die letzten Einsatzkräfte zunächst heute früh gegen 04.00 Uhr entlassen wurden. Gehen die Aufräumarbeiten heute Vormittag weiter. Aktuell werden die ersten Feuerwehren wieder alarmiert. Nach wie vor stehen zahlreiche Gebäude im Markt Mömbris unter Wasser. Teilweise wird schweres Räumgerät für die Aufräumarbeiten benötigt. Wie berichtet waren gestern über 650 Einsatzkräfte bis in die Morgenstunden im Einsatz.

Der Markt Mömbris hat zwischenzeitlich eine Service-Nr. eingerichtet unter der betroffene Bürger Auskünfte erhalten können, bzw. unter der weitere Schäden gemeldet werden können.

Die Telefonnummern lauten 06029/70516 oder 06029/70518

Wir halten Sie über das Einsatzgeschehen weiter auf dem laufenden!

Heute Mittag zog ein heftiges Unwetter über den Kahlgrund im Landkreis Aschaffenburg. Aufgrund der Regenfälle in den vergangenen Tagen und dem Unwetter wurden in der Folge zahlreiche Straßen und Keller überflutet.

Hauptsächlich betroffen waren die Stadt Alzenau, der Markt Mömbris, sowie die Gemeinde Krombach. Die ersten Feuerwehren wurden gegen 15.00 Uhr zu vollgelaufenen Kellern und überfluteten Straßen alarmiert. Die Staatsstraße 2305 stand zentimeterhoch unter Wasser und musste zwischen Michelbach und Schimborn gesperrt werden. Die Kahlgrundbahn zwischen Kahl und Schöllkrippen musste ihren Verkehr einstellen, es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Kreisstraße AB 18 zwischen Niedersteinbach und Dörnsteinbach und die Verbindungsstraße zwischen Krombach und Schöllkrippen wurden ebenfalls gesperrt. Einsatzschwerpunkt waren die Mömbriser Ortsteile Brücken, Mensengesäß, Niedersteinbach und Strötzbach sowie die Gemeinde Krombach. Hier schossen die Wasser- und Schlammassen durch die Straßen und Grundstücke. In Krombach löste sich u.a. ein Heizöltank aus seiner Verankerung und Heizöl lief aus. Teilweise stand das Wasser meterhoch in den Kellern. Kurzzeitig fiel dort auch der Strom aus. Der Ortsteil Oberschur war wegen überschwemmter und verschmutzter Fahrbahn nicht zu erreichen. In den betroffenen Straßen wurden die Gebäude mit Sandsäcken gegen weitere Überflutungen geschützt. Weiter wurden Keller und Gebäude mit Pumpen, Tauchpumpen und Wassersaugern von den Wassermassen befreit. Die verschlammten Straßen wurden mit Wasser gesäubert.

Während sich die Lage in Krombach langsam entspannt, werden die Einsatzkräfte im Markt Mömbris wohl noch die ganze Nacht durcharbeiten. Weiterer Einsatzschwerpunkt ist das erwartete Hochwasser der Kahl. Hier wird in Blankenbach und im Bereich der Herrnmühle bei Michelbach mit Überflutungen gerechnet. Dazu werden seit ca. 18.00 Uhr in Großostheim und Alzenau Sandsäcke gefüllt und an die Einsatzstellen gefahren. Dort wurden mehrere Tausend Sandsäcke verbaut.

Aus dem Landkreis sind bis auf wenige Einsatzreserven alle Feuerwehren im Einsatz. Sie werden dabei von der Feuerwehr Aschaffenburg, Feuerwehren aus dem Landkreis Miltenberg und Kräften des Technischen Hilfswerks aus Alzenau und Aschaffenburg unterstützt.

Aktuell sind rund 650 Einsatzkräfte im betroffenen Gebiet im Einsatz. Es wurden bereits über 350 Einsatzstellen abgearbeitet. Die Einsätze werden von den Abschnittsführungsstellen in Alzenau-Wasserlos, Mömbris und Schöllkrippen aus koordiniert. Die Gesamteinsatzleitung obliegt der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg. Landrat Dr. Ulrich Reuter verschaffte sich zunächst einen Überblick in der Kreiseinsatzzentrale und anschließend noch vor Ort.

In der Nacht vom 03. auf 04.05.2017 wurde in das Gerätehaus Waldaschaff eingebrochen und Rettungsgeräte gestohlen.

