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Am 14.10.2018 war es endlich soweit. Neun Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Steinbach legten ihr Leistungsabzeichen ab. Schon Anfang des Jahres eingeplant, wurde zusätzlich zu den Übungen immer wieder mal geübt. Doch intensiv erst in den letzten Wochen vor der Abnahme.

Nach dem eine feste Gruppe zusammengestellt war, wurde in Erwägung gezogen an der „Badstube“ zu üben und somit das Löschwasser aus dem Teich zu entnehmen. Doch schnell stellte sich heraus, dass dies zur reinen Schlammschlacht werden würde. Somit wurde das Neubaugebiet Am Klinger ausgewählt. Einfach den Platz nehmen wie beim letzten Mal war gar nicht so einfach, da das letzte Leistungsabzeichen in den 70er Jahren in Steinbach abgenommen wurde.

Die Gruppe der FF Steinbach nahm das Abzeichen sehr ernst und konnte meist vollständig üben, wobei hin und wieder allerdings ein anderer Aktiver aushelfen musste. Hierfür vielen Dank für die meist sehr kurzfristige Hilfe.

Trotz der Übungen wurde bei der Abnahme allerdings die Höchstzeit knapp überschritten. Doch es darf am gleichen Tag noch einmal wiederholt werden. Bei dem zweiten Versuch verlief dann alles einwandfrei und die Gruppe erledigte das Löschziel in ihrer Bestzeit.

Die Gruppe an sich legte das Leistungsabzeichen in der Stufe I „Bronze“ ab. Außer Sven Geis als Gruppenführer der schon die Stufe II ablegen durfte, da er vor drei Jahren mit einigen anderen Kameraden aus Steinbach bei der FF Johannesberg die Stufe I ablegte. Am Leistungsabzeichen nahmen Marco Maidhof, Niklas Kehrer, Astrid Ostendorf, Giuseppe Ignone, Dieter Roznersky, Stefan Wagner-Geuder, Matthias Jakait und Toni Babilon teil. Alle machten ihre Aufgabe sehr gut und somit wurde das Leistungsabzeichen mit insgesamt 2 Fehlerpunkten abgeschlossen. Es dürfen sich max. 25 Fehlerpunkte ergeben. Besonders erwähnenswert ist Stefan Wagner-Geuder, der in derselben Woche ebenfalls seinen Maschinisten-Lehrgang bei der FF Aschaffenburg erfolgreich absolvierte. Weiterhin auch zu erwähnen ist Matthias Jakait, der erst kurz davor zur Feuerwehr kam und wegen einer Verletzung einer Kameradin ausgeholfen hat.

Bei der Abnahme waren unter den Zuschauern auch Bürgermeister Peter Zenglein, der trotz vollem Terminkalender am Tag der Landtagswahl es sich nicht nehmen ließ dabei zu sein. Ebenfalls anwesend war Anton „Toni“ Hofmann als ehem. Kommandant, Schiedsrichter und Kreisbrandmeister.

Es kommt auf jeden einzelnen drauf an, entweder alle schaffen die Prüfung oder niemand. Das ist einer der Hauptgründe für die Abnahme des Leistungsabzeichen da es den Zusammenhalt stärkt.

Das Leistungsabzeichen wurde durch die Schiedsrichter Peter Kernhof, Norbert Hepp und Lukas Kehrer abgenommen.

Lukas Kehrer Kommandant, FF Steinbach

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Am Samstag, den 06. Oktober 2018 unternahm der Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Markt Großostheim einen Ausflug zum Deutschen Feuerwehrmuseum nach Fulda. Insgesamt 40 Personen, davon 14 Kinderfeuerwehrkinder, 17 Jugendliche und 9 Betreuerinnen und Betreuer fanden sich pünktlich um 10:00 Uhr an der Feuerwache ein und der Bus konnte seine Fahrt beginnen. Nach rund eineinhalb Stunden trafen wir am Feuerwehrmuseum ein. Da wir uns für zwölf Uhr angemeldet hatten, nutzten wir die verbleibende Zeit um ein paar Erinnerungsfotos zu machen. Gegen dreiviertel Zwölf begrüßten uns zwei Museumsführer und wir teilten uns in zwei Gruppen auf. In dem nun rund zweistündigen Rundgang durch das Museum konnten viele Exponate aus der Anfangszeit des Feuerlöschwesens bis hin zu neueren Fahrzeugen und Geräten bestaunt werden. Viele interessante Informationen und so manche Geschichte, welche hinter dem einen oder anderen Gerät steckte, wurden uns fachmännisch erläutert. Zum Ende der Führung trugen wir uns ins Gästebuch des Deutschen Feuerwehrmuseums ein. Bei der anschließenden Heimfahrt machten wir noch einen Halt bei einem sehr bekannten Schnellrestaurant wo sich alle stärken konnten. Alles in allem war es ein toller Ausflug. Ein großes Lob an die Kinder und Jugendlichen unserer Feuerwehr für die gute Laune und euer gutes Verhalten während des ganzen Tages!
Volker Hock

