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Am Mittwochabend gegen 18:22 Uhr, wurden die Feuerwehren Waldaschaff und Bessenbach, zu einem LKW Unfall auf die A3, etwa 200 Meter vor der Abfahrt Weibersbrunn, in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort, stand ein Sattelzug zwischen durchbrochener Leitplanke und Felsgestein, auf der rechten Seite. Der Fahrer klagte im Führerhaus sitzend über starke Schmerzen, war aber nicht eingeklemmt oder eingeschlossen. Weiter standen vor dem Lkw, zwei Pkw, einer davon mit Anhänger, welche ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die drei Insassen waren unverletzt und außerhalb der Fahrzeuge in Sicherheit. 

Mehrere Maßnahmen veranlasste der Einsatzleiter, stv. Kommandant Thorsten Fleckenstein (Feuerwehr Waldaschaff) parallel. So wurde der LKW Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes medizinisch versorgt, die Unfallstelle mit einem Verkehrssicherungsanhänger abgesichert, der Brandschutz sichergestellt, große Mengen auslaufender Dieselkraftstoff aus dem LKW gebunden bzw. aufgefangen und die Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet. Später wurde dann noch der Tank des LKW abgesaugt, die zerstörte Leitplanke demontiert und die Fahrbahn gereinigt. 

Für all diese Arbeiten konnte der Einsatzleiter auf 34 Einsatzkräfte beider Wehren, welche mit sechs Fahrzeugen angerückt waren, zurückgreifen. Er wurde unterstützt vom zuständigen Kreisbrandinspektor Otto Hofmann, sowie einem Vertreter der Autobahnmeisterei. 

So bald als möglich werden die ersten Kräfte die Einsatzstelle verlassen, jedoch müssen die Verkehrsleitenden Maßnahmen, die Ausleuchtung sowie die Sicherstellung des Brandschutzes, bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten aufrechterhalten bleiben.

Zur genauen Unfallursache und Schadenshöhe, können wir keinerlei Angaben machen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B26 zwischen Laufach und Frohnhofen wurde die FEUERWEHR Gemeinde Laufach am 20. Februar um 7:46 Uhr alarmiert. Auf Höhe der Wendelsteinbrücke geriet aus bislang ungeklärter Ursache ein Pkw ins Schleudern - ein entgegenkommender leerer Linienbus prallte in dessen Beifahrerseite. Der Pkw kam auf der Fahrerseite zum Liegen.

Der Fahrer des Pkw erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen. Er war bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug befreit worden. Die FEUERWEHR Gemeinde Laufach übernahm gemeinsam mit zwei Ärzten, einem Team der Hausarztpraxis Schuck das von Passanten verständigt worden war, die medizinische Erstversorgung. Der Fahrer des Busses blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock und wurde ebenfalls betreut.

Parallel dazu wurde der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt und der Pkw mit einem Abstütz- und Stabilisierungssystem gegen Umfallen gesichert. Der schwerverletzte Pkw-Fahrer wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht.

Die Bundesstraße wurde für die Rettungsmaßnahmen voll gesperrt. Pkw wurden durch die Feuerwehr Laufach über eine Nebenstrecke an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Durchgangs- und Schwerverkehr wurde zwischen den Weiberhöfen und den Siebenwegen durch die Feuerwehren Sailauf und Rothenbuch weiträumig umgeleitet.

Unmittelbar nach der Rettung wurde der VRW für einen First-Responder-Einsatz aus dem Einsatz herausgezogen. Die restlichen Kräfte unterstützten die Polizei bei der Unfallaufnahme sowie später den Abschleppdienst bei der Bergung der Fahrzeuge und übernahmen die Reinigung der Straße

Stv. Kommandant Marco Laske konnte als Einsatzleiter auf VRW, HLF20/16, TLF16, RW2 und MZF mit 25 Einsatzkräften zurückgreifen. Ferner waren noch Kreisbrandmeister Udo Schäffer, und der Rettungsdienst mit OrgEL, zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Gegen 11:15 Uhr war die Straße wieder frei und die Einsatzstelle wurde dem Straßenbauamt übergeben.

Christian Strecker

Pressebetreuung Feuerwehr Gemeinde Laufach

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Am Donnerstag den 14.02.2019 gegen 11:10 Uhr wurden die Feuerwehren aus Waldaschaff und Weibersbrunn zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Pkw auf die Bundesautobahn A3 bei km 227 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrfahrzeuge stellte sich heraus, dass zwei Pkw am Unfall beteiligt waren.

Ein Fahrzeuginsasse hatte sich bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen zugezogen. Durch die Feuerwehr wurde mit hydraulischem Rettungsgerät das Unfallfahrzeug großflächig geöffnet, um den Schwerverletzten patientenschonend aus dem Pkw befreien zu können. Des weiteren wurden bei dem Unfall zwei weitere Personen leicht verletzt. Insgesamt standen dem Einsatzleiter Thorsten Fleckenstein (FF Waldaschaff) sieben Fahrzeuge mit 22 Personen zur Verfügung.

Unterstützt wurde er vom mitalarmierten Kreisbrandmeister Markus Rohmann. Der Rettungsdienst war insgesamt mit drei Fahrzeugen und einem Rettungshubschrauber vor Ort.

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Stockstadt a. Main, LKR Aschaffenburg. Am Samstagabend, 09.02.2019, um 22:11 Uhr wurde die Feuerwehr Stockstadt zu einem Unfall auf die BAB 3 in Fahrrichtung Würzburg alarmiert.  

