Am 17.07.2018 wurden um 13:46 Uhr die Feuerwehren aus Kahl, Alzenau und Karlstein (Verkehrssicherungsanhänger) mit dem Alarmstichwort „Verkehrsunfall – LKW/Bus keine Personen eingeklemmt“ auf die BAB 45 zwischen die Anschlussstelle Alzenau-Nord und das Hanauer Kreuz gerufen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stand ein 40-Tonner wegen einer Panne auf dem Seitenstreifen. Ein 38-jähriger Fahrer eines 12-Tonners kam aus bislang unbekannten Gründen nach rechts ab und touchierte mit seiner kompletten Beifahrerseite das Pannenfahrzeug. Erst mehrere hundert Meter weiter kam der Laster zum Stehen, wobei die Ladung (Akku-Ladegeräte und Plastikdeckel für Gewürzstreuer) herunterfiel und sich auf der Autobahn verteilte.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde sofort der Brandschutz sichergestellt und die Autobahn gegen den nachfolgenden Verkehr voll gesperrt. Hierzu kam der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Karlstein zum Einsatz. Ausgelaufene Betriebsmittel aus den Kraftfahrzeugen wurden sofort abgebunden. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei halfen die Feuerwehrkräfte eine der beiden Fahrspuren zu reinigen um diese wieder für den Verkehr freizugeben. Die fahruntüchtigen Fahrzeuge wurden von den Bergungsdiensten abgeholt.

Beim Unfallgeschehen verletzte sich der Fahrer des 12-Tonners. Der Verletzte wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend ins Krankenhaus eingeliefert.

Einsatzleiter Timo Elsesser (Zugführer der Feuerwehr Alzenau) konnte auf rund 30 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Der mitalarmierte Kreisbrandinspektor Frank Wissel unterstützte den Einsatzleiter. Einsatzende war gegen 15:30 Uhr.

Im Haibacher Wald sind heute Nachmittag rund 100 Festmeter Holz in Brand geraten. Gegen 17.00 Uhr bemerkte ein Bauarbeiter, der mit seinem Radlader auf dem Heimweg war, Brandgeruch. Daraufhin suchte er die Brandstelle, die er im Wald oberhalb des Haibacher Jägerhauses entdeckte, und verständigte umgehend über Notruf 112 die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Feuerwehr Haibach standen aus bislang ungeklärter Ursache bereits rund 100 Festmeter am Wegrand gelagerte Holzpolder im Vollbrand, die zu Hackschnitzeln weiterverarbeitet werden sollten. Das Feuer drohte bereits auf den umliegenden Baumbestand überzugreifen. Der Haibacher Kommandant Michael Bauecker ließ daraufhin die Feuerwehren Bessenbach und Aschaffenburg mit Tanklöschfahrzeugen zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung nachalarmieren. Mit Hilfe des Radladers der Fa. Heinrich Kunkel Straßenbau, der die Baumstämme anhob und verteilte, konnte das Feuer gegen 17.45 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Zur Brandbekämpfung musste ein rund 300 Meter lange Schlauchleitung bis zur Brandstelle verlegt werden. Das Feuer wurde mit 3 C-Rohren abgelöscht. Die Tanklöschfahrzeuge stellten im Pendelverkehr den Löschwasserbedarf sicher. Es wurden rund 25.000 Liter Löschwasser benötigt, ehe gegen 19.30 Uhr Feuer aus gemeldet werden konnte. Im weiteren Einsatzverlauf wurden die Feuerwehrleute vom Eigentümer des Holzes, einem ortsansässigen Forstunternehmer, mit dessen Holzrückezug unterstützt, der die Holzstämme mit dem Greifer des Fahrzeuges anhob und auseinanderzog. Die Feuerwehren waren mit 8 Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften im Einsatz. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Feuerwehrleute vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich lt. Aussage des Eigentümers auf rund 4.000 Euro. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.

Der Markt Stockstadt a. Main hat für die Freiwillige Feuerwehr Stockstadt a. Main einen neuen ELW 1 beschafft. Das Fahrzeug ersetzt den vorhanden ELW 1 aus dem Jahr 1999.

Der Funkrufname bleibt unverändert „Florian Stockstadt 12/1“. Auch die bekannte Mobiltelefonnummer des Fahrzeuges bleibt unverändert bestehen.

