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Alzenau-Hörstein - Die Feuerwehren Hörstein, Wasserlos, Alzenau und Karlstein wurden heute Mittag gegen 13.25 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in die Mömbriser Straße gerufen. Bereits auf Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar und Flammen schlugen aus dem Dach.

Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr im Gebäude. Leider verletzten sich vier Feuerwehrleute im laufenden Einsatzgeschehen. Einer von ihnen so schwer, dass er im Krankenhaus versorgt werden musste. Sofort nach dem Eintreffen begannen die Kräfte mit jeweils zwei Trupps von Innen und Außen mit dem Löschangriff. Parallel dazu wurde eine Drehleiter für einen Angriff von Oben in Stellung gebracht. So konnte das Feuer zwar zügig unter Kontrolle gebracht werden, jedoch gestalteten sich die Nachlöscharbeiten äußerst schwierig. Dazu musste das Dach per Hand abgedeckt und geöffnet werden. Aufgrund der intensiven Rauchentwicklung geschah dies unter schwerem Atemschutz. Es kamen insgesamt 38 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

Des Weiteren musste im Zuge des Feuerwehreinsatzes ein im Arbeitsbereich der Feuerwehr befindliches Hornissennest im Auftrag des Alzenauer Umweltamtes von einer Fachfirma beseitigt werden. Da mehrere Feuerwehren aus dem Bereich Alzenau im Einsatz gebunden waren, ließ Kreisbrandinspektor Frank Wissel einen überörtlichen Löschzug aus Mainaschaff und Stockstadt zur Gebietsabsicherung nachalarmieren. Die Staatsstraße 2443 war während des Einsatzes am Ortsausgang von Hörstein Richtung Hohl voll gesperrt.
Einsatzleiter Kommandant Michael Bott konnte an der Einsatzstelle auf rund 170 Feuerwehrfrauen und Männer aus Hörstein, Wasserlos, Alzenau, Karlstein, Michelbach, Kleinostheim, Großostheim, Albstadt, Gunzenbach und Reichenbach zurückgreifen. Er wurde durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel und Kreisbrandmeister Thorsten Trapp unterstützt.
Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt sowie der Bereitschaft Alzenau und den Helfern vor Ort Hörstein unter der Leitung von Marlon Lückert im Einsatz. Alzenaus 1. Bürgermeister Stefan Noll verschaffte sich vor Ort ebenfalls einen Überblick. Gegen 19.00 Uhr konnten die meisten Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden, das Einsatzende ist noch nicht absehbar.

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Am heutigen Mittwochvormittag hat sich gegen 09.30 Uhr auf der Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen den Anschlussstellen Bessenbach-Waldaschaff und Hösbach, kurz vor der Ausfahrt Hösbach ein Verkehrsunfall mit 2 beteiligten Lkw-Sattelzügen ereignet. Ein Sattelzug musste aufgrund einer Panne auf dem Seitenstreifen halten. Ein nachfolgender Lkw-Fahrer erkannte die Situation offensichtlich zu spät und fuhr auf den Pannen-Lkw auf. Dabei wurden der Sattelauflieger des Pannenfahrzeuges, sowie die Zugmaschine und der Auflieger des Unfallverursachers stark beschädigt. Die beiden Lkw-Fahrer blieben bei dem Unfall unverletzt.
Die Feuerwehren Bessenbach und Waldaschaff sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Markus Rohmann wurden um 09.37 Uhr zu dem Verkehrsunfall alarmiert. Beim Eintreffen bot sich den Einsatzkräften ein auf mehrere 100 Meter verteiltes Trümmerfeld. Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und beseitigten die ersten Trümmerteile. Damit konnte der Verkehr bis zur Bergung der beiden Lkw einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Es kam dennoch zu einem langen Rückstau in Richtung Würzburg. Die beiden Lkw-Fahrer wurden vor Ort vom ebenfalls anwesenden Rettungsdienstpersonal gesichtet, hatten den Unfall jedoch ohne Verletzungen überstanden.
In Absprache mit Polizei und den Bergungsunternehmen wurden an den beiden Lkw beschädigte und lose Teile entfernt, so dass die Sattelzüge notdürftig fahrbar waren und selbstständig unter Polizeibegleitung auf den Parkplatz der Autobahnmeisterei Hösbach fahren konnten. Im Anschluss wurde noch die Fahrbahn gereinigt. Die Feuerwehren Bessenbach und Waldaschaff waren unter der Leitung der Bessenbacher Führungskraft Robert Hepp mit 6 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz war gegen 11.00 Uhr beendet.

