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Die hessischen Feuerwehren können die Betriebsgruppen der bayerischen Feuerwehren im Netzbetrieb/Leitstellenfunk (TMO = trunked mode operation) nicht schalten. Wenn hessische Feuerwehren nach Bayern zur nachbarlichen Hilfe fahren, können Sie mit der Integrierten Leitstelle, der Einsatzleitung oder einem Feuerwehrfahrzeug über die reguläre bayerische Betriebsgruppe im TMO-Betrieb keinen Kontakt aufnehmen.

Die bayerischen Feuerwehren können jedoch die hessischen TMO-Betriebsgruppen schalten. Bei nachbarlicher Hilfe in den angrenzenden hessischen Landkreisen, können wir die dortige Feuerwehr-Betriebsgruppe schalten.

Im DMO-Betrieb (direct mode operation), diese Betriebsart wird direkt an der Einsatzstelle verwendet und funktioniert bis zu einer Reichweite von ca. 3 km, können die entsprechenden DMO-Betriebsgruppen gegenseitig geschaltet werden.

Die Kommunikation im TMO-Betrieb über die „Standard-Betriebsgruppe“ des jeweiligen Landkreises (DA-DI; OF, MKK) ist somit von Bayern nach Hessen möglich. Umgekehrt können die dortigen Feuerwehren keinen Kontakt im TMO-Betrieb mit uns über die „Standard-Betriebsgruppe“ des Landkreises Aschaffenburg aufnehmen.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff hat die Gemeinde Mainaschaff für die Feuerwehr ein Mehrzweckboot angeschafft.

Zwar verfügte die FF Mainaschaff seit 1999 bereits über ein Boot, dies war allerdings ein früheres Boot der Wasserwacht Mainparksee aus dem Jahr 1985, das vom Förderverein der
FF Mainaschaff e.V. 1998 angeschafft und von Vereinsmitgliedern zu einem Feuerwehrboot umgebaut wurde. Dieses Boot war inzwischen nicht mehr zeitgemäß und musste ersetzt werden.

Für den überörtlichen „Zug Ölsperre“ des Landkreises Aschaffenburg, der zum Beispiel bei Ölschäden auf der Bundeswasserstraße Main und evtl. darüber hinaus zum Einsatz kommt, sind als Wasserfahrzeuge die Boote der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, der Feuerwehr Kleinostheim und der Feuerwehr Mainaschaff vorgeplant. Aus diesem Grund genehmigte die Regierung von Unterfranken im April 2017 die vorzeitige Freigabe zur „Beschaffung eines Mehrzweckbootes zur Ölwehr“.

Bedingung für die erhebliche Förderung aus dem bayerischen Katastrophenschutzfonds war allerdings, dass das Boot vollumfänglich dem Förderprogramm Katastrophenschutz Mehrzweckboote (MZB) zur Ölwehr entsprach.

Nach der Beschaffungsfreigabe besichtigte ein vierköpfiger Arbeitskreis aus Bootsführern der FF Mainaschaff einige entsprechende Boote in der näheren und weiteren Umgebung, führte Gespräche mit verschiedenen Herstellern und Feuerwehren und erstellte zum Schluss ein Lastenheft für eine entsprechende Ausschreibung. Die anschließend eingegangenen Angebote wurden gesichtet und bewertet.

Der Mainaschaffer Gemeinderat erteilte danach der Fa. Hans Barro Bootsbau in Kellmünz / Iller den Auftrag zum Bau des Bootes. Die Baumaßnahme wurde wiederum vom Arbeitskreis über die gesamte Bauzeit begleitet und vor Ort eine Baubesichtigung und –besprechung durchgeführt.

So konnte jetzt ein Mehrzweckboot MZB 650-BKL in Empfang genommen werden.

Der Bootskörper hat eine Abmessung von 6,50m x 2,40m. Seine Leistung erhält das Boot von einem VOLVO Penta Duoprop Innenborder Diesel mit Z-Antrieb und einer Leistung von 162 KW (220 PS), der die Bodensee-Zulassung Stufe 2 besitzt. Die eingebaute Bugklappe erleichtert im Einsatzfall der Besatzung erheblich die Arbeit. Mit Hilfe eines eingebauten Ansaugstutzens ist es möglich, das Boot auch zur Brandbekämpfung einzusetzen.

Für 10 Personen bestehen Sitzmöglichkeiten an Bord. Die zugelassene Nutzlast beträgt 1.500 kg.

Somit ist die FF Mainaschaff in Zukunft mit einem zeitgemäßen Boot für Einsätze auf der Bundeswasserstraße Main gerüstet. Derzeit machen sich die Bootsführer mit der neuen Technik vertraut.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Taupp

Sachgebiet: Öffentlichkeitsarbeit

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Heute Nachmittag gegen 14.15 Uhr brannte in der Johannesberger Kleefleckenstraße ein 2-geschossiger Gebäudekomplex in dem neben 6 Wohnungen im Erdgeschoss noch eine Kfz-Werkstatt und ein Vereinsheim im Untergeschoss untergebracht sind. 2 Feuerwehrleute und 1 Anwohnerin und 1 Bewohner erlitten dabei Verletzungen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude und Flammen schlugen aus den Fenstern der Kfz-Werkstatt. Zwei Bewohner machten sich an der Rückseite des Gebäudes über Hilferufe bemerkbar und wurden von den Feuerwehrleuten über eine Leiter gerettet. Einsatzleiter Jochen Muckenschnabel, Kommandant der Feuerwehr Rückersbach, ließ umgehend weitere Einsatzkräfte nachalarmieren. Mit einem massiven Löschangriff, bei dem insgesamt 6 C-Rohre eingesetzt wurden, konnte ein Übergreifen des Feuers auf ein sich hinter der Kfz-Werkstatt befindliche Motorradlager und das angrenzende Vereinsheim eines Motorradclubs verhindert werden. Die Kfz-Werkstatt brannte vollständig aus. Durch die Hitzeentwicklung barsten die Fenster der darüber liegenden Erdgeschosswohnung. Aufgrund des heftigen Brandgeschehens und den hochsommerlichen Außentemperaturen, wurden die Feuerwehrleute körperlich sehr belastet. So kamen insgesamt 14 Atemschutztrupps zum Einsatz. Im Einsatzverlauf mussten 2 Feuerwehrleute vom Rettungsdienst mit Kreislaufproblemen ambulant behandelt werden. Weiterhin wurde eine Anwohnerin mit Kreislaufproblemen ebenfalls vor Ort versorgt. Ein 45-jähriger Hausbewohner kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Zum Einsatz kamen die Feuerwehren Johannesberg, Rückersbach, Steinbach, Glattbach und Aschaffenburg mit insgesamt 15 Fahrzeugen und 78 Einsatzkräften. Neben Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer waren auch die Kreisbrandmeister Andreas Ullrich und Thorsten Trapp vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswägen, 2 Notärzten, 1 Einsatzleiter und der Bereitschaft des BRK Kahl mit insgesamt 22 Rettungsdienstkräften an der Einsatzstelle. Johannesbergs 1. Bürgermeister Peter Zenglein verschaffte sich vor Ort ebenfalls ein Bild über die Arbeit der Feuerwehrleute. Der Einsatz war gegen 17.45 Uhr beendet. Eine Brandwache ist aber immer noch vor Ort. Das gesamte Gebäude ist aufgrund der Rauch und Rußschäden derzeit nicht bewohnbar.

