Die Freiwillige Feuerwehr Michelbach trauert um ihren ehemaligen Stellvertretenden Kommandanten Micheal Bleck, der im Alter von 57 Jahren verstorben ist.

Eine Trauerfeier findet am 10.10.2017 um 14 Uhr in der Aussegnungshalle auf dem Alzenauer Friedhof statt.

Unser aller Mitgefühl gehört der Familie.

Am Donnerstag, 05.10.2017 hat die Feuerwehr Goldbach einen neuen Gerätewagen-Logistik 1 in Dienst gestellt. Der GW-L1 verfügt über eine fest installierte Ladebordwand mit einer Hubkraft von 1500kg. Auf der Beifahrerseite wurde eine 2,5m ausfahrbare Markise angebracht, welche per Sensorsteuerung auf Wind und schlechte Wetterlagen reagiert. Des Weiteren wurde in den Kofferaufbau beifahrerseitig eine schwenkbare Türe eingebaut.
Der GW-L1 verfügt rundum über eine LED-Beleuchtung, die ein sicheres Arbeiten am Fahrzeug möglich macht. Das Fahrzeug dient hauptsächlich zum Materialtransport, unter anderem zur Unterstützung der Ölwehrkomponente. Ausgelegt ist der Materialtransport für eine Zuladung von bis zu 3 Tonnen.
Diverse Ausrüstungsgegenstände wie Verkehrsleitkegel, Verspannmaterial und vieles mehr komplettieren die Beladung des neuen GW-L1.
Das Fahrgestell mit 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht lieferte der Hersteller IVECO auf einem 200PS starken Daily, den Aufbau nahm die Firma
Junghanns Fahrzeugbau - Hof vor. Um auf der Einsatzfahrt größtmögliche Sicherheit für die Mannschaft, kürzestmögliche Fahrzeiten und eine ausreichende Absicherung der Einsatzstelle zu ermöglichen, wurde ein Automatikgetriebe gewählt, LED Blaulichter und LED Frontblitzer, sowie das klassische Martinshorn verbaut und eine Heckwarneinrichtung angebracht.
Der GW-L1 löst einen 24 Jahre alten Gerätewagen-Nachschub ab, der letzten Mittwoch außer Dienst gestellt wurde.
Martin Scheiner
Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

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Kinder in der Feuerwehr und Unsere Welt ist bunt!

In den Kindergruppen scheint die Unterschiedlichkeit der Kinder am größten. Im Seminar wollen wir Antworten geben und erarbeiten, wie mit Kindern mit anderer kultureller Herkunft oder mit Behinderung ansprechender umgegangen werden kann? Bedarf es nicht einem Blick auf alle Kinder, aufgrund ihrer Besonderheiten? Ansätze und Tipps dazu sollen vorgestellt werden, die pädagogische Arbeit mit Kindergruppen verfeinert.

Die Einladung und das Rückmeldungsformular hier!
Bei Fragen steht der Bildungsreferent, Uwe Danker, gern zur Verfügung. Tel. 030-28 88 48 813 oder Email.

Am Donnerstag, 05.10.17 um 17:59 Uhr wurde die Feuerwehr Waldaschaff zusammen mit der Feuerwehr Bessenbach zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 3 alarmiert.

Noch während der Anfahrt bekamen die anrückenden Kräfte die Meldung, dass sich der Unfall im Bereich der Behelfsauffahrt bei Waldaschaff in Fahrtrichtung Würzburg ereignet haben soll. Nur einen kurzen Moment später konnte bereits bestätigt werden, dass sich die Unfallstelle kurz nach der Behelfsauffahrt befindet.
An der Einsatzstelle kümmerte sich der Rettungsdienst, welcher zuvor alarmiert war, bereits um die beiden verletzten Unfallbeteiligten, sodass sich die Feuerwehr auf die Sicherstellung des Brandschutzes, die Verkehrslenkung und Reinigung der Fahrbahnen konzentrieren konnte.

Die Autobahn war nach dem Verkehrsunfall komplett gesperrt. Nach ungefähr 30 Minuten konnte die linke Fahrbahn und nach circa einer weiteren Stunde konnten auch die anderen Fahrstreifen freigegeben werden.
Die Feuerwehr Waldaschaff war mit 22 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen an der Unfallstelle. Der Einsatz war nach zwei Stunden beendet.
Andre Ganz, FF Waldaschaff

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Am 05.10.2017 wurde die Brandmeldeanlage in der ehem. Tennishalle in Hösbach, Rudolf-Diesel-Straße 2 mit der ÜE 5008 auf die Brandmeldeempfangseinrichtung in der Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain aufgeschaltet.