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Ein Verkehrsunfall mit 3 beteiligten Pkw hat sich am heutigen Montag gegen 13.30 Uhr auf der Kreisstraße AB 3 kurz vor dem Ortseingang Wenigumstadt ereignet. Ein in Richtung Wenigumstadt fahrender Opel war nach links auf die Gegenfahrbahn geraten, streifte zunächst einen entgegenkommenden Skoda und fuhr anschließend noch gegen einen weiteren entgegenkommenden Pkw Kia. Während der 44-jährige Skoda Fahrer mit dem Schrecken davonkam, wurden sowohl der 23-jährige Kia-Fahrer als auch der 41-jährige Unfallverursacher durch den Aufprall verletzt. Der Kia-Fahrer konnte vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden, der Opel-Fahrer wurde nach einer Erstversorgung in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehren Wenigumstadt und Großostheim sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Markus Rohmann wurden um 13.35 Uhr zu dem Verkehrsunfall alarmiert. Außerdem wurden aufgrund der Meldung, dass es sich um einen Frontalzusammenstoß zwischen mehreren Pkw handelt, der Rettungsdienst mit einem Einsatzleiter, 3 Rettungsfahrzeugen und einem Notarzt zur Einsatzstelle beordert. Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab, kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um die Unfallbeteiligten und banden ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Außerdem musste der Verkehr bis zur Beendigung der Unfallaufnahme und dem Abtransport der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge umgeleitet werden. Der Rettungsdienst war mit 5 Fahrzeugen und 10 Kräften die Feuerwehren mit 5 Fahrzeugen und 22 Feuerwehrleuten vor Ort. Der Einsatz war gegen 15.45 Uhr beendet.

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Heute Vormittag gegen 11.00 Uhr sind die Bremsen eines mit Stückgut und Gefahrgut beladenen Güterzuges aus bislang unbekannter Ursache heiß gelaufen. Dies führte in der Folge zu einer starken Verrauchung am Zug. Der in Richtung Würzburg fahrende Zug wurde vom Lokführer im Bahnhof von Hösbach-Bahnhof gestoppt und zeitgleich über die Notfall-Leitstelle der Bahn AG die Integrierte Leitstelle verständigt. Aufgrund der Meldung „Brand eines mit Gefahrgut beladenen Güterzuges“ wurden daraufhin 9 Feuerwehren und zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes zum vermeintlichen Brandort alarmiert. Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte und ersten Erkundungen konnte dann schnell Entwarnung gegeben werden. Ursache der Rauchentwicklung waren heiß gelaufene Bremsen und dadurch in Brand geratene Kunststoffteile, die bis zum Eintreffen der Feuerwehren jedoch bereits erloschen waren. Von den Feuerwehren wurde umgehend der Brandschutz aufgebaut und sämtliche Räder von Atemschutztrupps mit Wärmebildkameras auf außergewöhnliche Erhitzung kontrolliert. Nach Rücksprache mit dem anwesenden Notfallmanager der Bahn wurde die Einsatzstelle an die Bahn übergeben. Die Einsatzleitung hatte Kreisbrandmeister Markus Rohmann. Die letzten Feuerwehrkräfte konnten gegen 12.30 Uhr die Einsatzstelle verlassen. Die Bahnstrecke in Richtung Würzburg ist aktuell noch gesperrt.

