In der Nacht zum Donnerstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Großostheim um 0:00 Uhr zu einem „Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr“ in die Ringheimer Bornthalstraße alarmiert. Viele Anrufer meldeten über den Notruf 112 das Feuer bei der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits auf den Dachstuhl übergegriffen und sich auf das gesamte Gebäude ausgebreitet. Sofort wurde ein massiver Löschangriff eingeleitet.
Parallel zur Brandbekämpfung suchten Atemschutzträger eine zunächst als vermisst gemeldete Person im Gebäude. Kurze Zeit später konnte diese außerhalb des Hauses angetroffen werden. Insgesamt wurden elf Personen, darunter fünf Kinder, die sich zum Zeitpunkt des Brandes im Gebäude befanden, teils schwer verletzt. Feuerwehr-Sanitäter unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten. Fünf Personen mussten in umliegende Kliniken eingeliefert werden.
Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr vier C-Rohre, zwei Wenderohre sowie insgesamt 36 Atemschutzgeräteträger ein. Den Einsatzkräften gelang es zudem, einen Hund sowie eine Echse aus dem Gebäude zu retten. Der Hund wurde durch die Feuerwehr medizinisch erstversorgt und anschließend in eine Tierklinik nach Aschaffenburg gebracht, während die Echse unverletzt blieb und ins Tierheim Aschaffenburg gebracht wurde.
Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Großostheim, Schaafheim, Stockstadt und Wenigumstadt vor Ort. Die Versorgung mit Atemschutzgeräten erfolgte über den landkreiseigenen Abrollbehälter Atemschutz. Die Einsatzleitung hatte Kommandant Alan Friedreich inne, unterstützt von Kreisbrandrat Frank Wissel, Kreisbrandinspektor Otto Hofmann sowie Kreisbrandmeister Markus Fischer (Pressesprecher).
Der Rettungsdienst war mit fünf Rettungswagen, einem Krankentransportwagen, zwei Notärzten sowie dem Einsatzleiter Rettungsdienst Andreas Weber vom Malteser Hilfsdienst Aschaffenburg im Einsatz. Das Wohnhaus ist derzeit unbewohnbar, die betroffenen Bewohner wurden bei Angehörigen untergebracht.
Noch in der Nacht nahm die Aschaffenburger Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf.
 
 
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