Um dem stetig steigenden Bedarf an Nachwuchs-Werbung in den Landkreisfeuerwehren gerecht zu werden, investierte der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg rund 1200 Euro in Werbemittel für die Kinderfeuerwehren. Im einzelnen wurden zwei Bauzaun-Werbebanner, zwei Roll-Up Banner und zwei Bowflags angeschafft! Diese sind speziell für die Werbung im Bereich der Kinderfeuerwehren konzipiert und können von den einzelnen Feuerwehren ausgeliehen werden. Um flexibel bei der Ausleihe zu sein, wurden je ein Werbebanner, ein Roll-Up und ein Bowflag in Großostheim und die übrigen Werbemittel in Michelbach untergebracht. Die Reservierung erfolgt über den Leiter des Fachreferates Kinderfeuerwehr Volker Hock.

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Feuerwehr-Drohnen erlaubnisbefreit / Gaffen über Einsatzstellen verboten

Schneller Einsatz von Feuerwehr-Drohnen, keine Gaffer aus der Luft – der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) begrüßt die heute im Bundesrat beschlossene „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“. „Hiermit wird der Einsatz so genannter Drohnen verbindlich geregelt und Rechtssicherheit für die Feuerwehren geschaffen“, erklärt DFV-Vizepräsident Lars Oschmann.

Der Deutsche Feuerwehrverband hatte nach Prüfung durch seine zuständigen Fachgremien sowie durch Feuerwehren mit entsprechenden Einsatzerfahrungen in einer Eingabe gegenüber dem Bundesverkehrsministerium auf Besonderheiten der Feuerwehren unter anderem in den Punkten „Erlaubnispflicht“ und „Betriebsverbot“ hingewiesen und eine Nachbesserung des Entwurfs eingefordert. 

„Dem ist nun entsprochen worden: Feuerwehren sind von der Nachweispflicht nach § 21a Abs. 4 ausgenommen“, erläutert Oschmann. Die beschlossene Verordnung lautet wie folgt: „Keiner Erlaubnis […] und keines Nachweises […] bedarf der Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen durch oder unter Aufsicht von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben im Zusammenhang mit Not- und Unglücksfällen sowie Katastrophen.“ (§ 21a (2)) In der Bundesrat-Drucksache wird dies damit erläutert, dass Feuerwehren als Organisationen mit Sicherheitsaufgaben von der Erlaubnispflicht für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen ausdrücklich ausgenommen werden, sofern der Einsatz in Zusammenhang mit Not- und Unglücksfällen und Katastrophen stattfindet. Auch präventive Einsätze etwa zur Lageerkundung bei Großveranstaltungen zählen dazu. Erfasst ist hierbei auch der Betrieb zu Ausbildungs- und Übungszwecken. Die Verordnung deckt auch den Betrieb „unter Aufsicht“ ab. „Hiermit werden die Fälle erfasst, in denen die Behörden über keine eigenen Geräte verfügt, sondern sich diese zur Verfügung stellen lässt. In diesen Fällen beaufsichtigt sie den Einsatz und trägt die Verantwortung“, so die Erläuterung. 

Die Verordnung regelt auch, wo der Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen verboten ist: „Der Betrieb […] ist verboten […] über und in einem seitlichen Abstand von 100 Metern von Menschenansammlungen, Unglücksorten, Katastrophengebieten und anderen Einsatzorten von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben […]. (§ 21b (2)) Auch hier sind die Feuerwehren explizit ausgenommen. „Dies ermöglicht zum einen, den Luftraum für die Einsatzerkundung frei zu halten, zum anderen wird das Gaffen aus der Luft verboten“, bewertet Oschmann. 

Ein Verbot gilt zudem für den Betrieb außerhalb der Sichtweite des Steuerers […], sofern die Startmasse des Geräts fünf Kilogramm und weniger beträgt. Auch hiervon sind die Feuerwehren für Einsatz und Ausbildung ausgenommen. „Somit können Drohnen etwa auch zur Erkundung hinter einer Rauchsäule oder in verqualmten Bereichen eingesetzt werden, wo ansonsten eine Lageerkundung nicht oder nur mit erheblich höherem Aufwand möglich wäre“, begrüßt Oschmann die Regelung. 

Die Verordnung wird nun der Bundesregierung zugeleitet, die nach dem Willen des Bundesrats noch einige Änderungen einbringen soll – unter anderem fordern die Länder, Drohnenflüge auch in der Nähe von Krankenhäusern zu verbieten, um Kollisionen mit Rettungshubschraubern zu verhindern. Dann kann die Bundesregierung die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt betreiben; am Tag nach der Verkündung soll die Verordnung dann größtenteils in Kraft treten.

Zum 15ten Mal trafen sich am 10. und 11. März 2017 die Vertreter der Kreis- und Stadtverbände zur Klausur- und Führungskräftetagung. Dieses Jahr in der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg.

Nach einer kurzen Begrüßung von Uwe Peetz und Schulleiter Dr. Roland Demke, hielt Herr Staatssekretär Eck ein Grußwort, das viel Lob für die Feuerwehren Bayerns enthielt. Besonders ging er auf die Arbeit rund um den Digitalfunk, die Sanierung des Feuerwehrerholungsheims und die Ausbildung an den Feuerwehrschule ein. Alfons Weinzierl folgte mit einem kurzen Vortrag über die Arbeit des LFV Bayern und bat Staatsminister Eck um die Umsetzung der Sonderförderprogramme des Jugendschutzanzugs und der Zweitausstattung für Atemschutzgeräteträger. Auch der Vorsitzende griff die Thematik Digitalfunk auf und berichtete von einem Treffen mit den Verantwortlichen in Hessen, das sehr informativ und hilfreich. Weiterhin forderte er, mehr Kapazitäten an den Feuerwehrschulen und neue Lehrerstellen zu schaffen.

