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Informationen des DEUTSCHEN FEUERWEHRVERBANDES

Pressemitteilung Nr. 33/2022 vom 12. Mai 2022

Keine Sonntagsreden, sondern Unterstützung für Zivil- und Katastrophenschutz!

DFV-Präsident Karl-Heinz Banse bei Leitmesse RETTmobil International in Fulda

Berlin/Fulda – „Wir müssen sehen, dass die Sonntagsreden der Politik bei der Unterstützung des Zivil- und Katastrophenschutzes dann montags auch umgesetzt werden!“, sagte Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), anlässlich der Eröffnung der RETTmobil International im Messezentrum Fulda. Banse ging damit auf die zentrale Botschaft von Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes und Schirmherr der Messe, ein. Reuter forderte den Bund auf, zukünftig mindestens zwei Milliarden Euro für den Zivil- und Katastrophenschutz bereitzustellen.

DFV-Präsident Karl-Heinz Banse freute sich darüber, nach der pandemiebedingten Pause endlich wieder den persönlichen Austausch auf der Messe „in der Mitte Deutschlands“ nutzen zu können. Er dankte Manfred Hommel, Geschäftsführer der Fuldaer Messegesellschaft, für sein persönliches Engagement zum Weiterbestehen der etablierten Fachveranstaltung. Banse warb in seinem Grußwort auch für den fachlichen Austausch beim 29. Deutschen Feuerwehrtag vom 20. bis 25. Juni in Hannover. Ebenso stellte der DFV-Präsident die Fachmesse „FIREmobil“ in Aussicht, die für Oktober 2023 auf einem ehemaligen Militärflugplatz im brandenburgischen Welzow geplant ist. Die Grundidee hierzu geht auch auf Manfred Hommel zurück. „Wir werden dort zeigen, was wir können und wie die Dinge funktionieren“, sagte Banse und nannte unter anderem die Brandbekämpfung aus der Luft und den Einsatz von Drohnen als Beispiele.

„Die RETTmobil ist uns eine Herzensangelegenheit“, versicherte Dr. Heiko Wingenfeld, Oberbürgermeister der Stadt Fulda den Besuchern der Eröffnungsveranstaltung. Er teilte mit, dass die RETTmobil International mindestens bis 2030 in Fulda stattfinden wird. Zudem gibt es eine Verlängerungsoption. Diese Entscheidung bewertete auch DFV-Präsident Banse als sehr positiv für alle Beteiligten. Sowohl bei der Rede von Manfred Hommel als auch beim Grußwort des Oberbürgermeisters wurde deutlich, wie eng die Fachausstellung auch mit dem Deutschen Feuerwehrverband verbunden ist. Fulda ist zudem Standort des Deutschen Feuerwehr-Museums.

Spende für Feuerwehrhilfe Ukraine des DFV

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung übergab die Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen e.V. (IKR) als ideeller Träger der RETTmobil International eine Spende in Höhe von 6.000 Euro an die „Feuerwehrhilfe Ukraine“ des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Einen besonderen Appell richtete Prof. Dr. Peter Sefrin, Wissenschaftlicher Leiter der Ausstellung, an die Gesellschaft. „Die Bevölkerung darf den Rettungsdienst nicht ausnutzen“, so Sefrin. Damit ging Sefrin auf die unzähligen Notrufe ein, die ohne eine Notlage abgesetzt würden und den Rettungsdienst unnötig belasten. Er forderte hier zu gemeinsamen Anstrengungen auf, die zielorientiert einzuwirken.

Diesmal stellen insgesamt 427 Austeller aus 25 Nationen ihre Produkte auf der RETTmobil aus. Der Deutsche Feuerwehrverband ist mit seinem Projekt „Faktor 112“ und dem Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes noch bis zum morgigen Freitag in Halle F, Stand 1205 präsent. Zentrales Thema ist „Gewalt gegen Einsatzkräfte“. „Faktor 112“ ist ein Projekt im Rahmen des Programms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (ZdT) des Bundesinnenministeriums. Parallel findet das Symposium der DFV-Stiftung „Hilfe für Helfer“ in Fulda statt.

Die nächste RETTmobil findet vom 10. bis 12. Mai 2023 statt. Schirmherr ist dann DFV-Präsident Karl-Heinz Banse.

 

Pressekontakt: Silvia Oestreicher, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
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