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Im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten zum Landesjugendfeuerwehrtag interviewte das Social-Media-Team unserer Kreisjugendfeuerwehr Judith Gerlach. Dazu hatten alle Jugendlichen vorab die Möglichkeit, dem Team ihre Fragen an sie, via Instagram zu schicken. Die Antworten unserer Digitalministerin seht ihr im neuen Video:

https://youtu.be/Xh4oqLqUfyw

Das Interview führte Tim Dedio am 20.06.2019 in der Aula des Schulzentrums Hösbach.

Jugendaustausch Schöllkrippen 01

Schöllkrippen - Kochanowice Zwölf Jahre besteht zwischen der Stadt Kochanowice in Polen und dem Markt Schöllkrippen eine Partnerschaft und enge Freundschaft. Seitdem veranstalten auch die Jugendfeuerwehren der beiden Kommunen eine gemeinsame Freizeit. 2019 ist es bereits der fünfte Jugendaustausch. Heuer fand die gemeinsame Freizeit vom 10.08. - 17.08.2019 in Schöllkrippen statt. Als Unterkunft wurde die neue Grundschule in Schöllkrippen gewählt. Diese bot alle Möglichkeiten zur Selbstverpflegung sowie für Freizeitaktivitäten.

Tag 1 - 10.08.2019

Am Ankunftstag startete die gemeinsame Woche, als Örtlichkeit in der Grundschule Schöllkrippen. Um 16 Uhr haben die 20 Jugendliche und fünf Betreuer aus Kochanowice mit einem Bus Schöllkrippen erreicht.

Nach Begrüßung durch den 2. Bürgermeister Norbert Ries, den Kommandanten der Feuerwehr Markt Schöllkrippen Jörg Klingmann und den Organisator der Veranstaltung, Jugendwart Tobias Bopst, wurden die Zimmer bezogen und das Gelände rund um die Schule erkundet.

Im Anschluss an das Abendessen, bei dem es Hamburger und Cheeseburger gab, wurden einige Kennlernspiele veranstaltet.

Mit gemütlichem Beisammensein endete der erste Tag und die meisten zog es zu den aufgebauten Feldbetten.

Tag 2 - 11.08.2019

Der Sonntag startete für eine Ferienfreizeit recht spät um acht Uhr mit Frühsport und anschließend einem ausgiebigem Frühstück.

Um das „Wir-Gefühl“ zu stärken, wurde eine Lagerolympiade veranstaltet. Vier bunt gemischte Teams mussten ihre Teamfähigkeit bei verschiedenen Spielen unter Beweis stellen. Die besondere Herausforderung lag auch dabei, die Spiele den Gästen zu erklären. Dies geschah überraschend gut, und falls doch eine Kleinigkeit nicht verstanden wurde, sind die beiden Dolmetscher eingesprungen.

Beim Kistenklettern mussten vier Spieler schnellstmöglich 15 Getränkekisten übereinander stapeln und hoch klettern. Gesichert wurden sie mit einem Klettergurt und Seilen. Dabei wurde die jeweilige Zeit gestoppt und zusammen addiert sowie die Anzahl der gestapelten Kisten.

Die zweite Station war am Schützenhaus bzw. dem Areal des Apfelweinstammtisch Schöllkrippen. Die Kinder- und Jugendlichen konnten ihre Fähigkeiten beim Bogenschießen unter Beweis stellen. Hierfür vielen Dank an den Schützenverein Wildschütz Großlaudenbach 1911 e.V. Wir waren begeistert über das Engagement und Hilfsbereitschaft, einfach Klasse!

Beim dritten Spiel mussten die Jugendlichen sich beim Zielspritzen mit der Kübelspritze beweisen. Die Schwierigkeit bestand jedoch darin, sich das Wasser zum Spritzen zu erkämpfen. Hierzu musste jeweils ein Jugendlicher über ein freistehendes Steckleiterteil steigen. Das Steckleiterteil wurde dabei lediglich von Jugendlichen gehalten. Am Ende wurde die Wassermenge, die beim Zielspritzen im Eimer ankam, gemessen.