Über den aktuellen Sanierungsstand im Feuerwehrerholungsheim in Bayrisch Gmain berichtete Heinrich Waldhutter. Er dankte Staatsminister Eck außerordentlich für die Unterstützung des Projekts. Ohne das Bayerische Staatsministerium wäre die Sanierung nicht möglich gewesen. Franz-Josef Hench informierte die Teilnehmer über die neusten Entwicklungen im Digitalfunk und Diginet II. Er informierte u.a. über das Updatesystem, gab Hinweise zur Statusrückquittierung und zu Objektfunkanlagen.

Nach der wohlverdienten Mittagspause hörten die Führungskräfte einen Vortrag von Thomas Zeleny, dem Geschäftsführer der tomcom GmbH. Er berichtete über die aktuellen Entwicklungen des Website-Kit´s und zeigte einige Websites von Feuerwehren die bereits das Kit nutzen. Einen gesonderten Bericht zur Entwicklung finden Sie in der Florian kommen-Ausgabe Nr. 112. Frau Fuchs des Innenministeriums, berichtete anschließend zum Ausbau der Staatlichen Feuerwehrschulen. Durch Luftbildaufnahmen verdeutlichte sie, was in den letzten Jahren bereits an Bauprojekten umgesetzt werden konnte und was noch weiter geschehen soll.

Nach diesem Vortrag folgte die traditionelle Kurzvorstellung der neuen Kreis- und Stadtbrandräte bzw. der Vorsitzenden. Dies waren SBR Stephan Bachl von der FW Straubing, Leiter der BF Ingolstadt Herr Josef Huber, KBR Michael Stahl aus dem Lkr. Cham, KBR Alexander Möbus im Lkr. Unterallgäu, KBR Peter Schmidt aus dem Lkr. Main-Spessart, SBR Martin Schneider aus Schweinfurt, KBR Michael Reitzenstein aus dem Lkr. Würzburg und KBR Christof Grundner aus dem Lkr. Traunstein. Nicht anwesend waren aus dem Lkr. Dachau KBR Franz Bründler, KBR Manfred Danner aus dem Lkr. Freising und Rene Lippeck, Vorsitzender im KFV Rottal-Inn.

Norbert Thiel berichtete im Nachgang über seine Erfahrungen mit dem Feuerwehrbedarfsplan und positiven Erlebnissen im KFV Nürnberger Land. Er wies jedoch auf einige Punkte hin, die bei der Umsetzung des Plans durch externe Firmen zu beachten sind. Zum neuen Ausbilderleitfaden für Atemschutzgeräteträger hielt Jürgen Schemmel der Feuerwehrschule Würzburg einen kurzen Vortrag. Er wies besonders auf Neuerungen und Aktualisierungen hin. Neu sind beispielsweise die Punkte zur Persönlichen Schutzausrüstung, Schlauchmanagement und das Vorgehen in Brandräumen.

Zur FWDV 2 – Ausbildung in der Feuerwehr referierte Dr. Demke zusammen mit seinem Stellvertreter Herrn Bräuer. Nach einem geschichtlichen Rückblick, erklärte Dr. Demke warum die Überarbeitung der FWDV 2 so wichtig ist. Ziel ist es, eine Ausbildung durch „Handeln“ zu gewährleisten, nicht durch Auswendiglernen der Theorie. Im Anschluss des Vortrags, überreichte Alfons Weinzierl Herrn Dr. Demke die Dankmedaille des Vorsitzenden des LFV Bayern. Er dankte ihm für die Gastfreundschaft und die gute Zusammenarbeit.

Nach Ende des ersten Tagungstages, trafen sich die Teilnehmer und Gäste in der neuen Übungshalle der Feuerwehrschule zu einer Führung und Fahrzeugschau. Anschließend ging es in den gemütlichen Teil mit Abendessen und interessanten Gesprächen über.

Friedericke Fuchs startete mit einem Vortrag zur Novellierung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes in den Samstagmorgen. Sie verwies auf den Zeitplan und kündigte die Umsetzung bis Mitte dieses Jahres an. Herr Joachim Benz, ebenfalls aus dem Bayerischen Staatsministerium, ermöglichte bei seiner Präsentation einen Einblick in das Abfragetool von ELDIS. Er erklärte anschaulich die Funktionsweise und die Auswertungsmöglichkeiten.

Über die Arbeit der Flughelfergruppen in Bayern berichtete Johann Eitzenberger, Vorsitzender des BFV Oberbayern. Er ging auf die geschichtliche Entwicklung ein und informierte über die Aufgaben, Ausbildung und die organisatorische Verankerung. Kurz stellte er auch den neuen Leitfaden der Flughelfer vor, der in Zusammenarbeit von Feuerwehr und Luftfahrzeugbetreibern erstellt wurde.

Kurz wurde von Herrn Bräuer noch der neue gemeinsame und einheitliche Internetauftritt der drei bayerischen Feuerwehrschulen vorgestellt. Unter www.feuerwehrschulen-bayern.de findet man nun alle drei Schulen. Jede Schule behält jedoch ihre eigene Homepage.

Traditionsgemäß folgten nach den Fachvorträgen drei Einsatzberichte. Heuer wurden das Messerattentat von Würzburg, der Sprengstoffanschlag in Ansbach und die Amoklage von München thematisiert. Die Herren Rehmann, Settler und Schäuble berichteten jeweils anschaulich über die Abwicklung der Einsätze.

Das Schlusswort gehörte dem Vorsitzenden, der allen Rednern und auch Teilnehmern herzlich für ihre Teilnahme und Mitwirkung dankte.