Am ersten bayerischen Ferienwochenende vom 27.-29. Juli 2018 fand das 27. Ausbildungszeltlager der Jugendfeuerwehren der Stadt Alzenau statt. Hierzu trafen sich die 40 Jugendlichen und 21 Betreuer der Stadtteilwehren sowie der Kernstadtwehr Alzenau zum gemeinsamen Zeltlager in Albstadt an der Birkenhainer Halle.

Kernthema des diesjährigen Zeltlagers war Brennen und Löschen. Bis Freitag 16:30 Uhr erfolgten die Anreise der Jugendgruppen und der Aufbau der Zelte. Im Anschluss daran wurden die Jugendlichen durch das Jugendwartteam der Feuerwehr Albstadt in Empfang genommen und durch den Bürgermeister Alexander Legler, Kreisjugendfeuerwehrwart Georg Thoma und Kreisbrandinspektor Frank Wissel begrüßt.

In einer Theorieeinheit am Nachmittag wurde den Jugendlichen in einem Lehrvortrag und Experimenten umfangreiches Wissen zur Thematik des Brennen und Löschens vermittelt. Nach dem Abendessen gab es noch die Möglichkeit Stockbrot und Bratwürste über dem Lagerfeuer zuzubereiten und in geselliger Runde den Blutmond zu beobachten.

Nach einer sehr milden Sommernacht und einem durch das BRK (Ortsverband Hörstein) hergerichteten Frühstück starteten die Jugendlichen am Samstagvormittag in die Praxisausbildung bei der die zuvor in der Theorie erlernten Inhalte praktisch umgesetzt werden sollten. Trotz der sommerlichen Temperaturen zeigten die Jugendlichen allerdings ein hohes Maß an Engagement und absolvierten alle Stationen der Praxisausbildung problemlos. Nach einer Stärkung zum Mittag führte das Programm zur Lagerolympiade. Bei dieser durchliefen die Jugendlichen in Gruppen sechs verschiedene Stationen, die auf spielerische Weise Fertigkeiten des Feuerwehrwesens erforderten. So mussten die Jugendlichen als Team in einem Schlauchboot des Technischen Hilfswerkes ein Zeitrennen auf den Albstädter Angelteichen absolvieren, in einem Kreuzworträtsel ihr Wissen auf die Probe stellen oder beim Hindernisparcour ihr Geschick beweisen. Aufgrund der hohen Temperaturen und um die Jugendlichen nicht über die Maße zu beanspruchen fanden fast alle Stationen im sonnengeschützten Albstädter Forst statt.

Am Abend des gleichen Tages konnten dann die Siegerteams gekürt werden und ihre Gewinne in Empfang nehmen. Später verblieben die Jugendlichen entweder am Lagerfeuer, bei Lagerspielen oder im behelfsmäßigen Kino in der Birkenhainer Halle und konnten dort auf Großbildleinwand mit Popcorn und Chips einen Film genießen.

Zu guter Letzt fand am Sonntag noch eine Schauübung statt, bei der die Jugendlichen in einer Löschgruppe einen Teil des Erlernten den Eltern, Besuchern und Freunden vorführen konnten. Als besondere Gäste konnten zur Schauübung der stellvertretende Bürgermeister Helmut Schuhmacher und Benjamin Weidinger vom Fachreferat Jugendarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg begrüßt werden.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgten der Abbau der Zelte und die anschließende Heimreise.

Ein besonderer Dank geht an das Bayerische Rote Kreuz der Ortsgruppe Alzenau, welche wie bereits die Jahre zuvor eine hervorragende Bewirtung übernahmen. Ebenso möchten wir dem Technischen Hilfswerk Ortsgruppe Alzenau (dafür stellvertretend Jochen Stromberg) für die Bereitstellung des Schlauchbootes danken.
Auch geht ein Danke an die Jugendwarte der anderen Stadtteilwehren für die tatkräftige Unterstützung bei der Ausrichtung des Zeltlagers.

Andreas Laumer, FF Albstadt

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Im Haibacher Wald sind heute Nachmittag rund 100 Festmeter Holz in Brand geraten. Gegen 17.00 Uhr bemerkte ein Bauarbeiter, der mit seinem Radlader auf dem Heimweg war, Brandgeruch. Daraufhin suchte er die Brandstelle, die er im Wald oberhalb des Haibacher Jägerhauses entdeckte, und verständigte umgehend über Notruf 112 die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Feuerwehr Haibach standen aus bislang ungeklärter Ursache bereits rund 100 Festmeter am Wegrand gelagerte Holzpolder im Vollbrand, die zu Hackschnitzeln weiterverarbeitet werden sollten. Das Feuer drohte bereits auf den umliegenden Baumbestand überzugreifen. Der Haibacher Kommandant Michael Bauecker ließ daraufhin die Feuerwehren Bessenbach und Aschaffenburg mit Tanklöschfahrzeugen zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung nachalarmieren. Mit Hilfe des Radladers der Fa. Heinrich Kunkel Straßenbau, der die Baumstämme anhob und verteilte, konnte das Feuer gegen 17.45 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Zur Brandbekämpfung musste ein rund 300 Meter lange Schlauchleitung bis zur Brandstelle verlegt werden. Das Feuer wurde mit 3 C-Rohren abgelöscht. Die Tanklöschfahrzeuge stellten im Pendelverkehr den Löschwasserbedarf sicher. Es wurden rund 25.000 Liter Löschwasser benötigt, ehe gegen 19.30 Uhr Feuer aus gemeldet werden konnte. Im weiteren Einsatzverlauf wurden die Feuerwehrleute vom Eigentümer des Holzes, einem ortsansässigen Forstunternehmer, mit dessen Holzrückezug unterstützt, der die Holzstämme mit dem Greifer des Fahrzeuges anhob und auseinanderzog. Die Feuerwehren waren mit 8 Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften im Einsatz. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Feuerwehrleute vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich lt. Aussage des Eigentümers auf rund 4.000 Euro. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.

