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Am Freitag um 15.25 Uhr wurde die Feuerwehr Markt Schöllkrippen auf die ST2305 zwischen Schöllkrippen und Kleinkahl alarmiert. Dort waren drei Motorräder und ein PKW verunfallt. Von den beteiligten Personen wurden zwei schwer und zwei leicht verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Aus nicht bekannten Gründen ist ein Motorrad frontal mit einem PKW kollidiert, ein nachfolgendes Motorrad konnte nicht rechtzeitig bremsen und fuhr ebenfalls auf. Ein drittes Motorrad in der Kolonne stürzte vermutlich aufgrund des Bremsmanövers. Die beiden Motorräder sowie der PKW wurden hierbei massiv beschädigt. Die anrückenden Feuerwehrkräfte fanden ein Trümmerfeld vor.  Bei Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs wurde die Straße voll gesperrt, hierfür wurde die Feuerwehr Kleinkahl, die aufgrund eines zuvor abgearbeiteten Einsatzes im Gerätehaus war, zur Sperrung der Staatsstraße hinzugerufen. Die First Responder Schöllkrippen unterstützen den Rettungsdienst bei Versorgung der verletzten Personen, die weiteren Kräfte stellten den Brandschutz sicher und banden ausgelaufene Betriebsmittel. Die verletzten Personen wurden in verschiedene Kliniken verbracht, der eine schwerverletzte Motorradfahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Nachdem die verletzten abtransportiert wurden unterstütze die Feuerwehr den Abschleppdienst bei der Bergung der Fahrzeuge und reinigte anschließend die Fahrbahn.

Die Feuerwehr Markt Schöllkrippen war mit drei Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften im Einsatz, die Feuerwehr Kleinkahl mit zwei Fahrzeugen und sechs Personen. Seitens des Rettungsdienstes waren drei Rettungswagen (Schöllkrippen, Mömbris, Somborn), ein Notarzteinsatzfahrzeug (Alzenau), ein Rettungshubschrauber (Christoph Mittelhessen) und ein Einsatzleiter Rettungsdienst (Simon Aschenbrenner, BRK Kreisverband Aschaffenburg) vor Ort. Bis zum Einsatzende ca. 17.30 Uhr war die Staatsstraße komplett gesperrt.

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weitere Bilder - https://www.ff-schoellkrippen.de/einsatz/40946/

Text u. Foto: Lukas Glogowski, Feuerwehr Markt Schöllkrippen

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Einladung 8. Symposium ABC Gefahren 2019 Seite 1

Einladung 8. Symposium ABC Gefahren 2019 Seite 2

Am Sonntag den 18.08.2019 rollte ein schweres Unwetter über die Stadt Alzenau. Besonders schwer traf es die Kernstadt Alzenau mit den umliegenden Wäldern. 
Bereits wenige Sekunden nach dem Unwetter liefen die ersten Einsätze bei der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain ein. Die erste Alarmierung für die Feuerwehr Stadt Alzenau erfolgte um 18:22 Uhr, hier löste eine Brandmeldeanlage in der Straße „Am Hohen Kreuz“ aus. 

Nach der Erstalarmierung folgten in kürzester Zeit mehr als 200 Einsatzstellen.
Auf Grund der hohen Anzahl von Einsätzen wurde die Gemeindliche Führungsstelle Alzenau (GFS) mit fünf Personen besetzt. Die kompletten Einsätze wurden anschließend über die GFS Alzenau eigenständig an die anwesenden Hilfskräfte verteilt. Als sich das Ausmaß des Unwetters im Raum Alzenau und des Kahlgrundes zeigte, wurde die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg besetzt, um die eingehenden Einsätze zu kategorisieren. So wurde für den Altlandkreis Alzenau, KBI- Bezirk 3, Flächenlage ausgelöst.
Die Feuerwehrgerätehäuser der Stadtteilfeuerwehren wurden ebenfalls besetzt und von der Gemeindlichen Führungsstelle koordiniert. Der Stadtteil Michelbach war nach der Kernstadt Alzenau der Ortsteil mit den meisten Einsatzstellen. 

