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Heute früh ereignete sich in einem 2-geschossigen Mehrfamilienhaus auf der Geishöhe in Dammbach ein Zimmerbrand, verletzt wurde niemand. Die Feuerwehren Dammbach, Heimbuchenthal, Hobbach und Kreisbrandmeister Markus Rohmann wurden gegen 09.16 Uhr zum Brand einer Wohnung auf der Geishöhe alarmiert. Da zunächst nicht klar war, ob sich noch Personen im Gebäude befinden, fuhr auch noch die Feuerwehr Mespelbrunn-Hessenthal die Einsatzstelle an. Der Einsatzleiter schickte gleich nach dem Eintreffen einen Atemschutztrupp mit einem C-Rohr ins Gebäude, dem es gelang den fortgeschrittenen Entstehungsbrand zügig zu löschen. Dazu musste die Tür zum Brandraum gewaltsam geöffnet werden. Ein weiterer Atemschutztrupp suchte die übrigen Wohnräume nach Bewohnern ab und konnte recht schnell Entwarnung geben. Während der Brandraum und der angrenzende Flur aufgrund des Rauches stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, ist das Obergeschoss dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr unversehrt geblieben. Die Feuerwehren waren mit 34 Einsatzkräfte und 6 Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswägen, einem Notarzt und einem Einsatzleiter im Einsatz. Der Einsatz war gegen 10.30 Uhr beendet.

Am Samstag, den 23.11.2019, legten insgesamt 20 Kameraden aus den Gemeinden des Landkreises Aschaffenburg erfolgreich ihre Prüfung zum „Maschinist für Löschfahrzeuge und Tragkraftspritzen“ an der „Ausbildungsstätte für Maschinisten im Landkreis Aschaffenburg“ bei der Freiwilligen Feuerwehr Markt Großostheim ab.
Vorausgegangen waren seit September 2019 ca. 40 Stunden intensive Ausbildung in Theorie und Praxis. Neben ihren eigentlichen Berufen fanden die Kameraden trotzdem noch die Zeit und die Bereitschaft, sich hier zum Schutz ihrer Mitbürger weiterzubilden. Sie dürfen nun die Feuerwehrfahrzeuge fahren und die mitgeführten Aggregate, insbesondere die Feuerlöschkreiselpumpe, bedienen. Die Zeugnisübergabe fand durch die Wehrführung der Feuerwehr Großostheim statt. Kommandant Dr. Thomas Domanig betonte die Wichtigkeit der Funktion „Maschinist“ in der Feuerwehr und wünschte den Teilnehmern für die Zukunft immer eine unfallfreie Einsatzfahrt und ein sicheres Ankommen am Einsatzort.
Die Teilnehmer des Lehrgangs ließen es sich nicht nehmen, das Lehrgangsende und die bestandene Prüfung mit einem Spanferkelessen zu feiern. Den Abschluss dieses Tages bildete die Teilnahme mit einer eigenen Mannschaft am Menschenkickerturnier am Helferabend der Feuerwehr Großostheim. Dieser Tag zeigte wieder die besondere Verbundenheit der Kameraden mit ihrem Hobby „Feuerwehr“.
Das Ausbilderteam bedankt sich bei allen Lehrgangsteilnehmern und Ausbildern, insbesondere bei den Kameraden der Feuerwehr Daxberg, für die engagierte Durchführung des Lehrgangs. Auch allen anderen Personen und Organisationen gilt es Danke zu sagen. Ohne ihre wertvollen „Dienste“ im Hintergrund und Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr wäre ein solcher Lehrgang nicht durchführbar.
Christian Moßdorf, FF Großostheim

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Der diesjährige Ehrenabend der Feuerwehr Kleinostheim stand ganz im Zeichen des Brandes des Gerätehauses. Kommandant Thorsten Frank begrüßte zu Beginn die Feuerwehrdienstleistenden und Ehrengäste und blickte auf ein bewegtes Jahr 2019 zurück. Insbesondere das Brandereignis am 31. Juli wird unvergessen bleiben. Zwei Feuerwehrfahrzeuge, ein Einsatzleitwagen und ein Tanklöschfahrzeug vielen den Flammen zum Opfer. Die Drehleiter wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Aktuell laufen die Sanierungsarbeiten im Gerätehaus. Die Fahrzeuge konnten bereits Ende Oktober wieder in der Fahrzeughalle abgestellt werden. Die Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses kann bisher nicht abgesehen werden.

Die Freiwillige Feuerwehr hoffe das traditionelle Fest am 1. Mai wieder wie gewohnt im Feuerwehrhaus durchzuführen.

Weiterhin dankte Frank den anwesenden Gemeinderäten für die Unterstützung, insbesondere für die Anerkennung des Bedarfs eines weiteren Mannschaftstransportwagens. Dieser soll nun parallel mit der Beschaffung des Einsatzleitwagens ausgeschrieben werden.

Allerdings zeigte er sich auch enttäuscht zur ablehnenden Haltung bezüglich der Ersatzbeschaffung des vorhandenen Rettungsbootes mit Baujahr 1984. Die geplante Beschaffung eines Mehrzweckbootes hatte der Gemeinderat im Juli 2019 abgelehnt. Kommandant Frank wies daraufhin, dass nicht gewiss sei, wie lange das alte Boot noch funktionsfähig bleibe.

Im offiziellen Teil wurden den Jugendlichen die Abzeichen für den erfolgreich bestandenen Wissenstest überreicht. Dies waren David Hofbeck (Stufe 1), Talia Mack, Tim Steffen (beide Stufe 2), Pascal Leischner, Fabian Schrott, Alicia Trapp (alle Stufe 3), Eric Bohlender, Denis Kruschina, Gina Rachor, Natalie Ritscher, Eva Seifert und Neele Veith. Anschließend wurden die Dienstaltersabzeichen an Lukas Weidlich für 10 Jahre und Josef Sickenberger für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst überreicht.