Da immer wieder in Feuerwehrgerätehäuser eingebrochen wird, bitte ich um eine Kontrolle des Einbruchschutzes der Gerätehäuser und um ein wachsames Auge auf das Gerätehaus. Bei verdächtigen Wahrnehmungen ist sofort die Polizei zu verständigen.

Letzten Samstag, den 29.04.2017, fand der alljährige Action-Day der Jugendfeuerwehr Stockstadt statt. An diesem Tag werden Jugendliche aus der ganzen Ortschaft eingeladen, um ihnen feuerwehrtechnische Arbeit näher zu bringen. Ziel des Action-Days ist es, den Teilnehmern das weite Spektrum der Feuerwehr zu zeigen und Mitglieder für die Jugendfeuerwehr zu gewinnen.
Als um 10:00 Uhr der Action-Day begann versammelten sich bereits einige Jungen und Mädchen im Feuerwehrgerätehaus in Stockstadt und warteten gespannt, dass der Tag startete. Kommandant Frank Bott und Jugendwart Christian Antoni begrüßten die Jugendlichen herzlichst und wünschten ihnen viel Spaß. Dann konnte es losgehen. Die Anwesenden wurden mit Feuerwehrkleidung ausgestattet und wurden mit den bereits anwesenden Feuerwehranwärtern
  in 3 Gruppen eingeteilt.
Bei der ersten Station lernten die Jugendlichen, wie mit Schere und Spreizer bei einem Verkehrsunfall umgegangen wird. Alle durften die verschiedenen Geräte genau betrachten oder auch selbst ausprobieren.
Eine weitere Station bestand daraus die verschiedenen Anzüge der Feuerwehr näher kennenzulernen. Auch durften verschiedene Anzüge, wie der Überlebensanzug oder ein Chemikalienschutzanzug,
  anprobiert werden.
Des Weiteren gab es eine Station, bei der die Jugendlichen den Umgang mit Feuerlöschern lernten. Ein Fire-Trainer wurde benutzt, um den Teilnehmern die Handhabung realistisch und spannend darzustellen.
Nachdem alle drei Stationen bewältigt wurden, gab es eine kleine Schauübung der aktiven Mannschaft. Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde simuliert. Alle Besucher schauten der Übung gespannt zu.
Nach einer kleinen Stärkung ging es am späten Nachmittag mit der Stationsausbildung weiter.
An einer dieser Stationen wurden den Jugendlichen wichtige Knoten und Stiche der Feuerwehr beigebracht und die Wärmebildkamera in Augenschein genommen. Den Anwesenden machte es großen Spaß mit der Wärmebildkamera zu arbeiten.
Ein weiteres Highlight für die Jugendlichen war das Drehleiterfahren, bei welchem diese die Drehleiter selbst steuern durften.
Zudem wurde den Teilnehmern an einer weiteren Station der Wasserwerfer näher gebracht und ein Strahlrohrtraining durchgeführt.
Nach der Stationsausbildung führte die Jugendfeuerwehr aus Stockstadt noch eine weitere Übung vor. Dieses Mal wurde ein Brand mit zwei vermissten Personen simuliert.
Nachdem noch eine weitere Übung, in der sich ein Feuerwehrmann aus dem Schlauchturm abseilte, bestaunt wurde, gingen die Jugendlichen zwar erschöpft aber voller Staunen nach Hause.
Ein großer Dank gilt den Helfern des Action-Days, ohne die ein derartiger Tag nicht möglich gewesen wäre. Außerdem danken die Verantwortlichen der Feuerwehr Stockstadt den Jugendlichen, die an der Aktion teilgenommen haben und hoffen, dass sie diese in der nächsten Jugendübung begrüßen dürfen.
Anna Bott
Fachreferat Jugendarbeit

