Der Landkreis Aschaffenburg konnte im Jahr 2025 ein neues Spezialfahrzeug für Einsätze mit gefährlichen Stoffen in seinen Fahrzeugbestand aufnehmen. Die Firma Heraeus in Hanau übergab dem Landkreis Aschaffenburg den sogenannten Gerätewagen Gefahrgut (GW-G).
Das Fahrzeug wurde bei der Freiwilligen Feuerwehr Kahl am Main stationiert und steht ab sofort für Einsätze zur Verfügung. Der Gerätewagen Gefahrgut stellt einen wichtigen Bestandteil der überörtlichen Gefahrenabwehr im Landkreis Aschaffenburg dar.
Der GW-G führt eine umfangreiche Ausrüstung zum Umpumpen von Gefahrstoffen, zur Abdichtung von Leckagen sowie zur Aufnahme und Sicherung austretender Flüssigkeiten mit. Ergänzt wird die Beladung durch verschiedene Auffangbehälter und Auffangsysteme, Chemikalienschutzanzüge sowie Atemschutzgeräte. Zusätzlich werden umfangreiche Materialien für die schnelle Dekontamination sowie für die Einsatzstellenhygiene der eingesetzten Einsatzkräfte mitgeführt.
𝗧𝗲𝗰𝗵𝗻𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗗𝗮𝘁𝗲𝗻 – 𝗚𝗪-𝗚 „𝗙𝗹𝗼𝗿𝗶𝗮𝗻 𝗞𝗮𝗵𝗹 𝟱𝟮/𝟭“
• Fahrgestell: Mercedes-Benz Vario
• Aufbauhersteller: GIMAEX Schmitz
• Zulässige Gesamtmasse: 7.500 kg
• Baujahr: 2005
𝗔𝘂𝘀𝘇𝘂𝗴 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗲𝗹𝗮𝗱𝘂𝗻𝗴
• ELRO-Gefahrstoffpumpe mit Zubehör und Erdungssatz
• Verschiedene Armaturen und Schläuche für den Gefahrstoffeinsatz
• Ex-geschützte Fasspumpe
• Notfallpumpset
• Dekon-Platz Form 2 ohne Duschzelt
• Umfangreiche Ausstattung zur Einsatzstellenhygiene einschließlich Wechselkleidung
• Auffangbehälter mit 1.000 Litern Fassungsvermögen
• Edelstahl-Auffangfass
• Chemikalienschutzanzüge der Form 2 und Form 3
• Chemikalienbinder, Absorber-Tücher und Schlingen
• Satz Rohrdichtkissen
• Holzkeile, Holzkegel und Kunststoffkegel
• Leckdichtbandagen in verschiedenen Größen
• Stromerzeuger mit Kabeltrommeln und Scheinwerfern
Mit dem in Kahl am Main stationierten Gerätewagen Gefahrgut verfügt der Landkreis Aschaffenburg über ein leistungsfähiges Spezialfahrzeug für Einsätze mit gefährlichen Stoffen und Gütern. Insbesondere bei Gefahrstoffunfällen, Leckagen an Industrieanlagen sowie bei Einsätzen mit unbekannten Stoffen stellt das Fahrzeug eine wertvolle Ergänzung für eine effektive und leistungsfähige Gefahrenabwehr dar.










𝘛𝘦𝘹𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘍𝘰𝘵𝘰𝘴: 𝘔𝘢𝘳𝘸𝘪𝘯 𝘚𝘵𝘦𝘱𝘩𝘢𝘯, 𝘚𝘵𝘦𝘭𝘭𝘷. 𝘒𝘰𝘮𝘮𝘢𝘯𝘥𝘢𝘯𝘵, 𝘍𝘦𝘶𝘦𝘳𝘸𝘦𝘩𝘳 𝘒𝘢𝘩𝘭 𝘢𝘮 𝘔𝘢𝘪𝘯