Dort war am Dreieck Seligenstadt, ein von der BAB 45 kommender Audi bei der Auffahrt auf die BAB 3 mit einem Opel zusammengestoßen. Die Fahrzeuge überschlugen sich und blieben auf den Seitenstreifen liegen. Hierbei wurde der Fahrer des Opel lebensgefährlich verletzt. Von den drei Insassen des Audi wurde eine Person schwer, die anderen beiden leicht verletzt.

Die mit dem Notarzt ersteintreffenden Feuerwehrleute unterstützen bei der Versorgung der Verletzten, bis ausreichend Kräfte des Rettungsdienstes vor Ort waren. Im weiteren Verlauf wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet und die Polizei bei Maßnahmen zur Verkehrslenkung unterstützt. Der schwerstverletzte Fahrer des Opel wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Für den Hubschrauber leuchtete die Feuerwehr einen Landeplatz auf der Autobahn aus. 

Durch den Unfall und die Rettungsarbeiten blieb die BAB 3 bis nach Mitternacht voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die BAB 45 abgeleitet.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Stockstadt mit 5 Fahrzeugen und zur Verkehrslenkung die Feuerwehr Großostheim und Karlstein mit 4 Fahrzeugen. Insgesamt waren 35 Feuerwehrleute im Einsatz. Vom Rettungsdienst wurde 
1 Rettungshubschrauber, 2 Rettungswagen, 1 Krankenwagen, 2 Notarztwagen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst eingesetzt.

Armin Lerch

Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt

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Nach Feuer in Mehrfamilienhaus – Kripo ermittelt aktuell wegen Brandstiftung

STOCKSTADT, LKR. ASCHAFFENBURG. Nachdem es Mitte Dezember in einem Mehrfamilienhaus zu einem folgenschweren Brand gekommen war, gibt die Kripo Aschaffenburg nun erste Ermittlungsergebnisse bekannt. Aufgrund der Spurenlage geht der Sachbearbeiter von Brandstiftung aus und erhofft sich auch Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie bereits berichtet, hatte es am Sonntag, den 16. Dezember 2019, gegen 06.30 Uhr, im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses gebrannt. Während es die 32 Jahre alte Tochter eines Paares schaffte, selbst ins Freie zu gelangen, wurden die Eltern der Frau durch die örtliche Feuerwehr aus dem Haus gerettet. Die 63-Jährige und ihr 60 Jahre alter Partner kamen anschließend mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik. Die beiden befinden sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung.

Die Brandexperten der Kripo Aschaffenburg hatten umgehend die Untersuchungen insbesondere zur Ursache des Feuers aufgenommen. Nach aktuellem Stand spricht vieles dafür, dass der Brand absichtlich gelegt wurde. Der Sachbearbeiter ermittelt nun wegen Brandstiftung und bittet Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Feuer in Zusammenhang stehen könnten oder sonst sachdienliche Angaben machen können, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

Am Samstagabend (29.12.18) um 18:51 Uhr, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zu einem B3 „Brand im Gebäude/Zimmer“ nach Karlstein-Dettingen in die Hahnenkammstraße alarmiert. Eine Gruppe junger Männer, hatte durch eine große Fensterscheibe hindurch, ein größeres brennendes Weihnachtsgesteck auf einem Tisch stehend entdeckt und vorbildlich über Notruf 112 die Feuerwehr verständigt.  

Unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Thomas Merget, rückte ein erweiterter Löschzug mit einem Führungsfahrzeug, zwei Löschfahrzeugen, einer Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug, besetzt mit 24 Personen (10 Atemschutzgeräteträger) aus zur Einsatzstelle. Bereits auf der Anfahrt wurde über die Integrierte Leitstelle, der Eigentümer verständigen lassen, welcher sich sogleich auf den Weg machte. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr vor Ort, wurde ein Löschangriff unter PA, sowie Kleinlöschgerät vorbereitet. Auch stand entsprechendes Brech-/Türöffnungswerkzeug sowie Beleuchtungsmittel bereit. Das Feuer konnte weiterhin von außen beobachtet werden und beschränkte sich noch immer auf den Tisch. Hätte es sich ausgebreitet, stand Mannschaft und Gerät für einen sofortigen Zugriff bereit. Nach dem Eintreffen des Eigentümers und aufschließen des Gebäudes, ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude und trug das brennende Weihnachtsgesteck, samt angeschmorten Tisch, ins freie. Dort wurde dann mit Kleinlöschgerät das Feuer gelöscht. Es folgte noch eine natürliche Belüftung des Gebäudes sowie eine Nachsicht im direkt betroffenen Bereich. Kurze Zeit später konnten alle Einsatzkräfte wieder zurück zum Gerätehaus und dort die Einsatzbereitschaft herstellen.  

Der Eigentümer bedankte sich für den umsichtigen Einsatz, wodurch keinerlei Schaden am oder im Gebäude entstand. Lediglich das betroffene Weihnachtsgesteck und die Tischdekoration waren nicht mehr zu retten. 

Zur Brandursache können wir keinerlei Aussagen treffen. Die Schadenhöhe, ist wie schon erwähnt, sehr gering. Auch gab es keine verletzten Personen, so dass der vorsorglich alarmierte Rettungsdienst, an der Einsatzstelle nicht benötigt wurde. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Aufgrund der Meldung "Brennt Scheune bzw. landwirtschaftliches Anwesen" wurden am Donnerstag morgen um 7.11 Uhr die Feuerwehren Hörstein, Wasserlos, Alzenau und Karlstein nach Hörstein in die Straße Bruchhausen alarmiert.