Aus dem Bereich der Jugendfeuerwehr konnte Emely Wicke in den aktiven Dienst übernommen und zur Feuerwehrfrau befördert werden. Darüber hinaus wurden Sebastian Aulbach und Lukas Weidlich zum Oberfeuerwehrmann, Sandra Apler zur Oberfeuerwehrfrau, sowie Sebastian Dienstbach und Fabian Kammerlander zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

In der folgenden Ansprache dankte Bürgermeister Dennis Neßwald den Feuerwehrdienstleistenden für ihr Engagement bei den Nachbereitungen des Brandes. Aber auch der aktuell eingeschränkte Betrieb werde sehr gut gemeistert, sodass die Kleinostheimer Bürgerschaft im Ernstfall darauf vertrauen könne, dass zeitnah adäquate Hilfe ihrer Feuerwehr kommt. Er versicherte, sich auch zukünftig für die Belange der Feuerwehr einzusetzen.

Anschließend konnte er zwei Auszeichnungen vom Neujahrsempfang nachholen. Die Medaille in Silber der Gemeinde Kleinostheim konnte Karin Frieß und ein Präsent an Jochen Vongries überreicht werden. Danach folgte der emotionalste Moment des Abends. Mit Burkard Kammerlander (41 Jahre aktiven Dienst), Ronald Schadler (43 Jahre aktiven Dienst) und Josef Staudt (48 Jahre aktiven Dienst) wurde drei langgediente Feuerwehrkameraden in den wohlverdienten Feuerwehrruhestand verabschiedet. Mit minutenlangem Applaus wurde ihrer Leistungen gedankt.

Weiterhin dankte Bürgermeister Neßwald Simone Geis für die Leitung des Bereichs Kinderfeuerwehr seit deren Gründung in 2013. Sie hatte Mitte des Jahres 2019 ihr Amt niedergelegt.

Anschließend dankte die Jugendfeuerwehr ihrem langjährigen Ausbilder Fabian Kammerlander, der sich zum Jahresende aus der Jugendausbildung zurückzieht.

Von Seiten des Vereins wurden die Mitglieder Wilfried Peschke (25 Jahre), Josef Sickenberger (40 Jahre), Friedel Gerst (50 Jahre), Werner Sickenberger (60 Jahre) und Simon Reising (65 Jahre) für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt.

Nachfolgend wurde dem im Frühjahr geschiedenen Vereinsvorsitzenden Lukas Lötterle noch für seine insgesamt fünfjährige Vorstandstätigkeit gedankt.

Der anwesende Landrat Dr. Ulrich Reuter überbrachte ebenfalls seine Grußworte und dankte den Feuerwehrdienstleistenden auch für ihren landkreisweiten, überörtlichen Einsatz.

Abschließend wurden traditionell die Lehrgangszeugnisse bzw. Teilnahmebestätigungen der in 2019 absolvierten Lehrgänge an die Feuerwehrleute ausgeteilt. Kommandant Frank dankte den Feuerwehrdienstleistenden für ihr Engagement in 2019 und insbesondere für die Unterstützung im Rahmen der Nachbereitungen des Brandes im Feuerwehrgerätehaus.

Den offiziellen Teil beendete des Hornistencorps der Feuerwehr Kleinostheim, das auch den gesamten Abend musikalisch umrahmte.

Thorsten Frank, FF Kleinostheim

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v.l.n.r.: Bürgermeister Neßwald, Stellv. Kommdandant Torsten Eisert, Lukas Weidlich (Oberfeuerwehrmann, Emely Wicke (Feuerwehrfrau), Sebastian Aulbach (Oberfeuerwehrmann), Sandra Apler (Oberfeuerwehrfrau), Fabian Kammerlander, sebastian Dienstbach (beide Hauptfeuerwehrmann), Kommandant Thorsten Frank

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v.l.n.r.: Kommandant Thorsten Frank, Josef Staudt, Burkard Kammerlander, Ronald Schadler, Stellv. Kommandant Torsten Eisert, Bürgermeister Dennis Neßwald

Am Samstag, 23.11.2019 haben 23 Feuerwehrfrauen und -männer das MTA Basismodul in Laufach beendet. Sowohl die theoretische Prüfung, welche 50 Fragen beinhaltete, wie auch die drei praktischen Übungen und die Funkübung, haben alle Teilnehmer erfolgreich abgeschlossen. 20 der 23 Prüflinge haben über das gesamte Jahr verteilt, an elf ganztägigen Ausbildungseinheiten im und am Feuerwehrhaus der FEUERWEHR Gemeinde Laufach teilgenommen. Begonnen hatte der Lehrgang im Januar 2019. Einmal pro Monat wurde an einem Samstag dann das Grundwissen vermittelt und anschließend beübt. Integriert im Basismodul ist ebenfalls ein Erste-Hilfe-Kurs, der zusammenhängend an einem Wochenende (Samstag und Sonntag) stattgefunden hatte. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für die schöne Zeit, bei allen Ausbildern & Prüfern, bei der Inspektion und bei den vielen Helfern der Laufacher Wehr im Hintergrund. Wir wünschen eine allzeit gesunde Rückkehr von den Einsätzen & Übungen sowie natürlich viel Spaß in den Reihen der Feuerwehrfamilie.
Manuel Münstermann, FF Laufach

