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Am Donnerstag den 28.05.2020 wurden die Feuerwehren Alzenau und Kälberau um 14:28 Uhr zu einem gemeldeten Kellerbrand in das Alzenauer Stadtgebiet alarmiert. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges an der Einsatzstelle war bereits eine Rauchentwicklung aus dem Kellergeschoss erkennbar. Alzenau LF

Sofort ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz (PA) gemäß der Standardeinsatzregel Brand (SER Brand) der Feuerwehr Alzenau mit einem Strahlrohr zur Brandbekämpfung in das Kellergeschoß vor. Ein zweiter Trupp unter PA folgte kurze Zeit später. Um die Rauchausbreitung in die anderen Geschosse zu verhindern wurde am Kellerabgang ein Rauchvorhang gesetzt. 

Die Lokalisierung des Brandherdes gestaltete sich schwierig, da das gesamte Kellergeschoss stark verraucht war und somit nahezu „Null-Sicht“ herrschte. Zur Verbesserung der Sichtverhältnisse wurde ein Überdrucklüfter eingesetzt. Dieser blies den im Keller befindlichen Rauch, durch ein von den Atemschutztrupps geöffnetes Kellerfenster, hinaus. Der Brandherd konnte dadurch zügiger gefunden und das Feuer gelöscht werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Brandgut für die notwendigen Nachlöscharbeiten nach draußen gebracht, sowie das Gebäude intensiv belüftet. Nach gut zwei Stunden war der Einsatz beendet und die eingesetzten Kräfte konnten wieder abrücken.

Text: Benjamin Ritter, FF Alzenau

Donnerstagnacht (14.05.2020) gegen 22:15Uhr wurden die Feuerwehren aus Weibersbrunn und Waldaschaff auf die A3 alarmiert. Ein PKW war zwischen der AS Weibersbrunn und AS Waldaschaff nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich überschlagen. Der Fahrer verletzte sich dabei schwer. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt.

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Die Feuerwehren unterstützten den Rettungsdienst bei der Erstversorgung, sowie dem Transport des Patienten. Außerdem sicherten sie die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher. Einsatzleiter Kommandant Fred Gellner konnte dabei auf drei Fahrzeuge und 15 Feuerwehrleute aus Weibersbrunn, sowie sieben Fahrzeuge und 19 Einsatzkräfte der Feuerwehr Waldaschaff zurückgreifen. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Notarzt und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Einsatzende war gegen 02:00Uhr.

Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Bild: FF Weibersbrunn

Am heutigen 1. Mai konnte Wenigumstadts Feuerwehrkommandant Thomas Otto den beiden Feuerwehrmännern Gerald Gutsfeld und Herbert Geiß zum 50. Dienstjubiläum bei der Feuerwehr Wenigumstadt gratulieren. Beide sind am 01. Mai 1970 als Jugendliche in die Feuerwehr Wenigumstadt eingetreten. Gerald Gutsfeld ist bis heute als Gruppenführer ein Aktivposten in der Wenigumstädter Feuerwehr. Herbert Geiß ist seit Jahrzehnten als Maschinist tätig. Lange Jahre konnten beide zudem als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden. Da beide im kleinsten Großostheimer Ortsteil beschäftigt sind, Gutsfeld als selbstständiger Friseurmeister, Geiß (bis zu seiner Pensionierung) als Kfz-Mechaniker in einer örtlichen Kfz-Werkstatt, waren sie bei nahezu allen Feuerwehreinsätzen in den vergangenen 50 Jahren mit dabei. Eigentlich sollten beide im Rahmen des 125-jährigen Jubiläumsfestes im Juli gebührend geehrt werden. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie wurde das Fest abgesagt. Kdt. Thomas Otto und sein Stellvertreter Andreas Wenzel ließen es sich jedoch nicht nehmen, den beiden Jubilaren am heutigen Vormittag in gebührendem Abstand Danke zu sagen und eine Urkunde und ein Präsent zu überreichen.

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Bild von links: stv. Kdt. Andreas Wenzel, Herbert Geiß, Gerald Gutsfeld, Kdt. Thomas Otto

Schwerste Brandverletzungen hat am heutigen Sonntagmittag der Fahrer eines Lkw erlitten, als das Führerhaus seines Lkw heute Mittag auf der Rastanlage Rohrbrunn aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten ist. Gegen 13.50 Uhr wurden die Feuerwehren Weibersbrunn, Dammbach und Waldaschaff zu einem Lkw-Brand auf der Rastanlage Rohrbrunn alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehren hatten andere Lkw-Fahrer, die durch einen Knall auf den Brand aufmerksam geworden waren, den Schwerverletzten bereits aus seinem Führerhaus herausgezogen. Außerdem hatten Sie das Feuer schon mit Feuerlöschern eingedämmt. Der schwerverletzte Ukrainer hat sein Leben wohl dem beherzten Eingreifen seiner Kollegen zu verdanken, die ihm sogleich zu Hilfe geeilt waren. Das Führerhaus wurde von den Feuerwehrkräften mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und die letzten Glutnester abgelöscht. Aufgrund seiner Verletzungen wurde der Fahrer von einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Die Feuerwehren waren mit 5 Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften tätig. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber im Einsatz. Der Einsatz war gegen 15.30 Uhr beendet.