In erster Linie galt es, umgefallene und entwurzelte Bäume sowie abgerissene Äste zu beseitigen, überschwemmte Keller bzw. Hallen leer zu pumpen und umgeknickte Strommasten und beschädigte bzw. abgedeckte Dächer zu sichern. Auch musste die Feuerwehr Alzenau zu mehreren sog. „Priorität 1 Einsätzen“ ausrücken, bei denen der Verdacht auf Menschenleben in Gefahr bestand.
Insgesamt waren Sonntagabend/-nacht mehr als 210 Einsätze von der Feuerwehr Stadt Alzenau zu bewältigen. Zuerst wurden hierbei die Einsätze durch drei Sichtungs-Teams kategorisiert und im Anschluss abgearbeitet. Unterstützt wurden wir über den kompletten Zeitraum durch über 230 ehrenamtliche Hilfskräfte von Feuerwehr, THW, Rotem Kreuz und Malteser Hilfsdienst aus dem kompletten Landkreis Aschaffenburg und des anliegenden Main- Kinzig Kreises. Ohne deren Hilfe hätte die massive Anzahl an Einsätzen nicht bearbeitet werden können. 
Der letzte Einsatz war Montag früh gegen 5:30 Uhr abgeschlossen, jedoch gingen bereits kurz nach 7:30 Uhr erneute Meldungen ein, so dass bis zum Abend nochmals knapp 50 Einsätze hinzukamen. Damit waren allein für die Feuerwehr Stadt Alzenau insgesamt 260 unwetterbedingte Einsätze zu bearbeiten. Hinzu kommen noch ca. 100 Einsätze, die im Einsatzgebiet der Stadtteilfeuerwehren anfielen.
Zum Vergleich: Im Jahr 2018 hatte die Feuerwehr Alzenau rund 240 Einsätze. Allein durch das Unwetter gab es in 24 Stunden 260 Einsätze für die Feuerwehr zu verzeichnen. 
Am Montag gab es neben den Unwettereinsätzen noch drei nennenswerte Einsätze, zu denen wir alarmiert wurden. Auf der BAB 45 war es zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei LKW gekommen. Ein Kraftfahrer war schwerst eingeklemmt und musste aus seinem LKW mittels hydraulischen Rettungsgerät befreit werden. Der zweite Einsatz folgte im direkten Anschluss an den Verkehrsunfall, hier hatte eine Brandmeldeanlage in einem Alzenauer Unternehmen ausgelöst. Zum dritten nennenswerten Einsatz wurde die Feuerwehr Alzenau um 16:50 Uhr alarmiert. Besorgte Nachbarn riefen über den Notruf 112 die Feuerwehr, da sie ihre Nachbarin seit Längerem nicht mehr gesehen hatten und ein medizinischer Notfall nicht auszuschließen war. Die Dame konnte wohlauf angetroffen werden, sodass die Feuerwehr Alzenau nicht tätig werden musste.
Abschließend ein großes Dankeschön und herzliches „Vergelt`s Gott“ geht an die uns unterstützenden Hilfskräfte von Feuerwehr, THW, Rotem Kreuz und Malteser Hilfsdienst, an die Familien der Kameraden und deren Arbeitgeber, welche ihre Mitarbeiter freigestellt haben. Ein weiterer Dank geht an die zahlreichen Essens- und Getränkespenden, die Bürger der Stadt Alzenau den Einsatzkräften gespendet haben.

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Benjamin Ritter, Sachgebietsleiter Öffentlichkeitsabeit

Am Mittwoch (21.08.2019) um 11:42 Uhr wurden die Feuerwehren Großostheim, Wenigumstadt und Stockstadt zu einem Gewerbebetrieb an der Linus-Pauling-Straße in Großostheim gerufen. Auf einer Ladefläche eines mit Stückgut beladenen Lastwagens wurden beschädigte Transportgebinde eines giftigen, alkoholhaltigen Industriereinigungsmittels entdeckt. Der Gefahrstoff trat in flüssiger Form aus und verteilte sich auf der Ladefläche.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde sofort ein Trupp, ausgestattet mit Chemikalienschutzanzügen, zur Erkundung der Lage eingesetzt. Hierzu war es weiterhin nötig einen  Dekontaminationsplatz aufzubauen und zu betreiben. Auch musste der LKW-Fahrer durch die Feuerwehrkräfte betreut werden, da er über Unwohlsein klagte. Nach der Übergabe an den Rettungsdienst wurde der Betroffene zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus eingeliefert. Parallel dazu erfolgte die Stoffrecherche, da anfänglich nicht bekannt war, um welches Produkt es sich handelte. Zeitgleich stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher. Mit Chemikalienbindemittel konnte eine Ausbreitung verhindert werden. Nachdem die Stoffklassifikation erfolgt war, konnten die weiteren Trupps mit einem Vollschutzanzug mit Atemschutzgebläse tätig werden. Die beschädigten Behälter (25 Liter Kanister) des leichtentzündbaren Reinigungsmittels wurden vom LKW geborgen und in auslaufsichere Fässer umgepackt. Abschließend wurden die Rückstände auf der Landefläche mittels Bindemittel abgebunden und aufgenommen.