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Am Dienstag, 26.11.2019, ereignete sich auf der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld in Fahrtrichtung Würzburg ein Verkehrsunfall mit insgesamt 14 beteiligten Fahrzeugen. Gegen 17.14 Uhr wurden die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn sowie Kreisbrandmeister Marco Eich zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Pkw und Lkw auf die BAB A3 zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld alarmiert. Bereits die Anfahrt zur Unfallstelle gestaltete sich für die anrückenden Rettungskräfte wegen einer schlecht gebildeten Rettungsgasse sehr schwierig. Vor Ort zeigte sich den Einsatzkräften folgendes Bild: Auf einer Länge von mehreren hundert Metern standen über alle Fahrspuren verteilt insgesamt zehn Pkw und vier Lkw, die zum Teil massiv beschädigt waren. Bei dem Unfallgeschehen wurden glücklicherweise nur zwei Personen leicht verletzt. Sie wurden unverzüglich durch Feuerwehrkräfte betreut und anschließend an den Rettungsdienst übergeben. Fahrzeugtrümmer und ausgelaufene Betriebsstoffe waren über die gesamte Einsatzstelle verteilt. Sie wurden durch die Feuerwehren aufgeräumt bzw. abgebunden. Des Weiteren wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und die Verkehrslenkung übernommen. Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn waren mit 8 Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort. Die Autobahn war über anderthalb Stunden komplett gesperrt, bis der linke Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte. Die Reinigungsarbeiten waren gegen 20.00 Uhr beendet. Während die Feuerwehren auf der Rückfahrt waren, ereignete sich kurz vor der Anschlussstelle Rohrbrunn in Fahrtrichtung Würzburg ein erneuter Unfall mit 3 beteiligten Fahrzeugen. Die Feuerwehren sind dort aktuell noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

Am Freitagnachmittag (15.11.2019), trafen sich um 16:30 Uhr, 15 Führungskräfte der Feuerwehr Gemeinde Karlstein zum 5. Führungskräfteseminar. Gemeinsam fuhren diese zum Schullandheim Hobbach (Lkr. MIL) und bezogen dort reservierten Räumlichkeiten, nach dem Einrichten des Schulungsraum und dem ersten Abendessen, startete um 18:30 Uhr das erste Ausbildungsthema. 

Herr Jean-Marcel Puff, Leiter des DB Betriebsbezirk 1 Hanau und zuständig für das DB Notfallmanagement in unserem Bereich, referierte über die Aufgaben eines DB Notfallmanagers. Die Schwerpunkte der Ausbildung bildeten die Organisation des DB Notfallmanagement, die Ausrüstung des Notfallmanagers und dessen Einsatzmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. 

Als nächster Punkt auf der Agenda für das Wochenende, stand die Diskussion und Fragerunde mit dem Vertreter der Kreisbrandinspektion, Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Wissel lobte das Engagement der anwesenden Kameraden, an einem solchen Wochenende teilzunehmen und dankte für die stetige Bereitschaft zum Dienst am Nächsten. Es folgte das Vorstellen verschiedener Projekte im Landkreis, welche auch teilweise die Feuerwehr Gemeinde Karlstein betreffen. Im Anschluss wurde rege über das eine oder andere Ereignis diskutiert und auch Fragen der Teilnehmer von ihm beantwortet.

Der letzte Punkt am Freitagabend galt einem neuen Thema, das vor allem im Ausland die Feuerwehren schon länger beschäftigt - der Sicherheitsassistent. Der Sicherheitsassistent, im Ausland auch „Safety Officer" genannt, ist eine Person, welche dem Einsatzleiter den Rücken in Bezug auf die Sicherheit an der Einsatzstelle freihält. Ein interessantes Thema mit vielen Facetten, welches durch Zugführer Florian Faller vorgestellt wurde. Ob die Feuerwehr Gemeinde Karlstein einen Sicherheitsassistenten in Zukunft einsetzen wird, ist noch nicht beschlossene Sache. Es müssen zuerst noch verschiedene Eckpunkte besprochen und festgelegt werden. Auch gilt es das System zuerst einmal noch weiter bekannt zu machen, um Akzeptanz zu schaffen. Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein wird das System, für ihr Einsatzgebiet, weiter ausarbeiten, aber auch die weitere Entwicklung in der weiteren Feuerwehrwelt beobachten. Um 22:00 Uhr endete der erste Ausbildungstag und ging in eine gemütliche Runde über. 

Weiter ging es am Samstagmorgen, nach dem Frühstück, mit dem Thema Feuerwehreinsatzpläne und Brandmeldeanlagen. Kommandant Andreas Emge, stellte die beiden zugehörigen Merkblätter des ILS Bereich Bay. Untermain kurz vor. Danach musste jeder Teilnehmer am Seminar, einen Feuerwehreinsatzplan „studieren“ und verschiedene Informationen daraus der Runde mitteilen. Der Abschluss dieser Ausbildungseinheit, endete mit dem Vorstellen der über 20 Objekte in Karlstein, welche über eine VdS zugelassene Brandmeldeanlage verfügen. 

Ab 10:00 Uhr erhielt Herr Stefan Hofer von der Kriminalpolizei Aschaffenburg das Wort. Herr Hofer ist Brandermittler im K1 und berichtete über seine Arbeit. In einem sehr kurzweiligen Vortrag stellte er die Möglichkeiten der modernen Brandermittlung vor. Anhand vieler Fallbeispiele berichtete er über verschiedenste Möglichkeiten der Ermittlungen, Täterprofile und über das Strafmaß, welches Brandstifter zu erwarten haben. Ein Großteil der Ausbildung nahmen auch die Dinge in Anspruch, welche wir als Feuerwehr an Brandstellen beachten können. Hier kann vieles falsch gemacht werden, was unter Umständen den Erfolg der Brandermittler gefährdet. 

Nach dem Mittagessen wurde ein neues Löschmittel vorgestellt, welches Vorteile bei der direkten Brandbekämpfung bringen soll. Der Entwickler und auch Hersteller des Produktes „Trident“, wie auch der für uns zuständige Händler, stellten dieses neue Produkt vor. Ein interessantes Löschmittel, mit vielen Möglichkeiten! Der theoretischen Vorstellung des Produktes mit vielen Videos und Bildern, soll noch ein praktischer Versuch im neuen Jahr folgen. Erst danach, werden die verantwortlichen Personen der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, über eine evtl. Einführung weiter nachdenken. 

