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Die Jugend- und Kinderfeuerwehren im Landkreis Aschaffenburg waren am vergangenen Samstag, den 30.03.2019 wieder einmal gefordert, denn es stand auch in diesem Jahr wieder die Aktion Sauberer Landkreis, der „Frühjahrsputz der Natur“ auf dem Programm. Die Kinder und Jugendlichen setzten wie auch in den letzten Jahren aktiv ein Zeichen für den Umweltschutz und sammelten an Straßenrändern und Gehwegen den Unrat auf, den andere achtlos weggeworfen haben. Doch nicht nur das Sammeln von Müll steht im Vordergrund, auch für mehr Umweltbewusstsein in der Bevölkerung wird geworben.

Die Teilnehmer konnten teilweise über ungewöhnliche Fundstücke wie ein Computer oder eine Glasscheibe nur staunen, andere Fundstücke wie Farb- und Lackreste stießen wiederum auf Unverständnis. Diese Fundstücke sind trauriges Zeugnis dafür, warum die Aktion Sauberer Landkreis immer wieder aufs Neue nötig ist. Besonders ärgerlich ist, dass einige Mitbürger die Aktion Sauberer Landkreis offensichtlich als bequemen Weg ansehen, Müll zu entsorgen.

Da unter anderem an Hauptverkehrsstraßen gesammelt wurde, war es zur Eigensicherung nötig mittels Absperrmaßnahmen auf die Teilnehmer aufmerksam zu machen. Wir möchten allen Verkehrsteilnehmern danken, die ihre Geschwindigkeit entsprechend angepasst haben und somit dazu beigetragen haben, dass die Jugendlichen sicher arbeiten konnten und uns bei ihnen für die Beeinträchtigung entschuldigen. Explizit nicht entschuldigen möchten wir uns bei allen, die mit unveränderter Geschwindigkeit und sehr nah an den Teilnehmern vorbei gefahren sind und somit eine unnötige Gefährdung verursacht haben.

Insgesamt nahmen bei strahlendem Sonnenschein 169 Jugendliche und 76 Kinder mit 129 Betreuern aus 28 Jugend- und Kinderfeuerwehren teil.

Die teilnehmenden Feuerwehren waren:

Albstadt, Alzenau, Daxberg, Geiselbach, Glattbach, Haibach, Heinrichsthal, Heimbuchenthal, Hohl, Hörstein, Hösbach, Jakobsthal, Kahl, Karlstein, Kleinkahl, Krombach, Mainaschaff, Mespelbrunn/Hessenthal, Michelbach, Mömbris, Rothenbuch, Sailauf, Schöllkrippen, Stockstadt, Waldaschaff, Wasserlos, Westerngrund und Wiesen

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Der Bayerische Landtag vergibt jährlich seinen Bürgerpreis, der ehrenamtliches Engagement und Einsatz für die Gesellschaft würdigt. Heuer steht der Preis unter dem Thema „Rette uns, wer kann! – Nachwuchs und neue Ideen für die ehrenamtlichen Rettungskräfte“. Dies teilt der Landtagsabgeordnete Winfried Bausback mit, der als Mitglied im Beirat des Bürgerpreises bei der Themenfindung beteiligt war und auch in der Jury mitwirken wird.

Der Preis richtet sich an Rettungsdienste, die besondere Ansätze entwickelt haben, um Menschen aller Generationen und Gesellschaftsgruppen als Nachwuchs für den ehrenamtlichen Einsatz zu gewinnen oder diesen Dienst noch attraktiver zu gestalten. Wenn diese Initiativen nachhaltig angelegt sind und bereits erste Erfolge erzielt haben, kann sich jeder Rettungsdienst für den Bürgerpreis, der mit insgesamt 50.000 Euro dotiert ist, bis zum 3. Mai 2019 bewerben.

Das ehrenamtliche Engagement in den Rettungsdiensten erfordert nicht nur enorme und langfristige Einsatzbereitschaft, sondern auch große Zuverlässigkeit. Zudem müssen Rettungskräfte leider immer öfter mit Schwierigkeiten kämpfen – etwa, wenn sie ihrer Arbeit zunehmend im Scheinwerferlicht von Handykameras nachkommen und sich oft auch noch gegen Schaulustige zur Wehr setzen müssen. Gleichzeitig sind die in vielen Bereichen gestiegenen Anforderungen etwa im Beruf für viele Menschen ein Hinderungsgrund, sich dauerhaft zu engagieren.

„Einrichtungen des Ehrenamts, Vereine, aber auch die für unsere Gesellschaft wichtigen Rettungsdienste, kämpfen seit Jahren um ausreichenden Nachwuchs. Aus diesem Grund kann der diesjährige Bürgerpreis zwei Funktionen erfüllen: das unschätzbare Wirken ehrenamtlich Engagierter würdigen, und gleichzeitig innovative und mutige Ideen sammeln, wie wir bei unseren Rettungsdiensten für Verstärkung sorgen können“, so Bausback.

Neben einer attraktiven Kinder- und Jugendarbeit gibt es viele gesellschaftliche Gruppen, die noch stärker als bisher angesprochen werden sollten. Frauen sind in vielen Bereichen bislang noch unterrepräsentiert. Ein Ehrenamt im Rettungsdienst kann für Migrantinnen und Migranten eine gute Möglichkeit sein, sich weiter in die Gesellschaft zu integrieren. Und auch Seniorinnen und Senioren können sich oft mit Erfahrung und Kreativität im Ehrenamt einbringen.

Alle Informationen rund um die Bewerbung finden Sie auf der Internetseite www.buergerpreis-bayern.de oder Sie wenden sich an Frau Agnes Schlie, Bayerischer Landtag | Landtagsamt, Maximilianeum, 81627 München, Tel. 089/4126-2722, Fax. 089/4126-1722 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Bürgerpreis_2019_Flyer.pdf

Flyer Bürgerpreis Seite 1Flyer Bürgerpreis Seite 2

Es wird auch 2019/2020 wieder eine FSJ-Stelle bei der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg geben! Dafür findet ihr alle Informationen auf der Seite der Kreisjugendfeuerwehr

Stellenausschreibung FSJ 2019 2020

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