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Ministerrat beschließt Konzept von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zum krisensicheren Ausbau des Digitalfunks: Mit modernsten Notstromersatzanlagen tagelang gegen Stromausfall geschützt

+++ Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung ein Konzept von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann beschlossen,  das Digitalfunknetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Bayern noch krisensicherer auszubauen. Künftig sollen alle rund 900 Digitalfunkstationen in Bayern auch bei Stromausfällen für mindestens 72 Stunden weiter funken können. Möglich wird dies durch Notstromersatzanlagen, die vorwiegend mit modernster Brennstoffzellentechnologie arbeiten. "Damit stellen wir die Alarmierung der Einsatzkräfte auch bei längeren Stromausfällen sicher", erklärte Herrmann. +++

Wie wichtig ein funktionierendes Digitalfunknetz im Katastrophenfall ist, hat sich laut Herrmann beispielsweise bei der Schneekatastrophe Anfang dieses Jahres gezeigt. Heftiger Schneefall, Sturm und einsetzendes Tauwetter hatten in der ersten Januarhälfte vor allem im südlichen Oberbayern, im Allgäu und im Bayerischen Wald zu einer ernsten Gefahrenlage geführt. In einigen oberbayerischen Landkreisen musste sogar der Katastrophenfall feststellt werden, zeitweise fiel der Strom aus.

Der Digitalfunk BOS ist nach Herrmanns Worten ein modernes und vielseitiges Kommunikationsmittel für die Einsatzkräfte der Polizeien, Feuerwehren und Hilfsorganisationen von Bund und Ländern. Er ermöglicht eine organisationsübergreifende bundesweite Verständigung selbst bei  komplexen Einsätzen. "Mit unserer hochmodernen Digitalfunktechnik können wir die schnelle und verlässliche Hilfe in Not- und Katastrophenfällen bestmöglich koordinieren", fasste der Minister zusammen.