Nach erster Erkundung durch die FF Hörstein wurde festgestellt, dass sich das Feuer (der Feuerschein war aufgrund der Dunkelheit stark zu sehen ) in der Straße "Goldener Ring" befand.
Bei Eintreffen der Feuerwehr Hörstein unter der Führung von Kommandant Michael Bott war die Situation vor Ort, dass es auf einem Komposthaufen neben einer Scheune massiv brannte und das Feuer bereits auf die Scheune übergriff. Durch den schnellen und massiven Einsatz der FF Hörstein wurde ein Übergreifen der Flammen auf die Scheune verhindert und somit ein größerer Schaden vermieden.
Die Einsatzstelle wurde noch mit einer Wärmebildkamera abgesucht.
Die Feuerwehren waren mit 7 Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften ausgerückt.
Ebenfalls vor Ort: 2 Rettungswagen und KBI Frank Wissel
Einsatzdauer: 1 Stunde
(Diese Kurzmeldung wurde von KBI Frank Wissel verfasst, danke)

Bereits zum 4. Mal in der fünfjährigen Geschichte der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, wurde ein „Führungskräftewochenende“ für Gruppen-/Zug-/Verbandsführer veranstaltet. Am Freitagnachmittag (23.11.2108) um 16:00 Uhr, starteten 16 Personen am Gerätehaus Karlstein in Richtung Berg Rothenfels (MSP). Am Samstag kam eine weitere Person hinzu, so dass es insgesamt 17 Teilnehmer gab. Nach zwei Übernachtungen fuhren alle Teilnehmer am Sonntagnachmittag wieder zurück nach Karlstein. Bereits zum zweiten male fand das Führungskräftewochenende auf der Burg Rothenfels statt. Eine interessante Location, mit guten Randbedingungen und Möglichkeiten, für eine solche Veranstaltung. 

Der Organisator des Wochenendes, Kommandant Andreas Emge, hatte ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Dieses Begann am Freitagabend nach dem gemeinsamen Abendessen, um 18:30 Uhr mit einem Vortrag des BRK Kreisverband Aschaffenburg. Simon Aschenbrenner referierte über die Aufgaben, Strukturen und Möglichkeiten der BRK Einheiten im Landkreis Aschaffenburg, hier erfuhren die Führungskräfte viel neues, was dem einen oder anderen so noch nicht bekannt war. Auch die Einheiten der Wasserwacht und der Bergwacht wurden hier vorgestellt. Kurz vor 21:00 Uhr starteten dann parallel mehrere Planspiele auf Ebene der Gruppenführer, jeder der wollte konnte hier seinen eigenen Wissensstand überprüfen und zusammen mit den Kollegen eine Lösung erarbeiten. Nach der Auswertung und Diskussion in der großen Runde, folgte kurz nach 23:00 Uhr der gemütliche Teil des Abends. 

Am Samstagmorgen startete das Programm um 09:00 Uhr mit dem Thema „Einführung in die Komponente Erkundung“ des Landkreises Aschaffenburg. Hier wurde durch die Kreisbrandinspektion eine neue Einheit geschaffen, welche vor allem im Kontingenteinsatz eine weiträumige Erkundung des Einsatzgebietes durchführen kann. Die Ausrüstung mit dem Schwerpunkt „Ölschaden“ und „Luftaufklärung“ wurde vorgestellt und erläutert. Fragen entsprechend beantwortet. 

Um 10:00 Uhr folgte von der Polizeiinspektion Alzenau, Herr Roland Dölger, er stellte die PI Alzenau vor und erklärte die einzelnen Aufgabengebiete, danach folgten Erläuterungen zu den Fachabteilungen, welche im gesamten Bereich Stadt-/Landkreis Aschaffenburg vorhanden sind. Manch einer staunte nicht schlecht, welche Aufgabengebiete hier abgearbeitet werden müssen. Zum Abschluss wurde an einem Beispieleinsatz die Abwicklung und Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Polizei dargestellt. 

Von 11:45 Uhr bis zur Mittagspause erläuterte Kommandant Emge, im Auftrag von Bürgermeister Peter Kress, die neue Personalentwicklung mit zwei hauptamtlichen Kräften ab dem 01.01.2019. Das Ergebnis der Stellenausschreibung und deren Besetzung, wurde von allen anwesenden sehr positiv aufgenommen. 

Nach der Mittagspause wurde um 13:00 Uhr mit einem Vortrag des THW Alzenau gestartet. Der Ortsbeauftragte Eberhard Leibl, war zusammen mit einem seiner Zugführer bzw. Fachberater, Jochen Stromberg, nach Rothenfels auf die Burg gekommen. Ähnlich wie beim BRK und bei der Polizei, wurden auch hier die Möglichkeiten und Strukturen des THW vorgestellt. Zwei sehr interessante Stunden, welche schnell vorüber gingen. 

Als „Kick off“ Veranstaltung für den Ausbildungsschwerpunkt 2019, war das nächste Thema zu sehen. Stephan Brust und Timo Krimm, von der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg, forderten die Führungskräfte mit dem Thema „LKW Unfälle“. Gemeinsam wurde, der jeder Führungskraft in der Feuerwehr bekannte „Führungskreislauf“, aufgearbeitet. Es folgten intensive Planspiele in kleinsten Gruppen zu diesem Thema. Anhand von Originalen Einsatzbildern und den bei uns vorhandenen Fahrzeugen, mussten die ersten Minuten eines solchen Einsatzes abgearbeitet werden. Die Probanden fanden sich quasi in der Situation des ersteintreffenden Gruppenführers wieder. Eine gelungene Ausbildungseinheit, von der jeder Teilnehmer begeistert war. 

Das letzte Ausbildungsthema an diesem Tag, beschäftigte sich mit der in Karlstein eingesetzten Einsatzführungssoftware „Fireboard“. Hier wurden die Möglichkeiten der bei uns vorhandenen Module, an praktischen Beispielen, vorgestellt. Die nächsten Monate muss sich nun diese Software in der Einsatzpraxis bewähren, dann wird entschieden ob diese endgültig eingeführt und weiter ausgebaut wird. 

Der Abend endete dann sehr gemütlich, mit einem gemeinsamen Abendessen in einer Brauerei Gaststätte der kleinsten Stadt Bayerns. Hierzu liefen alle Teilnehmer die 327 Stufen von der Burg in die Stadt hinunter und später wieder hinauf. 

Nach einer kurzen Nacht, waren am Sonntagmorgen alle wieder pünktlich beim Frühstück. Um punkt 9:00 Uhr begann Sebastian Klein, Leiter uniper Werkfeuerwehr Kraftwerk Staudinger, mit dem Thema „Gas Messtechnik im Einsatz“. Schwere Kost am frühen Sonntagmorgen, aber alle Teilnehmer folgte gespannt den Ausführungen aus der dort täglichen Praxis. Vieles regte hier zum Nachdenken an, vieles muss hier beachtet werden. Wenn hier einer Fehler macht, kann es unter umständen für andere tödlich enden und das möchte mit Sicherheit keiner erleben. 

Zuletzt folgte noch ein Ausblick in das kommende Jahr 2019. Die beiden Kommandanten Andreas Emge und Thomas Merget, stellten Baumaßnahmen, Beschaffungen, Ausbildungspläne  und weiteres vor. Zusammengefasst kann man hier sagen „Auch 2019 wird es uns nicht langweilig werden“ 

Nach dem Räumen der Zimmer und Schulungsräume sowie dem letzten gemeinsamen Mittagessen im Rahmen der Veranstaltung, erfolgte gegen 14:00 Uhr die gemeinsame Rückfahrt nach Karlstein. 

Das Bild zeigt die Teilnehmer des Führungskräftewochenendes auf Burg Rothenfels, in der Zeit vom 23.11.2018 bis 25.11.2018. Auf dem Bild fehlen der Fotograf Jund drei Kameraden, welche auf Grund einer Terminüberschneidung am Nachmittag, noch vor dem Mittagessen abreisen mussten. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg Gruppenbild

Zu einer Person, welche an der Kilianusbrücke in Karlstein - Dettingen in den Main gesprungen sei, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein sowie die Wasserrettungseinheit der Feuerwehr Stadt Aschaffenburg, am Samstagmorgen gegen 10:00 Uhr, alarmiert. Als die ersten ausgerückten Einsatzkräfte vor Ort eingetroffen waren, konnte relativ zügig Entwarnung gegeben werden. Die Person, welche im Wasser trieb, konnte durch Angler bereits an Land gezogen werden. Die überörtlichen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Wasserwacht, wurden daraufhin abbestellt. Die örtlichen Einsatzkräfte verblieben vor Ort, um den Rettungsdienst wie auch die Polizei bei den weiteren Maßnahmen zu unterstützen. Leider konnte vom anwesenden Notarzt, nur noch der Tod festgestellt werden. Durch die Feuerwehr wurden verschiedene Absperrungen zusammen mit der Polizei aufgebaut, die Schifffahrt mit einer „Securite“ Meldung fortlaufend durch das Mehrzweckboot der Feuerwehr Gemeinde Karlstein gewarnt und Personal zum Personentransport mit einer Schleifkorbtrage der Feuerwehr, im unwegsamen Gelände, bereitgestellt. Im Einsatz waren vor Ort ein Führungsfahrzeug mit einem Rettungsboot RTB 2, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug mit einem Schnelleinsatzboot SEB 1 sowie ein Tanklöschfahrzeug mit Schleifkorbtrage. Ein weiteres Löschfahrzeug wasserte das Mehrzweckboot MZB an der Nato Rampe im Ortsteil Großwelzheim, letzteres fuhr wasserseitig die Einsatzstelle an. Der Einsatz hier war nach etwa 2,5 Stunden beendet. 

Am Nachmittag wurde das MZB der Feuerwehr Gemeinde Karlstein noch einmal an die Einsatzstelle alarmiert. Die Polizei bat um Amtshilfe, da wasserseitig das Ufer noch einmal genau in Augenschein genommen werden musste. Hier kamen noch einmal ein Führungsfahrzeug, ein Löschfahrzeug sowie das Mehrzweckboot, etwa 1 Stunde, zum Einsatz. 
Zur Identität der Person, zur Todesursache oder ähnliches, können wir keinerlei Auskunft geben. 
gez. Andreas Emge
Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg 
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Laut Bayerischem Feuerwehrgesetz sind alle Feuerwehren, in einem Abstand von fünf Jahren, auf Leistungsfähigkeit und Ausstattung hin, durch den Kreisbrandrat bzw. die Kreisbrandinspektion zu überprüfen. Am Freitagabend (02.11.2018) war die Feuerwehr Gemeinde Karlstein mal wieder an der Reihe. Über 40 Aktive Mitglieder sowie weitere ca. 20 Mitglieder aus Jugend-/Kinderfeuerwehr, waren zum Überprüfungstermin erschienen.

