Aktuell laufen die Nachlöscharbeiten in den betroffenen Bereichen auf Hochtouren. Es befinden sich aktuell ca. 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettung-/Sanitätsdienst vor Ort. Insgesamt waren bis zum jetzigen Zeitpunkt über 600 Einsatzkräfte, verschiedener Organisationen, vor Ort. Der großen Anzahl an Einsatzkräften, zusammen mit dem vorhandenen baulichen Brandschutzmaßnahmen, ist es zu verdanken, dass große Teile der Produktionsgebäude gehalten werden konnten. Dies gestaltete sich zeitweise sehr schwierig und forderte die Frauen und Männer bis auf das letzte. Insgesamt wurden bei dem Einsatz vier Feuerwehrleute leicht verletzt, alle konnten nach einer Erstbehandlung wieder aus dem Krankenhaus (1er) bzw. direkt vor Ort (3) entlassen werden. 

Die zusätzliche Lage Stromausfall hat sich am Morgen entspannt. Die zuständigen Energieversorger konnten bei Tageslicht die betroffenen Leitungen noch mal kontrollieren und zur Stromaufschaltung wieder freigeben. Die abgerissenen Leitungen bleiben weiterhin abgeschaltet und wurden geerdet. Hier konnten jedoch Umleitungen geschaltet werden. Somit dürften alle vom Stromausfall betroffenen Haushalte, wieder mit Strom versorgt sein. Somit ist dieser Einsatzbereich beendet. 

Ebenfalls beendet ist der Bereich des ausleuchten der gesamten Einsatzstelle. Dies hatten verschiedene THW Einheiten, in zusammenarbeit mit weiteren Feuerwehren, durchgeführt. Diese Kräfte konnten nach Hause entlassen werden. 

Mehrere Förderleitungen für Löschwasser, welche durch Feuerwehrkräfte vom Main aus aufgebaut wurden, sind aktuell nicht in Betrieb, können aber jederzeit wieder aktiviert werden. 

Im Laufe des Einsatzes, wurden weitere Schadstoffmessungen im direkten Bereich der Einsatzstelle, durchgeführt. Hierbei konnten mit dem Messgeräten der Feuerwehr, keine Gefahren festgestellt werden. 

Die Einsatzleitung der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg, ist weiterhin mit den beiden UG-ÖEL (Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleiter), abwechselnd im Einsatz. 

Alle Einsatzkräfte und Mitarbeiter der am Einsatz beteiligten Fachfirmen, werden im Feuerwehrgerätehaus Stockstadt, weiterhin durch den Verpflegungszug der Feuerwehr Landkreis Aschaffenburg, bestens versorgt. Dort im Gerätehaus wurde unter anderem die Feldküche aufgebaut, welche weiterhin noch warme Mahlzeiten zubereitet. Ebenfalls werden Kaltverpflegung und Getränke, ausgeben bzw. weiterhin vorgehalten.

Zur Einsatzdokumentation war die Pressebetreuung des Landkreises Aschaffenburg, zusammen mit zwei Pressesprechern, vor Ort. Ebenfalls kam für diese Aufgabe, die Landkreiseigene Drohne, zum Einsatz. 

Große Unterstützung ist an der Einsatzstelle schweres Gerät einer Fachfirma. Mit diesem werden Dachteile abgetragen, Betonträger entfernt, Maschinen und Brandschutt aus der Halle geräumt, nach dem diese durch Feuerwehrkräfte unter Atemschutz, abgelöscht wurden. Im Freien werden dann die Abfälle grob sortiert und mit Containerfahrzeugen auf einen Zwischenlagerplatz transportiert. 

Die gesamten Maßnahmen werden sich noch wahrscheinlich über den ganzen Tag hinziehen. Die Einsatzdauer ist weiterhin unbestimmt. Der Kräfteansatz wird sich wohl über den ganzen Tag hinweg noch auf diesem Niveau halten. 

Wir werden gegen Abend wieder neu von der Einsatzstelle berichten. 

