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Am frühen Sonntagabend wurden die Feuerwehren Hörstein, Wasserlos, Alzenau (alle Stadt Alzenau) zu brennenden Strohballen (Quaderballen) in der Feldgemarkung zwischen Hörstein und Karlstein, kurz vor der A45, alarmiert. Ebenfalls alarmiert wurde der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel sowie ein Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, standen ca. 100 Quaderballen in Vollbrand, das Feuer war aber unmöglich einzudämmen und sprang sehr schnell auf die restlichen Quaderballen über. Direkt an der Einsatzstelle vorbei verlief eine 380 kV Leitung, woraufhin der Betreiber der Stromleitung informiert und der Bereitschaftsdienst zur Kontrolle und Beurteilung vor Ort gerufen wurde. Im Laufe des Einsatzes wurde noch der Schlauchwagen der Feuerwehr Kahl, zum Verlegen einer Löschwasserförderleitung, an die Einsatzstelle alarmiert. Die Staatsstraße 2443 wurde für die Zeit des Einsatzes, zwischen der AS Karlstein an der A45 und dem Kreisel Ortsteingang Hörstein, voll gesperrt. 

In der Anfangsphase wurde das Feuer mit Löschwasser aus mehreren Strahlrohren, welches die Fahrzeuge mit vor Ort brachten, bekämpft. Der Nachschub an Löschwasser wurde im Pendelverkehr und später zusätzlich durch eine 800 m lange Löschwasserförderleitung sichergestellt. Um die brennenden Strohballen besser ablöschen zu können, wurde ein Radlader eines Unternehmens hinzu gezogen, welcher das Stroh verteilte. Weiterhin wurde die gesamte Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet, um eine sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Auf Grund der starken Rauchentwicklung, wurde durch die Polizei eine Gefahrenmitteilung an die Rundfunkstationen, für die Bereiche Hörstein, Wasserlos, Alzenau und Karlstein, abgesetzt. 

Insgesamt befanden sich momentan 70 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen, unter der Leitung des Hörsteiner Kommandanten Michael Bott, im Einsatz. Der Einsatz wird sich wohl bis spät in die Nacht bzw. zum frühen Morgen hinziehen und somit vielen Einsatzkräften nur sehr wenig Schlaf genehmigen. 

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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