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Am Sonntag, 29.08.21 ist gegen 12.15 Uhr bei widrigen Wetterverhältnissen ein 27-jähriger Radfahrer auf dem Hexenthorn (Mountainbiketrail am Fuße des Hahnenkamms) schwer gestürzt. Daraufhin wurden die Feuerwehr Hörstein, der Rettungsdienst, die Bergwacht und die "Helfer-vor-Ort-Gruppe" des BRK Hörstein durch die Leitstelle Bayerischer Untermain zur Unfallstelle gelotst. Die Einsatzstelle lag im unwegsamen Gelände und war mit dem Rettungswagen und den Feuerwehrfahrzeugen nicht zu erreichen. Das erst in diesem Jahr beschaffte All-Terrain-Vehicle (ATV) der Feuerwehr Hörstein lotste die nachrückenden Kräfte der Bergwacht und das Notarztfahrzeug zu einem Waldweg unterhalb der Unfallstelle. Die restlichen 100 Meter mussten die Helfer schließlich fußläufig zurücklegen. Nach einer Erstversorgung durch die diensthabende Notärztin vor Ort wurde der Schwerverletzte zum Bergwacht-Fahrzeug getragen, mit dem Bergwacht-Fahrzeug zum am Steinbruch wartenden Rettungswagen transportiert und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund des sehr guten Zusammenspiels der anwesenden Einsatzkräfte konnte dem Radfahrer schnellstmöglich geholfen werden. Die Feuerwehr Hörstein war mit drei Fahrzeugen und 15 Kräften unter der Leitung von Markus Emge (stellv. Kommandant der Feuerwehr Hörstein) im Einsatz. Kreisbrandinspektor Frank Wissel unterstützte den Einsatzleiter in der Einsatzführung. Von Seiten des Rettungsdienstes waren eine Notärztin, ein Rettungswagen, die Bergwacht Hösbach sowie die HvO-Gruppe des BRK Hörstein vor Ort.

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Nachdem der zweite Corona-Lockdown die MTA-Abschlussprüfung im Jahr 2020 leider verhindert hatte, gab es in diesem Jahr den zweiten Versuch. Unter der Leitung von Björn Sticksel bereitete sich eine kleine Gruppe von 6 Feuerwehrleuten der Feuerwehren Albstadt, Kälberau und Michelbach auf ihre Abschlussprüfung der Modularen Truppausbildung (MTA) vor. Natürlich alles unter Einhaltung des für die Feuerwehr geltenden Hygienekonzepts.

In der Vergangenheit hatten die Teilnehmer das MTA Grundmodul und die 5, vom Lkr. Aschaffenburg angebotenen Zusatzmodule besucht. Gleichzeitig wurden sie über mindestens ein Jahr vertiefend in der eigenen Feuerwehr ausgebildet, um sich für die Abschlussprüfung zu qualifizieren.

Am Freitag, den 27. August 2021 war der Tag der Abnahme, an dem sie ihr Wissen in einem Theorie-Fragebogen, einer Trupp-Aufgabe und einer Abschlussübung unter Beweis stellen sollten.

Kreisbrandmeister Thilo Happ (Leiter Fachreferat Ausbildung der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg) konnte mit seinen beiden Mitprüfern Marcus Huth (Kommandant FF Michelbach) und Andreas Laumer (Kommandant FF Albstadt) nach erfolgreicher Prüfung die guten Ergebnisse mit der Verleihung der Truppführer-Qualifikation belohnen.

Die drei Feuerwehren freuen sich über die folgenden 6 neuen Truppführer:

Jan Feineis (FF Albstadt), Marcel Dahinten, Merlin Mattes (beide FF Kälberau), Fabian Angerer, Philipp Heinloth und Daniel Menz (alle FF Michelbach).

Björn Sticksel
FF Kälberau

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Stockstadt a. Main. Zu einem Unfall mit einem alleinbeteiligten LKW kam es am Donnerstagmorgen, 19.08.2021, gegen 9:30 Uhr auf der B26. Die Unfallstelle lag ca. 300 Meter vor der Landesgrenze nach Hessen. Ein unbeladener Sattelzug war von der Fahrbahn abgekommen, auf die Böschung geraten und umgestürzt. Der Fahrer wurde verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

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Durch den Unfall wurde der Kraftstofftank des Fahrzeugs beschädigt, Kraftstoff trat aus. Die Feuerwehr Stockstadt hat den austretenden Kraftstoff aufgefangen und den Tank notfallmäßig abgedichtet. Es wurden Vorbereitungen zum Abpumpen getroffen, was aber nicht mehr durchgeführt werden musste.Durch den Unfall war die B26 zwischen B469 und Babenhausen voll gesperrt. Die Feuerwehr unterstütze die Polizei bei der Verkehrslenkung. Gegen 11:15 Uhr wurde die Unfallstelle an die Polizei und ein Bergungsunternehmen übergeben. Die Feuerwehr Stockstadt war unter Einsatzleiter und Kommandant Frank Bott mit 17 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen an der Unfallstelle.