Zugführer Klaus Müller, verantwortlich für den Bereich der Gemeindlichen Führungsstelle (GFS), stellte das neue Konzept zum Betrieb der GFS vor. Erste Erfahrungen mit den neuen Formularen, konnten schon beim Unwetter am 18.08.2019, gesammelt werden. Es wurden noch einmal die „Laufwege“ vorgestellt und besprochen, um das System weiter abzurunden. Ob alles so funktioniert wie gedacht, müssen die nächsten praktischen Übungen zeigen. 

Weiter ging es mit Zugführer Guido Kaiser und dem Leiter Atemschutz Klaus Weis. Seit Mitte 2018 arbeitet die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, an einem Sonderprogramm zur Erhöhung der Anzahl an Atemschutzgeräteträgern in unserer Feuerwehr. Guido Kaiser stellte das bisher Geleistete, in Wort und Bild vor und gab auch einen Ausblick in das kommende Jahr 2020. Klaus Weis belegte den Erfolg in Zahlen. Zum Jahresende 2019 wird die Anzahl der nach FwDV 7 zugelassenen Atemschutzgeräteträger, um etwa 1/3 höher liegen als zum Jahresende 2018. Eine weitere Erhöhung zeichnet sich bereits jetzt für das kommende Jahr 2020 ab. 

Wespenberater Patrick Müller, brachte uns als nächstes wertvolle Informationen zum Thema „Umgang mit Wespen und Hornissen im Feuerwehreinsatz“. Für viele von uns war dies absolutes Neuland. Tatsächlich erfuhren wir sehr viel über den Lebenszyklus der Tiere und die Arterkennung der gleichen. Abgerundet wurde das ganze durch Fallbeispiele aus dem Feuerwehralltag.

Besonders erfreut waren wir, dass auch Karlsteins Bürgermeister Peter Kress, uns in Hobbach besuchte. Nach dem Abendessen um 18:00 Uhr, führten wir eine Diskussionsrunde über Feuerwehrthemen aber auch sonstige Dinge, das Gemeindegebiet Karlstein betreffend, durch. Jeder hatte hier die Chance, Themen einmal anzusprechen welche ihn beschäftigten und/oder interessieren. Gegen 19:30 Uhr wurde dann die Diskussionsrunde, im gemütlichen „Felsenkeller“ des Anwesens fortgeführt. Bis spät in die Nacht hinein, wurde dann diskutiert und debattiert, gemütlich gegessen und getrunken, was auch zu einem solchen Wochenende dazu gehört. 

Am Sonntagmorgen ging es dann pünktlich um 09:00 Uhr weiter. Alle anwesenden Gruppenführer mussten einfache Kleineinsätze als Planspiel durchführen. Immer wieder interessant waren die Ansätze und Lösungen der Kameraden, aber bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom. Ziel dieser Planspiele waren vor allem die Lösungsansätze, wie die Kameraden die Sache angingen. Der zweite Schwerpunkt hierbei lag, welche Maßnahmen durch externe Kräfte zu leisten sind bzw. welche externen Stellen zumindest informiert werden müssen. Dies alles zu beachten, bedarf schon viel Fachwissen und Erfahrung, welches durch solche Planspiele vermittelt werden soll. 

Ab 11:00 Uhr stellte der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, Thomas Merget, die fertige Ausschreibung des neuen Einsatzleitfahrzeuges ELW 1 vor. Viel Elektronik, viel EDV, viel Technik wird darin enthalten sein. Ein sehr komplexes Fahrzeug mit noch komplexerer Technik, welches für die Zukunft viel Neues bringen wird. Mit etwas Glück wird der ELW 1, am nächsten Führungskräfteseminar 2020, zur Verfügung stehen. 

Der letzte Punkt vor dem Mittagessen, galt der Aussprache. Kommandant Andreas Emge bedankte sich bei allen Teilnehmern für das erfolgreiche und sehr konstruktive Wochenende, am Ende wünscht er allen Kameraden ein schönes Wochenende mit Ihren Liebsten. 

Nach dem Mittagessen erfolgte das Räumen der Zimmer und der Ausbildungsräume, das Gepäck wurde verladen und gemeinsam wurde die Heimfahrt nach Karlstein angetreten. 

Andreas Emge
Kommandant Feuerwehr Gemeinde Karlstein

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Das diesjährige Jugendwartseminar, vom 08.-10.11.2019 im Schullandheim Hobbach, stand ganz im Zeichen der Kommunikation. So informierte am Freitag Tim Dedio über die Nutzung von Instagram, in der Öffentlichkeitsarbeit der Jugendfeuerwehr. Am Samstag stellte Kommunikationstrainer Christian Glas die „Grundlagen der Kommunikation“ dar. So lernten die 22 Jugendwarte und Betreuer aus dem Landkreis Aschaffenburg, unter anderem „die vier Seiten einer Nachricht“ kennen. Des Weiteren zeigten Kreisjugendwart Georg Thoma und sein Stellvertreter Benjamin Weidinger, die Inhalte der bayrischen Jugendleistungsprüfung und des CTIF Wettbewerb auf. Erarbeitet wurden in Kleingruppen Feuerwehrpläne und das Führen einer Lagekarte als Ausbildungsthemen für die Jugendfeuerwehr. Selbstverständlich bestand zwischen den einzelnen Themen und im Abendprogramm, ausreichend Zeit sich zu vernetzen und über die Jugendarbeit der einzelnen Wehren auszutauschen.Hobbach20193web