Im Rahmen der Klausurtagung aller bayerischen Kreis- und Stadtbrandräte konnten diese, in der neuen Übungshalle der SFS Würzburg, die ersten beiden Prototypen des Gerätesatzes Hochwasser des Freistaates Bayern in Augenschein nehmen. Das Konzept wurde in einem Arbeitskreis, bestehend aus Vertretern des Bayerischen Innenministeriums, der Feuerwehrschulen und des LFV Bayern, erarbeitet. Die Ausstattung wurde auf insgesamt elf Rollcontainer verlastet und beinhaltet u.a. 18 Schmutzwasserpumpen mit erforderlichem Zubehör, um nach Hochwasserlagen/Überschwemmungen Räume abpumpen zu können. Dabei kann eine Leistung von über 25.000 l/Min. bei einem Höhenunterschied bis 2,5 m erreicht werden. Nachdem bei den Planungen im Jahre 2014 nur von einer Ergänzung der Ausstattung bei Hochwasserlagen gesprochen wurde, konnte der LFV Bayern den Freistaat Bayern sachlich davon überzeugen, dass auch eine Transportmöglichkeit hierfür notwendig wäre. Im Ergebnis konnte nach einer Ausschreibung nunmehr ein Versorgungs-Lkw (MAN – TGM 13.290 4x4 BL) beigestellt werden. An Standorten mit Wechselladersystemen konnte ein Abrollbehälter Gerätesatz Hochwasser konzipiert werden. Nunmehr werden insgesamt 41 Gerätesätze Hochwasser durch den Freistaat Bayern beschafft und bei Feuerwehren stationiert. Nach den beiden Prototypen, die im Dezember 2016 ausgeliefert wurden, stehen die nächsten zwölf Gerätesätze im April 2017 und dreizehn weitere im Juli 2017 zur Auslieferung an, bevor dann Anfang 2018 die restlichen Gerätesätze an die Standorte ausgeliefert werden. Da es sich hierbei um eine staatliche Ausstattung für den Katastrophenschutz handelt, stehen die Gerätesätze natürlich auch bayernweit für einen Einsatz zur Verfügung.

Folgende Vorträge stellen wir Ihnen gerne zum Download bereit.

Glühende Ideen für den Landes­Feuerwehr­Verband Bayern e.V.

Unter dem Motto »Alarm, Alarm« entwickelten über 200 Schülerinnen der Designschule München in 39 Teams neue Bilder, Botschaften und Styles für den Landes­Feuerwehr­Verband Bayern e.V. Mit großem Einsatz und Engagement begaben sich die jahrgangs­übergreifenden Mannschaften auf die Suche und erarbeiteten in einem 7-tägigen schulischen Ausnahmezustand, was die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Jugend­feuerwehren in Bayern antreibt und wie neue Mitglieder – zwischen zwölf und achtzehn Jahren – auf diesen Zug aufspringen können.

Vorausgegangen war die Recherche­vorbereitung einer Schüler­gruppe, die sich intensiv mit der Freiwilligen Jugend­feuerwehr auseinander­gesetzt hatte und die Grundlage für das Briefing erstellte. Bis dato führte der Landes­feuerwehr­verband Bayern e.V. alljährlich eine Kampagne zur Werbung ehrenamtlicher Mitglieder durch. Dieses Jahr sollte mit dem unverstellten und kritischen Blick der Nachwuchs­designer – die der Zielgruppe wesentlich näherstehen – ein neuer und vielseitiger Ideenpool entwickelt werden, der auch neue Medien einbezieht.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Teams, Schülerinnen wie Lehrerinnen und Referenten, für ihr leidenschaftliches Mitwirken, sowie der Schulleitung für die Unterstützung des Projektes. Unser aller Dank gilt der großen Bereitschaft des Landes­Feuerwehr­Verband Bayern e.V., insbesondere Uwe Peetz und Johanna Rauch, die keine Mühen scheuen, neue Wege zu gehen.

Link zu den erarbeiteten Ideen

 

Die beiden Feuerwehren Hohl und Unterafferbach aus unserer Verpflegungsgruppe kochten zwei Tage vom 10. bis 11.03.2017 bei der Klausurtagung der bayer. Stadt- und Kreisbrandräte in der Staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg.

In der neuen Übungshalle wurde unsere Küche und ein Verpflegungsbereich aufgebaut und für die Teilnehmer gut gekocht.

Ich danke den Feuerwehrleuten aus Hohl und Unterafferbach für die gute Verköstigung der Klausurteilnehmer.

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Auf der Kommandanten- und Verbandsversammlung am Freitag, 10.03.2017 in Weibersbrunn wurde Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer einstimmig als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg e.V. wiedergewählt. Auch sein bisheriger Stellvertreter Frank Wissel sowie Schatzmeister Robert Etzel und Schriftführer Thorsten Trapp erhielten von den 124 Wahlberechtigten jeweils ein einstimmiges Votum.

Die Versammlung begann nach einem kurzen Grußwort des Weibersbrunner Bürgermeisters Walter Schreck mit dem Jahresbericht des Kreisbrandrates.

Im Landkreis Aschaffenburg leisteten zum 31.12.2016 insgesamt 2519 Männer und Frauen in 62 Freiwilligen Feuerwehren und 3 Werkfeuerwehren Feuerwehrdienst. Das sind 32 weniger als im vergangenen Jahr, so Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer. Die Frauenquote betrug mit 331 Frauen knapp über 13 Prozent. 582 Jugendliche sind in den Jugendfeuerwehren aktiv. Die Anzahl der Atemschutzgeräteträger habe in den vergangenen Jahren stetig abgenommen. Während zum Jahresende 942 Atemschutzgeräteträger zur Verfügung gestanden haben, seien es m Jahr 2013 noch 1045 gewesen.
Dieser Abwärtstrend müsse gestoppt werden, appellierte Ostheimer an die die Versammlung. Er forderte alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gemeinsam mit ihren Wehrführungen und den Vereinsvorstandschaften auf, die Feuerwehrfrau und den Feuerwehrmann in den Vordergrund zu stellen.

