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Liebe Leserinnen und Leser,
unter dem Motto „Helfen ist Trumpf – Für dich, für mich, für alle!“ startet heute die Feuerwehraktionswoche. Bis zum 19. September führen zahlreiche Feuerwehren in ganz Bayern Einsatz- und Schauübungen durch und laden durch viele Aktionen zum Anfassen und Mitmachen ein. 
Unsere über dreihunderttausend ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer in Bayern – das ist der Spitzenplatz im bundesweiten Vergleich – wirken aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft mit, machen unser Land sicherer und durch die Geselligkeit der Vereinsarbeit auch lebens- und liebenswerter. Sie sind Teil einer starken Gemeinschaft. Für viele ist ihr Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr eine große persönliche Bereicherung und ein wesentlicher Teil ihrer Freizeitgestaltung.
Um dauerhaft die Mitgliederzahlen konstant hoch zu halten und damit auch die Einsatzfähigkeit zu erhalten, ist es wichtig, dass wir immer wieder neu die Begeisterung für dieses für unser aller Sicherheit unerlässliche Ehrenamt wecken – insbesondere bei jungen Leuten. Die jährliche Aktionswoche hat sich dabei bestens bewährt. Daher leistet der Freistaat auch dieses Jahr eine erhebliche finanzielle Unterstützung und fördert die Kampagne mit 275.000 Euro.
Damit würdigen wir auch das unermüdliche Engagement und den hervorragenden Einsatz der bayerischen Feuerwehrfrauen und -männer: Sie stehen rund um die Uhr bereit, lassen im Notfall ihre eigenen Angelegenheiten liegen und stehen, und sind zur Stelle, um anderen zu helfen. Für dieses vorbildliche Engagement gilt ihnen allen unser herzlicher Dank!
Liebe Leserinnen und Leser, morgen jähren sich die in ihrer Brutalität und Menschenverachtung immer noch unfassbaren Terroranschläge vom 11. September 2001 zum zwanzigsten Mal. Knapp 3.000 Menschen fielen den Anschlägen unmittelbar zum Opfer, darunter über 400 Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten.
Bis heute leiden viele der rund 100.000 Helferinnen und Helfer unter den körperlichen wie psychischen Folgen. Zahlreiche Suchtrupps und Rettungskräfte halfen in den ersten Stunden nach den Anschlägen selbstlos und oftmals praktisch ohne Schutzausrüstung. Dabei waren sie den hochgiftigen Dämpfen der brennenden Ruinen ausgesetzt. Die schrecklichen Bilder dieser Tage verfolgen viele bis heute. 
Wir möchten daher innehalten und den zahlreichen unschuldigen Opfern, aber auch und gerade der tapferen und tatkräftigen Frauen und Männer gedenken, die in der Katastrophe zur Stelle waren und halfen – ohne Rücksicht auf ihr eigenes Wohl und nur mit Blick auf ihren Nächsten.

Joachim Herrmann, MdL
Staatsminister