Einsätze wie dieser zeigen, dass auch in Zeiten der Corona-Krise die Feuerwehren nach wie vor gefordert werden. Die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft hat daher oberste Priorität. Aus diesem Grund liegt unser Augenmerk ganz verstärkt auf dem Eigenschutz der Feuerwehrleute. So haben viele Feuerwehren in Dienstanweisungen geregelt, dass Fahrzeuge nur noch mit einer Mindestmannschaftsstärke ausrücken, die Einsatzkräfte Schutzmasken zu tragen haben und kranke Feuerwehrleute vom Einsatzdienst ausgeschlossen sind. All diese Maßnahmen dienen dem Erhalt der Einsatzbereitschaft, der Sicherstellung des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung und somit dem Schutz unserer Bevölkerung.

Am vergangenen Sonntag, 15.03.2020 wurden die Feuerwehren Kleinostheim und Mainaschaff zu einem Gartenhüttenbrand in die Kleingartenanlage an der Scheblerstraße in Kleinostheim alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte eine starke Verrauchung festgestellt werden. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dasss im überdachten Außenbereich einer Gartenlaube eine Couch und weitere Gegenstände brannten. Der Brand wurde durch zwei Atemschutztrupps mit zwei Strahlrohren bekämpft und erfolgreich gelöscht. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte verhindert werden, dass das Feuer auf die Hütte übergriff. Weiterhin wurde eine Gasflasche aus der Gartenhütte geborgen und vorsorglich gekühlt. Die Feuerwehr Kleinostheim war mit 20 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen und die Feuerwehr Mainaschaff mit 6 Einsatzkräften und einem Fahrzeug vor Ort. Dem Einsatzleiter Thorsten Frank (Kommandant) stand Kreisbrandinspektor Frank Wissel zur Seite. Über die Brandursache und Schadenshöhe können wir keine Angaben machen.
Thorsten Frank, FF Kleinostheim

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Die FEUERWEHR Gemeinde Laufach wurde am 15.März 2020 um 23:39 Uhr zu einem Kellerbrand in die Mainzer Straße im Ortsteil Hain alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr waren zwei Bewohner außerhalb des Gebäudes, zwei weitere Personen, hatten sich auf einem Balkon des Obergeschosses auf der Gebäuderückseite in Sicherheit gebracht. Nach einer umfassenden Erkundung wurde ein Feuer im Keller des Anwesens festgestellt. Das Treppenhaus des Hauses war ebenfalls stark verraucht.
Der Hauseigentümer hatte bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte mit Eigenmaßnahmen das Feuer bereits unter Kontrolle gebracht. Die FEUERWEHR Gemeinde Laufach setzte für die Nachlöscharbeiten drei Trupps unter schwerem Atemschutz ein. Weiter wurde das Gebäude mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Nach erfolgter Druckbelüftung war das Haus rauchfrei und die beiden Personen konnten vom Obergeschoss durch das Treppenhaus nach draußen geleitet werden.
Unter der Leitung von Kommandant Hans-Peter Völker waren 34 Feuerwehrdienstleistende mit 7 Fahrzeugen im Einsatz. Die mitalarmierte Drehleiter der Feuerwehr Hösbach musste nicht ins Einsatzgeschehen eingreifen. Ebenfalls vor Ort waren Kreisbrandmeister Udo Schäffer und der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen.
Nach 90 Minuten konnte das Gebäude wieder dem Eigentümer übergeben werden, danach wurden eine weitere Stunde lang die Fahrzeuge und Geräte wieder einsatzbereit gemacht.
Über Ursache und Schadenshöhe können keine Angaben gemacht werden.
Christian Strecker, FEUERWEHR Gemeinde Laufach