Die Halle wird zukünftig gewerblich genutzt.

Am Mittwoch, den 11. Oktober 2017 sind in der Zeit von 10 -16 Uhr Belastungsübungen für Atemschutzgeräteträger in der Atemschutzübungsanlage im Atemschutzzentrum Goldbach (z.B. für Schichtarbeiter) möglich. Für eine konkrete Terminabstimmung bitte direkt mir dem Atemschutzzentrum Verbingung aufnehmen.  

Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner müssen im Ernstfall auf die verschiedensten Szenarien und Notfälle reagieren können. Daher ist es unumgänglich, dass das Können durch regelmäßige Ausbildungsveranstaltungen verfestigt wird. Dies war bei der diesjährigen Tagesübung der Feuerwehr Mainaschaff am Samstag, 23.09.17 wieder einmal der Fall. 25 Feuerwehrdienstleistende stellten ihre Freizeit für die Allgemeinheit zur Verfügung und arbeiteten über den Tag verteilt fünf unterschiedliche Einsatzszenarien ab.
Beim ersten Einsatz mussten die First Responder der Wehr eine Person im Hof der alten Schule reanimieren. Dabei stellten sie eine Verrauchung im 1. OG des Vereinsheims fest und alarmierten ihre Kollegen. Der eintreffende Löschzug musste sich zuerst einen Zugang zum Gebäude verschaffen und mit dem entsprechenden Gerät eine Öffnung der Eingangstüre vornehmen. Hier stellte sich heraus, dass noch drei Personen im Gebäude vermisst wurden.Atemschutzgeräteträger suchten  und retteten sie im Anschluss.
Während diese Übung noch lief, wurde ein Arbeitsunfall auf einem privaten Holzplatz in der Nähe des Pfadfinderhauses gemeldet. Hier war ein Arbeiter bei Sägearbeiten unter einem größeren Holzstamm eingeklemmt und musste von den noch in Bereitschaft stehenden Kräften befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Nach Beendigung dieser Einsätze war ein havariertes Sportboot auf dem Main der Grund der nächsten Alarmierung. Nachdem von der Leitstelle Bayerischer Untermain dabei auch eine Person im Wasser gemeldet wurde, wurde das entsprechende Alarmstichwort umgesetzt und der Einsatzleitwagen fuhr mit einem ausgerüsteten Rettungsschwimmer direkt an die Einsatzstelle, um der verunfallten Person schnellstmöglichst Hilfe leisten zu können. Das Flachwasserboot der Wehr wurde ebenfalls sofort an der gemeldeten Einsatzstelle zu Wasser gebracht, während das Mehrzweckboot an der Slip-Stelle auf Höhe der Wasserwacht geslippt wurde.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte stellte sich heraus, dass die Person wieder auf dem manövrierunfähigen Boot war, aber schnellstmöglich ärztlicher Hilfe bedarf. Sie wurde auf das Flachwasserboot gerettet und sofort ans Ufer verbracht, wo sie dem Rettungsdienst übergeben wurde. Das Mehrzweckboot sicherte inzwischen das Sportboot und schleppte es anschließend in den sicheren Hafen.
Die bei diesem Einsatz nicht alarmierten Kräfte, die sich noch im Feuerwehrgerätehaus befanden, wurden zwischenzeitlich zu einem vermuteten Gasaustritt in die Bahnhofstrasse gerufen. Bei der Erkundung wurde eine massive Verrauchung im Kellerbereich festgestellt und auch drei vermisste Personen dem Einsatzleiter gemeldet. Nur unter Verwendung von schwerem Atemschutzgerät, konnten die Einsatzkräfte das Gebäude betreten, die abgängigen Personen retten und dem Grund der Verrauchung nachgehen.
Als auch diese Aufgabenstellung abgearbeitet und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit waren, konnten sich alle bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Fahrzeughalle wieder stärken und Kräfte für die nachfolgenden Aufgaben sammeln.
Nach der Mittagspause rief eine automatische Brandmeldeanlage in einem größeren Gebäude die Einsatzkräfte auf den Plan. Der Einsatzleiter fand ein stark verrauchtes Dachgeschoss vor und erhielt den Hinweis auf sieben vermisste Personen. Zur Rettung wurden die Drehleiter und zuerst zwei Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Während der Rettungsmaßnahmen trat bei einem der beiden Trupps übungsgemäß ein Atemschutznotfall ein und eine Rettung der eigenen Kameraden wurde notwendig. Da dies leider im Einsatz immer wieder geschehen kann, ist es auch notwendig so eine Einlage in eine Übung einzubauen, um auch dies im Ernstfall standardmäßig zu beherrschen.
Für die Ausarbeitungen der verschiedenen Übungen waren Marian Bauer, Thomas Neubauer, Annette Wolf und Joachim Taupp verantwortlich. Von ihnen wurden auch alle Einsatzstellen genau beobachtet und im Anschluss mit den Teilnehmern besprochen.
Joachim Taupp
Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit FF Mainaschaff