Bürgerentscheid über den Standort des neuen Feuerwehrhauses in Johannesberg am Sonntag, 22.07.2018

Seit Jahren wird in Johannesberg um den Standort des neuen Feuerwehrhauses diskutiert. Der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg e.V. als Interessenvertretung der Feuerwehren im Landkreises Aschaffenburg hat sich bislang nicht an der öffentlichen Diskussion beteiligt. Vor dem Bürgerentscheid am kommenden Sonntag möchten wir jedoch den Bürgerinnen und Bürgern Johannesbergs folgende Hinweise geben:

Um den Brandschutz und die technische Hilfe mit ehrenamtlichen Einsatzkräften so effektiv wie möglich zu gestalten, haben sich in den letzten 25 Jahren schon auf freiwilliger Basis die vormals selbstständigen Ortsfeuerwehren Johannesberg, Oberafferbach und Breunsberg im jetzigen Gerätehaus in der Seestraße zur Freiwilligen Feuerwehr Johannesberg zusammengeschlossen.

Ausgangspunkt für die Diskussion um ein neues Feuerwehrhaus ist, dass die vorhandenen Feuerwehrhäuser in Johannesberg und Rückersbach nicht mehr den heutigen Ansprüchen gerecht werden und dass sich in einer verantwortungsbewussten Weise die drei noch verbliebenen Ortsfeuerwehren über ihre personelle Zukunftsfähigkeit selbst ernsthafte Gedanken gemacht haben. Man ist sich einig, auch wenn die Feuerwehr in Steinbach bis auf weiteres in ihrem Feuerwehrhaus in Steinbach bleiben möchte, dass in der Zukunft in Johannesberg mit den demographischen und gesellschaftlichen Entwicklungen die personellen Ressourcen nur noch für eine schlagkräftige Feuerwehr dauerhaft vorhanden sein werden.

Erklärtes Ziel war und ist es, einen Standort für ein neues Feuerwehrhaus zu finden, mit dem eine garantierte Hilfsfrist von 10 Minuten im gesamten Gemeindegebiet sichergestellt werden kann und der von allen Feuerwehrleuten aus allen Ortsteilen in einem späteren Endzustand als einziges Feuerwehrhaus akzeptiert werden kann.

Der nun geplante Standort des neuen Feuerwehrhauses ist in jahrelangen Gesprächen und Planungen zwischen der Gemeindeverwaltung mit dem Gemeinderat, den Feuerwehren, der Kreisbrandinspektion und weiteren Fachbehörden einvernehmlich festgelegt worden und entspricht diesem Ziel.

Dabei wurden selbstverständlich zahlreiche Argumente für Alternativ-Standorte geprüft. Letztendlich waren sich alle Verfahrensbeteiligten einig, dass ausnahmslos der nun vorgesehene Standort auf der „grünen Wiese“ zwischen Oberafferbach und Sternberg als Standort des neuen Feuerwehrhauses in Frage kommt.

Die Mitglieder des Gemeinderates als gewählte Vertretung der Bürgerschaft haben diesen Standort auch einstimmig befürwortet.

Bei all den Standortdiskussionen wird stets nur auf das Gebäude verwiesen. Wer in dieses Haus einziehen wird, ist aus unserer Sicht völlig in den Hintergrund geraten.

Bei einem Feuerwehrhaus handelt es sich nicht nur um eine seelenlose Garage mit Gerätelager für feuerwehrtechnische Ausrüstung. Ein Feuerwehrhaus ist der belebte Mittelpunkt der Feuerwehrgemeinschaft. Die ehrenamtlichen, freiwilligen Feuerwehrleute müssen sich mit ihrem Feuerwehrhaus identifizieren können und müssen gerne dorthin gehen.

Das Feuerwehrpersonal wird in einer Freiwilligen Feuerwehr von den Bürgerinnen und Bürgern aus Johannesberg auf ehrenamtlicher und freiwilliger Basis gestellt.

Wer denkt, dass er über die Köpfe von Ehrenamtlichen Entscheidungen treffen kann, die in den wesentlichen Punkten nicht mit den Vorstellungen dieser Ehrenamtlichen übereinstimmen, wird meist danach eines Besseren belehrt.

Die Initiatoren des Bürgerentscheides können über andere Standorte für ein Feuerwehrhaus diskutieren. Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute müssen aber später einen von ihnen nicht gewollten Standort akzeptieren und annehmen und das wird daher unter Umständen mit personellen Verlusten einhergehen. Ohne ausreichendes ehrenamtliches Personal ist aber jeder Standort für ein Feuerwehrhaus für eine Freiwillige Feuerwehr sinnlos.

Es ist schon nicht einfach, dort wo die Feuerwehrwelt in Ordnung ist, ausreichend ehrenamtliches Feuerwehrpersonal zu finden und zu halten. Überall kämpfen die Feuerwehren um Nachwuchs und verfügbares Personal.

Mit dem von der Gemeinde geplanten neuen Feuerwehrhaus erhöht sich mit großer Wahrscheinlichkeit die Motivation der derzeitigen Aktiven und die Nachwuchsgewinnung wird in allen Ortsteilen um vieles leichter.

Schütten Sie mit einem erzwungenen Alternativstandort nicht das Kind mit dem Bade aus.

Bürgermeister Peter Zenglein und der Gemeinderat stehen in dankenswerter Weise zu ihrer Feuerwehr. Sie wollen ein zukunftsweisendes, den heutigen Anforderungen entsprechendes Feuerwehrhaus für alle Bürgerinnen und Bürger in Johannesberg an einem geeigneten Standort zwischen Oberafferbach und Sternberg bauen.

Die Bürgerinnen und Bürger aus Johannesberg sollten sich darüber im Klaren sein, dass Sie mit ihrer Stimmabgabe möglicherweise auch über die Zukunft ihrer Freiwilligen Feuerwehr abstimmen. Sie stimmen für oder gegen die Feuerwehrleute in ihrer Nachbarschaft, die jederzeit bereit sind, ihnen ehrenamtlich und freiwillig in der Not zu helfen. Wer sonst soll denn in Johannesberg weiterhin bei Unglücks- oder Notfällen oder Bränden schnell und kompetent Hilfe leisten. Kein Feuerwehrfahrzeug fährt von alleine zur Einsatzstelle!

Wer für den zwischen allen Verfahrensbeteiligten festgelegten und vom Gemeinderat Johannesberg einstimmig verabschiedeten Standort ist, muss beim Bürgerentscheid am kommenden Sonntag mit NEIN stimmen.

Karl-Heinz Ostheimer

Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg e.V.

Zwei Brände innerhalb von 2 Stunden beschäftigte gestern in den Nachmittagsstunden die Freiwillige Feuerwehr Mainaschaff. Um 16.21 Uhr wurden die Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim zu einem Zimmerbrand im Pirolweg alarmiert. Beim Eintreffen drang Rauch aus einem Zimmer im Erdgeschoss des Wohnhauses. Nachdem die Einsatzkräfte 2 Türen gewaltsam geöffnet hatten, entdeckten sie eine auf einem eingeschalteten Herd vergessene Pfanne in der sich Fettrückstände entzündet hatten. Die Pfanne wurde nach draußen gebracht und die Wohnung belüftet. Die Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim waren mit 6 Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten vor Ort. Der Einsatz unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Christoph Schöffel war gegen 17.00 Uhr beendet. Um 18.21 Uhr wurde die Feuerwehr Mainaschaff erneut zu einem Brandeinsatz alarmiert. Dieses Mal brannte es in einer an ein Einfamilienhaus angebauten Garage in der Richard-Kuhn-Straße. Einsatzleiter Christoph Schöffel ließ sofort einen Atemschutztrupp über den Hintereingang der Garage mit 1 C-Rohr vorgehen, da sich das Garagentor aufgrund der Brandentwicklung nicht mehr öffnen ließ. Das Garagentor wurde mit einem Trennschleifer gewaltsam geöffnet und ein weiterer Atemschutztrupp ging zur Unterstützung des 1. Trupps nun mit einem weiteren C-Rohr zum Brandherd vor. In der Garage brannte ein dort gelagerter Holzschrank samt dem darin befindlichen Inventar. Das Feuer hatte bereits auf die Dachisolierung übergegriffen. Entgegen ersten Vermutungen befand sich kein Pkw in der Garage. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen waren die Fenster des angrenzenden Wohnhauses geöffnet. Dadurch drang Brandrauch auch in das Haus ein. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde die Garage ausgeräumt und das Wohnhaus mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Die Feuerwehr Mainaschaff war an dieser Einsatzstelle mit 4 Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften tätig. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.

Zu einem Bahndammbrand an der Bahnstrecke Würzburg – Aschaffenburg zwischen Laufach und Hösbach wurden heute gegen 12.00 Uhr die Feuerwehren Sailauf, Hösbach-Bahnhof, das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Waldaschaff sowie Kreisbrandmeister Markus Rohmann alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehren brannte an mehreren Stellen der Bahndamm, sowie die Dämmung auf der Bahnbrücke bei Sailauf. Nur kurz danach wurden die Feuerwehr Laufach und Kreisbrandmeister Udo Schäffer zu einem weiteren Bahndammbrand auf Laufacher Gemarkung alarmiert. Hier brannten dann hauptsächlich die Bahnschwellen. Die einzelnen Brände konnten recht schnell gelöscht werden. Mit dem Einsatzmotorrad der Feuerwehr Waldaschaff wurde die gesamte Bahnstrecke noch einmal abgefahren und kontrolliert. Dabei wurde eine weitere Brandstelle im Bereich des Laufacher Ortsteils Frohnhofen entdeckt. Noch während der Löscharbeiten wurde dann die Feuerwehr Stockstadt zur Unterstützung der Feuerwehr Babenhausen ins Hessische alarmiert, da auf der Bahnstrecke von Aschaffenburg Richtung Darmstadt ebenfalls der Bahndamm brannte.
Ausgelöst wurden die Brände durch einen technischen Defekt an einem Güterzug. Der Zugverkehr zwischen Aschaffenburg und Heigenbrücken war während der Löscharbeiten eingestellt. Insgesamt waren die Feuerwehren mit 13 Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften im Einsatz. Einsatzende war gegen 13.30 Uhr.

Am Samstag, den 23.06.2018, war es soweit: Die Gemeinschaftsübung der beiden Patenwehren aus Weibersbrunn und Gronau (Bad Vilbel/Hessen) stand an. Diese findet abwechselnd in beiden Orten statt. In diesem Jahr war Weibersbrunn wieder an der Reihe und das Vorbereitungsteam um den ehemaligen Kommandanten Lothar Trunk hatte sich ein Übungsszenario für den Themenbereich „Technische Hilfeleistung“ ausgedacht.

Die Feuerwehr aus Gronau war mit 12 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden mit den beiden Fahrzeugen VRW, sowie dem LF 16 an der Übung beteiligt.

Nach dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit LKW, Person eingeklemmt“ machten sich die Gronauer auf den Weg an die Einsatzstelle. Dort angekommen zeigte sich folgende Lage: Ein LKW war auf einen Holztransporter aufgefahren und der Fahrer im Führerhaus eingeklemmt. Sofort kümmerten sich die Kräfte aus Gronau mit einem inneren Retter um die verletzte Person und sicherten die Kabine gegen ein mögliches weiteres Abrutschen ab. Im Anschluss daran wurde die Rettung der eingeklemmten Person über eine Rettungsplattform und einen hydraulischen Rettungszylinder durchgeführt.

Gleichzeitig befragte Zugführer Markus Lorenz den Fahrer des Holztransporters, um eventuell weitere beteiligte Fahrzeuge ausfindig machen zu können. Tatsächlich schilderte der Fahrer, dass ein weiterer PKW beteiligt gewesen sein könne. Genauer könne er sich aber nicht mehr erinnern, es habe aber zweimal laut geknallt.

Mit dieser Information wurde die nähere Umgebung nach weiteren möglichen Unfallfahrzeugen abgesucht und ein auf dem Dach im Graben liegender PKW mit zwei eingeklemmten Insassen entdeckt. Dieser war ca. 5-10m von dem LKW entfernt in einen Graben gerutscht und mit Geäst bedeckt, sodass dieser von der Straße nur schwer erkennbar war.

Die mittlerweile nachalarmierten Kräfte aus Weibersbrunn trafen unmittelbar danach an der Einsatzstelle ein. Nachdem die Lage vom Gronauer Zugführer an den Kommandanten Fred Gellner übermittelt wurde, wurden sofort Sicherungsmaßnahmen für den im Graben liegenden PKW durchgeführt. Dieser wurde gegen weiteres Abrutschen gesichert, sodass die Rettung der beiden eingeklemmten Personen eingeleitet werden konnte.

Nachdem alle drei Personen aus den verunfallten Fahrzeugen gerettet werden konnten, war die Übung beendet.

Das Organisationsteam zeigte sich sehr zufrieden ob der geleisteten Arbeit und es zeigte sich einmal mehr, dass die Zusammenarbeit der Patenwehren auch über Landesgrenzen hinweg perfekt funktioniert.

Sebastian Adam, FF Weibersbrunn

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Ein heftiger Starkregen hat am Donnerstagabend zu mehreren Feuerwehreinsätzen in Kleinostheim geführt.

Gegen 19.40 Uhr wurde die Feuerwehr Kleinostheim gemeinsam mit den Karlsteiner Kameraden zu einem Verkehrsunfall auf die A 45 alarmiert. Hier hatte ein PKW die Kontrolle verloren und geriet kurz vor der Anschlussstelle Kleinostheim in Fahrtrichtung Gießen von der Fahrbahn ab.
Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle auf die A 45 entdeckte ein Fahrzeug der Feuerwehr Kleinostheim eine weitere Unfallstelle auf der Bundesstraße 8. Hier kam es im Kreisverkehr an der A 45 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad. Dort wurde die Verletztenbetreuung und die Verkehrsabsicherung übernommen.
Parallel zu diesen Einsätzen wurden insgesamt vier Unwetterschäden gemeldet. Aufgrund der Einsatzlage wurde die Feuerwehr Mainaschaff alarmiert. Im Rahmen der Abarbeitung der ersten Unwetterschäden erfolgten weitere Meldung durch die Integrierte Leitstelle.
Insgesamt mussten sieben Einsatzstellen abgearbeitet werden. Darüber hinaus wurde die Gemeindliche Führungsstelle in Betrieb genommen. Gegen 23.15 Uhr war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
Dem Einsatzleiter Thorsten Frank (Kommandant) standen insgesamt 31 Einsatzkräfte  (17 aus Kleinostheim, 14 aus Mainaschaff) mit acht Fahrzeugen für die Abarbeitung der Unwettereinsätze zur Verfügung. Im Bereich der Autobahn unterstütze die Feuerwehr Karlstein mit acht Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen.
Kreisbrandinspektor Frank Wissel verschaffte sich im Feuerwehrgerätehaus Kleinostheim ebenfalls einen Überblick.
Thorsten Frank, Kdt.

Gleich 4 Waldbrände im Alzenauer Forst hielten seit heute Mittag rund 120 Feuerwehrleute aus Alzenau und Umgebung in Atem. Zwei Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Um 11.43 Uhr wurden die Feuerwehren Alzenau, Michelbach und Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu einem Waldbrand im Alzenauer Wald nördlich der Staatsstraße 2305 alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten rund 100 Quadratmeter Waldfläche. Gegen 12.30 Uhr war der Brand gelöscht und die Einsatzkräfte waren auf dem Rückweg zu den Gerätehäusern, als die Meldung von einem weiteren Waldbrand, nicht weit entfernt vom vorherigen Brand, bei der Leitstelle einging. Auch hier brannten ca. 100 Quadratmeter Waldfläche, die ebenfalls zügig abgelöscht werden konnte. Noch während der Löscharbeiten meldeten Passanten einen weiteren, jedoch weitaus größeren Brand, in dem hauptsächlich aus Kieferbeständen bestehenden Alzenauer Forst. Beim Eintreffen brannte der Wald dort bereits auf rund 2000 Quadratmetern Fläche. Neben den bereits tätigen Feuerwehren wurden daher weitere Tanklöschfahrzeuge aus den Alzenauer Stadtteilen und den umliegenden Gemeinden nachgefordert, um die Wasserversorgung an der Einsatzstelle über einen Pendelverkehr sicherzustellen. Der Brand wurde mit spezieller Waldbrandausrüstung sowie 5 C-Rohren und 2 kleineren Löschrohren bekämpft. Dazu wurden rund 500 Meter Schläuche verlegt. Gegen 15.15 Uhr war dieser Brand soweit unter Kontrolle, dass mit der abschließenden Bewässerung der Fläche begonnen werden konnte. Um einen Überblick über die verschiedenen Brandstellen zu erhalten, hatte die Leitstelle zwischenzeitlich noch einen Hubschrauber sowie die Drohne der Feuerwehr Karlstein zur Einsatzstelle beordert. Unmittelbar bevor die ersten Kräfte bereits aus dem Einsatz entlassen werden sollten, wurde mit der Drohne eine erneute Rauchentwicklung, wiederum in nächster Nähe zu den bisherigen Brandherden entdeckt, die sich rasch vergrößerte. Bei der vierten Brandstelle brannten nun rund 3000 Quadratmeter Waldfläche unmittelbar neben der Staatsstraße 2305. Die Einsatzleitung entschied sich daraufhin nochmals weitere Feuerwehrkräfte zur Unterstützung nach zu alarmieren. So wurde ein Löschzug Wasserförderung sowie ein weiterer Löschzug zur Gebietsabsicherung des zwischenzeitlich verwaisten Stadtgebietes Alzenau hinzugerufen. Die Verpflegungskomponente der Feuerwehr Hohl kümmerte sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte. Auch bei dieser Brandstelle kamen zum Ablöschen 5 C-Rohre und mehrere kleinere Löschrohre zum Einsatz. Insgesamt wurden rund 120.000 Liter Löschwasser für die Brandbekämpfung benötigt. Die St. 2305 wurde ab dem Kreisel zur BAB Anschlussstelle Alzenau-Nord in Fahrtrichtung Michelbach komplett gesperrt, in die Gegenrichtung wurde der Fahrzeugverkehr an den Einsatzfahrzeugen vorbeigeleitet. Bei den Löscharbeiten erlitten zwei Feuerwehrleute leichte Verletzungen an den Beinen und mussten vom ebenfalls anwesenden Rettungsdienst versorgt werden. Gegen 18.30 Uhr war dann auch die 4. Einsatzstelle abgelöscht und konnte an die Alzenauer Forstbetriebe übergeben werden. Der Alzenauer Kommandant Frank Ritter konnte auf insgesamt 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren Alzenau, Michelbach, Hörstein, Kälberau, Wasserlos, Großostheim, Kahl, Karlstein, Kleinostheim, Mömbris, Mainaschaff, Stockstadt, Hohl und Goldbach zurückgreifen. Insgesamt waren 30 Feuerwehrfahrzeuge in den Einsatz eingebunden. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter und einem Rettungswagen während der Löscharbeiten vor Ort. Neben Kreisbrandinspektor Frank Wissel war auch Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer zur Unterstützung des Einsatzleiters an der Einsatzstelle. Alzenaus 1. Bürgermeister Dr. Alexander Legler verschaffte sich ebenfalls einen Überblick von den Einsatztätigkeiten und ließ es sich nicht nehmen die Einsatzkräfte bei den hochsommerlichen Temperaturen mit Kaltgetränken zu versorgen. Über die Brandentstehung der 4 Brände können wir keine Aussagen treffen.

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Heute Mittag gegen 12.30 Uhr brannten in Haibach rund 300 Kubikmeter Grünabfall auf dem gemeindlichen Kompostplatz. Die Feuerwehr Haibach wurde um 12.27 Uhr zu dem Brandobjekt, das in unmittelbarer Nähe des Haibacher Feuerwehrhauses liegt, alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen rund 300 Kubikmeter Grünabfall auf einer Fläche von ca. 100 Quadratmetern lichterloh in Flammen. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte sich der Grünabfall wohl selbst entzündet. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung für die folgenden Löscharbeiten wurden zusätzliche Tanklöschfahrzeuge aus Aschaffenburg, Bessenbach und Winzenhohl angefordert, die im Pendelverkehr Löschwasser an die Brandstelle beförderten. Der Brand wurde schließlich mit 4 C-Rohren bekämpft. Insgesamt wurden rund 35.000 Liter Löschwasser benötigt. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte vom gemeindlichen Radlader und einem benachbarten Unternehmer, der mit seinem Forstgreifer die Grünabfälle auseinanderzog. Gegen 13.30 war das Feuer gelöscht, das verbliebene Grüngut wurde anschließend nochmals intensiv bewässert um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Kommandant Michael Bauecker konnte auf insgesamt 50 Einsatzkräfte, die mit 13 Fahrzeugen an der Einsatzstelle waren zurückgreifen. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz war gegen 14.30 Uhr beendet.

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Am gestrigen Nachmittag wurden die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal und Waldaschaff sowie der zuständige Kreisbrandmeister Markus Rohmann zu einem Flächenbrand in der Nähe des Zeltplatzes in Heigenbrücken alarmiert. Besitzer einer benachbarten Pferdekoppel hatten den Brand frühzeitig entdeckt und über Notruf die Feuerwehr verständigt. So konnten die ersteintreffenden Feuerwehren den Brand noch in seiner Entstehung eindämmen. Der Brand wurde sogleich mit 3 C-Rohren bekämpft. Insgesamt verbrannten ca. 1500 qm Wiesenfläche. Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die rund 25 Einsatzkräfte beendet.

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Heute Nachmittag gegen 17.30 Uhr gerieten in Laufach oberhalb des Aussiedlerhofes Bergklingen rund 20.000 m² eines Stoppelfeldes in Brand. Auslöser des Brandes war nach derzeitigen Erkenntnissen wohl ein technischer Defekt in einer Rundballenpresse, die durch den Brand ebenfalls vollständig beschädigt wurde. Ein Landwirt war auf dem abgeernteten Acker dabei Stroh zu Rundballen zu pressen. Während der Arbeiten entdeckte der Traktorfahrer, dass Flammen aus seiner angehängten Presse schlugen. Geistesgegenwärtig fuhr er den Traktor noch vom Feld und hängte die Presse ab, bevor er einen Notruf an die Integrierte Leitstelle absetzte. Er konnte jedoch nicht mehr verhindern, dass ein brennender, aus der Presse gefallener Rundballen die umliegenden Ackerstoppel in Brand setzte. Der Brand breitete sich in Windeseile fort. Die Feuerwehr Laufach wurde um 17.45 Uhr zu dem Brand alarmiert. Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde zunächst der ebenfalls brennende Traktor abgelöscht, der durch das Feuer im Heckbereich beschädigt wurde. Danach wurde die Brandbekämpfung auf dem Feld aufgenommen. Aufgrund der rasanten Brandausbreitung wurde zunächst die Feuerwehr Sailauf und im weiteren Verlauf noch weitere Feuerwehren mit Großtanklöschfahrzeugen zur Sicherstellung der Wasserversorgung nachalarmiert. Insgesamt kamen 7 C-Rohre und 3 kleinere für eine Flächenbrandbekämpfung geeignete Löschrohre zum Einsatz. Bewährt hat sich auch der Einsatz von 2 speziell für Wald- und Flächenbrandbekämpfung ausgestattete Tanklöschfahrzeugen, die im Pump and Roll-Betrieb (Fahren und gleichzeitig Löschen) den Feuersaum von der bereits abgebrannten Seite aus ablöschten. Die Rundballenpresse konnte allerdings nicht mehr gerettet werden und wurde ein Raub der Flammen. Mit einem Güllefass wurde die abgelöschte Fläche nochmals bewässert. Insgesamt wurden rund 55.000 Löschwasser benötigt, bis gegen 19.00 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden konnte. Dem Kommandanten Hans-Peter Völker von der Feuerwehr Laufach standen insgesamt 84 Einsatzkräfte, die mit 19 Fahrzeugen vor Ort waren, zur Verfügung. Im Einzelnen erhielt die Feuerwehr Laufach Unterstützung von den Feuerwehren Aschaffenburg, Goldbach, Großostheim, Hösbach, Kleinkahl, Sailauf und Waldaschaff. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Udo Schäffer waren als Vertreter der Kreisbrandinspektion an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.

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Heute Mittag gegen 15.00 Uhr ist auf dem Verkehrslandeplatz Großostheim ein mit 2 Personen besetztes, 4-sitziges Sportflugzeug verunglückt. Der Co-Pilot erlitt dabei leichte Verletzungen, der Pilot blieb unverletzt. Die beiden wollten von Großostheim aus gegen 15.00 Uhr starten. Nach derzeitigen Erkenntnissen bemerkte der Pilot beim Startvorgang technische Probleme und brach daraufhin den Startvorgang ab. Es gelang ihm jedoch nicht mehr das Flugzeug noch auf der Startbahn zum Halten zu bringen. Das Flugzeug fuhr in den Umzäunungszaun des Flugsportgeländes und kam in der Böschung unmittelbar vor der vorbeiführenden Babenhäuser Straße zum Stehen. Dabei wurde der Co-Pilot leicht verletzt. Die Feuerwehr Großostheim wurde um 15.13 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Richtungsfahrbahn in Fahrtrichtung B26 gesperrt und der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt. Nach Beendigung der Unfallaufnahme, an der auch Sachverständige der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung beteiligt waren, wurde das Flugzeug von Mitgliedern des Flugsportclubs mit Unterstützung der Feuerwehrkräfte geborgen. Dazu mussten Teile des Zaunes entfernt werden, bevor das Flugzeug mit der Seilwinde des Rüstwagens auf das Flugsportgelände zurückgezogen werden konnte. Die Feuerwehr Großostheim und die im Nachgang alarmierte Unterstützungsgruppe Pressesprecher der Feuerwehr Wenigumstadt waren unter der Leitung des Großostheimer Kommandanten Stefan Ullrich mit 6 Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswägen, einem Notarzt und einem Einsatzleiter vor Ort. Der Einsatz war gegen 17.15 Uhr beendet.

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In der Woche vom 18. – 21.06. machte der Sondersignalfahrt-Trainer des LFV Bayern im Landkreis Aschaffenburg im Gerätehaus Hösbach Station. Dazu waren aus den Feuerwehren des Landkreises interessierte Feuerwehrleute eingeladen, sich für den Lehrgang anzumelden.

Der Lehrgang begann nach einer kurzen Vorstellung und dem Austausch wer wie viel Erfahrung als Einsatzfahrer hat, mit einem 60-minütigen Theorieblock, in dem die rechtlichen Grundlagen sowie potentielle Gefahren auf der Einsatzfahrt wiederholt wurden. Auch wurde das Verhalten bei einem Unfall auf der Einsatzfahrt besprochen.

Nach einer kurzen Kaffeepause folgte die Einweisung in den Simulator und eine Eingewöhnungsfahrt ohne Sondersignal.

Danach folgten zwei, sich im Schwierigkeitsgrad steigernde Fahrten mit Sondersignal. Der Sondersignalfahrt-Trainer simuliert dabei die unterschiedlichen Verkehrsräume (Stadtverkehr, Landstraße, Bundesstraße, Autobahn), unvorhersehbares Verhalten von Verkehrsteilnehmern, Überholmanöver und Vorbeifahren unter verschiedenen Sichtbedingungen, Gassenbildung in unterschiedlichen Verkehrssituationen, Annähern und Überqueren von Kreuzungen mit verschiedenen Vorfahrtregelungen, plötzliche Ereignisse und Gefahrenwahrnehmung.

Nach der Fahrt jedes einzelnen Teilnehmers erfolgte eine ausführliche Besprechung der Fahrt mit Hilfe einer Videoanalyse sowie Feedback von den übrigen Teilnehmern und der Lehrgangsleiterin. So konnten schwierige Situationen und ihre Lösung diskutiert werden und anhand von Schaubildern gegebenenfalls Alternativen gefunden werden.

Da Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn in der Regel mit einem höheren Unfallrisiko verbunden sind, sind wir dankbar, dass mit dem Sondersignal-Fahrt-Trainer ein weiteres Übungsobjekt für die Maschinisten bereitgestellt wird. Das Verhaltenstraining trägt zur besseren Sicherheit für die Einsatzfahrer bei und schult sie im Umgang mit Stresssituationen. Somit wird das Unfall- und Schadensrisiko bei einer Einsatzfahrt vermindert.

Philipp Weineck, FSJler KJFW Aschaffenburg

Am vergangenen Freitag und Samstag fand das erste Seminar „Seilwindentraining“ für die Feuerwehren unseres Landkreises bei der FF Kleinostheim statt.

Der Freitag begann für alle 40 Teilnehmer mit einem Theorieteil, der von Hartmut Wagner (Ausbilder und seit über 35 Jahren im Kundendienst eines Seilwindenherstellers tätig) schon sehr praxisorientiert gestaltet wurde.

Am Samstag wurden die Teilnehmer in Gruppen geteilt und es konnte mit den praktischen Übungen begonnen werden - Hartmut Wagner konnte aufgrund seines großen Erfahrungsschatzes ganz viele wertvolle Tipps gegeben:

  • Wie wird richtig angeschlagen?
  • Welche Bandschlingen sind zu verwenden?
  • Welche Schäkel benutze ich?
  • Wo ist die Leistungsgrenze meiner Winde?
  • Wie erkenne ich Beschädigungen?

Die Maschinisten und Gruppenführer bekamen viele gute Hinweise für die Arbeit mit der Seilwinde.