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Am Samstag, den 13.10.2018 konnten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff die Segnung und die anschließende Taufe des neuen Mehrzweckbootes feiern.
Kommandant Matthias Grimm begrüße alle Gäste, darunter besonders die evangelische Pfarrerin Katharina Wagner, den katholischen Pfarrer und Feuerwehrkameraden Georg Klar, 1. Bürgermeister Horst Engler, die Vertreter des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung, die Vertreter der Feuerwehren aus Aschaffenburg, Kleinostheim und Stockstadt sowie die Abordnungen der BRK-Bereitschaft Mainaschaff und der Wasserwacht Mainparksee.
Ganz besonders erfreut war Kdt. Grimm über die Anwesenheit von Monika Engler, die im weiteren Verlauf noch die wichtige Rolle der Taufpatin übernehmen sollte.
Sehr erfreut konnte M. Grimm auch den in Kleinostheim wohnenden hessischen Landesbranddirektor Harald Uschek begrüßen.
Stolz berichtete der Kommandant in seiner Ansprache über den Werdegang der Bootsbeschaffung, wobei er auch Kreisbrandinspektor Frank Wissel, der leider dienstlich verhindert war, ausdrücklich für seine Unterstützung dankte. Am 27.07.2018 konnte das Mehrzweckboot dann endlich an seinem neuen „Heimathafen“ in Mainaschaff „festmachen“.
Grimm bedankte sich auch herzlich beim „Arbeitskreis Bootsbeschaffung“, der über 240 Stunden in Planung und Ausgestaltung, Besichtigungen und Erstellung der Ausschreibungsunterlagen, usw. investierte.
Bürgermeister Horst Engler freute sich darüber, dass die Beschaffungskosten von ca. 118 000,--€ durch einen erheblichen Zuschuss aus dem bayerischen Katastrophenschutz-Fond, in Höhe von 77 000,--€, gemindert wurden. Er bestätigte aber auch, dass der Betrag sinnvoll angelegt worden ist, um ein einsatzbereites Wasserfahrzeug für die Feuerwehr zu erhalten.
Den kirchlichen Segen erteilten danach gemeinsam die beiden Ortsgeistlichen  Katharina Wagner und Georg Klar und wünschten allen Besatzungsmitgliedern und allen, denen das Boot zur Hilfe kommen wird, die göttliche Unterstützung für ihr Tun. Die weltliche Bootstaufe erfolgte danach durch Monika Engler, die dem Boot immer eine „Handbreit Wasser unter dem Kiel“ und immer eine sichere Heimkehr von Besatzung und Boot wünschte. Die obligatorische Sektflasche ließ sie, wie gewünscht, im ersten Versuch am Bootsrumpf zerschellen.
Der Kleinostheimer Kommandant und Kreisbrandmeister Thorsten Frank gratulierte im Namen der Kameradinnen und Kameraden der Nachbarwehr und überbrachte die Glückwünsche des Kreisfeuerwehrverbandes und der Kreisbrandinspektion.
Nach dem gemeinsamen Anstoßen auf die neue Errungenschaft, konnten sich alle Interessierten auf und an dem Boot, an Bildwänden und bei den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden über die technischen Daten und die weiteren Aufgaben informieren.

Joachim Taupp
(Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit)

Fotos: Feuerwehr Mainaschaff

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Am Donnerstagmorgen um 08:28 Uhr, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, mit mehreren weiteren Feuerwehren, zu einem B4 in einem Industriebetrieb an der Seligenstädter Straße alarmiert. Dort sollte in einer Halle, ein Veraschungsofen in Vollbrand stehen. Vor Ort eingetroffen wurde von einem Mitarbeiter die Situation geschildert und ein Schlüssel für das Gebäude übergeben. Ein dreier PA Trupp ging in das verrauchte Gebäude vor und konnte einen Laborofen vorfinden, in dem sich Material entzündet hatte, welches eigentlich verascht werden sollte. Mit einem Kohlensäurefeuerlöscher wurde der Brand, ohne weitere Schäden zu verursachen, erstickt. Der Ofen wurde abgeschaltet, die Stromzufuhr unterbrochen. Danach wurden die noch heißen Metallschalen aus dem Ofen ausgeräumt und mit einer Schuttmulde ins freie gebracht. Dort wurden sie weiterhin mit einem Strahlrohr gekühlt.   
Nach Alarm-/Ausrückordnung B4 Industrie, fuhr die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, unter der Leitung des Kommandanten Andreas Emge, die Einsatzstelle mit einem erweiterten Löschzug (Führungsfahrzeug, HLF 20/16, DLK 18-12, LF 16/12, TLF 16/24 Tr. mit P 250 BC) und 23 Einsatzkräften, das Objekt an. Es folgten von der Feuerwehr Kahl ein HLF 20/16 und eine DLK 23-12, von der FF Kleinostheim ein Führungsfahrzeug und ein TLF 16/25, von der FF Großostheim ein WLF mit dem AB Sonderlöschmittel, der ELW 2 des Landkreises Aschaffenburg aus Mömbris sowie die Feuerwehreinsatzleitung AB Land. Alle überörtlichen Kräfte konnten jedoch die Einsatzfahrt abbrechen bzw. die Einsatzstelle nach kürzester Zeit wieder verlassen. Ebenfalls entlassen werden konnte der Rettungsdienst, welcher mit mehreren Fahrzeugen vor Ort war.
Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir Ihnen leider keine Auskunft geben. Personen wurden nicht verletzt.
Andreas Emge
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Am Sonntag, den 23. September 2018 fand, nach umfangreicher Übungszeit, die Abnahme der Jugendleistungsprüfung am Daxberger Gerätehaus statt.
Die acht Jugendlichen mussten 10 praktische Übungen und einen Theorie-Fragebogen meistern.
Beim praktischen Teil wurden fünf Einzelübungen, wie zum Beispiel das Ausrollen von Druckschläuchen, das Werfen von Leinenbeuteln, oder das Knotenbinden verlangt. In den fünf Trupp Übungen, ging es unter anderem darum eine Saugleitung zu Kuppeln, mit einer Kübelspritze, möglichst präzise ein simuliertes Brandziel zu bekämpfen, eine 90 Meter Druckschlauchleitung zu kuppeln, oder sämtliche Feuerwehrgerätschaften zu kennen und richtig zu zuordnen. Im Fragebogen wurde im Anschluss, vollumfänglich das Wissen der Feuerwehranwärter abgefragt. Die gesamte Prüfung wurde natürlich unter strengen Zeitvorgaben absolviert.
Die harte Übungszeit und die anstrengende Prüfung wurden mit Erfolg gekrönt, so dass ein jeder Teilnehmer zum Abschluss seine Jugendleistungsspange, vom Schiedsrichter-Team um Petra Schulte, in Empfang nehmen durfte.

Herzlichen Glückwunsch Kameraden!

Sebastian Kissner, FF Daxberg

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Foto: von links Reinhold Schmitt, Andreas Waldschmitt, Kommandant Sebastian Kissner, Petra Schulte, Jugendwartin Silke Staab, Kreisjugendwart Georg Thoma, Phil Kleilein, Jannik Hain, Moritz Büttner, Anika Wagner, Cornelius Noe, Lucas Amrhein, Marius Kleilein, Hendrik Noe und Stellvertretender Jugendwart Jürgen Fath.