Eine Gefahr für die Bevölkerung und Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt.

Rund 50 Kräfte der Feuerwehren waren unter der Leitung von Dr. Thomas Domanig (zweiter Kommandant der Feuerwehr Großostheim) mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion waren die Kreisbrandmeister Markus Rohmann und Martin Hock sowie ein Pressesprecher (Markus Fischer) vor Ort. Von Seiten des Rettungsdienstes waren zwei Rettungswagen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst (Simon Aschenbrenner, BRK Kreisverband Aschaffenburg) eingesetzt. Vom Markt Großostheim machte sich der zweite Bürgermeister Horst Müller ein Bild vom Geschehen.

Feuerwehr im Einsatz

Nachdem gestern Abend (18.08.2019) ein Sturmtief über den Landkreis Aschaffenburg gezogen war, werden wohl die Schäden erst in den nächsten Tagen erst richtig sichtbar. Im gesamten Landkreis waren rund 650 Einsätze abzuarbeiten. Rund 600 Einsatzkräfte der Feuerwehren waren zu Spitzenzeiten im Einsatz um Dächer zu sichern und umgestürzte Bäume zu entfernen oder Keller auszupumpen. Weiterhin mussten mehrere Brandmeldeanlagenalarme abgearbeitet werden. Auch rund 90 Einsatzkräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes des Bayerischen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes waren im Einsatz. Die THW Ortsverbände Alzenau und Aschaffenburg unterstützten die Feuerwehr bei der Beseitigung der Unwetterschäden.  

Ebenfalls mussten mehrere Bahnlinien im Landkreis Aschaffenburg für den Zugverkehr gesperrt werden. Die BAB 45 in Fahrtrichtung Aschaffenburg musste ebenso zeitweise gesperrt werden. Dort beschädigte ein umgestürzter Baum einen PKW. Alle drei PKW-Insassen wurde dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben. Die Einsätze wurden von den Abschnittsführungsstellen in Alzenau-Wasserlos, Mömbris und Schöllkrippen aus koordiniert. Die Gesamteinsatzleitung oblag der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg. Landrat Dr. Ulrich Reuter und der Abteilungsleiter für Sicherheit und Ordnung / Veterinärwesen Oberregierungsrat Erwin Stenger machten sich ebenfalls in der Kreiseinsatzzentrale ein Bild von der Unwetterlage.

Noch während die Einsatzkräfte am Folgetag mit der Beseitigung der Unwetterschäden beschäftigt waren, wurden die Feuerwehreinsatzkräfte aus Alzenau, Hörstein, Kahl und Karlstein um 12:25 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die BAB 45 zwischen die Anschlussstellen Alzenau-Mitte und Karlstein in Fahrtrichtung Aschaffenburg gerufen. Bei dem Verkehrsunfall bei dem zwei Lastkraftwagen beteiligt waren, wurde eine Person in ihrem Führerhaus eigeklemmt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst / Notarzt wurde der schwerstverletzte Fahrer mit hydraulischen Rettungsgeräten aus seiner misslichen Lage befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten in eine Spezialklinik. Ebenso brachte der Rettungsdienst den zweiten schwerverletzten Unfallbeteiligten, welcher nicht eingeklemmt war, nach der Erstbehandlung in ein Krankenhaus. Weiterhin musste ein 52-jähriger Feuerwehrmann, der sich bei den Rettungsarbeiten leicht verletzte in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die BAB 45 wurde für die Rettungs- und Bergungsarbeiten durch die Feuerwehren Karlstein und Hörstein voll gesperrt. Kreisbrandinspektor Frank Wissel und Kreisbrandmeister Markus Rohmann unterstützen den Einsatzleiter (Günther Knoth, stellv. Kommandant der Feuerwehr Alzenau). Von Seiten des Rettungsdienstes waren drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungshubschrauber und ein Einsatzleiter Rettungsdienst (Christian Imhof, BRK Kreisverband Aschaffenburg) vor Ort.

Abschließend wollen wir uns bei allen Arbeitgebern bedanken, die Verständnis für das Ehrenamt Feuerwehr haben! Der Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr benötigt ein beträchtliches Pensum an Freizeit und bringt nicht zuletzt auch Nachteile am Arbeitsplatz mit sich. Die Freistellung von ehrenamtlich engagiertem Mitarbeiter/-innen ist für den Arbeitgeber vielfach mit Störungen des Betriebsablaufs (z.B. Arbeitsunterbrechung, Mehrarbeit für Kollegen) und finanziellen Einbußen verbunden. Daher danken wir hiermit allen Arbeitgebern, die die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren durch die Freistellung unserer Kameraden/-innen unabhängig von beruflichen Verpflichtungen ermöglichen und unterstützen, egal bei welchen Einsätzen!