„Stärken Sie überall wo es nur geht das besondere Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehren. Hier ist in den Gemeinden Kreativität und Anstrengung erforderlich. Wenn es nicht genug ehrenamtliche Feuerwehrleute gibt, dann nützt es auch nichts, Fahrzeuge zu kaufen und neue Feuerwehrgerätehäuser zu bauen.“ Hier sei die Politik, Bürgermeister und Gemeinderat, Gemeindeverwaltung und Feuerwehr gleichermaßen gefordert, so Ostheimer.

Im vergangenen Jahr waren insgesamt 4.198 Einsätze zu bewältigen, das waren durchschnittlich mehr als 11 Einsätze pro Tag.

Neben 426 Brandmeldungen wurden 2712 technische Hilfeleistungen abgewickelt. Hinzu kamen 394 Fehlalarmierungen, wobei hier der größte Teil durch Fehlauslösungen von Brandmeldeanlagen verursacht war. Den größten Anteil an den technischen Hilfeleistungen hatte der Verkehr. Mehr als 1000 Einsätze waren bei Verkehrsunfällen mit Straßen- Schienen und Luftfahrzeug, Ölspuren auf Straße, auslaufender Treibstoff usw. erforderlich.

An zweiter Stelle standen die 633 First-Responder-Einsätze, gefolgt von den mehr als 400 wetterbdingten Einsatzlagen, wie Hochwasser, Sturm- und Unwetterschäden usw.. Der Rest der Hilfeleistungen verteilte sich auf das breite Aufgabenfeld der Feuerwehren.

Bei 160 Feuerwehr-Sicherheitswachen produzierte die Feuerwehr präventiv Sicherheit für die Mitbürger, insbesondere bei der Absicherung von Veranstaltungen. Außerdem wurden 506 sonstige und freiwillige Tätigkeiten von den Feuerwehren erbracht.


18 Menschen wurden bei Bränden aus der Gefahr ohne den Einsatz von Feuerwehrleitern gerettet. 22 Personen mussten über Feuerwehrleitern sowohl bei Bränden als auch bei technischen Hilfen gerettet werden.

Bei den unterschiedlichsten technischen Hilfeleistungen konnten 107 Menschen gerettet werden, bei 25 Personen kam leider die Hilfe vergebens.

228 Menschen wurden während Feuerwehreinsätzen betreut und versorgt.

458 Menschen erlebten bei First-Responder-Einsätzen ihre Feuerwehr als Helfer in höchster Not. Aber auch hier konnte bei 38 Menschen keine Hilfe mehr geleistet werden.

Bis Mitte letzten Jahres sei der Digitalfunk flächendeckend im Landkreis eingeführt worden. Dennoch könne noch nicht ganz auf den 4-m Analogfunk verzichtet werden. Jede Feuerwehr sollte im Gerätehaus und in einem Führungsfahrzeug noch ein 4-m Funkgerät haben, das auch FMS-tauglich ist. Im Digitalfetz komme es gelegentlich noch zu Ausfällen, die so kompensiert werden können. Die Einführung der digitalen Alarmierung werde wohl bis 2019 dauern.


2016 zahlte der Landkreis erstmals einen jährlichen Zuschuss für die ordnungsgemäße Unterbringung notwendiger überörtlicher Fahrzeuge und Gerätschaften an die Gemeinden aus. Hierfür sei die Richtlinie zur Kreisförderung überörtlich notwendiger Fahrzeuge erweitert worden. Da die Unterbringung aller überörtlicher Fahrzeuge und Gerätschaften noch nicht sichergestellt sei, können sich Gemeinden für die Schaffung neuer Stellflächen auch den jährlichen Zuschuss für 25 Jahre im Voraus als Investitionshilfe auszahlen lassen.

Dieses Angebot zeige Wirkung. Sowohl der Markt Goldbach wie auch der Markt Großostheim hätten bereits reagiert und erweitern ihre Gerätehäuser mit staatlicher Förderung und der Investitionshilfe des Landkreises, um für eine ordnungsgemäße Unterbringung der bisher im Freien stehenden Abrollbehälter und Anhänger zu sorgen.

Der Markt Mömbris werde übergangsweise eine Halle in der Nähe des Feuerwehrhauses Hohl anmieten und dort überörtliche Gerätschaften zunächst ordnungsgemäß abstellen, bis mit einem neuen gemeinsamen Gerätehaus für die Feuerwehren im Hutzelgrund notwendige eigene Flächen vorhanden seien.


Mitte des Jahres fahren die ersten Züge durch die vier neuen Eisenbahntunnel im Spessart. Dafür werde ein fachdienstübergreifender Alarm- und Einsatzplan entwickelt, der alle möglichen Szenarien vorplant.

Die betroffenen Feuerwehren im Umfeld der Tunnel erhalten eine tunnelspezifische Ausrüstung. So werden die Löschgruppenfahrzeuge der Feuerwehren Hösbach, Sailauf und Laufach für die westlichen Angriffswege und die Löschgruppenfahrzeuge der Feuerwehren Heinrichsthal, Heigenbrücken und Rothenbuch für die östlichen Angriffsweg mit zusätzlichen Geräten, insbesondere im Bereich Atemschutz, auf Kosten der Bahn aufgerüstet.

Für die Ausbildung in der Eisenbahntunnelbrandbekämpfung sei beim Freistaat eine Ausbildung von Multiplikatoren beantragt worden. Im Frühjahr werden die betreffenden Feuerwehren in die Sicherheits- und Brandschutzeinrichtungen der Tunnel eingewiesen und geschult

„Ausbildung ist ein ganz wichtiger Punkt bei den Feuerwehren - nur wenn wir uns gut auf die Einsätze vorbereiten, können wir gute und professionelle Hilfe leisten“, so Ostheimer. Die vielen angebotenen Lehrgänge und Seminare würden gut angenommen.