Andreas Emge
Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Aktuell werden vor Ort die gesamten Einsatzkräfte reduziert. Das Feuer ist unter Kontrolle die Nachlöscharbeiten wurden aufgenommen. Eine Großzahl der Einsatzkräfte wird Sukzessiv aus dem Einsatz herausgelöst. 
Einheiten welche noch vor Ort im Einsatz bleiben müssen (Wasserförderung vom Main, Ausleuchtung der gesamten Einsatzstelle, medizinische Absicherung, Einsatzleitung und weiteres) werden von frischen Kräften aus deren Standorte abgelöst bzw. ausgetauscht. 
Ebenfalls werden ständig neue Kräfte aus dem gesamten Landkreis, mit neuen/frischen Atemschutzgeräteträgern, nachgeführt. Diese Personen führen dann die sehr kräftezehrenden Nachlöscharbeiten, teilweise unter schwerem Atemschutz, durch. Um die Anzahl der benötigen Atemschutzgeräte vor Ort sicherzustellen, sind mittlerweile mehrere Abrollbehälter Atemschutz, aus verschiedenen Landkreisen, im Einsatz. Auch wurden mittlerweile mehrere Abrollbehälter Sonderlöschmittel, ebenfalls aus verschiedenen Landkreisen, vor Ort zusammengezogen. Die Nachlöscharbeiten werden auf jeden Fall, sich noch die gesamte Nacht, hinziehen. 

Weiterhin Stromausfall, auf Grund des Großbrandes, ist in großen Teilen der Stadt Alzenau (ca. 50%) sowie der Gemeinde Kahl (wohl 100%), hiervon könnten bis zu 15.000 Personen betroffen sein. Auch wird sich nach Aussage des Netzbetreibers, bis morgen früh, nichts ändern! 

Die Einsatzdauer ist weiterhin unbestimmt und wird sich mit Sicherheit noch länger hinziehen. 

Die Pressestelle vor Ort, der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg, wurde nun geschlossen. Wir werden am morgigen Tag wieder neu berichten. 

Andreas Emge

Pressesprecher der Kreisbradinspektion Aschaffenburg

Bei einem Großbrand in Stockstadt am Main, waren bzw. sind aktuell noch 450 Einsatzkräfte der Hilfskräfte, teilweise seit ca. 16:00 Uhr im Einsatz. In einem Kunststoffverarbeitenden Betrieb, ist aus unbekannten Gründen, ein Feuer ausgebrochen. Diesem vielen letztendlich ca. 3.000 qm Fläche eines ca. 12.000 qm großen Komplexes, aus mehreren Hallen, zum Opfer. 

Es wurden mehre Einsatzabschnitte gebildet um das Feuer in den Griff zu bekommen. Dies gestaltete sich teilweise sehr schwer, da direkt über dem Brandobjekt zwei Hochspannungsleitungen verliefen. Mindestens zwei Leitungen stürzten während den Löschversuchen, noch stromführend, zu Boden. Somit sorgten diese für zusätzliche Behinderungen an der Einsatzstelle. Aktuell ist das Feuer in Gewalt und es laufen Nachlöscharbeiten im großen Umfang. Hierzu wurden große Mengen an Schaummitteln, aus dem Landkreis und auch aus benachbarten Landkreisen an die Einsatzstelle geliefert. Bei dem Einsatz wurde ein Feuerwehrmann bisher, durch einen Sturz, leicht verletzt. Erschwerend kommt hinzu, dass teilweise Decken eingestürzt und einzelne Räumlichkeiten nicht begehbar sind. 

Durch die Feuerwehr wurden mittlerweile Messungen in der näheren Umgebung der Einsatzstelle durchgeführt. Hierbei konnten mit den Messgeräten der Feuerwehr keinerlei besondere Werte festgestellt werden. 

Bedingt durch den Abriss der Stromleitungen, kommt es aktuell noch zu Stromausfällen im Bereich der Stadt Alzenau sowie in Kahl am Main. Hierüber, wie auch über den Brand wurde durch das System KATWARN die Bevölkerung informiert. 