Die Eröffnung der diesjährigen Jahreshauptversammlung der FF Kleinostheim erfolgte durch das Hornistencorps unter der Leitung von Jochen Vongries.
Kommandant Thorsten Frank berichtete über ein bewegtes 2019, geprägt vom Brand des Feuerwehrgerätehauses im Juli. Insgesamt mussten 164 Einsätze abgearbeitet werden. Der Brand des Feuerwehrhauses wird die Wehr auch noch bis 2021 spüren. Die bauliche Sanierung soll zwar in den nächsten Wochen abgeschlossen werden, allerdings zieht sich die Beschaffung eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 und eines neuen Einsatzleitwagen ELW 1 bis ins Jahr 2021.
Bei den weiteren Einsätzen war noch das Unwetter am 18. August herausragend. Auch hier unterstützte die Feuerwehr Kleinostheim im Schadensgebiet bis spät in die Nacht.
Im Bereich Personal wurden im vergangenen Jahr drei Kameraden in den wohlverdienten Feuerwehr-Ruhestand verabschiedet. Aus der Jugendfeuerwehr gab es einen Übertritt zu den Aktiven und es konnten weitere vier Aktive gewonnen werden. Im Bereich der Nachwuchsarbeit berichteten Jugendwart Thomas Apler und der Leiter der Kinderfeuerwehr Christian Kempf über die Tätigkeiten in 2019. auch im technischen Bereich gab es im abgelaufenen Jahr, insbesondere aufgrund des Brandes im Feuerwehrhaus, viel zu erledigen. Hierzu berichteten Lukas Lötterle aus dem Bereich Atemschutz und Volker Geis aus dem Bereich Fahrzeug und Geräte.
Die Vereinsveranstaltungen vielen im Jahr 2019 geringer aus, wobei das traditionelle Maifest am 1. Mai wieder das Highlight war.
Anschließend standen die Neuwahlen der Vereinsführung an. Nachdem im Jahr 1999 Feuerwehrführung und Vereinsführung getrennt wurden und die Kommandanten nicht auch gleichzeitig dem Feuerwehrverein vorstanden, wurde dies mit den diesjährigen Neuwahlen wieder aufgehoben. Leider fanden sich keine Vereinsmitglieder, die Verantwortung tragen wollten. So wurden Kommandant Thorsten Frank und sein Stellvertreter Thorsten Eisert einstimmig zu den Vereinsvorsitzenden gewählt. Ergänzt wird das Duo durch die wieder gewählte Kassenwartin Yvonne Geis.
Bürgermeister Neßwald dankte abschließend den Feuerwehrdienstleistenden für ihr Engagement.
Thorsten Frank, FF Kleinostheim

Am Freitagmorgen erschien die zweite Schulklasse der dritten Jahrgangsstufe zur Brandschutzerziehung. 24 Kinder lauschten den Worten der Ausbilder und ihrer Lehrerin. Von 08:45 Uhr bis 12:00 Uhr waren sie zu Gast im Gerätehaus der Feuerwehr Gemeinde Karlstein.

Für die Aktiven lautete dann am Abend das Ausbildungsthema „Einsatztaktik Schaum“. Hierzu fuhren wir um 19:00 Uhr ab nach Mainaschaff ins dortige Gerätehaus. Seit bereits über 20 Jahren, wird dort unter Leitung des Ausbilders Joachim Taupp, das Thema in Theorie und Praxis, geschult. Hierzu gibt es schon eh und je, eine Miniatur Schaumübungsset des Landkreises bzw. mittlerweile ein weiteres und neueres von der Versicherungskammer Bayern. Eine tolle Ausbildung, in welcher man maßstabsgerecht den Schaumeinsatz auch üben kann. Mit echtem Feuer, mit echtem Schaum, mit echten Problemen, nur halt alles viel, viel kleiner und im Notfall sehr schnell kontrollier-/beherrschbar. Vielen Dank an die Ausbilder aus Mainaschaff und die Teilnehmer aus Karlstein, es wurde dann doch wieder sehr spät, aber es hat sich gelohnt!