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Feuerwehr im Einsatz

Markus Fischer, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Unwetter Stand 19.08.

Aktuell sind wieder einige Feuerwehren mit der Abarbeitung verschiedener Unwettereinsätze beschäftigt.

Betroffen sind die Gemeinden Alzenau, Michelbach, Kahl, Westerngrund, Omersbach und Karlstein. Die Drehleiter aus Mömbris unterstützt die Kameraden aus Alzenau, die DL aus Schöllkrippen ist in Omersbach eingesetzt und die Hösbacher Leiter wird nach Michelbach verlegt.

Unwetter Stand 18.08. um 23:17

aktuell liegen wir bei über 480 Einsätzen, Schwerpunkte der Einsatzlagen sind die Gemeinden Karlstein, Kahl und Alzenau mit Stadtteilen.
Auf der A45 ist nach wie vor mit Behinderungen zu rechnen, eine Fahrspur wurde jetzt für den Verkehr freigegeben.
Die Staatastraße 2308 zwischen Karlstein und Kahl ist auf Grund eines Windwurfes nach wie vor voll gesperrt.
 
Der Großteil der Drehleitern des Landkreises Aschaffenburg, mehrere Leitern aus dem Landkreis Miltenberg und der hessischen Nachbarn sind in den oben genannten
Gemeinden zur Beseitigung der Schäden an den Dächern seit 18:30 Uhr im Einsatz
 
Im oberen Kahlgrund um die VG Schöllkrippen war eine weiterer Schwerpunkt, auch mit längeren Stromausfällen zu verzeichenen.
 
Die DB Bahnstrecke zwischen Kleinostheim und der Landesgrenze, sowie die KVG Strecke sind weiterhin gesperrt.
 
Landrat Dr. Ullrich Reuter machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.
  
Ein Einsatzende ist für die Kräfte der Feuerwehr, des THW und des Rettungs- und Sanitätsdienstes zur Zeit nicht abzusehen.
Unwetter Stand 18.08. um 21:20 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren

Nach einem kurzen aber heftigen Sturmereignis mit schweren Sturmböen um die 100 km/h, Hagel und heftigen Niederschlägen entlang der Mainlinie und des Kahlgrundes im Landkreis Aschaffenburg befinden sich die Feuerwehren und das THW des Landkreises im Dauereinsatz.

Beginn der Einsätze war um 18:30 Uhr. Ein sofort heftig ansteigendes Notrufaufkommen veranlasste die Integrierte Leitstelle und Kreisbrandinspektion Aschaffenburg das System Flächenlage für

den Inspektionsbezirk 3 (Altlandkreis Alzenau)  auszulösen. Die ILS wurde sofort verstärkt um dem Notrufaufkommen Herr zu werden. Die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt übernimmt die Koordinierung der Einsätze.

Es wurden Schwerpunkte gebildet, die mit Kräften aus den nicht betroffenen Landkreisteilen verstärkt wurden. Kräfte aus dem Landkreis Miltenberg und Main-Kinzig wurden hinzualarmiert.

Aktuell liegen die Einsatzzahlen bei über 390 Einsatzstellen. Über 500 Einsatzkräfte arbeiten aktuell die Einsatzstellen ab, wir gehen davon aus, dass die Einsatzzahlen noch steigen.

Von abgedeckten Dächern, Stromausfällen wegen umgeknickter Strommasten, Wasser im Keller und massiv blockierten Straßen und Bahnstrecken ist das komplette Programm der Sturmeinsätze vorhanden.

Zeitweise war die A45 komplett in einer Fahrtrichtung AD Seligenstadt blockiert. Die Bahnstrecke zwischen Kleinostheim und der Landesgrenze sowie die KVG Strecke sind komplett  gesperrt.

Aktuell sind die Gemeinden Westerngrund, Schöllkrippen, Schneppenbach, Sommerkahl ,Geiselbach und Hofstädten sind ohne Strom.  

Die Hintergrunddienste des Roten Kreuzes und der Malteser stehen in Bereitschaft, da die Verkehrssituation zu unübersichtlich ist und einige Straßen nicht passierbar sind.

Weiterhin werden von Ihnen und der Verpflegungskomponente des Landkreises aus Hohl die Einsatzkräfte versorgt.

Über Verletzte gibt es noch keine Meldungen.