Text Und Bilder: Armin Lerch, FF Stockstadt

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„Hallo Sie! Ja genau Du! Willst du bei der Feuerwehr mitmachen?“ Das eine solche Ansprache bei der Mitgliedergewinnung sicherlich von wenig Erfolg gekürt ist, dürfte jedem klar sein. Doch wie geht es besser? Wie komme ich ins Gespräch, ohne direkt mit der Tür ins Haus zu fallen? Was für Zielgruppen gibt es? Was machen die anderen so? Kurzum, wie finde ich neue Mitglieder für die Feuerwehr und wie halte ich meine Mitglieder „bei der Stange“. Das waren in der vergangenen Woche (09.-11.08.2021) jeweils am Montag, Dienstag und Mittwoch die Themen beim Workshop Mitgliedergewinnung des LFV Bayern. Durchgeführt wurde sie von der bayrischen Akademie für Verwaltungs-Management und finanziert durch das bayrische Innenministerium. So nahmen hier insgesamt 20 Kommandanten, Vorstände und Funktionsträger aus den Feuerwehren am bayrischen Untermain die Möglichkeit wahr, sich fortzubilden.

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Was zunächst sehr theoretisch klingt wurde recht schnell sehr praktisch. Nach einer kurzen Einführung in die wesentlichen Inhalte aus den Rhetorik Lehrvideos (https://t1p.de/bac4), lernten sich die Teilnehmer zunächst einmal kennen. Insbesondere im Soziogramm war es interessant zu sehen, wie nah doch manche Teilnehmer (sowohl räumlich als auch Interessenbezogen) beieinander lagen und nichts voneinander wussten. Anschließend gab es eine Bestandsaufnahme, um einen Überblick zu bekommen, wo genau es bei der Mitgliedergewinnung hakt, oder es eventuell schon richtig gute Konzepte gibt. Insbesondere der Bereich Website und Social Media, sowie Pressearbeit wurde bei einigen Wehren als Schwäche genannt. Aktionstage dagegen wurden allgemeinhin als sehr gut und effektiv befunden. Mit diesem Überblick wurden Zielgruppen definiert, also welche Gruppen später angesprochen und letztlich für die Feuerwehr gewonnen werden sollen. Dazu nutzt man die sogenannte Persona Übung.

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Hierbei listet man alle relevanten Informationen zu einer Gruppe auf, um sich besser in sie hineinversetzen zu können. So spielt es später beim Maßnahmenplan schließlich eine Rolle, wo man bestimmte Interessenten überhaupt antreffen kann und wodurch sie eventuell bereits Bezug zur Feuerwehr haben könnten. Mit diesem Wissen ging es dann im Brainstorming darum gezielte Aktionen auszuarbeiten, um Mitglieder zu werben. Das Arbeiten wurde nur durch die gemeinsame Mittagspause unterbrochen. Hier hatten die Teilnehmer selbstverständlich ausreichend Zeit sich auszutauschen und auch von gelungen Aktionen zu berichten. Anschließend wurde in verschiedenen Rollenspielen dann die direkte Ansprache geübt. Schließlich macht es einen Unterschied, ob man eine 14-jährige Schülerin oder einen 30-jährigen Familienvater für das Hobby begeistern möchte. Die intensiven Trainings, führten teilweise zu sehr lustigen Schauspielstücken, sodass es auch was zu lachen gab. Abschließend erhielt Dozentin Regina Bühne ein durchweg sehr positives Feedback von den Teilnehmern und entließ sie am Spätnachmittag in den Feierabend.

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Alle Ergebnisse als Fotoprotokoll, sowie einige Impressionen aus den einzelnen Seminaren findet ihr unter:
https://www.dropbox.com/sh/of60ktn7ewa9vbi/AABYc5ZNTIOVmKG0-ajolQV2a?dl=0

