Von Mitternacht bis in den frühen Abend waren die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg nur selten gefordert. Fünf Einsätze zwischen 0 und 19:30 Uhr prägten den Feiertag – die Einsatzkräfte standen dennoch jederzeit bereit.
Den Anfang machte in den frühen Morgenstunden um 03:28 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Glattbach, die gemeinsam mit der Drehleiter der Feuerwehr Goldbach den Rettungsdienst unterstützte. Hierbei wurde eine Person schonend aus einem Gebäude gerettet.
Um 08:32 Uhr rückten die First Responder der Feuerwehr Mainaschaff zu einem medizinischen Notfall aus. First Responder sind speziell geschulte Feuerwehrangehörige, die bei medizinischen Notfällen noch vor dem Rettungsdienst am Einsatzort sein können. Sie überbrücken die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes, leisten Erste Hilfe und können mit ihrer Ausstattung lebensrettende Maßnahmen einleiten.
Gegen 10:00 Uhr waren die Kräfte der Feuerwehr Mainaschaff erneut im Einsatz. Hierbei handelte es sich um eine Nachschau zu einem Brandereignis (B3) vom Vorabend. Einen ausführlichen Bericht zu diesem Einsatz finden Sie in einem gesonderten Artikel.
Zum vierten Einsatz des Tages wurde um 13:34 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Eichenberg alarmiert. Hier galt es, eine Ölspur im Ortsgebiet zu beseitigen, um eine Gefahr für den Straßenverkehr zu verhindern.
Um 19:08 Uhr folgte schließlich ein weiterer Alarm: In Hösbach wurde ein brennendes Gartenhaus gemeldet. Die Feuerwehren aus Hösbach und Wenighösbach rückten aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte ein Anwohner das Feuer bereits gelöscht. Die Feuerwehr kontrollierte den betroffenen Bereich mit der Wärmebildkamera, ehe der Einsatz beendet werden konnte.
Insgesamt blicken die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg damit auf einen vergleichsweise ruhigen und beschaulichen Tag der Deutschen Einheit zurück. Die Einsatzkräfte standen trotz der überschaubaren Einsatzzahl jederzeit bereit, um den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Aschaffenburg im Notfall schnell und adäquat Hilfe leisten zu können. Auch für das kommende Wochenende wünschen sich die Wehren einen ebenso ereignisarmen Verlauf.

Symbolfoto