Ein besonderes Anliegen ist Ostheimer derzeit die Bundeswasserstraße Main. „Ich denke, bei dem Gefahrenpotential, das die Bundeswasserstraße mit sich bringt, müssen wir dem etwas mehr Aufmerksamkeit widmen. Bisher hatten wir Glück.“ Hier müsse die lückenhafte Ausbildung verbessert werden. Schon im letzten Jahr wurden einzelne Fortbildungen für Führungskräfte zu Binnenschiffen angeboten worden, weitere sollen folgen.

Die Atemschutzgeräteträger müssen in der Schiffsbrandbekämpfung fortgebildet werden. Für dieses Jahr sind Fortbildungen auf einem Übungsschiff in Mannheim gebucht. Er bat die Feuerwehren dieses Angebot anzunehmen.

Ebenso ist die Ausrüstung für Einsätze auf dem Main zu prüfen. Die Ölwehrausrüstung müsse in den nächsten Jahren modernisiert werden. Den Antrag der Gemeinde Mainaschaff auf Förderung eines neuen Mehrzweckbootes sei sehr positiv aufgenommen worden und werde unterstützt. Genauso freue er sich über die Absicht der Gemeinde Mainaschaff am Festplatz eine Slipstelle für Einsatzboote zu bauen.


Im Anschluss an Ostheimers Jahresbericht legte Schatzmeister Robert Etzel seinen Kassenbericht vor. Kassenprüfer Roland Albert bescheinigte ihm eine einwandfreie Kassenführung und empfahl die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erteilt wurde.


Landrat Dr. Ulrich Reuter dankte in seiner Ansprache den Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft. Die Feuerwehren seien für die Gefahrenabwehr unverzichtbar, die Erhaltung der Einsatzfähigkeit daher unbedingt notwendig. Das im Landkreis vorgehaltene Warnsystem „KATWARN“ habe mittlerweile 10.000 Nutzer. Die Förderung von Stellplätzen für überörtlich notwendige Fahrzeuge und Geräte diene der Bereitschaft der Feuerwehren, diese Geräte und die damit verbundenen Aufgaben auch künftig zu übernehmen. Im Landratsamt werde zur Entlastung der Kreisbrandinspektion noch in diesem Jahr eine Planstelle für eine Brandschutzdienststelle ausgeschrieben. Der Aufgabenbereich umfasse unter anderem Stellungnahmen im Zuge von Baugenehmigungsverfahren sowie Tätigkeiten bei Verwaltung und Aufschaltung von Brandmeldeanlagen und der Erstellung von Feuerwehrplänen. Landrat Dr. Reuter bedankte sich auch für die gute Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen zum Wohl aller Bürgerinnen und Bürger.


Danach stellte Peter Kernhof die beabsichtigten Satzungsänderungen vor. Auch diese wurden von der Versammlung ohne Gegenstimme genehmigt.


Bei der anschließenden Neuwahl des Verbandsvorstandes und des Verbandsausschusses wurden folgende Personen in den Verbandsausschuss gewählt:

Als Vertreter der Kommandanten: Andreas Kerber (Jakobsthal) und Uwe Waldschmitt (Hohl), als Vertreter der Vereine: Peter Kernhof (Sailauf) und Helmut Stenger (Gunzenbach). Als Kassenprüfer fungieren weiterhin Roland Albert (Haibach) und Marco Grünewald (Mömbris).

Als Delegierte auf Bezirks- und Landesebene wurden Karl-Heinz Ostheimer, Frank Wissel, Otto Hofmann, Robert Etzel, Thorsten Trapp und Georg Thoma von der Versammlung gewählt.


Grußworte überbrachten die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz, die kurz aus dem Bundestag berichtete und Landtagsabgeordneter Peter Winter, der auf die Feuerwehrförderung und die geplante Änderung des Feuerwehrgesetzes einging. Ein weiteres Grußwort sprach der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Aschaffenburg, Polizeioberrat Michael Dencinger. Er bedankte sich insbesondere für die gute Zusammenarbeit mit der Polizei und forderte die Anwesenden auf bei der Nachwuchswerbung nicht locker zu lassen. Insbesondere die persönliche Ansprache sie hier erfolgversprechend.


Kreisbrandrat Ostheimer beendete die Versammlung mit den Wahlsprüchen der Feuerwehr: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ und „Einer für Alle und Alle für Einen“.

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Liebe Leserinnen und Leser,

während der letzten Tage haben die Polizeibehörden von Bund und einigen Ländern zum ersten Mal gemeinsam mit der Bundeswehr die Zusammenarbeit bei der Terrorabwehr geübt. An der 'GETEX' (Gemeinsame Terrorismus-Abwehr-Exercise) nahm auch die Bayerische Polizei teil. Zusammen mit Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen habe ich mich in der Werdenfelser Kaserne in Murnau über die Stabsrahmenübung informiert.

Wir haben in Bayern in den letzten Jahren massiv in die Innere Sicherheit investiert. Obwohl wir gut aufgestellt sind, könnte auch die Bayerische Polizei in extremen Terrorlagen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. In solchen Fällen brauchen wir den Einsatz der Bundeswehr im Innern zum besseren Schutz der Bevölkerung.

 
 

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

 
 

 
 

UNSERE THEMEN

 
 

Gemeinsame Übung von Polizei und Bundeswehr

An der Stabsrahmenübung 'GETEX' nahmen die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein teil. Seitens des Bundes beteiligten sich das Bundesministerium des Innern und das Bundesministerium der Verteidigung. Ziel der Übung war, die Verständigungs- und Anforderungswege zwischen Polizei und Bundeswehr zu überprüfen und die Eingliederung von Streitkräften in die Einsatzstrukturen unter Führung der Polizei zu erproben. Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann haben sich in in Murnau über den Verlauf der Übung informiert.