Das vierte und letzte Spiel forderte Teamwork. Während vier Spieler vier Feuerwehrschläuche zusammenrollten, mussten anschließend zwei weitere Spiele an den Beinen gegenseitig zusammengebunden die zuvor gerollten Schläuche ausrollen, während die letzten zwei Spieler mit verbundenen Augen diese zusammen kuppeln mussten. Hierbei wurden sie von einem weiteren Spieler angeleitet. Die Gesamtzeit wurde hierbei gestoppt.

Während den Spielen hat der Heimat- und Geschichtsverein Schöllkrippen eine Ortsführung angeboten. In historischen Gewändern wurde die Geschichte Schöllkrippens erzählt. Vielen Dank hierfür!

Am späten Nachmittag wurde dann im Erlebnisschwimmbad neue Kraft getankt.

Nach einem leckeren Abendessen haben die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Markt Schöllkrippen zum besseren gegenseitigen Kennenlernen diverse Gruppenspiele veranstaltet. Um 22 Uhr hieß es dann schließlich Nachtruhe.

Tag 3 - 12.08.2019

Am Montag ging es bereits um acht Uhr mit einem Reisebus der KVG nach Würzburg. Ziel war die staatliche Feuerwehrschule in der Mainaustraße. Die neue große Übungshalle erlaubt eine wetterunabhängige Durchführung von realitätsnahen Einsatzübungen, vom Brand eines Ein- und Mehrfamilienhauses, bis hin zum Hochhaus, Hotel, Krankenhaus oder Tiefgarage. Überrascht waren alle, wieviel Technik hierbei verbaut wurde und wie realistisch die Übungen ablaufen können. Weiter ging es mit einem Rundgang durch die „Feuerwache“. Das Gebäude, die Anordnung und Ausstattung dieser „Fahrzeughalle“ entspricht einer Feuerwache mit einer Einsatzzentrale. Auch die vielen weiteren Gebäude, wie z.B. das Unterkunftsgebäude, die Energiezentrale bis hin zu dem neuen im Bau befindlichen Areal wurden besichtigt. Vielen Dank für die Führung, die außerplanmäßig während der Schulferien durchgeführt wurde.

Am Mittag stärkten wir uns mit vielen Pizzen am Mainufer, bevor es dann weiter mit der Stadtführung ging. Hierfür wurden zwei Stadtführer engagiert, welche die Stadtführung auch in polnischer Sprache abgehalten haben.

Am Nachmittag ging es schließlich zurück nach Schöllkrippen. Hier warteten die Köche bereits mit dem Abendessen.

Der Abend wurde tänzerisch nach dem Motto „Wie wir tanzen. Wir stellen unsere Tänze unseren Partnern vor“.

Tag 4 - 13.08.2019

Natürlich darf bei einem Jugendaustausch der Jugendfeuerwehren die Feuerwehrausbildung nicht fehlen. Zwei interessante Übungen haben sich hierfür die Aktiven ausgedacht.

Am Feuerwehrhaus stand für jede Gruppe ein Fahrzeug zur Verfügung. Angenommen wurde eine verunfallte Person, die im PKW eingeklemmt war. Die Schwierigkeit bestand darin, die Rettung aus einem PKW in Seitenlage durchzuführen. Alle Schritte wurden nacheinander erklärt und praktisch umgesetzt.

Die zweite Ausbildungseinheit, Personenrettung mit Drehleiter, wurde an der Grundschule abgehalten. Zunächst wurde das neuste Einsatzfahrzeug und die Beladung erklärt. Anschließend musste eine Person aus dem Obergeschoss mittels der Schleifkorbtrage zu Boden gebracht werden. Die Rettung aus Tiefen wurde ebenfalls geübt.

Am Nachmittag haben sich die jugendlichen Gastgeber mehrere Spiele ausgedacht. Nach Vorbild „Schlag den Raab“ wurde „Schlag den Betreuer“ gespielt. Die Spiel- und Quizmaster erklärten die einzelnen Spiele. Der Wetteinsatz waren 20 Liegestütze, die Betreuer allerdings in voller Montur. Nach dem Schätzspiel, Tischtennisballzielwurf sowie einem Merkspiel haben die Jugendlichen ihren Wetteinsatz eingelöst und unter strenger Kontrolle 20 Liegestützen gemacht.