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Am Dienstag, 03.03.2020 wurde beim Verlegen eines Glasfaseranschlusses in der Dorfstraße des Geiselbacher Ortsteils Omersbach die dort verlaufende Mitteldruck-Gasleitung beschädigt. Ausströmendes Erdgas sammelte sich im Keller und in den Wohnräumen von zwei Anwesen. Es bestand höchste Explosionsgefahr. Um 16.10 Uhr wurden die Feuerwehren Geiselbach, Omersbach, Krombach und der zuständige Kreisbrandmeister Norbert Ries (Schöllkrippen) alarmiert. Außerdem rückten die FF Alzenau mit einem explosionsgeschützten Be- und Entlüftungsgerät und der KBM Gefahrgut Martin Hock (Großostheim) zur Einsatzstelle aus. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurden die beiden betroffenen Gebäude geräumt und die Stromversorgung abgeschaltet, damit es nicht versehentlich zu einem Zündfunken kommen konnte. Zudem wurden die umliegenden Wohngebäude überprüft und die Anwohner gebeten, vorübergehend zu Bekannten auszuweichen, bis die unmittelbare Gefahr beseitigt ist. Mit zwei Entlüftungsgeräten und einem Überdrucklüfter der Feuerwehren Alzenau und Blankenbach wurden die Gebäude über einen längeren Zeitraum maschinell belüftet. Die Feuerwehren Geiselbach, Omersbach und Krombach stellten den Brandschutz sicher und übernahmen die Absperrung und Regelung des Verkehrs. Durch den Gasversorger konnte um 17.20 Uhr die Schadensstelle freigelegt und provisorisch abgedichtet werden, so dass kein weiteres Gas mehr austreten konnte. Gegen 18.30 Uhr waren die beiden betroffenen Gebäudes soweit belüftet, dass mit den Messgeräten der Feuerwehr und des Gasversorgers keine Gaskonzentrationen mehr festgestellt werden konnten. Die Bewohner durften daraufhin wieder in ihre Häuser zurückkehren und auch der Strom konnte wieder zugeschaltet werden. Die Nachbarfeuerwehren wurden nun aus dem Einsatz herausgelöst und fuhren an ihre jeweiligen Standorte zurück. Die Feuerwehren Omersbach und Geiselbach übernahmen noch die Ausleuchtung der Reparaturarbeiten, die bis in die späten Abendstunden andauerten. Dem Einsatzleiter KBM Ries standen die Feuerwehren Geiselbach, Omersbach, Krombach, Blankenbach und Alzenau mit 8 Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften zur Verfügung. Zudem war noch der Rettungsdienst mit 2 Rettungswägen sowie Kreisbrandmeister Martin Hock vor Ort.

In der Nacht von Montag, 02.03.2020 auf Dienstag, 03.03.2020 wurde die Feuerwehr Goldbach um 01.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Ortsumfahrung der B26, die sogenannte Südspange alarmiert. In der Alarmmeldung wurde ferner eine eingeklemmte Person vermutet.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr befanden sich alle Unfallbeteiligten nicht mehr in ihren Fahrzeugen. Ein 80-jähriger Unfallbeteiligter wurde bereits durch Ersthelfer und die Besatzungen eines Streifenwagens und eines Rettungswagens reanimiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützen bei der Reanimation des Schwerverletzten und der medizinischen Betreuung des zweiten Unfallbeteiligten, stellten den Brandschutz sicher, leuchteten die Unfallstelle aus und sicherten diese ab. Die B26 war ab diesem Zeitpunkt bis zum Einsatzende voll gesperrt.
Die beiden Verletzten wurden dem Rettungsdienst übergeben und in das Aschaffenburger Klinikum eingeliefert. Der Senior verstarb dort im Laufe der Nacht.
Zur Klärung der Unfallursache wurde im weiteren Verlauf ein Sachverständiger hinzugezogen. Zur Unterstützung dessen Arbeiten wurde die Unfallstelle weiter ausgeleuchtet.
Der Einsatzleiter, Goldbachs Kommandant Hermann Sittinger, konnte auf 22 Aktive mit fünf Fahrzeugen zurückgreifen. Unterstützt wurde er von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und einem Einsatzleiter vor Ort.
Einsatzende war um 03.15 Uhr. Zur Unfallursache können wir keine Aussage treffen.

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Am Samstagnachmittag (15.02.2020) wird die Feuerwehr Heinrichsthal gegen 17:00 Uhr zu einem brennenden PKW alarmiert. Schon auf Anfahrt ist eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar. Vor Ort stellt sich jedoch heraus, dass es sich um zwei Mülltonnen im Vollbrand handelt. Das Feuer droht dabei auf einen Stapel Paletten überzugreifen und zieht einen Anhänger in Mitleidenschaft. Verletzt wird niemand.

Sofort geht ein Trupp unter schwerem Atemschutz in den Hinterhof vor, und bringt den Brand schnell unter Kontrolle. Anschließend kühlen sie die umliegenden Gegenstände ab. Kommandant Thilo Happ kann auf 16 Einsatzkräfte und zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Heinrichsthal, 15 Feuerwehrleute und zwei Fahrzeuge aus Heigenbrücken, sowie zehn Mann und zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Jakobsthal zurückgreifen. Unterstützt wird er durch Kreisbrandmeister Marco Eich. Aufgrund der bestätigten Brandmeldung und Nähe zum Gebäude befindet sich zusätzlich die Feuerwehr Schöllkrippen auf Anfahrt. Sie kann diese aber abbrechen. Gegen 18:00 Uhr können alle die Einsatzstelle verlassen.

gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion
Fotos: FF Heinrichsthal

Am Samstag den 15.02.2020 stürzte eine Reiterin im Waldgebiet am Edelbacher Ölberg. Um 15:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren Kleinkahl und Schöllkrippen, die Bergwacht aus Hösbach und der Rettungsdienst alarmiert.