Nachdem Sturmtief Fabienne gestern Nachmittag über den Landkreis Aschaffenburg gezogen war, werden wohl heute die Schäden erst richtig sichtbar. Im gesamten Landkreis waren gestern insgesamt 433 Einsätze abzuarbeiten. 755 Einsatzkräfte waren von gestern Nachmittag bis in die Nacht im Einsatz um Dächer zu sichern, umgestürzte Bäume zu entfernen oder auch Keller auszupumpen. Die Gemeinden Dammbach und Heimbuchenthal waren bis gegen 19.30 Uhr ohne Strom. Am schwersten getroffen hatte es Großostheim, hier waren alleine 243 Einsatzstellen zu verzeichnen. In Großostheim waren 217 Feuerwehrleute und THW-Helfer tätig. Mit 11 Drehleitern, davon 3 aus hessischen Nachbarlandkreisen und eine aus dem Landkreis Miltenberg, wurden die gröbsten Dachschäden behoben. Der Sturm hatte einen 320 Tonnen schweren und 25 Meter hohen vollautomatischen Schwimmgreifer eines Kieswerkes umgeworfen, alleine dieser Schaden geht in die Millionen. Auf dem Flugplatz Großostheim wurde ein Sportflugzeug umgeweht. Das Dach des VFR-Heims lag mitsamt der Photovoltaik-Anlage auf der Straße. Das Dach der unmittelbar angrenzenden Bachgauhalle wurde ebenfalls auf über 200 Quadratmetern abgedeckt. Auch die Dächer der beiden Kirchen im Großostheimer Ortskern wurden ebenso wie zahlreiche weitere Dächer im Ortsteil Ringheim und im Hauptort beschädigt. Am heutigen Vormittag musste die Feuerwehr Großostheim wieder zu einigen sturmbedingten Einsätzen ausrücken. Nach wie vor fallen sturmgeschädigte Bäume um. Es wird daher aktuell davon abgeraten die Wälder zu betreten.

Wie bereits berichtet fegte heute Nachmittag ab ca. 15.00 Uhr das Sturmtief „Fabienne“ über den Landkreis Aschaffenburg hinweg und hinterließ schwere Schäden. Einsatzschwerpunkte sind Großostheim und Stockstadt, aber auch zahlreiche andere Gemeinden im Landkreis sind betroffen. In Dammbach und Heimbuchenthal war erst gegen 19.30 Uhr die Stromversorgung wieder hergestellt. Bis jetzt (Stand 21.10 Uhr) gibt es im Landkreis 320 Einsatzstellen. Davon alleine über 200 in Großostheim. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt, Bäume stürzten um und Keller liefen voll Wasser. Etliche Fahrzeuge und Gebäude wurden durch umgestürzte Bäume beschädigt. Auf dem Flugplatz Ringheim hatte sich ein Sportflugzeug überschlagen, Kraftstoff lief aus dem Flugzeug aus. Ein Schwimmbagger eines Kieswerkes wurde vom Sturm umgeweht, Betriebsstoffe gelangten in den Baggersee. Derzeit sind über 600 Feuerwehrleute im Einsatz. Alleine in Großostheim sind 11 Drehleitern vor Ort um abgedeckte Dächer zu sichern und provisorisch abzudichten. Auch das THW Alzenau und Miltenberg wurde 30 Kräften nach Großostheim beordert. Die landkreiseigene Verpflegungskomponente der Feuerwehr Hohl kümmert sich um die Versorgung der Einsatzkräfte. Die Einsätze werden von der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt koordiniert, alle Abschnittsführungsstellen sind besetzt. Die Aufräumarbeiten werden die ganze Nacht über fortgesetzt und sich wohl auch über die nächsten Tage erstrecken. Der Deutsche Wetterdienst hat zwischenzeitlich Entwarnung gegeben, Wind und Regen werden in der zweiten Nachthälfte nachlassen. Das Ausmaß der Schäden wird wohl erst morgen richtig sichtbar sein. Landrat Dr. Ulrich Reuter informierte sich in Großostheim über die Arbeit der Einsatzkräfte.

Das Sturmtief „Fabienne“ ist heute Nachmittag über den Landkreis Aschaffenburg weggezogen. Einsatzschwerpunkt ist der Markt Großostheim. Dort sind bereits hunderte Einsatzkräfte im Einsatz. Bürger aus Großostheim, welche die Hilfe der Feuerwehr benötigen, setzen sich bitte über die Telefonnummer 06026/9988292 mit der Feuerwehr in Verbindung.

Am Montag, 10.09.18 wurde gegen 13.30 Uhr die Feuerwehr Kleinostheim zu einem Zimmerbrand (B3) in die Kettelerstraße alarmiert. Aus dem Alarmfax ging hervor, dass sich eine Fettexplosion ereignet hätte. Weiterhin wurde zur Unterstützung ein weiteres Löschfahrzeug der Feuerwehr Mainaschaff alarmiert. Beim Eintreffen vor Ort waren aller Personen bereits aus dem Mehrfamilienhaus gerettet. Das Feuer war ebenfalls bereits mittels Feuerlöscher gelöscht. Somit konnten sich die Arbeiten der Feuerwehr auf die Entrauchung des Gebäudes beschränken. Hierzu wurde ein Trupp unter Atemschutz im Innenangriff eingesetzt. Nach erfolgter Entrauchung und Freimessung konnte das Haus den Bewohnern wieder übergeben werden. Der Einsatzleiter Thorsten Frank (Kommandant) konnte auf insgesamt vier Fahrzeuge und 17 Einsatzkräfte zurückgreifen. Weiterhin verschaffte sich der zuständige Kreisbrandinspektor einen Überblick vor Ort. Der Einsatz war nach ungefähr einer Stunde beendet. Über Ursache und Schadenshöhe liegen keine Informationen vor.

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Ein Dachstuhlbrand in einem eingeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude mit ausgebautem Dachgeschoss in der Großlaudenbacher Straße in Kleinkahl beschäftigte heute Nacht über 100 Feuerwehrleute. Am späten Dienstagabend gegen 20.40 Uhr wurden die Feuerwehren Kleinkahl und Schöllkrippen zu einem Zimmerbrand nach Kleinkahl alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute drang Rauch aus dem ausgebauten Dachgeschoss und dem Spitzboden des Gebäudes. Die beiden Bewohner waren zu dieser Zeit nicht anwesend. Unmittelbar nach dem der erste Atemschutztrupp in das Haus zur Brandbekämpfung vorgegangen war, zündete das Feuer durch und der Dachstuhl stand in Flammen. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Kräfte nachgefordert. Die Brandbekämpfung gestaltete sich äußerst schwierig, da sich das Feuer zwischen der Wärmedämmung und der äußeren Dachverkleidung ausbreitete. Die Atemschutztrupps mussten die Holzverkleidung im Dachgeschoss und im Spitzboden öffnen und entfernen, um an die Wärmedämmung zu gelangen. Auch diese wurde dann entfernt und die brennende Dachverkleidung abgelöscht. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, konnten weitere Atemschutztrupps von außen über die Drehleiter der Feuerwehr Schöllkrippen die Dachhaut entfernen und die letzten Glutnester ablöschen. Ein sich im Spitzboden befindlicher Bürobereich und ein im Dachgeschoss untergebrachter Seminarraum wurden vollständig zerstört. Den Einsatzkräften gelang es jedoch ein Übergreifen des Feuers auf den unmittelbar angrenzenden Wohnbereich zu verhindern. Insgesamt kamen 16 Atemschutztrupps mit 5 C-Rohren zum Einsatz. Im Einsatz waren die Feuerwehren Kleinkahl, Schöllkrippen, Westerngrund, Wiesen, Hofstädten, Schneppenbach und Krombach mit 15 Fahrzeugen und 103 Feuerwehrwehrleuten. Die Einsatzleitung übernahm Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt, zwei Rettungswägen und einem Einsatzleiter vor Ort. Der Einsatz war gegen 01.00 Uhr beendet.