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Am gestrigen Dienstagabend ist in Kleinostheim abgestürzt. Der Pilot wurde dabei verletzt. Die Feuerwehr Kleinostheim wurde um ca. 20.20 Uhr mit dem Schlagwort "VU Kleinflugzeug" in die Friedhofstraße alarmiert. Darüber hinaus wurden noch der Rüstwagen der Feuerwehr Großostheim sowie Kreisbrandmeister Thorsten Frank und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer alarmiert. Die Alarmierung deutete auf ein abgestürztes Kleinflugzeug hin, dass dabei die Hochspannungsleitung beschädigt hatte. Bei der Anfahrt an die Einsatzstelle konnte durch die Besatzung des Einsatzleitfahrzeuges der Feuerwehr Kleinostheim die Lage schon konkretisiert werden. Es wurde ein Kleinflugzeug auf einem Acker vorgefunden, das mit Hilfe eines "Fallschirmes" gelandet war. Der Pilot war beim Eintreffen der Feuerwehr aus dem Flugzeug heraus und wurde durch Ersthelfer betreut. Durch die Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt sowie die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt. Durch Zeugenaussagen wurde mitgeteilt, dass das Flugzeug die Hochspannungsleitung gestreift hatte. Vor Freigabe des Absperrbereichs wurde daher ein Vertreter des Energieversorgers an die Einsatzstelle gerufen. Nach Rücksprache mit der Polizei erfolgt die Bergung des Flugzeuges durch den Halter in Eigenregie, sodass die Einsatzstelle gegen 21.45 Uhr geräumt werden konnte.

Einsatzleiter Thorsten Frank konnte auf 29 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen zurückgreifen. Der Rettungsdienst und die Polizei waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Über die Unfallursache sowie den entstandenen Schaden können wir keine Angaben machen.

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Ein Verkehrsunfall mit 2 beteiligten Pkw und 2 Verletzten ereignete sich heute Abend auf der Kreisstraße AB 3 zwischen Wenigumstadt und Pflaumheim. Eine 23-jährige Citroen-Fahrerin fuhr gegen 18.00 Uhr von Pflaumheim kommend in Richtung Wenigumstadt. In einer Rechtskurve verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dabei stieß sie frontal gegen die linke Vorderseite eines entgegenkommenden VW-Golf. Sowohl die Unfallverursacherin als auch der 75-jährige Fahrer des VW wurden durch den Aufprall verletzt. Während die junge Frau ihr Fahrzeug selbstständig verlassen konnte, musste der Mann von Ersthelfern aus seinem Fahrzeug geholt werden. Beide wurden von den Ersthelfern bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreut. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurden die Unfallbeteiligten vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gefahren. Die Feuerwehren Wenigumstadt und Großostheim wurden um 18.11 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Sie übernahmen die Absicherung der Unfallstelle und sperrten die Kreisstraße zwischen Wenigumstadt und Pflaumheim. Nach dem Abtransport der Verletzten und Beendigung der Unfallaufnahme reinigten die Feuerwehrleute die Fahrbahn und unterstützten die Abschleppunternehmen bei der Bergung der Fahrzeuge. Beide Fahrzeuge erlitten durch den Unfall einen Totalschaden. Die Verbindungsstraße zwischen Wenigumstadt und Pflaumheim war für eine gute Stunde voll gesperrt. Danach konnte der Verkehr wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Feuerwehren waren unter der Leitung des Wenigumstädter Kommandanten Thomas Rollmann mit 5 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war ebenfalls im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und 2 Rettungswägen an der Unfallstelle. Ein ebenfalls verständigter Mitarbeiter des Kreisbauhofes stellte Warnschilder auf. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.

Die „Jugendwartmappe“ der Jugendfeuerwehr Bayern ist ab sofort online

Erreichbar ist die Jugendwartmappe über www.jf-bayern.de <https://deref-gmx.net/mail/client/qM0i43LkhRk/dereferrer/?redirectUrl=http%

3A%2F%2Fwww.jf-bayern.de> - Rubrik „Service und Infos“ .– „Leitfaden für die Jugendarbeit der Feuerwehren Bayerns“.

Dort „landet“ man auf der Startseite der Jugendwartmappe und als erster Schritt ist die Registrierung erforderlich.

Nach Prüfung der Verbandsmitgliedschaft Eurer Feuerwehr (Alle Feuerwehren bei uns im Landkreis sind Mitglied im LFV Bayern) erfolgt die Freischaltung, über die ihr per E-Mail informiert werdet.

Wir bitten um Verständnis, dass dies geraume Zeit in Anspruch nehmen kann.

Eine Ausführung als gedruckte Ausgabe ist nicht mehr vorgesehen. Die Jugendwartmappe wird in dieser Onlineversion Schritt für Schritt überarbeitet und ergänzt.