Der Abend endete nach gemeinsamen Abendessen beim Lagerfeuer, Musik und Tanz.

Die um 22 Uhr begonnene Nachtruhe endete zu späterer Uhrzeit mit einer Sirene. Eine nicht angekündigte Nachtübung stand auf dem Programm. Die Aktiven vermissten ihren bei dem PKW-Unfall verletzten Dummy. Dieser musste gesucht und gerettet werden. Die Felder und Fluren in der näheren Umgebung wurden abgesucht. Schließlich wurde der vermisste Dummy gefunden und aus seiner misslichen Lage befreit.

Tag 5 - 14.08.2019

Am Mittwoch hieß es „Höhen- und Platzangst“ überwinden. In zwei gemischten Gruppen fuhren die Kinder- und Jugendliche mit ihren Betreuern nach Haibach in den Kletterwald bzw. nach Goldbach ins Atemschutzzentrum.

Kreisbrandmeister Peter Schmitt, Leiter des Atemschutzzentrums Oliver Jäger, sowie Stefan Scherf zeigten die landkreiseigene Einrichtung. Jeder konnte die Kriechstrecke durchlaufen, die aktiven Kameraden konnten eine komplette Belastungsübung mit Fitnessgeräten und Kriechstrecke mit schwerem Atemschutz durchlaufen. Die Belohnung war eine Bestätigung über die bestandene Übung.

Im Übungshof wurde der gasbefeuerte Brandcontainer hochgefahren. Den Jugendlichen wurde eine Rauchgasdurchzündung vorgeführt, welche anschließend von ihnen gelöscht werden musste.

Die zweite Gruppe konnte im Kletterwald in Haibach ihre Kletterkünste unter Beweis stellen. Nachdem alle mit einem Klettergurt und Helm ausgerüstet und auf die Technik eingewiesen waren, ging es an die verschiedenen Parcours, angefangen von drei Meter Höhe bis hin zu 12 Metern Höhe. Am Mittag tauschten die Gruppen ihre Einsatzorte.

Sichtlich erschöpft erholten sich die Jugendlichen im Naturerlebnisbad. Am Abend wurde gemeinsam mit der aktiven Mannschaft am Lagerfeuer gegrillt und sich ausgetauscht.

Tag 6 - 15.08.2019

Leider machte uns an dem Feiertag das Regenwetter einen Strich durch die Rechnung. Die Prozession zur Rodberghütte mit anschließender kleiner Wanderung zum Feuerwehrhaus wurde auf den Besuch des Schöllkrippener Feuerwehrhauses beschränkt. Die Jugendlichen führten die polnischen Freunde durch die inzwischen umgebaute Feuerwehrunterkunft und erklärten die Räumlichkeiten und weitere Fahrzeuge und Gerätschaften. Interessierte konnten auch den in Schöllkrippen stationierten Rettungswagen „Rot-Kreuz Schöllkrippen 71/1“ des Bayerischen Roten Kreuzes besichtigten. Die Rettungsdienstbesatzung erklärte allen interessierten den RTW und die Gerätschaften.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand ein Völker- und Volleyballturnier in der angrenzenden Schulturnhalle an. Anschließend konnten sich alle im Schwimmbad ausruhen.

In der Zwischenzeit konnten alle Spiele der Lagerolympiade ausgewertet werden. Weil zwei Gruppen überraschenderweise Gleichstand hatten, musste ein stechen bei. Dies wurde am Abend ausgetragen mit anschließender Siegerehrung.

Tag 7 - 16.08.2019

Am vorletzten Tag konnten alle ausschlafen. Nach dem gemeinsamen Frühstück hatten alle bis Mittag Zeit im Ort spazieren zu gehen und einzukaufen. Die Jugendlichen der Feuerwehr Markt Schöllkrippen nutzen diese Gelegenheit und zeigten den Gästen ihr Schöllkrippen und die Geheimtipps. Gestärkt fuhren am Mittag alle nach Karlstein. Aufgeteilt in zwei Gruppen besichtigte die eine das neue Gerätehaus, während die zweite Gruppe eine Bootsausbildung genoss. Mit Booten der Feuerwehr Karlstein (Mehrzweckboot), Rettungsboot der Feuerwehr Kahl sowie dem Flachwasserschubboot der Feuerwehr Markt Schöllkrippen wurden auf dem Main die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten gezeigt, manch einer konnte selbst Fahrversuche unter Aufsicht unternehmen.