Heute gegen 10.45 Uhr wurden die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal, Laufach und Waldschaff zum Brand eines Holzlagers alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich im Wald in der Verlängerung der Bergstraße in Heigenbrücken und war für die Feuerwehrkräfte nur schwierig zu erreichen. Bei Eintreffen der Feuerwehr Heigenbrücken hatte das Feuer bereits auf ca. 15-20 Kubikmeter Holz übergriffen. Umstehende Bäume und die angrenzende Wiese brannten bereits ebenfalls. Sofort wurde mit 2 C-Rohren ein Löschangriff gestartet. Zunächst erfolgte die Wasserversorgung im Pendelverkehr mit den vorhandenen Löschfahrzeugen. Gleichzeitig wurde eine Förderleitung von der Bergstraße an die Einsatzstelle verlegt, um eine kontinuierliche Wasserversorgung sicherzustellen. Diese Maßnahme zeigte sich im Laufe des Einsatzes als die richtige Wahl. Insgesamt wurden rund 25.000 Liter Löschwasser verbraucht. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen und der starken Rauchentwicklung wurde für die Nachlöscharbeiten noch die Feuerwehr Sailauf nachalarmiert. Insgesamt kamen 4 Trupps unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Ein weiterer Trupp war noch in Reserve. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig, da die Holzhaufen zunächst auseinander geräumt werden mussten. Mit Wärmebildkameras wurden danach die noch heißen Brandstellen lokalisiert und abgelöscht. Einsatzende war gegen 14.00 Uhr. Am Abend wird eine erneute Kontrolle der Einsatzstelle durch die Feuerwehr Heigenbrücken erfolgen. Einsatzleiter Tobias Dehninger, Kommandant der Feuerwehr Heigenbrücken, konnte auf insgesamt auf 31 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Er wurde vom diensthabenden Inspektionsmitglied Kreisbrandmeister Markus Rohmann unterstützt. Ebenfalls vor Ort war ein Rettungswagen zur Absicherung der unter Atemschutz arbeitenden Einsatzkräfte. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können wir keine Aussagen treffen.

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Am Mittwochnachmittag wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, um 15:21 Uhr, zu einem Alarm einer Brandmeldeanlage in das Gewerbegebiet „Am Sportplatz“ alarmiert. Nach Alarm-/Ausrückordnung fährt dort, um ein Tanklöschfahrzeug mit P250 D erweiterter Löschzug, das Objekt an. Vor Ort eingetroffen wurde mitgeteilt, dass auf einem Versuchsstand ein Hochleistungsakku, sich während eines laufenden Versuches, entzündet hatte. Die stationäre Gas Löschanlage hätte bereits ausgelöst, das gesamte Gebäude war geräumt. Vom ersten Löschfahrzeug ging sofort ein Trupp unter PA, mit CO2 Löscher, Wärmebildkamera und einem Strahlrohr zur Erkundung vor. Ein zweiter Trupp von der Drehleier unterstütze die Erkundung, ebenfalls unter PA mit Wärmebildkamera und CO2 Löscher. Das zweite Löschfahrzeug stellte einen Sicherungstrupp unter PA bereit und baute eine Wasserversorgung auf. Das Tanklöschfahrzeug ging in Bereitschaft und sperrte die Einsatzstelle für den fließenden Verkehr ab. Zur weiteren Unterstützung, wurde ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Kahl, an die Einsatzstelle alarmiert. Ebenfalls wurde der GW-U der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, beladen mit einem CO2 Löschcontainer, an die Einsatzstelle nachbeordert, später folgte noch ein MTW mit weiteren PA Träger aus dem Karlsteiner Gerätehaus. 

Die beiden Trupps im Gebäude konnten den brennenden Hochleistungsakku lokalisieren und begannen diesen mit tragbaren CO2 Löschern (11 x 5 kg) und später mit 135 kg CO2 aus dem Löschcontainer, zu kühlen. Mit dieser Maßnahme konnte die Temperatur am Akku, um etwas über 50%, heruntergefahren werden, so dass zwei weitere Trupps unter PA der Feuerwehr Kahl, den etwa 200 kg schweren Hochleistungsakku abmontieren und auf einem Wagen nach draußen bringen konnten. Dort wurde er sofort massiv mit Wasser gekühlt und in einem vorbereiteten Wasserbad abgelegt. Danach konzentrierte man sich auf die restliche Entrauchung des Gebäudes sowie einer abschließenden Kontrolle der gesamten Einsatzstelle und eine Übergabe der gleichen an die verantwortlichen Personen. Anzumerken ist, dass durch die Feuerwehr kein einziger Tropfen Wasser für die Löscharbeiten im Gebäude abgegeben wurde, es lag zwar jederzeit in betriebsbereites Rohr, direkt am Brandraum bereit, dieses musste jedoch nicht eingesetzt werden. Hier konnte dank dem Einsatz von moderner Technik (vier Wärmebildkameras, drei Fernthermometer) der richtigen Wahl des Löschmittels (CO2) und der Umsichtigkeit der Einsatzkräfte, ein noch größerer Schaden verhindert werden. So wurde zum Beispiel am Einsatzende ein noch laufendes Notebook, mit wohl allen Daten und Fakten zum Versuch, zwar stark verrußt und etwas verschmolzen, nach draußen gebracht und übergeben. 

