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Nachdem Sturmtief Bennet heute Morgen (04.03.2019) über den Landkreis Aschaffenburg gezogen war, werden wohl die Schäden erst in den nächsten Tagen erst richtig sichtbar. Im gesamten Landkreis waren rund 100 Einsätze abzuarbeiten. 242 Einsatzkräfte waren im Einsatz um Dächer zu sichern und umgestürzte Bäume zu entfernen.

Die Ortschaften Laufach und Mömbris mit Ortsteilen waren zeitweise ohne Strom. Hier wurden die Feuerwehrgerätehäuser besetzt um den Bürgern als Anlaufpunkte für Notfälle zu dienen. Durch den Stromausfall konnte es auch zum Ausfall der Kommunikationsmittel (Festnetztelefon aber auch Handy) kommen.

Vielerorts mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr umgestürzte Bäume auf Verkehrswegen mittels Kettensägen entfernen. Auch die Bahnlinie zwischen Schöllkrippen und Kahl musste wegen umgestürzter Bäume für zwei Stunden voll gesperrt werden. Auf der Bahnlinie zwischen Karlstein und Kahl wurde die Oberleitung durch einen umgestürzten Baum beschädigt und hinderte einen Regionalexpress an der Weiterfahrt. Hier mussten 53 Personen, darunter ein beeinträchtigter Fahrgast, aus dem Zug evakuiert und mit Mannschaftswagen der Feuerwehr zum Bahnhof Dettingen gefahren werden. Von dort aus konnten die Fahrgäste mit einem Ersatzzug weiterfahren.

Weiterhin mussten Sturmschäden an Hausdächern behoben werden. In Mömbris waren deshalb zeitweise drei Drehleitern im Einsatz.

Die Einsätze wurden von den Abschnittsführungsstellen in Alzenau-Wasserlos, Mömbris, Schöllkrippen, Laufach, Großostheim und Waldaschaff aus koordiniert. Die Gesamteinsatzleitung oblag der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg. Landrat Prof. Dr. Ulrich Reuter und der Abteilungsleiter für Sicherheit und Ordnung / Veterinärwesen Oberregierungsrat Erwin Stenger machten sich ebenfalls in der Kreiseinsatzzentrale ein Bild von der Unwetterlage.

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