Mit Hilfe von Ersthelfern konnte die Reiterin schließlich gefunden werden. Diese wurde durch die First Responder der Feuerwehr Kleinkahl bis zum Eintreffen des Notarztes versorgt. Danach wurde die Patientin mit einem speziellen, geländegängigen Fahrzeug der Bergwacht aus dem Waldstück zum Rettungswagen verbracht.

Kommandant Ulf Wirzberger wurde von Kreisbrandmeister Norbert Ries, sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst und einem Einsatzleiter der Bergwacht unterstützt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleinkahl war mit drei Fahrzeugen und 14 Feuerwehrdienstleistenden vor Ort, die Feuerwehr Schöllkrippen mit zwei Fahrzeugen und 9 Feuerwehrdienstleistenden. Der Einsatz war nach ca. 2 Stunden beendet.

Zur Unfallursache und Art und Schwere der Verletzungen kann seitens der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

Gez. Tim Bathon
Öffentlichkeitsarbeit
Freiwillige Feuerwehr Kleinkahl

Am Samstag den. 15. Februar 2020 beendeten 25 Teilnehmer von Feuerwehren der Stadt Alzenau ihre Feuerwehr-Grundausbildung. Unter der Leitung von Björn Sticksel (FF Kälberau) fand diese zum dritten Mal als Basismodul zur Modularen Truppausbildung (MTA) statt. Die MTA ist seit wenigen Jahren das neue bayerische Konzept für die Ausbildung angehender Feuerwehrleute. Durch den modularen Aufbau wird praxisgerechter und damit zeitsparender ausgebildet.

Seit Ende September letzten Jahres trafen sich die angehenden Feuerwehrfrauen und -männer jeden Montag und an diversen Samstagen im Feuerwehrgerätehaus Wasserlos, um sich in Theorie und Praxis auf ihre zukünftige Tätigkeit vorzubereiten.

Das Fachreferat Ausbildung entsandte Norbert Hepp und Philip Misterek zur Abnahme der Zwischenprüfung. Sie konnten sich als verantwortlicher Prüfer vom guten Ausbildungsstand der Teilnehmer überzeugen, die ihr Wissen mit sehr guten Ergebnissen unter Beweis stellten.

Am Ende durfte Bürgermeister Dr. Alexander Legler, Norbert Hepp, Philip Misterek und Björn Sticksel den folgenden Neu-Truppmännern und -frauen zu ihrer erfolgreichen Zwischenprüfung gratulieren:

Robin Schmidt und Pascal Wagenknecht (beide Albstadt), Laurin Elsner, Aaron Gollas, Niklas Haas, Bastian Knoth, Lukas Reinhard, Kareem Shehadeh-Rifai und Alina Zeller (alle Alzenau), Markus Debes und Kerstin Igl (beide Hörstein), Sandra Dimaggio und Sascha Kraus (beide Kälberau), Nico Borgner, Lukas Kempf, Michelle Kempf, Paul Keßler und Marius Weinand (alle Michelbach), so wie Gijsbert de Rue, Marius Gollas, Thorsten Kühne, Lukas Meyer, Daniel Reusing, Tim Schlenkrich und Nicola Seipel (alle Wasserlos).

