Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies, weitere Informationen zur Datenschutzerklärung finden Sie unter der Schaltfläche "Datenschutz"

Zum 01. September wurde die FSJ-Stelle der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg neu besetzt. Mit Marie Unger ist zum ersten Mal eine weibliche Bewerberin zum Zug gekommen. Marie Unger wohnt in Hösbach-Winzenhohl und ist dort in der Feuerwehr aktiv. Sie hat in diesem Jahr ihr Fachabitur an der FOS Aschaffenburg abgelegt und wird die Kreisbrandinspektion bis zum 31.08.2015 unterstützen.

Sie ist die Nachfolgerin von Fabian Westphal, der vom 01.09.2013 bis zum 31.08.2014 als FSJ´ler bei der Kreisbrandinspektion tätig war. Wir danken Fabian Westphal für seine geleistete Arbeit und wünschen Frau Unger viel Erfolg bei ihrer bestimmt abwechslungsreichen Tätigkeit.

 

P9010002 01

Hier ein kleiner Ausschnitt des Eventabends auf dem Zeltlager in Waldaschaff.

 

 

Und in der Bildergalerie findet ihr einige Bilder vom ganzen Zeltlager.

Das Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises Aschaffenburg fand dieses Jahr vom 14.-17. August in Waldaschaff auf dem Platz an der Festhalle am Knückel, ausgerichtet durch die Jugendfeuerwehr Waldaschaff mit ihrem Jugendwart Tim Kahlow, statt.

Der Großteil der rund 240 Teilnehmer aus 25 Feuerwehren reisten am Donnerstagmorgen an um ihre Zelte aufzubauen und sich für die nächsten 4 Tage häuslich einzurichten. Jugendlichen der Patenwehr Raguhn (Sachsen-Anhalt) kamen am späten Freitagnachmittag nach. Um 12 Uhr gab es ein gemeinsames Mittagessen welches durch die landkreiseigene Feldküche zubereitet wurde. Das Team der Feldküche wird von Mitgliedern der Feuerwehren aus Hohl und den umliegenden Feuerwehren sowie Goldbach und Unterafferbach gestellt und bekocht die Jugendfeuerwehrfrauen und -männer sowie ihre Betreuer während dem gesamten Lager.

Offiziell eröffnet wurde das diesjährige Zeltlager am Donnerstagabend durch die Kreisbrandinspektion, vertreten durch Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und Kreisjugendfeuerwehrwart Georg Thoma, sowie durch den Landrat Herrn Dr. Ulrich Reuter. Bürgermeister Marcus Grimm begrüßte alle Anwesenden und auch weitere Vertreter der Politik aus Land und Bund richteten ein kurzes Grußwort an die Teilnehmer.

Nach dem Abendessen folgte ein gemütlicher Abend am Lagerfeuer bis um 22 Uhr die Nachtwanderung startete. Hierfür hatten sich die Waldaschaffer Betreuer ein Spiel einfallen lassen. Die Jugendgruppen starteten zeitversetzt und an der Spielstation musste einer des Teams einen anderen mittels einer Wärmebildkamera durch einen Parcours lotsen. Hier wurde die Zeit gestoppt die die Jugendlichen dafür brauchten.

Leider hatte es nur das Wetter nicht allzu gut mit uns gemeint und es kamen immer wieder mehr oder weniger starke Regengüsse von oben.