Kommandant Andreas Emge, hieß die Mannschaft, die Vertreter des Gemeinderates, den 2. Bürgermeister Richard Pfanmüller wie auch die Herren der Kreisbrandinspektion, voran Kreisbrandinspektor Frank Wissel, recht herzlich willkommen. Als erste Aufgabe stand eine Einsatzübung auf der Agenda. Hier hatte meinen Unfall auf einer Bahnanlage, zwischen einem GAF (Gleis-Arbeit-Fahrzeug) und einem Kleintransporter, dargestellt. Die Fahrerin des Kleintransporters war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste mit Hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. Der Bahnmitarbeiter im GAF, hatte eine Verletzung der Wirbelsäule und wurde über eine Rettungsplattform mit einem Spinnboard, „achsengerecht“ gerettet. Nach der Rettung der beiden Personen, wurden diese mit einem Schienenrollwagen abtransportiert. Parallel wurde ein Dreifachbrandschutz Wasser-Pulver-Schaum unter PA vorbereitet, die Oberleitung geerdet, die Einsatzstelle ausgeleuchtet, eine Einsatzleitung aufgebaut und der Bahnübergang samt aller zugehörigen Verkehrswege voll gesperrt. Alle Kräfte hatten somit reichlich zu tun und jeder Bereich für sich konnte seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Zum Einsatz kamen folgende Fahrzeuge und Anhänger der Feuerwehr Gemeinde Karlstein: Führungsfahrzeug MZF, HLF 20/16, LF 16/12, TLF 16/24 Tr. mit P250 BC, GW-U mit Schienenrollwagen, KdoW mit Flachwasserschubboot, LF 10/6 mit LimA, MTW und das WLF-L mit dem AB Transport/Kran. Nach der Übung ging es zurück in das Gerätehaus und die Mannschaft konnte sehr zügig, nach dem herstellen der Einsatzbereitschaft, zum gemütlichen Teil übergehen. Die Gerätewarte und Führungskräfte gingen derweil mit den Damen und Herren des Gemeinderates und den verantwortlichen Herren der Kreisbrandinspektion, in ein Gespräch. Hier wurde ein fünf Seiten umfassender Fragebogen durchgearbeitet und besprochen. Kreisbrandinspektor Wissel bestätigte am Ende des Abends einen sehr guten Stand in Ausrüstung, Gerätehaus, Ausbildung und Personal. Am letzten Punkt Personal, muss jedoch in Zukunft weiter hart gearbeitet werden, hier ist aber nicht nur die Feuerwehr sondern auch die Gemeinde gefragt. Wichtig ist, die Anzahl der Atemschutzgeräteträger zu erhöhen, aktuell sind dies tatsächlich zu wenig. Dies wurde aber schon vor längerem von der Feuerwehrführung selbst erkannt und hier bereits gegengesteuert, erste erfolge lassen hier hoffen. 

Der anwesende 2. Bürgermeister Richard Pfannmüller bedankte sich bei den Feuerwehrkräften und Mitgliedern der Kreisbrandinspektion. Er wie auch alle anderen Anwesenden waren der Meinung, dass eine solche „Besichtigung“ eine gute Sache für alle beteiligten ist. 

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Zu einem schweren Verkehrsunfall (VU) zwischen einem Lkw und einem Pkw, wurden die Feuerwehren Dammbach, Heimbuchenthal, Weibersbrunn und Wildensee, am Mittwochnachmittag gegen 16:30 Uhr auf die St. 2317 bei Dammbach alarmiert. Ein Pkw und ein Lkw waren im Begegnungsverkehr miteinander kollidiert, hierbei wurde der Lkw Fahrer mittelschwer und der Pkw Fahrer schwer verletzt. Letzterer war in seinem Fahrzeug massiv eingeklemmt. 

Da der Pkw zwischen Leitplanke und Lkw steckte, war ein herankommen an den schwer verletzten Pkw Lenker zuerst nicht möglich. Ein zufällig hinter dem Unfall Lkw fahrender Sand Lkw, zog den beschädigten Lkw mit einem starken Seil zurück, so dass der Insasse im Pkw versorgt werden konnte. Dieser war jedoch massiv in seinem Fahrzeug eingeklemmt und konnte nur durch den Einsatz mehrerer hydraulischer Rettungssätze und Rettungszylinder, im Rahmen einer notwendigen „Sofortrettung“, schnell befreit werden. 

Vor Ort im Einsatz waren von den genannten Feuerwehren, unter der Leitung des Kommandanten der Feuerwehr Dammbach Florian Feser, insgesamt 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Diese waren mit 8 Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Ebenfalls vor Ort im Einsatz waren drei Mitglieder der Kreisbrandinspektion sowie der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug, einem Rettungshubschrauber sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst. 

Zur schwere der Verletzungen aller beteiligten sowie zur Unfallursache und Schadenshöhe, können wir keinerlei Angaben machen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Am 14.10.2018 war es endlich soweit. Neun Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Steinbach legten ihr Leistungsabzeichen ab. Schon Anfang des Jahres eingeplant, wurde zusätzlich zu den Übungen immer wieder mal geübt. Doch intensiv erst in den letzten Wochen vor der Abnahme.

Nach dem eine feste Gruppe zusammengestellt war, wurde in Erwägung gezogen an der „Badstube“ zu üben und somit das Löschwasser aus dem Teich zu entnehmen. Doch schnell stellte sich heraus, dass dies zur reinen Schlammschlacht werden würde. Somit wurde das Neubaugebiet Am Klinger ausgewählt. Einfach den Platz nehmen wie beim letzten Mal war gar nicht so einfach, da das letzte Leistungsabzeichen in den 70er Jahren in Steinbach abgenommen wurde.

Die Gruppe der FF Steinbach nahm das Abzeichen sehr ernst und konnte meist vollständig üben, wobei hin und wieder allerdings ein anderer Aktiver aushelfen musste. Hierfür vielen Dank für die meist sehr kurzfristige Hilfe.

Trotz der Übungen wurde bei der Abnahme allerdings die Höchstzeit knapp überschritten. Doch es darf am gleichen Tag noch einmal wiederholt werden. Bei dem zweiten Versuch verlief dann alles einwandfrei und die Gruppe erledigte das Löschziel in ihrer Bestzeit.