Björn Sticksel

FF Kälberau

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Am 23.01.2020 fand bei FF Mainaschaff die jährliche Dienstversammlung statt. Kommandant Matthias Grimm verwies in seinem Tätigkeitsbericht für das Jahr 2019 auf 189 Einsätze die bewältigt werden mussten. Im einzelnen waren es 36 Brandeinsätze, 102 Einsätze zur technischen Hilfe und 46 First-Responder-Einsätze. Besonders auffällig seien hier die Alarmierungen zu Kinder- und Säuglingsnotfällen. Leider waren 2019 auch wieder 5 Fehlalarmierungen zu verzeichnen.
Bei den 189 Einsätzen wurden vier Personen gerettet, für sieben Personen kam jede Hilfe zu spät. Die Aktiven leisteten 2019 1449 Stunden reine Einsatzzeit! Ungewöhnlich hoch war mit 25 die Anzahl der Einsätze in den Nachbargemeinden. Dies hatte zwei Gründe: Einmal das Unwetterereignis am 18. August 2019 im Bereich Alzenau / Kahl / Karlstein bei dem von der Feuerwehr Mainaschaff 13 Einsatzstellen abgearbeitet wurden. Zum zweiten am 31. Juli der Brand im Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Kleinostheim, der die nachbarliche Unterstützung seitdem nötig werden ließ. Grimm erinnerte auch an einige weitere herausragende Einsätze, die im vergangenen Jahr notwendig waren:
So zum Beispiel der Brand eines Anbaues an einem Wohnhaus am 24. März, im dicht bebauten Ortskern und der Großbrand am 11. Mai im Aschaffenburger Hafengebiet bei dem unter anderem die beiden Boote der Mainaschaffer Wehr gefordert waren.
Am 28. Juli waren nach einem Starkregenereignis um 1.00 Uhr zeitgleich zwei kritische Einsätze zu bewältigen:
In der Johann-Dahlem-Str. konnte sich die Besatzung eines Pkw nach der Überflutung der Straße nicht mehr selbst befreien und wurde mit Hilfe des Flachwasserbootes gerettet und in einem Spielcasino mussten 12 Personen über die Fenster ins Freie gerettet werden, nachdem die Türen wegen der enormen Wassermassen nicht mehr geöffnet werden konnten. Grimm konnte aber auch auf zwei erfolgreich beendete Vermisstensuchen verweisen, bei denen die Personen rechtzeitig gefunden und dem Rettungsdienst übergeben werden konnten.
Im Berichtsjahr waren auch einige größere Übungen im Jahresplan zu verzeichnen. So z.B. eine große Übung am Festplatz und auf dem Main. Hier wurde eine Schiffshavarie angenommen. Die Übung wurde gemeinsam mit den Kameraden vom BRK, der Wasserwacht und der Bergwacht durchgeführt und auch von einem Hubschrauber der Bundeswehr unterstützt.
Die Feuerwehrtätigkeiten wurden von 62 Einsatzkräften, 50 Männer und 12 Frauen, verrichtet. Sechs Mädchen und sechs Jungen sind in der Jugendfeuerwehr. In der Kinderfeuerwehr genießen noch ein Mädchen und neun Jungen die spielerische Hinführung zur Feuerwehr. Der Altersdurchschnitt liegt bei 36 Jahren.
Für diese Einsätze haben sich die Kräfte in verschiedensten Lehrgängen und Seminaren weitergebildet:
Modulare Trupp Ausbildung: Kerstin Bauer, Kathrin Jörg, Julia Männche, Felix Schmitt, Noah Kunkel, Julian Dirnhofer, Max Halbig, Tobias Scheich, Niklas Wollenberg, Marius Wienand
Zugführer: Marian Bauer
Gerätewart: Benjamin Männche
Leiter Atemschutz: Benjamin Männche
Jugendfeuerwehrwart: Milena Wolf
Bootsführer: Christian Dorn
THL Seminar LKW und Busunfälle: Kaleb Kempf
Führerschein CE: Kaleb Kempf
First Responder: Julia Schade, Kerstin Bauer, Felix Schmitt
Bahnerden: Jan Schade, Kaleb Kempf
Atemschutzgeräteträger und CSA-Träger: Julian Dirnhofer, Noah Kunkel, Jan Schade
Türöffnen: Jens Wolff, Daniela Wolff
UBI-Funk: Joachim Taupp
Kommandant Grimm bedankte sich am Ende seiner Rede bei den Partnerinnen und Partner der Wehrleute, die oft die stillen Helden seien, wenn die Partner Hals über Kopf in das Gerätehaus zum Einsatz eilen und alle vorherigen Pläne zunichte gemacht werden.
Über die Jugendfeuerwehr und die Kinderfeuerwehr berichtete Jugendfeuerwehrwartin Milena Wolf. Neben der Teilnahme am Landkreiszeltlager in Hösbach und einer 48-Stunden-Übung hätten die Nachwuchsfeuerwehrleute ein Weihnachtstrucker-Paket gepackt, um einer bedürftigen Familie eine Freude zu bereiten.
Den Dank der Gemeinde für die ständige Einsatzbereitschaft der Aktiven zum Wohle der Bevölkerung überbrachte Bürgermeister Engler. Pfarrer Georg Klar überreichte eine persönliche Spende für die Arbeit in der Kinder- und Jugendfeuerwehr und dankte den Feuerwehrleuten für ihre Arbeit. Kreisbrandmeister Udo Schäffer bedankte sich ebenfalls für die geleistete Arbeit und die Tätigkeiten der Mainaschaffer Wehr, die sowohl örtlich als auch überörtlich getätigt worden seien.
In der darauffolgenden Jahreshauptversammlung des Fördervereins beleuchteten der Vereinsvorsitzende Matthias Zschirpe und Schriftführer Riccardo Martino die verschiedensten Aktivitäten und Veranstaltungen, die im Berichtsjahr 2019 durchgeführt wurden. Aus persönlichen Gründen beendeten der 1.Vorsitzende und die Kassiererin Andrea Grimm ihre Arbeit an der Jahreshauptversammlung.
Die Neuwahlen brachten folgende Ergebnisse: 1. Vorsitzender Robert Dully, stellv. Vorsitzende Kerstin Bauer, Kassier Tim Langrock.

Joachim Taupp
Sachgebiet „Öffentlichkeitsarbeit“

Bild:                 Vorstandschaft 2020:

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v.l.n.r: 1. Vors. Robert Dully, stellv.Vorsitzende Kerstin Bauer, Kassier Tim Langrock, Schriftführer Riccardo Martino, stellv. Kommandant Christoph Schöffel, Kommandant Matthias Grimm

Das Sturmtief Sabine ist in der Nacht von Sonntag, 09.02.20 auf Montag, 10.02.20 auch über den Landkreis Aschaffenburg hinweggezogen. Glücklicherweise war der Sturm nicht so heftig, wie ursprünglich erwartet. Die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt war ab 00.00 Uhr unter der Leitung von Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer mit 20 Personen besetzt. Auch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain hatte ihr Personal verstärkt. Ab 02.00 Uhr liefen die ersten Einsätze bei der Leitstelle ein. In Heinrichsthal, Jakobsthal, Rothenbuch und Laufach gab es Stromausfälle. Ebenfalls stromlos waren Teile von Großostheim das Ringheimer Wohngebiet, sowie die Ortsteile Pflaumheim und Wenigumstadt. Einsatzschwerpunkt für die Feuerwehren war die Beseitigung von umgestürzten Bäumen. So waren die B469 zwischen Großostheim-Mitte und Niedernberg wegen umherfliegender Planen und die B26 zwischen Babenhausen und Stockstadt wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Weiter war die Kreisstraße AB 8 zwischen der B26 und dem Flugplatzkreisel, sowie die Verbindungsstraßen zwischen Unterafferbach und Goldbach und zwischen Geiselbach und Horbach gesperrt. In Heinrichsthal wurde die Telefonleitung von einem umstürzenden Baum abgerissen. Zur Zeit sind noch folgende Straßen gesperrt:

Bundesstraße 26 ab der hessischen Landesgrenze Richtung Babenhausen, die Verbindungsstraße zwischen Unterafferbach und Goldbach, sowie die Verbindungsstraße zwischen Geiselbach und Horbach. Insgesamt hatten die 27 alarmierten Feuerwehren bis gegen 06.30 Uhr 88 Einsätze. Der Strom war in allen Teilen des Landkreises gegen 06.00 Uhr wieder zugeschaltet. Erfahrungsgemäß werden nach Tagesanbruch noch Einsätze dazukommen, da nun weitere Schäden ersichtlich werden. Die Feuerwehren waren mit 352 Einsatzkräften zur Beseitigung der Sturmschäden im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 10 Einsatzkräften vor Ort. Außerdem war ein Fachberater des THW in der Kreiseinsatzzentrale.

Aufgrund des Sturmtiefs „Sabine“, dass in der Nacht von Sonntag, 09.02.2020 auf Montag, 10.02.2020 über den Landkreis Aschaffenburg ziehen wird, haben das zuständige Bayerische Ministerium für Unterricht und Kultus und das Staatliche Schulamt entschieden, dass in Stadt und Landkreis Aschaffenburg am Montag, 10.02.2020 die Schule ausfällt!

Im November 2019 hat ein Polizeibeamter der Polizeiinspektion Aschaffenburg einem Großostheimer Feuerwehrmann das Leben gerettet. Dafür wurde er nun geehrt - zu Recht! Im Namen der Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg danken wir Ihm für sein mutiges und beherztes Eingreifen und wünschen ihm einen unvergesslichen Abend bei der "Fastnacht in Franken" am kommenden Freitag.

Nachstehend die entsprechende Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken:

Polizeibeamter rettet Traktorfahrer das Leben - Lebensretter mit Karten für Fastnacht in Franken überrascht – Goldenes Lebensretterherz überreicht

VEITSHÖCHHEIM, LKR. WÜRZBURG UND GROSSOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. Nachdem Polizeihauptmeister (PHM) Sebastian Grund im November 2019 in seiner Freizeit bei einem schweren Verkehrsunfall Erste Hilfe leistete und einem Traktorfahrer dabei das Leben rettete, überraschte ihn die unterfränkische Polizei und der Bayerische Rundfunk am Freitagvormittag mit einem ganz besonderen Dankeschön. 

Wie bereits berichtet, war an jenem Freitagabend im November 2019 ein 42-jähriger Mercedes-Fahrer aus unklarer Ursache auf einer Staatsstraße bei Großostheim auf einen vor ihm fahrenden Oldtimer-Traktor, Baujahr 1966, aufgefahren. Der Traktor überschlug sich mehrmals und kam letztlich wieder auf den Rädern zum Stehen. Der 27-Jährige wurde vom Sitz des Traktors geschleudert und kam verletzt auf der angrenzenden Wiese zum Liegen. Nachdem der Motor des historischen Gefährts durch den Unfall und Überschlag sich nicht abschaltete, fuhr der Traktor selbständig im Standgas ohne Fahrer auf der Wiese weiter. Hierbei bestand die akute Gefahr, dass dieser den immer noch am Boden liegenden Fahrer überrollt. Der 31-jährige Polizist, PHM Sebastian Grund, Angehöriger der Polizeiinspektion Aschaffenburg, erkannte die Gefahr des selbständigen Traktors, sprang auf diesen auf und konnte ihn gerade noch rechtzeitig stoppen. Hierbei verletzte er sich selbst auch noch leicht.