Mömbris, OT Gunzenbach Am Mittwochmorgen (18.08.2021) gegen 8:15 Uhr wurden die freiwilligen Feuerwehren Gunzenbach, Hohl, Mömbris, Rothengrund und Schimborn zu einem Brand in die Hörsteiner Straße nach Gunzenbach gerufen. Vor Ort brannte eine Elektroverteilung auf dem Dachboden. Diese wurde zügig durch die Feuerwehr gelöscht, sodass eine weitere Ausbreitung auf das Dach des Anwesens verhindert werden konnte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Bei Eintreffen war das Gebäude bereits geräumt. So konnten die ersten Kräfte direkt unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vorgehen. Sie meldeten nach kurzer Zeit den Löscherfolg. So konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl durch den Einsatz der Feuerwehr verhindert werden. Vorsorglich wurden dann noch das Dach sowie angrenzende Räumlichkeiten mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Ebenso stellte ein Elektriker auf der Etage den Strom ab, um ein Wiederentzünden zu verhindern. Die insgesamt 32 Feuerwehrfrauen und -männer wurden durch Einsatzleiter Kommandant Helmuth Stenger koordiniert. Kreisbrandmeister Thorsten Trapp unterstützte ihn. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Bürgermeister Felix Wissel machte sich ebenfalls ein Bild von der Lage. Einsatzende war gegen 10:00Uhr.

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Leider machte auch dieses Jahr die Corona Pandemie dem eigentlich alljährlichen Zeltlager der Jugendfeuerwehren einen Strich durch die Rechnung. Doch damit die Sommerferien nicht ganz „Feuerwehrfrei“ stattfinden, fand am Samstag (14.08.2021) ein Aktionstag statt. Hier konnten sich die Jugendfeuerwehren im Vorfeld für drei Ausflugsziele anmelden und sie dann je nach Regelungen der Veranstalter mit anderen Wehren besuchen. So standen der Kletterwald Spessart Heigenbrücken, adventure Mini Golf Alzenau und die Trampolinhalle airbase Hösbach zur Auswahl.

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So mussten die Jugendfeuerwehren nur noch hinfahren, Gurte anlegen und dann ging es schon ab in luftige Höhen. Also zumindest für die schwindelfreien Jugendlichen, oder die die sich überwinden konnten. Ansonsten standen hier noch zwei niedrigere Kletterrouten zur Verfügung. Wer nicht unbedingt in den Baumwipfeln rumturnen wollte, konnte sich selbst in der Trampolinhalle in nicht ganz so luftige Höhen katapultieren. Insbesondere das die einzelnen Gruppen die 60 Trampoline und Attraktionen in der Halle jeweils ganz für sich hatten, machte dieses Ziel attraktiv.WhatsApp Image 2021 08 15 at 13.23.48

Wer bei dem schönen Wetter lieber draußen und bodengebunden aktiv werden wollte, war mit dem adventure Minigolf richtig bedient. Auf dem 18 Loch Feld konnten sich die „Nachwuchs Tiger Woods“ beweisen. Am Ende des Tages grillten die meisten Gruppen dann noch in Eigenregie an Ihren Gerätehäusern und hatten so zumindest etwas „Zeltlager-feeling“. Die einzelnen Eintrittspreise wurden durch die Kreisjugendfeuerwehr subventioniert.

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Die Gemeinde Mainsachaff spendete ihr altes TLF 16/24 - Tr., das demnächst eh veräußert werden sollte nach Bad Neuenahr - Ahrweiler. Da dort das Hydranten und Trinkwassernetz weiterhin zerstört sind, soll es in der Stadt nun für den Grundschutz eingesetzt werden. Mit dem Fahrzeug wurden auch Geräte der Feuerwehren Stockstadt und Laufach mit in das Krisengebiet genommen.

Auf dem Bild von links nach rechts: Mainaschaffs Kommandant Christoph Schöffel, erster Beigeordneter der Stadt Ahrweiler Peter Diewald, Mainaschaffs erster Bürgermeister Moritz Sammer, Stadtwehrleiter Bad Neuenahr Marcus Mandt

Foto: FF Mainaschaff

Bessenbach Donnerstagmittag (12.08.2021) wurden die freiwilligen Feuerwehren Bessenbach und Waldaschaff zu einer eingeklemmten Person in einen Industriebetrieb nach Bessenbach gerufen. Ein Mitarbeiter wurde von einem Förderzug erfasst und in einer Anlage eingeklemmt. Kollegen konnten ihn händisch befreien und versorgten in vor Ort. Die Feuerwehr musste ihn dann jedoch mit vereinten Kräften aus der Maschine tragen. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus geflogen.

