Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies, weitere Informationen zur Datenschutzerklärung finden Sie unter der Schaltfläche "Datenschutz"

Ein Dachstuhlbrand in einem eingeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude mit ausgebautem Dachgeschoss in der Großlaudenbacher Straße in Kleinkahl beschäftigte heute Nacht über 100 Feuerwehrleute. Am späten Dienstagabend gegen 20.40 Uhr wurden die Feuerwehren Kleinkahl und Schöllkrippen zu einem Zimmerbrand nach Kleinkahl alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute drang Rauch aus dem ausgebauten Dachgeschoss und dem Spitzboden des Gebäudes. Die beiden Bewohner waren zu dieser Zeit nicht anwesend. Unmittelbar nach dem der erste Atemschutztrupp in das Haus zur Brandbekämpfung vorgegangen war, zündete das Feuer durch und der Dachstuhl stand in Flammen. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Kräfte nachgefordert. Die Brandbekämpfung gestaltete sich äußerst schwierig, da sich das Feuer zwischen der Wärmedämmung und der äußeren Dachverkleidung ausbreitete. Die Atemschutztrupps mussten die Holzverkleidung im Dachgeschoss und im Spitzboden öffnen und entfernen, um an die Wärmedämmung zu gelangen. Auch diese wurde dann entfernt und die brennende Dachverkleidung abgelöscht. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, konnten weitere Atemschutztrupps von außen über die Drehleiter der Feuerwehr Schöllkrippen die Dachhaut entfernen und die letzten Glutnester ablöschen. Ein sich im Spitzboden befindlicher Bürobereich und ein im Dachgeschoss untergebrachter Seminarraum wurden vollständig zerstört. Den Einsatzkräften gelang es jedoch ein Übergreifen des Feuers auf den unmittelbar angrenzenden Wohnbereich zu verhindern. Insgesamt kamen 16 Atemschutztrupps mit 5 C-Rohren zum Einsatz. Im Einsatz waren die Feuerwehren Kleinkahl, Schöllkrippen, Westerngrund, Wiesen, Hofstädten, Schneppenbach und Krombach mit 15 Fahrzeugen und 103 Feuerwehrwehrleuten. Die Einsatzleitung übernahm Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt, zwei Rettungswägen und einem Einsatzleiter vor Ort. Der Einsatz war gegen 01.00 Uhr beendet.