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Im 20. Stock eines Hochhauses in der Mainaschaffer Behringstraße ist am Samstagabend (13.07.2019 – 23:20 Uhr) eine Matratze in Brand geraten. Ein 65-jähriger Bewohner musste von der Feuerwehr gerettet werden.

Als die Feuerwehr kurze Zeit nach dem Alarm an der Einsatzstelle ankam, drang bereits Rauch aus der Brandwohnung. Ein Nachbar wurde durch das Piepen eines Rauchmelders auf das Brandgeschehen aufmerksam und verständigte über Notruf 112 die Rettungskräfte. Weiterhin nahm der Mitteiler auch Brandgeruch war.

Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz gingen ins Gebäude. Die Wohnungstür musste von den Feuerwehrkräften gewaltsam geöffnet werden. In der verrauchten Wohnung fanden sie den Bewohner. Sofort wurde dieser ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst / Notarzt übergeben. Nach einer medizinischen Erstversorgung wurde der 65-jährige Mann in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die brennende Matratze war schnell mit einem C-Rohr abgelöscht. Um die Löschwasserversorgung sicherstellen zu können, musste über die trockene Steigleitung Löschwasser in den 20. Stock gepumpt werden. Weiterhin wurde der giftige Brandrauch mit einem Hochleistungslüfter ins Freie geblasen. Nach der abschließenden Kontrolle der Brandstelle mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.

Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Mainaschaff und Kleinostheim waren mit acht Fahrzeugen unter der Leitung von Matthias Grimm (Kommandant der Feuerwehr Mainaschaff) im Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandinspektor Otto Hofmann vor Ort.

Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen des Regelrettungsdienstes, einem ehrenamtlich besetzten Rettungswagen der Unterstützungsgruppe Rettungsdienst der BRK Bereitschaft Kleinostheim sowie einem Notarzt und einem Einsatzleiter Rettungsdienst anwesend.

Über die Schwere der Verletzungen, die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Feuerwehr im Einsatz