Im Einsatz befinden sich Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis Aschaffenburg und der Stadt Aschaffenburg. Sonderlöschmittel und auch weitere Einsatzkräfte sind aus den Kreisen Miltenberg, Darmstadt-Dieburg, Main-Kinzig bereits vor Ort bzw. im Anmarsch. Zur Absicherung vor Ort stehen zwei Rettungswagen und ein Notarzt bereit. 

Die Verpflegung der Einsatzkräfte findet im Gerätehaus Stockstadt statt, dort wurde durch den Verpflegungszug des Landkreises Aschaffenburg eine Verpflegungsstelle eingerichtet. 

Vor Ort sind ebenfalls Vertreter der Gemeinde (Bürgermeister) sowie vom Landkreis (Landrat) um sich entsprechend zu informieren. Ebenfalls besetzt ist die Führungsstelle im Landratsamt.  

Zur Unterstützung der Arbeiten sind mittlerweile auch externe Firmen mit schwerem Gerät vor Ort.

Die Polizei hat die Ermittlung zur Brandursache aufgenommen und hat das Gebiet weiträumig abgesperrt. 

Wir werden weiter informieren. 

Gruß von der Einsatzstelle

Andreas Emge
Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Brand in Papierfabrik – Technischer Defekt offenbar ursächlich

STOCKSTADT A.MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein technischer Defekt war vermutlich Ursache für einen Brand, der am Ostersonntag in einer Papierfabrik ausgebrochen ist. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro.

Gegen 10.00 Uhr ist die Mitteilung über den Brand in der Obernburger Straße bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen. Wie sich herausstellte, war das Feuer offenbar im Bereich einer Hackschnitzelanlage ausgebrochen. Die Brandbekämpfung erfolgte durch die firmeneigene Werksfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Stockstadt und Großostheim. Die Löschmannschaften hatten den Brand schnell abgelöscht.

Die Polizeiinspektion Aschaffenburg hat die ersten Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Dem aktuellen Sachstand nach dürfte ein technischer Defekt den Brand im Bereich der Hackschnitzelanlage ausgelöst haben.

Quelle: Polizeipräsidium Unterfranken - Pressestelle

 
Aufgrund der sehr guten Resonanz und der großen Nachfrage bieten wir ein weiteres Seminar "Großtierrettung" an - die Anmeldungen ist wieder über das Online-Portal in den nächsten Tagen möglich.
 
Termin: Samstag, 09. Juni 2018 von 9.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr
Ort: Gerätehaus der FF Michelbach
 
Seminar "Spezialtechnik Großtierrettung"
 
Inhalte:
Theorie (2 Stunden):
Menschen und Tiere unter Stress
Einsatzortmanagement
Lösungsstrategien- und techniken
 
Praxis (6 Stunden):
Einsatzübungen
Übungen am Pferdedummy "Sam"
Übung verschiedener Rettungsszenarien
 
Preis inkl. Verpflegung (Brötchen, Mittagessen, Getränke): 210,-- € pro Teilnehmer
Ausbilder: ComCavalo, Lutz Hauch, Aldenhoven
Max. 20 Personen
Veranstalter: KFV Aschaffenburg, Ansprechpartner KBI Frank Wissel
 
Eine Stornierung der Buchung ist bis zu 14 Tage vor Lehrgangsbeginn kostenlos möglich. Bei späteren Stornierungen ist der volle Lehrgangsbetrag zur Zahlung fällig

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Der Leistungsmarsch beinhaltet folgende 10 Aufgaben

  • Testfragen aus dem Feuerwehrbereich
  • Brustbund mit Sicherung Spierenstich
  • Feuerwehrknoten
  • Zielwurf mit der Feuerwehrleine
  • B-Schlauch ausrollen
  • Kartenkunde
  • Saugleitung kuppeln
  • Vorbereiten eines B-Rohres
  • Verkehrsabsicherung
  • Gefährliche Stoffe und Güter

diese sind im 4er Team zu lösen.