Landrat Dr. Ulrich Reuter und der Abteilungsleiter des Sachgebietes Katastrophenschutz Erwin Stenger sind ebenfalls im Einsatz.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung

Kreisbrandinspektor Otto Hofmann

Pünktlich zum Ende des Schuljahres fand am Freitag, den 26.07.2019 im Feuerwehrhaus in Kleinkahl die zweite Flämmchenprüfung der Kinderfeuerwehr statt und war ein großer Erfolg für alle Beteiligten.

Insgesamt zwölf Mädchen und Jungen nahmen an der Prüfung teil, um ihr Wissen und Können unter Beweis zu stellen. Dabei galt es, mit Strahlrohren zielgenau umzugehen, einen Notruf per Telefon abzusetzen, ein Teelicht richtig mit einem Streichholz zu entzünden und weitere Aufgaben und Fragen rund um das Thema „Feuer“ zu meistern. Hier zeigten alle Kinder, dass sie während der Übungsstunden im letzten Schuljahr immer gut aufgepasst und fleißig mitgearbeitet hatten.

Um die Leistungen der Kinder gebührend zu würdigen, hatten sich die Betreuer der Kinderfeuerwehr unter Leitung von Timo Büttner, der Kommandant der Feuerwehr, Ulf Wirzberger, der Vorstand des Feuerwehrvereins, Werner Parr und die Bürgermeisterin Angelika Krebs eingefunden und überreichten den Kinder eine Urkunde sowie ein Flämmchen-Abzeichen. Besonders freuten sich dabei alle für die ersten beiden Mitglieder der Kinderfeuerwehr, die nun zwölf Jahre alt sind und die mit der bestandenen Prüfung im September in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden. Sie bekamen im Anschluss an die Prüfung von Jugendwart Andreas Metzger ihre Jugendkleidung feierlich überreicht.

Im Anschluss an die Urkundenverleihung saßen die Kinder mit ihren Eltern und Geschwistern, den Betreuern und Helfern zusammen und ließen den Nachmittag gemütlich ausklingen.

Wir wünschen allen eine schöne Ferienzeit und freuen uns, wenn es am Freitag, den 20.09.2019 um 17:30 Uhr wieder losgeht. Wenn ihr aus Kleinkahl seid, zwischen sechs und elf Jahre alt seid und Lust bekommen habt die Kinderfeuerwehr kennen zu lernen, dann kommt an diesem Tag gerne vorbei und schnuppert rein!

Flämmchenprüfung 2019

Übergänger Jugend 2019

Text und Fotos: Ulf Wirzberger, Kommandant der Feuerwehr Kleinkahl

Im Vorgriff auf die nächste Änderung der Feuerwehr-Zuwendungsrichtlinien (FwZR) bitten wir, Nr. 4.5.9 Satz 4 FwZR bereits jetzt in folgender Fassung anzuwenden:

„Die Feuerwehr muss für den Verkehrssicherungsanhänger VSA über ein geeignetes Zugfahrzeug und für den Anhänger mit LED-Vorwarnanzeige bzw. für den Dachaufsetzer über ein geeignetes Zug-/Träger-Fahrzeug verfügen.“

Der Klammerzusatz „(Fahrzeug mit mindestens Massenklasse M1 nach DIN SPEC 14502-1)“ findet damit keine Anwendung mehr, um nicht die Einsatzmöglichkeit von Feuerwehren kleinerer Gemeinden generell auszuschließen, die oft nur über Zugfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von weniger als 7,5 t verfügen.

Am vergangenen Samstag, den 10.08.2019, nahmen insgesamt zehn Teilnehmer der Jugendfeuerwehr Hofstädten, an einer gemeinsamen Bootsausbildung mit der Feuerwehr Gemeinde Karlstein teil. Dabei erhielten die Jugendlichen nicht nur einen Einblick in die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der drei verschiedenen Bootstypen bei der Feuerwehr, sondern konnten auch praktische Erfahrungen sammeln. 

Da die Feuerwehr Hofstädten selbst über kein Boot verfügt, stand zu Beginn des Nachmittags zunächst einmal eine kurze Einweisung in die Verhaltensregeln auf dem Programm. Hierbei erhielt auch jeder Teilnehmer eine Schwimmweste. Nach dem Slippen an der NATO Rampe Karlstein, teilten sich die Jugendlichen auf zwei Boote auf. Während zwei Teilnehmer zunächst im kleinen 6 PS Kunststoffboot den Main befuhren, nahm der Rest im großen Alu-Mehrzweckboot mit zwei Außenbordern Platz. Dieses "MZB" ist durch seine Bugklappe (wie bei einer Fähre) nicht nur für die Rettung von Personen, sondern auch für den Transport von mehreren Personen, größeren Ausrüstungsgegenständen sowie zum Löschen auf dem Wasser geeignet. Nun zeigten die Ausbilder den Jugendlichen Fahrmanöver, wie Wenden auf engem Raum, fahren im Hafen, Landen an einem Steg und das simulierte Retten eines über Bord gegangenen Passagiers. Nachdem die erfahrenen Karlsteiner Bootsführer, diese alltäglichen Manöver vollführt hatten, durften sich die begeisterten Jungs und Mädels auch selbst als „Kapitän“ probieren. Dabei bekamen sie unter anderem, die Verkehrsregeln auf der Bundeswasserstraße Main erläutert. Bei angenehm warmem Wetter machte es allen Teilnehmern auch nichts aus, dass die Arbeit der Feuerwehr auf Gewässern, nicht immer trocken von statten geht!

