Am späten Sonntagabend (15.06.25) kam es auf der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Waldaschaff in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem Verkehrsunfall. Die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain alarmierte um 22:09 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte zwei stark beschädigte Fahrzeuge vor, die in bzw. auf der Mittelleitplanke zum Stehen gekommen waren. Bei einem der Fahrzeuge handelte es sich um einen Transporter mit Anhänger, auf dem ein Pkw geladen war. Durch das Unfallgeschehen wurde der Anhänger erheblich beschädigt.
Beide Fahrer wurden vom Rettungsdienst der Johanniter-Rettungswache Sailauf und der Malteser-Rettungswache Weibersbrunn vorsorglich untersucht, blieben jedoch unverletzt – ein großes Glück angesichts des Unfalls.
Die Feuerwehr übernahm die Absicherung der Unfallstelle, unterstützte die Polizei bei der Unfallaufnahme und sorgte für eine großflächige Ausleuchtung der Unfallstelle. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden aufgenommen, Trümmerteile – auch auf der Gegenfahrbahn – beseitigt. Dort wurde ein weiteres Fahrzeug durch herumliegende Teile beschädigt.
Mit Hilfe des Rüstwagen-Krans der Feuerwehr Waldaschaff mussten der Transporter sowie der auf dem Anhänger geladene Pkw von der Mittelleitplanke bzw. vom beschädigten Anhänger gehoben werden. Dies war notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Freigabe der Gegenfahrbahn schnellstmöglich zu ermöglichen.
Darüber hinaus unterstützten die Einsatzkräfte die Abschleppdienste bei der Bergung und dem Abtransport der Unfallfahrzeuge. Zwei Verkehrssicherungsanhänger (VSA) kamen zur Absicherung zum Einsatz. Die Autobahn musste zeitweise in beide Richtungen vollständig gesperrt werden.
Einsatzleiter Michael Edelmann, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Weibersbrunn, koordinierte den Einsatz mit insgesamt 41 Kräften und neun Fahrzeugen. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet.




