Ein arbeitsreicher Montagnachmittag liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff. Am 28. September wurden die Einsatzkräfte innerhalb von rund vier Stunden zu insgesamt vier Einsätzen alarmiert. Besonders herausfordernd: Zeitweise mussten drei Einsatzstellen nahezu gleichzeitig abgearbeitet werden. Unterstützung kam dabei von den Feuerwehren aus Kleinostheim und Stockstadt.
Der erste Alarm ging um 12.57 Uhr ein. Gemeldet wurde ein Brand im Freien, der bereits auf ein Gebäude übergegriffen hatte. Schon auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung zu erkennen. Aufgrund der Lage wurden weitere Atemschutzgeräteträger sowie ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Stockstadt nachalarmiert. Eine Person wurde bei dem Brand verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Noch während die Löscharbeiten liefen, folgte um 13.06 Uhr die nächste Alarmierung. Über einen Hausnotruf war ein ausgelöster Rauchwarnmelder gemeldet worden. Da die Kräfte der Feuerwehr Mainaschaff zu diesem Zeitpunkt noch an der ersten Einsatzstelle gebunden waren, übernahm die Feuerwehr Kleinostheim den Einsatz.
Vor Ort stellte sich heraus, dass angebranntes Essen für die Rauchentwicklung und die Auslösung des Warnmelders verantwortlich war. Das Essen war bereits entfernt worden, verletzt wurde niemand. Im Anschluss unterstützten die Einsatzkräfte aus Kleinostheim die Nachlöscharbeiten an der ersten Einsatzstelle.
Nur wenige Minuten später, um 13.25 Uhr, wurde eine dringende Türöffnung gemeldet. Auch diesen Einsatz konnte die Feuerwehr Mainaschaff aufgrund des laufenden Brandeinsatzes nicht selbst übernehmen. Die Feuerwehr Stockstadt rückte an und öffnete die betreffende Wohnung, sodass Polizei und Rettungsdienst Zugang erhielten.
Nach einigen ruhigeren Stunden folgte um 17.14 Uhr der vierte Einsatz des Tages. In einem Gewerbegebäude hatte eine Brandmeldeanlage ausgelöst. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass Bauarbeiten die Ursache für die Auslösung waren. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich. Die Brandmeldeanlage wurde zurückgestellt und die Einsatzstelle anschließend übergeben.
Die vier Einsätze innerhalb weniger Stunden machten deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit der Feuerwehren über die Gemeindegrenzen hinweg ist. Durch die schnelle Unterstützung der Feuerwehren Kleinostheim und Stockstadt konnten auch die zeitgleich eingehenden Einsatzmeldungen zuverlässig abgearbeitet werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Mainaschaff bedankt sich deshalb ausdrücklich bei den Einsatzkräften aus Kleinostheim und Stockstadt für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt außerdem den Nachbarn an der ersten Einsatzstelle, die die Feuerwehr während des Brandeinsatzes mit Wasser versorgten.
 
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Bilder: FF Mainaschaff / Ralf Hettler
Text: Max Oster, Pressebetreuer, Freiwillige Feuerwehr Mainaschaff