Am Freitagmorgen fand die traditionelle Lagerolympiade mit insgesamt fünf Spielen statt. Auf einem Rundkurs um das Lager mussten sich die Feuerwehranwärter verschiedenen Aufgaben stellen. Beim Luftballon-Spiel galt es Luftballons mittels eines kleinen DM-Strahlrohrs mit Wasser zu füllen, den Ballon zu verknoten und dann über ein Hindernis zum letzten Spieler zu werfen. Dieser sollte die Wasserballons fangen ohne dass sie dabei platzen und zum Schluss wurde die gesammelte Wassermenge gewertet.
Beim 2. Spiel machten sich die Spieler eine dicke Schicht Creme auf die Nasenspitze und der Erste platzierte ein Wattebällchen darauf. Anschließend stiegen alle 4 auf Skier mit denen sie gemeinsam einen kleinen Parcours durchlaufen mussten. Bevor dann die Wattebällchen in mit Punkten versehenen Eimern versenkt wurden musste das Bällchen noch von Nase zu Nase zum Hintersten in der Reihe wandern.
Weiter auf dem Weg kamen die Jugendgruppen zum dritten Spiel bei dem feuerwehrtechnisches Wissen gefragt war. Es gab Fragen in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen mit unterschiedlicher Punktevergabe. Wer also Mut bewies und sich den schwierigeren Fragen stellte konnte hier ordentlich Punkte sammeln.
Spiel Nummer 4 war wieder „nass“. Mittels kleinerer Rinnen musste Wasser von A nach B transportiert werden und in einem Eimer gesammelt werden.
Das letzte Spiel war das diesjährige Highlight. Über den kleinen See unterhalb des Zeltplatzes wurde mit einem Mehrzweckzug eine Seilbahn gespannt. Daneben wurde eine weitere Leine gespannt an der verschieden Punkte aufgehängt wurden. Ein Jugendlicher wurde mit einem Klettergurt in die Seilbahn eingebunden und durfte über den „See“ fahren. An beiden Ufern stand ein Trupp die die Person im Seil nach vorne und hinten ziehe konnten um Geschwindigkeit und Richtung zu beeinflussen. Innerhalb von 2 Minuten musste jedoch das andere Ufer erreicht werden um die gesammelten Punkte nicht zu verlieren.
Den Morgen hindurch gab es wie schon am Vortag immer wieder kürze und längere Schauer, jedoch zog am Nachmittag ein Gewitter mit Starkregen auf was dazu führte dass das letzte Spiel aus Sicherheitsgründen nicht von allen Jugendgruppen gemacht werden konnte.

Nachdem sich das Gewitter gelegt hatte und alle zu Abend gegessen hatten stand ein weiteres Highlight auf der Tagesordnung. Die Band Headphone spielte für alle Teilnehmer auf dem Zeltlager. Wie vor 2 Jahren machte die Band super Musik und sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Bis 24 Uhr wurde ausgiebig getanzt und mitgesungen. Danach kehrte ziemlich schnell Ruhe auf dem Platz ein, alle waren sichtlich erschöpft.
Am Samstag stand Ausbildung auf dem Programm. Dabei wurden wie all die Jahre zuvor die Jugendfeuerwehrleute in Gruppen bis 15 und ab 16 Jahre eingeteilt um die Ausbildung altersgerecht aufteilen zu können. Während die „Kleinen“ eher zuhören durften, mussten die „Großen“ bei ihren Ausbildungseinheiten selbst tätig werden.

Für die Jugendlichen von 12-15 Jahre wurden die Themen Wärmebildkamera, Kartenkunde, Fahrzeugkunde am Rüstwagen-Kran und am Motorrad der Feuerwehr Waldaschaff sowie das Ablöschen von Personenbränden behandelt. Die Feuerwehranwärter ab 16 Jahre hatten die Themen Greifzug und Firetrainer oder Schachtrettung und Hebekissen zur Auswahl.
Nach dem Abendessen feierten alle Jugendgruppen zusammen den gemeinsamen Lagerdienst der durch den Waldaschaffer Pfarrer Augustinsehr lebendig gestaltet wurde. Danach saß man noch gemeinsam am Lagerfeuer zusammen.

Die dritte und letzte Nacht des diesjährigen Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers verlief wie die anderen Nächte zuvor sehr ruhig.

Der Sonntagmorgen war dem Abbauen vorbehalten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen fand die Abschlusskundgebung und die Siegerehrung der Lagerolympiade statt. Kreisjugendwart Georg Thoma bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr Kommen, bei der Feuerwehr Waldaschaff für die Ausrichtung, der Gemeinde Waldaschaff für die Zurverfügungstellung des Zeltplatzes sowie der Festhalle und der Duschmöglichkeiten im Sportheim.

Die Jungfeuerwehrleute warteten gespannt auf die Platzierung.
Gewonnen hat die diesjährige Lagerolympiade die Jugendfeuerwehr Waldaschaff gefolgt von der Jugendfeuerwehr aus Heinrichsthal. Den 3. Platz belegte die Jugendfeuerwehr aus Haibach.

Nach dem Abbau der Zelte konnten die Jugendgruppen nach Hause fahren. Kreisjugendwart Thoma wünschte allen einen unfallfreien Nachhauseweg und einen schönen restlichen Sonntag. Da wartete noch genug Arbeit um die Materialien zu säubern und wieder ordentlich zu verstauen.

 

Joomla templates by a4joomla