Glücklicherweise bemerkten Kollegen den Unfall rechtzeitig und drückten sofort den Not-Aus, sodass sie ihn noch händisch aus der Klemme befreien konnten. Die betrieblichen Ersthelfer versorgten den Verunfallten bis zum Eintreffen der Feuerwehr. Die Schwierigkeit bestand nun darin, den schwer verletzten Arbeiter auf einer Trage durch die etwa zwei Stockwerke hohe Maschine ins Freie zu bringen. Dank der fachmännischen Unterstützung der Anlagenverantwortlichen gelang die Rettung trotz der schmalen Wartungsgänge zügig. Neben den engen Platzverhältnissen in der Anlage, bereiteten auch die warmen Temperaturen den Rettern Schwierigkeiten. Die insgesamt 25 Feuerwehrfrauen und -männer aus Bessenbach und Waldaschaff wurden von Einsatzleiter Kommandant Martin Gadau koordiniert. Ihn unterstützte Kreisbrandmeister Marco Eich. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Notarzt und einem Hubschrauber im Einsatz.

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Goldbach Am Donnerstagmittag (12.08.2021) wurden die Feuerwehren Goldbach und Hösbach zu einem Brand mit mehreren betroffenen Personen in die Winzerstraße nach Goldbach gerufen. Vor Ort stellte es sich als Elektrobrand in einem an die Garage angebauten Technikraum heraus, den die Feuerwehr schnell löschte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Bereits auf Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten Nachbarn den Bewohnern vorsorglich aus dem Einfamilienhaus geholfen und starteten erste Löschversuche. Durch den beherzten Einsatz von Feuerlöscher und Gartenschlauch konnten sie so eine weiter Ausbreitung verhindern. Die Feuerwehr ging unter schwerem Atemschutz in den Anbau vor und konnte nach kurzer Zeit „Feuer aus“ melden. Um ein erneutes Entzünden zu verhindern, wurde dort der Strom abgestellt. Abschließend belüfteten die Kräfte den Raum und kontrollierten noch das Haus und die Garage. Beides blieb rauchfrei, sodass die Bewohner wieder ins Gebäude zurückkehren konnten. Einsatzleiter Kommandant Max Asmar konnte auf insgesamt 34 Feuerwehrfrauen und -männer zurückgreifen. Unterstützt wurde er durch Kreisbrandmeister Markus Rohmann. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Ebenfalls ein Bild von der Lage machte sich Goldbachs Bürgermeisterin Sandra Rußmann.

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Samstagvormittag (07.08.2021) legten insgesamt acht Feuerwehranwärter:innen in Dammbach die Zwischenprüfung der MTA ab. Damit haben sie den ersten Schritt, der im Juli letzten Jahres begonnen Grundausbildung, hinter sich. Nun folgen in den nächsten zwei Jahren die Zusatzmodule und natürlich der regelmäßige Übungsdienst in der eigenen Wehr, sowie eine Abschlussprüfung.

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Nach der Abnahme der Zwischenprüfung durch KBM Thilo Happ und KBM Marco Eich, gratulierte neben ihnen auch Bürgermeisterin Waltraud Amrhein. Kommandant Florian Feser hieß die Gruppe, größtenteils Quereinsteiger, herzlich Willkommen und dankte den Ausbildern. Der Lehrgang wurde durch sie innerhalb der Wehr selbst organisiert. Als Besonderheit wurde dabei auf Wochenendausbildungen verzichtet und die Blöcke größtenteils unter der Woche abgehalten. Während der Lockdowns wurden die Theorie Einheiten online abgehalten, sodass es dadurch kaum zu Verzögerungen kam.

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Von Freitag, 06.08.2021 bis voraussichtlich Sonntag, 15.08.2021 werden Führungskräfte der Feuerwehren von Stadt und Landkreis Aschaffenburg die Führung des Ölwehrkontingentes Bayern übernehmen. Die Führungsstaffel unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann löst dort die Führungsmannschaft der Staatl. Feuerwehrschule Würzburg ab, die bislang den Einsatz des Ölwehrkontingentes Bayern geführt haben. Die Kontingentführung wurde vom Bayer. Staatsministerium des Innern über die Regierung von Unterfranken angefordert.

Neben dem Kontingentführer KBI Otto Hofmann, fährt als Stellvertreter Markus Madre von der FF Aschaffenburg mit. Zur Führungsebene gehört weiter Kreisbrandmeister Oliver Jäger. Den 3 Führungskräften stehen noch 3 Führungsgehilfen der Feuerwehr Mömbris zur Seite, die mit dem landkreiseigenen ELW 2 in das Katastrophengebiet im Raum Ahrweiler mit ausrücken.

