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Die Feuerwehren Kahl und Alzenau sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel wurden am 15.01.2018 gegen 02:10 Uhr mit dem Alarmstichwort „Kellerbrand“ in die Freigerichter Straße nach Kahl gerufen. 

Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten drei Anwohner das Haus selbstständig verlassen. Schnell konnte durch den vorgehenden Angriffstrupp unter Atemschutz festgestellt werden, dass im Heizungskeller der Doppelhaushälfte ein Brand ausgebrochen war. Unter Zuhilfenahme eines C-Rohrs konnte das brennende Inventar des Heizungskellers abgelöscht werden. Parallel zu dieser Maßnahme kontrollierten zwei weitere Trupps die restlichen Räume des Wohngebäudes und auch die Räume der benachbarten Doppelhaushälfte.

Alle drei Hausbewohner im Alter von 21, 23 und 47 Jahren wurden vom Rettungsdienst wegen einer möglichen Rauchvergiftung erstversorgt. Nach der Untersuchung durch den Notarzt musste eine 23-jährige Bewohnerin zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die 21 und 47 Jahre alten Bewohner konnten nach der ambulanten Versorgung an der Einsatzstelle verbleiben.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Zur Entrauchung der Doppelhaushälfte setzte die Feuerwehr einen Hochleistungslüfter ein.

Die Feuerwehren Kahl und Alzenau waren mit insgesamt fünf Fahrzeugen und rund 25 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Kreisbrandinspektor Frank Wissel war ebenfalls vor Ort. Von rettungsdienstlicher Seite wurden durch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain ein Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Rettungswagen entsandt. Einsatzende war gegen 03:45 Uhr.

Über die Schwere der Verletzungen, die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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Bilder und Text: Markus Fischer, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion