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Heute Nachmittag gegen 14.15 Uhr brannte in der Johannesberger Kleefleckenstraße ein 2-geschossiger Gebäudekomplex in dem neben 6 Wohnungen im Erdgeschoss noch eine Kfz-Werkstatt und ein Vereinsheim im Untergeschoss untergebracht sind. 2 Feuerwehrleute und 1 Anwohnerin und 1 Bewohner erlitten dabei Verletzungen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude und Flammen schlugen aus den Fenstern der Kfz-Werkstatt. Zwei Bewohner machten sich an der Rückseite des Gebäudes über Hilferufe bemerkbar und wurden von den Feuerwehrleuten über eine Leiter gerettet. Einsatzleiter Jochen Muckenschnabel, Kommandant der Feuerwehr Rückersbach, ließ umgehend weitere Einsatzkräfte nachalarmieren. Mit einem massiven Löschangriff, bei dem insgesamt 6 C-Rohre eingesetzt wurden, konnte ein Übergreifen des Feuers auf ein sich hinter der Kfz-Werkstatt befindliche Motorradlager und das angrenzende Vereinsheim eines Motorradclubs verhindert werden. Die Kfz-Werkstatt brannte vollständig aus. Durch die Hitzeentwicklung barsten die Fenster der darüber liegenden Erdgeschosswohnung. Aufgrund des heftigen Brandgeschehens und den hochsommerlichen Außentemperaturen, wurden die Feuerwehrleute körperlich sehr belastet. So kamen insgesamt 14 Atemschutztrupps zum Einsatz. Im Einsatzverlauf mussten 2 Feuerwehrleute vom Rettungsdienst mit Kreislaufproblemen ambulant behandelt werden. Weiterhin wurde eine Anwohnerin mit Kreislaufproblemen ebenfalls vor Ort versorgt. Ein 45-jähriger Hausbewohner kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Zum Einsatz kamen die Feuerwehren Johannesberg, Rückersbach, Steinbach, Glattbach und Aschaffenburg mit insgesamt 15 Fahrzeugen und 78 Einsatzkräften. Neben Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer waren auch die Kreisbrandmeister Andreas Ullrich und Thorsten Trapp vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswägen, 2 Notärzten, 1 Einsatzleiter und der Bereitschaft des BRK Kahl mit insgesamt 22 Rettungsdienstkräften an der Einsatzstelle. Johannesbergs 1. Bürgermeister Peter Zenglein verschaffte sich vor Ort ebenfalls ein Bild über die Arbeit der Feuerwehrleute. Der Einsatz war gegen 17.45 Uhr beendet. Eine Brandwache ist aber immer noch vor Ort. Das gesamte Gebäude ist aufgrund der Rauch und Rußschäden derzeit nicht bewohnbar.