Seit dem 01.04.2017 gilt in Bayern das neue Jugendarbeitfreistellungsgesetz für ehrenamtliche JugendleiterInnen (früher Freistellung zum Zwecke der Jugendarbeit).

Alle ehrenamtlichen JugendleiterInnen, die in einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis stehen können eine Freistellung für maximal 12 Veranstaltungen im Jahr beantragen. Es kann eine Freistellung für ehrenamtliche Tätigkeiten bei Angeboten der Jugendarbeit im Sinne des § 11 SGB VIII (zum Beispiel: Freizeitmaßnahmen, Jugendbildungsangebote , internationale Jugendarbeit, etc.) UND für die Teilnahme an Tagungen und Veranstaltungen, die der Aus- und Fortbildung für die Jugendarbeit dienen oder die Vorbereitung von Angeboten der Jugendarbeit umfasst, beantragt werden.

Die Beantragung der Freistellung wird mit dem Antragsformular gestellt und an den Bayerischen Jugendring geschickt.

Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage der JF Bayern und im beigefügtem Merkblatt.

2017_03_28_Merkblatt_Freistellungen.pdf

2017_03_27_Antrag-Freistellung.pdf

Die FF Dammbach hat ihr neues Tanklöschfahrzeug TLF 2000 in Dienst gestellt.

Das TLF 2000 in Dammbach ist eines von vier TLF 2000 bzw. TLF 8/18 mit Unimogfahrgestell für die Waldbrandbekämpfung im Landkreis Aschaffenburg.

TLF Mannschaft

TLF Seite

TLF front

Bei der First Responder- / Feuerwehrsanitäter-Fortbildung am 06.05.2017 kann bei der praktischen Ausbildung gerne auch mit dem eigenem Material (Taschen, Rucksäcke, AED usw.) gearbeitet werden. Verbrauchsmaterial wie Larynxtuben werden bereit gestellt. Also gerne die eigene Ausrüstung für die Ausbildung mitbringen.

Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Mainaschaff die vorzeitige Beschaffungsfreigabe für ein Mehrzweckboot für die FF Mainaschaff erteilt. 

Am 29.04.2017 legten 17 Feuerwehrkameraden und 1 -kameradin erfolgreich ihre Prüfung zum „Maschinist für Drehleiter“ an der Feuerwache Aschaffenburg ab. Ihre Zeugnisse erhielten sie aus den Händen vom Kommandanten der Feuerwehr Großostheim, Stefan Ullrich, als Vertreter des Landkreises Aschaffenburg, sowie von Bereichsleiter Ausbildung, Claus Ullrich, als Vertreter der Feuerwehr Aschaffenburg. Vorausgegangen waren seit dem 04.03.2017 ca. 38 Ausbildungsstunden in Theorie und Praxis. Die Kameraden erwarben sich hierbei die notwendigen Qualifikationen, um mit diesem Fahrzeug im Einsatz erfolgreich bestehen zu können. Ein Novum in diesem Jahr war der Umzug der „Ausbildungsstätte für Maschinisten des Landkreises Aschaffenburg“ von der Feuerwache in Großostheim in die Feuerwache nach Aschaffenburg. Da alleine 8 Aschaffenburger Kameraden den Lehrgang besuchten und somit beide Drehleitern der Feuerwehr Aschaffenburg für die Ausbildung benötigt wurden, lag eine Verlegung der Ausbildungsstätte nahe. Die notwendige Organisation wurde im Vorfeld durch das Großostheimer Ausbilderteam um Christian Moßorf und Christian Steiner gemeistert und zusammen mit den Ausbildern aus Goldbach wurde der Lehrgang dann auf der Feuerwache in Aschaffenburg und im Stadtgebiet Aschaffenburg durchgeführt. Wir gratulieren allen frischgebackenen Drehleitermaschinisten zu ihrer bestandenen Prüfung und bedanken uns für ihr Engagement und Einsatz in den letzten Wochen. Wir hatten trotz der hohen Lernanforderungen viel Spaß mit Euch.

Zu danken gilt es aber auch den vielen helfenden Händen im Hintergrund, die einen solchen Lehrgang erst ermöglichen:

- Der Feuerwehr Aschaffenburg mit den Kameraden Claus Ullrich, Florian Gehrig und Andreas Schwab, die uns während des gesamten Lehrgangs begleiteten und dafür sorgten, dass der Lehrgang auf der Feuerwache „rund“ lief.