Die Stationen sind alle im Stadtbereich Hammelburg aufgebaut und bequem zu Fuß erreichbar. Als Gepäckwagen für die FW Kleidung und den Proviant für den Marsch empfiehlt sich ein Bollerwagen.

Informationen zur Anmeldung und Ausbildungsunterlagen findet Ihr unter:

www.kfv-ab.de/index.php/feuerwehr/ausbildung/leistungspruefungen

oder gerne auch bei mir: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für Fragen erreicht Ihr mich unter 0151/14825747

Ich freue mich über eine rege Teilnahme aus unserem Landkreis!

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Nach Verkehrsunfall auf der A3 – Fahrer des Reisebusses im Krankenhaus verstorben

WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand wurden bei dem Verkehrsunfall auf der A3 insgesamt 18 Insassen im belgischen Reisebus verletzt, vier davon schwer. Unter den Schwerverletzten befindet sich auch der Busfahrer. Die Polizei hat inzwischen die Mitteilung erreicht, dass der Mann im Krankenhaus verstorben ist.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Die Autobahn ist in Richtung Nürnberg seit etwa 07.45 Uhr wieder frei befahrbar. Nach dem Auffahrunfall hatte sich der Verkehr zwischenzeitlich bis zur Anschlussstelle Bessenbach/Waldaschaff zurückgestaut. Aufgrund der mangelhaften Rettungsgasse war zumindest ein Teil der Einsatzkräfte bei der Anfahrt zur Unfallstelle behindert worden.

Quelle: Polizeipräsidium Unterfranken - Pressestelle

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Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB 3 zwischen der Anschlussstelle Waldaschaff/Bessenbach und Weibersbrunn wurden die Feuerwehren Waldaschaff, Bessenbach, Weibersbrunn und Großostheim sowie der Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Marco Eich am 31.03.2018 um 0:12 Uhr alarmiert. Ein vollbesetzter Reisebus war auf einen vorausfahrenden mit Glasscheiben beladenen Sattelzug aufgefahren. Durch das Unfallgeschehen wurden der Busfahrer sowie sein Beifahrer im Bus massiv eingeklemmt. Die Wucht des Unfalls brachte die Glasscheiben auf dem Lastwagen zu Bruch und verteilte diese über alle 4 Fahrspuren.

Nach der Ankunft der ersten Rettungskräfte an der Unfallstelle wurde schnell ersichtlich, dass bei dem Unfall mehrere Personen zum Teil schwerverletzt wurden. Sofort forderten die Einsatzkräfte weitere Kräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes an. Von der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain wurden daraufhin ein Rettungshubschrauber, weitere Rettungswagen, mehrere Notärzte, ein Organisatorischer Leiter und ein Leitender Notarzt sowie der Einsatzleitwagen der Sanitätseinsatzleitung entsandt. Bis zum Eintreffen der nachalarmierten Kräfte kümmerten sich Sanitäter der Feuerwehren um die medizinische Erstversorgung. Insgesamt wurden vor Ort 49 Personen gesichtet (darunter 14 Kinder im Alter unter 18 Jahren) und diese den entsprechenden Verletzungskategorien zugeordnet. Die eingeklemmten Personen wurden mit hydraulischen Rettungsgeräten aus ihrer Zwangslage befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Ebenso wurde durch die Feuerwehr ein Schnelleinsatzzelt aufgebaut um die Betroffenen vor der Witterung zu schützen. Parallel zu diesen Maßnahmen wurde der Rettungsdienst weiterhin bei der medizinischen Versorgung der Verletzten unterstützt, der Brandschutz sichergestellt und die Unfallstelle sowie der Landeplatz des Rettungshubschraubers ausgeleuchtet. 18 Verletzte darunter 4 Schwerverletzte transportierten die Kranken- und Rettungswagen bzw. der Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser. 31 unverletzte Businsassen wurden mit einem zufällig im Stau stehenden leeren Omnibus zum Rasthof Spessart verbracht. Für den Gepäcktransport wurde der Gerätewagen Logistik der Feuerwehr Goldbach angefordert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr luden das Reisegepäck umgeladen und transportierten es ebenso an die Rastanlage. Dort wurden die Betroffenen durch die Schnelleinsatzgruppen Behandlung, Betreuung, Technik/Sicherheit und Krisenintervention versorgt. Der Lkw-Fahrer kam offenbar mit dem Schrecken davon. Noch an der Rastanlage Spessart wurde ein Ersatzbus für die Heimfahrt der verunfallten Urlauber organisiert.

