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Am 09.09.2019 wurden um 5.22 Uhr die Feuerwehren aus Waldaschaff und Bessenbach mit dem Alarmstichwort „Verkehrsunfall – Person eingeklemmt“  auf die Kauppenbrücke in Fahrtrichtung Würzburg gerufen.

Aus derzeit noch ungeklärter Ursache kollidierten vier Personenwagen und ein Transporter miteinander. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Transporter und rutschte mehrere Meter über die Fahrbahn. Die Insassen des Transporters wurden leicht verletzt mit Unterstützung von Ersthelfern aus den Fahrzeugen befreit und den eintreffenden Rettungskräften übergeben. Ein ebenso beteiligtes Cabrio prallte in die rechte Brückenbegrenzung und wurde auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Die massive Brückenbegrenzung hielt dem Aufprall stand und verhinderte somit ein Abstürzen des Fahrzeugs. Der schwer verletzte Fahrer des Cabrios wurde mit einem Spineboard in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst aus seinem Fahrzeug gerettet und nach der Erstversorgung durch den Notarzt in den Schockraum einer Klinik verbracht. Ebenso wurden die drei Insassen des Transporters in Krankenhäuser eingeliefert.

Parallel dazu wurde der Brandschutz  sichergestellt, die Unfallstelle weiträumig ausgeleuchtet, auslaufende Betriebsmittel abgebunden und die Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg im Auftrag der Polizei voll gesperrt. Hierfür wurde der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Waldaschaff eingesetzt. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wurde das Bergungsunternehmen bei der Abholung der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge unterstützt, die Fahrbahn gereinigt und abschließend die Fahrbahn der Polizei zur Freigabe übergeben.

Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug, sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst (Christian Imhof, BRK Kreisverband Aschaffenburg) an der Unfallstelle.

Einsatzleiter Joachim Hoos (Kommandant der Feuerwehr Waldaschaff) konnte auf 42 Feuerwehrleute zurückgreifen, die mit 11 Fahrzeugen ausgerückt waren. Unterstützt wurde der Einsatzleiter von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann.

Über die Art der Verletzungen, die Unfallursache sowie den Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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