- Dem Betriebsrestaurant Teamfood um Familie Langguth, dass uns nun schon seit vielen Jahren bei den Ausbildungen im Hafen mit immer sehr schmackhaften Mahlzeiten verköstigt.

- Der Hochschule Aschaffenburg, insbes. Herrn Stadtmüller, der Fa. TCA GmbH, insbes. Herrn Auer, sowie den Betrieben der AVG (Kläranlage und Bioheizkraftwerk), die uns den Zugang zu ihren Betriebsgeländen für unsere praktischen Übungen ermöglichten und

- zu guter Letzt unserem „Haus- und Hoffotografen“ und jahrzehntelangen Ausbildungsleiter der „Ausbildungsstätte“, Werner Stegmann. An dieser Stelle ein DANKESCHÖN und viele Grüße vom gesamten Ausbilderteam! P.S. Wir drücken Dir ganz fest die Daumen für Deine weitere Genesung und wünschen Dir GUTE BESSERUNG!

Großostheim, den 29.04.2017, cm

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Das Firmengelände der Firma Treffert in Alzenau war am Samstagnachmittag (29.04.2017) Schauplatz für eine Großübung der Feuerwehr Alzenau. Angenommen wurde ein Brandgeschehen größeren Ausmaßes. Alarmiert wurden die Blauröcke durch die Brandmeldeanlage. Der vermeintliche Brand breitete sich sehr schnell aus.

Um 14:00 Uhr wurden die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehren aus Alzenau, Wasserlos, Hörstein, Kälberau, Michelbach, Albstadt sowie der Schlauchwagen der Feuerwehr Kahl mit 2000 Meter B-Schläuchen alarmiert. Aufgaben und Ziele der Großübung, die Alzenaus Kommandant Frank Ritter und Zugführer Timo Elsesser ausgearbeitet hatten, waren eine umfangreiche Brandbekämpfung sowie das Herstellen einer gesicherten Löschwasserversorgung. Gleichzeitig standen die Überprüfung der Führungsstrukturen nach einem festgelegten Führungskonzept sowie die Bildung von Einsatzabschnitten auf der Agenda. Mehrere Trupps bekämpften das angenommene Schadenszenario mit C-Rohren. Ein weiteres Löschrohr wurde über die Drehleiter zum Einsatz gebracht. Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, mussten durch die Feuerwehr Kahl zwei Förderleitungen für Löschwasser aus der ca. 500 Meter entfernten Kahl aufgebaut und betrieben werden. Weiterhin wurde auch der ehemalige Trinkwasserhochbehälter, der eine Erstversorgung mit Löschwasser sicherstellen soll, in Betrieb genommen und auf Funktionalität getestet. Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf rund 65 Feuerwehrkräfte und 15 Einsatzfahrzeuge zurückgreifen.

Der Übungseinsatz wurde vom ersten Bürgermeister der Stadt Alzenau Dr. Alexander Legler und Kreisbrandinspektor Frank Wissel aufmerksam beäugt.

In der anschließenden Übungsbesprechung zeigten sich die Führungsverantwortlichen der Feuerwehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung. "Eine Übung, die keine Verbesserungspotenziale aufzeigt, ist schlecht geplant. Das Ergebnis dieser Übung zeigt aber ganz klar, dass die Feuerwehren auch auf große und kritische Einsätze vorbereitet sind", so Kreisbrandinspektor Frank Wissel.

Ein besonderer Dank galt auch Herrn Martin Bode, Betriebsleiter und Herrn Bernd Schneider, Leiter Haustechnik von der Firma TREFFERT Coatings GmbH für die Zurverfügungstellung von Gebäuden und Gelände. „Ein Objekt, bei dem ein Brandereignis realistisch dargestellt werden kann, ist selten und wertvoll. Hier konnte das Zusammenspiel aller Feuerwehren bei einem großen Schadensfall getestet werden. Der Einsatz war realistisch aufgebaut und die Übung ein voller Erfolg“, bilanziert Kommandant Frank Ritter abschließend.

Die Erkenntnisse dieser Übung werden in einen Einsatzplan, der auch einen Wasserförderungsplan beinhaltet, eingearbeitet.

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weitere Übungsbilder: https://www.facebook.com/FeuerwehrStadtAlzenau/posts/1395910303824958