Weiterhin blieb die Autobahn für die Unfallaufnahme durch einen von der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg angeforderten Sachverständigen in Fahrtrichtung Würzburg voll gesperrt. Nach der Unfallaufnahme unterstützten die Feuerwehrleute das Abschleppunternehmen bei der Bergung der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge und der Fahrbahnreinigung.

Die Feuerwehren standen unter der Einsatzleitung von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann. Dem Einsatzleiter standen 90 Einsatzkräfte und 20 Fahrzeuge zur Verfügung. Von Seiten des Sanitäts- und Rettungsdienstes waren 75 Einsatzkräfte vor Ort.

Über die Schwere der Verletzungen, die Unfallursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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Link zum DFV-Newsletter 2/2018 mit folgenden Themen:

- Erholung für Einsatzkräfte vom Breitscheidplatz

- Neues Fachgremium zu Zukunftsfragen gegründet

- Symposium „Vorbereitung auf die Krise“

- Beirat berät über Herausforderungen der Zukunft

- Feuerwehren sind tragende Säule im Rettungsdienst

- 1. Deutsch-niederländischer Feuerwehrkongress

- Historikseminar: Blick auf 100 Jahre Umbrüche

- IF Star 2018: Feuerwehren mit innovativen Ideen gesucht

- Vorträge gesucht für Forum Brandschutzerziehung

- Sky-Rahmenvertrag: Spannende Unterhaltung auch im April

- Rauchmeldertag ist Freitag, der 13. April 2018!

- DJF-Seminar zur Jugendverbandsarbeit

Aus den Ländern:

- NI: Starker Auftakt zum 150-jährigen Jubiläum

- BW: Spannende Wettbewerbe bei Landesfeuerwehrtag 2018

- NW: Sammlung gerichtlicher Entscheidungen in 33. Ergänzungslieferung

- MV: Kooperationsinitiative für ganztägiges Lernen unterzeichnet

Aus dem Versandhaus des DFV:

- Bewährter Aufkleber in neuem Design

DFV_Newsletter_02_2018.pdf

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Am Gründonnerstagmittag (29.03.2018) gegen 12:15 Uhr stürzte ein 53-jähriger Arbeiter bei Bauarbeiten an der Brückenbaustelle an der Bahnlinie in der Kahlwiesenstraße rund sieben Meter in die Tiefe. Der Bauarbeiter schlug auf den Boden auf und erlitt dabei schwere Verletzungen.

Nach der Erstversorgung und Immobilisation durch die Kräfte des Rettungsdienstes wurde der Schwerverletzte mit Hilfe einer Drehleiter liegend in einer Schleifkorbtrage nach oben gezogen und dem Rettungsdienst/Notarzt übergeben. Anschließend transportierte ihn der Rettungshubschrauber in den Schockraum einer Klinik. Während der Rettungsarbeiten musste die Bahnstrecke zwischen Aschaffenburg und Hanau sowie die Kahlwiesenstraße komplett für den Verkehr gesperrt werden.

Die Feuerwehren aus Kahl und Alzenau sowie die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehren Aschaffenburg und Großostheim standen unter der Einsatzleitung von Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Von Seiten des Rettungsdienstes war ein Rettungswagen der BRK Rettungswache Alzenau sowie der Rettungshubschrauber Christoph 2 vor Ort. Gegen 13:45 Uhr war der Einsatz beendet.