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Kurzfristig ist ein Kontingentplatz für den Lehrgang AB-Einsatz Strahlenschutz vom 23.10.17 - 27.10.17 an der Feuerwehrschule Regensburg frei geworden. Interessierte melden sich bitte bei KBM Rollmann.

Das bisherige "Handbuch zur Zusammenarbeit zwischen Dienststellen/ Einsatzmitteln und der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain" wurde komplett überarbeitet. Der komplette Teil Analogfunk wurde in einen Anhang ausgelagert.

Das neue Handbuch mit dem Anhang Analogfunk kann von der Internetseite der ILS Bayerischer Untermain (www.ils-untermain.de) heruntergeladen werden.

Polizei und Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz für jeden von uns - und doch werden sie mitunter an ihrer Arbeit gehindert, beleidigt oder angegriffen. Mit der Kampagne "Stark für Dich. Stark für Deutschland" möchte das Bundesministerium des Innern das gesellschaftliche Klima gegenüber uniformierten Polizei- und Rettungskräften verbessern.

Es ist ein Paradox. Allgemein werden Polizei- und Rettungskräfte hoch angesehen, und die meisten Bürgerinnen und Bürger vertrauen ihnen. Für viele ist es ein Kindheitstraum, bei der Polizei oder der Feuerwehr zu arbeiten. Und trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Teile der Bevölkerung den Polizei-und Rettungskräften im Alltag keinen Respekt entgegenbringen, sie an ihrer Arbeit hindern oder sogar Gewalt gegen sie anwenden. Für den Rettungsdienst, die Feuerwehr aber auch die Polizei gehören Pöbeleien, Beschimpfungen aber auch Bedrohungen und körperliche Übergriffe mittlerweile zum Berufsalltag.

Das Logo der Kampagne mit dem Slogan Polizei und Rettungskräfte. Stark für dich. Stark für Deutschland.

Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Ausübung unserer Freiheitsrechte ist es jedoch essentiell, dass die Bürgerinnen und Bürger darauf vertrauen können,

  • dass sie sicher in Deutschland leben können,
  • dass ihnen in Not geholfen wird und
  • dass der Staat sie erforderlichenfalls unter Ausübung seines Gewaltmonopols vor rechtswidrigen Eingriffen schützt.

Stark für Dich - Egal, woher du kommst

Unsere Polizei- und Rettungskräfte stehen mit ihrem Handeln dafür ein, dass dieses Vertrauen berechtigt ist. Sie handeln verlässlich und rechtsstaatlich und verdienen dafür Vertrauen. Im Sinne des Grundgesetzes sorgen sie zum Schutz der Würde des Menschen, seiner Freiheit und Unversehrtheit für Sicherheit und Ordnung.

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Sie helfen, sie schlichten und sie schützen uns. Dabei ist es ihnen egal, wer man ist, woher man kommt oder was man denkt. Das macht ihre Aufgabe so wichtig und wertvoll für die Gesellschaft.

Mit der Kampagne für uniformierte Polizei- und Rettungskräfte möchte das Bundesministerium des Innern den Respekt gegenüber denen stärken, die tagtäglich ihren Kopf für uns hinhalten.