Neben der Hauptaufgabe als Einsatzleitwagen im Markt Stockstadt kommt das Fahrzeug auch als Messleitfahrzeug des Landkreis Aschaffenburg zum Einsatz.

Fahrgestellt: Mercedes Sprinter, kurzer Radstand mit Hochdach, zul. Gesamtgewicht 3.500 kg, Motorleistung 120kW, Automatikgetriebe, beide Vordersitze drehbar, Radionavigation.

Feuerwehrtechnischer Aufbau und Ausstattung (Auszug):
- Sondersignalanlage Hänsch DBS4000 vorne & hinten, mit Verkehrswarneinrichtung hinten
- Funktisch für 4 Personen
- Digitalfunk mit 4 x MRT und Koppelnetzwerk
- Analogfunk 1 x 4m
- 2 x Funktronic Major Bediengerät
- 7 x HRT - TDT ELW-Router
- WLAN-Router
- 2 x DECT-Telefone
- PC mit 2 x TFT-Bildschirm
- Multifunktionsgerät, Farblaser (Druck, Fax, Scan)
- Mobilfunktelefon fest eingebaut
- Markise
- LED Umfeldbeleuchtung
- 230V Einspeisung, Sinuswandler und Batteriemanagementsystem
- Dachklimaanlage
- Heckausbau Sortimo-Regalsystem
- AED und Rettungsrucksack mit First-Responder Ausrüstung
- Stromaggregat
- tragbare Beleuchtungseinheit mit Akku
- Gasmessgerät
- Wärmebildkamera

ELW Bild 01

ELW Bild 02

ELW Bild 03

ELW Bild 04

ELW Bild 05

ELW Bild 06

ELW Bild 07

Der bestehende Rahmenvertrag zur Beschaffung von Digitalfunkgeräten des BFV Unterfranken läuft am 14. Dez. 2018 nun endgültig aus.

Deshalb wird empfohlen bei Bedarf an Digitalfunkgeräten die günstigen Preise jetzt noch zu nutzen und ggf. anstehende Beschaffungen vor diesem Termin vorzunehmen.

Am 13.07.2018 wurde auf einer Dienstversammlung der FF Kahl Alexander Reuß zum neuen Kommandanten gewählt. Alexander Riedel wurde als Stellvertreter wieder gewählt.  

Wir haben einen freien Lehrgangsplatz "Fachteil für Ausbilder für modulare Truppausbildung" vom 24.09. bis 28.09.2018 an der SFS Würzburg.

Lehrgangsvoraussetzung: Ausbilder in der Feuerwehr und Gruppenführer

Interessierte melden sich bitte umgehend bei mir (0171/5100248).

Bürgerentscheid über den Standort des neuen Feuerwehrhauses in Johannesberg am Sonntag, 22.07.2018

Seit Jahren wird in Johannesberg um den Standort des neuen Feuerwehrhauses diskutiert. Der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg e.V. als Interessenvertretung der Feuerwehren im Landkreises Aschaffenburg hat sich bislang nicht an der öffentlichen Diskussion beteiligt. Vor dem Bürgerentscheid am kommenden Sonntag möchten wir jedoch den Bürgerinnen und Bürgern Johannesbergs folgende Hinweise geben:

Um den Brandschutz und die technische Hilfe mit ehrenamtlichen Einsatzkräften so effektiv wie möglich zu gestalten, haben sich in den letzten 25 Jahren schon auf freiwilliger Basis die vormals selbstständigen Ortsfeuerwehren Johannesberg, Oberafferbach und Breunsberg im jetzigen Gerätehaus in der Seestraße zur Freiwilligen Feuerwehr Johannesberg zusammengeschlossen.

Ausgangspunkt für die Diskussion um ein neues Feuerwehrhaus ist, dass die vorhandenen Feuerwehrhäuser in Johannesberg und Rückersbach nicht mehr den heutigen Ansprüchen gerecht werden und dass sich in einer verantwortungsbewussten Weise die drei noch verbliebenen Ortsfeuerwehren über ihre personelle Zukunftsfähigkeit selbst ernsthafte Gedanken gemacht haben. Man ist sich einig, auch wenn die Feuerwehr in Steinbach bis auf weiteres in ihrem Feuerwehrhaus in Steinbach bleiben möchte, dass in der Zukunft in Johannesberg mit den demographischen und gesellschaftlichen Entwicklungen die personellen Ressourcen nur noch für eine schlagkräftige Feuerwehr dauerhaft vorhanden sein werden.