Zum 32. Mal treffen sich am Freitagabend Jugendwarte und Betreuer aus dem Landkreis Aschaffenburg zum Jugendwartseminar im Landschullandheim Hobbach. Zunächst gilt es sich besser kennen zu lernen. So bekommt jeder Teilnehmer von der Gruppe Eigenschaften, für jeden Buchstaben seines Vornamens zugeordnet. Nach dem gemeinsamen Abendessen stellt Tim Dedio Chancen und Risiken der Plattform Instagram dar. Besonderes Augenmerk liegt hier auf den Bildern, die zwar aussagekräftig und den „Lifestyle Feuerwehr“ vermitteln sollen, aber keinesfalls zu leichtsinnig hochgeladen werden dürfen. Beim Brettspiel Abend im Gewölbekeller gibt es, bei einer Runde „Mensch ärgere Dich nicht!“ und anderen Gesellschaftsspielen, viel Gelächter. Am Samstagmorgen finden sich alle in einem Stuhlkreis rund um Christian Glas ein. Zunächst erläutert er das Eisbergmodell und wie wichtig oder unwichtig ein erster Eindruck ist. Der Kommunikationstrainer zeigt außerdem auf wie eine einfache Aussage z.B. die eines Beifahrers zum Fahrzeuglenker „es ist grün“, auf vier Seiten wahrgenommen werden kann. Während manche hören „gib Gas, ich habe es Eilig“, verstehen andere „du bist ein schlechter Fahrer“. Nach dem Mittagessen behandelt er das "Johari Fenster". Es beschreibt welche Informationen über eine Person, anderen oder sich selbst bekannt sind. Hobbach20196web

Besonders interessant ist dieser Ansatz bei der Begenung mit Mobbing. Hier ist der Anteil an Infromationen über eine Person die andere und sie selbst über sich weis sehr klein. Im Gegensatz dazu ist das Getuschel, also mutwillige Geschichten die andere über sie erzählen, ohne das sie etwas davon weis, sehr groß. Ein weiteres Thema ist das „Aktive Zuhören“. Jeder Gruppenführer, der innerhalb kürzester Zeit, alle Notwendigen Informationen, aus Beteilligten an einer Einsatzstelle herausfinden muss, sollte dsmit vertraut sein. Dazu zählt neben dem Zuhören auch das gezielte Stellen von offenen Fragen (keine „Ja/Nein“-Fragen). Abschließend erläutert er die Notwendigkeit eines Feedbacks und einige Grundregeln dazu. So sollte man immer aus seiner persönlichen Sicht sprechen und keinesfalls Negationen (z.B. „aber“) verwenden. Hobbach20194web

Nach Kaffee und Kuchen geht es nun nach draußen. Hier können sich die Teilnehmer nun einmal selbst an den praktischen Aufgaben der bayerischen Jugendleistungsprüfung probieren. Dazu stellt die Feuerwehr Mespelbrunn-Hessenthal ihr Löschfahrzeug zur Verfügung. Unter den Augen von Kreisjugendwart Georg Thoma und seinem Stellvertreter Benjamin Weidinger werden, unter anderem Schläuche ausgerollt und Knoten angefertigt. Anschließend testet jeder sein Feuerwehrwissen, mit den Fragen aus dem Theorieteil der Abnahme. Lediglich ein Abzeichen gab es für die Teilnehmer, aufgrund der Altersgrenze, nicht. Nach dem Abendessen erarbeiten Kleingruppen die Themen Feuerwehrpläne und Lagekarte als Ausbildungsinhalte für die Jugendfeuerwehr. Bei der Präsentation der Ergebnisse am Sonntag früh zeigt sich, mit ein paar Buntstiften und einem Block, lässt sich sehr einfach eine Übersicht von jeder Einsatzstelle gestalten. Auch durch die Nutzung von Vorlagen kann jeder Feuerwehrmann den Einsatz Mitprotokollieren und die Einsatzleitung unterstützen. Bei größeren und vor allem Unübersichtlichen Objekten ist es ohne Feuerwehrplan sehr schwierig einen ausgelösten Brandmelder zu finden. So wäre es hier für die Jugendarbeit denkbar eine Art Schnitzeljagd zu gestalten. Die Jugendlichen sollen dann mit Hilfe der Laufkarten einzelne „Feuer“ finden. Hobbach2019web

Zum Ausklang des Seminars dankt KBM Thoma allen für die Bereitschaft zur Fortbildung, die guten Gespräche und das motivierte Arbeitsklima. Insbesondere auch den Referenten und dem Team des Schullandheimes, dessen Räumlichkeiten nun schon seit 32 Jahren hierfür genutzt werden.

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gez. Tim Dedio

Heute Vormittag hat sich auf der Staatsstraße 2306 zwischen Geiselbach und der hessischen Landesgrenze in Richtung Gelnhausen auf Höhe des Modellflugplatzes ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Aus bislang ungeklärter Ursache waren ein mit 2 Personen besetzter Pkw und ein ebenfalls mit 2 Personen besetzter Kleintransporter zusammengestoßen. Während die beiden Fahrer bei dem Unfall nur leichte Verletzungen davongetragen hatten, wurden der Beifahrer des Transporters und die Beifahrerin des Pkw in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Die Beifahrerin des Pkw erlitt dabei schwerste Verletzungen. Beide Eingeklemmten und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Die Feuerwehren Geiselbach, Omersbach sowie der zuständige Kreisbrandmeister Norbert Ries wurden um 08.43 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Aufgrund des Schadensausmaßes wurden noch die Feuerwehren Krombach und Westerngrund mit weiterem technischen Gerät nachalarmiert. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurden alle Unfallbeteiligten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Im Anschluss an die Rettungsarbeiten unterstützten die Feuerwehren den Abschleppdienst bei der Bergung der Fahrzeuge und der Reinigung der Straße. Der Rettungsdienst war mit 2 Notärzten, 4 Rettungswägen und einem Einsatzleiter vor Ort. Ein angeforderter Rettungshubschrauber konnte aufgrund der schlechten Wetterbedingungen die Unfallstelle nicht anfliegen. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 5 Fahrzeugen und 35 Kräften unter der Leitung des Geiselbacher Kommandanten Peter Huber im Einsatz. Der Einsatz war gegen 10.30 Uhr beendet.