Die Gruppe an sich legte das Leistungsabzeichen in der Stufe I „Bronze“ ab. Außer Sven Geis als Gruppenführer der schon die Stufe II ablegen durfte, da er vor drei Jahren mit einigen anderen Kameraden aus Steinbach bei der FF Johannesberg die Stufe I ablegte. Am Leistungsabzeichen nahmen Marco Maidhof, Niklas Kehrer, Astrid Ostendorf, Giuseppe Ignone, Dieter Roznersky, Stefan Wagner-Geuder, Matthias Jakait und Toni Babilon teil. Alle machten ihre Aufgabe sehr gut und somit wurde das Leistungsabzeichen mit insgesamt 2 Fehlerpunkten abgeschlossen. Es dürfen sich max. 25 Fehlerpunkte ergeben. Besonders erwähnenswert ist Stefan Wagner-Geuder, der in derselben Woche ebenfalls seinen Maschinisten-Lehrgang bei der FF Aschaffenburg erfolgreich absolvierte. Weiterhin auch zu erwähnen ist Matthias Jakait, der erst kurz davor zur Feuerwehr kam und wegen einer Verletzung einer Kameradin ausgeholfen hat.

Bei der Abnahme waren unter den Zuschauern auch Bürgermeister Peter Zenglein, der trotz vollem Terminkalender am Tag der Landtagswahl es sich nicht nehmen ließ dabei zu sein. Ebenfalls anwesend war Anton „Toni“ Hofmann als ehem. Kommandant, Schiedsrichter und Kreisbrandmeister.

Es kommt auf jeden einzelnen drauf an, entweder alle schaffen die Prüfung oder niemand. Das ist einer der Hauptgründe für die Abnahme des Leistungsabzeichen da es den Zusammenhalt stärkt.

Das Leistungsabzeichen wurde durch die Schiedsrichter Peter Kernhof, Norbert Hepp und Lukas Kehrer abgenommen.

Lukas Kehrer Kommandant, FF Steinbach

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Am Samstag, den 06. Oktober 2018 unternahm der Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Markt Großostheim einen Ausflug zum Deutschen Feuerwehrmuseum nach Fulda. Insgesamt 40 Personen, davon 14 Kinderfeuerwehrkinder, 17 Jugendliche und 9 Betreuerinnen und Betreuer fanden sich pünktlich um 10:00 Uhr an der Feuerwache ein und der Bus konnte seine Fahrt beginnen. Nach rund eineinhalb Stunden trafen wir am Feuerwehrmuseum ein. Da wir uns für zwölf Uhr angemeldet hatten, nutzten wir die verbleibende Zeit um ein paar Erinnerungsfotos zu machen. Gegen dreiviertel Zwölf begrüßten uns zwei Museumsführer und wir teilten uns in zwei Gruppen auf. In dem nun rund zweistündigen Rundgang durch das Museum konnten viele Exponate aus der Anfangszeit des Feuerlöschwesens bis hin zu neueren Fahrzeugen und Geräten bestaunt werden. Viele interessante Informationen und so manche Geschichte, welche hinter dem einen oder anderen Gerät steckte, wurden uns fachmännisch erläutert. Zum Ende der Führung trugen wir uns ins Gästebuch des Deutschen Feuerwehrmuseums ein. Bei der anschließenden Heimfahrt machten wir noch einen Halt bei einem sehr bekannten Schnellrestaurant wo sich alle stärken konnten. Alles in allem war es ein toller Ausflug. Ein großes Lob an die Kinder und Jugendlichen unserer Feuerwehr für die gute Laune und euer gutes Verhalten während des ganzen Tages!
Volker Hock

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Am Samstag, den 13.10.2018 konnten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff die Segnung und die anschließende Taufe des neuen Mehrzweckbootes feiern.
Kommandant Matthias Grimm begrüße alle Gäste, darunter besonders die evangelische Pfarrerin Katharina Wagner, den katholischen Pfarrer und Feuerwehrkameraden Georg Klar, 1. Bürgermeister Horst Engler, die Vertreter des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung, die Vertreter der Feuerwehren aus Aschaffenburg, Kleinostheim und Stockstadt sowie die Abordnungen der BRK-Bereitschaft Mainaschaff und der Wasserwacht Mainparksee.
Ganz besonders erfreut war Kdt. Grimm über die Anwesenheit von Monika Engler, die im weiteren Verlauf noch die wichtige Rolle der Taufpatin übernehmen sollte.
Sehr erfreut konnte M. Grimm auch den in Kleinostheim wohnenden hessischen Landesbranddirektor Harald Uschek begrüßen.
Stolz berichtete der Kommandant in seiner Ansprache über den Werdegang der Bootsbeschaffung, wobei er auch Kreisbrandinspektor Frank Wissel, der leider dienstlich verhindert war, ausdrücklich für seine Unterstützung dankte. Am 27.07.2018 konnte das Mehrzweckboot dann endlich an seinem neuen „Heimathafen“ in Mainaschaff „festmachen“.
Grimm bedankte sich auch herzlich beim „Arbeitskreis Bootsbeschaffung“, der über 240 Stunden in Planung und Ausgestaltung, Besichtigungen und Erstellung der Ausschreibungsunterlagen, usw. investierte.
Bürgermeister Horst Engler freute sich darüber, dass die Beschaffungskosten von ca. 118 000,--€ durch einen erheblichen Zuschuss aus dem bayerischen Katastrophenschutz-Fond, in Höhe von 77 000,--€, gemindert wurden. Er bestätigte aber auch, dass der Betrag sinnvoll angelegt worden ist, um ein einsatzbereites Wasserfahrzeug für die Feuerwehr zu erhalten.
Den kirchlichen Segen erteilten danach gemeinsam die beiden Ortsgeistlichen  Katharina Wagner und Georg Klar und wünschten allen Besatzungsmitgliedern und allen, denen das Boot zur Hilfe kommen wird, die göttliche Unterstützung für ihr Tun. Die weltliche Bootstaufe erfolgte danach durch Monika Engler, die dem Boot immer eine „Handbreit Wasser unter dem Kiel“ und immer eine sichere Heimkehr von Besatzung und Boot wünschte. Die obligatorische Sektflasche ließ sie, wie gewünscht, im ersten Versuch am Bootsrumpf zerschellen.
Der Kleinostheimer Kommandant und Kreisbrandmeister Thorsten Frank gratulierte im Namen der Kameradinnen und Kameraden der Nachbarwehr und überbrachte die Glückwünsche des Kreisfeuerwehrverbandes und der Kreisbrandinspektion.
Nach dem gemeinsamen Anstoßen auf die neue Errungenschaft, konnten sich alle Interessierten auf und an dem Boot, an Bildwänden und bei den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden über die technischen Daten und die weiteren Aufgaben informieren.