» weitere Informationen (mit Video)

 
 

 
 

Änderung des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes

Der Landtag hat eine Änderung des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes beschlossen, mit der nach den Worten des bayerischen Innenstaatssekretärs Gerhard Eck "das einzigartige ehrenamtliche Potential von Einsatzkräften im Krisen- oder Katastrophenfall erhalten und weiter ausgebaut wird." Die Änderung tritt am 1. April 2017 in Kraft. Eck hob als besonders fortschrittliche Weiterentwicklung hervor, dass ehrenamtliche Einsatzkräfte freiwilliger Hilfsorganisationen künftig im Einsatzfall von ihrer Arbeit bei Entgeltfortzahlung freigestellt werden, unabhängig davon, ob es sich bei dem Unglück um eine Katastrophe oder um einen Massenanfall von Verletzten handelt.

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Verkehrsunfallstatistik 2016

Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat die bayerische Verkehrsunfallstatistik 2016 vorgestellt. "Leider ist 2016 die Zahl der Verkehrsunfälle und Verletzen in Bayern gestiegen und es gab zwei Unfalltote mehr als im Vorjahr", so Herrmann zu den Eckpunkten. "Gleichzeitig ist die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle auf Bayerns Straßen leicht gesunken." Dazu stellte Herrmann eine neue Plakataktion unter dem Motto 'Keine Ablenkung im Straßenverkehr' vor. Fußballprofi Joshua Kimmich vom FC Bayern München ist das neue Gesicht des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 'Bayern mobil – sicher ans Ziel'.

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Nachwuchsgewinnung: Frauenpower zum Anklicken

Facebook ist für die Feuerwehrfrauen des Landkreises Schweinfurt mehr als nur eine gute Möglichkeit, um Infos schnell weiter zu geben. Das soziale Netzwerk bietet auch eine Plattform für Interessierte und ermöglicht den Feuerwehrfrauen, ihr Ehrenamt öffentlich vorzustellen. Und noch eine wichtige Funktion erfüllt Facebook: Die im Landkreis verstreuten Feuerwehrfrauen können sich darüber leicht vernetzen und in engem Kontakt bleiben. Diese und viele weitere Ideen zur Nachwuchsgewinnung für Feuerwehr und freiwillige Hilfsorganisationen finden Sie auf www.nachwuchs112.bayern.de.

» www.nachwuchs112.bayern.de

 
 

 

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Am Donnerstag, den 9.3.2017 wurde eine neue Drehleiter DLA (K) 23/12 bei der Feuerwehr Gemeinde Haibach in Dienst gestellt. Das Rettungsgerät basiert auf einem Mercedes-Benz Fahrgestell, das von Magirus aufgebaut wurde. Die Kosten betrugen rund EUR 595.000, wobei die bekannten Zuschüsse des Freistaats Bayern und des Landkreises Aschaffenburg gewährt wurden. Das neue Fahrzeug, das tags zuvor in Ulm abgeholt wurde, löst eine 26 Jahre alte Iveco-Magirus Drehleiter ab, die Haibach einst gebraucht gekauft hatte.

Der Landesfeuerwehrverband Bayern konnte PUMA als Kooperationspartner für die Angehörigen unserer Mitgliedsfeuerwehren gewinnen.

Gerne weisen wir auf die aktuelle Aktion hin:

„Sehr geehrte Kooperationspartner,

wir möchten Sie gerne zu unserem ersten Family & Friends Event 2017 ins Outlet Herzogenaurach (PUMA Europe GmbH, Puma Way 1, 91074 Herzogenaurach) einladen.

Die Konditionen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Puma-Bild.

Unsere Öffnungszeiten:

Mo – Mi      9:00-19:00 Uhr

Do – Fr       9:00-20:00 Uhr

Sa              9:00-18:00 Uhr

Puma

*IN ALLEN EUROPÄISCHEN PUMA STORES, PUMA FACTORY OUTLETS UND AUF EUROPÄISCHEN PUMA.COM SEITEN. NICHT MIT ANDEREN RABATTAKTIONEN KOMBINIERBAR. AUSGESCHLOSSENE PRODUKTE: FENTY PUMA BY RIHANNA, IGNITE LIMITLESS, SUEDE HEART, BASKET HEART, SUEDE PLATFORM, BASKET PLATFORM, MOSTRO, EVOKNIT LO, EVOKNIT MID UND WEITERE. DIE PREISREDUZIERUNG KANN NICHT IM NACHHINEIN FÜR EINKÄUFE WÄHREND ODER AUSSERHALB DES GÜLTIGKEITSZEITRAUMS DER AKTION GELTEND GEMACHT WERDEN.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.“

Ein Feuer, bei dem Unrat in der Torgasse in einem Hinterhof verbrannt wurde, rief am Donnerstagmorgen (09.03.2017) gegen 02:30 Uhr die Feuerwehren Kahl und Karlstein sowie den zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel auf den Plan. Dabei waren die Floriansjünger ursprünglich über die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain zu einem "brennenden Haus mit Menschenleben in Gefahr“ gerufen worden.

Diese Information nämlich hatte ein Anrufer, der sich bei der Einsatzzentrale im Polizeipräsidium Unterfranken gemeldet hatte, durchgegeben.

Von der Straße aus konnten die Einsatzkräfte bereits einen Feuerschein sehen. Die Überraschung war allerseits groß, als sich herausstellte, dass es sich nicht um ein brennendes Haus, sondern um eine „thermische Unratbeseitigung“ handelte.

Auf Anweisung der Polizei wurde das Feuer abgelöscht.

Der Feuerwehreinsatzleiter Alexander Reuß (Zugführer der Feuerwehr Kahl) konnte auf sechs Fahrzeuge und insgesamt 30 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Von rettungsdienstlicher Seite wurden zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Einsatzleiter Rettungsdienst sowie der Helfer vor Ort der BRK Bereitschaft Kahl alarmiert.  Der Rettungsdienst musste jedoch nicht eingesetzt werden. Der Einsatz der Feuerwehr war nach 30 Minuten beendet.