Unter der Einsatzleitung des Karlsteiner Kommandanten Andreas Emge, war die Feuerwehr Gemeinde Karlstein mit sieben Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften, die Feuerwehr Kahl mit einem Fahrzeug und neun Einsatzkräften, sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel vor Ort im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei Fahrzeugen eingebunden. Eine Person des Betriebes wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung, in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Zur Brandursache können wir keinerlei Aussagen treffen, die Schadenshöhe liegt nach unverbindlicher und von uns nicht weiter kommentieren Aussage des Betreibers, wohl sehr deutlich im siebenstelligen Bereich. 

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Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Kleinostheim sowie die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zu einem Kleinbrand unter 100qm auf die Autobahn 45 beim km 253 in Richtung Gießen alarmiert. Nach Alarm und Ausrückeordnung starten hier von Kleinostheim ein Löschfahrzeug sowie ein Führungsfahrzeug, von Karlstein aus die Verkehrsabsicherungskomponente nach Standardeinsatzregel VSA, bestehend aus einem VSA mit Zugfahrzeug, einem MTW mit LED Tafel zur Vorabsicherung sowie einem KdoW zur Erkundung der genauen Einsatzstelle bzw. als Verbindungsfahrzeug direkt an der Einsatzstelle.  Bereits auf der Anfahrt zum Gerätehaus wurde eine weitere Einsatzstelle telefonisch gemeldet, diese befand sich im Bereich des Mittelstreifens bei km 249,5 an der AS Karlstein. Daraufhin teilten sich die Einsatzkräfte auf und vom Standort Karlstein wie auch von Kleinostheim rückte zusätzlich noch je ein Tanklöschfahrzeug aus. Letztendlich wurden drei Einsatzstellen gefunden. Bei ca. km 251,5 Richtung Gießen brannten ca. 10 qm Böschung, dort kam ein Löschfahrzeug aus Kleinostheim zum Einsatz. Bei ca. km 250,2 Richtung Gießen brannten ca. 30 qm Böschung, dort waren ein Löschfahrzeug und ein Führungsfahrzeug aus Kleinostheim sowie der VSA und der MTW aus Karlstein im Einsatz. Bei km 249,5 an der AS Karlstein, brannten ca. 500 qm Mittelstreifen, dort im Einsatz waren die beiden Tanklöschfahrzeuge aus Kleinostheim und Karlstein, sowie ein Führungsfahrzeug aus Karlstein. In diesem Bereich wurde die A45 für die Dauer der Löscharbeiten durch die Polizei voll gesperrt und der Verkehr ausgeleitet. Ein paar findige Lenker wendeten dann im Bereich der Ausfahrt und fuhren wieder auf die BAB 45 auf, ganz große Spezialisten kürzten sogar durch den Grünstreifen ab! Hier wurde wieder mal ganz deutlich, dass der Mensch ein Herdentier ist, welcher Gattung beschreibe ich hier jetzt mal besser nicht! Einer macht es vor, alle anderen folgen unauffällig. 

Nach etwa 45 Minuten waren alle drei Einsatzstellen wieder geräumt und der Verkehr konnte normal weiter fließen. Als Brandursache wird ein technischer Defekt an einem Fahrzeug vermutet, entsprechende Fahrzeugteile wurden an den Brandstellen gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

18 09 04 Sperrung

18 09 04 noch einer

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Nach dem Einsatzstichwort ABC 3, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zu einem bestätigen Gasaustritt in einem Industriebetrieb „An den Hirtenäckern“ alarmiert. Ebenfalls mitalarmiert wurde zur Ergänzung ein MZF aus Kahl, von dort rückte auch gleich noch ein weiteres Löschfahrzeug, auf Grund der bestätigten Meldung, mit aus. Was war passiert? Ein Mitarbeiter hatte beim verlassen des Gebäudes bemerkt, dass die Gaswarnanlage ausgelöst hatte. Er versuchte den Alarm noch zu quittieren, dies gelang ihm aber nicht. Daraufhin verständigte er über Notruf die Feuerwehr, welche durch die Integrierte Leitstelle Bay. Untermain alarmiert wurde. Vor Ort eingetroffen wurde Kontakt mit dem Betriebsangehörigen aufgenommen, er berichtete von mehreren Technischen Gasen, teilweise brennbar und explosiv, teilweise Sauerstoffverdrängend und nicht brennbar. Welches Gas evtl. ausströmte Stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, Kommandant Andreas Emge, wurde sofort ein Dreifachbrandschutz vorbereitet. Im Bereich des Haupteinganges wurde durch die Feuerwehr Kahl Wasser und Schaum bereitgestellt, im Bereich eines Notausganges auf der anderen Gebäudeseite wurde Wasser, Schaum sowie Löschpulver durch die Feuerwehr Gemeinde Karlstein aufgebaut. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz, gingen dann in das Kellergeschoß, ausgestattet mit 5-Gas Messgeräten und Ex-Schutz Funkgeräten vor, um die Lage zu erkunden. Sie fanden tatsächlich insgesamt drei Gasmelder, in unterschiedlichen Räumen, welche ausgelöst hatten. In der Zwischenzeit wurde durch den Kreisbrandmeister für ABC Gefahren, die Mitarbeiter befragt. Durch die Messwerte, welche von den beiden Atemschutztrupps ständig nach draußen gegeben wurden und dem Abgleich der tatsächlich vorhandenen Technischen Gase, wurde im Ausschlussverfahren das mögliche Produkt immer weiter eingegrenzt. Letztendlich entschied man sich für ein bestimmtes, explosives, Gas und schloss die Zufuhr. Kurze Zeit später ließen sich dann auch die stationären Gaswarnmelder wieder zurückstellen, vermutlich hatte man das richtige Gas abgestellt. Nach einer Wartezeit und keiner Verschlechterung der Situation, wurde der Brandschutz zurückgebaut und die Kräfte konnten „abspannen“. Die Einsatzstelle wurde einer verantwortlichen Person des Betreibers übergeben. 

Vor Ort war die Feuerwehr Gemeinde Karlstein mit je einem Führungsfahrzeug, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Löschfahrzeug, Tanklöschfahrzeug mit P250 BC und einer Drehleiter. Die Feuerwehr Kahl war ebenfalls mit einem Führungsfahrzeug, einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und einem Mannschaftstransportwagen vor Ort. Insgesamt 33 Einsatzkräfte standen zur Verfügung, hinzu kamen noch drei Vertreter der Kreisbrandinspektion sowie ein Rettungswagen der Johanniter. Verletzte Personen gab es glücklicherweise keine. Ebenfalls vor Ort war der Bürgermeister der Gemeinde Karlstein, Peter Kreß.  

