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Am Dienstagabend (01.10.2019) stockte der Verkehr aufgrund starken Regenfalls Höhe der Rastanlage Rohrbrunn in Fahrtrichtung Würzburg. Der Fahrer eines Kühltransportes übersah dies und prallte, bei dem Versuch dem LKW vor ihm auszuweichen, auf die linke Ecke dessen Trailers. Dabei riss er diesen auf und kam selbst an der Fahrbahnbegrenzung der linken Spur zum Stehen. Weiterhin wurde ein SUV vom Kühltransporter erfasst und ebenfalls an die Fahrbahnbegrenzung gedrückt. Der Fahrer des verunfallten LKW wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Er konnte sich aber glücklicherweise, ebenso wie die anderen beiden beteiligten Fahrer selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Die Autobahn war bis etwa 2:00 Uhr voll gesperrt.

Gegen 21:50 Uhr wurden die Feuerwehren aus Weibersbrunn und Waldaschaff auf die BAB3, in Fahrtrichtung Würzburg Höhe der Rastanlage Spessart alarmiert. Die Feuerwehr Weibersbrunn war mit drei Fahrzeugen und 17 Feuerwehrdienstleistenden, die Feuerwehr Waldaschaff mit 5 Fahrzeugen und 19 Wehrleuten vor Ort. Weiterhin rückte die Feuerwehr Dammbach mit zwei Fahrzeugen und 13 Kameraden zur Unterstützung bei der Verkehrsführung aus. Unter der Leitung von Kommandant Fred Gellner sicherten die Einsatzkräfte die Unfallstelle ab, leiteten den Verkehr ab, leuchteten die Unfallstelle aus und stellten den Brandschutz sicher. Durch einen abgerissenen Tank am Unfall LKW wurden große Mengen Diesel über alle drei Fahrspuren verteilt. Durch Bindemittel verhinderten die Einsatzkräfte ein Eindringen in den Regenwasserkanal. Nachdem die Fahrzeuge abgeschleppt und die Fahrbahn vollständig geräumt war, verließen die Feuerwehren gegen 4:00 Uhr die Unfallstelle. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann stand dem Einsatzleiter beratend zur Seite. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen vor Ort.

Zur Unfallursache, der Art der Verletzungen, sowie der Höhe des entstandenen Schadens kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion