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Das diesjährige Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr des Landkreises Aschaffenburg fand vom 15.-18.08. in Eichenberg statt.
Am Donnerstag reisten die Jugendfeuerwehren vormittags an um ihre Zelte auf dem Hartplatz des Fußballvereins Eichenberg aufzuschlagen. Am Abend fand die offizielle Eröffnung durch Kreisjugendwart Georg Thoma statt. Er begrüßte die 185 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 21 Jugendfeuerwehren, die Kreisbrandinspektion, vertreten durch Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, den Bürgermeister der Gemeinde Eichenberg Michael Dümig, sowie die Abgeordneten des Kreis-, Landes und Bundestags. Thoma dankte dem Team rund um Jugendwart Jens Fleckenstein für die Ausrichtung des Zeltlagers sowie der Gemeinde Sailauf und dem FC Eichenberg für die zu Verfügung Stellung des Platzes. Nach der Eröffnung versorgte die landkreiseigene Feldküche die Jugendgruppen mit dem Abendessen. Gegen 21:30Uhr starteten alle Jungfeuerwehrleute zu einer Nachtwanderung die mit einigen Überaschungen gespickt war. Nachdem wieder alle im Lager angekommen waren wurde es auch recht schnell ruhig auf dem Platz, die Jugendlichen waren sichtlich geschafft. Am Freitagmorgen stand dann die alljährliche Lagerolympiade auf dem Plan. Auf einem Rundparcours um den Zeltplatz mussten die Feuerwehranwärter insgesamt sechs Spielen beweisen. Beim Enten angeln hatten alle viel Spaß und jeder wusste einen Tipp wie es sicherlich am besten funktioniert. Auch wurden Wasserbomben gefüllt und geworfen wobei der nächste Spieler versuchen musste diese zu fangen und das Wasser zu sammeln. Bei einem weiteren Spiel musste ein Tennisball durch ein Labyrinth gelotst werden, welches an den vier Ecken von jeweils einem Jugendlichen gehalten wurde. Genaues Zuhören und Fingergeschick war beim Spiel „Blindkuppler“ gefragt. Hier mussten zwei Spieler mit verbunden Augen diverse Feuerwehrgegenstände aneinander kuppeln. Am nächsten Spiel versuchte man einen Ball mit Wasserdruck durch einen Parcours zu lotsen. Im sechsten Spiel wurde mit einer Kübelspritze Wasser in einen Eimer gespritzt um ein Gegengewicht anzuheben. Die Wasserspiele waren bei den Jugendlichen besonders beliebt, es war eine schöne Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen. Zurück von der Olympiade hatten die Feuerwehranwärter die Möglichkeit das Freibad in Rottenberg zu nutzen, dank einer Vereinbarung mit dem Hösbacher Bürgermeister sogar kostenlos. Des Weiteren konnten verschiedene Spiele ausgeliehen werden, das Highlight war die Hüpfburg sowie der Bungee Run bei dem immer zwei Personen gegeneinander antraten. Sie wurden mit einem Gurt und einem Gummiseil gesichert und musst nun gegen die Spannung des Seils nach vorne rennen um ein Klettpunkt zu setzen. Wer am weitesten nach vorne kam gewann. Nach der zweiten Nacht startete am Samstag früh die Ausbildung für die Jugendfeuerwehren. Getrennt nach Alter gab es für die Jüngeren, bis 16 Jahre, vier Ausbildungsstationen bei denen sie die Herz-Lungen-Wiederbelebung, die stabile Seitenlage, Geräte zur einfachen technischen Hilfeleistung sowie Sonderschutzkleidung vorgestellt bekamen. Die Älteren wurden zweimal für jeweils 90 Minuten in praktischen Übungen herangenommen. Sie übten die Rettung aus dem LKW, Tankabdichtung oder den klassischen Verkehrsunfall mit Handhabung von Rettungsschere und Spreizer und die Verwendung von tragbaren Leitern als Hilfsmittel. Nach dem leckeren Mittagsessen des Küchenteams aus Goldbach und der Feuerwehr Hohl absolvierten ein paar Jugendlichen noch eine kurze Ausbildungssequenz und ab 15 Uhr hatten dann alle den Nachmittag zur freien Verfügung um nochmals die gebotenen Freizeitaktivitäten zu nutzen. Am Samstagabend fand der schon zur Tradition gewordene Lagergottesdienst abgehalten. Diakon Schüssler fand jugendgerechte Worte um die Zeltlagerteilnehmer zum Mitmachen und Mitsingen zu animieren. Nach einer geselligen Lagerfeuerrunde und einer eher kurzen Nacht neigte sich das diesjährige Kreisjugendfeuerwehrzeltlager seinem Ende zu.
Am Sonntagmittag nachdem alle Zelte abgebaut und sämtliches Material in den Lkws und Mehrzweckfahrzeugen verstaut war versammelten sich nochmal alle Jugendlichen mit ihren Jugendwarten und Betreuern vor dem Versammlungszelt. Kreisjugendwart Georg Thoma blickte auf ein gelungenes Zeltlager zurück, mit wenigen Verletzungen, tollem Wetter und guter Stimmung. Er bedankte sich bei allen, insbesondere bei der Gemeinde Sailauf mit ihrem Bürgermeister Michael Dümig, der Freiwilligen Feuerwehr Eichenberg für die gute Organisation, dem Küchenteam für das leckere Essen sowie allen Teilnehmern. Stellvertretende Landrätin Andrea Lindholz dankte in Ihrer Rede allen die zum gelingen des Zeltlagers beigetragen haben sei es als Teilnehmer oder Betreuer. Sie freute sich das die Jugendlichen sichtlich Spaß am Zeltlager hatten. Anschließend warteten alle gespannt auf die Siegerehrung der Lagerolympiade. Georg Thoma konnte den Wanderpokal des diesjährigen Zeltlagers an die Jugendfeuerwehr Kleinkahl übergeben und beglückwünschte sie. Auf Platz 2 landete die Jugendfeuerwehr Heinrichsthal, gefolgt von der Jugendgruppe aus Haibach. Der Kreisjugendwart wünschte allen einen unfallfreien Nachhauseweg und wies auf die kommenden Landkreisveranstaltungen hin.

Hinweis an alle Zeltlagerbesucher!

Bitte beachtet, dass die Ortsverbindung zwischen Eichenberg und Sailauf gesperrt ist und die Anfahrt daher nur über Rottenberg oder Blankenbach möglich ist!

 

Beim Jugendwettkampf am 20.07.2013 in Schimborn, bewiesen sich 11 Jugendgruppen in gühender Hitze! Nach 6 Spielen und Herausforderungen stand dann der Sieger fest. Hofstädten 1! Dicht gefolgt von Schneppenbach auf dem zweiten Platz.

 

Hier die Platzierungen:

1. Hofstädten 1

2. Schneppenbach

3. Hofstädten 2

4. Krombach

5. Kleinkahl 1

6. Glattbach

7. Reichenbach

8. Schöllkrippen

9. Hohl

10. Königshofen

11. Kleinkahl 2

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