Aus einem Rohr trat eine unbekannte Substanz aus und gelangte so in den Hösbach. Ein Bürger hatte dies bemerkt und über Notruf der Integrierten Leitstelle gemeldet.
Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Hösbach stellte vor Ort eine Flüssigkeit mit einer trüben schlammartigen Konsistenz fest, die tatsächlich über ein Rohr eines Oberflächenwasserkanals, der an der Straße nach Wenighösbach verläuft, in den Lauf des Hösbachs eingetragen wurde. Der Ursprung der Flüssigkeit konnte zunächst nicht geklärt werden.
Es zeigte sich, dass die Substanz sehr schnell im Bach zu Boden sinkt. Daher wurde durch die Feuerwehr Hösbach mit Sandsäcken ein Damm errichtet, der mit Fließ hinterlegt wurde. So konnte die schlammige Flüssigkeit zurückgehalten werden und die Verschmutzung des Bachlaufes deutlich gesenkt werden.
Die Hösbach Feuerwehr war mit dem Versorgungs-LKW und 6 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Auch der zweite Bürgermeister machte sich ein Bild von der Lage und den getroffenen Maßnahmen und wird über die Verwaltung entsprechend weiter tätig werden.
Die als Sofortmaßnahmen getroffenen Maßnahmen werden über das Wochenende von der Feuerwehr regelmäßig kontrolliert und bei eintretenden Veränderungen neu bewertet.
(Quelle und Bilder Kreisbrandinspektor Otto Hofmann)