Erklärtes Ziel war und ist es, einen Standort für ein neues Feuerwehrhaus zu finden, mit dem eine garantierte Hilfsfrist von 10 Minuten im gesamten Gemeindegebiet sichergestellt werden kann und der von allen Feuerwehrleuten aus allen Ortsteilen in einem späteren Endzustand als einziges Feuerwehrhaus akzeptiert werden kann.

Der nun geplante Standort des neuen Feuerwehrhauses ist in jahrelangen Gesprächen und Planungen zwischen der Gemeindeverwaltung mit dem Gemeinderat, den Feuerwehren, der Kreisbrandinspektion und weiteren Fachbehörden einvernehmlich festgelegt worden und entspricht diesem Ziel.

Dabei wurden selbstverständlich zahlreiche Argumente für Alternativ-Standorte geprüft. Letztendlich waren sich alle Verfahrensbeteiligten einig, dass ausnahmslos der nun vorgesehene Standort auf der „grünen Wiese“ zwischen Oberafferbach und Sternberg als Standort des neuen Feuerwehrhauses in Frage kommt.

Die Mitglieder des Gemeinderates als gewählte Vertretung der Bürgerschaft haben diesen Standort auch einstimmig befürwortet.

Bei all den Standortdiskussionen wird stets nur auf das Gebäude verwiesen. Wer in dieses Haus einziehen wird, ist aus unserer Sicht völlig in den Hintergrund geraten.

Bei einem Feuerwehrhaus handelt es sich nicht nur um eine seelenlose Garage mit Gerätelager für feuerwehrtechnische Ausrüstung. Ein Feuerwehrhaus ist der belebte Mittelpunkt der Feuerwehrgemeinschaft. Die ehrenamtlichen, freiwilligen Feuerwehrleute müssen sich mit ihrem Feuerwehrhaus identifizieren können und müssen gerne dorthin gehen.

Das Feuerwehrpersonal wird in einer Freiwilligen Feuerwehr von den Bürgerinnen und Bürgern aus Johannesberg auf ehrenamtlicher und freiwilliger Basis gestellt.

Wer denkt, dass er über die Köpfe von Ehrenamtlichen Entscheidungen treffen kann, die in den wesentlichen Punkten nicht mit den Vorstellungen dieser Ehrenamtlichen übereinstimmen, wird meist danach eines Besseren belehrt.

Die Initiatoren des Bürgerentscheides können über andere Standorte für ein Feuerwehrhaus diskutieren. Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute müssen aber später einen von ihnen nicht gewollten Standort akzeptieren und annehmen und das wird daher unter Umständen mit personellen Verlusten einhergehen. Ohne ausreichendes ehrenamtliches Personal ist aber jeder Standort für ein Feuerwehrhaus für eine Freiwillige Feuerwehr sinnlos.

Es ist schon nicht einfach, dort wo die Feuerwehrwelt in Ordnung ist, ausreichend ehrenamtliches Feuerwehrpersonal zu finden und zu halten. Überall kämpfen die Feuerwehren um Nachwuchs und verfügbares Personal.

Mit dem von der Gemeinde geplanten neuen Feuerwehrhaus erhöht sich mit großer Wahrscheinlichkeit die Motivation der derzeitigen Aktiven und die Nachwuchsgewinnung wird in allen Ortsteilen um vieles leichter.

Schütten Sie mit einem erzwungenen Alternativstandort nicht das Kind mit dem Bade aus.

Bürgermeister Peter Zenglein und der Gemeinderat stehen in dankenswerter Weise zu ihrer Feuerwehr. Sie wollen ein zukunftsweisendes, den heutigen Anforderungen entsprechendes Feuerwehrhaus für alle Bürgerinnen und Bürger in Johannesberg an einem geeigneten Standort zwischen Oberafferbach und Sternberg bauen.

Die Bürgerinnen und Bürger aus Johannesberg sollten sich darüber im Klaren sein, dass Sie mit ihrer Stimmabgabe möglicherweise auch über die Zukunft ihrer Freiwilligen Feuerwehr abstimmen. Sie stimmen für oder gegen die Feuerwehrleute in ihrer Nachbarschaft, die jederzeit bereit sind, ihnen ehrenamtlich und freiwillig in der Not zu helfen. Wer sonst soll denn in Johannesberg weiterhin bei Unglücks- oder Notfällen oder Bränden schnell und kompetent Hilfe leisten. Kein Feuerwehrfahrzeug fährt von alleine zur Einsatzstelle!