Joachim Taupp
(Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit)

Fotos: Feuerwehr Mainaschaff

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Am Donnerstagmorgen um 08:28 Uhr, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, mit mehreren weiteren Feuerwehren, zu einem B4 in einem Industriebetrieb an der Seligenstädter Straße alarmiert. Dort sollte in einer Halle, ein Veraschungsofen in Vollbrand stehen. Vor Ort eingetroffen wurde von einem Mitarbeiter die Situation geschildert und ein Schlüssel für das Gebäude übergeben. Ein dreier PA Trupp ging in das verrauchte Gebäude vor und konnte einen Laborofen vorfinden, in dem sich Material entzündet hatte, welches eigentlich verascht werden sollte. Mit einem Kohlensäurefeuerlöscher wurde der Brand, ohne weitere Schäden zu verursachen, erstickt. Der Ofen wurde abgeschaltet, die Stromzufuhr unterbrochen. Danach wurden die noch heißen Metallschalen aus dem Ofen ausgeräumt und mit einer Schuttmulde ins freie gebracht. Dort wurden sie weiterhin mit einem Strahlrohr gekühlt.   
Nach Alarm-/Ausrückordnung B4 Industrie, fuhr die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, unter der Leitung des Kommandanten Andreas Emge, die Einsatzstelle mit einem erweiterten Löschzug (Führungsfahrzeug, HLF 20/16, DLK 18-12, LF 16/12, TLF 16/24 Tr. mit P 250 BC) und 23 Einsatzkräften, das Objekt an. Es folgten von der Feuerwehr Kahl ein HLF 20/16 und eine DLK 23-12, von der FF Kleinostheim ein Führungsfahrzeug und ein TLF 16/25, von der FF Großostheim ein WLF mit dem AB Sonderlöschmittel, der ELW 2 des Landkreises Aschaffenburg aus Mömbris sowie die Feuerwehreinsatzleitung AB Land. Alle überörtlichen Kräfte konnten jedoch die Einsatzfahrt abbrechen bzw. die Einsatzstelle nach kürzester Zeit wieder verlassen. Ebenfalls entlassen werden konnte der Rettungsdienst, welcher mit mehreren Fahrzeugen vor Ort war.
Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir Ihnen leider keine Auskunft geben. Personen wurden nicht verletzt.
Andreas Emge
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Am Sonntag, den 23. September 2018 fand, nach umfangreicher Übungszeit, die Abnahme der Jugendleistungsprüfung am Daxberger Gerätehaus statt.
Die acht Jugendlichen mussten 10 praktische Übungen und einen Theorie-Fragebogen meistern.
Beim praktischen Teil wurden fünf Einzelübungen, wie zum Beispiel das Ausrollen von Druckschläuchen, das Werfen von Leinenbeuteln, oder das Knotenbinden verlangt. In den fünf Trupp Übungen, ging es unter anderem darum eine Saugleitung zu Kuppeln, mit einer Kübelspritze, möglichst präzise ein simuliertes Brandziel zu bekämpfen, eine 90 Meter Druckschlauchleitung zu kuppeln, oder sämtliche Feuerwehrgerätschaften zu kennen und richtig zu zuordnen. Im Fragebogen wurde im Anschluss, vollumfänglich das Wissen der Feuerwehranwärter abgefragt. Die gesamte Prüfung wurde natürlich unter strengen Zeitvorgaben absolviert.
Die harte Übungszeit und die anstrengende Prüfung wurden mit Erfolg gekrönt, so dass ein jeder Teilnehmer zum Abschluss seine Jugendleistungsspange, vom Schiedsrichter-Team um Petra Schulte, in Empfang nehmen durfte.

Herzlichen Glückwunsch Kameraden!

Sebastian Kissner, FF Daxberg

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Foto: von links Reinhold Schmitt, Andreas Waldschmitt, Kommandant Sebastian Kissner, Petra Schulte, Jugendwartin Silke Staab, Kreisjugendwart Georg Thoma, Phil Kleilein, Jannik Hain, Moritz Büttner, Anika Wagner, Cornelius Noe, Lucas Amrhein, Marius Kleilein, Hendrik Noe und Stellvertretender Jugendwart Jürgen Fath.