Einmal im Monat findet bei der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, eine Tagesausbildung statt.  Um 08:45 Uhr treffen sich die Teilnehmer, so dass pünktlich um 09:00 Uhr die Ausbildung beginnen kann. Nach dem Ausbildungsende um 12:00 Uhr, gibt es dann immer noch ein gemeinsames Mittagessen, als amtlich unentgeltliche Verpflegung, für alle Teilnehmer. 

Insgesamt 11 aktive Feuerwehrkräfte, waren heute, Donnerstag, 07.11.2019 zum Thema „Notstromversorgung“, erschienen. Nach einer kurzen Einweisung in die „SER Stromausfall“ der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, ging es danach mit dem TLF 16/24 samt Lichtmastanhänger, dem HLF 20/16 sowie dem WLF-L mit dem AB Transport/Kran, zur Bayernhalle in Karlstein. 

Dort schaute man sich zuerst gemeinsam die Notstromeinspeisevorrichtung sowie die Umschaltstellen in der Unterverteilung an. Es folgte die Aufteilung in zwei Gruppen. Während eine Gruppe die mobile Netzersatzanlage vom WLF-L ablud und betriebsbereit machte, beschäftigte sich die andere Gruppe mit dem Lichtmastanhänger und seinen Besonderheiten. Schwerpunkt beim letzteren war die Inbetriebnahme der mobilen DMO Repeater Station, mit einer Hochantenne auf der Spitze des Lichtmastes. 

Nach dem alle Kabel angeschlossen waren, wurde die Bayernhalle vom Netz genommen und mit Notstrom aus der Netzersatzanlage versorgt. Dies funktionierte soweit auch ohne Probleme. Die Halle konnte mit ihrer gesamten Ausstattung, inkl. voller Beleuchtung und Lüftungsanlage, betrieben werden. Nach kurzem „Notbetrieb“ wurden die Gruppen dann getauscht und der Rückbau aller Gerätschaften eingeleitet. Nach dem wieder alles verladen war, ging es zurück zum Gerätehaus und die Einsatzbereitschaft wurde wiederhergestellt. Pünktlich um 12:00 Uhr war die Ausbildungseinheit erfolgreich abgeschlossen und das Mittagessen wurde serviert.
Andreas Emge, Kdt. FF Karlstein

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Am Samstag, 02.11.2019 haben 54 Feuerwehrleute des Landkreises und der Stadt Aschaffenburg ihre Abschlussprüfung zur modularen Truppausbildung bestanden. Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung haben sie die feuerwehrtechnische Grundausbildung abgeschlossen und die Truppführerqualifikation erworben. Der Abschlussprüfung sind rund 110 Stunden Basis-Ausbildung, eine Zwischenprüfung, ein 2-jähriger Ausbildungs- und Übungsdienst innerhalb der Ortsfeuerwehr und 6 eintägige Zusatzausbildungen vorausgegangen. Hier erlernten sie z.B. den Umgang und die Handhabung verschiedenster feuerwehrtechnischer Geräte wie hydraulischer Spreizer und Schneidgerät, die Vorgehensweise bei Bränden, Rettungstechniken zum Retten verunglückter Personen oder das Aufstellen tragbarer Leitern.
In einer schriftlichen und praktischen Prüfung mussten die Feuerwehrleute den Prüfern zeigen, dass sie auf ihre Aufgaben als Truppführer vorbereitet sind und in der Lage sind Einsatzaufträge des Einheitsführers selbstständig abzuarbeiten.
Die abgeschlossene modulare Truppausbildung berechtigt nun zur Teilnahme an weiterführenden Lehrgängen an den Staatlichen Feuerwehrschulen Bayerns.
Die Teilnehmer kamen aus folgenden Feuerwehren:

Alzenau, Hörstein, Geiselbach, Großostheim, Wenigumstadt, Hösbach, Hösbach-Bhf., Hessenthal, Krombach, Mömbris, Gunzenbach, Schöllkrippen, Sommerkahl/Vormwald, Waldaschaff, Weibersbrunn und Aschaffenburg. Wir bedanken uns bei allen Prüflingen für ihr Engagement und die gezeigten Leistungen und wünschen allen einen stets unfallfreien Einsatzdienst.

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20 Teilnehmer nahmen am MTA-Zusatzmodul "Retten" teil, das dankenswerterweise von der Feuerwehr Sailauf angeboten und durchgeführt wurde. Der Schwerpunkt der Tagesausbildung lag auf der Handhabung tragbarer Leitern. Die Teilnehmer lernten unter anderem wie der Leiterhebel funktioniert und übten auch das Untersetzen von Steckleiterteilen.

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Am heutigen Mittwoch, 30.10.2019 ist in Kleinostheim in der Straße Mainblick eine Garage vollständig ausgebrannt. Die Feuerwehren Kleinostheim und Mainaschaff sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel wurden um 03.06 Uhr zu dem Garagenbrand alarmiert. Zahlreiche Anrufer hatten zuvor bei der Leitstelle einen Vollbrand einer Garage gemeldet.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand die Garage, die in einem Verbund mit weiteren Garagen zusammen stand, lichterloh in Flammen. Das Feuer drohte auf die anderen Garagen und ein Wohnhaus über zu greifen. Es wurden sofort 2 Trupps unter Atemschutz mit 2 C-Rohren zur Brandbekämpfung in der Garage eingesetzt. Weiterhin übernahm ein weiterer Trupp unter Atemschutz die Abschirmung des Wohnhauses. Nach ca. 30 Minuten war das Feuer gelöscht und die Aufräumungsarbeiten konnten beginnen. Die Feuerwehren waren mit 7 Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften unter der Leitung von Kleinostheims stv. Kommandant Torsten Eisert im Einsatz. Ein Rettungswagen stand zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit. Der Einsatz war nach gut zwei Stunden beendet.