Über die Unfallursache sowie die Art der Verletzungen kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Aschaffenburg. Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge machten sich am Dienstagabend auf den Weg in den Aschaffenburger Hafen. Feuerwehren aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg probten mit 15 Fahrzeugen und 70 Einsatzkräften am Ausbildungszug der Deutschen Bahn einen Gefahrgutunfall. Angenommen wurde ein Gefahrenstoffaustritt an einem Kesselwagen im Stockstädter Papierwerk.

Entsprechend dem Einsatzstichwort „Gefahrgut“ wurden von der Integrierten Leitstelle Kräfte der Werkfeuerwehr Sappi Stockstadt, den Feuerwehren Stockstadt, Großostheim, Aschaffenburg, Goldbach und Glattbach sowie die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg alarmiert. Einsatzleiter Andre Baum, Kommandant der Werkfeuerwehr Sappi, veranlasste umgehend eine weiträumige Absperrung.

Mit dem Gerätewagen Messtechnik der Stockstädter Feuerwehr wurden sofort Luftmessung in der Umgebung der Unfallstelle vorgenommen. Unter Chemikalienschutzanzügen mussten die Feuerwehrleute einen auslaufenden Gefahrenstoff auffangen, ein Leck am Kesselwagen verschließen und den bereits ausgelaufenen Gefahrenstoff in Fässer umpumpen.

Nach gut einer Stunde war das Übungsziel erreicht. Kreisbrandmeister Udo Schäffer, der gemeinsam mit Kreisbrandmeister Martin Hock, die Übungsleitung hatte, zeigte sich im Anschluss an die Übung zufrieden. Jede praktische Ausbildung trage dazu bei, neue Erfahrungen zu sammeln oder vorhandene Kenntnisse zu vertiefen. Insbesondere bei Gefahrguteinsätzen sei nicht die Geschwindigkeit entscheidend. Vielmehr würde das zielorientierte Vorgehen und die Sicherheit der eigenen Kräfte und der Umgebung im Vordergrund stehen.
Armin Lerch, FF Stockstadt

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Aufgrund der großen Nachfrage haben wir noch ein zusätzliches Seminar "Brechwerkzeuge" am Freitag, 13. Juli 2018 um 16.30 Uhr gebucht.

Anmeldungen sind ab sofort über unsere Homepage möglich.

  1. Erlebniswochenende beim Flossbau

In der Gruppe ein eigenes Floss bauen und damit eine der letzten Wildflusslandschaften Europas erkunden?

Teamwork ist gefragt und jeder kann sich beim Bau einbringen. An diesem Wochenende lernt ihr eure eigenen Stärken und Schwächen kennen, müsst im Team zusammenarbeiten und euren Fähigkeiten vertrauen. Dabei lernt ihr auch viel über das Element Wasser.

Termin: 22. – 24.Juni 2018

Ort: in der Jugendsiedlung Hochland, 82549 Königsdorf (Landkreis Bad Tölz–Wolfratshauen)

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen:

http://jf-bayern.de/cms/index.php/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltung/551-erlebniswochenende-beim-flossbau

  1. Erlebniswochenende – Höhlengang

Zusammen mit ausgebildeten Trainern erkundet ihr naturbelassene Höhlen. Ohne Geländer und Wege geht es kriechend durch enge Löcher und kletternd über Spalten voran. Nur wenn ihr aufeinander achtet, euch gegenseitig helft und unterstützt, könnt ihr die Höhlen meistern und viel über das Ökosystem lernen.

Termin: 28. – 30.September 2018

Ort: im Jugendhaus Burg Feuerstein, 91320 Ebermannstadt (Landkreis Forchheim)

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen:

http://jf-bayern.de/cms/index.php/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltung/552-erlebniswochenende-hoehlengang

Der LFV Bayern hat ganz neu einen Flyer mit Hinweisen zu Kinderfeuerwehren aufgelegt.

Damit hat der LFV Bayern seinen Mitgliedsfeuerwehren wieder gezielt Informationen zur Verfügung gestellt.