Die Umsetzung der Kampagne erfolgt zielgruppengerecht durch emotionale TV-Spots, aber auch durch Online-Maßnahmen sowie durch die Platzierung von packenden Motiven in ausgewählten Städten. Gezeigt werden keine routinierten Schauspieler in Uniform, sondern echte Einsatzkräfte. Auf diese Weise wird sofort sichtbar, mit wie viel Passion die Polizei und Rettungskräfte ihren Beruf ausüben und welche Anstrengungen die Einsatzkräfte tagtäglich auf sich nehmen, um uns zu schützen.

Feuerwehrmänner stehen auf Drehleitern und löschen einen Großbrand (Quelle: BMI)

Seit dem vergangenen Wochenende können wir im Landkreis auf 16 neue Atemschutzgeräteträger zählen. Am Sonntag haben sie die Prüfung im Atemschutzzentrum Goldbach erfolgreich abgelegt. In den vorangegangenen Ausbildungseinheiten wurden die 13 Kollegen und drei Kolleginnen in allen Themen rund um den Atemschutz unterwiesen und mussten in zahlreichen praktischen Übungen Ihr Können unter Beweis stellen.

Drei weitere Ausbildungstage in den Bereichen „Zusatz- und Sonderausrüstung in Verbindung mit Atemschutz“, „Brandsimulationsanlage“ und im Brandübungscontainer in Stockstadt werden den Lehrgang abrunden.
Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung sagen wir aber bereits heute an die Teilnehmer:
Jonas Hofmeister, Niklas Haida und Maximilian Weis (FF Haibach), Joline Esteron und Lukas Mannel (FF Hofstädten), Kevin Marx (FF Schimborn), Mona Staab, Tim Bathon und Simon von Raesfeld (FF Kleinkahl), Michael Wiegand (FF Hörstein), Oliver Schaller, Sergej Gordienko und Yannis Schöneberg (FF Stockstadt), Laura Glaser und Tino Schwarzkopf (FF Schöllkrippen), Fabian Bozem (FF Hemsbach)
Unter der Verantwortung von Fach-KBM Peter Schmitt, dem Leiter des Atemschutzzentrums, Oliver Jäger und mit Verstärkung durch viele Helfer der Feuerwehr Goldbach wurde in gewohnt guter Qualität das Wissen vermittelt.
Auf dem Bild sind die Absolventen mit einem Teil der Ausbilder zu sehen.
Ein kleines Jubiläum konnte außerdem gefeiert werden: Bei der Aufnahme der neuen Geräteträger wurde festgestellt, dass seit Beginn der Aufschreibungen im Landkreis Aschaffenburg bereits 1.000 Feuerwehrleute als Atemschutzgeräteträger registriert wurden. Spontan riefen die Goldbacher Kollegen eine kleine Auszeichnung ins Leben: Der goldene Lungenautomat wurde von Oliver Jäger an Michael Wiegand überreicht. Knapp am Preis vorbei schlidderten Mona Staab (Nr. 999) und Oliver Schaller (Nr. 1001) und durften deshalb mit aufs Bild.
Martin Scheiner
Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

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Wissenstest

Nachfolgend findet Ihr die Teilnehmerliste für den Wissenstest mit den bisher gemeldeten Mannschaften.

Montag, den 23.10.2017 in Kälberau

18:30 Uhr Hörstein 15, Alzenau 8, Kälberau 8,

19:00 Uhr Michelbach 10, Wasserlos 12, Wenigumstadt 19,

19:30 Uhr Kahl 18, Hofstädten 5,

Dienstag, den 24.10.2017 in Winzenhohl

18:30 Uhr Hösbach 9, Dammbach 9, Hösbach-Bhf. 9,

19:00 Uhr Feldk.-Rottenb. 8, Sailauf 7, Haibach 10

19:30 Uhr

Mittwoch, den 25.10.2017 in Daxberg

18:30 Uhr Schimborn 7, Daxberg 12,

19:00 Uhr Krombach 6, Königshofen 8

19:30 Uhr

Donnerstag, den 26.10.2017 in Mainaschaff

18:30 Uhr Mainaschaff 11,

19:00 Uhr Stockstadt 12,

19:30 Uhr Glattbach 9,

Freitag, den 27.10.2017 in Schöllkrippen

18:30 Uhr Mömbris 16, Hörstein 2, Schöllkrippen 13

19:00 Uhr Kleinkahl 10, Niedersteinbach 7

19:30 Uhr

Samstag, den 28.10.2017 in Waldaschaff

15:00 Uhr Jakobsthal 3, Rothenbuch 4, Weibersbrunn Heigenbrücken 4, Großostheim 15

15:30 Uhr Waldaschaff 18


Wenn noch Jugendgruppen am Wissenstet teilnehmen möchten, bitte bis zum 07.10.2017 Rückmeldung an mich per E-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Abnahme Jugendflamme 2 & 3

Am Samstag den 14.10. findet die Abnahme der Jugendflamme Stufe 2 & 3 in Goldbach statt.