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Alle 26 Teilnehmer des MTA-Basismoduls haben am Sonntag, 27.10.19 erfolgreich die Zwischenprüfung abgelegt. Das Basismodul fand bei den Alzenauer Stadtteil-Feuerwehren Hörstein, Michelbach und Wasserlos statt. Herzlichen Dank an die Ausbildungsstandorte und an alle Ausbilder für die Durchführung der Ausbildung.

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Am gestrigen Samstag, 26.10.2019 fand im Gerätehaus der Feuerwehr Gemeinde Karlstein ein ganztägiges Seminar zum Thema Elektromobiltät statt, an dem rund 280 Personen teilgenommen haben. 7 Referenten berichteten in kurzweiligen Fachvorträgen umfassend und informativ über das aktuelle Thema. Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein hatte das Seminar hervorragend organisiert. Nachfolgend ein paar Eindrücke vom Seminar.

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Heute Mittag wurde gegen 14.40 Uhr auf dem Gelände einer Tankstelle in der Aschaffenburger Straße eine Frau unter einem Pkw eingeklemmt. Sie erlitt dabei mittelschwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Aus bislang nicht geklärter Ursache war die Frau im Eingangsbereich des Tankstellengebäudes unter einen rückwärtsfahrenden Pkw geraten und wurde dabei eingeklemmt. Mitarbeiter der Werkstatt versuchten sogleich den Pkw mit einem Wagenheber anzuheben. Die eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Großostheim unterbauten und stabilisierten den Pkw mit Holzkeilen und Unterbaumaterial und zogen die Frau unter dem Pkw hervor. Die Feuerwehr Großostheim war mit 4 Fahrzeugen und 22 Feuerwehrleuten tätig. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und einem Rettungswagen im Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandmeister Udo Schäffer vor Ort. Der Einsatz war nach gut 30 Minuten beendet.

Heute Vormittag brannte in Großostheim auf einem Feld in der Nähe des Pflaumheimer Schützenhauses ein Zuckerrüben-Transportfahrzeug vollständig aus. Der Fahrer hatte den Brand, der wohl aufgrund eines technischen Defektes im Motorraum ausgebrochen war, selbst entdeckt. Er konnte die Maschine unverletzt verlassen und über Notruf 112 die Feuerwehr verständigen. Die Feuerwehr Großostheim wurde gegen 08.18 Uhr zu dem Brand alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Arbeitsmaschine bereits im Vollbrand. Die Erntemaschine konnte mit 2 C-Rohren unter Atemschutz schnell gelöscht werden. An der rund 14 Tonnen schweren Maschine entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden im mittleren 5-stelligen Bereich. Aufgrund der Hitzeentwicklung wurde der Kraftstofftank zerstört und mehrere hundert Liter Dieselöl liefen aus. Aus diesem Grund wurde ein Vertreter vom Sachgebiet Wasser-und Bodenrecht des Landratsamtes Aschaffenburg zur Einsatzstelle gerufen. Das Erdreich wird am morgigen Mittwoch von einer Fachfirma ausgebaggert und fachgerecht entsorgt. Der Einsatz war für die Feuerwehr Großostheim nach gut einer Stunde beendet. Die Feuerwehr war unter der Leitung von Kommandant Thomas Domanig mit 4 Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften im Einsatz. Von der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandmeister Udo Schäffer vor Ort.

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Bilder: Mirko Daniel

Am Sonntag, 13.10.2019 wurde der langjährige Kommandant Stefan Ullrich der Freiwilligen Feuerwehr Markt Großostheim offiziell verabschiedet. Der seit dem 01.10.2019 amtierende Kommandant Dr. Thomas Domanig konnte zahlreiche Gäste zu der Feierstunde begrüßen und willkommen heißen. In seiner Ansprache würdigte er die 18-jährige Amtszeit Ullrichs als Kommandant der größten Feuerwehr im Landkreis Aschaffenburg. Rund 5000 Einsätze habe die Feuerwehr Großostheim in dieser Zeit absolviert. Das Kommandantenamt sei ein „Full-Time-Job“ gewesen, der selten Feierabend zulasse. Ullrich habe die mit dem Amt verbundene große Verantwortung und die Aufgaben mit viel Engagement und Zeiteinsatz 18 Jahre lang gemeistert. Neben den zahlreichen örtlichen Einsätzen hätten auch überörtliche Einsätze z.B. beim Hochwasser in Raguhn, der Schneekatastrophe im Bayerischen Wald, dem Waldbrand im griechischen Olympia oder dem Hochwasser in Passau auf örtlicher Ebene organisiert werden müssen. Weiter seien 12 Fahrzeuge und 9 Abrollbehälter beschafft und in Dienst gestellt, sowie die Feuerwache um 2 Fahrzeughallen erweitert und das Haupthaus renoviert, angebaut und modernisiert worden. Domanig bedankte sich auch bei Ullrichs Ehefrau Petra, die ihren Mann stets unterstützt und die damit verbundenen Entbehrungen tapfer ertragen habe.

Bürgermeister Herbert Jakob dankte Stefan Ullrich für seine 45-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr und seine 18 Jahre als Leiter der Feuerwehr. Tag und Nacht sei er zur Stelle gewesen, wenn es galt anderen zu helfen. Mit seiner Erfahrung, seinem Können, seiner Menschenkenntnis und seinen Managementqualitäten habe er viele schwierige Situationen gemeistert. Hilfe zu organisieren habe er sich zur Lebensaufgabe gemacht. Dabei habe er nie viel Aufhebens um das was geleistet werden musste, gemacht. Seiner Beharrlichkeit sei es zu verdanken, dass die Ausstattung der Feuerwehr Großostheim auf dem technisch neuesten Stand sei.

Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer bedankte sich im Namen des Landkreises für das Engagement Ullrichs. Mit seiner ausgesprochenen Fachkenntnis im Bereich der Fahrzeugtechnik habe er wertvolle Hilfestellung bei der Beschaffung überörtlich notwendiger Fahrzeuge gegeben. Er bat ihn auch weiterhin beratend zur Seite zu stehen.

Die Vertreter der Feuerwehrvereine Großostheim, Pflaumheim und Ringheim überreichten ihrem ehemaligen Kommandanten je einen Gutschein der dortigen Gastronomie und eine Collage mit Bildern seiner Amtszeit. Großostheims Vereinsvorsitzender Michael Reising dankte für die geradlinige Art und das außerordentliche Engagement im Vereinswesen. Der Geehrte seit bei nahezu alle Vorstandschafts- und Ausschusssitzungen anwesend gewesen und habe sich konstruktiv in das Vereinsleben eingebracht. Von der Kinder- und der Jugendfeuerwehr erhielt er ein Bild des aktuellen Nachwuchses.

FFG Verabschiedung 048

v.l. KBR Karl-Heinz Ostheimer, Kdt. Thomas Domanig, Florian Zimmer, 1. Bgm. Herbert Jakob, Stefan Ullrich, Jürgen Klabunde, Michael Reising

Am Donnerstag, 10.10.2019, gegen 09.00 Uhr wurden die Feuerwehren aus Waldaschaff und Bessenbach zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg zwischen der Anschlussstelle Bessenbach und der Kauppenbrücke alarmiert.
Ein 26-jähriger BMW Fahrer war aus ungeklärten Gründen von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich mehrfach überschlagen.
Bereits auf der Anfahrt konnte festgestellt werden, dass sich der Unfall in Fahrtrichtung Frankfurt ereignet haben musste, da auf dieser Fahrbahn kein Verkehr mehr lief. Die Feuerwehr Waldaschaff konnte deshalb direkt über die Behelfsauffahrt an der Kauppenbrücke zur Einsatzstelle auffahren.
Aufgrund des bereits stehenden bzw. langsam fließenden Verkehrs auf beiden Seiten der Autobahn konnte so zeitgleich mit den Rettungsmaßnahmen des Verunfallten begonnen werden.
Eine zufällig vorbeifahrende Rettungswagenbesatzung übernahm zusammen mit einem First-Responder-Team der Feuerwehr Bessenbach die Betreuung des Verletzten.
Parallel dazu wurde von der Feuerwehr Waldaschaff der Brandschutz sichergestellt und mit Kameraden der Feuerwehr Bessenbach die technische Rettung des im Fahrzeug sitzenden, aber nicht eingeklemmten Fahrers eingeleitet. In Absprache mit dem Notarzt, der per Hubschrauber zur Einsatzstelle gebracht wurde, wurde die Rettung durch eine Seitenöffnung des Pkw schonend durchgeführt.
Nach der Befreiung des Verletzten wurde dieser an den Rettungsdienst übergeben und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Würzburg konnte danach wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Durch die Länge der Unfallstelle und mehrere Einschläge des Fahrzeugs in die Böschung, wurde die Fahrbahn über ca. 300 m stark verschmutzt. Diese wurde mit Wasser der Löschfahrzeuge und anschließend mit Kehrmaschinen des Bauhofs, der Autobahnmeisterei und einer Fachfirma gereinigt.
Während dieser Arbeiten konnte der Verkehr auf einer Spur an der Unfallstelle vorbei geführt werden.
KBM Markus Rohmann unterstütze die Feuerwehren als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Außerdem waren 1 Rettungswagen und 1 Rettungshubschrauber im Einsatz.
Der Einsatz endete gegen 12.00 Uhr.
Markus Rohmann, KBM

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Am Mittwoch, 09.10.2019 hat sich am späten Abend auf der Staatsstraße 2443 zwischen Alzenau-Hörstein und Mömbris Hohl ein Verkehrsunfall mit 3 Verletzten ereignet. Aus bislang unbekannter Ursache war gegen 21.25 Uhr ein aus Richtung Hohl kommender Pkw auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geraten und gegen einen entgegenkommenden Pkw geprallt. Einer der beiden Pkw kam an einem Hang zum Stehen und drohte abzurutschen. In den beteiligten Fahrzeugen befanden sich insgesamt 3 Personen, die sich alle bei dem Unfall Verletzungen zugezogen hatten, aber noch selbstständig die Fahrzeuge verlassen konnten.
Die alarmierte Feuerwehr Hörstein, die mit 3 Fahrzeugen und 23 Feuerwehrkräften unter der Leitung von Markus Emge ausgerückt war, sicherte zunächst den am Hang stehenden Pkw mit einer Winde und betreute die Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Weiter wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet und ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen. Die Staatsstraße 2443 musste zeitweise voll gesperrt werden. Der Einsatzleiter wurde von Kreisbrandinspektor Frank Wissel unterstützt. Von Seiten des Rettungsdienstes waren 3 Rettungswagen vor Ort und brachten die 3 Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Der Einsatz war gegen 23.30 Uhr beendet.

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Am Wochenende vom 27.09.19 bis 29.09.19 führte der Ausflug des Kreisfeuerwehrverbandes und der Kreisbrandinspektion nach Ulm und Dinkelsbühl. Auf Einladung von Dominik Allig, dem für uns zuständigen Gebietsvertreter der Magirus GmbH besuchte ein großer Teil der Ausflugsteilnehmer das Magirus-Werk in Ulm. Im „Kompetenzzentrum für Brandschutz“ wurden wir 3 Stunden umfassend und sachkundig über die Fertigung von Drehleitern und sonstigen Feuerwehrfahrzeuge informiert. Ein Dankeschön an Dominik Allig für die Möglichkeit der Betriebsbesichtigung und ein ganz herzlicher Dank an unseren Schatzmeister Robert Etzel für die hervorragende Organisation des Ausfluges.

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