Die Flyer können über den LFV Bayern bestellt oder nachfolgend einsehen werden.

Kinderfeuerwehr Bayern PDF 1023,8 KB

Ab dem 25.05.2018 gelten die Vorschriften nach der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

Die neuen Regelungen gelten nicht nur für „Unternehmen“ (Art. 4 Nr. 18 DS-GVO), sondern für alle natürlichen und juristischen Personen – auch für Vereine Die meisten der geltenden Vorschriften sind aber nicht neu, sondern ergaben sich schon bisher aus dem BDSG.

Welche Daten müssen geschützt werden? Wann wird eine Erlaubnis gebraucht? Wer ist zuständigt? Und viele weitere Fragen beantwortet vereinsknowhow.de in ihrem Infobrief vom 10.01.2018.

Der LFV Bayern lässt derzeit von einem Fachanwalt Musterformulierungen erstellen, die dann z.B. in der Satzung, in einem Aufnahmeantrag oder als separate Belehrung verwendet werden können. Sobald uns diese Musterformulierungen vorliegen, werden wir sie unseren Mitgliedsfeuerwehren und -verbänden zur Verfügung stellen.

Für weitergehende Informationen dürfen wir auf das Heft "Erste Hilfe zur Datenschutz- Grundverordnung für Unternehmen und Vereine" verweisen. Herausgeber ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht; erschienen ist es im C.H. Beck Verlag, ISBN 978-3-406-71662-1. Das Heft kostet 5,50 EUR.

Aus unserer Sicht ein gut investierter Betrag für eine sehr ausführliche und verständliche Darstellung der Thematik mit zahlreichen Mustern und Checklisten.

Download:

Die Pressestelle der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg ist unter der Emailadresse

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

zu erreichen.

Bitte zukünftig alle Pressemeldungen, die auf der KFV-Homepage veröffentlicht werden sollen bzw. an die Medien weitergeleitet werden dürfen an die oben genannte Emailadresse senden.

Am Samstag den 24.03.2018 fand die jährliche „Aktion sauberer Landkreis“ statt. Ziel der Aktion ist es die Natur von Unrat zu bereinigen, für Umweltbewusstsein zu werben und zur Mitarbeit anzuregen. Die Jugendfeuerwehren des Landkreises Aschaffenburg gingen mit gutem Beispiel voran und nahmen wie bereits in den vergangenen Jahren dieses Jahr wieder zahlreich an der Aktion teil und halfen mutwillig und illegal in der Natur entsorgten Abfall, wie Autoreifen, Alteisen und diverse Kleinteile, zu sammeln und endgültig zu entsorgen.

Insgesamt waren 255 Jugendliche und 135 Betreuer aus 30 Jugendfeuerwehren unterwegs um unseren Landkreis zu säubern.

In Heinrichsthal und Wiesen konnten die Jugendfeuerwehren witterungsbedingt nicht tätig werden, da die Aktion dort aufgrund der Schneedecke abgesagt wurde.

Landrat und Schirmherr der Aktion Sauberer Landkreis Dr. Ulrich Reuter, sprach seinen besonderen Dank dafür aus, dass sich die Jugendfeuerwehren bereits seit vielen Jahren als teilnehmerstärkste Gruppe des Landkreises an der Aktion beteiligen.

Die teilnehmenden Feuerwehren im Einzelnen waren:

Albstadt, Alzenau, Dammbach, Goldbach, Großostheim, Haibach, Heimbuchenthal, Hemsbach, Hofstädten, Hörstein, Hösbach, Hohl, Jakobsthal, Johannesberg, Kahl, Karlstein, Kleinkahl, Königshofen, Krombach, Laufach, Mainaschaff, Mespelbrunn, Hessenthal, Michelbach, Mömbris, Rothenbuch, Schneppenbach, Schöllkrippen, Stockstadt, Wasserlos, Wenigumstadt und Westerngrund

Philipp Weineck, FSJler Kreisjugendfeuerwehr

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