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Zu einem brennenden Güterzug wurde die Feuerwehr Karlstein am Montag, 22.08.2022 um 22:53 Uhr, zum Bahnkilometer 32,0 alarmiert. Der zuerst eintreffende Kommandant Andreas Emge konnte recht zügig Entwarnung geben, da nur an einem Drehkranz des ersten Waggons, die Bremsen heißgelaufen waren und glühten. Das offene Feuer wurde vom Fahrdienstleiter, zusammen mit dem Lokführer, bereits mit einem Handfeuerlöscher bekämpft. Dem Fahrdienstleiter war dieser “Heißläufer“ über Kameras schon vor der Einfahrt in den Bahnhof aufgefallen, woraufhin er den Zug stoppte und sofort einen Notruf absetzte. Die ebenfalls alarmierten Kräfte der Feuerwehren Kahl, Hörstein und Alzenau, konnten daraufhin die Alarmfahrt abbrechen. Vor Ort wurde zuerst ein S-Rohr zum Kühlen der Bremsen vorgenommen. Die parallele Kontrolle mit zwei Wärmebildkameras und einem Fernthermometer, zeigten weitere heiße Räder auf der anderen Seite des Waggons an, worauf ein zweites Rohr vorgenommen wurde. Die Wasserversorgung wurde über einen Überflurhydranten im Bereich des Bahnhofgebäudes sichergestellt.
Das LF 16/12 fuhr zur Kontrolle des Bahndammes die gesamte Strecke in Richtung Kahl ab, und kontrollierte, ob sich die Böschung entlang der Strecke, durch den massiven Funkenflug, nicht entzündet hatte. Die gleiche Aufgabe erhielt die Feuerwehr Kahl. Das Stück zwischen Kahl und Karlstein kontrollierte die Feuerwehr Hörstein, auch dort war alles negativ. Nach gut einer Stunde waren die Räder und Bremsen soweit herabgekühlt, dass die Einsatzstelle der DB übergeben werden konnte. Um 01:23 Uhr war dann die Einsatzbereitschaft im Gerätehaus wieder hergestellt und alle Einsatzkräfte auf dem Weg nach Hause.

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