Herzlichen Dank an die Feuerwehr Gemeinde Karlstein für diesen Besonderen Ausbildungstag. Insbesondere an die Bootsführer Niklas Holthusen, Manfred Weidlich und Florian Vick.

Text: Tim Dedio

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Am heutigen Sonntag (11.08.2019) um 14.00 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen den Mömbriser Ortsteilen Dörnsteinbach und Niedersteinbach.

Auf der Kreisstraße AB 18 - von Dörnsteinbach kommend -  kam ein Pkw mit drei Insassen (Sohn mit seinen Eltern) ins Schleudern und prallte - ohne Fremdbeteiligung - massiv gegen einen Baum.

Der Fahrer des Pkw und seine Mutter waren im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von den Feuerwehren mit technischen Gerätschaften befreit und gerettet werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Dörnsteinbach, Niedersteinbach, Mömbris und der Rüstwagen aus Königshofen. Von Seiten der Kreisbrandinspektion waren KBM Thorsten Trapp und KBI Frank Wissel an der Einsatzstelle.

Für die sehr umfangreich technische Rettung wurden Rettungsschere, Spreizer und drei Rettungszylinder eingesetzt. Für die medizinische Rettung war der First Responder der Feuerwehr Mömbris, zwei Notärzte und drei Rettungswagen im Einsatz. Aus Frankfurt kam der Rettungshubschrauber Christoph 2. Ebenso war ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort.

Der Fahrer des Pkw und sein auf der Rückbank sitzender Vater sind lebensgefährlich verletzt, die auf der Beifahrerseite sitzende Mutter ist schwer verletzt.

Einsatzleiter KBI Frank Wissel konnte auf 38 Einsatzkräfte zurückgreifen.

Die Kreisstraße AB 18 war bis ca. 17.00 Uhr voll gesperrt. Ein Gutachter wurde von der Polizei an die Einsatzstelle beordert.

Text: KBI Frank Wissel

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Am Sonntagmittag (11.08.2019) wurden gegen 13:24 Uhr die Feuerwehren Hösbach, Hösbach-Bahnhof, Goldbach und Wenighösbach sowie der Kreisbrandinspektor Frank Wissel und der Kreisbrandmeister Marco Eich zu einem Scheunenbrand in Hösbach alarmiert.

In der Brunnenstraße brannte bei Eintreffen der Einsatzkräfte ein Anbau an einem Einfamilienhaus in voller Ausdehnung. Als die Feuerwehr ankam, bekämpften bereits Nachbarn das Feuer mit einem Gartenschlauch. Ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus konnte dann durch einen massiven Löscheinsatz der Feuerwehr verhindert werden. Mit mehreren C-Rohren wurde das Feuer von mit Atemschutz ausgerüsteten Einsatzkräften gelöscht. Für die Löscharbeiten kamen 28 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten werden bis ca. 18 Uhr andauern. Durch die enge Wohnbebauung zog der Brandrauch auch in ein Nachbaranwesen. Hier und am Einfamilienhaus kamen zwei Hochleistungslüfter zum Einsatz, um den giftigen Brandrauch nach draußen zu befördern. Abschließend wurde die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und einem Verantwortlichen übergeben.

Bei den Löscharbeiten zog sich ein 55-jähriger Feuerwehrmann leichte Verletzungen zu. Nach einer ambulanten Behandlung durch den Rettungsdienst konnte der Verletzte an der Einsatzstelle verbleiben. Ebenso wurden zwei weitere Anwohner vom Rettungsdienst gesichtet.

Die Ermittlungen zur Brandursache wurden anschließend von der Kriminalpolizei aufgenommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist ebenfalls Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Im Einsatz waren 58 Einsatzkräfte. Die Einsatzleitung oblag dem zweiten Kommandanten der Feuerwehr Hösbach Michael Seubert. Von Seiten des Rettungsdienstes waren zwei Rettungswagen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst (Christian Imhof, BRK Kreisverband Aschaffenburg) eingesetzt. Ebenso machte sich der erste Bürgermeister von Hösbach, Michael Baumann ein Bild vom Geschehen. Das Gemeindeoberhaupt dankte den Einsatzkräften für ihr Engagement.