Zurück im Gerätehaus und teilweise noch nicht mal aus den Fahrzeugen ausgestiegen, hatte die Leitstelle den nächsten Einsatz für uns parat. Am Schredderplatz in Dettingen, sollte es brennen. Vor Ort eingetroffen konnte ein sieben Kubik Container mit Straßenkehricht ausgemacht werden, welcher auf der Oberfläche brannte. Mit ca. 2000 Liter Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug wurde das Feuer quasi „ertränkt“. Die Mannschaft des LF 16 zog das Material noch etwas auseinander. Das HLF 20/16 wurde gleich wieder zurück zum Gerätehaus geschickt. Vor Ort verblieben, zusammen mit einem Führungsfahrzeug noch das Tanklöschfahrzeug und das Löschfahrzeug mit insgesamt 11 Personen. Nach etwa 45 Minuten war auch dieser Einsatz dann beendet und die Kräfte fuhren zurück zum Gerätehaus Karlstein. 

Zu beiden Fällen können wir keinerlei Aussage über Schadenshöhe oder Ursache treffen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Rund 200 Jugendliche und Betreuer nahmen vom 23.08.18 bis 26.08.18 am alljährlichen Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg in Karlstein teil.

Am Donnerstagmorgen reisten alle Feuerwehren an und bauten zunächst ihre Zelte, aber teilweise auch ihre Grills und Pools auf. Der erste offizielle Programmpunkt war das gemeinsame Mittagessen. Danach hatten die Jugendgruppen bis zur offiziellen Eröffnung Freizeit, die sie nutzten um Wikingerschach, Volleyball oder andere Gemeinschaftsspiele zu spielen.

Zur Eröffnung des Zeltlagers waren mehrere Landtagsabgeordnete, Kreistagsmitglieder, Vertreter der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg, des Bezirksfeuerwehrverbands Unterfranken sowie Karlsteins 1. Bürgermeister Peter Kreß anwesend. Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer betonte in seinem Grußwort, dass die Zahl der Ehrengäste aus Politik und Feuerwehr den hohen Stellenwert der Jugendarbeit in der Feuerwehr  verdeutlicht. Am Abend folgte eine Jugendwartsitzung um Absprachen zu treffen und u.a. die Dienste während des Lagers einzuteilen. Der Tag wurde schließlich mit einer Nachtwanderung abgeschlossen, die von der Feuerwehr Gemeinde Karlstein organisiert worden war.

Am Freitag stand die Lagerolympiade an. Dort absolvierten die Jugendgruppen in einem Stationslauf  7 kleinere Spiele, wie z.B.: ein Tabu mit Feuerwehrbegriffen oder das Schießen eines Tennisballs mit einer Wasserkanone. Den Nachmittag hatten die Gruppen wieder zur freien Verfügung. Am Abend tagte das Jugendforum. Dort konnten sich die Jugendsprecher austauschen und die Aktionen für das kommende Jahr abstimmen. Nachdem sich die Waldbrandgefahr vermindert hatte, konnte endlich das Lagerfeuer entzündet werden. An den wärmenden Flammen ließen die Teilnehmer den Abend gemütlich ausklingen.

Der Samstag stand im Zeichen der Ausbildung. Zum einen wurde bei einer Bootsausbildung auf dem Main die Aufgaben und die Möglichkeiten eines Feuerwehrbootes erläutert. Des Weiteren übten die Teilnehmer die Wasserentnahme aus dem Main und die Wasserabgabe über verschiedene Wasserwerfer. Um bei der Bootsausbildung vom Ufer in die Boote einsteigen zu können, hatte das Technische Hilfswerk Alzenau morgens eine Behelfsbrücke sowie einen Pontonsteg aufgebaut. Zudem war die Wasserwacht Karlstein zur Absicherung mit zwei Rettungsschwimmern vor Ort. Für die Unterstützung danken wir sehr, und sehen den Ausbildungstag als einen gelungenen Beweis dafür, dass die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Hilfsorganisationen sehr gut funktioniert. Insgesamt hatten die Jugendlichen, aber auch ihre Betreuer, trotz leichtem Nieselregen sichtlich Spaß. Am Nachmittag folgte dann noch ein Highlight: Die Feuerwehr Hanau kam mit dem neuen Feuerlöschboot des Landes Hessen vorbei. Nach der Möglichkeit der Besichtigung fuhr das Boot mit den Booten der anderen Feuerwehren in Formation und zeigte seine Fahrkünste.

Am Abend folgte dann der schön gestaltete Lagergottesdienst durch Pfarrer Riewald von der evangelischen Kirchengemeinde Kahl-Karlstein. Unterstützt wurde er dabei von einer Musikgruppe aus seiner Gemeinde sowie mehreren Jugendlichen.

Am Sonntag erfolgten der Abbau des Lagers und die Siegerehrung der Lagerolympiade. Gewinner der diesjährigen Lagerolympiade war das Team „International“, ein Team aus den Feuerwehren Heinrichsthal, Sailauf-Eichenberg, Dörnsteinbach und Daxberg. Die Jugendfeuerwehr Hohl landete auf dem zweiten Platz und die Feuerwehr Mainaschaff wurde Drittplatzierter. Nach der offiziellen Verabschiedung und dem Mittagessen traten die Jugendfeuerwehren die Heimreise an.

Kreisjugendfeuerwehrwart Georg Thoma und das Fachreferat Jugendarbeit bedankten sich bei der Feuerwehr und der Gemeinde Karlstein, den Feuerwehren die die Ausbildungen abgehalten hatten, der Feldküche und der Verpflegungskomponente für die Essensversorgung, sowie allen Jugendwarten und Jugendlichen für ihre Teilnahme. Insgesamt war es ein sehr gelungenes Zeltlager. Bei den Verantwortlichen steigt schon die Vorfreude und Spannung auf das nächstjährige Zeltlager, das 2019 in den Pfingstferien in Hösbach als Landesjugendfeuerwehrzeltlager und somit mit Teilnehmern aus ganz Bayern stattfindet.

Für das Fachreferat Jugendarbeit

Philipp Weineck
FSJler Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg

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Am Montagabend wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, mit dem Einsatzstichwort „Straße reinigen“, gegen 18:50 Uhr auf die St. 3308 im Bereich Kreisel AB 17 alarmiert. Nach Standardeinsatzregel Ölspur rückte der Gerätewagen Umweltschutz, das Tanklöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen aus. Vor Ort angekommen ergab die Erkundung, dass sich auf einer länge von geschätzten 150 Metern, ein am Anfang über die ganze Fahrbahnbreite verteilte, weiße und zuerst unbekannte Flüssigkeit ausgebreitete hatte. Die Oberfläche war extrem glatt, mehre Fahrzeugführer berichteten, dass diese schon weggerutscht waren, einer hatte sich sogar mehrfach gedreht und die eigentliche Fahrbahn verlassen. Als erste Maßnahme wurde der Kreisverkehr St. 3308 halbseitig, sowie die AB 17 voll gesperrt. Mit diversen Teststreifen und auch Ölnachweispapier konnte der Stoff nicht weiter eingeordnet werden. Ebenfalls zeigte ein kleinflächiger Versuch mit Chemikalienbinder keinerlei Wirkung. Das eintreffen des bereits angeforderten Straßenbaulastträgers (Staatliches Bauamt), wurde daraufhin abgewartet. 

Als dieser sich von der Situation ein Bild gemacht hatte, entschied man sich eine Nassreinigungsmaschine an die Einsatzstelle zu beordern. Nach bereits einem Meter Nassreinigung begann die Oberfläche derart zu verseifen, dass auch dieser Versuch abgebrochen wurde. Es folgten Versuche mit verschiedenen Ölbindemitteln und trockenem Sand. So bald auch nur ein Tropfen Wasser hinzu kam hatten wir wieder eine Schlittschuhbahn vor Ort! Daraufhin entschied der Einsatzleiter den Kreisbrandmeister für ABC Gefahren an die Einsatzstelle zu alarmieren, alle weiteren Versuche mit den üblichen Mitteln, in verschiedensten Anwendungsvarianten, scheiterten. Daraufhin wurde mit dem KdoW, eine Probe des Materials zur Feuerwehr Frankfurt am Main gebracht. Dort stand dann nach wenigen Minuten Analyse mit modernster Technik das Produkt fest, Lanolin, besser bekannt als „Wollwachs“. Ab diesem Zeitpunkt konnten die Reinigungsversuche optimiert werden. Benzin, Essigsäure, verschiedenste Alkohole, Spezialreiniger, usw., über 15 Varianten wurden vor Ort getestet, alle ohne Erfolg. Letztendlich entschied man sich schweren Herzens die Sperrung aufrecht zu erhalten und mit Ampeln auszustatten, ebenfalls wurde für den morgen eine örtliche Umleitung durch den Bauhof eingerichtet, da ein komplettes Industriegebiet durch die Sperrung der AB 17 abgeschnitten war. Mit heißem Wasser, welches im Hochdruckvakuumverfahren angewandt wurde, konnten die besten Erfolge erzielt werden. Dieses Verfahren wurde nun bereits die ganze Nacht und wird wahrscheinlich auch noch den restlichen Tag vor Ort eingesetzt. Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr, mit einem Lichtmastanhänger, bis zum Tagesanbruch ausgeleuchtet. Die restlichen Feuerwehrkräfte verließen gegen 02:00 Uhr den Einsatzort. 

Der Einsatzleiter vor Ort, Kommandant Andreas Emge, konnte ständig auf ca. 12 Personen vor Ort zurückgreifen, welche im Laufe des Einsatzes ausgetauscht wurden. Ebenfalls vor Ort war der Bürgermeister der Gemeinde Karlstein, Herr Peter Kreß. 

Zur Schadenshöhe und Ursache können wir keinerlei Angaben machen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

 

Am Montagmorgen gegen 03:20 Uhr, wurde die Feuerwehr Rothenbuch, zusammen mit der Drehleiter der Feuerwehr Waldaschaff, nach B3 (Brand Gebäude/Rauchentwicklung) in den Ölberg nach Rothenbuch alarmiert. Die Anwohner, welche durch im Haus installierte Rauchmelder geweckt wurden, konnten sich dank einer installierten Notbeleuchtung (der Strom im Gebäude war bereits ausgefallen), durch das bereits verrauchte Haus, unverletzt aus dem Dachgeschoß bis nach draußen ins freie retten. Aber was war passiert?

Im Außenbereich des Anwesens geriet hölzernes Mobiliar, Brennholz und weitere Gerätschaften in Brand. Das Feuer hatte bereits auf die Fassade übergegriffen und schlug bis unter einen Dachüberstand. Durch geöffnete Fenster drang nun massiv Rauch in das Gebäude ein, verrauchte das Innere und löste die Rauchmelder aus. Zeitgleich verbrannten stromführende Kabel an der Fassade, welche einen Kurzschluss auslösten und somit das 1 Familienhaus vom Stromnetz trennten. Glücklicherweise hatte der Hausherr aber für einen solchen Fall, mit einer batteriebetriebenen Notbeleuchtung vorgesorgt. Diese aktivierte sich durch den Stromausfall selbstständig und spendete genügend Licht um den lebensrettenden Weg, sicher und unverletzt nach draußen zu finden. 

Nach dem Eintreffen des ersten Einsatzfahrzeuges wurde sofort ein Strahlrohr unter schwerem Atemschutz vorgenommen und das Feuer im Außenbereich gelöscht. Zwei weitere Trupps unter Atemschutz und zusätzlich je einer Wärmebildkamera, gingen in das verrauchte Gebäude vor und kontrollierten dieses. Glücklicherweise hatten die Flammen sich noch nicht bis nach innen durchfressen können so dass sehr schnell mit einer gezielten Überdruckbelüftung begonnen werden konnte. 

Die Feuerwehr Rothenbuch, unter der Einsatzleitung des stv. Kommandanten Christian Krimm, war mit 15 Personen und drei Fahrzeugen vor Ort. Sie wurden unterstützt durch drei Kameraden aus Waldschaff, welche mit der Drehleiter angerückt waren. Als Vertreter der Kreisbrandinspektion, war Kreisbrandmeister Marco Eich vor Ort im Einsatz. Der Einsatz war gegen 05:00 Uhr, mit dem herstellen der Einsatzbereitschaft in den Gerätehäusern, beendet. 