Nachdem Sturmtief Fabienne gestern Nachmittag über den Landkreis Aschaffenburg gezogen war, werden wohl heute die Schäden erst richtig sichtbar. Im gesamten Landkreis waren gestern insgesamt 433 Einsätze abzuarbeiten. 755 Einsatzkräfte waren von gestern Nachmittag bis in die Nacht im Einsatz um Dächer zu sichern, umgestürzte Bäume zu entfernen oder auch Keller auszupumpen. Die Gemeinden Dammbach und Heimbuchenthal waren bis gegen 19.30 Uhr ohne Strom. Am schwersten getroffen hatte es Großostheim, hier waren alleine 243 Einsatzstellen zu verzeichnen. In Großostheim waren 217 Feuerwehrleute und THW-Helfer tätig. Mit 11 Drehleitern, davon 3 aus hessischen Nachbarlandkreisen und eine aus dem Landkreis Miltenberg, wurden die gröbsten Dachschäden behoben. Der Sturm hatte einen 320 Tonnen schweren und 25 Meter hohen vollautomatischen Schwimmgreifer eines Kieswerkes umgeworfen, alleine dieser Schaden geht in die Millionen. Auf dem Flugplatz Großostheim wurde ein Sportflugzeug umgeweht. Das Dach des VFR-Heims lag mitsamt der Photovoltaik-Anlage auf der Straße. Das Dach der unmittelbar angrenzenden Bachgauhalle wurde ebenfalls auf über 200 Quadratmetern abgedeckt. Auch die Dächer der beiden Kirchen im Großostheimer Ortskern wurden ebenso wie zahlreiche weitere Dächer im Ortsteil Ringheim und im Hauptort beschädigt. Am heutigen Vormittag musste die Feuerwehr Großostheim wieder zu einigen sturmbedingten Einsätzen ausrücken. Nach wie vor fallen sturmgeschädigte Bäume um. Es wird daher aktuell davon abgeraten die Wälder zu betreten.

Wie bereits berichtet fegte heute Nachmittag ab ca. 15.00 Uhr das Sturmtief „Fabienne“ über den Landkreis Aschaffenburg hinweg und hinterließ schwere Schäden. Einsatzschwerpunkte sind Großostheim und Stockstadt, aber auch zahlreiche andere Gemeinden im Landkreis sind betroffen. In Dammbach und Heimbuchenthal war erst gegen 19.30 Uhr die Stromversorgung wieder hergestellt. Bis jetzt (Stand 21.10 Uhr) gibt es im Landkreis 320 Einsatzstellen. Davon alleine über 200 in Großostheim. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt, Bäume stürzten um und Keller liefen voll Wasser. Etliche Fahrzeuge und Gebäude wurden durch umgestürzte Bäume beschädigt. Auf dem Flugplatz Ringheim hatte sich ein Sportflugzeug überschlagen, Kraftstoff lief aus dem Flugzeug aus. Ein Schwimmbagger eines Kieswerkes wurde vom Sturm umgeweht, Betriebsstoffe gelangten in den Baggersee. Derzeit sind über 600 Feuerwehrleute im Einsatz. Alleine in Großostheim sind 11 Drehleitern vor Ort um abgedeckte Dächer zu sichern und provisorisch abzudichten. Auch das THW Alzenau und Miltenberg wurde 30 Kräften nach Großostheim beordert. Die landkreiseigene Verpflegungskomponente der Feuerwehr Hohl kümmert sich um die Versorgung der Einsatzkräfte. Die Einsätze werden von der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt koordiniert, alle Abschnittsführungsstellen sind besetzt. Die Aufräumarbeiten werden die ganze Nacht über fortgesetzt und sich wohl auch über die nächsten Tage erstrecken. Der Deutsche Wetterdienst hat zwischenzeitlich Entwarnung gegeben, Wind und Regen werden in der zweiten Nachthälfte nachlassen. Das Ausmaß der Schäden wird wohl erst morgen richtig sichtbar sein. Landrat Dr. Ulrich Reuter informierte sich in Großostheim über die Arbeit der Einsatzkräfte.

Das Sturmtief „Fabienne“ ist heute Nachmittag über den Landkreis Aschaffenburg weggezogen. Einsatzschwerpunkt ist der Markt Großostheim. Dort sind bereits hunderte Einsatzkräfte im Einsatz. Bürger aus Großostheim, welche die Hilfe der Feuerwehr benötigen, setzen sich bitte über die Telefonnummer 06026/9988292 mit der Feuerwehr in Verbindung.

Am Montag, 10.09.18 wurde gegen 13.30 Uhr die Feuerwehr Kleinostheim zu einem Zimmerbrand (B3) in die Kettelerstraße alarmiert. Aus dem Alarmfax ging hervor, dass sich eine Fettexplosion ereignet hätte. Weiterhin wurde zur Unterstützung ein weiteres Löschfahrzeug der Feuerwehr Mainaschaff alarmiert. Beim Eintreffen vor Ort waren aller Personen bereits aus dem Mehrfamilienhaus gerettet. Das Feuer war ebenfalls bereits mittels Feuerlöscher gelöscht. Somit konnten sich die Arbeiten der Feuerwehr auf die Entrauchung des Gebäudes beschränken. Hierzu wurde ein Trupp unter Atemschutz im Innenangriff eingesetzt. Nach erfolgter Entrauchung und Freimessung konnte das Haus den Bewohnern wieder übergeben werden. Der Einsatzleiter Thorsten Frank (Kommandant) konnte auf insgesamt vier Fahrzeuge und 17 Einsatzkräfte zurückgreifen. Weiterhin verschaffte sich der zuständige Kreisbrandinspektor einen Überblick vor Ort. Der Einsatz war nach ungefähr einer Stunde beendet. Über Ursache und Schadenshöhe liegen keine Informationen vor.

2018 09 10 Zimmerbrand Kettelerstraße 2 01