Im Feuerwehrgerätehaus der Gemeinde Karlstein an der Hanauer Landstraße führte Kommandant der Feuerwehr Karlstein, Andreas Emge, durch die Räumlichkeiten. Nach zwei Stunden wurden die Gruppen getauscht.

Der Abend endete schließlich mit einer Tanzveranstaltung, bei der die Talente weiter ausgebaut und die Beziehungen zwischen den Jugendlichen vertieft werden konnten.

Tag 8 - 17.08.2019

Großes Packen und Räumen der Klassenzimmer war in den frühen Morgenstunden angesagt, denn leider stand am heutigen Tag die Rückfahrt der Gäste auf dem Programm.

Nach einem gemeinsamen ausgiebigen Frühstück wurden die Kinder- und Jugendlichen gebeten in Gruppen ein Feedback zu der Veranstaltung zu geben. Das Resümee: eine gelungene Veranstaltung mit vielen Eindrücken, Erlebnissen sowie neuen Freunden. Leider war die gemeinsame Zeit viel zu kurz.

Schließlich wurde der Bus beladen und zum letzten Mal schrillte die Offizierspfeife zum Appell. Der Jugendwart und Organisator der gemeinsamen Veranstaltung Tobias Bopst bedankte sich zum Abschluss bei allen Teilnehmern für die gelungene internationale Ferienfreizeit. Er dankte allen Betreuern sowie dem Markt Schöllkrippen und der Schulleitung für die Zur-Verfügungstellung der Räumlichkeiten und dem Feuerwehrverein sowie den vielen Aktiven für die Unterstützung bei der Ausbildung, sowie in der Küche und bei den Vorbereitungen.

Auch der Jugendwart der Jugendfeuerwehr Kochanowice, Marek Kaczorowski dankte allen für die erlebnis- und abwechslungsreiche Woche.

Jeder Jugendliche erhielt als Andenken an die gemeinsame Woche ein Gruppenbild und von den Gästen einen USB-Stick.

Schließlich traten die polnischen Gäste gegen 10 Uhr nach manchen tränenreichen Abschieden die Heimreise an.

Seit 2007 besteht inzwischen die Freundschaft der Feuerwehren sowie der Jugendgruppen aus Schöllkrippen und Kochanowice. Diese kennt keine Grenzen und die Kinder und Jugendlichen haben trotz mancher Sprachbarrieren riesen Spaß. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Jugendaustausch.

Abschließend gilt es noch Danke zu sagen. Danke an den Markt Schöllkrippen sowie die Schulleitung für die Zur-Verfügungstellung der Grundschule. Danke an das Deutsch-Polnische Jugendwerk für die Förderung, ohne dessen Hilfe dieser internationale Austausch schwer realisierbar wäre. Den Feuerwehren Schneppenbach und Hofstädten sowie den Firmen Schreinerei Naumann, SNG Bau und SNC GmbH für die Unterstützung beim Transport der Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen, dem Schützenverein Wildschütz Großlaudenbach bei der Unterstützung bei der Lagerolympiade, dem Apfelweinstammtisch für die Nutzung ihrer Anlage für die Lagerolympiade sowie dem Heimat- und Geschichtsverein Schöllkrippen für die historischen Führungen. Der Firma Rack Baustoffhandel GmbH für die Spende von Schotter als Unterlage für den Feuerplatz, den Feuerwehren Karlstein, Kahl sowie dem Atemschutzzentrum Goldbach für die Unterstützung bei Ausbildungen mit Booten bzw. Betreiben des Atemschutzzentrums und der Brandsimulationsanlage, der Kahlgrund-Verkehrs-Gesellschaft mbH für den unkomplizierten Bustransfer nach Würzburg und zurück und zuletzt den verständnisvollen Nachbarn der Grundschule Schöllkrippen.

