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Am Samstagabend (29.12.18) um 18:51 Uhr, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zu einem B3 „Brand im Gebäude/Zimmer“ nach Karlstein-Dettingen in die Hahnenkammstraße alarmiert. Eine Gruppe junger Männer, hatte durch eine große Fensterscheibe hindurch, ein größeres brennendes Weihnachtsgesteck auf einem Tisch stehend entdeckt und vorbildlich über Notruf 112 die Feuerwehr verständigt.  

Unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Thomas Merget, rückte ein erweiterter Löschzug mit einem Führungsfahrzeug, zwei Löschfahrzeugen, einer Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug, besetzt mit 24 Personen (10 Atemschutzgeräteträger) aus zur Einsatzstelle. Bereits auf der Anfahrt wurde über die Integrierte Leitstelle, der Eigentümer verständigen lassen, welcher sich sogleich auf den Weg machte. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr vor Ort, wurde ein Löschangriff unter PA, sowie Kleinlöschgerät vorbereitet. Auch stand entsprechendes Brech-/Türöffnungswerkzeug sowie Beleuchtungsmittel bereit. Das Feuer konnte weiterhin von außen beobachtet werden und beschränkte sich noch immer auf den Tisch. Hätte es sich ausgebreitet, stand Mannschaft und Gerät für einen sofortigen Zugriff bereit. Nach dem Eintreffen des Eigentümers und aufschließen des Gebäudes, ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude und trug das brennende Weihnachtsgesteck, samt angeschmorten Tisch, ins freie. Dort wurde dann mit Kleinlöschgerät das Feuer gelöscht. Es folgte noch eine natürliche Belüftung des Gebäudes sowie eine Nachsicht im direkt betroffenen Bereich. Kurze Zeit später konnten alle Einsatzkräfte wieder zurück zum Gerätehaus und dort die Einsatzbereitschaft herstellen.  

Der Eigentümer bedankte sich für den umsichtigen Einsatz, wodurch keinerlei Schaden am oder im Gebäude entstand. Lediglich das betroffene Weihnachtsgesteck und die Tischdekoration waren nicht mehr zu retten. 

Zur Brandursache können wir keinerlei Aussagen treffen. Die Schadenhöhe, ist wie schon erwähnt, sehr gering. Auch gab es keine verletzten Personen, so dass der vorsorglich alarmierte Rettungsdienst, an der Einsatzstelle nicht benötigt wurde. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg