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Am Freitagvormittag (12.07.2019) wurde um 08:11 Uhr die Feuerwehr Großostheim von der Leitstelle Bayerischer Untermain zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 469 zwischen der Anschlussstelle zur Bundesstraße 26 und der Abfahrt Großostheim-Mitte alarmiert. Durch das ausgelöste Alarmstichwort: „Verkehrsunfall ein oder zwei PKW, Person eingeklemmt“ wurde der zuständige Kreisbrandmeister Udo Schäffer ebenfalls entsandt.

Ein Fahrzeug mit einer 44-jährigen Fahrerin kam aus derzeit noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, bahnte sich seinen Weg durch Bäume und Sträucher und blieb auf der Beifahrerseite im Wald liegen. Glücklicherweise wurde die Fahrzeuglenkerin durch das Unfallgeschehen nicht in ihrem PKW eingeklemmt und konnte selbstständig ihr Fahrzeug verlassen. Die verletzte Person wurde in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst aus dem unwegsamen Gelände gebracht. Ein Notarzt übernahm umgehend die Erstversorgung und brachte die Fahrerin in ein Krankenhaus.

Weiterhin musste von Seiten der Feuerwehr der Brandschutz sichergestellt werden, auslaufende Betriebsstoffe wurden aufgefangen bzw. abgebunden. Parallel dazu wurde die Batterie des Chevrolet Rezzo abgeklemmt. Mit der Seilwinde des Rüstwagens wurde das Wrack in Zusammenarbeit mit dem Abschleppunternehmen aus dem Wald geborgen. Hierzu mussten auch Bäume bzw. Sträucher mit einer Motorkettensäge entfernt werden. Der Verkehrssicherungsanhänger sperrte für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten die B 469 in Fahrtrichtung Amorbach an der Unfallstelle halbseitig. Nach der Unfallaufnahme wurde die Fahrbahn endgereinigt und die Einsatzstelle abschließend der Polizei übergeben.

Seitens der Feuerwehr standen dem Einsatzleiter Martin Hock (Zugführer der Feuerwehr Großostheim) rund 20 Einsatzkräfte mit fünf Einsatzfahrzeugen zur Verfügung. Kreisbrandmeister Udo Schäffer unterstütze den Einsatzleiter. Von Seiten des Rettungsdienstes wurden ein Rettungswagen (Malteser Aschaffenburg) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (BRK Kreisverband Aschaffenburg) entsandt.

Über die Schwere der Verletzungen, die Unfallursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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