Besonderer Dank gilt der Küchenchefin Caroline Kaltwasser sowie Regina und Norbert Ries, Britta Klingmann, Claudia und Hans-Peter Albrecht und Manuela Albrecht für die hervorragende Verpflegung am Morgen, Mittag und Abend sowie allen Organisatoren, Spendern und Unterstützern, die diese unvergessliche Woche ermöglicht hatten.

Die Woche wird bei allen Kindern und Jugendlichen unvergessen bleiben. Und es sind neue, grenzenlose Freundschaften entstanden!

Lukas Glogowski, FF Schöllkrippen

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Die Jugendfeuerwehren des Landkreises Aschaffenburg begeben sich am frühen Samstagmorgen im Bus auf den Weg nach Hammelburg. Hier erwartet die 96 Teilnehmer ein herzlicher Empfang im Feuerwehrhaus der Stadt. Es gab zwei Strecken zur Auswahl eine mit 18 km und eine mit 12,5 km. Nach dem gemeinsamen Frühstück geht es für die ambitioniertere Hälfte der Ausflügler nach Aura. Die andere Gruppe startet in Elfershausen. Hier starten sie zu viert im Kanu Saale abwärts ins Abenteuer. So konnten sich die ersten gleich zu Beginn nach einem gescheiterten Einstieg ins Kanu etwas unfreiwillig in der Saale abkühlen. Bei sonnig, warmem Wetter sind die Klamotten auf der Fahrt flussabwärts auch schnell wieder trocken. Auf dem Weg zum ersten Wehr bekommen auch ungeübte „Seefahrer“ langsam den Dreh raus und schaffen es ihre Schlangenlinienfahrt abzustellen. Einige Verwirrung entsteht beim Umlaufen des selbigen, sodass einige zu Früh wieder in den Fluss einsteigen und schon nach wenigen Metern mit ihrem Kanu auf Grund laufen. Sehr zur Schadenfreude der anderen müssen nun alle das Boot verlassen und bekommen beim Weitertragen im flachen sehr breiten Flussbett nasse Füße. Doch die Schadenfreude wehrt nur kurz denn auch beim zweiten Einstieg schaffen es manche wieder unfreiwillig eine Eskimo Rolle durchzuführen. Im anschließenden etwas wilderen Abschnitt der malerischen Saale sind nun die Steuermänner besonders gefordert. Es gillt Felsen auszuweichen, umgestürzten Bäume zu umfahren und in den kurzen schnelleren Stücken nicht in den Uferbewuchs zu geraten. Gegen frühen Nachmittag erreichen die ersten die Pause Station an einer ehemaligen Mühle. Hier verköstigt uns die Kreisjugendfeuerwehr Bad Kissingen mit warmer „Worscht im Weck“, verfeinert mit etwas Ketchup oder Senf. So gestärkt machen wir uns auf zur letzten eher ruhigen Etappe. Der größtenteils naturbelasse Fluss bietet hier neben Zahlreichen Enten, Schwänen und Seerosen sogar auch Fische zu beobachten. Nun kommen bereits die ersten die erst zur Hälfte eingestiegen sind am Ziel in Hammelburg an und verbummeln die restliche Zeit in der historischen Altstadt. Bei dem warmen Sommertag bietet es sich an bei Döner und Eis den Tag dort ausklingen zu lassen. Währenddessen führen andere noch Wettrennen auf der Saale durch. Diese enden aber eher in Gelächter und unkoordiniertem Paddel plantschen als einen wirklichen Sieger zu küren. Da die Strömung nun sehr ruhig ist schwimmen nun auch einige zusammen mit ihrem Boot, um sich etwas abzukühlen. Gegen 18.00 Uhr kommen auch die letzten mittlerweile Profi Paddler nach der 18 km Tour am Ziel an und es treten alle gemeinsam die Heimreise mit dem Bus an.

Herzlicher Dank für den freundlichen Empfang und das ausgewogene Frühstück sowie die Mittagsverpflegung an die Feuerwehr Stadt Hammelburg und die Kreisjugendfeuerwehr Bad Kissingen. Herzlicher Dank auch an das Fachreferat und Kreisjugendwart Georg Thoma für die Organisation des Ausflugs. Selbstverständlich auch an alle Teilnehmer mit denen wir zusammen den Tag über unseren Spaß hatten.

Tim Dedio

Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg

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