Unten stehend die beiden Ausschreibungen für den Schwimmbadausflug im Mai und unseren Jugendwartausflug nach Berlin Ende Juni.

An dem Jugendwartausflug können natürlich auch Stellvertreter und Betreuer sowie deren Partner teinehmen.

Bei Interesse umgehend die Anzahlung überweisen:

20,- Euro pro Teilnehmer für den Schwimmbadausflug und 100,- Euro für den Ausflug nach Berlin

Die Reihenfolge der Zahlung entscheidet über die Teilnahme.

Bitte die Namen oder die Feuerwehr angeben und als Verwendungszweck Ausflug Palm Beach oder Berlin angeben.

Jugendwartausflug nach Berlin

Ausflug Palm Beach Flyer

Als vorbeugende Maßnahme der allgemeinen Gefahrenabwehr steht ab Montag, 20. März 2017 bis auf weiteres eine Schnellen Einsatzflugzeugs (SEF) für Unterfranken zur Verfügung.

Das SEF steht auf dem Flugplatz Giebelstadt in der Zeit von 08.00 Uhr bis Sonnenuntergang auf Anforderung hin zur Verfügung (Vorlaufzeit: 20 Minuten). Die Anforderung ist an die Integrierte Leitstelle Würzburg (Tel.: 0931 / 5 1919) zu richten. Es dient insbesondere der Erkundung unklarer Meldungen von Flächen- und Waldbränden und der Führung der mit der Bekämpfung dieser Brände beauftragten Einheiten. Es steht überdies auch für Erkundungs-, Aufklärungs- und Dokumentationsaufgaben aller BOS auf Anforderung zur Verfügung.

Das SEF trägt den Funkrufnamen "Kater Unterfranken 15/5" und ist im Digitalfunk auf der Gruppe Katastrophenschutz Unterfranken (KATS_UFR) zu erreichen.

Auf der Jugendwartversammlung in Michelbach im Schlösschen am 06.03.2017 wurden folgende Personen neu gewählt.

Schriftführer: Eva Happ (FF Heinrichsthal)

Kassier: Georg Thoma (FF Schöllkrippen)

1. Kassenprüfer: Marco Grünewald (FF Mömbris)

2. Kassenprüfer: Alexander Lotz (FF Kahl)

Kreisjugendsprecherin: Céline Schischkoff (FF Schimborn)

Stellv. Kreisjugendsprecherin: Lara Bork (FF Schimborn)

Wir haben von Montag, 09. Oktober 2017 bis Samstag, 14. Oktober 2017 insgesamt 6 Übungstage für unsere Feuerwehren auf dem Übungsschiff MÜB in Mannheim gebucht.


Das Schiff nennt sich MÜB - Mobile Übungsanlage Binnengewässer und ist ein modernes Ausbildungszentrum, welches auf die Taktik und Technik zur Gefahrenabwehr auf Binnengewässern spezialisiert ist.

Infos zur MÜB findet ihr unter www.crerf-mueb.eu


 

Eingeladen zu dieser Ausbildung sind alle Feuerwehren entlang des Mains und auch alle Feuerwehren, die zur Unterstützung bei einem Einsatz auf dem Main eingesetzt werden können (somit ist jede Feuerwehr aus unserem Landkreis eingeladen, da bei einem entsprechend großen Brand auf einem Schiff sehr viele Feuerwehren eingesetzt werden).



Wir waren schon im Jahr 2016 für einen Tag auf diesem Übungsschiff und es war ein sehr guter Ausbildungstag. Hierbei haben wir aber festgestellt, dass ein Tag Ausbildung einfach zu wenig ist.



Wir möchten euch daher anbieten, jeweils 2 Tage - mit einer Übernachtung in einem Hotel in Mannheim - zur MÜB zu fahren. Wir kümmern uns von Seiten der Inspektion um ein Hotel in Mannheim für die Übernachtung.


 

Erste Ausbildungseinheit für 16 Personen: Montag, 09. Oktober 2017 und Dienstag, 10. Oktober 2017

Zweite Ausbildungseinheit für 16 Personen: Mittwoch, 11. Oktober 2017 und Donnerstag, 12. Oktober 2017

Dritte Ausbildungseinheit für 16 Personen: Freitag, 13. Oktober 2017 und Samstag, 14. Oktober 2017


 

Was soll gemacht werden:

- Auf- und Übersteigen auf ein Schiff mit Atemschutzgeräten

- Brandbekämpfung auf dem Schiff (Maschinenraum mit Realbrandbekämpfung)

- Eigener Feuerwehrmann über Bord (ins Wasser fallen mit Schutzkleidung der Ausbildungsstätte MÜB)

- Menschenrettung aus Schüttgutfrachtraum

- Instabiler Seecontainer auf einem Binnenschiff

- Leckageabwehr nach Schiffskollision mit Wassereintritt


 

Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen pro 2-Tages-Lehrgang beschränkt. Die Teilnehmer müssen ihre Feuerwehrgrundausbildung absolviert haben und einsatzfähige Atemschutzgeräteträger sein (Untersuchung nach G 26.3).


 

Schutzkleidung bei den Einsätzen: Komplette Feuerwehrschutzkleidung - weiterhin soll jeder Teilnehmer ein Atemschutzgerät mitbringen. Verbrauchte Atemluftflaschen können direkt vor Ort auf dem Schiff wieder gefüllt werden.


 

Die Teilnehmergebühr beträgt pro Person für den 2-Tages-Lehrgang: 540,-- €

In dieser Teilnehmergebühr sind 2 Mittagessen auf dem Übungsschiff und alle Getränke während der Ausbildung mit dabei. Hinzu kommen noch die Hotelkosten (hier wollen wir sehen, dass wir ein "günstiges" Hotel bekommen).