Wer für den zwischen allen Verfahrensbeteiligten festgelegten und vom Gemeinderat Johannesberg einstimmig verabschiedeten Standort ist, muss beim Bürgerentscheid am kommenden Sonntag mit NEIN stimmen.

Karl-Heinz Ostheimer

Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg e.V.

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat seit 09.07.2018 eine Telefon-Hotline eingerichtet:

Unter der Telefonnummer

0981-53-1810

erhalten Vereine und Ehrenamtler schnelle und unkomplizierte Hilfestellung zum neuen Datenschutzrecht.

Zusätzlich bietet das Landesamt einen Anlaufpunkt über E-Mail an. Unter der Adresse

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

erhalten Vereine und Ehrenamtler Auskünfte zu schwierigeren Einzelfällen.

Aus gegebenen Anlass, möchten wir aufgrund der weiterhin angekündigten Trockenheit, verschiedene Themen ansprechen die zur Vorbereitung auf ein eventuelles Waldbrand oder Flächenbrandereignis dienen sollen:

1. Wird Waldbrandequipment in der Feuerwehr vorgehalten, sollte dies nochmals überprüft und gegebenfalls auf den betreffenden Fahrzeugen verlastet werden.

2. Besitzen Ihre Fahrzeuge alle eine Dachbeschriftung nach DIN 14502 Teil 3 (Fahrzeugkennzeichen) um eine Führung und Leitung aus der Luft zu ermöglichen? Wenn nicht, jetzt dringend anbringen lassen! Hierzu gehört auch, dass dieses Kennzeichen im Fahrerraum sichtbar gezeigt wird.

3. Sind Ihre Kartenunterlagen (UTM Gitterkarten) für den gesamten Landkreis (mehrere Karten) vollständig und einigermaßen aktuell? Diese Karten sind nicht teuer und sollten daher kurzfristig nachgekauft werden, wenn sie fehlen.

4. Denken Sie daran Zu- und Abfahrtsstrecken zu den Brandereignissen für nachfolgende Kräfte zu markieren (liegende Kegel in Fahrtrichtung)

5. Sind ihnen die Waldrettungspunkte in Ihrem Bereich bekannt? Hier empfiehlt sich einen Papierausdruck in den Fahrzeugen vorzuhalten.

6. Haben Sie in Ihrem Bereich Wasserentnahmestellen die bei einem Brandereignis genutzt werden sollen, sind diese auf Nutzbarkeit und Zugänglichkeit zu kontrollieren.

7. Weisen Sie, wenn noch nicht geschehen, in Ihrem Amts- und Mitteilungsblatt auf die hohe Waldbrandgefahr hin und geben Sie Verhaltensregeln vor.

8. Halten sie ein funktionierendes 4m BOS Funkgerät vor um gegebenenfalls mit Luftfahrzeugen Kontakt aufnehmen zu können.  

Zwei Brände innerhalb von 2 Stunden beschäftigte gestern in den Nachmittagsstunden die Freiwillige Feuerwehr Mainaschaff. Um 16.21 Uhr wurden die Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim zu einem Zimmerbrand im Pirolweg alarmiert. Beim Eintreffen drang Rauch aus einem Zimmer im Erdgeschoss des Wohnhauses. Nachdem die Einsatzkräfte 2 Türen gewaltsam geöffnet hatten, entdeckten sie eine auf einem eingeschalteten Herd vergessene Pfanne in der sich Fettrückstände entzündet hatten. Die Pfanne wurde nach draußen gebracht und die Wohnung belüftet. Die Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim waren mit 6 Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten vor Ort. Der Einsatz unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Christoph Schöffel war gegen 17.00 Uhr beendet. Um 18.21 Uhr wurde die Feuerwehr Mainaschaff erneut zu einem Brandeinsatz alarmiert. Dieses Mal brannte es in einer an ein Einfamilienhaus angebauten Garage in der Richard-Kuhn-Straße. Einsatzleiter Christoph Schöffel ließ sofort einen Atemschutztrupp über den Hintereingang der Garage mit 1 C-Rohr vorgehen, da sich das Garagentor aufgrund der Brandentwicklung nicht mehr öffnen ließ. Das Garagentor wurde mit einem Trennschleifer gewaltsam geöffnet und ein weiterer Atemschutztrupp ging zur Unterstützung des 1. Trupps nun mit einem weiteren C-Rohr zum Brandherd vor. In der Garage brannte ein dort gelagerter Holzschrank samt dem darin befindlichen Inventar. Das Feuer hatte bereits auf die Dachisolierung übergegriffen. Entgegen ersten Vermutungen befand sich kein Pkw in der Garage. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen waren die Fenster des angrenzenden Wohnhauses geöffnet. Dadurch drang Brandrauch auch in das Haus ein. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde die Garage ausgeräumt und das Wohnhaus mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Die Feuerwehr Mainaschaff war an dieser Einsatzstelle mit 4 Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften tätig. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.

