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Am Samstag, gegen 00.45 Uhr, befuhr eine 18-jährige BMW-Fahrerin die BAB A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Bei km 226 war sie auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, als sie einen Knall von der Vorderachse hörte. Danach verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihren Pkw, kam nach rechts und stieß auf dem mittleren Fahrstreifen gegen einen Skoda Octavia, der von einem 35-jährigen aus dem Raum Siegburg gesteuert wurde. Daraufhin kamen beide Fahrzeuge nach rechts von der Fahrbahn ab in den angrenzenden Grünstreifen. Danach schleuderte der BMW zurück auf die Hauptfahrbahn und kam auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Das komplette rechte Vorderrad war abgerissen und konnte auch nach Absuche in der Dunkelheit nicht gefunden werden. Der Skoda blieb auf dem Seitenstreifen liegen. Die beiden Insassen aus dem BMW und die beiden Insassen mit dem wenige Monate alten Kleinkind aus dem Skoda wurden verletzt ins Klinikum Aschaffenburg verbracht. Die beiden Insassen aus dem Skoda konnten nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Ihr Sohn schien aus medizinischer Sicht äußerlich nicht verletzt zu sein, sollte aber zur Beobachtung noch im Krankenhaus verbleiben. Die Fahrerin des BMW wurde im Klinikum Aschaffenburg erstversorgt, dann aber nach Wasserlos verlegt. Beide Fahrzeuge hatten nur noch Schrottwert, der Gesamtschaden dürfte bei ca. 30000 Euro liegen. Auf einer Länge von 150 Metern erstreckte sich ein Trümmerfeld aus Fahrzeugteilen und Betriebsstoffen. Deshalb wurde die Autobahn zunächst voll gesperrt. Anschließend wurde der Verkehr einspurig über den linken Fahrstreifen geführt.

Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn sicherten die Unfallstelle ab und reinigten die Fahrbahn von Trümmerteilen. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe mussten mit einer Spezialmaschine entfernt werden. Es bildete sich ein Rückstau über mehrere Kilometer.

Pressemeldung der VPI Aschaffenburg vom 10.08.2019

Waldaschaff VU BAB

Bild: Feuerwehr Waldaschaff