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Am Donnerstagmorgen um 08:28 Uhr, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, mit mehreren weiteren Feuerwehren, zu einem B4 in einem Industriebetrieb an der Seligenstädter Straße alarmiert. Dort sollte in einer Halle, ein Veraschungsofen in Vollbrand stehen. Vor Ort eingetroffen wurde von einem Mitarbeiter die Situation geschildert und ein Schlüssel für das Gebäude übergeben. Ein dreier PA Trupp ging in das verrauchte Gebäude vor und konnte einen Laborofen vorfinden, in dem sich Material entzündet hatte, welches eigentlich verascht werden sollte. Mit einem Kohlensäurefeuerlöscher wurde der Brand, ohne weitere Schäden zu verursachen, erstickt. Der Ofen wurde abgeschaltet, die Stromzufuhr unterbrochen. Danach wurden die noch heißen Metallschalen aus dem Ofen ausgeräumt und mit einer Schuttmulde ins freie gebracht. Dort wurden sie weiterhin mit einem Strahlrohr gekühlt.   
Nach Alarm-/Ausrückordnung B4 Industrie, fuhr die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, unter der Leitung des Kommandanten Andreas Emge, die Einsatzstelle mit einem erweiterten Löschzug (Führungsfahrzeug, HLF 20/16, DLK 18-12, LF 16/12, TLF 16/24 Tr. mit P 250 BC) und 23 Einsatzkräften, das Objekt an. Es folgten von der Feuerwehr Kahl ein HLF 20/16 und eine DLK 23-12, von der FF Kleinostheim ein Führungsfahrzeug und ein TLF 16/25, von der FF Großostheim ein WLF mit dem AB Sonderlöschmittel, der ELW 2 des Landkreises Aschaffenburg aus Mömbris sowie die Feuerwehreinsatzleitung AB Land. Alle überörtlichen Kräfte konnten jedoch die Einsatzfahrt abbrechen bzw. die Einsatzstelle nach kürzester Zeit wieder verlassen. Ebenfalls entlassen werden konnte der Rettungsdienst, welcher mit mehreren Fahrzeugen vor Ort war.
Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir Ihnen leider keine Auskunft geben. Personen wurden nicht verletzt.
Andreas Emge
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg