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Am Mittwochabend (13.05.2020) gegen 21:00 Uhr kam es im Alzenauer Industriegebiet „Schäferheide“ zu einem Metallbrand. Aluminiumoxidabfall welcher in einer Schuttmulde gelagert wurde, endzündete sich selbständig und löste dadurch einen Feuerwehreinsatz aus.

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An der Einsatzstelle angekommen, wurde der ersteintreffende Fahrzeugführer durch anwesende Mitarbeiter des Unternehmens empfangen und in die Lage eingewiesen. Ein betrieblicher Brandschutzhelfer sowie weitere Mitarbeiter der Firma hatten das brennende Aluminiumoxid bereits aus der Werkhalle ins Freie gebracht und erste Löschversuche mittels Kleinlöschgerät unternommen. Der Angriffstrupp des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs übernahm unter schwerem Atemschutz die weiteren Löschmaßnahmen. Im weiteren Einsatzerlauf wurde dann die Feuerwehr Karlstein mit ihrem Pulverlöschanhänger mit 250 Kilogramm Metallbrandlöschpulver nachalarmiert.

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Nachdem die Kameraden aus Karlstein an der Einsatzstelle angekommen waren, wurde die brennende Schuttmulde mittels eines Staplers auf dem Werksgelände ausgeschüttet und händisch durch einen Atemschutztrupp der Feuerwehr Alzenau ausgebreitet. Im Anschluss daran wurde das brennende Aluminiumoxid mit dem Metallbrandpulver überdeckt und somit das Feuer erstickt. Mittels einer Wärmebildkamera wurde das Brandgut nochmals kontrolliert und endgültig „Feuer aus“ der Leitstelle gemeldet und die Einsatzstelle der Firma übergeben. Einsatzleiter Markus Höfler (Zugführer der Feuerwehr Alzenau) konnte auf sechs Einsatzfahrzeuge und 17 Einsatzkräfte zurückgreifen. Einsatzende war gegen 22:45 Uhr.

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Text&Fotos: Bertram Börner, FF Alzenau