Mit der Idee, den Lebensretter zu überraschen, kam der Bayerische Rundfunk auf die Pressestelle des Polizeipräsidiums zu und so kam es, dass dem Lebensretter als Anerkennung zwei Karten für die Kult-Veranstaltung „Fastnacht in Franken“ überreicht werden konnten.

Am Freitagvormittag fand die Übergabe der Karten in Veitshöchheim in den Mainfrankensälen statt, wo bereits die Aufbauarbeiten für die Sendung in vollem Gange waren. Im Rahmen der Übergabe der Eintrittskarten auf der Bühne der Halle würdigte auch Polizeipräsident Gerhard Kallert nochmals das vorbildliche Verhalten seines Mitarbeiters. Aus den Händen des Personalratsvorsitzenden Christian Schulz und im Beisein des Personalratskollegen Hubert Froesch erhielt PHM Sebastian Grund das Goldene Lebensretterherz des unterfränkischen Personalrats.

Wir wünschen Sebastian Grund einen ausgelassenen und närrischen Abend bei der Fastnacht in Franken!

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Original-Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken

Am Mittwochabend, 05.02.2020, werden gegen 19:50Uhr die Feuerwehren Geiselbach, Omersbach und Krombach zu einem Verkehrsunfall auf die ST2306 alarmiert. Zwischen Altenhasslau und Geiselbach kommt eine Frau mit ihrem PKW nach rechts von der Straße ab und überschlägt sich. Sie wird schwer verletzt. Glücklicherweise ist sie rechtzeitig aus dem Fahrzeug heraus, bevor dieses Feuer fängt. Sie wird in ein Krankenhaus gebracht. Die Staatsstraße ist während des Einsatzes voll gesperrt.

Unter der Leitung von Kommandant Peter Huber löschen Trupps unter schwerem Atemschutz den im Vollbrand befindlichen PKW ab. Weitere Kräfte kümmern sich um die Verletzte und unterstützen anschließend den Rettungsdienst. Sie leuchten die Unfallstelle aus und leiten den Verkehr weiträumig an der Unfallstelle vorbei. Unterstützt wurde er dabei von Kreisbrandmeister Norbert Ries. Die Feuerwehr Geiselbach rückt mit 14 Feuerwehrmännern und zwei Fahrzeugen aus. Ebenso die Feuerwehr Omersbach, die mit zwölf Mann vor Ort ist. Zusätzlich sind zwei Fahrzeuge und 13 Feuerwehrleute der Feuerwehr Krombach im Einsatz. Von Rettungsdienstlicher Seite sind noch zwei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort. Einsatzende ist gegen 22:10Uhr.

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gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion
Fotos: FF Geiselbach

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Heute Nachmittag gegen 15.45 kam es auf der Kreisstraße AB 5 zwischen der Abzweigung Rothenbuch und Weibersbrunn gleich zu 2 Verkehrsunfällen hintereinander. Auf schneeglatter Fahrbahn sind zwei Fahrzeuge in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen. Ein mit 2 Personen besetzter Kleintransporter prallte dabei zunächst gegen einen Baum und kam danach auf der rechten Fahrzeugseite zum Liegen. Die beiden Insassen erlitten bei dem Aufprall leichte Verletzungen. Ein nachfolgender Pkw-Fahrer hatte mehr Glück, sein Fahrzeug kam lediglich von der Fahrbahn ab und im Wald zum Stehen, der Fahrer blieb unverletzt. Die Feuerwehr Weibersbrunn und Kreisbrandmeister Marco Eich wurden um 15.45 Uhr alarmiert. Nach dem Eintreffen kümmerten sich die Einsatzkräfte um die beiden Leichtverletzten, sicherten die Unfallstelle ab, übernahmen die Verkehrsregelung an der Unfallstelle und stellten den Brandschutz sicher. Die Feuerwehr Weibersbrunn war unter der Leitung von Kommandant Fred Gellner mit 3 Fahrzeugen und 13 Feuerwehrleuten im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und 2 Rettungswägen vor Ort. Der ebenfalls hinzugerufene Kreisbauhof streute die schneeglatte Fahrbahn ab und beseitigte die bei den Unfällen beschädigten Leit- und Warnpfosten. Die Aufräumarbeiten waren gegen 17.00 Uhr beendet.

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