Die Feuerwehrleute werden gegen 13.00 Uhr Richtung Ahrweiler aufbrechen und am Nachmittag in die Lage und den Einsatzauftrag eingewiesen.

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Am Mittwochnachmittag, 04.08.2021 gegen 17.00 Uhr stand auf der Bundesautobahn 3 zwischen den Anschlussstellen Bessenbach/Waldaschaff und Weibersbrunn in Fahrtrichtung Würzburg ein mit Klein-Baggern beladener Sattelzug in Vollbrand. Die Feuerwehren Waldaschaff, Bessenbach sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 16.49 Uhr zu einem Motorbrand eines Lkw alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits auf die komplette Zugmaschine des Sattelzuges übergegriffen. Der Fahrer konnte sein Fahrzeug glücklicherweise unverletzt verlassen. Ein zufällig vorbeifahrendes Fahrzeug des THW sicherte die Einsatzstelle bis zum Eintreffen der Feuerwehren ab. Der Brand konnte durch 2 Atemschutztrupps mit 2 C-Rohren rasch gelöscht werden. Aufgrund der Hitzeentwicklung wurden auch der Sattelauflieger und einer der Kraftstofftanks beschädigt. Der Dieselkraftstoff musste daher von den Einsatzkräften umgepumpt werden. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Würzburg während der Löscharbeiten für rund eine Stunde komplett gesperrt. Im weiteren Verlauf konnten dann wieder zwei Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben werden. Der ausgebrannte Lkw wurde von einem Abschleppunternehmen abgeschleppt. Die Feuerwehren Waldaschaff und Bessenbach waren mit 30 Feuerwehrleuten und 7 Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz war gegen 18.30 Uhr beendet.

Der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg e.V. beschaffte vor Kurzem zwei Löschfahrzeuge zur Nachwuchsgewinnung für die jüngsten feuerwehrinteressierten Kinder. Die Beschaffung wurde über die Fa. Kunzmann in Stockstadt abgewickelt und die Kosten beliefen sich auf rund 500 Euro. Benutzt werden können die Elektrofahrzeuge bis zu einem Alter von ca. sechs Jahren. Zur Ausstattung gehören ein Blinklichtbalken mit Einsatzhorn, verschiedene Musiktitel, eine Hupe und eine Beleuchtung vorne und hinten. Um eine „effektive Brandbekämpfung“ durchführen zu können, gehört zur Beladung außerdem eine Handpumpspritze mit Wasserbehälter. Fahren können die Kinder entweder selbst über Pedale und Lenkrad, oder die Steuerung erfolgt bei ganz kleinen Kindern durch einen Erwachsenen über eine Funkfernbedienung.

Die beiden Fahrzeuge sind auf der Feuerwache Großostheim stationiert und können von den Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg für Veranstaltungen, insbesondere für die Zielgruppe Kinder/Familien ausgeliehen werden. Ansprechpartner ist Kreisbrandmeister Volker Hock.
Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat in Abstimmung mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern zudem für jeden Regierungsbezirk eine Hüpfburg in auffälligem Feuerwehrdesign und für jeden Bezirksfeuerwehrverband zwei Mini-Feuerwehrautos beschafft, die den Feuerwehren ebenfalls für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Die unterfränkische Ausstattung ist im Atemschutzzentrum des Landkreises Bad Kissingen gelagert und kann von dort abgerufen werden.

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Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag (31.07.2021) gegen 1:30Uhr wurden die freiwilligen Feuerwehren Geiselbach und Omersbach zur Vermisstensuche alarmiert. Ein 14-jähriges Mädchen wurde seit Nachmittag vermisst. Zur Unterstützung der Suche kamen noch in der Nacht die freiwillige Feuerwehr aus Hofstädten, geländegängige Fahrzeuge aus den Wehren Kahl und Hörstein, sowie die Drohne mit Wärmebild aus Karlstein hinzu. In den frühen Morgenstunden wurde die Suche gegen 6:00Uhr schließlich unterbrochen. 