Wir wollen unm 10.00 Uhr beginnen.

Bisherhaben sich folgende Jugendfeuerwehren angemeldet:

Stufe 2 Haibach, Stockstadt, Goldbach, Wasserlos, Kälberau

Stufe 3 Kälberau, Stockstadt


Wenn noch Jugendgruppen an der Abnahme teilnehmen möchten, bitte bis zum 07.10.2017 Rückmeldung an mich per E-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Am 29.09.2017 wurde die Brandmeldeanlage der Fa. Inside Textil GmbH in Großostheim, Hinterm Waldcasino 4 mit der ÜE 2105 auf die ILS Bayer. Untermain aufgeschaltet.

Neue DGUV Information zeigt, wie Rettungsdienst und Feuerwehr mit verbalen oder tätlichen Angriffen auf das Personal umgehen können

Sie sind zur Stelle, um Menschen in Not zu helfen. Doch die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr werden immer häufiger selbst zu Opfern: Über 1.000 Übergriffe während eines Rettungs- oder Löscheinsatzes zählte die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, in den vergangenen fünf Jahren. "Diese Zahl spiegelt jedoch nur die meldepflichtigen Zwischenfälle, mit einer Arbeitsunfähigkeit ab vier Tagen", sagt Dr. Walter Eichendorf, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der DGUV. "Dies lässt vermuten, dass es insgesamt eine weitaus höhere Zahl an Übergriffen auf Einsatzkräfte gibt."

Die Vorfälle reichen von vehementem Ignorieren oder Abwehren notwendiger Maßnahmen über Beschimpfungen und Bedrohungen bis hin zu Schlägen seitens der Hilfsbedürftigen oder Umstehenden. "Wir beobachten, dass unseren Einsatzkräften in letzter Zeit immer weniger Respekt entgegengebracht wird", berichtet auch Lars Oschmann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Handlungsstrategien für Übergriffe auf einen Blick

Wie Verantwortliche von Rettungsdienst und Feuerwehr ihr Personal vor verbaler und tätlicher Gewalt schützen können, zeigt eine neue Publikation mit dem Titel "Prävention von und Umgang mit Übergriffen auf Einsatzkräfte der Rettungsdienste und der Feuerwehr (DGUV Information 205-027)" . Darin finden Leitungs- und Führungskräfte wichtige Tipps zur Planung, Organisation und Nachbereitung von Rettungs- oder Löscheinsätzen, so dass Konfliktsituationen erst gar nicht entstehen, nicht eskalieren oder die Folgen gering bleiben. Erarbeitet wurde die Publikation vom DGUV Fachbereich "Feuerwehren, Hilfeleistungen und Brandschutz", gemeinsam mit dem Deutschen Feuerwehrverband sowie mit weiteren Hilfeleistungsorganisationen, die Rettungsdienste betreiben.

Auch verbale Attacken sind Übergriffe und meldepflichtig

"Mit der Information geben wir Verantwortlichen nicht nur wichtige Hinweise und Empfehlungen zum Umgang mit Übergriffen zur Hand", sagt Tim Pelzl, Leiter des Fachbereichs "Feuerwehren, Hilfeleistungen und Brandschutz" der DGUV. "Wir wollen das Berufsfeld auch besser für diese Thematik sensibilisieren und Betroffenen die Hemmschwelle nehmen, besondere Vorfälle auch zu melden." Nur wenige Einsatzkräfte wissen, dass schon verbale Übergriffe zu psychischen Belastungen führen können und gemeldet werden sollten. Andere wiederum scheuen den Arbeitsaufwand einer Meldung an die Unfallversicherung oder Staatsanwaltschaft. Aus diesem Grund liegt die tatsächliche Zahl der Angriffe auf Rettungsdienste und Feuerwehren auch höher, als die Statistiken vermuten lassen. Ein mehrseitiges Musterformular im Anhang der DGUV Information erleichtert die Erfassung von Übergriffen.