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Am frühen Sonntagabend wurden die Feuerwehren Hörstein, Wasserlos, Alzenau (alle Stadt Alzenau) zu brennenden Strohballen (Quaderballen) in der Feldgemarkung zwischen Hörstein und Karlstein, kurz vor der A45, alarmiert. Ebenfalls alarmiert wurde der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel sowie ein Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, standen ca. 100 Quaderballen in Vollbrand, das Feuer war aber unmöglich einzudämmen und sprang sehr schnell auf die restlichen Quaderballen über. Direkt an der Einsatzstelle vorbei verlief eine 380 kV Leitung, woraufhin der Betreiber der Stromleitung informiert und der Bereitschaftsdienst zur Kontrolle und Beurteilung vor Ort gerufen wurde. Im Laufe des Einsatzes wurde noch der Schlauchwagen der Feuerwehr Kahl, zum Verlegen einer Löschwasserförderleitung, an die Einsatzstelle alarmiert. Die Staatsstraße 2443 wurde für die Zeit des Einsatzes, zwischen der AS Karlstein an der A45 und dem Kreisel Ortsteingang Hörstein, voll gesperrt. 

In der Anfangsphase wurde das Feuer mit Löschwasser aus mehreren Strahlrohren, welches die Fahrzeuge mit vor Ort brachten, bekämpft. Der Nachschub an Löschwasser wurde im Pendelverkehr und später zusätzlich durch eine 800 m lange Löschwasserförderleitung sichergestellt. Um die brennenden Strohballen besser ablöschen zu können, wurde ein Radlader eines Unternehmens hinzu gezogen, welcher das Stroh verteilte. Weiterhin wurde die gesamte Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet, um eine sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Auf Grund der starken Rauchentwicklung, wurde durch die Polizei eine Gefahrenmitteilung an die Rundfunkstationen, für die Bereiche Hörstein, Wasserlos, Alzenau und Karlstein, abgesetzt. 

Insgesamt befanden sich momentan 70 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen, unter der Leitung des Hörsteiner Kommandanten Michael Bott, im Einsatz. Der Einsatz wird sich wohl bis spät in die Nacht bzw. zum frühen Morgen hinziehen und somit vielen Einsatzkräften nur sehr wenig Schlaf genehmigen. 

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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Die hessischen Feuerwehren können die Betriebsgruppen der bayerischen Feuerwehren im Netzbetrieb/Leitstellenfunk (TMO = trunked mode operation) nicht schalten. Wenn hessische Feuerwehren nach Bayern zur nachbarlichen Hilfe fahren, können Sie mit der Integrierten Leitstelle, der Einsatzleitung oder einem Feuerwehrfahrzeug über die reguläre bayerische Betriebsgruppe im TMO-Betrieb keinen Kontakt aufnehmen.

Die bayerischen Feuerwehren können jedoch die hessischen TMO-Betriebsgruppen schalten. Bei nachbarlicher Hilfe in den angrenzenden hessischen Landkreisen, können wir die dortige Feuerwehr-Betriebsgruppe schalten.

Im DMO-Betrieb (direct mode operation), diese Betriebsart wird direkt an der Einsatzstelle verwendet und funktioniert bis zu einer Reichweite von ca. 3 km, können die entsprechenden DMO-Betriebsgruppen gegenseitig geschaltet werden.

Die Kommunikation im TMO-Betrieb über die „Standard-Betriebsgruppe“ des jeweiligen Landkreises (DA-DI; OF, MKK) ist somit von Bayern nach Hessen möglich. Umgekehrt können die dortigen Feuerwehren keinen Kontakt im TMO-Betrieb mit uns über die „Standard-Betriebsgruppe“ des Landkreises Aschaffenburg aufnehmen.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff hat die Gemeinde Mainaschaff für die Feuerwehr ein Mehrzweckboot angeschafft.

Zwar verfügte die FF Mainaschaff seit 1999 bereits über ein Boot, dies war allerdings ein früheres Boot der Wasserwacht Mainparksee aus dem Jahr 1985, das vom Förderverein der
FF Mainaschaff e.V. 1998 angeschafft und von Vereinsmitgliedern zu einem Feuerwehrboot umgebaut wurde. Dieses Boot war inzwischen nicht mehr zeitgemäß und musste ersetzt werden.

Für den überörtlichen „Zug Ölsperre“ des Landkreises Aschaffenburg, der zum Beispiel bei Ölschäden auf der Bundeswasserstraße Main und evtl. darüber hinaus zum Einsatz kommt, sind als Wasserfahrzeuge die Boote der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, der Feuerwehr Kleinostheim und der Feuerwehr Mainaschaff vorgeplant. Aus diesem Grund genehmigte die Regierung von Unterfranken im April 2017 die vorzeitige Freigabe zur „Beschaffung eines Mehrzweckbootes zur Ölwehr“.

Bedingung für die erhebliche Förderung aus dem bayerischen Katastrophenschutzfonds war allerdings, dass das Boot vollumfänglich dem Förderprogramm Katastrophenschutz Mehrzweckboote (MZB) zur Ölwehr entsprach.

Nach der Beschaffungsfreigabe besichtigte ein vierköpfiger Arbeitskreis aus Bootsführern der FF Mainaschaff einige entsprechende Boote in der näheren und weiteren Umgebung, führte Gespräche mit verschiedenen Herstellern und Feuerwehren und erstellte zum Schluss ein Lastenheft für eine entsprechende Ausschreibung. Die anschließend eingegangenen Angebote wurden gesichtet und bewertet.

Der Mainaschaffer Gemeinderat erteilte danach der Fa. Hans Barro Bootsbau in Kellmünz / Iller den Auftrag zum Bau des Bootes. Die Baumaßnahme wurde wiederum vom Arbeitskreis über die gesamte Bauzeit begleitet und vor Ort eine Baubesichtigung und –besprechung durchgeführt.

So konnte jetzt ein Mehrzweckboot MZB 650-BKL in Empfang genommen werden.

Der Bootskörper hat eine Abmessung von 6,50m x 2,40m. Seine Leistung erhält das Boot von einem VOLVO Penta Duoprop Innenborder Diesel mit Z-Antrieb und einer Leistung von 162 KW (220 PS), der die Bodensee-Zulassung Stufe 2 besitzt. Die eingebaute Bugklappe erleichtert im Einsatzfall der Besatzung erheblich die Arbeit. Mit Hilfe eines eingebauten Ansaugstutzens ist es möglich, das Boot auch zur Brandbekämpfung einzusetzen.

Für 10 Personen bestehen Sitzmöglichkeiten an Bord. Die zugelassene Nutzlast beträgt 1.500 kg.

Somit ist die FF Mainaschaff in Zukunft mit einem zeitgemäßen Boot für Einsätze auf der Bundeswasserstraße Main gerüstet. Derzeit machen sich die Bootsführer mit der neuen Technik vertraut.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Taupp

Sachgebiet: Öffentlichkeitsarbeit

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