Am Samstagnachmittag gegen 15:00Uhr sammelten sich die Kräfte erneut in Geiselbach. Diesmal wurde die Suche umfangreicher angelegt, um den vermuteten letzten Aufenthaltsbereich zwischen Geiselbach, Hofstädten und Omersbach intensiv abzusuchen. So unterstützen zusätzlich die freiwilligen Feuerwehren aus Krombach, Mömbris, Blankenbach, Westerngrund, Schneppenbach und Schöllkrippen die Suche. Außerdem sorgten die Feuerwehren Hohl, Reichenbach und Gunzenbach für die Verpflegung der Einsatzkräfte. Die insgesamt 280 Feuerwehrfrauen und -männer wurden unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Frank Wissel, durch Geiselbachs Kommandant Peter Huber und Kreisbrandmeister Jörg Klingmann koordiniert. Des Weiteren waren noch ca. 80 Kräfte des Rettungsdienstes aus dem gesamten Umland, darunter insbesondere Staffeln mit Rettungshunden, Motorrädern und die Bergwacht im Einsatz. Gegen 19:00Uhr wurde die Suche durch die Feuerwehrkräfte abgebrochen, die Polizei sucht jedoch weiterhin nach dem Mädchen. Sie hoffen dabei insbesondere auch auf die Mithilfe durch die Bevölkerung.WhatsApp Image 2021 07 31 at 21.52.48

Am Donnerstag, 29.07.2021 haben der Großostheimer Kommandant Alan Friedreich und der Wenigumstädter Kommandant Thomas Otto das bisherige Mehrzweckfahrzeug (MZF) der Feuerwehr Wenigumstadt der von der Flutwelle stark betroffenen Feuerwehr Bad Neuenahr-Ahrweiler kostenlos übereignet. Das MZF, Baujahr 1998 soll den dortigen Feuerwehrleuten noch einige Zeit wertvolle Dienste leisten. Kdt. Alan Friedreich hatte während des Kontingenteinsatzes erfahren, dass ein derartiges Fahrzeug dringend benötigt werde. Kurzerhand nahm er Kontakt mit dem. 1. Bürgermeister Herbert Jakob auf, der die Überlassung befürwortete und gleich grünes Licht gab. Mit Indienststellung des neuen Mannschaftstransportwagens der FF Wenigumstadt am gestrigen Mittwoch, stand einer sofortigen Übergabe nichts mehr im Wege. Die Feuerwehr Bad Neuenahr-Ahrweiler mit rund 195 Feuerwehrkräften hat insgesamt 7 Standorte, davon 3 Feuerwehrstützpunkte. Das Erdgeschoss des erst im März fertiggestellten Stützpunktes im Stadtteil Heimersheim wurde vollständig geflutet und ist nicht mehr nutzbar. Noch schlimmer erwischte es den Stützpunkt in Ahrweiler. Das Gebäude musste wegen Einsturzgefahr teilweise abgerissen werden, die dort untergebrachte Atemschutzwerkstatt wurde vollständig zerstört. Lediglich der 3. Stützpunkt in Bad Neuenahr war nur leicht betroffen. Wehrleiter Marcus Mandt und sein Stellvertreter Rolf Seeliger von der Feuerwehr Bad Neuenahr-Ahrweiler nahmen das Fahrzeug dankend entgegen. Es soll dort vor allem für den Personaltransport eingesetzt werden.

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von links: stv. Wehrleiter Rolf Seeliger, Wehrleiter Marcus Mandt, Kdt. Thomas Otto, Kdt. Alan Friedreich

Auch am heutigen Donnerstag, 29.07.2021 waren unsere drei Wechselladerfahrzeuge wieder seit den Morgenstunden im Einsatz. Unmittelbar an der Altstadtmauer von Ahrweiler werden die Fahrzeuge von einem Bagger mit Müll beladen und fahren die Ladung zur weiteren Verwertung auf eine Deponie ins rund 22 km entfernte Niederzissen. Währenddessen gehen die Aufräumarbeiten in Ahrweiler unentwegt weiter. Viele Freiwillige Helfer, aber auch Feuerwehren, THW, Bundeswehr und Hilfsdienste helfen tatkräftig den betroffenen Anwohnern. Abschleppdienste entfernen zahllose zerstörte Pkw aus der Stadt. Nach derzeitigen Erkenntnissen sollen ca. 3.500 Pkw durch die Flutwelle beschädigt worden sein. Nachdem immer mehr Fuhrunternehmen mit großen Sattelzügen den Mülltransport übernehmen, werden unsere Einsatzkräfte am morgigen Freitag nach Hause zurückfahren.

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