Praktische Tipps zur Prävention und Deeskalation

Die DGUV Information zeigt außerdem auf, warum in Rettungssituationen Konflikte entstehen und wie Gefahrensituationen bewertet und reduziert werden können. Verantwortliche erhalten praktische Tipps zur professionellen Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Rettungseinsätzen: So sollten Einsatzkräfte nicht nur die Hilfsbedürftigen, sondern auch deren Umfeld gut im Auge behalten, um Aggressionspotenzial rechtzeitig zu erkennen. Zudem sollten die Retter das eigene Handeln immer wieder verständlich erklären, um Missverständnisse zu vermeiden und bei Gefahr Unterstützung holen. "Es ist wichtig, dass Verantwortliche und Einsatzkräfte sich des Problems bewusst sind und sich schon im Vorfeld bestimmte Maßnahmen zurecht legen", betont DFV-Vizepräsident Lars Oschmann. "So sind sie im Fall der Fälle nicht überrascht, sondern vielmehr in der Lage, schnell und richtig zu handeln."

Angriffe ernst nehmen

Einsatzkräfte, die Opfer von verbalen oder körperlichen Angriffen werden, können unter akuten Belastungsreaktionen bis hin zu Posttraumatischen Belastungsstörungen leiden. Dies führt nicht nur zu mangelnder Motivation oder zu Fehlern im Arbeitsablauf, sondern im schlimmsten Fall auch zur Berufsunfähigkeit, zur Kündigung oder zum Austritt aus dem ehrenamtlichen Dienst. "Für die Einsatzkräfte ist es wichtig zu wissen, dass ihre Vorgesetzten Konfliktsituationen jeder Art ernst nehmen und Maßnahmen zum Schutz ihres Personals ergreifen", sagt Tim Pelzl. Die DGUV Information gibt den Leitungs- und Führungskräften wertvolle Tipps, wie sie dieser Verantwortung gerecht werden können.

Interessierte können die Broschüre "Prävention von und Umgang mit Übergriffen auf Einsatzkräfte der Rettungsdienste und der Feuerwehr (DGUV Information 205-027)" in der DGUV Publikationsdatenbank kostenfrei herunterladen oder dort als gedrucktes Exemplar bestellen.

LINK zur Broschüre

Am 26.09.2017 fand in der Feuerwache Großostheim eine eintägige Standortschulung Strahlenschutz der Staatl. Feuerwehrschule Würzburg für Teilnehmer aus den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg und der Stadt Aschaffenburg statt.

Die Standortschulung richtet sich an Teilnehmer mit mind. Truppmann-Grundausbildung (TM 1) und Atemschutzgeräteträgerlehrgang mit gültigem Nachweis G.26 oder an Teilnehmer im Zuge einer laufenden MTA Ausbildung mit erfolgreich abgeschlossenem Basis-Modul und Atemschutzgeräteträgerlehrgang mit gültigem Nachweis G.26.

Bei der Standortschulung Strahlenschutz stehen echte Strahler zur Verfügung, an denen die Atemschutzgeräteträger tatsächlich echte Messungen mit den Strahlenmessgeräten der Feuerwehr durchführen können. Für die Ausbildung kann, wenn gewünscht, die eigene ABC-Messausstattung mitgebracht und verwendet werden.

Strahlen 1

Strahlen 2

Strahlen 3

 

In Geiselbach-Omersbach steht noch für längere Zeit ein Wohnhaus, an dem die Feuerwehren aus unserem Landkreis eine realistische Einsatzübung "Brandeinsatz" durchführen können. Dieses Übungshaus gehört einem Feuerwehrkameraden der FF Omersbach - dieses Haus war bis vor einigen Wochen noch bewohnt.

Christian Hanl - Eigentümer des Hauses - stellt dieses Haus den Feuerwehren des Landkreises für Übungen zur Verfügung.

Das Übungshaus steht in Geiselbach-Omersbach, Im Unterdorf 29

Bitte wegen möglicher Terminabsprachen mit Christian Hanl direkt in Verbindung setzen: 0171 9110774 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank an den Kameraden Christian für die Bereitstellung dieses Übungsobjektes.

Die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Mitarbeiter/in für den Betrieb eines Sondersignal-Fahrt-Trainers (SFT)

Die Stelle ist befristet bis 31. Dezember 2019.

Beiliegend erhalten Sie die vollständige Stellenausschreibung zur Kenntnis.

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