Feuerwehr im Einsatz

Am Samstag, gegen 00.45 Uhr, befuhr eine 18-jährige BMW-Fahrerin die BAB A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Bei km 226 war sie auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, als sie einen Knall von der Vorderachse hörte. Danach verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihren Pkw, kam nach rechts und stieß auf dem mittleren Fahrstreifen gegen einen Skoda Octavia, der von einem 35-jährigen aus dem Raum Siegburg gesteuert wurde. Daraufhin kamen beide Fahrzeuge nach rechts von der Fahrbahn ab in den angrenzenden Grünstreifen. Danach schleuderte der BMW zurück auf die Hauptfahrbahn und kam auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Das komplette rechte Vorderrad war abgerissen und konnte auch nach Absuche in der Dunkelheit nicht gefunden werden. Der Skoda blieb auf dem Seitenstreifen liegen. Die beiden Insassen aus dem BMW und die beiden Insassen mit dem wenige Monate alten Kleinkind aus dem Skoda wurden verletzt ins Klinikum Aschaffenburg verbracht. Die beiden Insassen aus dem Skoda konnten nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Ihr Sohn schien aus medizinischer Sicht äußerlich nicht verletzt zu sein, sollte aber zur Beobachtung noch im Krankenhaus verbleiben. Die Fahrerin des BMW wurde im Klinikum Aschaffenburg erstversorgt, dann aber nach Wasserlos verlegt. Beide Fahrzeuge hatten nur noch Schrottwert, der Gesamtschaden dürfte bei ca. 30000 Euro liegen. Auf einer Länge von 150 Metern erstreckte sich ein Trümmerfeld aus Fahrzeugteilen und Betriebsstoffen. Deshalb wurde die Autobahn zunächst voll gesperrt. Anschließend wurde der Verkehr einspurig über den linken Fahrstreifen geführt.

Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn sicherten die Unfallstelle ab und reinigten die Fahrbahn von Trümmerteilen. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe mussten mit einer Spezialmaschine entfernt werden. Es bildete sich ein Rückstau über mehrere Kilometer.

Pressemeldung der VPI Aschaffenburg vom 10.08.2019

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Bild: Feuerwehr Waldaschaff 

Mit Tim Dedio, stellvertretender Kommandant der FF Hofstädten (Markt Schöllkrippen), konnten wir einen neuen Mitarbeiter für die Pressestelle der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg gewinnen. Der 22-jährige konnte sich bereits von September 2015 bis Juli 2016 als FSJler der Kreisbrandinspektion Einblick in unsere Arbeit und Aufgaben verschaffen. Danach engagierte er sich im Fachreferat Jugend des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg. Seitdem berichtet er über die verschiedensten Aktivitäten unserer Kreisjugendfeuerwehr. Auf dem Landesjugendfeuerwehrtag war er federführend für das eigens geschaffene Social-Media-Team und die dortige Pressearbeit verantwortlich. Wir freuen uns, dass wir mit dem Maschinenbaustudenten eine engagierte Nachwuchskraft für die Öffentlichkeitsarbeit erhalten haben. Er wird zunächst schwerpunktmäßig für Berichte rund um Aus- und Fortbildungen zuständig sein.

Thomas Rollmann, Kreisbrandmeister und Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Tim Dedio FF

112-Newsletter vom 7. August 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

in Bayern starten die Rettungshubschrauber so oft wie in keinem anderen Bundesland. 2018 waren es über 21.600 Einsätze, fast doppelt so viele wie 1989. Gerade bei akuten Herzerkrankungen und Kreislaufstörungen, neurologischen Notfällen und auch Freizeitunfällen ist der fliegende Rettungsdienst von unschätzbarem Wert. Eine bestens organisierte Rettungskette kann für jeden von uns im Notfall lebensrettend sein.

Derzeit sind in Bayern 15 Hubschrauber für die Luftrettung – elf Rettungs- und vier Intensivtransporthubschrauber – im Einsatz, davon sechs mit Rettungswinde oder -tau für schwieriges Gelände. Damit ist Bayern flächendeckend und gut ausgestattet. Drei der Intensivtransporthubschrauber können sogar nachts eingesetzt werden – ebenfalls ein bundesweiter Rekord. Der Freistaat ist somit Spitzenreiter bei der Luftrettung in Deutschland.

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Freistaat ist Spitzenreiter bei der Luftrettung in Deutschland

Innenminister Joachim Herrmann hat die Einsatzbilanz der in Bayern stationierten 15 Rettungs- und Intensivhubschrauber für das Jahr 2018 vorgestellt. 2018 starteten die Rettungstransporthubschrauber zu über 16.600 Einsätzen, fast doppelt so viele wie 1989. Auch die Einsatzahlen der bayerischen Intensivtransporthubschrauber, die seit 1999 zum Luftrettungstransportsystem gehören, stiegen von rund 3.000 Einsätzen im Jahr 2000 auf über 5.000 in 2018. München ist laut Herrmann die Wiege der Luftrettung für ganz Deutschland: "Entscheidende Impulse sind immer wieder von Bayern ausgegangen." Seither wurde das Luftrettungsnetz in Bayern konsequent aufgebaut. "Hatten wir im Jahr 1999 noch zwölf Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber, wuchs die Zahl auf 15 mit jeweils einem neuen Rettungstransporthubschrauber 2011 in Weiden, 2014 in Augsburg und 2015 in Dinkelsbühl-Sinbronn", so der Minister. "Damit sind wir auch für zukünftige Einsätze bestens gerüstet!"

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Deutlich weniger Verkehrstote auf Bayerns Straßen

Deutlich weniger Unfallopfer, aber etwas mehr Verkehrsunfälle auf Bayerns Straßen – das sind die Rahmendaten der von Innenminister Joachim Herrmann veröffentlichten bayerischen Verkehrsunfallstatistik für das erste Halbjahr 2019. Demnach ereigneten sich in Bayern von Januar bis Juni 202.811 Verkehrsunfälle (+1,5 Prozent, 1. Halbjahr 2018: 199.720). Dabei wurden 30.437 Personen verletzt (-8,5 Prozent; 1. Halbjahr 2018: 33.257) sowie 233 Personen getötet (-16,8 Prozent, 1. Halbjahr 2018: 280). "So sicher waren Bayerns Straßen noch nie", betonte Herrmann. "Aber sie müssen noch sicherer werden." Der Innenminister machte deutlich, dass die Bayerische Polizei weiterhin besonders Raser, fahruntüchtige Fahrer, Gurtmuffel und Handysünder ins Visier nimmt. Auch seien zum Schuljahresanfang Mitte September mehrtägige Schwerpunktaktionen geplant, beispielsweise gegen Raser an Schulen.

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Eröffnung des gemeinsamen Fahndungs- und Kompetenzzentrums Vogtland

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat gemeinsam mit Sachsens Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller und dem Präsidenten der Bundespolizeidirektion Pirna, André Hesse, das gemeinsame Fahndungs- und Kompetenzzentrum Vogtland in Plauen eröffnet. Dort arbeitet die Bayerische Polizei mit der Polizei Sachsen und der Bundespolizei zusammen. "Vor allem geht es uns um eine engere Abstimmung und Koordinierung der Polizeiarbeit in der Grenzregion zwischen Bayern und Sachsen", erklärte Herrmann. Damit soll insbesondere der Kontrolldruck im grenznahen Raum noch weiter erhöht werden. Herrmann bezeichnete das gemeinsame Fahndungs- und Kompetenzzentrum als "wichtigen Meilenstein im Kampf gegen die grenzüberschreitende Kriminalität".

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Nachdem Christian Gasper seine Tätigkeit als Luftbeobachter zum 01.04.2019 beendet hat, wurde Oliver Jäger in den letzten Wochen zum Luftbeobachter ausgebildet.

Nach ärtlicher Tauglichekeitsuntersuchung und dem erfolgreichen Besuch des Lehrgangs für Luftbeobachter wurde er jetzt durch das Landratsamt zum neuen Luftbeobachter bestellt.

Insgesamt stehen für die Luftbeobachtung im Katastrophenschutz vier ausgebildete Luftbeobachter in unserem Landkreis zur Verfügung.     

Zum 01.08.2019 hat Andreas Emge seine Tätigkeit als 3. Pressesprecher in unserer Pressestelle beendet. Ich danke Andreas Emge ganz herzlich für die vielen Jahre unermüdlichen Wirkens im Bereich unserer vielschichtigen Öffentlichkeitsarbeit. Er hat in diesen Jahren durch seine Arbeit die durchweg positive öffentliche Wahrnehmung unserer Feuerwehren nach außen aber auch den steten Informationsfluss nach innen nachhaltig mitgeprägt.

Sein Nachfolger wird Tim Dedio, Stv. Kdt. der FF Hofstädten, der sich derzeit in dieses für ihn neue Aufgabenfeld einarbeitet. Ich wünsche ihm viel Spass und Erfolg bei seiner neuen Tätigkeit.