Die Teilnehmer kamen von den Feuerwehren Alzenau, Bessenbach Großostheim, Kahl, Laufach, Jakobsthal, Sailauf, Waldaschaff, Weibersbrunn und vom THW Alzenau

Ein herzliches Dankeschön an Hartmut Wagner für die sehr gute, praxisgerechte Ausbildung, die FF Kleinostheim für die Bewirtung und selbstverständlich an die Teilnehmer für ihre Bereitschaft sich fortzubilden.
Frank Wissel, KBI

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Am vergangenen Sonntag, den 10.06.2018 fand in Schwärzelbach einer kleinen Gemeinde im Landkreis Bad Kissingen bei strahlendem Sonnenschein der ActionDay der Jugendfeuerwehr Unterfranken statt.

Die 30 Mannschaften aus ganz Unterfranken durften ihr Geschick an 10 verschiedene Spielen unter Beweis stellen. Diese waren im Ortsgebiet verteilt, dauerten maximal 2min und wurden von den Kreis-/Stadtjugendfeuerwehren der teilnehmenden Landkreise vorbereitet. Beim Spiel des Landkreises Aschaffenburg mussten die aus jeweils 5 Jugendlichen bestehenden Mannschaften mithilfe von Frischhaltefolie Wasser aus einem Bottich in einen Eimer transportieren. Ähnlich auch beim Transport mithilfe von Dachrinnenstücken, die die Jugendlichen in der Hand hielten und versuchten möglichst wenig daneben laufen zu lassen, um ihren Eimer voll zu bekommen. Ein weiteres Spiel aus der Kategorie „erfrischende Abkühlung“ war ein Schwammwurfspiel. Hierbei musste mithilfe von Schwämmen, die sich die Spieler nur zuwerfen durften, das Wasser in einen Eimer transportiert werden. Wem das alles noch nicht nass genug war, nahm freiwillig die Rolle der blinden Kuh bei einem weiteren Spiel ein. Dabei erhielt er einen Helm mit Nägeln und bekam die Augen verbunden. Nun wurde er durch seine Mannschaft zu über ihm an der Decke aufgehängten Ballons und Wasserbomben gelotst und zerstach so viele wie möglich.

Neben den nassen Spielen kamen die Jugendlichen bei der ein oder anderen sportlichen und geschicklichen Herausforderung ganz schön ins Schwitzen, so musste unter anderem bei einem Spiel ein Kinderrad möglichst schnell durch einen Parcours geschoben werden. An anderer Stelle war Webergeschick gefragt. Beim Verflechten von drei C-Schläuchen auf Zeit outete sich der ein oder andere als „Freundschaftsbändchen“-Fan und konnte hierbei glänzen. Zu den geschicklichen Herausforderungen zählte es auch, nur durch die Anweisungen der eigenen Mitspieler mit verbunden Augen einen Volleyball in Zieleimer zu werfen. Ebenso beim Bugsieren eines Tennisballs mithilfe einer Feuerpatsche.

Aber nicht nur körperliche Herausforderungen gab es, auch die Sinne wurden gefragt. So erfühlten die Spieler Feuerwehrgeräte mithilfe der Füße. Dabei wurde neben dem Tastgefühl vor allem der Geruchsinn angesprochen. Überraschte Gesichter gab es an der Station Obst erschmecken, neben verzogenen Gesichtern bei den Kids, die in die Zitrone bissen, freuten sich andere über eine erfrischende Wassermelone.

An jedem Spiel konnte ein Team maximal 100 Punkte erreichen, welche am Ende des abwechslungsreichen Tages zusammengezählt wurden und anschließend ein Sieger gekürt wurde. Auch wenn keine der 5 Mannschaften aus dem Landkreis Aschaffenburg mit dem erhofften Wanderpokal nach Hause ging, konnten die Jugendfeuerwehren aus Wasserlos mit Silber, Schöllkrippen mit Bronze, Krombach mit dem undankbaren 4ten, Hofstädten mit dem 10ten, Schneppenbach mit Platz 18 und Geiselbach mit einem guten 24zigsten Platz sehr zufrieden sein. Als Geschenk gab es für jede Mannschaft noch ein Wikinger Schach und hoffentlich viele witzige Erinnerungen an den Tag.

Tim Dedio
Fachreferat Jugend

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Vergangenen Samstag fand das 2. Seminar Großtierrettung im Landkreis Aschaffenburg statt. Als Gastgeber fungierte die Feuerwehr Alzenau-Michelbach. Vielen Dank an alle Helfer und Teilnehmer. 

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Los ging es am Dienstag 12. Juni 2018 um 9:18 Uhr – eine Ölspur musste auf der B26 beseitigt werden. 

Um 11:35 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung zu einer Ölspur in die Industriestraße.

Wie gefährlich diese Ölspuren sind, musste am Dienstagnachmittag ein Autofahrer auf der B469 erfahren. Bei der Ausfahrt auf die B26 geriet der Fahrer mit seinem PKW auf einer Ölspur ins Schleudern und rutschte im Kreisel von der Fahrbahn. Um 15:27 Uhr erfolgte der Alarm für die Feuerwehr Stockstadt, die dann die Gefahrenstelle beseitigte.

Am Mittwoch, 13. Juni 2018, wurde die Feuerwehr Stockstadt um 7:32 Uhr zur Unterstützung der Werkfeuerwehr in das örtliche Papierwerk zu alarmiert, brauchte aber nicht mehr eingreifen.

Weiter ging es um 8:36 Uhr zur Beseitigung von Sturmschäden in die Schulstraße. Lose Äste drohten abzustürzen und wurden mit der Drehleiter beseitigt.

Kaum zwei Stunden später, um 10:24 Uhr, der dritte Alarm des Mittwochs. In der Untere Kirchgasse war ein Wohnwagen in die unterspülte Fahrbahn eingebrochen. Der Feuerwehr gelang es mit der Hilfe von Luftkissen den Wohnwagen schonenden anzuheben und dann mit Brettern zu unterbauen. So konnte der Hänger aus dem Gefahrenbereich gezogen. Danach wurde die Einsatzstelle an die Gemeindewerke übergeben.

Armin Lerch

Pressesprecher Feuerwehr Stockstadt

Bild: Feuerwehr Stockstadt

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