 

Diese Email soll euch einen Überblick über die Ausbildung verschaffen und ich wollte euch bitten, mir die mögliche Teilnehmerzahl (noch ohne Namen) aus eurer Feuerwehr zukommen zu lassen, die jeweils für 2 Tage nach Mannheim fahren möchten.


 

Weitere Details (Abfahrt, Hotel) kommen selbstverständlich noch.


 

Für Anmeldungen und bei Fragen steht Euch KBI Frank Wissel gerne zur Verfügung.


Bei freien Plätzen können sich auch gerne Atemschutzgeräteträger aus benachbarten Bereichen anmelden. 

 

Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Großosthem die vorzeitige Baufreigabe für die Erweiterung der Feuerwache erteilt.

Es werden sechs zusätzliche Stellplätze für Abrollbehälter und zusätzliche Lagerflächen für überörtliche Ausrüstungen und Gerätschaften in einem separaten Gebäude neu geschaffen.

Start unseres "Ausflugs" 4 Uhr. Danach haben wir den Rest des Marktes Hösbach aufgesammelt und sind nach Kleinostheim zum Treffpunkt gefahren. Von dort aus sind wir 2,5 Stunden nach Dortmund gefahren.
Bei DMT angekommen wurden wir von BF-Männern aus Dortmund begrüßt und der Theorie Teil begann.

Keine unnötigen PowerPoint-Präsentationen. Berichtet wurde über das, was uns erwartet und ein wenig über das Hohlstrahlrohr erzählt.

Danach gab es ein kleines Frühstück mit belegten Brötchen.

Nachdem wir uns gestärkt hatten ging es an den praktischen Teil.
Anhand der Schutzkleidung und vor allem am Helm (der schon komplett schwarz und verschmort war) konnten wir erahnen was uns erwartet.
Nach Anlegen des PA ging es das erste Mal in den Stollen. Diesen Teil kann man sich vorstellen, wie im Container in Stockstadt.
Wärmegewöhnung und Vorgehen mit dem Strahlrohr.

Danach ging es zum Mittagessen. Hackbraten mit Kartoffeln und Blumenkohl.

Jetzt starteten wir zum richtigen und sehr nützlichen Teil des Seminars.
Ziel war es durch ein verrauchtes Treppenhaus hinunter in den Brandraum zu gelangen und dort das Feuer zu bekämpfen.
Es gingen 2 Trupps a 4 Personen vor.
Bei realen Bedingungen, unter Nullsicht, ging der erste 4er Trupp mit dem Strahlrohr vor um das etwa 45 Meter entfernte Feuer zu finden.
Der 2. Trupp ging an der 1. Kupplung ebenfalls mit um den Schlauch an das Ziel zu bekommen.
Hierbei lernten wir schnell unsere Grenzen kennen und wir waren pro Trupp 4 Atemschutzgeräteträger.
Hierbei sieht man, dass man als 2er Trupp so gut wie keine Chance hat einen gefüllten Schlauch hinter sich her zu ziehen.
Nachdem auch der 2. Trupp beim Feuer angekommen war, haben wir noch einmal Strahlrohrtechnik geübt und das Feuer gelöscht.

Danach haben wir unsere Heimreise angetreten. Vielen Dank an Christian der uns gefahren hat. Nach so einem Tag nochmal 3 Stunden nach Hause fahren wäre eine sehr sportliche Leistung geworden.

Fazit: Selbst ich der vorher immer sagte runter mit dem Griff am Hohlstrahlrohr wurde davon überzeugt, dass er dran bleiben sollte.

Wichtig für Neubeschaffungen sollte sein, dass wir in der Feuerwehr möglichst eine Sorte Hohlstrahlrohre besitzen sollten.
 

DMT 1

DMT 2

DMT 3

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DMT 9

DMT 10

So hätte sich die junge Frau das Ende ihres Amerika-Urlaubs sicher nicht vorgestellt. Auf dem Rückweg vom Frankfurter Flughafen nach Mittelfranken geriet der PKW mit ihrem Vater am Steuer heute Mittag im Westteil der Einhausung aus unklarer Ursache ins Schleudern. Kurz nach der Anschlussstelle Goldbach in Fahrtrichtung Würzburg prallte der Opel Zafira an die rechte Außenwand und beschädigte massiv eine Notrufnische der Einhausung. Deshalb löste um 11.54 Uhr sofort die automatische Brandmeldeanlage aus - noch bevor ein Ersthelfer den Notruf absetzen konnte. Bei der Feuerwehr Goldbach gingen deshalb innerhalb von zwei Minuten zwei Alarme ein, die sich jedoch auf die gleiche Ursache bezogen. Nach wenigen Minuten waren die ersten Rettungskräfte der Feuerwehr vor Ort, sicherten die Unfallstelle ab und versorgten die beiden Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Dieser war dann mit einem Rettungswagen und einem Notarzt, der mit dem Rettungshubschrauber Christoph 2 aus Frankfurt einflog, vor Ort. Beide Verletzten wurden vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Unterstützt vom Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Waldaschaff banden die 15 Goldbacher Aktiven unter Leitung von Kommandant Hermann Sittinger ausgelaufene Betriebsstoffe und unterstützten den Rettungsdienst und die Aufräumarbeiten. Die Kreisbrandinspektion wurde vertreten von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Udo Schäffer. Durch die Auslösung der Brandmeldeanlage wurde die Autobahn in beide Richtungen automatisch gesperrt. Die Sperrung wurde bis zum Abflug des Hubschraubers über eine Stunde aufrecht erhalten. Es kam zu Rückstaus in beide Richtungen. Für die Feuerwehr Goldbach war dies bereits der vierte Unfall im Bereich der Einhausung innerhalb weniger Wochen. Einsatzende war gegen 13.15 Uhr.
Martin Scheiner, Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

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