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Am Donnerstagabend (05.04.2018) wurden um 20:39 Uhr die Feuerwehren Kahl, Karlstein und Alzenau zu einem Kellerbrand nach Kahl in den Burgweg alarmiert. Die Anwohner wurden durch einen Knall und die Rauchentwicklung auf das Feuer im Keller ihres Anwesens aufmerksam. Die Bewohner im Alter von 68 und 82 Jahren verließen daraufhin unverletzt ihr Haus und riefen von den Nachbarn aus über Notruf die Feuerwehr.

Nach dem Eintreffen und der Erkundung der Einsatzstelle durch die ersten Einsatzkräfte wurde ein brennender Wäschetrockner in einem Hauswirtschaftsraum im Keller des Einfamilienhauses festgestellt. Sofort ließ der Einsatzleiter zwei Trupps unter Atemschutz, bewaffnet mit je einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vorgehen. Ein weiterer Atemschutztrupp stand als Sicherungstrupp bereit. Kurze Zeit später konnte „Feuer unter Kontrolle“ bzw. „Feuer aus“ als Rückmeldung an die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain gemeldet werden. Die Einsatzkräfte verbrachten anschließend den total zerstörten Wäschetrockner ins Freie. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der Brandraum mit einer Wärmebildkamera kontrolliert sowie das Löschwasser im Keller mittels Wassersauger entfernt. Nach umfangreichen Belüftungsmaßnahmen konnte die Einsatzstelle an die Hausbewohner übergeben werden. Das Haus bleibt jedoch durch den entstanden Rauch- und Rußschaden vorerst unbewohnbar.

Da zunächst unklar war, ob den Hausbewohnern etwas beim Brandgesehen zugestoßen ist, wurden vorsorglich von der Integrierten Leitstelle zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Einsatzleiter Rettungsdienst sowie der Helfer vor Ort der BRK Bereitschaft Kahl entsandt. Der Notarzt konnte auf Grund der Lagemeldung des ersteintreffenden Rettungswagens seine Anfahrt zur Einsatzstelle abbrechen.

Seitens der Feuerwehr standen dem Einsatzleiter Alexander Riedel (zweiter Kommandant der Feuerwehr Kahl) rund 50 Einsatzkräfte mit zehn Einsatzfahrzeugen zur Verfügung. Kreisbrandinspektor Frank Wissel machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild vom Geschehen. Einsatzende war gegen 22:00 Uhr.

Über den entstandenen Sachschaden und die Brandursache kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.