Für folgende MTA Zusatzmodule sind jeweils noch mehrere freie Plätze vorhanden:

- Zusatzmodul Brandbekämpfung I in Heigenbrücken am 21.07.18

- Zusatzmodul THL in Kahl am 22.09.18 und am 24.11.18

- Zusatzmodul Retten in Sailauf am 20.10.18 und am 27.10.18

Die Plätze können jeweils über die KFV-Hompage gebucht werden.

Bei Fragen steht KBM Thilo Happ zur Verfügung.

Die Firma Rosenbauer International AG hat eine Sicherheitsinformation zu den Hochleistungslüfter V22 und E22 herausgegeben:

"Im Zuge unserer kontinuierlichen Produktüberwachung mussten wir leider feststellen, dass es bei einem unserer Zulieferer teilweise zu Bauteilabweichungen gekommen ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es infolgedessen zur Zerstörung des Lüfterrades kommt, durch dessen Teile wiederum eine Person verletzt werden könnte. Dies hat uns veranlasst, bei sämtlichen Lüftern der aktuellen Baureihe FANERGY V22 und E22 das potenziell betroffene Bauteil kostenlos auszutauschen."

Weitere Informationen findet man in diesem Schreiben:

Sicherheitsinformation

Aufgrund der seit Monaten in Unterfranken andauernden strukturellen Trockenheit und teilweise schon eingetretenen Dürre bei sehr langer Sonnenscheindauer von bis zu 14 Stunden ordnet die Regierung von Unterfranken hiermit im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken von14.07.2018 bis 15.07.2018 die Luftbeobachtung unterfränkischen Wälder an.

Die Regierung von Unterfranken beurteilt, trotz des kleinen Zischentiefs mit geringem Niederschlag am Dienstag und Mittwoch für das kommende Wochenende insgesamt wieder eine hohe Waldbrandgefahr.

Die Firma Dolmar hat einen Sicherheitshinweis für einige ihrer Benzin-Kettensägen veröffentlicht.

Es wurde festgestellt, dass bei den betroffenen Geräten die automatische Kettenbremse zu spät aktiviert werden könnte. Im Falle eines „Kick-Backs“ könnte dadurch die laufende Sägekette den Benutzer berühren.

Die betroffenen Geräte dürfen nicht mehr verwendet oder weitergegeben werden

Weitere Informationen von der Fa. Dolmar hierzu sind unter diesem Link zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

i.A.

Thomas Roselt

KUVB Kommunale Unfallversicherung Bayern
Bayerische Landesunfallkasse
Geschäftsbereich I - Prävention
Abteilung 2 - Gesundheitsdienst und Hilfeleistungsunternehmen
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Roselt Aufsichtsperson
Ungererstraße 71

80805 München

Tel : 089 / 36093 - 234
Fax: 089 / 36093 - 349
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

KUVB Feuerwehrportal

Zu einem Bahndammbrand an der Bahnstrecke Würzburg – Aschaffenburg zwischen Laufach und Hösbach wurden heute gegen 12.00 Uhr die Feuerwehren Sailauf, Hösbach-Bahnhof, das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Waldaschaff sowie Kreisbrandmeister Markus Rohmann alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehren brannte an mehreren Stellen der Bahndamm, sowie die Dämmung auf der Bahnbrücke bei Sailauf. Nur kurz danach wurden die Feuerwehr Laufach und Kreisbrandmeister Udo Schäffer zu einem weiteren Bahndammbrand auf Laufacher Gemarkung alarmiert. Hier brannten dann hauptsächlich die Bahnschwellen. Die einzelnen Brände konnten recht schnell gelöscht werden. Mit dem Einsatzmotorrad der Feuerwehr Waldaschaff wurde die gesamte Bahnstrecke noch einmal abgefahren und kontrolliert. Dabei wurde eine weitere Brandstelle im Bereich des Laufacher Ortsteils Frohnhofen entdeckt. Noch während der Löscharbeiten wurde dann die Feuerwehr Stockstadt zur Unterstützung der Feuerwehr Babenhausen ins Hessische alarmiert, da auf der Bahnstrecke von Aschaffenburg Richtung Darmstadt ebenfalls der Bahndamm brannte.
Ausgelöst wurden die Brände durch einen technischen Defekt an einem Güterzug. Der Zugverkehr zwischen Aschaffenburg und Heigenbrücken war während der Löscharbeiten eingestellt. Insgesamt waren die Feuerwehren mit 13 Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften im Einsatz. Einsatzende war gegen 13.30 Uhr.

Am Samstag, den 23.06.2018, war es soweit: Die Gemeinschaftsübung der beiden Patenwehren aus Weibersbrunn und Gronau (Bad Vilbel/Hessen) stand an. Diese findet abwechselnd in beiden Orten statt. In diesem Jahr war Weibersbrunn wieder an der Reihe und das Vorbereitungsteam um den ehemaligen Kommandanten Lothar Trunk hatte sich ein Übungsszenario für den Themenbereich „Technische Hilfeleistung“ ausgedacht.

Die Feuerwehr aus Gronau war mit 12 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden mit den beiden Fahrzeugen VRW, sowie dem LF 16 an der Übung beteiligt.

Nach dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit LKW, Person eingeklemmt“ machten sich die Gronauer auf den Weg an die Einsatzstelle. Dort angekommen zeigte sich folgende Lage: Ein LKW war auf einen Holztransporter aufgefahren und der Fahrer im Führerhaus eingeklemmt. Sofort kümmerten sich die Kräfte aus Gronau mit einem inneren Retter um die verletzte Person und sicherten die Kabine gegen ein mögliches weiteres Abrutschen ab. Im Anschluss daran wurde die Rettung der eingeklemmten Person über eine Rettungsplattform und einen hydraulischen Rettungszylinder durchgeführt.

Gleichzeitig befragte Zugführer Markus Lorenz den Fahrer des Holztransporters, um eventuell weitere beteiligte Fahrzeuge ausfindig machen zu können. Tatsächlich schilderte der Fahrer, dass ein weiterer PKW beteiligt gewesen sein könne. Genauer könne er sich aber nicht mehr erinnern, es habe aber zweimal laut geknallt.

Mit dieser Information wurde die nähere Umgebung nach weiteren möglichen Unfallfahrzeugen abgesucht und ein auf dem Dach im Graben liegender PKW mit zwei eingeklemmten Insassen entdeckt. Dieser war ca. 5-10m von dem LKW entfernt in einen Graben gerutscht und mit Geäst bedeckt, sodass dieser von der Straße nur schwer erkennbar war.

Die mittlerweile nachalarmierten Kräfte aus Weibersbrunn trafen unmittelbar danach an der Einsatzstelle ein. Nachdem die Lage vom Gronauer Zugführer an den Kommandanten Fred Gellner übermittelt wurde, wurden sofort Sicherungsmaßnahmen für den im Graben liegenden PKW durchgeführt. Dieser wurde gegen weiteres Abrutschen gesichert, sodass die Rettung der beiden eingeklemmten Personen eingeleitet werden konnte.

Nachdem alle drei Personen aus den verunfallten Fahrzeugen gerettet werden konnten, war die Übung beendet.

Das Organisationsteam zeigte sich sehr zufrieden ob der geleisteten Arbeit und es zeigte sich einmal mehr, dass die Zusammenarbeit der Patenwehren auch über Landesgrenzen hinweg perfekt funktioniert.

Sebastian Adam, FF Weibersbrunn

2018 Gemeinschaftsübung Gronau 023 01

2018 Gemeinschaftsübung Gronau 029 01

2018 Gemeinschaftsübung Gronau 045 01

2018 Gemeinschaftsübung Gronau 053 01

2018 Gemeinschaftsübung Gronau 076 01

Ich wollte die Teilnehmer der Ausbildung "Halligan Tool/Brechwerkzeug" an die Ausbildungen am kommenden Wochenende erinnern:

Freitag, 13.07.2018 von 16.30 Uhr bis 19.30 Uhr

Samstag, 14.07.2018 von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Samstag, 14.07.2018 von 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr