Am heutigen Dienstag, 04.08.2026, wurde die Feuerwehr Waldaschaff um 19:47 Uhr mit dem Einsatzstichwort „B3 – Dachstuhl“ in die Straße „Am Sülzberg“ nach Waldaschaff alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine massive schwarze Rauchentwicklung weithin sichtbar. Da zunächst unklar war, ob sich noch eine Person im Gebäude befand, wurde das Einsatzstichwort kurze Zeit später auf „B3 Person im Gebäude – Dachstuhl (Person in Gefahr)“ erhöht. Daraufhin wurde auch die Feuerwehr Bessenbach zur Einsatzstelle nachalarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die ursprüngliche Meldung eines Dachstuhlbrandes nicht. Stattdessen stand der Anbau des Einfamilienhauses bereits in Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf die Dachhaut des Wohnhauses übergegriffen. Unverzüglich wurde die Brandbekämpfung mit mehreren Trupps unter Atemschutz im Innen- und Außenangriff eingeleitet. Im weiteren Einsatzverlauf kam zudem eine Drehleiter zur Unterstützung der Löscharbeiten zum Einsatz.

Durch die umfangreichen Löschmaßnahmen konnte ein vollständiges Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus verhindert werden. Der Großteil des Wohnhauses blieb erhalten. Im Einsatzverlauf bestätigte sich außerdem glücklicherweise, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden.

Der Anbau wurde durch den Brand weitgehend zerstört. Ob der Anbau nach dem Brand noch standsicher ist oder zurückgebaut werden muss, ist derzeit noch unklar. Das Wohnhaus wurde durch das Feuer sowie den Rußeintrag beschädigt. Ob und ab wann das Wohnhaus wieder bewohnt werden kann, werden Gutachter prüfen.

Der Hausbewohner blieb unverletzt und wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht. Ein Feuerwehrmann verletzte sich während der Löscharbeiten leicht und wurde durch den Rettungsdienst behandelt.

Insgesamt waren rund 75 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Die Einsatzleitung der Feuerwehr lag bei Thorsten Fleckenstein, 1. Kommandant der Feuerwehr Waldaschaff. Seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg unterstützten Kreisbrandinspektor Otto Hofmann sowie Pressesprecher Fabien Kriegel die Maßnahmen vor Ort.

Ebenfalls machte sich der erste Bürgermeister der Gemeinde Waldaschaff, Marcus Grimm, vor Ort ein Bild von der Lage. Neben den Feuerwehren Waldaschaff und Bessenbach wurde die Feuerwehr Rothenbuch zur Gebietsabsicherung ins Feuerwehrhaus Waldaschaff alarmiert.

Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

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Text und Bilder: Fabien Kriegel, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion.

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